LG Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Steinkirchner seit 16.10.2023 | Prokura |
Dennis Schulz seit 16.10.2023 | Prokura |
Andreas Fuchs seit 16.10.2023 | Prokura |
Andreas Schmidberger seit 28.12.2020 | Geschäftsführer |
Thomas Bauer seit 28.12.2020 | Geschäftsführer |
Norbert Götz seit 25.4.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 68.69% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gebhardt Logistic Solutions GmbHChamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Inhaltsverzeichnis 1. Prüfungsauftrag 2. Grundsätzliche Feststellungen 2.1. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter 2.2. Unrichtigkeiten und Verstöße gegen Vorschriften zur Rechnungslegung und sonstige Vorschriften 2.3. Fortführung der Unternehmenstätigkeit 3. Rechtliche und wirtschaftliche Verhältnisse 3.1. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen 3.2. Wichtige Verträge 3.3. Wirtschaftliche Grundlagen 3.4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3.5. Steuerliche Verhältnisse 4. Durchführung der Prüfung 4.1. Gegenstand der Prüfung 4.2. Art und Umfang der Prüfungsdurchführung 5. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 5.1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 5.2. Jahresabschluss 5.3. Lagebericht 6. Wesentliche Aussagen zum Jahresabschluss 6.1. Gesamtaussage 6.2. Bewertungsgrundlagen 6.3. Änderungen in den Bewertungsgrundlagen 7. Analyse der Vermögenslage, Ertragslage und Finanzlage 8. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des unabhängigen Abschlussprüfers 9. Schlussbemerkung Anlagen 1 Bilanz zum 31. Dezember 2022 2 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 - 31.12.2022 3 Anhang für das Geschäftsjahr 2022 4 Anlagenspiegel 5 Lagebericht 6 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 7 Ertragslage 8 Vermögenslage 9 Finanzlage für die Zeit vom 01.01.2022 - 31.12.2022 10 Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse Abkürzungsverzeichnis
1. Prüfungsauftrag In der Gesellschafterversammlung vom 14. September 2022 der Gebhardt Logistic Solutions GmbH, Cham, (im Folgenden auch kurz "Gebhardt LS GmbH" oder "Gesellschaft" genannt) sind wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 gewählt worden. Die Geschäftsführung der Gebhardt LS GmbH hat uns demzufolge den Auftrag erteilt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht zu prüfen. Somit richtet sich dieser Prüfungsbericht an das geprüfte Unternehmen. Dem Auftrag liegen die als Anlage 11 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2017 zu Grunde. Die Höhe unserer Haftung bestimmt sich nach § 323 Abs. 2 HGB. Im Verhältnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend. Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. Der vorliegende Prüfungsbericht wurde auf der Grundlage des IDW Prüfungsstandards: "Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten" (IDW PS 450 n.F.) erstellt. 2. Grundsätzliche Feststellungen 2.1. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf Der Lagebericht der gesetzlichen Vertreter enthält unseres Erachtens folgende Kernaussagen zur wirtschaftlichen Lage und zum Geschäftsverlauf:
Zu diesen Aussagen nehmen wir wie folgt Stellung: Die Umsatzerlöse haben sich von T€ 65.956 im Vorjahr auf T€ 83.229 im Geschäftsjahr erhöht. Dies entspricht einem Anstieg um 26,2 %. Neben dem Umsatzanstieg trug eine Bestandserhöhung i.H.v. T€ 940 (Vj. T€ 232) zu einem Anstieg der Gesamtleistung von T€ 66.188 im Vorjahr auf T€ 84.169 im Berichtsjahr bei. Die sonstigen laufenden betrieblichen Erträge stiegen um T€ 36 auf T€ 767. Die Materialaufwandsquote sank um 2,3 % auf 66,5 % im Vergleich zum Vorjahr, was durch den Rückgang der deutlichen Preisanstiege in der Materialwirtschaft aus dem Vorjahr erklärbar ist. Trotz sinkender Mitarbeiterzahlen von 259 im Vorjahr auf 238 im Geschäftsjahr, stieg der Personalaufwand um T€ 260 auf T€ 12.013 an. Dies ist im Wesentlichen auf die Gewinnbeteiligung der Belegschaft i.H.v. T€ 810 aufgrund des erfolgreichen Geschäftsjahres zurückzuführen. Das Betriebsergebnis stieg von T€ -369 in 2021 auf T€ 5.134 stark an und schaffte den Turnaround ins Positive. Das Zinsergebnis sank im Berichtsjahr von T€ -43 auf T€ -83. Hauptverantwortlich für ein periodenfremdes und neutrales Ergebnis i.H.v. T€ 97 (Vj. T€ 180) sind Erträge aus der Herabsetzung von Rückstellungen i.H.v. T€ 61 (Vj. T€ 182). Insgesamt weist die Gesellschaft im Berichtsjahr somit einen Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) i.H.v. T€ 3.933 (Vj. T€ 232) auf. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft erhöhte sich von 37,5 % auf 42,8 % im Berichtsjahr. Der Grund hierfür war der hohe Jahresüberschuss. Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. T€ 6.344 (Vj. T€ 1.052) ergibt zusammen mit dem Cash-flow aus Investitionstätigkeit i.H.v. T€ -1.485 (Vj. T€ -1.528) sowie dem Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit i.H.v. T€ -1.067 (Vj. T€ -801) eine Veränderung des Finanzmittelfonds von T€ 3.792 (Vj. T€ -1.277). Die Gesellschaft besitzt zum Bilanzstichtag einen Finanzmittelfonds von T€ 6.402 (Vj. T€ 2.610). Eine Übersicht der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage findet sich in den Anlagen 7, 8 und 9 dieses Berichts. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt hat. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Der Lagebericht der gesetzlichen Vertreter enthält nach unserer Auffassung folgende Kernaussagen zur künftigen Entwicklung sowie zu den Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft:
Zu diesen Aussagen nehmen wir wie folgt Stellung: Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft haben im Lagebericht - auch resultierend aus den Erkenntnissen hinsichtlich der Entwicklung in der Vergangenheit - begründet und nachvollziehbar dargelegt, wo die Risiken aber auch die Chancen für die Gesellschaft liegen könnten. Weitere Erläuterungen sind deshalb nicht erforderlich. Zusammenfassende Feststellung Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Lagebericht insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft gibt sowie die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. 2.2. Unrichtigkeiten und Verstöße gegen Vorschriften zur Rechnungslegung und sonstige Vorschriften Fehlende Offenlegung in den Vorjahren Hinsichtlich der bisher unterbliebenen Offenlegung des Jahresabschlusses und der sonst erforderlichen Unterlagen des Vorjahres verweisen wir auf § 335 HGB. 2.3. Fortführung der Unternehmenstätigkeit Im Rahmen der von uns durchgeführten Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes sind keine Umstände bekannt geworden, die gegen die Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sprechen würden. 3. Rechtliche und wirtschaftliche Verhältnisse 3.1. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen Zu den gesellschaftsrechtlichen Verhältnissen geben wir in der Anlage 10 dieses Berichts eine tabellarische Übersicht. Im Berichtsjahr ergaben sich keine Änderungen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB und unterliegt damit der Prüfungspflicht gem. § 316 Abs. 1 Satz 1 HGB. 3.2. Wichtige Verträge Die wesentlichen Verträge der Gesellschaft haben wir zu unseren Akten genommen. 3.3. Wirtschaftliche Grundlagen Die wirtschaftlichen Grundlagen der Gesellschaft sind die Produktion von Transportmitteln, Lager- und Logistiksystemen und der Handel mit diesen Gegenständen sowie die Entwicklung von und die Dienstleistung für und mit diesen Gegenständen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Beteiligung an anderen Unternehmen, insbesondere an solchen, die ganz oder teilweise auf den genannten Gebieten tätig sind. 3.4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die Anzahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt ergibt sich entsprechend der Ermittlung nach § 267 Abs. 5 HGB wie folgt:
