Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 25257
Vorher
Umega GmbH
Eingetragen
3.3.2016
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Press-, Zieh- und StanzteilenHerstellung von Handwerkzeugen
Gegenstand
Der Vertrieb von Werkzeugen und Laserschneidteilen sowie die Herstellung und der Vertrieb von Press- und Stanzteilen, Schweißkonstruktionen und das Zuschneiden von Blechen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lucas Kurtenbach
seit 2.7.2025
Prokura
Artur Becker
seit 2.7.2025
Prokura
Nikolaus Dürksen
seit 18.8.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
die Umega Group, ABLTU
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Umega Group, AB
Lithuania
1.800.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Walter Th. Hennecke GmbH

Neustadt (Wied)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

WALTER TH. HENNECKE GMBH, NEUSTADT/WIED

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 11.597.452,28 11.283.648,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.817.957,50 6.478.857,50
II. Sachanlagen 5.779.494,78 4.804.790,90
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.765.595,12 10.986.200,39
I. Vorräte 3.737.743,59 4.177.107,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.209.382,32 2.817.103,80
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.818.469,21 3.991.989,42
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 37.412,51 42.648,20
21.400.459,91 22.312.496,99

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 10.849.592,27 9.497.400,63
I. Gezeichnetes Kapital 1.800.000,00 1.800.000,00
II. Gewinnvortrag 6.147.400,63 4.596.875,38
III. Jahresüberschuss 2.902.191,64 3.100.525,25
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.454.662,98 2.336.555,17
C. VERBINDLICHKEITEN 9.096.204,66 10.478.541,19
- davon aus Steuern: EUR 178.223,99 (Vorjahr: EUR 328.222,81)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 34.453,45 (Vorjahr: EUR 47.260,61)
21.400.459,91 22.312.496,99

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 24.974.191,64 25.176.887,98
2. Personalaufwand 13.813.240,43 13.728.684,19
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.709.905,87 1.627.782,50
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.763.701,02 4.926.984,55
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.664,64 389,20
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 314.696,28 270.250,80
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 102.173,90)
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung: EUR 6.300,23 (Vorjahr: EUR 5.985,46)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.472.272,99 1.524.295,03
8. Ergebnis nach Steuern 2.904.039,69 3.099.280,11
9. Sonstige Steuern 1.848,05 -1.245,14
10. Jahresüberschuss 2.902.191,64 3.100.525,25

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Walter Th. Hennecke GmbH, Neustadt/Wied

Amtsgericht Montabaur, HRB 25257

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Der im Zuge einer Verschmelzung entstandene Geschäfts- und Firmenwert wird aufgrund der bisherigen Bestandsdauer, Erfolgshistorie und Stabilität der Gesellschaft unter Berücksichtigung der weiterhin zu erwartenden Rahmenbedingungen mit langfristigen Kundenbeziehungen über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Bei schichtabhängigen Anlagegütern wird der lineare AfA-Satz um 25 % (2-Schicht) bzw. 50 % (3-Schicht) erhöht.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren wurden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen.

Für Betriebsstoffe wurde ein Festwert aktiviert.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Im Berichtsjahr bestanden keine derartigen Rückstellungen. Bei Pensionsverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt EUR 1.800.000,00.

Ausschüttungsgesperrte Beträge: TEUR 7. Die ausschüttungsgesperrten Beträge resultieren ausschließlich aus der Abzinsung der Altersvorsorgeaufwendungen.

Rückstellungen

Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Teilwertverfahrens unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,82 %, erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,00 % und unter Anwendung der Sterbetafel 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die zu bildende Rückstellung in Höhe von TEUR 574 wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem gesicherten Wertguthaben verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Wertguthabens beträgt TEUR 117.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit enthalten die Aufstockungsbeträge in voller Höhe und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,74 %. Die Berechnung erfolgte unter Anwendung der Sterbetafel 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die zu bildende Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 98 wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem gesicherten Wertguthaben verrechnet. Die Anschaffungskosten und der Zeitwert des Wertguthabens betragen TEUR 33.

