Bantleon Holding Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Erwin Schmid seit 1.4.2025 | Geschäftsführer |
Alexander Dr. German seit 18.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hermann Bantleon GmbHUlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023Bilanz zum 30. November 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023
Anhang zum 30. November 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Der Jahresabschluss der Hermann Bantleon GmbH, Ulm ("Gesellschaft"), Amtsgericht Ulm HRB 176, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei bis zehn Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents ergibt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 25 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 25 Jahre. Für Zugänge geringwertiger Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und werden mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % (i.Vj. 1 %) zu Forderungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung findet aufgrund der bestehenden Organschaft keine Anwendung. Die Berechnung der latenten Steuern beim Organträger erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 12,6 % (i.Vj. 12,6 %). Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält zum 30. November 2023 Beteiligungen i.S.v. § 271 Abs. 1 HGB an folgenden Unternehmen:
Die Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis des Geschäftsjahres betreffen den Konzernabschluss der Deutsche AVIA Mineralöl-Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen weist ein Betrag von TEUR 21 (i.Vj. TEUR 33) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 828; i.Vj. TEUR 1.171) betreffen wie im Vorjahr sonstige Vermögensgegenstände und bestehen gegen Gesellschafter. Rückstellungen für Pensionen Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrundegelegt:
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und demjenigen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 3. Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:
Aufwendungen aus der Abzinsung und Erträge aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen wurden wie folgt verrechnet:
Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde unter Zugrundelegung der einschlägigen versicherungsmathematischen Methoden ermittelt. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten. Davon bestehen EUR 12.425.336,95 (i.Vj. TEUR 11.498) gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Periodenfremde Erträge / Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 336 (i.Vj. TEUR 97) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind; sie resultieren aus Gewinnen aus Anlagenabgängen (TEUR 116; i.Vj. TEUR 75), aus Erträgen aus Rückstellungsauflösungen bzw. aus Zahlungseingängen auf in Vorjahren abgeschriebene Forderungen (TEUR 20; i.Vj. TEUR 22) sowie Forschungszulagen für Vorjahre (TEUR 200, i. Vj. TEUR -). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 16 (i.Vj. TEUR 6); sie betreffen wie im Vorjahr Verluste aus Anlagenabgängen. III.Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Leasinggebühren, Mieten und Pachten. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nicht kündbaren Verträge summieren sich die im Geschäftsjahr 2023/2024 zu bezahlenden Beträge auf TEUR 57. Für Folgejahre bestehen für diese Verträge weitere Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 294 die Verträge enden in 2027 und 2030. Des Weiteren bestehen unbefristete Verpflichtungen aus einem Mietvertrag in Höhe von TEUR 25 p.a. Für Investitionen ins Anlagevermögen besteht ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 4.494. Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022/2023 berechnete Gesamthonorar beträgt für:
Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Herr Dr. Alexander German, Alleingeschäftsführer Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 308 bilanziert. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden im Durchschnitt 259 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
In der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl sind auch Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte enthalten, die gewichtet in den Mitarbeiterbestand einbezogen werden. Konzernabschluss, Mutterunternehmen Die Hermann Bantleon GmbH, Ulm, wird in den Konzernabschluss der TBG AG, Zürich/Schweiz, einbezogen (größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der TBG AG, Zürich/Schweiz, ist an deren Sitz erhältlich. Ferner wird die Hermann Bantleon GmbH in den Konzernabschluss der Bantleon Holding GmbH & Co. KG, Ulm, einbezogen (kleinster Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der Bantleon Holding GmbH & Co. KG wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt werden.