Somit waren im Prüfungszeitraum durchschnittlich insgesamt 238 (Vj. 259) Personen beschäftigt. 3.5. Steuerliche Verhältnisse Die Gesellschaft wird beim Finanzamt Cham unter der Steuer-Nummer 211 / 115 / 50058 geführt. Nach Prüfungsanordnung vom 4. Dezember 2018 ist eine steuerliche Außenprüfung für die Zeiträume 2013 bis 2016 anhängig. Die Außenprüfung erstreckt sich dabei auf folgende Steuerarten:
Nach Prüfungsanordnung vom 4. November 2022 ist aktuell eine weitere steuerliche Außenprüfung für die Zeiträume 2017 bis 2020 anhängig. Die Außenprüfung erstreckt sich dabei auf folgende Steuerarten:
Zum Prüfungszeitpunkt waren die Betriebsprüfungen noch nicht abgeschlossen. Die Gesellschaft ist Organgesellschaft der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Gebhardt Holding GmbH, Cham (Organträger). Der von uns geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde von der Gesellschafterversammlung am 14. September 2022 festgestellt. Der Geschäftsführung wurde Entlastung erteilt. 4. Durchführung der Prüfung 4.1. Gegenstand der Prüfung Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das zum 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die uns erteilten Aufklärungen und Nachweise liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Dies bezieht sich auch auf die für die Rechnungslegung eingerichteten internen Kontrollen. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung unter Einbeziehung der Buchführung und der uns erteilten Aufklärungen und Nachweise ein Urteil über den Jahresabschluss und den Lagebericht abzugeben. Es wurden deutsche Rechnungslegungsgrundsätze angewendet. Die Prüfung erstreckt sich gem. § 317 Abs. 4a HGB nicht darauf, dass der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder den Lagebericht ergeben. 4.2. Art und Umfang der Prüfungsdurchführung Grundsätzliches Bei der Durchführung unserer Jahresabschlussprüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Im Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil bildet. Prüfungsgrundlage Der uns zur Prüfung übergebene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde von der Gesellschaft selbst erstellt. Prüfungsvorgehensweise Wir sind der Auffassung, dass die Art und der Umfang unseres im Folgenden dargestellten Prüfungsvorgehens eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil bildet: Auf der Grundlage des risikoorientierten Prüfungsansatzes (IDW PS 261 n.F.) haben wir zunächst eine Prüfungsstrategie erarbeitet. Diese basiert
In einem nächsten Schritt erfolgte eine Beurteilung des inhärenten Risikos für jedes Prüffeld unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Beurteilung des Fehlerrisikos auf der Gesamtunternehmensebene. Entsprechend der sich hieraus ergebenden Resultate wurden dann in dem jeweiligen Prüffeld
Die Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen umfassten Prüfungshandlungen zur Risikobeurteilung, Funktionstests, analytische Prüfungshandlungen
wurden, erfolgte in jedem Fall eine IKS-Prüfung. Im Rahmen dieser Prüfung wurde untersucht, inwieweit ein internes Kontrollsystem besteht, das geeignet ist, das Kontrollrisiko und damit das Fehlerrisiko des jeweiligen Prüffeldes zu reduzieren. In einem weiteren Schritt haben wir dann die Ergebnisse aus der durchgeführten IKS-Prüfung bei der Auswahl der Einzelfallprüfungshandlungen berücksichtigt. Prüfungsschwerpunkte Die in unserer Prüfungsstrategie identifizierten kritischen Prüfungsziele führten zu folgenden Prüfungsschwerpunkten:
Bestätigungen Dritter Im Bereich der Debitoren und Kreditoren wurden Saldenbestätigungen zum 31. Dezember 2022 eingeholt. Bankbestätigungen der Kreditinstitute wurden uns vorgelegt. Ebenso wurden Rechtsanwaltsbestätigungen eingeholt. Inventurbeobachtung An der Inventur der Vorratsbestände haben wir beobachtend teilgenommen. Prüfungsdurchführung Die Prüfung der Eröffnungsbilanzwerte haben wir lückenlos durchgeführt. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss übernommen (IDW PS 205). Wir haben die Prüfung - mit Unterbrechungen - in den Monaten März bis Mai 2023 bis zum 26. Mai 2023 durchgeführt. Vollständigkeitserklärung Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erteilt worden. Die Geschäftsführung hat uns die Vollständigkeit der Buchführung und des Jahresabschlusses und des Lageberichtes schriftlich bestätigt. 5. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 5.1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Die Bücher der Gesellschaft sind ordnungsmäßig geführt. Die Belegfunktion ist erfüllt. Die Buchführung entspricht nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Ebenso führten die Informationen, die aus den weiteren geprüften Unterlagen entnommen wurden, zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in der Buchführung, im Jahresabschluss und im Lagebericht. 5.2. Jahresabschluss In dem uns zur Prüfung vorgelegten, nach deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurden in allen wesentlichen Belangen alle für die Rechnungslegung geltenden gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und aller größenabhängigen, rechtsformgebundenen oder wirtschaftszweigspezifischen Regelungen sowie die Normen des Gesellschaftsvertrags beachtet. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der Gebhardt LS GmbH für das Geschäftsjahr 2022 sind nach unseren Feststellungen ordnungsmäßig aus der Buchführung und aus den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden korrekt aus dem Vorjahresabschluss übernommen. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die einschlägigen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften wurden dabei in allen wesentlichen Belangen ebenso beachtet wie der Stetigkeitsgrundsatz des § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB. Der Anhang enthält alle vorgeschriebenen Angaben. 5.3. Lagebericht Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Lagebericht gemäß § 321 Abs. 2 Satz 1 HGB in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften entspricht. 6. Wesentliche Aussagen zum Jahresabschluss 6.1. Gesamtaussage Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft. 6.2. Bewertungsgrundlagen Zur Darstellung der wesentlichen Bewertungsgrundlagen verweisen wir auf die entsprechenden Angaben im Anhang (vgl. Anlage 3). 6.3. Änderungen in den Bewertungsgrundlagen Änderungen in den Bewertungsgrundlagen liegen nicht vor. Auch der Anhang enthält keine diesbezüglichen Angaben. 7. Analyse der Vermögenslage, Ertragslage und Finanzlage Zur Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft verweisen wir auf die Anlagen 7, 8 und 9. 8. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des unabhängigen Abschlussprüfers Den Bestätigungsvermerk gemäß Anlage 6 haben wir wie folgt erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"An die Gebhardt Logistic Solutions GmbH, Cham: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gebhardt Logistic Solutions GmbH, Cham - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebhardt Logistic Solutions GmbH, Cham, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kelheim, den 26. Mai 2023" MTG
Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH
Matthias Baier, Wirtschaftsprüfer Dr. Bernd Waffler, Wirtschaftsprüfer 9. Schlussbemerkung Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten gemäß IDW PS 450 n.F. Die Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir verweisen insbesondere auf § 328 HGB.
