W & W Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Wiesensee seit 25.7.2006 | Geschäftsführer |
Michael Werner Wollert seit 25.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Heiko WiesenseeW & W Holding GmbH | 50.00% |
Michael Werner WollertW & W Holding GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
W & W Baugesellschaft mbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2.2. Entwicklung in der Branche 2.3. Wirtschaftsbericht 2.4. Finanz- und Vermögenslage 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht 3.2. Chancenbericht 3.3. Risikobericht 1. Grundlagen Die W&W Baugesellschaft mbH ist im Bereich Hochbau als Generalunternehmen mit Sitz in Magdeburg tätig. Sie konzentriert sich im Kerngeschäft auf Mietflächenumbauten von Gewerbeimmobilien, aktuell insbesondere in der Hauptstadt Berlin. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin von den Nachwirkungen globaler Krisen geprägt, insbesondere des anhaltenden Ukraine-Kriegs und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Herausforderungen. Lieferkettenstörungen wurden zwar teilweise entschärft, blieben jedoch ein wiederkehrendes Problem. Die Inflation hat sich im Vergleich zu 2022 leicht abgeschwächt, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Energiepreise zeigten nach den Rekordhöhen der Vorjahre eine leichte Stabilisierung, blieben jedoch volatil. Zusätzlich belasteten steigende Zinsen die Investitionsbereitschaft und führten in vielen Wirtschaftssektoren zu einer Abkühlung. Diese Faktoren haben auch Auswirkungen auf die Bauwirtschaft, was die Planung und Kalkulation erschwerte. Die globale und nationale Konjunkturerholung verlief langsamer als erhofft. In diesem Umfeld war es entscheidend, flexibel auf die dynamischen Veränderungen zu reagieren. 2.2. Entwicklung in der Branche Die Bauwirtschaft zeigte sich auch 2023 von einem schwierigen Umfeld geprägt. Die hohen Materialkosten blieben eine Herausforderung, auch wenn sich ihre Dynamik gegenüber 2022 leicht abgeschwächt hat. Die Nachfrage nach Bauleistungen, insbesondere im Bereich des Mietflächenumbaus und der energetischen Sanierung, blieb jedoch stabil, getragen durch den hohen Bedarf an moderneren und effizienteren Gewerbeimmobilien. Der Fachkräftemangel verschärfte sich, was die Kapazitäten vieler Unternehmen einschränkte. Dies betraf auch die W&W Baugesellschaft mbH, wobei die strategische Personalplanung größere Engpässe vermeiden konnte. 2.3. Wirtschaftsbericht Die wirtschaftliche Lage der W&W Baugesellschaft mbH war auch im Geschäftsjahr 2023 stabil. Trotz der weiterhin angespannten Rahmenbedingungen konnte die Ertragslage positiv gehalten werden. Die kontinuierliche Optimierung von Prozessen sowie eine vorausschauende Beschaffungsstrategie trugen dazu bei, die Herausforderungen im Beschaffungsmarkt zu bewältigen. Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen weiterhin fristgerecht erfüllen und behielt eine solide Finanzierungsstruktur bei. Kurzfristige Kredite zur Liquiditätssicherung waren auch 2023 nicht notwendig. 2.4. Finanz- und Vermögenslage Unsere Liquiditätsplanung wurde auch im Jahr 2023 erfolgreich umgesetzt, sodass sämtliche Zahlungsverpflichtungen termingerecht erfüllt wurden. Die wichtigsten Kennzahlen des Geschäftsjahres 2023: • Umsatzrendite: 35,11 % • Gesamtkapitalrendite: 32,89 % • Materialaufwandsquote: 50,11 % • Umsatzrendite (bezogen auf den Cashflow): 25,42 % Die Vermögenslage bleibt geordnet, und die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt weiterhin eine hohe Solidität. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Die W&W Baugesellschaft mbH wird auch im Jahr 2024 den Fokus auf die nachhaltige Entwicklung ihres Bestands legen. Dies umfasst insbesondere die bauliche Erneuerung und energetische Optimierung von Gewerbeobjekten. Vor dem Hintergrund weiterhin hoher Energiepreise bleibt das energetische Bauen ein zentrales Anliegen. Auf Basis aktueller Prognosen kann von einer stabilen Entwicklung der W&W Baugesellschaft mbH ausgegangen werden. Liquidität, Ertragslage und Investitionsfähigkeit bleiben langfristig gesichert. Mit einer soliden Marktposition und einem engagierten Team ist das Unternehmen gut aufgestellt, um auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich zu agieren. 