Moritz & Sommer GmbHLiquidiert

Bienertstraße 48, 01187 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 19178
Eingetragen
20.12.2000
Branche
Allgemeine GebäudereinigungErbringung von haushaltsbezogenen DienstleistungenHausmeisterdienste
Gegenstand
Betrieb eines Hausmeisterservices und Erbringung von Dienstleistungen für Grundstückseigentümer sowie als Gebäudereiniger, Bodenleger, Teppichreiniger sowie Einbau genormter Baufertigteile, Kleben und Anstreichen von Raufasertapeten, Streichen von Fenstern und Türen, Vermietung von Sauberlaufmatten, Erledigung von Haushaltsauflösungen und Vermittlung von Bauarbeiten und weiteren Dienstleistungen durch Dritte

Historie

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Management

NameRolle
Ralph Kurt Sommer
seit 9.12.2004
Geschäftsführer
Ralph Moritz
seit 9.12.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Moritz & Sommer GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

6.892,00

II. Sachanlagen

118.317,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

10.765,10

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

50.899,53

III. Wertpapiere

99.200,00

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

143.328,54

C. Rechnungsabgrenzungsposten

3.599,76

Summe Aktiva

433.001,93



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

II. Kapitalrücklage

534,54

III. Gewinnvortrag

33.893,68

IV. Jahresüberschuss

40.986,19

B. Rückstellungen

232.306,58

C. Verbindlichkeiten

100.280,94

Summe Passiva

433.001,93

ANHANG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie nach ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Per 1.1.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt. Die Umstellungseffekte wurden dokumentiert.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB erarbeitet.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden nicht angepasst.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des §246 Abs. 2 Satz 2 HGB ist beachtet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, auch wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlusserstellungsstichtag realisiert wurden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung angesetzt.

Der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen degressiv und linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen sich eine höhere Jahresabschreibung ergab.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen, soweit ein niedrigerer Ansatz als der planmäßige Buchwert gegeben war.

Die Rückdeckungsversicherung wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung saldiert. Der beizulegende Zeitwert wurde gemäß Angaben des Versicherungsunternehmens als geschäftsplanmäßiges Deckungskapital der Police einschließlich der garantierten Überschussanteile zuzüglich der Bewertungsreserven und des Schlussüberschussanteils ermittelt.

UMLAUFVERMÖGEN

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen einbezogen. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendiger Erfüllungshöhe angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN

Die Gesellschaft hat zum 31.12.2016 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. projected unit credit- Methode (PUC-Methode) erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 4,01% sowie eine erwartete Rentensteigerung von 3,0% zugrunde gelegt, allerdings kein Anwartschaftstrend, da eine Festrente während der Anwartschaft zugesagt wurde. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet.

Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die den Geschäftsführern verpfändet wurden. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung zum 31.12.2016 beträgt 200.238 €. Der beizulegende Zeitwert wurde gemäß Angaben des Versicherungsunternehmens als geschäftsplanmäßiges Deckungskapital der Police einschließlich der garantierten Überschussanteile zuzüglich der Bewertungsreserven und des Schlussüberschussanteils ermittelt.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten des Diplom-Mathematikers Rölf zum 31.12.2016 weist eine planmäßige Zuführung zu den Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 62.184 € aus und basiert auf folgenden Parametern:

Zinssatz der Deutschen Bundesbank 31.12.2016: 4,01% (10 Jahresschnitt) Rententrend: 3%

Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,0%

Bewertungsmethode: Projected Unit Credit Method

Biometrische Parameter: Richttafeln 2005 G nach KlausHeubeck

Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV:

Zeitwert Rückdeckungsversicherung (= Planvermögen) per 31.12.2016

200.238 €

Passivischer Betrag Pensionsverpflichtung per 31.12.2016

380.382 €

Passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung per 31.12.2016

180.144 €

Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung

12.734 €

Ertrag aus Planvermögen

-13.607 €

Angaben zur Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S.1

Aufgrund der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem abweichenden 10 Jahresdurchschnittszins 4,01% statt 3,89% (7-Jahresdurchschnitt) ist eine Ausschüttungssperre von € 81.262 gegeben.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus nachgeordnetem Anlagenspiegel.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. € 6.946 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: € 6.946).

Eigenkapital/Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung liegt der Beschluss vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von € 40.986,19 vorzutragen.

Verbindlichkeiten

Art der Verbind-

Lichkeit

Restlaufzeit bis

zu einem Jahr

Restlaufzeit über

fünf Jahre

Gesamtbetrag

gg. Kreditinstituten

8,09

-,--

8,09

aus Anzahlungen

16.806,72

-,--

16.806,72

aus Lieferungen

und Leistungen

8.042,87

-,--

8.042,87

sonstige Verbind-

lichkeiten

75.423,26

-,--

75.423,26

Gesamtbetrag

100.280,94

-,--

100.280,94

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden zum 31.12.2016 folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Jahresbetrag

Mietverträge

6.699,96

Leasingverträge

5.757,00

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Pflichtangaben

Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer:

01.01. - 31.12.2016

Angestellte

3

Arbeiter

31

Sonstige

0

Insgesamt

34

Die Geschäftsführung während des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgte unverändert durch die Herren R.Moritz und R.Sommer.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Dresden, den 26.10.2017

Moritz & Sommer GmbH Moritz & Sommer GmbH

R.Moritz R.Sommer

Geschäftsführer Geschäftsführer

 

Dresden, den 26. Oktober 2017

gez. Ralph Sommer, Ralph Moritz

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 26. Oktober 2017

Nachrichten & Medien

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