Kelheim, den 26. Mai 2023 MTG
Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH
Matthias Baier, Wirtschaftsprüfer Dr. Bernd Waffler, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 - 31.12.2022
Anhang Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der GEBHARDT Logistic Solutions GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Sitz der GEBHARDT Logistic Solutions GmbH ist Cham. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 10818 im Register des Amtsgerichts Regensburg eingetragen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern es der Abnutzung unterlag, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear, bei Anschaffungen im Jahr 2022 auch teilweise degressiv, vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,-- stellen im Zugangsjahr Betriebsausgaben dar. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Soweit erforderlich, wurde für Forderungen der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Ausgewiesene Steuerrückstellungen beinhalten alle noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer zugrundeliegenden Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten unter Beachtung des Niederst- bzw. Höchstwertprinzips umgerechnet. Bei einer zugrundeliegenden Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden entstehende Kursgewinne ausgewiesen. Zugrunde gelegt wurden hierfür die von der EZB veröffentlichten Kursverhältnisse der jeweiligen Fremdwährung zum EUR. Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB
Erläuterungen zur Bilanz Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zum Anlagevermögen sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten liegen unter 1 Jahr, soweit unten nicht anders erläutert. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Vorgänge (Vj. 56 TEUR) mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr enthalten. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 28,5 TEUR (Vj. 93 TEUR). Der Gesamtbetrag der ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen folgende Positionen:
Die anderen Positionen betreffen unter anderem Provisionen und Drohverluste. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.020 TEUR (Vj. 2.968 TEUR) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 763 TEUR (Vj. 778 TEUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 3.095 TEUR (Vj. 2.190 TEUR) enthalten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden wie folgt aufgegliedert:
Die sonstigen periodenfremde Erträge bestehen hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 61 TEUR (Vj. 182 TEUR). In den periodengerechten, sonstigen betrieblichen Erträgen sind hauptsächlich Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 362 TEUR (Vj. 316 TEUR) enthalten. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen periodenfremden Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von 440 TEUR und die Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 465 TEUR (Vj. 378 TEUR). Angaben nach §285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB Es bestehen Verpflichtungen aus Fahrzeug- und sonstigen Leasingverträgen in Höhe von 2.653 TEUR (Vj. 2.695 TEUR). Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Dauerschuldverhältnissen (Pachtvertrag) in Höhe von 2.093 TEUR pro Jahr. Die Restlaufzeit der geschlossenen Verträge beträgt 9 Jahre. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr ohne Auszubildende 238 Mitarbeiter (Vj. 259), davon 97 gewerbliche (Vj. 103) und 141 (Vj. 156) angestellte Mitarbeiter. In Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben zu den Geschäftsführerbezügen. Die Angabe des für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers unterbleibt, da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der GEBHARDT Holding GmbH; Cham, einbezogen wird. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 3.932.919,52 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Derzeit liegen keine Ereignisse nach dem Abschlussstichtag vor, die sich negativ auf die Geschäftstätigkeit auswirken könnten. Konzernzugehörigkeit Die GEBHARDT Logistic Solutions GmbH wird in den Konzernabschluss der GEBHARDT Holding GmbH, Cham, einbezogen. Die GEBHARDT Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird gem. § 325 ff. HGB beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Auf Grund des Einbezugs in den genannten Konzernabschluss ist die GEBHARDT Logistic Solutions GmbH gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.
Cham, 25. Mai 2023 GEBHARDT Logistic Solutions GmbH Franz Lesch, Geschäftsführer Andreas Schmidberger, Geschäftsführer Thomas Bauer, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Branchenbezogenen Rahmenbedingungen: 3. Business Units: 4. Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2022 5. Lage a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 6. Finanzielle Leistungsindikatoren 7. Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognose, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2. Prognose der Unternehmensentwicklung 3. Prognose der Unternehmensbereiche: 4. Risiken 5. Chancen IV. Risikomanagement betreffende Finanzinstrumente I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gebhardt Logistic Solutions GmbH ist Teil der Gebhardt Gruppe, einem kontinuierlich gewachsenem Familienunternehmen mit 190-jähriger Tradition. Als Produzent von Lager- und Transportlösungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, vor allem im Bereich der Großladungsträger, Logistikprozesse effizienter zu gestalten. Wir arbeiten uns tief in Prozesse ein, um Optimierungspotenziale zu heben. In unseren Werken verarbeiten wir Holz, Metall sowie Kunststoffverbundwerkstoffe und produzieren auf diese Weise Mehrwegladungsträger für unterschiedliche kundenspezifische Anwendungen. Die Fokussierung auf vier Business Units Industry, Food & Retail, Tires & Wheels und Automotive ermöglicht ein ausgeprägtes Prozessverständnis und eine hohe Branchenkompetenz. 2. Forschung und Entwicklung Für uns stehen innovative, intelligente und qualitativ hochwertige Transport- und Lagerlösungen im Vordergrund, die unseren Kunden einen Zusatznutzen bieten. Wir konstruieren und entwickeln dafür innovative Funktionen und Produkte. Unser Team aus Ingenieuren und Technikern konzipiert und simuliert neue Transportsysteme im CAD-Verfahren. Die Ergebnisse fließen in die Konstruktion ein. Prüfungen und Tests in unserem Test- and Technology Center (TTC) sind Grundlagen für mehr Sicherheit in Logistikabläufen. Eigene Experten führen hier umfassende mechanische und thermische Materialprüfungen durch, um den langfristigen Erfolg von Produktinnovation sicher zu stellen. Dieser Invest in Forschung und Entwicklung wird stetig vorangetrieben. Im Geschäftsjahr 2022 belief sich der Gesamtaufwand in diesem Bereich auf 1,1 Mio. EUR. Die Entwicklungsarbeit fokussiert sich dabei auf die Einführung neuer Produkte und Produktfamilien. Wir setzen hierzu bereits seit einigen Jahren auf ein zentrales Produktmanagement. Die in der Vergangenheit sehr auf das Einzelprojekt fokussierte Produktentstehung wird so mit Hilfe von modernen Softwarelösungen und strikter Standardisierungsstrategie auf allgemeine, kundenunabhängige Produktlösungen umgelenkt. Das Resultat ist mehr Geschwindigkeit und kürzere Entwicklungszeiten: Aus erprobten Marktlösungen konfigurieren wir so individuelle Kundenlösungen. Die damit einhergehende Komplexitätsreduktion in Verbindung mit Skaleneffekten im Einkauf soll in der Zukunft weiter profitables Wachstum ermöglichen. Im Geschäftsjahr 2022 wurde diese Strategie fortentwickelt und bei verschiedenen Produkten auch zur Anwendung gebracht. Dies wird auch 2023 strikt weiterverfolgt. Zudem soll auch 2023 der Ausbau der digitalen Produkte weiter vorangebracht werden. Wir bieten hier den Kunden Lösungen, die über das klassische Produktportfolio der Gebhardt Logistic Solutions GmbH hinausgehen. Der intelligente Ladungsträger bietet dem Kunden viele Vorteile ohne Investitionen in Infrastruktur:
Wir bieten hier eine Komplettlösung an, dazu zählt die vollständige Softwareplattform zur Administration und die Hardware für das einzeln betroffene Wirtschaftsgut. Um das Thema der digitalen Anwendungen weiter zu fokussieren, wurde im Jahr 2020 mit der 4smartlogistics GmbH als Tochterunternehmen der Gebhardt Logistic Solutions GmbH ein eigenes Standbein geschaffen, welches sich voll auf die Umsetzung dieser Produkte konzentrieren soll. Wir können in diesem Bereich bereits auf einen breiten Erfahrungshorizont zurückgreifen. Das im Jahr 2020 abgeschlossene Forschungsprojekt ISLT, welches in Zusammenarbeit mit den Firmen BMW, Dräxlmaier, Fraunhofer und den Hochschulen Landshut und TU München umgesetzt wurde, hatte zum Ziel, die Chancen, die sich einerseits aus einer modularen Ladungsträgergestaltung und andererseits durch die Nutzung von Basistechnologien des Internet of Things (IoT) für datenbasierte Dienste in einem unternehmensübergreifenden Netzwerk ergeben, zu nutzen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Trend der steigenden Inflation im Euroraum zum Jahresende 2021 (+ 4,1 %) setzt sich im Jahr 2022 mit 8,5 % fort. Der kurzfristigen Erholung der Konjunktur mit dem Ende der pandemiebedingten Maßnahmen versetzte der russische Angriffskrieg auf die Ukraine einen Dämpfer. Zu den daraus resultierenden Lieferschwierigkeiten von wichtigen Nahrungs- und Düngemitteln kommt noch der Preisanstieg für Energieträger aus Russland. Aufgrund der starken Abhängigkeit des Euroraumes von russischer Energie wuchs das BIP im Jahr 2022 um lediglich 3,3 %. Im Vergleich dazu stieg das BIP im Jahr 2021 um 5,2 % an. Die steigenden Preise für Energie stellen für das produzierende Gewerbe eine erhebliche Mehrbelastung dar. Die schwierige Situation auf dem Weltmarkt seit Beginn des Krieges, noch verstärkt durch die Inflation und die steigenden Energiepreisen, sorgt für eine sinkende Konsumnachfrage privater Verbraucher. Ebenfalls litt die Konjunktur unter überlasteten Transportwegen auf See. Dies verhinderte eine nachhaltige Erholung der Konjunktur im europäischen Wirtschaftsraum (BIP-Wachstum von 3,3 % bei einer Inflation von 8,5 %). In Deutschland wuchs das BIP im Jahr 2022 um 1,7 %, was im Vergleich zu 2,9 % im Vorjahr deutlich niedriger ist. Die privaten Konsumausgaben entwickelten sich deutlich besser als im Frühjahr prognostiziert und trugen maßgeblich dazu bei, trotz hoher Inflation und dadurch deutlich reduzierter Kaufkraft, das BIP im ersten Halbjahr um 0,8 % zu steigern. Gleichzeitig verschlechterten sich die konjunkturellen Aussichten für das zweite Halbjahr so sehr, dass die Jahresbetrachtung des BIP nahezu unverändert zur Frühjahrsprognose eintrifft. Die EZB versucht die Inflation mit einer Erhöhung des Leitzinses abzuschwächen. Im Jahr 2022 wurde dieser in mehreren Schritten um insgesamt 2 % angehoben. Dies war die größte Erhöhung in der Geschichte der EZB. Die Zinsanpassungen, welche die Finanzierungskosten in die Höhe treiben, schwächen die Baukonjunktur merklich ab. Stornierte und rückläufige Aufträge beeinträchtigen das Baugewerbe, so stark wie zuletzt nur zur Weltfinanzkrise im Jahr 2008. Gleichzeitig lag die Inflation im Jahr 2022 im Durchschnitt bei 8,0 %. 2. Branchenbezogenen Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 ist brachenweit generell sehr differenziert zu betrachten, was die Rahmenbedingungen anbelangt. Zu Beginn des Jahres war ein erneuter Kostenanstieg zu verzeichnen, gerade im Energiesektor und Werkstoffen mit hohem Energiebedarf in der Herstellung wie z.B. Aluminium. Mit Ausbruch des Krieges in der Ukraine wurde diese Entwicklung nochmals deutlich angeschoben. Die Preise stiegen in kurzer Zeit in nicht mehr kalkulierbare Höhen an. Die Situation war im Endeffekt mit den Preisschocks des Jahres 2021 vergleichbar. Die Erfahrungen des Vorjahres ermöglichten aber ein stringentes Management dieser Situation bis hin zur kurzfristigen Aussetzung der Vertriebstätigkeit. Diese Phase konnte aber sehr knappgehalten werden, die Nachfrage zog nach kurzer Zeit auch wieder an. Der Rest des Geschäftsjahres war so von guter Entwicklung gekennzeichnet. Im Auftragseingang konnte insgesamt ein Volumen von 77 Mio. Eur. erzielt werden. Dies ist im Hinblick auf die gesamtpolitische Entwicklung des Geschäftsjahres 2022 als Erfolg zu werten. Insgesamt zeigte sich in dieser Situation, dass in den vorangegangenen Jahren der Krisen mit Pandemie, Materialpreisverwerfung und Lieferproblemen im Unternehmen eine ausgeprägte Resilienz entwickelt werden konnte, die es erlaubt hat, auch in unsicheren Zeiten eine gute Performance umzusetzen. 3. Business Units Die Business Unit Automotive zählt viele der großen Automobilhersteller sowie deren Zulieferer zu ihren Kunden. Hier werden vor allem Sonderladungsträger für verschiedenste Teile, die im Rahmen der Supply Chain im Automobilsektor zu transportieren sind, hergestellt. Neue Modellreihen erzeugen hier regelmäßig hohe Bedarfe. Gerade in diesem Bereich trug die Fokussierung auf Kernprojekte dazu bei, 2022 erneut zu einem erfolgreichen Jahr im Auftragseingang zu machen. So konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr viele große Projekte hinzugewonnen werden, bestehende Rahmenvereinbarungen aus den Vorjahren sorgten zudem für ein breites Fundament. Die klare Fokussierung auf Automatisierung und Transparenz in der Fertigung ermöglichen uns hier Vorteile im Wettbewerb, die gerade auch im Jahr 2022 sichtbar wurden. Insgesamt konnte mit 32,2 Mio. EUR Auftragsvolumen ein herausragendes Ergebnis erzielt werden, welches das bereits gute Vorjahr (24,6 Mio. EUR) klar übertroffen hat. Die Business Unit Food & Retail entwickelt und produziert Transportmittel sowie Lager- und Logistiksysteme insbesondere für den Sektor des Lebensmitteleinzelhandels. Produkte der Gebhardt Gruppe sind hier seit vielen Jahren bei einer Vielzahl von Unternehmen in diesem Bereich vorzufinden, sowohl im Inland wie auch im Ausland. Die Produktpalette umfasst hier vor allem Rollbehälter aus Kunststoff oder Metall und den Thermobehälter Isotec® TBX, ein hochwertiges und langlebiges Produkt für den temperaturgeführten Transport in der Logistik. Der isolierte Behälter ist "made in Germany" und garantiert eine sichere Kühlkette sowie einen sichereren und stabilen Warentransport von Frische- und Tiefkühlware. Der Markt 2022 stand hier im Zeichen eines hohen Wettbewerbs. Die erhöhten Materialpreise zu Beginn des Jahres, gerade im Bereich Aluminium übten zusätzlich Druck auf die preisliche Situation aus. Sowohl der Markt für Kunststoffrollbehälter wie auch für Thermobehälter waren hier gleichermaßen betroffen. In Teilen war im Geschäftsjahr 2022 eine Zurückhaltung der Kunden hinsichtlich Investitionsbereitschaft zu verzeichnen, ausgelöst durch die ohnehin hohe Inflation gerade auch bei den Einstandspreisen im Lebensmittelbereich. In den vorangegangenen Jahren waren wir in diesem Bereich auch im internationalen Umfeld sehr stark. Durch den Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine mussten wir Verluste von Absatzmärkten hinnehmen, die in der Planung noch eine gewichtige Einflussgröße dargestellt hatten. Dies gilt neben Russland und der Ukraine auch für