Wertguthaben aus Altersteilzeitkonten werden gemäß § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

Erträge aus dem verrechneten Vermögen i.H.v. TEUR 4 wurden mit Aufwendungen aus Abzinsung i.H.v. TEUR 10 verrechnet und saldiert unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 7. In Höhe des Unterschiedsbetrags sind die Pensionsrückstellung und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten:

in %
Gleitzeitübergänge 20,9
Gewährleistung 22,5
Tantieme 20,8
Urlaubsverpflichtung 12,6

Verbindlichkeiten

Verindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 3.700 (Vorjahr: TEUR 4.722).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 5.396 (Vorjahr: TEUR 5.756).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von TEUR 628 (Vorjahr: TEUR 1.465).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 6.532 (Vorjahr: TEUR 6.940). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 6.532 (Vorjahr: TEUR 6.940) durch Pfandrechte gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 203 (Vorjahr TEUR 268), davon keine gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr TEUR: 268).

Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte.

II. Sonstige Angaben

A. Organe und Aufwendungen für Organe

Geschäftsführer: Herr Frank Felmet, einzelvertretungsberechtigt, kaufmännischer und technischer Geschäftsführer, Windhagen,

Herr Nikolaus Dürksen, einzelvertretungsberechtigt, kaufmännischer und technischer Geschäftsführer, Kleinmaischeid.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9a HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

B. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 231 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt, davon 10 leitende Angestellte, 64 kaufmännische/technische Angestellte und 157 gewerbliche Arbeitnehmer.

C. Sonstige Pflichtangaben

Mutterunternehmen für den größten Konsolidierungskreis ist die Umega Group, AB, Utena/Litauen. In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Umega Group, AB, Utena/Litauen wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss kann im elektronischen Handels- und Unternehmensregister unter www.registrucentras.lt eingesehen werden.

 

Neustadt/Wied, 22. Januar 2024

gez. Frank Felmet, Geschäftsführer

gez. Nikolaus Dürksen, Geschäftsführer

BRUTTOWERTE
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 1.221.893,45 90.140,81 0,00 0,00 1.312.034,26
Geschäfts- oder Firmenwert 10.580.426,89 0,00 0,00 0,00 10.580.426,89
11.802.320,34 90.140,81 0,00 0,00 11.892.461,15
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 23.415,04 0,00 0,00 0,00 23.415,04
Technische Anlagen und Maschinen 7.860.870,20 1.485.075,87 233.100,00 127.693,07 9.451.353,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.589.762,04 295.232,29 72.340,90 116.950,75 4.840.384,48
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 305.440,90 155.890,28 -305.440,90 0,00 155.890,28
12.779.488,18 1.936.198,44 0,00 244.643,82 14.471.042,80
24.581.808,52 2.026.339,25 0,00 244.643,82 26.363.503,95
ABSCHREIBUNGEN
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 1.086.530,95 46.645,81 0,00 1.133.176,76
Geschäfts- oder Firmenwert 4.236.931,89 704.395,00 0,00 4.941.326,89
5.323.462,84 751.040,81 0,00 6.074.503,65
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 20.324,04 442,00 0,00 20.766,04
Technische Anlagen und Maschinen 4.742.671,70 654.347,87 127.691,07 5.269.328,50
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.211.701,54 304.075,19 114.323,25 3.401.453,48
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.974.697,28 958.865,06 242.014,32 8.691.548,02
13.298.160,12 1.709.905,87 242.014,32 14.766.051,67
BUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 178.857,50 135.362,50
Geschäfts- oder Firmenwert 5.639.100,00 6.343.495,00
5.817.957,50 6.478.857,50
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 2.649,00 3.091,00
Technische Anlagen und Maschinen 4.182.024,50 3.118.198,50
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.438.931,00 1.378.060,50
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 155.890,28 305.440,90
5.779.494,78 4.804.790,90
11.597.452,28 11.283.648,40

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Walter Th. Hennecke GmbH, Neustadt/Wied

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Seit der Gründung im Jahr 1963 befassen wir uns mit allen Formen der Blechbearbeitung und entwickelten uns von einem Betrieb zur Herstellung von Reparaturblechen für Fahrzeuge zu einem der leistungsstärksten Anbieter von Komponenten und Baugruppen in Deutschland. Das Unternehmen verfügt über eine Ausstattung auf modernem technischem Stand und umfassendes Know-how in der flexiblen Blechbearbeitung. Wir bieten unseren Kunden einen Komplett-Service über alle Bereiche der Blechteil- und Baugruppenfertigung bis hin zur Übernahme der Fertigung von Endprodukten und Unterstützung bei Kapazitätsengpässen.

