Uniflex Spezialmaschinenbau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Steffen Baumgartner seit 5.4.2018 | Prokura |
| Geschäftsführer | |
Harald Freiherr Waitz von Eschen seit 12.8.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Friedrich Wolfram Freiherr Waitz von EschenJacob Waitz Industrie GmbH | 50.00% |
Harald Sigismund Freiherr Waitz von EschenJacob Waitz Industrie GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Uniflex - Hydraulik GmbHKarbenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie UNIFLEX-Hydraulik GmbH hat ihren Sitz in Karben. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main unter HR B 72194 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft gilt im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der UNIFLEX-Hydraulik GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Dabei wurden die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages beachtet. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten haben allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind zu amtlich notierten Wechselkursen deutscher Kreditinstitute am Bilanzstichtag umgerechnet. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. AKTIVA Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bzw. zum Nominalwert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu Einstandspreisen oder niedrigeren Marktpreisen angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Einzelkosten und angemessenen Gemeinkosten bewertet. Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nennwerten angesetzt. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 2,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Die liquiden Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. PASSIVA Die Posten des Eigenkapitals sind zu Nennwerten angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit"-Methode. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 1,83 % angesetzt. Hierbei handelt es sich um den durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von zehn Jahren ergibt. Künftige Rentenanpassungen wurden mit 1,75 % p. a. und Gehaltssteigerungen wurden mit 1,0 % p. a. berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren (1,83 % zu 1,75 %) beträgt T€ 42. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die übrigen Rückstellungen sind in der Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge und die Verbindlichkeiten mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem § 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. IV. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN EINZELNEN POSTEN1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem auf den nachfolgenden Seiten dargestellten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 6.827. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 6.622 aus dem Finanzclearing und in Höhe von T€ 2.376 aus Lieferungen und Leistungen. 3. EigenkapitalDer Bilanzgewinn enthält den Gewinnvortrag von T€ 16.092. 4. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus Teilergebnisabführung (T€ 1.140) und aus der Lohnerhöhung des Jahres 2023 inkl. Prämien (T€ 1.300) zusammen. 5. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin belaufen sich dabei auf T€ 51. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten wird die Einlage des stillen Gesellschafters in Höhe von T€ 96 ausgewiesen. V. SONSTIGE ANGABEN1. MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt T€ 463 p. a. Die Verträge dienen der Anmietung von Gebäuden, technischen Anlagen und Maschinen. Die Vorteile der abgeschlossenen Verträge bestehen in der Nutzung der Vermögensgegenstände, die Risiken in der Verpflichtung zur Zahlung. 3. Anteilsbesitz
*) umgerechnet zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag $/€ = 1,105 **) umgerechnet zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag CNY/€ = 7,8509 ***) umgerechnet zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag INR/€ = 91,9045 ****) umgerechnet zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag UYU/€ = 43,127 *****) indirekte Beteiligung über die UNIFLEX-Hydraulik Asia Holding Pte. Ltd., Singapur 4. GeschäftsführungDie Geschäftsführung bestand im Jahr 2023 aus folgenden Mitgliedern: • Dr. Friedrich von Waitz, Kassel, Jurist • Dipl.-Ing. Harald von Waitz, Kahl am Main, Ingenieur • Patrick Sticker, Bad Vilbel, Kaufmann Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich auf T€ 690. 5. Angaben zum MutterunternehmenMuttergesellschaft der UNIFLEX Hydraulik GmbH, Karben, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Jacob Waitz Industrie GmbH, Kassel (Amtsgericht Kassel, Nr. HRB 14634). Der Konzernabschluss der Jacob Waitz Industrie GmbH wird im Unternehmensregister offen gelegt. 6. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 2.113.962,23 zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von € 16.092.226,61 auf neue Rechnung vorzutragen.