Weißrussland. Nach den vertrieblichen Problemen im Jahr 2021 aufgrund des ungünstigen Rubel Wechselkurses war 2022 wieder mit einer Normalisierung zu rechnen. Die Situation nach dem 24.02. machte dies unmöglich. Dies gilt auch für die nähere Zukunft. Die Business Unit Food& Retail verzeichnete im Jahr 2022 Auftragseingänge von 12,8 Mio. EUR und blieb damit hinter den Erwartungen und auch dem Wert aus dem Vorjahr (19,2 Mio. EUR) zurück. Im Rahmen der Business Unit Tires & Wheels liefert Gebhardt Ladungsträger für Transport und Lagerung von Reifen und Rädern. Mit der Produktfamilie ECOTIRErack konnten Standards für die stehende als auch geschachtelte Reifenlagerung entwickelt und gesetzt werden. Der Bedarf an Rädern ist eng mit der Automobilbranche verbunden, hat aber auch Eigenheiten, wie saisonales Geschäft zu Zeiten des Reifenwechsels. Große Abrufe dieser Produkte kommen sowohl von den Reifenherstellern wie auch Reifenlogistikunternehmen, hier gerade, wenn neue Lagerzentren entstehen. Im Jahr 2022 konnten wir in diesem Bereich wieder an erfolgreiche Vorperioden anknüpfen. Nachdem sich die Materialpreise wieder stabilisiert hatten, nahm auch die Nachfrage seitens der Kunden wieder zu. Ladungsträger für Reifen haben einen hohen Materialanteil. Hohe Einstandspreise kommen hier besonders zum Tragen, große Volatilität wie im Jahr 2021 führt dazu, dass Kunden mit extremen Preissprüngen konfrontiert werden. Es war daher hier ausschlaggebend, dass sich der Markt auf einem gewissen Niveau stabilisiert hat, so dass die Kunden wieder mit einer kalkulierbaren Preisbasis rechnen konnten. Daher wurden auch diverse Projekte, die 2021 verschoben wurden, im Jahr 2022 zum Abschluss gebracht. Diese Ausgangslage ermöglichte ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis im Auftragseingang. Insgesamt konnte hier ein Volumen von 10,8 Mio. EUR erzielt werden, dies liegt klar über dem Planwert und dem Vorjahr (6,3 Mio. EUR). Die Business Unit Industry bietet Standard- und Sonderlösungen an Ladungsträgern für unterschiedliche Anwendungen diverser Branchen und beliefert viele der namhaften Industrieunternehmen. Je nach Anwendungsbereich, Ladegut und Belastung wird der geeignete Ladungsträger eingesetzt oder auf Anforderung des Kunden neu und individuell konzipiert, entwickelt und produziert. Wie in allen andere Business Units stehen hier effiziente Prozesse sowohl in Intra- wie Extra-Logistik im Fokus. Je nach Branche kommen Ladungsträger aus Holz, Kunststoff oder Metall zur Anwendung, die den Idealen Einsatz im jeweiligen Industriesegment gewährleisten. Die Bandbreite streckt sich hier von Agrar- und Saatgutindustrie, Molkereiautomation, Maschinen- und Infrastrukturausbau, Baustoffherstellung über chemische -, Möbel- und Konsumgüterindustrie bis hin zu E-Commerce und allgemeinen Logistikanwendungen. Durch die breite Aufstellung kann die Business Unit Industry dabei von verschiedenen Wachstumsmärkten profitieren bzw. Schwächephasen in einzelnen Bereichen kompensieren. Das Geschäftsjahr 2022 lieferte ein zufriedenstellendes Ergebnis im Auftragseingang. Die einzelnen Bereiche waren dabei sehr unterschiedlich zu betrachten. So war nach Jahren der Expansion der Bereich E-Commerce weiter verhalten, was auf den hohen Kapazitätsausbau während der Corona-Phase zurückzuführen ist. Zudem wurde auch die Business Unit Industry durch den Krieg in der Ukraine in Mitleidenschaft gezogen, z.B. im Bereich der Saatguttransportbehälter. Dafür wurden im Bereich der Transportbehälter für klassischen Industrieanwendungen sehr gute Ergebnisse erzielt, auch der Bereich der Systempaletten war erneut sehr erfolgreich. Mit einem Auftragseingang von 21,3 Mio. EUR konnte sich die Business Unit Industry gegenüber dem Vorjahr (20,3 Mio. EUR) verbessern. 4. Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2022 Die Gebhardt Logistic Solutions GmbH hat das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 3,93 Mio. EUR (Vj.: 232 TEUR Jahresfehlbetrag) abgeschlossen. Bereits das zweite Halbjahr 2021 brachte durchwegs positive Ergebnisse. Wir konnten die gute Auftragslage nutzen und für Auslastung sorgen. Dieser Trend setzte sich auch zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 fort. Der Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine hatte hier einen reduzierten Einfluss. Im Auftragseingang entstand zwar ein kurzfristiger Abriss, dies wurde aber über den bereits realisierten Auftragsbestand kompensiert. Die Auslastung konnte so auf einem hohen Niveau gehalten werden, bis sich die Situation im Auftragseingang wieder normalisiert hatte und neue Aufträge nachgerückt sind. Ein Rückgang von Kosten für Material und vor allem auch im Bereich der Energie zum zweiten Halbjahr hin sorgte für eine verbesserte Margensituation. Durch stetige Verbesserung unserer Automatisierungstechnik und der Fokussierung auf Aufträge mit großer Stückzahl gelang es zudem, den Output in allen Bereichen signifikant zu erhöhen. Wir waren so in der Lage, unsere Kapazitätsgrenze zu erweitern und dies durch stabile Prozesse in der Fertigung auch zu verstetigen. Mit einem Umsatz von 83,2 Mio. EUR konnte damit ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 6,0 Mio. EUR) bedeutet dies eine Steigerung von rund 26 %. 5. Lage Durch eine strategische Ausrichtung hin zu mehr langfristigen Aufträgen und von auftragsunabhängigen Produktlösungen ist es gelungen, das Unternehmen krisenfest zu machen und eine hohe Resilienz zu erzielen. Die weiterhin vorherrschenden externen Einflussfaktoren (Krieg in der Ukraine, Inflations- und Zinsgeschehen) spielen so aktuell keine maßgebliche Rolle mehr. Investitionen in Automatisierung, neue Software Tools und eine starke Ausrichtung nach Lean Grundsätzen zeigen bereits großen Erfolg. Dieser Prozess wird auch 2023 weitergeführt, um die Ertragslage des Unternehmens nachhaltig zu verbessern. a. Ertragslage Die Rohertragsquote konnte 2022 wieder signifikant gesteigert werden. Der Wert erhöhte sich von 31,2 % im Jahr 2021 um 2,3 % auf 33,5 %. Die Strategie hin zu einer erhöhten eigenen Wertschöpfung spielt hier eine maßgebliche Rolle. Durch den Ausbau von automatisierten Abläufen und einem durchgängigen kontinuierlichen Verbesserungsprozess war es hier möglich, signifikante Verbesserungen zu erzielen. Nach den negativen Erfahrungen 2021 wurden weitreichende Kontrollmaßnahmen implementiert, um uns gegen erneute Materialpreissteigerungen abzusichern. Nachdem sich die Materialpreise im Laufe des Jahres 2022 stabilisierten hatten, wenn auch auf hohem Niveau, erlaubte dies zumindest wieder eine sichere Kalkulationsgrundlage. Wir waren daher in der Lage, eine Rohertragsquote zu erzielen, die auch über den Werten vor den Krisenjahren 2020 und 2021 liegt. Der gesamte Personalaufwand erhöhte sich 2022 von 11,8 Mio. EUR im Jahr 2021 auf 12,0 Mio. EUR. Es reduzierten sich die Personalkosten ohne Sondereffekte. Grund hierfür ist eine geringere Anzahl von gewerblichen Mitarbeitern sowie einer signifikanten Anzahl nicht besetzter Stellen. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften entwickelt sich in der Region immer weiter zu einem Hemmnis für organisches Wachstum. Einzig Rückstellungen für Gewinnbeteiligung und bereits beschlossener Inflationsausgleichsprämie ließen die Kosten letztendlich auf ein erhöhtes Maß ansteigen. Zudem kam es zu signifikanten Gehaltsanpassungen. Im Jahr 2022 wurden die Gehälter in zwei Stufen um 8 % nach oben angepasst. Die Löhne stiegen in ähnlichem Maße an. Zudem wurde hier die bezahlte Freizeit ausgeweitet. Der tatsächliche Personalbestand reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr nochmals. Die Gebhardt Logistic Solutions GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 238 Mitarbeiter und damit 21 weniger (Vj.: 259) als 2021. Zusätzlich wurden 19 Auszubildende beschäftigt, die sowohl in kaufmännischen als auch in gewerblichen Berufen ausgebildet werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 10,5 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr (8,6 Mio. EUR). Die Gründe dafür sind vielfältig. Der größte Posten sind hier die erhöhten Aufwendungen für Energie. Hier mussten allein knapp 930 TEUR mehr aufgewendet werden. Weiterer Bereich waren diverse Instandhaltungsaufwendungen, um die Gebäudebewirtschaftung zukunftsfähig zu machen. Durch die Aufhebung von Corona Maßnahmen konnten wieder Messen stattfindende und vermehrt Dienstreisen durchgeführt werden. Die Kosten dafür stiegen folglich 2022 an. Die umfassende Veränderung unserer Kunden- und Auftragsstruktur von kleineren Einzel- hin zu großen Rahmenaufträgen hat in den letzten Jahren zu einer Reduzierung von Vergabeaufträgen an Auftragsfertiger in Osteuropa geführt. Das Engagement an der Einkaufsgesellschaft Tramat s.r.o. in der Slowakei wurde daher im Berichtsjahr aufgegeben und die Beteiligung verkauft. Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben mit 0,9 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Der erhöhte Umsatz in Verbindung mit den verbesserten Ertragswerten führte zu einem sehr guten Resultat. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) lag im Geschäftsjahr 2022 bei 5,4 Mio. EUR. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr gut zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, die Liquidität des Unternehmens sicherzustellen, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen (bzw. Skontofristen) zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zur Finanzierung des Umlaufvermögens stehen Kreditlinien unserer Banken zur Verfügung, welche jeweils kurz- oder langfristig in Anspruch genommen werden. Der Gesamtrahmen an Krediten, der seitens der Banken für die Gebhardt Logistic Solutions GmbH eingeräumt wurde, übersteigt den aktuellen Bedarf erheblich. Die Gesellschaft ist so sehr gut auf liquiditätsseitige Widrigkeiten eingestellt und kann auch kurzfristiges Wachstum finanzieren. Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Bilanzstichtag um 6,0 Mio. EUR auf 31,0 Mio. EUR (Vj.: 25,0 Mio. EUR). Das Eigenkapital nahm durch das gute Ergebnis von 9,4 Mio. EUR auf 13,3 Mio. EUR zu, damit stieg die Eigenkapitalquote trotz der Bilanzverlängerung von auf 37,5 % auf 42,9% an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt Investitionen in Höhe von 1,8 Mio. EUR getätigt. Hauptfokus lag hier auf weiterer Automatisierung und Modernisierung von Fertigungstechnik. Nur durch ständige und stetige Erneuerung in diesem Bereich lässt sich der Standort in Deutschland auf Dauer sicherstellen. Ein weiterer Baustein ist die energetische Erneuerung. Auch hier wurde 2022 weiter investiert und z.B. Themen wie die Photovoltaik Kapazität und die Elektromobilität weiter ausgebaut. Die Situation der Energiepreise zeigt uns deutlich, dass wir hier den richtigen Weg einschlagen. Der ökologische Footprint als Unternehmen in der Mehrwegladungsträgerbranche ist für uns mehr als ein Anliegen, es gehört zu den zentralen Werten des Unternehmens. Dieser Weg wird auch 2023 stetig fortgeführt. Die Finanzanlagen nahmen aufgrund der Beendigung an der Beteiligung TRAMAT s.r.o. um 440 TEUR ab. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft Bankverbindlichkeiten in Höhe von 3,7 Mio. EUR aus. Die langfristigen Verbindlichkeiten wurden im Jahr 2022 um 875 TEUR reduziert. Diesen stehen liquide Mittel von 7,3 Mio. EUR gegenüber. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c. Vermögenslage Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr von 9,9 Mio. EUR um 2,0 Mio. EUR auf 11,9 Mio. EUR erhöht. Vor allem im Bereich der Rohstoffe wurde der Lagerwert nach oben angepasst. Die unzureichende Verfügbarkeit von Materialien machten es nötig, Sicherheitsbestände zu erhöhen. Das Umlaufvermögen hat einen Anteil von 83 % (Vj.: 79 %) an der Bilanzsumme. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmensplanung wird sukzessive aus verschiedenen Teilplänen entwickelt. Diese Teilpläne werden mit den Führungskräften in den verschiedenen Funktionsbereichen abgestimmt und Einzelsachverhalte entsprechend gewürdigt. Als Steuerungsinstrumente werden monatliche Plan/Ist-Vergleiche auf Ebene der Funktionsbereiche und des Gesamtunternehmens durchgeführt. Bei Abweichungen werden entsprechende Maßnahmen definiert und umgesetzt. Für die Steuerung unseres Unternehmens ziehen wir im Wesentlichen die Kennzahlen Umsatz bzw. Umsatzwachstum, das Ergebnis nach Ertragsteuern (EAT), das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT), die Umsatzrendite auf Basis des EBT, der Auftragsbestand, die Eigenkapitalquote sowie das Working Capital (Forderungen zzgl. Bestände abzgl. Verbindlichkeiten LuL, Verbindlichkeiten IC und erhaltene Anzahlungen) heran. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. 7. Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen verfügt über zahlreiche und aktuelle Zertifizierungen. Im Schulungswesen der Mitarbeiter wird auf jederzeitige Aktualität geachtet. Nachhaltigkeit ist ein zentraler Faktor der Unternehmenspolitik, beispielsweise ist hier die Modernisierung der Heizungsanlage zu nennen. Darüber hinaus legt die Unternehmensgruppe Wert auf regionales Engagement. III. Prognose, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung AKTUALISIERTE KONJUNKTURPROGNOSE 2023 UND 2024 22. März 2023 Die globalen Konjunkturaussichten haben sich gegenüber der Prognose aus dem Jahresgutachten 2022 leicht aufgehellt. So mildern sinkende Großhandelspreise für Energie und die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Politik den für das Jahr 2023 erwarteten Rückgang des Wirtschaftswachstums in Deutschland und im Euro-Raum. Die hohe Inflation dämpft das Wachstum aber bis weit ins Jahr 2024 hinein. Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin von hohen Energiepreisen belastet, hat sich jedoch im Winterhalbjahr gegenüber der Energiekrise recht widerstandsfähig gezeigt. Die deutsche Wirtschaftsleistung dürfte in den Jahren 2023 und 2024 mit 0,2 % und 1,3 % dementsprechend moderat wachsen. Das Wirtschaftswachstum im Euro-Raum (kalenderbereinigt) dürfte nur rund 0,9 % und 1,5 % betragen. Für die globale Wirtschaftsleistung erwartet der Sachverständigenrat einen Anstieg von 2,2 % in diesem Jahr und 2,7 % im kommenden Jahr. Die Inflation ist nach ihrem starken Anstieg in den vergangenen beiden Jahren seit Herbst 2022 insbesondere in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zurückgegangen. Der Rückgang verläuft aber nur langsam und uneinheitlich. Die Verbraucherpreise für Energie im Euro-Raum sind zuletzt etwas gesunken. Die Inflation der restlichen Güter- sowie Dienstleistungspreise dürfte sich jedoch nur langsam abschwächen. Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat einen Anstieg der Verbraucherpreise (VPI) in den Jahren 2023 und 2024 um 6,6 % und 3,0 %. Für den Euro-Raum dürfte die Inflationsrate (HVPI) mit 5,9 % und 2,9 % weiterhin deutlich über dem Inflationsziel der EZB von 2 % liegen. Im weltweiten Durchschnitt erwartet der Sachverständigenrat einen Anstieg der Verbraucherpreise um 5,3 % im Jahr 2023 und um 3,5 % im Jahr 2024. Die Konjunkturprognose unterliegt weiterhin verschiedenen Abwärtsrisiken. Zwar wurde eine Gasmangellage in Europa im Winter 2022/23 vermieden, die Versorgungslage im Winter 2023/24 ist aber noch unsicher. Sollte die Inflation langsamer zurückgehen als erwartet, könnte dies eine ausgeprägtere geldpolitische Straffung erfordern. Dies würde die private Nachfrage stärker dämpfen. Zugleich haben die zuletzt gestiegenen Finanzmarktrisiken die Inflationsbekämpfung durch die Zentralbanken erschwert. Sollte die geldpolitische Reaktion aufgrund dieser Abwägungen zu gering ausfallen, könnte die Inflation länger als erwartet hoch bleiben oder sogar nochmal anziehen. Eine Zunahme der geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China könnte den globalen Warenhandel und die internationalen Lieferketten erheblich belasten. 2. Prognose der Unternehmensentwicklung Das erste Quartal 2023 zeigte sich durchwegs positiv. Sowohl im Auftragseingang wie auch im Umsatz konnten wir die geplanten Ziele bisher bestätigen oder übertreffen. Der Auftragsbestand, den wir aus dem Vorjahr übertragen konnten, sorgte zu Beginn des Jahrs für eine sehr gute Auslastung. Trotz der prognostizierten Konjunktureintrübung war zu Beginn des Jahres im Auftragseingang kein Abbruch zu spüren, ganz im Gegenteil zeigte sich dieser als sehr robust. Mit knapp 22 Mio. EUR im ersten Quartal 2023 ist die Basis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 angestoßen. Das erhöhte Zinsniveau und erhöhter Wettbewerbsdruck bringen hier aber Risiken mit sich. Die Kunden fahren aufgrund der gestiegenen Kapitalkosten die Investitionsbereitschaft zurück, Projekte werden teils aufgeteilt oder verschoben. Die geringeren Marktvolumina erzeugen einen erhöhten Wettbewerbsdruck. Die Verkaufspreise aus dem letzten Jahr sind in Teilen nicht mehr am Markt umsetzbar. Welchen Einfluss der Krieg in der Ukraine weiter nehmen wird, ist noch nicht final absehbar. Aktuell zeigt die Situation dort keinen weiteren negativen Auswirkungen, die Preise für Energie sind weitgehend auf Vorkriegsniveau gefallen. Dies kann sich allerdings schnell wieder ändern, wenn es im Jahresverlauf in diesem Bereich zu Verknappung der verfügbaren Mengen kommen sollte oder neue Krisenherde entstehen. Die generelle Zielsetzung der Unternehmensentwicklung ist die Weiterführung des Wandels von einem Hersteller von Transportmitteln hin zu einem Anbieter von Logistiksystemen mit klarem Mehrwert für den Kunden. Die dazu festgelegten kurz- und mittelfristigen Entwicklungsmaßnahmen des Unternehmens fokussieren sich dabei auf folgende Themenfelder:
Für uns gilt es daher bei der zukünftigen Sourcing-Strategie aus den Erfahrungen der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen. Globale Lieferketten sind auch bei Mittelstandunternehmen ein zunehmend unkalkulierbarer Risikofaktor, sowohl für die Komponente Preis wie auch Termintreue. Eine Erhöhung von Verlässlichkeit und Stabilität kann nur durch einen stetigen und sicheren Materialfluss erfolgen. Bei der Auswahl und Evaluation von Lieferanten wird dies in Zukunft ein zentrales Kriterium. Ein weiterer strategischer Baustein ist die Verschlankung unseres Produktportfolios und der Ausbau zu konfigurierbaren und modularen Lösungskonzepten. Weitreichend eingeleitete Standardisierungsmaßnamen sollen zudem für eine Reduzierung projektspezifischer Herausforderungen sorgen. Somit ergibt sich ein signifikanter Abbau von Komplexität entlang der gesamten Prozesskette. 2023 wird dieser Weg stringent fortgeführt. Gerade in Zeiten, in denen wir immer wieder mit Problemstellungen konfrontiert sind, die von nicht beeinflussbaren extern Faktoren ausgelöst werden, ist es unabdingbar, die interne Struktur möglichst klar und effizient abzubilden. Im Feld der Mitarbeiterschulung und Fortbildung hielt 2022 ein Stück weit Normalität Einzug. Nach zwei Jahren, die durch Einschränkungen aufgrund der Corona Pandemie gekennzeichnet waren, wurde 2022 wieder verstärkt auf gemeinsam Aktivitäten wert gelegt. Es wurden wieder Präsenzveranstaltungen und Schulungen umgesetzt. Gleichzeitig wurde auch dem Bereich "Modern Workplace" weiter Raum geboten. Maßnahmen, die sich während der Pandemie hier bewährt haben, sind Teil des beruflichen Alltags geworden. Unabhängig von gemeinsamen Aktivitäten wurde und wird die individuelle Förderung der Mitarbeiter stetig vorangetrieben. Gebhardt unterstützt hier eine Vielzahl von beruflichen Weiterbildungsmaßnamen bis hin zu berufsbegleitenden Studiengängen. Interne Karrieremöglichkeiten sind ein zentraler Fokus im Rahmen des HR-Managements. Dies ist auch daher unabdingbar, weil die externe Personalbeschaffung gerade auch in der Region Cham zunehmend schwieriger wird. Der Fachkräftemangel trifft uns hier in allen Ebenen. Recruiting wird eines der zentralen Aufgaben für eine positive Fortentwicklung des Unternehmens werden. Wir haben hier bereits eine Vielzahl von Maßnahmen eingesteuert, die uns in den Fokus potenzieller Kandidaten bringen sollen. Hier gilt es aber auch in den kommenden Jahren stringent anzuknüpfen. 3. Prognose der Unternehmensbereiche: Der Bereich Automotive profitiert weiter von langfristig laufenden Rahmenaufträgen. Die bereits seit einigen Jahren praktizierte Fokussierung auf Projekte, die unsere Kernkompetenzen widerspiegeln, trägt hier Früchte. Wir konnten hier auch 2022 viele neue Aufträge erzielen. Aktuell zeigt sich aufgrund der konjunkturellen Entwicklung keine Eintrübung der Geschäftstätigkeit in diesem Bereich. Wie sich dies über das Jahr hinweg entwickeln wird, ist noch nicht final absehbar. Generell führt der Wechsel hin zur Umstellung auf Elektromobilität zu stetigem Bedarf an neuen oder veränderten Ladungsträgern, da sich naturgemäß viele Bauteile ändern. Dies bietet im Bereich Automotive für uns die Möglichkeit das Geschäft weiter auszubauen und einen stetigen Wachstumspfad zu beschreiten. Der Bedarf im Bereich Food & Retail ist ungebrochen hoch, vor allem auch im internationalen Geschäft. Der Vertriebsbereich in Russland wird hier aufgrund der vorherrschenden Situation dauerhaft belastet bleiben. Es gilt dies durch den Ausbau von anderen regionalen Märkten zu kompensieren. Wir haben in diesem Bereich durch digitales Marketing, veränderte Produktstruktur und Ausbau der internationalen Vertriebsorganisation die Grundlage für weiteres Wachstum in diesem Bereich gelegt. In dieser Branche reagieren die Kunden generell sehr preissensibel. Stringentes Kostenmanagement im Produktentstehungsprozess ist hier aktuell besonders erfolgskritisch. Die Business Unit Industry ist durch eine breite Aufstellung in verschiedenen Branchen und Marktsegmenten gekennzeichnet. Es ist gerade in diesem Bereich wichtig, Trends im Markt aufzunehmen und erfolgreich für das Unternehmen umzusetzen. So können branchenspezifische Schwankungen ausgeglichen werden. In der Business Unit Industry ist die Fokussierung auf Wachstumsmärkte und eine klare Produktorientierung für die Zukunft ein maßgeblicher Erfolgsfaktor. Eine Vielzahl von individuellen Kleinaufträgen kann auf Dauer nicht mehr gewinnbringend umgesetzt werden. Gerade in diesem Bereich setzten wir daher den Fokus im Produktmanagement, um unseren Kunden mit standardisierten Konzepten multiplizierbare Lösungen anzubieten. Hier sehen wir mittelfristig einen hohen Erfolgsfaktor. Im Bereich Tires & Wheels befinden wir uns in einem sehr standardisierten Marktumfeld mit weitgehend stabiler Nachfrage. Das Geschäft mit Ersatzreifen ist nur bedingt konjunkturabhängig. Die globale Situation von unsicheren Lieferketten und diversen aktuellen Krisenherde zwingen die Kunden zu örtlicher Verlagerung oder zu Aufbau von Logistikzentren in der Nähe der europäischen Verbraucherbasis. Dies bietet für uns gute Chancen auf stetiges Neugeschäft. Der Erfolgsfaktor für die Zukunft ist hier neben der Weiterentwicklung unserer Standardisierungsstrategie ein entsprechendes Kostenmanagement. Die aktuelle Unternehmensentwicklung sehen wir, vorbehaltlich der externen Einflüsse, positiv. Das Ziel des Unternehmens, die Sicherstellung der Liquidität zu jedem Zeitpunkt, ist auf Basis aktueller Erkenntnisse jederzeit in ausreichendem Maße gewährleistet. 