Unsere Kunden besetzen marktführende Positionen in unterschiedlichsten Branchen. Geografisch bildet Deutschland das Kerngebiet unseres Absatzes.

Innerhalb unseres Unternehmensverbunds werden im Bereich der Blechbearbeitung jedoch auch Synergien mit unserem Schwesterunternehmen im Baltikum gebündelt. Die dortigen Produktionsmöglichkeiten bzw. -kapazitäten stehen Hennecke zur Verfügung und werden stetig auf die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden hin angepasst und ausgebaut.

Forschung und Entwicklung

Die Unterstützung unserer Kunden bei der Konstruktion sowie bei der Neu- bzw. Weiterentwicklung von Bauteilen ist fester Bestandteil der Kernkompetenzen der Walter Th. Hennecke GmbH. Für unsere Kunden ist diese Dienstleistung - nebst modernen produktionstechnischen Möglichkeiten - ein wichtiger Faktor. Die enge Zusammenarbeit, die in Entwicklungsprojekten unabdingbar ist, erfordert eine intensive Kommunikation sowie ein hohes Maß an Vertrauen. Dies wirkt sich förderlich auf die Zusammenarbeit aus, festigt die Kundenbindung und trägt durch einen beständigen Zufluss an Neuteilprojekten auch wesentlich zur Sicherung der Zukunft unseres Unternehmens bei. Die Abteilung Konstruktion und Entwicklung verfügt über sehr gut ausgebildetes Personal und über eine Soft- und Hardwareausstattung auf dem neuesten Stand der Technik. Des Weiteren bilden wir regelmäßig junge Menschen aus, die uns im Anschluss an ihre Berufsausbildung als Fachkräfte im Beruf des Technischen Produktdesigners wirksam unterstützen. Spätere berufliche Fortbildungen zum/zur Techniker/in oder aber (berufsbegleitende) Studiengänge vertiefen und erweitern zusätzlich das Know-how unseres hochqualifizierten Mitarbeiterstabes. Wir suchen beständig nach neuen produktiven (vor allem im Bereich der automatisierten Fertigungsprozesse) und konstruktiven Möglichkeiten, um uns vom Wettbewerb abzusetzen und unseren Kunden auch in Zukunft einen nachhaltigen und messbaren Wert und Vorteil zu bieten.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Entwicklungen im Jahr 2023 in der Bundesrepublik Deutschland hat das Statistische Bundesamt in seiner Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.01.2024 sehr zutreffend zusammengefasst. Hier heißt es wie folgt (Zitat): "Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher." Hinzu kamen der nach wie vor andauernde Ukraine-Krieg sowie der im Oktober 2023 ausgebrochene Gaza-Krieg. Beides sind Ereignisse, die keine Beruhigung der globalen Wirtschaftslage zulassen und sich negativ auf Lieferketten auswirken.

Geschäftsverlauf

Unser Geschäftsverlauf war von den oben genannten Entwicklungen geprägt. Das Jahr begann umsatztechnisch auf einem sehr starken Niveau. Bedingt durch die erfolgten Zinserhöhungen der EZB, durch inflationsbedingt hohe Verbraucherpreise sowie durch die große Verunsicherung hinsichtlich des sogenannten Heizungsgesetzes unserer Bundesregierung, erhielt jedoch auch unser Geschäft im zweiten Halbjahr 2023 einen Dämpfer. Der Gesamtumsatz der Gesellschaft fiel somit gegenüber dem Vorjahr niedriger aus. Das handelsbilanzielle Rohergebnis belief sich auf TEUR 24.793 (Vorjahr: TEUR 25.098).

Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich von TEUR 3.609 im Vorjahr auf TEUR 4.006 im Berichtsjahr. Ursächlich für den höheren Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war insbesondere die Reduktion des Vorratsvermögens und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesamtkapitalrendite (Jahresergebnis zuzüglich Fremdkapitalzinsen dividiert durch Gesamtkapital) belief sich auf 15,0 % (Vorjahr: 15,1 %). Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich von 42,5 % auf 50,6 % erhöht. Die Prognosen aus dem Vorjahr bezüglich der finanziellen Leistungsindikatoren wurden somit erreicht und im Falle des operativen Cash-flows übertroffen.

Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf, insbesondere vor dem Hintergrund der einschneidenden Ereignisse des Geschäftsjahres, positiv einzustufen. So schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.902 (Vorjahr: TEUR 3.101) ab. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts haben sich bezüglich der vorstehenden Einschätzung keine anderweitigen Erkenntnisse ergeben.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a) Ertragslage

2023
TEUR
% 2022
%
TEUR Ergebnisauswirkung
TEUR
A. Rohertrag 24.793 100,0 100,0 25.098 -305
B. Betriebliche Aufwendungen 20.161 81,2 80,8 20.257 96
C. Betriebsergebnis 4.632 18,8 19,2 4.841 -209
D. Finanzergebnis -311 -1,3 -1,1 -270 -41
E. Neutrales Ergebnis 53 0,2 0,2 54 -1
F. Unternehmensergebnis vor Ertragsteuern 4.374 17,7 18,3 4.625 -251
G. Ertragsteuern 1.472 5,9 6,1 1.524 52
H. Jahresfehlbetrag /-überschuss 2.902 11,8 12,2 3.101 -199

Der Rohertrag hat sich geringfügig um rund 1,2 % verringert. Der Umsatzrückgang in Höhe von 8,4 % konnte fast vollständig durch den proportionalen Rückgang des Materialeinsatzes kompensiert werden.

Innerhalb der betrieblichen Aufwendungen stellen die Personalkosten mit 55,7 % (Vorjahr 54,7 %), bezogen auf den Rohertrag, den wesentlichen Kostenblock dar. Die Personalaufwendungen enthalten einen Einmaleffekt in Höhe von TEUR 357 für die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie an die Mitarbeiter. Die Personalaufwandsquote ohne Inflationsausgleichsprämie beträgt 54,3 %. Die Bemühungen um eine möglichst optimale Planung des Personalbedarfs und Personaleinsatzes trugen somit weiter Früchte, so dass sich die Personalkosten ohne Inflationsausgleichsprämie absolut verringert haben. Insbesondere weiter sinkende Aufwendungen für Überstunden trugen maßgeblich dazu bei.

In den Abschreibungen sind Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert von TEUR 704 enthalten. In den übrigen Bereichen der Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten ergaben sich insbesondere für Ausgangsfrachten und Instandhaltungen keine wesentlichen Veränderungen. Im Bereich der Raumkosten konnten die Energiekosten gegenüber dem Vorjahr aufgrund gesunkener Preise gesenkt werden. Die Energiekosten sind allerdings nach wie vor weit über dem Vorkrisenniveau. Höhere Aufwendungen waren bei den Mieten und Verwaltungskosten zu verzeichnen, die im Wesentlichen preisbedingt waren.

Das Finanzergebnis hat sich aufgrund des insgesamt angestiegenen Zinsniveaus gegenüber dem Vorjahr, trotz weiter rückläufiger Darlehensverbindlichkeiten, um TEUR 41 verschlechtert.

Das neutrale Ergebnis beeinflusst das Gesamtergebnis nur unwesentlich und liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Enthalten sind im Wesentlichen Gewinne aus Anlageabgängen und Aufstockungsbeträge aus Altersteilzeit.

Die Ertragsteuern folgen der Ergebnissituation. Die effektive Steuerbelastung liegt mit 33,7 % etwas über dem Niveau des Vorjahres mit 33,0 %.

b) Finanzlage

Durch ein angemessenes Finanzmanagement stellt die Gesellschaft jederzeit eine ausreichende Liquidität sicher und begrenzt die finanziellen Risiken für Unternehmenswert und Ertragskraft.

Die Finanzierung und Liquidität der Gesellschaft war ganzjährig gesichert, sämtliche Verpflichtungen wurden fristgerecht und vollständig bedient.