Ulm, den 16. Februar 2024 Hermann Bantleon GmbH, Ulm Die Geschäftsführung Dr. Alexander German, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht zum 30. November 2023I. Grundlagen des Unternehmens I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Handel und der Vertrieb von Kraftstoffen, Schmierstoffen und Ergänzungsprodukten für Industrie und Automotive und von Reinigungs- und Konservierungsmedien; der Bau und Betrieb von Industrieanlagen, Tankanlagen und Tankstellen, deren Wartung und Pflege; die Erbringung von damit verbundenen Dienstleistungen sowie alle artverwandten Geschäfte. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Ulm und verfügt über eine Niederlassung in Crimmitschau. Ihr Auslandsgeschäft wickelt die Gesellschaft über Vertriebspartner in derzeit 41 Ländern ab. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft ausschließlich in eigenen Räumen. I.2. Forschung und Entwicklung Die in den Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind im Geschäftsjahr 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 371 auf TEUR 3.585 (Vj. TEUR 3.214) angestiegen. I.3 Zweigniederlassungen Es besteht neben der Hauptniederlassung in Ulm eine Niederlassung mit Auslieferungslager in Crimmitschau/Sachsen. Dieses übernimmt die Warenlieferungen im Bereich Nord/Ost und führt Dienstleistungen bei dort ansässigen Kunden durch. II. Wirtschaftsbericht II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen (BMWK 13.12.2023). Im 1. Quartal 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken, im 2. Quartal 2023 unverändert geblieben, im 3. Quartal 2023 um 0,1 % und im 4. Quartal 2023 um 0,3 % gesunken (jeweils im Vergleich zum Vorquartal). Im Gesamtjahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % geringer als im Vorjahr; Deutschland befand sich in einer Rezession (Statista und tagesschau.de 30.1.2024). Demgegenüber ist nach ersten Schätzungen das reale BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU im Jahr 2023 um 0,5 % gestiegen Eurostat (30.1.2024). Das weltweite BIP-Wachstum wird für das vergangene Jahr 2023 auf rund 3,1 % geschätzt (statista 31.1.2024). Die Inflation, die wegen hoher Energiepreise und Lieferschwierigkeiten in vielen Branchen in 2022 sprunghaft gestiegen ist, war in Deutschland auch im Jahr 2023 mit 5,9 % hoch (Destatis 16.1.2024). Die bereits erfolgten bzw. noch zu erwartenden Zinsmaßnahmen der Zentralbanken sollen die Inflationsraten senken, stellen aber auch ein Konjunkturrisiko dar. Der US-Dollar ist im Jahr 2023 wieder unter die Parität des Eurokurses zum USD gesunken. Branchenentwicklung Wie jedes Jahr werden die endgültigen Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für den Schmierstoffbereich für das Jahr 2023 voraussichtlich erst Ende April des Folgejahres feststehen. Im Gesamtjahr 2022 war eine Abnahme der Inlandsablieferungen von Schmierstoffen um -3,6% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Im Jahr 2023 (bis 31. Oktober) sind die Inlandsablieferungen von Schmierstoffen gegenüber dem Vorjahr um -8,2% geschrumpft. Die darin für Bantleon relevanten Märkte hatten in diesem Zeitraum 2023 einen Rückgang von -16,9% zu verzeichnen (BAFA zum 31.10.2023). Die im Jahr 2022 noch gravierenden Lieferengpässe und Rohstoffpreissteigerungen stellten in 2023 kein nennenswertes Problem mehr dar. Die Rohstoffpreise haben sich wieder stabilisiert, jedoch auf einem hohen Niveau. Aufgrund der hohen Zinsen, der hohen Inflation und der Energiepolitik war die Stimmungslage bei den Kunden und in der Chemiebranche eingetrübt. II.2. Geschäftsverlauf Bantleon hat im Geschäftsjahr 2022/2023 in einem schwierigen Marktumfeld ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Trotz eines geringen Rückgangs der Umsätze um -1,8%, ist der statistisch ermittelte Rohertrag um 6,0% gestiegen. Begründet wird dies durch die gute Entwicklung bei den Großkunden in der Metallbearbeitung und die Verschiebung hin zu Premiumprodukten für Spezialanwendungen. Bis auf einen leichten Rückgang des Rohertrags im Geschäftsbereich "Technical Services" um -1,4% konnten alle anderen Geschäftsbereiche eine Rohertragssteigerung erzielen. Der Rückgang im "Technical Services" ist vorwiegend einem größeren Projekt im Bereich Industrie- und Tanktechnik geschuldet, welches das Ergebnis im Jahr 2022 stark positiv beeinflusst hatte. Im wichtigsten Geschäftsbereich der Schmierstoffe sind im Jahr 2022/2023 die Mengen um -4,4% gegenüber dem Vorjahr auf ca. 30.030 cbm gesunken. Der Mengenrückgang war in allen Regionen, sowohl im Inland als auch im Ausland, zu verzeichnen. Insbesondere in China sind die Mengen deutlich gesunken. Nach dem Aussetzen der Lockdowns zu Beginn 2023 und der folgenden Infektionswelle, waren die Auswirkungen bis in die zweite Jahreshälfte deutlich zu spüren. Erschwerend hinzu kam die in China schwächelnde Bauindustrie. Nach den enormen Preissteigerungen bei den Grundölen in den Jahren 2021 und 2022, sind die Preise wieder deutlich gesunken und haben sich Mitte 2023 stabilisiert. Jedoch liegen die Preise noch sehr deutlich über dem Niveau vor der Corona Pandemie. Das Preisniveau im Bereich der Additive ist unverändert hoch. Sehr positiv zu bewerten ist der Anstieg der Durchschnittsmarge je verkauftem Liter. Dies ist auf die weitere Fokussierung auf Spezialitäten und die daraus resultierende Verschiebung im Produktmix zu höherwertigen Produkten zurückzuführen. Letztlich hat Bantleon in der Gesamtbetrachtung das im Vorjahreslagebericht prognostizierte Ergebnis (EUR 12,0 Mio.) leicht übertroffen. Das Ergebnis vor Gewinnabführung 2022/2023 beträgt EUR 12,1 Mio. bei einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr um ca. EUR 2,4 Mio. auf nunmehr etwa EUR 129,5 Mio. (Prognose war EUR 135 Mio.). Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 als positiv. II.3. Lage II.3.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2022/2023 sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.429 auf TEUR 129.521 (-1,8%) zurückgegangen. Der Hauptanteil dieses Rückgangs resultierte mit TEUR 1.402 bzw. 1,5% aus dem Kerngeschäft Schmierstoffe, das für 73,3% der Umsatzerlöse steht (i.Vj. 73,0%). Dieser Rückgang stammt vollumfänglich aus einem Mengenrückgang. Der Tankstellenbereich hat aufgrund etwas gesunkener Kraftstoffpreise ebenfalls wesentlich zum Umsatzrückgang beigetragen. Einen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen überproportionalen Rückgang (-3,5%) gegenüber dem Vorjahr gab es 2022/2023 beim Materialaufwand, und zwar um TEUR 3.183 auf TEUR 87.392. Dieser war verursacht durch ein niedrigeres Preisniveau, insbesondere bei den Grundölen und den Kraftstoffen. Der Rohertrag 2022/2023 ist gegenüber dem Vorjahr entsprechend um TEUR 754 auf TEUR 42.129 (+1,8%) angestiegen. Der sonstigen betrieblichen Erträge sind 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund periodenfremder Erträge um TEUR 273 auf TEUR 467 angestiegen, spielten jedoch in der absoluten Höhe keine nennenswerte Rolle. Die gesamten betrieblichen Erträge (Rohertrag plus sonstige betriebliche Erträge) sind 2022/2023 insgesamt um TEUR 1.027 auf nunmehr TEUR 42.596 angestiegen (+2,5%). Der zweitgrößte Aufwandsposten der Gesellschaft, der Personalaufwand, erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 698 (3,6%) auf TEUR 19.925 und betrug damit 15,4% der Umsatzerlöse (i.Vj. 14,6%). Der Anstieg stammt im Wesentlichen aus regulären, inflationsbedingt überproportionalen Gehaltserhöhungen sowie einer leicht angestiegenen Mitarbeiterzahl. Die Abschreibungen sind im Geschäftsjahr 2022/2023 um 13,0% bzw. TEUR 337 auf TEUR 2.265 zurückgegangen. Der Rückgang ist hauptsächlich auf das im vergangenen Geschäftsjahr erfolgte Auslaufen von regulären Abschreibungen auf zwei Zukäufe der Vergangenheit zurückzuführen. Dieser Effekt hat nun im Berichtsjahr voll durchgeschlagen. Insgesamt spielen die Abschreibungen mit 1,7% (i.Vj. 2,0%) der Umsatzerlöse wie im Vorjahr nur eine untergeordnete Rolle. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2022/2023 betragen TEUR 7.770 (i.Vj. TEUR 7.601; +2,2%) und erhöhten sich damit relativ zu den Umsatzerlösen auf 6,0% (i.Vj. 5,8%). Der absolute Anstieg um TEUR 169 ist in erste Linie durch die generellen Preissteigerungen bedingt. Als Ergebnis der vorstehenden operativen Entwicklungen hat sich das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Dieses ist um TEUR 498 bzw. 4,1% auf nunmehr TEUR 12.637 angestiegen (Vorjahr TEUR 12.139). Das negative Finanzergebnis liegt 2022/2023 mit TEUR -484 unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR -564). Dieser Rückgang stammt in erster Linie aus einem deutlich höheren Beteiligungsergebnis (TEUR 90; Vorjahr TEUR 15). Zudem konnten aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus höhere Zinserträge erwirtschaftet werden (TEUR 19; Vorjahr TEUR 3). Die Zinsaufwendungen 2022/2023 sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt nur leicht um TEUR 11 auf TEUR 593 angestiegen, wobei höhere Bankzinsen durch geringere Zinszahlungen an die Gesellschafterin Bantleon Holding GmbH & Co. KG für die Vorjahresergebnisabführung (TEUR 234; Vorjahr TEUR 283) kompensiert wurden. Aufgrund der geltenden steuerlichen Organschaft hat die Gesellschaft keine Ertragssteuerzahlungen zu entrichten. Dies geschieht auf der Ebene der Organträgerin Bantleon Holding GmbH & Co. KG beziehungsweise direkt durch deren Gesellschafter. Der Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung) des Geschäftsjahres 2022/2023 ist letztlich gegenüber dem Vorjahr nennenswert um TEUR 619 auf einen Betrag von TEUR 12.083 angestiegen (5,4%). Die Eigenkapitalrentabilität (vor Gewinnabführung) beträgt für das Geschäftsjahr 2022/2023 49,4% (Vorjahr 46,9%), die Gesamtkapitalrentabilität (vor Gewinnabführung) 21,2% (Vorjahr 20,4%), jeweils unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Kapitals. Die Umsatzrendite (vor Gewinnabführung) ist im Berichtsjahr 2022/2023 auf 9,3% angestiegen (Vorjahr 8,7%). Aufgrund des geltenden Gewinnabführungsvertrages mit der Bantleon Holding GmbH & Co. KG beträgt der Jahresüberschuss 2022/2023 letztendlich wie im Vorjahr null. II.3.2. Finanzlage Die Ziele des Finanzmanagements der Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele. Die liquiden Mittel betragen zum 30. November 2023 TEUR 5.201 (Vorjahr TEUR 1.621) und damit 8,5% der Bilanzsumme (Vorjahr 2,8%). Der starke Anstieg der liquiden Mittel im Geschäftsjahr 2022/2023 um TEUR 3.580 liegt im operativen Bereich hauptsächlich an den geringeren Vorräten (TEUR -1.900) und an niedrigeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -1.679). Beide Rückgänge sind durch leicht niedrigere Preise und etwas rückläufige Mengen begründet. Ebenfalls gesunken sind die Forderungen gegen die Gesellschafterin (TEUR -343). Dieser reduzierten Kapitalbindung wirkte der Rückgang bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -1.021) entgegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stieg im Geschäftsjahr 2022/2023 stark auf EUR 16,9 Mio. (Vj. EUR 9,6 Mio.) an. Die negativen Cashflows haben sich unterschiedlich entwickelt. Derjenige aus der Investitionstätigkeit ist im Berichtszeitraum 2022/2023 auf EUR -4,6 Mio. (Vorjahr EUR -1,4 Mio.) angestiegen, derjenige aus der Finanzierungstätigkeit auf EUR -8,6 Mio. (Vorjahr EUR -12,9 Mio.) gefallen; die Veränderung des Cashflows aus der Investitionstätigkeit resultiert aus Investitionen ins Sachanlagevermögen aufgrund von Bautätigkeiten. Beim Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit schlägt die Aufnahme eines neuen Bankkredits hierfür in ungefähr ähnlicher Höhe zu Buche. Die Gesellschaft finanziert sich zum 30. November 2023 wie im Vorjahr überwiegend aus Eigenkapital (40,1%; Vj. 41,6%), Bankverbindlichkeiten (28,4%; Vj. 24,8%) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (20,4%; Vj. 19,6%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Geschäftsjahr 2022/2023 um TEUR 2.819 auf TEUR 17.360 angestiegen. Dabei wurde ein neues Darlehen über TEUR 4.000 aufgenommen und TEUR 1.181 planmäßig getilgt. Ein im Oktober 2023 endfälliges Darlehen über EUR 10,0 Mio. wurde bis März 2029 erneuert. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022/2023 wie im Vorjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. II.3.3. Vermögenslage Zum 30. November 2023 beträgt die Bilanzsumme TEUR 61.031 und ist damit gegenüber dem Vorjahresstichtag um TEUR 2.301 bzw. 3,9% angestiegen. Der Anstieg stammt auf der Aktivseite im Wesentlichen aus dem Sachanlagevermögen (TEUR 2.018), den immateriellen Vermögengegenständen (TEUR 448) und den flüssigen Mitteln (TEUR 3.580). Auf deren Anstieg sowie den damit zusammenhängenden Rückgängen bei den Vorräten und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde bereits bei der Kommentierung der Finanzlage ausführlich eingegangen. Der Anstieg auf der Passivseite stammt in erster Linie aus dem ebenfalls bereits angesprochenen Anstieg bei den Bankverbindlichkeiten (TEUR 2.819) sowie den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (TEUR 926), denen ein Rückgang der Lieferantenverbindlichkeiten entgegen steht (TEUR -1.021). Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der Bantleon Holding GmbH & Co. KG hat sich das Eigenkapital im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht verändert. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme zum 30. November 2023 auf 40,1% nach 41,6% im Vorjahr. Insgesamt ist die wirtschaftliche Situation des Unternehmens weiterhin als sehr gut zu bezeichnen. II.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:
Zum 30. November 2023 beschäftigte die Hermann Bantleon GmbH 259 Mitarbeiter (Vj. 254). Zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 befanden sich acht (Vj. acht) Auszubildende in einem Anstellungsverhältnis bei der Hermann Bantleon GmbH. Der durchschnittliche Krankenstand betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 5,9% (Vj. 5,7%). Die Hermann Bantleon GmbH ist keinem Tarifvertrag angeschlossen. III. Nachtragsbericht Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bekannt. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht IV.1 Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Branchenentwicklung Wie bereits im Vorjahr ist der Ausblick auf die zukünftige konjunkturelle Entwicklung mit großen Unsicherheiten verbunden. Aufgrund der Corona Pandemie ist mit keinen weiteren Auswirkungen zu rechnen. Die weiteren Entwicklungen im Ukrainekrieg und die daraus resultierenden Folgen sind schwierig vorherzusagen. Aufgrund der Spannungen in Nahost und den daraus resultierenden Schwierigkeiten im Schiffsverkehr sind bereits jetzt die Auswirkungen auf die Logistik zu spüren, sowohl in Bezug auf Verfügbarkeit von Schiffen als auch Transportkosten und -dauer. Des Weiteren sind die Verfügbarkeit und Preisentwicklung für Energie maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Das Wachstum der Weltwirtschaft wird 2024 erneut auf historisch schwachem Niveau verharren. Die Prognosen für das weltweite Wachstum der realen Wirtschaftsleistung liegen 2,7% (OECD) und 2,9% (IWF). Während die USA (2023: ca. +2,4% / 2024: ca. +1,5%) und China (2023: ca. +5,2% / 2024: ca. +4,6%) an Tempo verlieren werden, wird die europäische Wirtschaft moderat und gleichbleibend zulegen. So liegen die Prognosen für den EURORAUM nach +0,6% in 2023, für 2024 zwischen +0,9% und +1,2% (BDI Research Bericht November 2023). Aktualisiert erwarten Wirtschaftsexperten für 2024 ein weltweites reales BIP-Wachstum von 2,6 % und für Europa von ca. 2,0 % (Ifo Institut 23.1.2024). Für das Jahr 2024 werden für Deutschland keine nennenswerten Wachstumsimpulse erwartet; so geht die OECD für Deutschland von einem geringen Wirtschaftswachstum von 0,3 % und der IWF von 0,5 % aus; die Prognosen führender deutscher Wirtschaftsinstitute variieren zwischen +0,9 % und -0,5 % (OECD 5.2.2024, IWF 31.1.2024, Handelsblatt 31.1.2024). Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt erwarten einen Rückgang der Inflationsraten in den kommenden Jahren. Demnach wird die Inflationsrate im Jahre 2024 weltweit 5,0 % erreichen, im kommenden Jahr dann 4,4 % und 2027 noch 3,6 %. In Westeuropa (3,1 %) und Nordamerika (3,2 %) liegen die Inflationserwartungen für 2024 deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt. In Deutschland werden für das Jahr 2024 ca. 3,4 % erwartet (ifo Insitut: Pressemitteilung 5. Januar 2024). Laut der Pressemittelung des Ifo-Instituts vom 25. Januar 2024 hat sich die Stimmung unter den Unternehmen zu Jahresbeginn 2024 weiter verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 85,2 Punkte gefallen, nach 86,3 Punkten im Dezember. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Unternehmen waren etwas zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Die Erwartungen verbesserten sich ebenfalls, blieben aber pessimistisch. Der Auftragsbestand geht weiter zurück, wenn auch nicht mehr so stark wie zu Jahresende. Die Kapazitätsauslastung gab nach, von 81,9 auf 81,0 Prozent. Dies sind rund zweieinhalb Prozentpunkte weniger als der langfristige Durchschnitt. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima deutlich eingetrübt. Dies war insbesondere auf eine merklich schlechtere Einschätzung zur aktuellen Lage zurückzuführen. Die Unzufriedenheit mit dem Auftragsbestand nahm spürbar zu. Auch die Erwartungen wurden noch etwas pessimistischer. Im Bauhauptgewerbe hat der Geschäftsklimaindikator seine Talfahrt fortgesetzt. Die Firmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Die Chemiebranche blickt gemäß einer Umfrage unter den VCI-Mitgliedern vom November 2023 (VCI: Verband chemische Industrie) pessimistischer in das Jahr 2024. 44% der Unternehmen erwarten einen Rückgang der Erträge im Jahr 2024, 21% ein unverändertes Niveau, 35% eine Ertragssteigerung. Kritsch bewertet werden insbesondere aufwändige Bürokratie, langsame Genehmigungsverfahren und neue Regulierungen, Energiekosten, Arbeitskräftemangel und geopolitische Risiken. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Auf verschiedene Konjunkturprognosen wurde bereits vorstehend eingegangen. Diese sind weitgehend verhalten und berücksichtigen nur zum Teil geopolitische Unsicherheiten. Durch wieder gewährleistete Verfügbarkeit der Rohstoffe, der Normalisierung der Lieferketten und Stabilisierung der Preise wurden die im Jahre 2022 aufgebauten Sicherheitsbestände wieder abgebaut. Dies hat zu einer deutlichen Verbesserung der Liquidität beigetragen. Aufgrund der aufgeführten Unsicherheiten lässt sich die Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2023/2024 schwer vorhersagen. Entscheidend ist ob und falls ja, wann es zu einer konjunkturellen Erholung kommt. Die betrieblichen Aufwendungen werden durch die nach wie vor hohe Inflation und die dazugehörigen Gehaltsteigerungen weiter ansteigen. Die Margen werden weiterhin gut prognostiziert, entscheidend wird die tatsächliche Entwicklung bei den Mengen und damit auch bei den Umsätzen sein. Die Umsatzerlöse 2023/2024 werden innerhalb einer Bandbreite zwischen EUR 120-135 Mio. erwartet. Das EBITDA-Ergebnis soll sich entsprechend auf EUR 14,2-15,6 Mio. belaufen. Der Jahresüberschuss 2023/2024 (vor Gewinnabführung) wird auf ca. EUR 11,0-12,0 Mio. prognostiziert. Hier werden höhere Abschreibungen und Zinsaufwendungen aufgrund der hohen Investitionstätigkeit samt den dazugehörigen Darlehensaufnahmen zu Buche schlagen. Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Liquiditätsbedarf trotz bestehendem Gewinnabführungsvertrag zu decken. IV.2 Risikobericht Das seit vielen Jahren im Unternehmen bestehende Planungs- und Controllingsystem ermöglicht es, Abweichungen von der geplanten Entwicklung frühzeitig zu erkennen und notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Des Weiteren arbeitet das Unternehmen seit 2004 mit einem Kennzahlensystem. Im Jahr 2007 wurde darüber hinaus ein spezifisches, softwaregestütztes Risikomanagementsystem im Unternehmen implementiert. Dieses wurde 2022 erneut umfassend überarbeitet und auf einen aktuellen Stand gebracht. Nicht mehr relevante Risiken wurden eliminiert und neue Risiken hinzugenommen. Derzeit liegen zwölf Schlüsselrisiken vor, welche entsprechend