DELIPAPIER GmbHLiquidiert
39596 Arneburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Francesco Sebastiani seit 21.2.2012 | Prokura |
Emi Stefani seit 5.7.2004 | Geschäftsführer |
Luigi Lazzareschi seit 5.7.2004 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DELIPAPIER GmbHArneburgJahresabschluss zum 31.12.2013Bilanz zum 31.12.2013Delipapier GmbH, ArneburgAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013Delipapier GmbH, Arneburg
Anhang für 2013Delipapier GmbH, ArneburgAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage eines technischen Gutachtens bzw. basierend auf steuerlich anerkannten Höchstsätzen abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Es sind keine Risiken im Vorratsvermögen erkennbar, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben können. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte in vollem Umfang an Kreditinstitute sicherungsübereignet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. In Zusammenhang mit der Projektfinanzierung hat die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2013 Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen und eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB gebildet. Hierbei kam die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, zur Anwendung. Im Geschäftsjahr 2013 betrug der Aufwand aus dem Zinssicherungsgeschäft TEUR 504. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite des Anhangs) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen (TEUR 22.237; Vj. TEUR 37.312). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind weiterhin Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 237 (Vj. TEUR 333) enthalten, deren größter Betrag (TEUR 219) der Jahresbonus für bezogene Rohstofflieferungen darstellt. Die Restlaufzeit beträgt bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind Geldbeschaffungskosten in Höhe von TEUR 392 (Vj.: TEUR 523), die über die Laufzeit eines Kredites linear aufgelöst werden. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 13 ergeben sich durch den unterschiedlichen Ansatz von Positionen des Sachanlagevermögens aufgrund der durchgeführten Betriebsprüfung. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 28,08 %. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen Die Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" wurden durch Zuwendungsbescheide der Investitionsbank Sachsen-Anhalt vom 29. Juli 2005 und vom 13. Juli 2011 gewährt. Sie werden entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände aufgelöst. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 9.970. Die Investitionszulagen wurden gemäß § 2 InvZulG 2005 und § 2 InvZulG 2007 gewährt bzw. wurden und werden gemäß § 2 InvZulG 2010 beantragt. Sie werden in gleich bleibenden Beträgen der Nutzungsdauer der geförderten Anlagengegenstände entsprechend aufgelöst. Der Sonderposten für Investitionszulage beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 11.327. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Strom- und Gaslieferungen, Mitarbeiterboni und für Berufsgenossenschaftsbeiträge gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 35.659 sind wie folgt gesichert: - Verpfändung der Geschäftsanteile und Bankkonten sowie der zukünftigen Ansprüche aus Hedginggeschäften, - Sicherungszessionen an Ansprüchen aus Lieferungen und Leistungen, Projektverträgen, Versicherungsverträgen, dem Grundstückskaufvertrag über das Betriebsgrundstück, dem Gesellschafterdarlehen und Schadensersatzansprüchen gegen Gesellschafter sowie den bewilligten Investitionszuschüssen, - Grundschuldbestellung über TEUR 111.000, - Sicherungsübereignungen an technischen Anlagen und Maschinen sowie sämtlichen Rohstoffen und Warenlagern auf dem Betriebsgrundstück und - Ausfallbürgschaft des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 16.070 (Vj. TEUR 15.088) und resultieren aus einem Darlehen in Höhe von TEUR 7.500, dafür angefallenen Zinsen (TEUR 2.717) sowie Lieferverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.853. Alle weiteren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr (TEUR 5.047) sowie dem Cash-Management (TEUR 3.446). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden zu ca. 72 % mit deutschen und zu ca. 28 % mit europäischen Schwestergesellschaften, die auf dem deutschen Markt tätig sind, erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen (TEUR 1.260). Darüber hinaus sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 203) enthalten. Im Geschäftsjahr 2013 sind TEUR 280 periodenfremde Erträge enthalten, im Wesentlichen handelt es sich um Strom- und Energiesteuererstattungen für das Vorjahr. Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2013 sind TEUR 205 periodenfremde Aufwendungen enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i. H. v. TEUR 332. Diese betreffen das Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen. Ferner entfallen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 36 auf vier Leasingverträge, welche im Jahr 2014 bzw. 2016 enden. Sonstige Angaben Honorare des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar einschließlich Auslagenersatz betrifft mit TEUR 33 Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 6 andere Bestätigungsleistungen sowie TEUR 32 für Steuerberatungsleistungen. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren: Herr Luigi Lazzareschi, Kaufmann, Capannori, Italien Herr Emi Stefani, Kaufmann, Porcari, Italien Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Sofidel S.p.A., Via di Lucia 23, I-55016 Porcari (LU), Italien, einbezogen. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.135.460,85 auf neue Rechnung vorzutragen.
Arneburg, 31. Januar 2014 Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2013
* Gutschrift für Anschaffung im Vorjahr Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013der Delipapier GmbH, Arneburg,I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Delipapier GmbH gehört zur Sofidel-Gruppe, dem zweitgrößten europäischen Produzenten von Hygienepapierprodukten. Produkte aus diesem Bereich können hauptsächlich in zwei Gruppen unterteilt werden, zum einen in die Gruppe der Private Label Produkte und zum anderen in die Gruppe der Markenprodukte. Die Delipapier GmbH ist in die Sofidel-Gruppe integriert und fungiert als reine Produktionsgesellschaft. Das Geschäft besteht in der Produktion von Tissue-Erzeugnissen, mit denen im Wesentlichen die deutschen Kunden der Sofidel-Gruppe bedient werden. Die Hauptaktivität der Delipapier GmbH findet auf dem deutschen Markt statt. Die Produkte werden ausschließlich gruppenintern verkauft, die angewendeten Verkaufspreise ergeben sich aus den gültigen Verrechnungspreisen. Die Einkaufspreise für Energie sind im Jahr 2013 gesunken. Der Rohstoffmarkt für Zellstoff war im Jahr 2013 durch leicht steigende jedoch relativ stabile Preise gekennzeichnet. Die Produktion von Rohpapier konnte im Geschäftsjahr 2013 um 4,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Bei der Produktion in der Weiterverarbeitung war ein Rückgang der Produktionsmenge um 6,1 % zu verzeichnen. In Bezug auf Umweltaspekte legt die Geschäftsführung den Schwerpunkt auf die Optimierung der Produktionsprozesse zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emissionen je produzierter Mengeneinheit. II. Ertragslage Auch das Geschäftsjahr 2013 wird erneut mit einem positiven Jahresergebnis von TEUR 4.135 abgeschlossen (Vj. TEUR 3.528). Der Umsatz ist in 2013 aufgrund der Entwicklung der Produktions- bzw. Absatzmengen auf TEUR 106.024 (Vj. TEUR 111.246) gesunken. Die im Verbundbereich erzielten Preise basieren auf den gültigen Verrechnungspreisen innerhalb der Sofidel-Gruppe. In den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 2.003 (Vj. TEUR 2.503) sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionen mit TEUR 1.260 (Vj. TEUR 1.269) enthalten. Darüber hinaus werden im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 203) und periodenfremde Erträge (TEUR 280) ausgewiesen. Der Materialaufwand beträgt rund 72 % (Vj. 73 %) der Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung). Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 294 Mitarbeiter (Vj. 283). Der Personalaufwand hat sich um ca. 4 % auf TEUR 10.450 erhöht und beträgt 10 % (Vj. 9 %) von der Gesamtleistung. Die Gesellschaft ist bestrebt, die Mitarbeiter entsprechend den Anforderungen des Arbeitsplatzes fortzubilden. Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert und betragen TEUR 6.138. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken. III. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2013 sichergestellt. Zur Optimierung der Liquiditätsverwaltung wurde mit Wirkung zum 20. November 2012 ein Cashpooling gegründet, an dem neben der Delipapier alle deutschen Gesellschaften der Sofidel-Gruppe beteiligt sind. Cashpoolleader ist die Werra Papier Holding GmbH. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 einen positiven operativen Cashflow von EUR 17,3 Mio. (Vorjahr: - EUR 5,4 Mio.) erwirtschaftet, da die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erheblich gesunken sind. Aufgrund der Neuanschaffungen im Anlagevermögen ergibt sich ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit von EUR 1,7 Mio. Weitere Investitionen in Höhe von EUR 3,8 Mio. wurden im Berichtsjahr getätigt, werden jedoch erst im Folgejahr zahlungswirksam. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit enthält zwei Raten des Darlehens der UniCredit Bank AG, die entsprechend dem Zahlungsplan zurückgezahlt (EUR 8,0 Mio.) wurden, sowie einen Rückgang des Cashpoolkontos in Höhe von EUR 7,8 Mio. IV. Vermögenslage Das Anlagevermögen beinhaltet hauptsächlich technische Anlagen und Maschinen (TEUR 57.066), Gebäude und Außenanlagen (TEUR 36.716) sowie Grundstücke einschließlich betriebseigener Verkehrswege (TEUR 3.340). Die technischen Anlagen und Maschinen enthalten im Wesentlichen die Papiermaschine und diverse Weiterverarbeitungsanlagen. Im Geschäftsjahr wurde mit der Investition in eine neue Weiterverarbeitungsanlage begonnen, deren Ausweis unter den Anlagen im Bau erfolgt (TEUR 5.831). Die Vorräte setzen sich insbesondere aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen inklusive zugekauften Jumborollen (TEUR 8.543), unfertigen Erzeugnissen (eigengefertigten Jumborollen) (TEUR 1.777) und fertigen Erzeugnissen und Waren (TEUR 4.909) zusammen. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Rückgang um TEUR 358 zu verzeichnen. Die Forderungen aus Lieferungen undLeistungen beziehen sich vor allem auf verbundene Unternehmen (TEUR 22.473), da die Gesellschaft ihre Produkte ausschließlich innerhalb der Sofidel-Gruppe vertreibt. Es bestehen zum Stichtag keine wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 ein Eigenkapitalin Höhe von TEUR 49.426 (rd. 33 % der Bilanzsumme) aus. Unter Berücksichtigung des Gesellschafterdarlehens (TEUR 7.500), der hierauf entfallenden abgegrenzten Zinsen (TEUR 2.717) und des steuerfreien Sonderpostens für Investitionszulage (TEUR 11.327) ergibt sich eine Quote von rd. 48 % zur Bilanzsumme. Rückstellungen wurden in betriebsgewöhnlichem Umfang für ausstehende Abrechnungen, insbesondere für Strom- und Gaslieferungen, und für Personalkosten gebildet. Die Verbindlichkeitengegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 24.563) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Cash-Management (TEUR 3.446), ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 7.500 und die dafür angefallenen Zinsen (TEUR 2.717) sowie Lieferverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 10.900. V. Gesamtaussage Im Hinblick auf die Marktlage sind das Umsatzwachstum und die Ergebnisentwicklung zufriedenstellend und eine gute Ausgangsbasis für die weitere Entwicklung der Gesellschaft. VI. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. VII. Chancen - und Risikobericht Chancen für die Delipapier GmbH ergeben sich aus der Ausweitung des Marktanteils durch die Sofidel-Gruppe in Deutschland und dem deutschsprachigen Nachbarländern durch den Ausbau der bestehenden Kundenbeziehungen. Die Delipapier GmbH ist neben den allgemeinen Absatzschwankungen am Markt sowie dem Zinsänderungsrisiko keinen weiteren Risiken ausgesetzt. Es bestehen keine Währungsrisiken. Das Zinsänderungsrisiko hat die Gesellschaft für einen Teilbetrag des Darlehens durch einen (Payer-) Zinsswap abgesichert. Dieser ist zum 31. Dezember 2013 ausgelaufen. Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen. Ausfallrisiken sind nicht zu erkennen, da alle Produkte ausschließlich innerhalb der Sofidel-Gruppe vertrieben werden. Zudem besteht der Kundenstamm der Sofidel-Gruppe ausschließlich aus namhaften Konzernen und ist gegen mögliche Zahlungsausfälle gesichert. Finanzierungsrisiken ergeben sich nur derart, dass sich die Finanzierungskonditionen aufgrund der Finanzmarktkrise ungünstig entwickeln könnten und somit Erweiterungs-investitionen erschweren. Das Risikomanagement basiert auf dem periodischen Berichtswesen, das Soll-Ist-Vergleiche sowie wesentliche Kennzahlen beinhaltet. Das lokale Controlling ist stark in das Konzerncontrolling eingebunden. VIII. Prognosebericht Das Geschäft der Gesellschaft hat sich positiv entwickelt. Der Umsatz und die Höhe des Jahresergebnisses für das Geschäftsjahr 2014 wird sich, basierend auf den gültigen Verrechnungspreisen, auf dem Niveau des Jahres 2013 bewegen. Darüber hinaus wird ein positiver Cashflow aus operativer Tätigkeit geplant, der aber deutlich niedriger als im Vorjahr sein wird.
Arneburg, 31. Januar 2014 Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Delipapier GmbH, Arneburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 11. Februar 2014 Ernst
& Young GmbH
Lennartz, Wirtschaftsprüfer Pilawa, Wirtschaftsprüfer |
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