Die Innenfinanzierungskraft der Gesellschaft war dabei jederzeit gegeben.

Die Kapitalflussrechnung der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar.

2023 2022
TEUR TEUR TEUR
Jahresergebnis 2.902 3.101
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.710 1.628
-101 -19
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investi- 1.180 -1.187
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- -973 -489
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des -113 -54
Zinsaufwendungen/Zinserträge 311 270
Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.472 1.524
Ertragsteuerzahlungen -2.382 -1.165
Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.006 3.609
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens/immateriellen Anlagevermögens 116 55
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen/ immaterielle Anlagevermögen -2.026 -1.739
Erhaltene Zinsen 3 0
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -1.907 -1.684
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 893 7.060
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten -1.301 -7.828
Gezahlte Zinsen -315 -322
Gezahlte Dividenden -1.550 -594
Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -2.273 -1.684
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittel- bestands -174 241
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 3.992 3.751
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 3.818 3.992

Wesentlicher Faktor der Steigerung des operativen Cash-flows ist ein am Geschäftsumfang des Jahres orientierter Abbau der Vorräte und Debitoren. Cash-flow mindernd hat sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere die Inanspruchnahme der Steuerrückstellungen ausgewirkt.

Die Investitionen liegen über dem Niveau des Vorjahres. Die wesentlichen Investitionen betreffen die maschinelle Ausstattung sowie Investitionen im Bereich der IT und der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr insbesondere durch die im Geschäftsjahr geleistete Ausschüttung an die Gesellschafter geprägt.

Wir gehen davon aus, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit vollumfänglich erfüllen zu können.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023
TEUR
% 31.12.2022
%
TEUR Veränderung
TEUR
A. Vermögen
I. Anlagevermögen 11.597 54,2 50,5 11.283 314
II. Umlaufvermögen 9.803 45,8 49,5 11.029 -1.226
III. Gesamtvermögen 21.400 100,0 100,0 22.312 -912
B. Kapital
I. Eigenkapital 10.849 50,6 42,5 9.498 1.351
II. Fremdkapital langfristig 6.989 32,7 33,1 7.381 -392
III. Fremdkapital kurzfristig 3.562 16,7 24,4 5.433 -1.871
IV. Gesamtkapital 21.400 100,0 100,0 22.312 -912

Die Bilanzsumme ist insbesondere aufgrund der gesunkenen Forderungen und Vorräte auf der Aktivseite und gesunkener Steuerrückstellungen und Verbindlichkeiten auf der Passivseite im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das Anlagevermögen wird nach wie vor durch den Geschäfts- oder Firmenwert dominiert, der rund 49 % des gesamten Anlagevermögens ausmacht und über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben wird. Aufgrund der planmäßigen Abschreibungen sowie der Investitionen in das Anlagevermögen sinkt der Anteil des Geschäfts- oder Firmenwerts deutlich und stetig im Zeitablauf. So betrug der Anteil des Geschäfts- oder Firmenwerts im Vorjahr noch rund 56 % des Anlagevermögens. Unsere Investitionen erstreckten sich schwerpunktmäßig auf die Erneuerung und Erweiterung unserer maschinellen Ausstattung. Investiert wurde insbesondere in eine vollautomatisierte Abkantanlage, eine manuelle Biegepresse und eine neue Stanzanlage.

Der relative Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr verringert. Dies ist im Wesentlichen auf den geschäftsverlaufsbedingten Rückgang der Vorräte und Debitoren zurückzuführen.

Das langfristige Fremdkapital besteht aus Pensionsverpflichtungen und Bankdarlehen mit mehrjähriger Laufzeit. Die planmäßigen Tilgungen der langfristigen Bankdarlehen sowie die Reduktion der Steuerrückstellungen und der Kreditoren zum Geschäftsjahresende führen zusammen mit dem positiven Ergebnis des Geschäftsjahres zu einer deutlichen Verschiebung der Bilanzrelationen zugunsten der Eigenkapitalquote.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Steuerung werden die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren verwendet: Eigenkapitalquote, Gesamtkapitalrentabilität sowie Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die geplante Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren wurde erreicht und im Falle des Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit übertroffen.

Zur Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr verweisen wir auf die entsprechenden Angaben zum Geschäftsverlauf sowie die Darstellungen unter II. Nr. 3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren haben Weiterbildungsmaßnahmen unseres Mitarbeiterstabes sowie die Ausbildung junger Menschen für unser Unternehmen eine hohe Bedeutung. Aktuell werden Auszubildende in verschiedenen kaufmännischen und gewerblichen Berufen ausgebildet. Die Ausbildung reicht von Basisausbildungen mit 2 1⁄2 Jahren Ausbildungsdauer über 3 1⁄2-jährige Ausbildungsgänge bis zur Ausbildung dualer Bachelor-Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaft, Bachelor of Arts (B.A.) und Wirtschaftsingenieurwesen, Bachelor of Engineering (B.Eng.). Plätze für duale Studiengänge werden je nach Bedarf bzw. strategischer Personalplanung angeboten. Ausbildungsstellen innerhalb der dualen Berufsausbildung werden hingegen jährlich neu ausgeschrieben. Ziel ist, mit diesen Angeboten eine gute Basis für die personelle Zukunftssicherung des Unternehmens zu leisten. Durch erfolgreiche Weiterbildungsmaßnahmen unserer qualifizierten Mitarbeiter/-innen, z.B. zum/zur Techniker/-in oder Meister/-in, sorgen wir zudem frühzeitig für Nachfolgeregelungen von Schlüsselstellen im Unternehmen. Zahlreiche Führungspositionen sind durch ehemalige Auszubildende besetzt, die ihre Karriere bei der Walter Th. Hennecke GmbH gemacht haben.

III. Prognosebericht

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland für 2024 wird seitens der Wirtschaftsforschungsinstitute recht verhalten gesehen. So veröffentlichte der Deutschlandfunk am 14. Dezember 2023 folgende Presseinformation: "Mehrere Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunktur-Prognose für das kommende Jahr gesenkt. Das Ifo-Institut teilte mit, das Bruttoinlandsprodukt werde 2024 lediglich um 0,9 Prozent zulegen. Im September waren die Münchner Forscher noch von einem Anstieg von 1,4 Prozent ausgegangen. Zur Begründung hieß es unter anderem, Unsicherheit verzögere derzeit die Erholung. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin teilte mit, im kommenden Jahr dürfte es mit 0,6 Prozent langsamer bergauf gehen als noch vor drei Monaten erwartet. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle geht sogar nur noch von einem Plus von 0,5 Prozent aus. Zuvor hatten bereits das Kiel Institut für Weltwirtschaft und das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln ihren Konjunkturausblick gesenkt."

Aufgrund der oben erwähnten, nationalen wie internationalen wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten, planen unsere Kunden für das Jahr 2024 sehr vorsichtig. Für Hennecke bedeutet dies, dass das neue Jahr zunächst einmal auf dem niedrigeren Umsatzniveau wie es im 2. Halbjahr 2023 zu verzeichnen war, weitergehen wird.

Erklärtes Ziel ist es daher, Kunden und Umsätze aus neuen, zukunftsorientierten Branchen zusätzlich für uns zu gewinnen bzw. zu generieren.

Zieht zusätzlich unser etabliertes Geschäft in Zeiten der wirtschaftlichen Erholung wieder an, sehen wir unsere Kapazitäten wieder gut ausgelastet. Aus aktueller Sicht sehen wir eine solche wirtschaftliche Erholung frühestens zum Herbst 2024 hin, da zunächst die in der Wirtschaft aufgebauten, hohen Lagerbestände abgebaut werden müssen. Die sinkende Inflationsrate sowie der augenscheinlich erreichte Zinsniveau-Peak sollten eine mittelfristige, wirtschaftliche Erholung in Deutschland begünstigen.

Für die maßgebenden finanziellen Leistungsindikatoren Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie Gesamtkapitalrentabilität erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr ein leicht niedrigeres Niveau als im Vorjahr. Für die Eigenkapitalquote wird - bei Beibehaltung des Ausschüttungsverhaltens aus dem Vorjahr - eine leichte Steigerung erwartet.

Die getroffenen Aussagen und Planungen beruhen auf Annahmen und Einschätzungen, die aus gegenwärtigen Erwartungen und Informationen resultieren. Solche Aussagen unterliegen den allgemeinen Risiken und Unsicherheiten. Die Prognose basiert auf der Annahme, dass keine weiteren wirtschaftlichen oder politischen Schocks oder sonstigen Einflüsse eintreten, die die Wirtschaft zusätzlich negativ beeinträchtigen. Dabei wird die naturgegebene Unsicherheit der Prognose durch den Ukraine-Krieg, den im Oktober 2023 hinzugekommenen Nahost-Konflikt sowie weitere aktuell vorherrschende Krisenherde verstärkt.

IV. Risiko- und Chancenbericht

Risikobericht

Auf der Beschaffungsseite sind die Verfügbarkeitsrisiken in den Bereichen des Vormaterials und sonstiger Materialien und Dienstleistungen, nach teils enormen Schwierigkeiten in den Corona Jahren, inzwischen nicht mehr gegeben. Dennoch bleibt das beschaffungsseitige Risiko hinsichtlich der Planbarkeit der Preisstabilität weiterhin bestehen. Dies trifft vor allem auf den Transport- und Dienstleistungssektor zu. Hier hatten wir auch in 2023 mit Verteuerungen zu kämpfen, welche auch im neuen Jahr weiterhin zu erwarten sind. Trotz Absicherung unserer Bedarfe und Beschaffungspreise für das Jahr 2024 über Rahmenlieferverträge mit den betreffenden Zulieferern bleibt das Risiko weiter steigender Beschaffungspreise im volatilen Marktgeschehen bestehen.

Ein weiteres Risiko sehen wir unverändert im Bereich der Personalverfügbarkeit und der Personalkosten. Es konnten auch im vergangenen Jahr wiederum nicht alle vakanten Stellen, vornehmlich in den produktiven Abteilungen, besetzt werden. Auch sind einige Planstellen im Bereich der beruflichen Ausbildung vakant geblieben. Der demographische Wandel macht sich immer stärker bemerkbar. Mit der bereits laufenden und in den nächsten Jahren verstärkt anstehenden Verrentung der geburtenstarken 60er Jahrgänge, wird dieser negative Trend zusätzlich zunehmen. Viele Unternehmen in unserer Region sowie deutschlandweit suchen händeringend nach Fachkräften. Vakante Stellen, insbesondere Stellen für qualifiziertes Fachpersonal, können teils über längere Zeiträume nicht besetzt werden. Durch den zunehmenden Wettbewerb der Unternehmen um Fachkräfte steigen auch die Personalkosten weiter an.

Nach den durch den Ukraine-Krieg hervorgerufenen preislichen Verwerfungen im Bereich Energie (Strom, Gas, Heizöl), haben sich die Energiepreise zum Ende des letzten Jahres stabilisiert. Wir sind zwar nach wie vor weit über dem Vorkrisenniveau (vor allem für Gas und Heizöl), jedoch sind Preise und Versorgung inzwischen stabil. Dennoch sind die Energiepreise in Deutschland, verglichen mit unserem internationalen Wettbewerb, immer noch deutlich zu hoch. Das ist ein klarer Wettbewerbsnachteil für den Standort Deutschland und insbesondere für den Mittelstand.

Die Planbarkeit des Geschäftes wird für die Unternehmen in Deutschland durch alle vor benannten Faktoren grundsätzlich stark erschwert. Das Fehlen der bislang gewohnten Kontinuität ist somit für die deutsche Wirtschaft und auch für unser Unternehmen ein weiteres Risiko.

Die aus den o.g. Risiken resultierenden Kostenerhöhungen muss die Gesellschaft in die Verkaufspreise einfließen lassen, um für unsere Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und unsere Belegschaft weiterhin ein attraktiver, leistungsstarker und innovativer Partner bzw. Arbeitgeber zu bleiben.

Chancenbericht

Im Zuge des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, welcher ein fester Bestandteil der Abläufe in unserem Unternehmen ist, arbeiten wir fortlaufend daran, unsere Produktionsmöglichkeiten zu verbessern, neue Kundenprojekte zu generieren sowie neue Anwendungen und Einsatzgebiete für uns zu erschließen und zu entwickeln. Das eigens hierfür eingerichtete "KVP-Team" berichtet der Geschäftsführung in direkter Linie in monatlichen Meetings. Hier werden Vorschläge besprochen und konkrete Maßnahmen zu deren Umsetzung verabschiedet.

Mit speziell auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnittenen Lösungen und einer weiterhin hohen Qualitätskompetenz sichern wir die Kundenbindung an unser Unternehmen sowie Chancen auf Umsatzausweitungen. Hierzu wird uns auch unser im vergangenen Jahr weiter intensiviertes, digitales Marketing verhelfen. Auf den bewährten analogen sowie den neuen digitalen Wegen sprechen wir ein breiteres Kundenspektrum an und sind vor allem bei jüngeren Entscheidern präsent, die heutzutage stark digital unterwegs sind.

Durch unser sehr gutes Ausbildungsprogramm (unsere Auszubildenden wurden auch im vergangenen Jahr wieder unter den Kammerbesten geehrt) bemühen wir uns intensiv darum, dem Mangel an Fachkräften soweit als möglich entgegenzuwirken. In 2023 wurden wiederum neue Auszubildende in verschiedenen Ausbildungsberufen eingestellt. Auch wenn es uns nicht in jedem Ausbildungsjahr gelingt, alle offenen Stellen zu besetzen, ist die eigene Ausbildung für uns nach wie vor das wirksamste Instrument, um geeignetes Fachpersonal für uns zu gewinnen und dieses längerfristig an das Unternehmen zu binden.

Unsere zusätzlichen Produktionsmöglichkeiten im Baltikum ermöglichen der Gesellschaft eine flexible Ausweitung ihrer Kapazitäten. Unsere Kunden profitieren von der Lösung ihrer Probleme und Anforderungen "aus einer Hand", indem Hennecke die Vorteile eines führenden Technologielandes mit denen eines Niedriglohnlandes zusammenführt. Insgesamt ergeben sich damit Chancen, unsere rentabilitätsbezogenen Leistungsindikatoren zu verbessern bzw. in schwierigen wirtschaftlichen Situationen zu stabilisieren.

Die Geschäftspolitik der Gesellschaft wird substanziell unverändert bleiben. Das Werk in Deutschland bleibt der Technologieführer innerhalb der Unternehmensgruppe.

V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen hauptsächlich Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Bankdarlehen.

Das Unternehmen verfügt über angemessene Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsführung bei ihren regelmäßigen Aufgaben, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Ein effizientes Mahnwesen sorgt für einen vereinbarungsgemäßen Liquiditätszufluss. Forderungsausfälle sind selten zu verzeichnen. Die Gesellschaft verfügt über eine Warenkreditversicherung, welche die Forderungen besichert, die Gesellschaft, falls erforderlich, beim Inkasso unterstützt sowie etwaige Forderungsausfälle erstattet.

Insbesondere in unserer wirtschaftlich und geopolitisch sehr unsicheren Zeit und der gestiegenen Wahrscheinlichkeit von Forderungsausfällen ist die Warenkreditversicherung ein sehr wichtiges und wirksames Instrument, welches das Forderungsausfallrisiko auf ein Minimum reduziert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken zu erkennen sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik.

Die Zahlungsströme bewegen sich nach Möglichkeit ausschließlich im Euro-Raum oder werden in Euro abgeschlossen. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Aufgrund der Abwicklung der Zahlungsströme in Euro besteht hierzu auch keine Notwendigkeit.

Zur Sicherung der Liquidität und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Anforderungen angepasst wird und die Basis für die finanziellen Dispositionen bildet.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden stets unter Ausnutzung von Skontofristen gezahlt.

 

Neustadt/Wied, den 22.01.2024

Frank Felmet, Geschäftsführer

Nikolaus Dürksen, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Walter Th. Hennecke GmbH, Neustadt/Wied

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Walter Th. Hennecke GmbH, Neustadt/Wied, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Walter Th. Hennecke GmbH, Neustadt/Wied, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 2. Februar 2024

DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Groß, Wirtschaftsprüfer

Sellhorn, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 28. März 2024 festgestellt.

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.902.191,64 wird auf neue Rechnung vorgetragen

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