identifiziert, kategorisiert und bewertet sind. Instrumente zur Risikosteuerung sind eingerichtet und präventive Maßnahmen liegen vor und sind dokumentiert. Einzelne Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens unmittelbar und substanziell gefährden, ergeben sich daraus derzeit nicht. Aufgrund der anhaltenden geopolitischen Verwerfungen sind zukünftig wiederkehrende Probleme hinsichtlich Rohstoffverfügbarkeit und Preisanstiege nicht auszuschließen. Gleiches gilt für Transportkapazitäten und -kosten. Etwaige Auswirkungen auf der Beschaffungsseite versucht das Unternehmen durch Bevorratung von Rohstoffen und durch eine Mehrlieferantenstrategie abzumildern. Eventuell auftretende Kostenerhöhungen kann das Unternehmen an die Kunden weitergeben. Zudem erlaubt die Erweiterung am Standort in Ulm-Nord die Erhöhung der Lagerbestände und damit die Sicherstellung der Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden. Die mit dem Klimaschutz und neuen Regulatorien für bestimmte chemische Substanzen einhergehende gesetzliche Maßnahmen bergen gewissen Risiken für die Gesellschaft und führen zu Mehraufwendungen und Kosten insbesondere in der Produktentwicklung. Im Zuge des Green Deal und der von der EU derzeitig forcierten Art der Umsetzung wird sich der Trend zur Elektromobilität weiter verstärken, was sich negativ auf die Mengenentwicklung bei den Metallbearbeitungsmedien für die Bauteile des Verbrenners auswirken kann. Allerdings werden auch bei den elektrifizierten Fahrzeugen viele Teile, wie z.B. Achsen, Getriebe und Karosserieteile verbaut, welche in der Herstellung Metallbearbeitungsflüssigkeiten benötigen und es ergeben sich Potenziale für neue Anwendungen und Bauteile. Die Gesellschaft begleitet seine Kunden bei dieser Transformation durch neue Produkte bzw. Produktanpassungen. Ebenfalls als Folge der deutschen Energiepolitik sind weiterhin sehr hohe Energiekosten zu erwarten. Um der Energiekostensteigerung entgegenzuwirken, sind weitere Investitionen wie etwa umfassende Modernisierungsmaßnahmen in Planung. Als Zulieferer der Automobil- und Baumaschinenbranche und des Maschinenbaus im Allgemeinen unterliegt die Gesellschaft auch den Konjunkturrisiken dieser Branchen. Insbesondere die Automobilzuliefererindustrie wird durch die hohen Energiepreise belastet, was zu einer Abwanderung der Kunden führen kann. Ein hohes Zinsniveau und zugleich eine hohe Inflation hemmt das Wachstum der Bauindustrie. Grundsätzlich bestehen marktübliche Risiken, die zu einer Eintrübung der Branchenkonjunktur führen können und die sich auf den Kundenkreis der Gesellschaft auswirken, was zu einem erhöhten Preis- und Wettbewerbsdruck und damit einhergehenden Margenreduzierungen bei künftigen Auftragsvergaben führen könnte. Die weitere positive Entwicklung der Hermann Bantleon GmbH setzt voraus, dass auch künftig ausreichende Kapazitäten in Produktion, Lagerung und Logistik vorhanden sind, um mögliche Engpasssituationen zu vermeiden. So treibt das Unternehmen eine Erweiterung der Produktion voran, welche ab Anfang 2025 eine zusätzliche Produktionskapazität von 12.000 cbm ermöglicht. Eine stetig größer werdende Herausforderung ist die Findung von qualifizierten und motivierten Mitarbeitern. Aus diesem Grund werden die bereits eingesetzten Maßnahmen zur Mitarbeiterfindung fortgesetzt, z.B. durch Kooperationen mit Schulen und Hochschulen, aber auch durch die Ausbildung im Unternehmen. Weiterhin investiert das Unternehmen in die Weiterqualifikation von Mitarbeitern, Employer Branding und Mitarbeiterbindung. Der Erfolg der Maßnahmen wird in regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen bewertet. IV.3 Chancenbericht Die angestoßene Regionalisierung der Vertriebsstruktur sowie die Verdichtung der Verkaufsgebiete in Deutschland werden in den kommenden Jahren kontinuierlich zum prognostizierten Wachstum beitragen. Die intensive Betreuung von Großkunden durch eigene Key Account Manager generiert eine Vielzahl neuer Projekte, die einen steigenden Beitrag zum Ergebnis leisten und weiteres