4. Risiken Die Überwachung der Risiken innerhalb der Unternehmensgruppe wird durch die Gebhardt Logistic Solutions GmbH wahrgenommen. Dabei stehen insbesondere die Risikoerkennung, Risikoanalyse sowie die Risikokommunikation im Vordergrund. Diese Ziele sollen insbesondere durch regelmäßige Managementmeetings sowie zielgerichtete Führungskräfteschulungen erreicht werden. Durch eine monatliche Berichterstattung an die Geschäftsleitung sowie eine stetige Überwachung und Vorausschau durch das Controlling sollen Geschäftsrisiken frühzeitig erkannt und wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dier aktuelle Risikobewertung beinhaltet verschiedenen Faktoren. Globale Risiken haben hier immer noch Einfluss, auch wenn dieser aktuell abnimmt. Die Entwicklungen in der Ukraine und Russland sind nach wie vor eine Gefährdung und können bei einer Eskalation wieder massive Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb haben. Neue Krisenherde wie eine Zuspitzung der Situation in Taiwan würden die aktuelle Gefährdungslage schnell in die Höhe treiben. Für die globalen Lieferketten hätte dieses Szenario wohl katastrophale Auswirkungen. Ein Preisschock sowie der Ausfall von Materialverfügbarkeit wären erneut die Folge. Für uns gilt es hieraus Schlüsse zu ziehen und uns möglichst wenig in Abhängigkeit von globalen Lieferantenbeziehungen zu begeben. Zudem gilt es weiterhin den Einsatz fossiler Energieträger zu reduzieren. Die Planungen für eine Erneuerung zu einer nachhaltigen Energieversorgung laufen bereits oder sind schon in der Umsetzung. In Deutschland ist die Frage einer weiterhin drohenden Eintrübung der Wirtschaft das größte Risiko. Aktuell ist eher eine Stagnation als tatsächliche Rezession zu verzeichnen. Die nach wie vor hohe Inflation sorgt für weiteres Ansteigen des Zinsniveaus im Euroraum. Im Bereich von Investitionsgütern ist dies ein Wachstumshemmnis. Wir können aktuell noch keinen Rückgang der Anfragetätigkeit verzeichnen. Wie sich dies über die nächsten Monate entwickelt, ist aber noch nicht final absehbar. Insgesamt sind globale Risiken für das Unternehmen als moderat einzuschätzen. Durch die internationale Ausrichtung des Unternehmens sind Währungsrisiken ein wesentlicher Faktor bei der Risikobeurteilung. Hier geht es insbesondere um die Währungsrisiken zwischen dem EUR und USD sowie CZK. Volatile Wechselkurse können sich sowohl auf der Absatz- als auch auf der Beschaffungsseite negativ auswirken. Die Tschechische Krone war im letzten Jahr stabil, für das Einkaufsvolumen der Gebhardt Logistic Solutions GmbH in Tschechien ist dies positiv. Aktuell gibt es kein Anzeichen für eine Veränderung der Lage. Die Wechselkurssituation zwischen dem EUR und dem USD hat sich bis in den Oktober 2022 negativ entwickelt, der USD hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt immer weiter verteuert. So erhöhte sich der Kurs für einen USD zum ersten Mal seit 20 Jahren auf mehr als einen Euro. Seither ging der Preis des Dollar wieder etwas zurück, ist im langjährigen Vergleich dennoch hoch. Dies hat positiven Einfluss auf unsere Verkaufspreise in den USA sorgt aber im Einkauf für einen Teuerungsfaktor. Risiken, die sich aus der Beziehung zu Kunden oder Lieferanten ergeben, werden aufgrund der sehr starken Branchen- und Produktdifferenzierung als berechenbar angesehen. Die aktuelle Wettbewerbssituation birgt zunächst weniger Risiken in Bezug auf das Unternehmen im Ganzen als vielmehr in Bezug auf die einzelnen Produkte bzw. Business Units. Hier begegnen wir den Risiken ebenfalls mit der Branchen- und Produktdifferenzierung und sehen diese ebenfalls als überschaubar an. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht vorhanden. 5. Chancen Die breite Aufstellung des Unternehmens in den unterschiedlichen Branchen und Märkten, gepaart mit einer konsequenten, kundenorientierten Vertriebsausrichtung sowie der Intensivierung unserer Entwicklungsaktivitäten hin in Richtung neue und innovative Produkte bietet dem Kunden einen optimalen Nutzen für seine Logistikanforderungen. Diese Chancen sehen wir auch zukünftig als elementaren Bestandteil unserer unternehmerischen Ausrichtung. Zugleich bietet die breite Palette unseres Produkt- und Marktportfolios ausreichend Sicherheit, um Schwächen der einzelnen Produkt- oder Marktsegmente ausgleichen zu können. Für das laufende Geschäftsjahr steht weiterhin die stetige Optimierung und Verbesserung von Prozessen im Fokus, um die Effizienz innerhalb des Unternehmens und der Gruppe weiter zu steigern. Diese Maßnahmen haben die Verbesserung der Agilität, Erweiterung der Ressourcen und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zum Ziel. IV. Risikomanagement betreffende Finanzinstrumente Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Diesen Finanz- und Währungsrisiken begegnen wir im Bedarfsfall durch:
Alle Finanzinstrumente werden ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt, das heißt nur in Zusammenhang mit korrespondierenden Grundgeschäften aus der originären unternehmerischen Tätigkeit. Im Berichtsjahr wurden jedoch keine Finanzinstrumente eingesetzt.
Cham, 25. Mai 2023 Gebhardt Logistic Solutions GmbH Franz Lesch Thomas Bauer Andreas Schmidberger Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gebhardt Logistic Solutions GmbH, Cham: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gebhardt Logistic Solutions GmbH, Cham - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebhardt Logistic Solutions GmbH, Cham, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kelheim, den 26. Mai 2023 MTG
Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH
Matthias Baier, Wirtschaftsprüfer Dr. Bernd Waffler, Wirtschaftsprüfer Ertragslage Das ausgewiesene Ergebnis der Gesellschaft bietet nur bedingt einen Maßstab für die Beurteilung des Ergebnisses aus der eigentlichen Geschäftstätigkeit. Wir haben daher die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung um periodenfremde und außerordentliche Beträge bereinigt. Außerdem haben wir die Posten des Finanzergebnisses (Zins- und Beteiligungsergebnis) ausgegliedert. Danach ergibt sich folgende Gegenüberstellung und Veränderung im Vergleich mit den Vorjahreszahlen:
Vermögenslage In der folgenden Übersicht haben wir die Vermögens- und Kapital- bzw. Schuldposten nach Gruppen zusammengefasst. Forderungen und Schulden mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre werden als langfristig, die übrigen als mittel- und kurzfristig eingestuft. Die Wertberichtigungen werden von den entsprechenden Vermögensposten abgesetzt:
Finanzlage Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt die folgende Kapitalflussrechnung entsprechend dem Standard zur Kapitalflussrechnung (DRS 21) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.), Aufschluss.
Die Veränderung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr ergibt sich aufgrund der ermittelten Cash-flows wie folgt:
Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich bilanziell wie folgt zusammen:
Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse
Gesellschafter und ihre Anteile:
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