Karben, 3. Juni 2024 Dipl. -Ing. Harald von Waitz Dr. Friedrich von Waitz Patrick Sticker Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 (Anlage zum Anhang)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die UNIFLEX-Hydraulik GmbH ist im Bereich des Maschinenbaus zur Herstellung von Schlauchleitungen tätig. 1972 gründete der Maschinenbauer und Diplom-Ingenieur Peter Schröck in Frankfurt am Main die UNIFLEX-Hydraulik GmbH. Dank bahnbrechender Innovationen und außerordentlicher Produktqualität entwickelte sich das florierende Unternehmen schnell zu einem der weltweit führenden Anbieter von Maschinen zur Herstellung von Schlauchleitungen. Seit 1992 gehört die UNIFLEX-Hydraulik GmbH zur Unternehmensgruppe der Jacob Waitz Industrie GmbH. Ab 1998 wurde ein weltweites Netz von Vertriebs-Tochtergesellschaften und -Niederlassungen zur unmittelbaren Präsenz in allen Märkten aufgebaut. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand der Entwicklungstätigkeit sind Maschinen zur Konfektionierung von Schlauchleitungen, insbesondere Radialpressen, die zugleich auch für andere Verformungsaufgaben rotationssymmetrischer Baukörper eingesetzt werden. Ein wichtiger Pfeiler der Innovationskraft ist ein Team hochqualifizierter Mitarbeiter, die fortlaufend an der Entwicklung der Produkte arbeiten. Unterstützt werden sie durch externe Entwickler. Kontinuierlich werden parallel mehrere Entwicklungsprojekte erfolgreich abgeschlossen und als Produkte im Markt eingeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Innerhalb der deutschen Industrie ist der Maschinen- und Anlagenbau nach wie vor die Vorzeigebranche. Im Jahr 2023 arbeiteten über eine Million Menschen in den über 6.600 Maschinenbau-Unternehmen, so viel wie in keinem anderen Industriezweig. Die häufig in Kleinserie oder als Einzelstück gefertigten Maschinen führen zu einem Pro-Kopf-Umsatz der Branche von T€ 256,7. Im Maschinenbau dominieren mittelständische Betriebs- und Entscheidungsstrukturen. 98 Prozent der Unternehmen beschäftigen weniger als 250, nur circa zwei Prozent mehr als 1.000 Mitarbeiter. Zwei Drittel der Unternehmen haben sogar weniger als 100 Beschäftigte. 2. Geschäftsverlauf Die UNIFLEX-Hydraulik GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit einer Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr zurück. Allerdings macht sich der Krieg in der Ukraine in Form von Lieferengpässen- und -verzögerungen sowie Preissteigerungen bei Material und Energie immer noch bemerkbar, wodurch Planungen bei der Beschaffung immer wieder angepasst werden mussten. Schwerpunkte des Managements lagen auf der Intensivierung der Vertriebstätigkeiten in Indien und im Mittleren Osten, um Umsatzrückgänge durch mangelnde Investitionsbereitschaft in China und anderen Teilen Asiens sowie Umsatzausfälle in Russland zu kompensieren. Des Weiteren lag ein Schwerpunkt auf der Optimierung der Produktionskapazitäten und der Beschaffungsstrategie. Mit dem Umsatzzuwachs ist auch der Finanzmittelfonds in Summe gestiegen. Investitionen wurden im Hinblick auf Planungen für einen neuen zukunftsorientierten Standort nur auf einem maßvollen Niveau getätigt. Die Auftragssituation ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Aufgrund der Lieferengpässe und -verzögerungen bei Vorlieferanten ist das Einhalten von Lieferterminen nach wie vor eine Herausforderung. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft. a) Ertragslage Einen Überblick über die Entwicklung der Ertragslage gibt die nachfolgende Darstellung:
Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 410 auf T€ 13.784 erhöht. Die Personalkosten sind aufgrund geringerer erfolgsabhängiger Vergütungen um T€ 48 gesunken. Die Abschreibungen erhöhten sich um T€ 58 im Vergleich zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 91. Insgesamt ergaben sich somit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 40 gestiegene betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 12.198, so dass im Geschäftsjahr ein Betriebsergebnis in Höhe von T€ 1.586 (Vorjahr: T€ 1.216) erzielt werden konnte. Unter Berücksichtigung des um T€ 33 gestiegenen Finanzergebnisses in Höhe von T€ 1.498 (Vorjahr: T€ 1.465) und der Einbeziehung des Ergebnisses aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ -110 (Vorjahr: T€ 286) ergibt sich für das Jahr 2023 ein um T€ 7 gestiegenes Ergebnis vor Ertragsteuern von T€ 2.974. Nach Abzug der Steueraufwendungen kommt es im Jahr 2023 zu einem Jahresüberschuss von T€ 2.114 (Vorjahr: T€ 1.925). b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Brutto-Cashflow hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 177 auf T€ 2.500 erhöht (Vorjahr: T€ 2.323). Unter Berücksichtigung der Veränderungen im operativen Bereich bei den Forderungen und Verbindlichkeiten ergab sich im Jahr 2023 ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 710 (Vorjahr: T€ 721). Der Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 69 (Vorjahr: T€ -274) ergab sich im Wesentlichen aus Nettoinvestitionen in das Sachanlagevermögen (T€ -266) und Einzahlungen aus dem Finanzanlagevermögen (T€ 375). Unter Berücksichtigung des Mittelabflusses aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 7, welcher aus der Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stammt, kommt es zu einer Erhöhung des Finanzmittelfonds um T€ 772 auf T€ 8.047. Der Finanzmittelfonds im Jahr 2023 enthält neben den liquiden Mitteln in Höhe von T€ 1.425 die Finanzclearingforderung gegenüber der Gesellschafterin, der Jacob Waitz Industrie GmbH in Höhe von T€ 6.622. c) Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt bei 72,0 %. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie der Verbindlichkeiten sind aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre im Finanzierungsbereich als stabil anzusehen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden Kennzahlen wie Cashflow und die Statische Liquidität herangezogen. Der Cashflow wird aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Zuführung/Auflösung längerfristiger Rückstellungen berechnet. Die Statische Liquidität ergibt sich aus dem Verhältnis der flüssigen Mittel zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Statische Liquidität wird noch einmal unterteilt in Barliquidität, kurzfristige Liquidität und mittelfristige Liquidität. Die mittelfristige Liquidität beträgt zum 31. Dezember 2023 536,0 % (Vorjahr: 287,0 %). III. Prognosebericht Ein Rückgang der Nachfrage im Investitionsgüterbereich hat sich sowohl im nationalen als auch im internationalen Geschäft auf die Auftragseingänge und die Umsätze ausgewirkt. Im Jahr 2024 blieben die Auftragseingänge auf Vorjahresniveau. Den wachsenden Konflikten in Europa, im Nahen Osten und in Asien begegnet die UNIFLEX-Hydraulik GmbH sowohl beim Bezug von Rohwaren und Vorprodukten, als auch bei den Aktivitäten auf den weltweiten Märkten mit den erforderlichen Maßnahmen. Nach Hochrechnung der Auftragseingänge der ersten Monate gehen wir davon aus, dass UNIFLEX die gesteckten Umsatz- und Ertragsziele für das Jahr 2024 nicht alle vollumfänglich erreichen wird. Das Hauptaugenmerk besteht darin, die Kundenaufträge zeitnah zu erfüllen, die Produktionsabläufe und Produktionskapazitäten weiter zu optimieren und die Versorgung mit Material sicherzustellen. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Intensivierung der Kundenbeziehungen und der Erschließung neuer Kundengruppen, sowie Produktentwicklungen. Zukunftsrelevante Projekte verfolgt UNIFLEX darüber hinaus im Bereich digitaler Produkte und durch das Vorantreiben des Aufbaus des internationalen Service. Zusätzlich zum kontinuierlichen Ausbau der Kundenbeziehungen, des Marketings und des Produktmanagements werden die Vertriebsaktivitäten durch konsequente Digitalisierung und Optimierung der Vertriebsprozesse weiter intensiviert. In die Neuentwicklung von Produkten und das Erlangen von Patenten wird weiterhin investiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit der Entwicklung und der Produktion, insbesondere in Bezug auf die Langlebigkeit der Produkte. Das Jahr 2024 wird weiterhin geprägt sein durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie den wirtschaftspolitischen Spannungen mit China. Die zunehmende Einschränkung des liberalen Welthandels geht für die UNIFLEX-Hydraulik GmbH mit noch unklaren, aber potenziell nicht unerheblichen Konsequenzen einher. Ein drohender wirtschaftlicher Protektionismus, die Verteuerung von Materialien und Energie, unsichere Lieferketten und das Erodieren von Absatzmärkten stellen große Herausforderungen dar. Diese Entwicklungen erfordern und bieten zugleich die Chance, neue Absatzmärkte und Einsatzbereiche zu erobern und neue Produkte zu entwickeln. Für das Jahr 2024 wird mit einem geringeren Ergebnis, sowohl absolut als auch prozentual, bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau gerechnet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Als Maschinenbauer ist die UNIFLEX-Hydraulik GmbH stark von der Investitionsneigung der Kunden sowie dem allgemeinen Investitionsklima abhängig. Zudem besteht bei einem Drittel der erzielten Umsätze außerhalb der EU eine hohe Abhängigkeit vom Weltmarkt. Damit einhergehend besteht eine Risikoanfälligkeit bei internationalen Handelskonflikten. Durch die derzeitigen geopolitischen Entwicklungen werden Absatzmärkte und Handelsbeziehungen infrage gestellt oder fallen weg. Dies bedeutet hohe Umsatz- und Ergebnisrisiken, aber auch einen Druck zur Innovation und strategischen Anpassung. Ertragsorientierte Risiken: Das Wettbewerbsrisiko bleibt unverändert hoch. Dementsprechend muss die UNIFLEX-Hydraulik GmbH weiterhin ihre gute Marktposition gegenüber dem Wettbewerb verteidigen. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis der Produkte, die anhaltende Innovationskraft sowie die stabilen Kundenbeziehungen durch ein weltweites Vertriebsnetzwerk sind dabei relevante Wettbewerbsvorteile. Einen neu hinzutretenden Risikofaktor bilden Preissteigerungen für Materialien und Energie sowie Lohnsteigerungen aufgrund der Inflation. Dies kann zu verminderter Wettbewerbsfähigkeit gegenüber globalen Wettbewerbern führen, denn es ist unvermeidlich geworden, die zunehmenden Kosten auch an Kunden weiterzugeben. Finanzwirtschaftliche Risiken: Gegenwärtig profitiert die UNIFLEX-Hydraulik GmbH von ihrer weiterhin stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation. Zukünftige Risiken bilden Inflation, Zinsbelastungen der Kunden und hohe Währungsschwankungen im ostasiatischen Raum sowie in Südamerika. Kurz- und mittelfristig wird davon ausgegangen, dass auch die steigende Abgabenbelastung sowie eine gegenwärtig nach wie vor erschwerte Berechenbarkeit der Märkte bestehen bleiben. Gewährleistungsrisiken: Das Gewährleistungsrisiko ist durch nachhaltige Qualitätskontrollen bei der Produktion im eigenen Hause und bei den Vorlieferanten auf einem sehr niedrigen Niveau. Beschaffungsrisiken: Eine Herausforderung bilden Lieferengpässe bzw. Lieferverzögerungen bei Vorlieferanten. Zudem sind Preiserhöhungen bei verschiedenen Materialien, Komponenten und Dienstleistungen zu verzeichnen. 2. Chancenbericht Die UNIFLEX-Hydraulik GmbH verfügt aufgrund der sehr hohen Qualität ihrer Produkte, ihrer stabilen Kundenbeziehungen, ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Produktmanagement sowie ihrer stabilen finanzielle Situation über eine starke Marktposition. Durch eine effiziente Kombination von Vor- und Hauptproduktion und den erfolgreichen Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes wurden relevante Grundsteine für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens gelegt. Die aktuelle internationale (wirtschafts-) politische Gemengelage führt durch den potenziellen Wegfall von Absatzmärkten zu einem Innovationsdruck, den die UNIFLEX Hydraulik GmbH als Chance begreift und an die sie sich durch das Entwickeln neuer Produkte und das Identifizieren und Erschließen neuer Einsatzgebiete anpasst. 3. Gesamtaussage Die UNIFLEX-Hydraulik GmbH behält die globalen Auswirkungen und die Folgen der aktuellen geopolitischen Spannungen im Blick. Dazu kommen Risiken, ausgelöst durch kriegerische Handlungen in der Ukraine und im Nahen Osten, wie ein steigender Protektionismus, Exportregulierungen, eine Kapitalverkehrsreglementierung und Transportrisiken, die möglicherweise zu einer Abschottung der Wirtschaftsräume Nordamerika, Europa und Asien führen. Gegenstand derzeitiger Planungen sind mögliche Reduktionen dieser Abhängigkeiten. Im Inland können teure und unsichere Energieversorgung sowie wachsende Bürokratie den Geschäftserfolg ebenfalls beeinträchtigen. Trotz all dem blickt die UNIFLEX-Hydraulik GmbH aufgrund ihrer schlanken Organisationsstruktur, einer gut eingespielten Entwicklung und Konstruktion, einer erfolgreichen Intensivierung der Vertriebsaktivitäten sowie mit einer weiterhin stabilen Auftragslage und Produktivität optimistisch in die Zukunft. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die UNIFLEX-Hydraulik GmbH verfügt über einen überwiegend solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind in der Regel die Ausnahme, könnten aber zukünftig häufiger eintreten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen über das interne Cashpool-Verfahren. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der UNIFLEX-Hydraulik GmbH ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert man sich vor Anbahnung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität der Kunden.
Karben, 3. Juni 2024 Dipl.-Ing. Harald von Waitz Dr. Friedrich von Waitz Patrick Sticker Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UNIFLEX-Hydraulik GmbH, Karben Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UNIFLEX-Hydraulik GmbH, Karben - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 3. Juni 2024 Märkische
Revision GmbH
Hans-Henning Schäfer, Wirtschaftsprüfer Dirk Herrmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. Juni 2024 festgestellt. |
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