Potenzial für die Zukunft bieten. Nach der Beendigung der Reisebeschränkungen können die Exportmanager wieder die Zusammenarbeit mit den Partnern und regional ansässigen Endkunden intensivieren. Dies gilt insbesondere für den Bereich Asien-Pazifik. Hier konnte in Taiwan ein neuer Partner gewonnen werden, der sich positiv entwickelt. Weiterhin ist die Gesellschaft dabei, das Partnernetzwerk in China auszubauen. Dadurch erwartet das Unternehmen wieder neue Projekte mit einem Umsatzwachstum. Das Unternehmen baut somit seine internationale Präsenz weiter aus, mit dem Ziel, zukünftig noch stärker am globalen Wachstum partizipieren zu können. Aus Deutschland ggf. abwandernde Kunden kann Bantleon durch das Partnernetzwerk vor Ort weiterhin betreuen. Weiterhin steht das Unternehmen mit potenziellen ausländischen Partnern zur Auftragsfertigung in Kontakt. Dies ergänzt Bantleons Produktportfolio und schafft so die Voraussetzung, die Marktanteile in der Metallbearbeitung weiter zu steigern. Weiterhin erwartet das Unternehmen Zuwächse durch den stetigen Ausbau des Private-Label Geschäfts. Die Gesellschaft treibt die Digitalisierung und Industrie 4.0 voran. Im vergangenen Jahr wurde das ERP System aktualisiert. Vorhandene Abläufe und Strukturen konnten und können dadurch effizienter gestaltet werden. Für das Fluidmanagement beim Kunden hat das Unternehmen eine neue Generation einer komplett selbst programmierten Software eingeführt. Weiterhin ist das Unternehmen im Kontakt mit Partnern, um die Prozesse im Fluidmanagement weiter zu automatisieren. Dies ist ein weiterer Schritt des Unternehmens, die komplette Prozesskette beim Kunden mit flankierenden Services anzubieten und den Kunden einen Mehrwert zu bieten. Daraus ergeben sich in nahezu allen Geschäftsbereichen sowie im direkten Umgang mit dem Kunden neue Wertschöpfungsmöglichkeiten. Die Gesellschaft hat im vergangenen Jahr eine Wachstums- und Diversifizierungsstrategie erarbeitet. Dies beinhaltet zum einen die Diversifizierung in Märkte mit nachhaltigem Wachstum und anderen Branchenzyklen als die Automobilzulieferindustrie. Zum anderen wird das Unternehmen versuchen, bereits erfolgreiche Nischenanwendungen weiter auszubauen. Hierfür wurden Zielmärkte identifiziert und Aktionspläne entwickelt, die über die nächsten Jahre umgesetzt werden. Weiteres Wachstum soll, wenn möglich, durch strategische Zukäufe realisiert werden. Hierfür sondiert das Unternehmen laufend den Markt, führt Analysen durch und ist mit möglichen Kandidaten im In- und Ausland in Kontakt. Diese Innovationsführerschaft soll auch in den kommenden Jahren konsequent weitergeführt werden und zum Wachstum des Unternehmens beitragen. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Forderungen bestehen im Wesentlichen gegen Großkunden, so dass die wesentlichen Ausfallrisiken sich auf diese konzentrieren, jedoch als gering eingeschätzt werden. In Einzelfällen werden Kreditversicherungen gegen den Ausfall von Kundenforderungen abgeschlossen. Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze ausschließlich in EURO, so dass bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Hier erfolgt die Bezahlung nahezu vollständig in EURO. Für die verzinslichen Bankdarlehen der Gesellschaft bestehen grundsätzlich Zinsänderungsrisiken, wobei für die großen Bankdarlehen die Zinssätze für die nächsten Jahre festgeschrieben sind. Sicherungsgeschäfte werden generell nur nach Einzelfallbetrachtung abgeschlossen.
Ulm, den 16. Februar 2024 Hermann Bantleon GmbH, Ulm Die Geschäftsführung Dr. Alexander German, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hermann Bantleon GmbH, Ulm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hermann Bantleon GmbH, Ulm, - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hermann Bantleon GmbH, Ulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 16. Februar 2024 Grant
Thornton AG
Hämmerle, Wirtschaftsprüfer Gohlke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 17 April 2024. |
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