3.2. Chancenbericht Die W&W Baugesellschaft mbH wird auch 2024 den gewerblichen Mietflächenumbau fortsetzen. Aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage seitens der öffentlichen Hand ergeben sich positive Perspektiven. Dies bietet die Chance, die Marktposition weiter zu stärken und langfristiges Wachstum sicherzustellen. Darüber hinaus bieten staatliche Förderprogramme im Bereich der energetischen Sanierung weitere Wachstumschancen. 3.3. Risikobericht Im Jahr 2023 haben sich insbesondere Materialmangel und steigende Beschaffungskosten erneut bemerkbar gemacht. Auch 2024 wird erwartet, dass diese Faktoren bestehen bleiben. Die Kosten- und Kalkulationsrisiken bleiben daher ein zentraler Punkt. Der Fachkräftemangel ist ein weiteres bedeutendes Risiko, das strategische Maßnahmen zur Sicherung von Personalressourcen erforderlich macht. Zudem könnten steigende Zinsen und eine angespannte öffentliche Haushaltslage die Investitionsneigung insbesondere im öffentlichen Bereich dämpfen, was mittelfristig Auswirkungen auf das Auftragsvolumen haben könnte.
Magdeburg, den 19.01.2024 Dipl.-Ing. (FH) Architekt Heiko Wiesensee Dipl.-Ing. (FH) Michael Wollert BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. Handelsgesetzbuches unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sonstige Forderungen und liquide Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Bilanzgewinn Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnverwendungbeschluss vom 08.01.2024 über eine Vorabausschüttung für 2023 in Höhe von 5 Millionen EUR berücksichtigt. Angaben zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 6.133.001,95 EUR (Vorjahr: 7.727.281,15 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt -,-- EUR (Vorjahr: -,-- EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 14. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Dipl.-Ing. (FH) Heiko Wiesensee ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur, Kaufmann Geschäftsführer: Michael Werner Wollert ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur, Kaufmann Unterschriften der Geschäftsführung
Magdeburg, 30.12.2024 gez. Heiko Wiesensee gez. Michael Wollert sonstige Berichtsbestandteile
Magdeburg, 30.12.2024 gez. Heiko Wiesensee gez. Michael Wollert Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die W&W Baugesellschaft mbH, Magdeburg. Wir haben den Jahresabschluss der W&W Baugesellschaft mbH, Magdeburg bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der W&W Baugesellschaft mbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Die in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 bereits ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5.000.000,00 € wurden als Vorabgewinnausschüttung für das Geschäftsjahr 2023 passiviert. Der Gewinnverwendungsbeschluss erfolgte erst am 8. Januar 2024. Der Sachverhalt wurde im Anhang beschrieben. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhaltes Die Gesellschaft hat in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5.000.000,00 € als teilweise Ergebnisverwendung/Vorabgewinnausschüttung des Geschäftsjahres 2023 passiviert. Die Passivierung erfolgte auf Grund des Gewinnverwendungsbeschlusses vom 8. Januar 2024. Formal wäre die Verbindlichkeit und die Gewinnausschüttung zum 31. Dezember 2023 noch nicht entstanden und das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 um 5.000.000,00 € höher. Der Sachverhalt wurde im Anhang aufgeführt. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Haldensleben, den 31. März 2025 GOB Wirtschaftsprüfung & Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfung Müller, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Fassung/abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Haldensleben, den 31. März 2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Architekturbüros für Hochbau
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Sonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen