Proact lT Germany GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Cigdem, geb. Bulut Kroggel seit 23.6.2025 | Prokura |
Noora Chandrika Jayasekara seit 7.4.2025 | Geschäftsführer |
Carl Albin Magnus Lönn seit 7.4.2025 | Geschäftsführer |
Maria Consuelo Gomez seit 3.5.2024 | Geschäftsführer |
Christopher Paul Hudson seit 27.10.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Johannes Mederer seit 27.10.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Proact IT Germany GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Proact Deutschland GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Proact Deutschland GmbH ist seit mehr als 19 Jahren als IT-Systemhaus in Deutschland tätig. Durch die Zugehörigkeit zur Proact Gruppe werden die internationalen Chancen am Markt und das Portfolio dauernd erweitert. Die Proact Deutschland GmbH hat sich auf hochspezialisierte und kundenindividuelle Infrastrukturthemen mit Leistungen in folgenden Bereichen spezialisiert: a. Reselling: Ein- & Verkauf von Infrastrukturkomponenten mit einem klaren Fokus auf "best-of-breed"-Technologien und somit einer "single-vendor"-Strategie in seinen technologischen Kernbereichen (Storage, Netzwerk, Backup). Hierbei handelt es sich typischerweise um Projektgeschäft mit einem Investitionszyklus von drei Jahren. b. Consultingdienstleistungen: im Wesentlichen wird hierbei die Implementierungsdienstleistung aus dem Reselling verknüpft, aber auch die nachhaltige Beratung hinsichtlich Konzeption und Architektur der Infrastrukturthemen bei den Kunden. Ziel ist, als "trusted advisor" mit den Kunden eine langfristige Beziehung aufzubauen. c. Managed Services: Kunden, die den üblichen Investitionszyklus und den durch steigende IT-Komplexität notwendigen Aufbau von Personal durchbrechen wollen, sowie primär "Services" konsumieren wollen, bietet Proact Deutschland GmbH "Managed Service" zum Betrieb der Infrastrukturkomponenten an - unabhängig davon, ob die Technik noch vor-Ort beim Kunden (on premise) oder von Proact direkt betrieben wird. Cloudbasierte Services sind zusammengefasst in dem Begriff Business Cloud Alignment: die nächste Iterationsstufe im Übergang von (kundenseitig gesehen) a) eigener Technik, eigenen Administratoren, b) eigener Technik, fremden Administratoren (Manged Service) ist c) die vollständige Verlagerung von Technik und Personal auf die Proact. Hierzu werden cloud-basierte Dienste angeboten, sodass sich der Kunde ausschließlich auf seine geschäftskritischen Applikationen konzentrieren kann. d. Ein weiterer im Geschäftsjahr 2020 erfolgreich etablierter Bereich ist der Customer Service. Dazu hat Proact Deutschland GmbH die seit 2017 bestehende spezialisierte Abteilung Field Service weiter ausgebaut und bei den Kunden sehr erfolgreich platziert. Durch diesen Service kann den Kunden, sowohl für NetApp, Juniper als auch Commvault, schneller und direkt von Proact aus bei der Fehlerbehebung und bei Hardware-exchanges geholfen werden. 2. Forschung und Entwicklung Proact Deutschland GmbH versteht sich als Value-Anbieter innerhalb seiner Kompetenzfelder, insofern ist eine kontinuierliche Innovationsorientierung zwingend erforderlich, um in der sich nachhaltig verändernden Marktstruktur erfolgreich bestehen zu können. Dabei führt Proact Deutschland GmbH keine Forschungsarbeiten durch. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist gemäß Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom Mai 2021 gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2019 nur langsam um 0,6 % gewachsen. Im Jahr 2020 sank das deutsche BIP erstmals seit 10 Jahren aufgrund der weltweiten COVID-19 Pandemie um 4,6 %. Für das Jahr 2021 wird ein Wachstum von 2,1 % erwartet. ITK-Marktzahlen
* inkl. Halbleiter Quelle: www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland (Stand Juli 2021) Der seit 2015 deutlich verlangsamte Anstieg im Bereich "IT-Hardware" im Vergleich zum Wachstum von "IT-Services" setzt sich bis 2019 fort. 2020 liegt die Steigerung bei Hardware bei 6,4 %, während die Services einen Rückgang um 3,2 % zu verzeichnen haben. Ursache hierfür ist vor allem die COVID-19 Pandemie mit der Implementierung einer neuen Arbeitswelt (Remote Work, hybride Arbeitsformen) in vielen Unternehmen, die Investitionen in die Hardwareausstattung der Arbeitnehmner notwendig machte. Der Servicebereich der Proact Deutschland ist 2020 entgegen dem Trend gewachsen und trifft bei den Kunden weiterhin auf große Nachfrage. Wir profitieren davon vor allem mit Produkten wie Hosting- oder Infrastructure-as-a-Service-Lösungen sowie mit unserem Vorzeigeprojekt PANEM und der damit verbundenen Netzwerktechnik. Eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der KPMG AG unter 556 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland ergab, dass im Jahr 2020 bereits acht von zehn Unternehmen (82 %) Rechenleistung aus der Cloud nutzten. Im Vorjahr waren es 76 % und vor fünf Jahren lag der Anteil sogar erst bei 65 %. Weitere 15 % planen oder diskutieren den Cloud-Einsatz. Nur noch 3 % wollen auch künftig auf die Cloud verzichten. "In der Corona-Pandemie haben noch einmal viele Unternehmen die Vorteile von Cloud-Anwendungen erkannt, die ein problemloses Arbeiten aus dem Homeoffice ermöglichen. Dazu kommt wie in den Vorjahren die verstärkte Digitalisierung in vielen Unternehmen, die den Bedarf nach skalierbaren IT-Anwendungen, wie sie die Cloud bietet, antreibt", sagt Lukas Gentemann, Senior Research Consultant bei Bitkom Research. Cloud Computing bezeichnet aus Sicht der Anwender die bedarfsgerechte Nutzung von IT-Leistungen wie Software, Speicherplatz oder Rechenleistung über Datennetze. Das Datennetz kann ein unternehmens- bzw. organisationsinternes Intranet (Private Cloud Computing) oder das öffentliche Internet (Public Cloud Computing) sein. So nutzten im vergangenen Jahr fast zwei Drittel der Unternehmen (63 %, Vorjahr 58 %) Private-Cloud-Anwendungen, rund die Hälfte der Unternehmen (46 %, Vorjahr 38 %) setzte auf Public-Cloud-Lösungen. Mehr als jedes dritte Unternehmen (35 %, Vorjahr 32 %) betreibt bereits Multi-Cloud-Computing. (KPMG Cloud-Monitor 2021 in Zusammenarbeit mit bitkom research, Juni 2021). Dies bekräftigt weiterhin die Strategie von Proact Deutschland GmbH sowie der gesamten Proact Gruppe und die Investitionen in "Managed Services" und "cloudbasierte Services". 2. Geschäftsverlauf, Lage sowie finanzielle Leistungsindikatoren 2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus bei Proact auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen des Umsatzes heran. Der System-Sales Umsatz beträgt 24.252 T€ und ist somit um 2.328 T€ (10,62 %) gestiegen, der PS (=Professional Service)-Umsatz sank um 180 T€ (7,76 %) von 2.326 T€ auf 2.146 T€. Der Strategie folgend ist ein Anstieg im MCS (=Managed Cloud Service) und CS (=Consultancy Service) zu verzeichnen. Hier ist der Umsatz von 8.301 T€ um 1.658 T€ (19,97 %) auf 9.959 T€ gestiegen. Die Vergleichszahlen beziehen sich auf das Jahr 2019. Mit einem Umsatz von 36.920 T€ (Vorjahr 33.400 T€) und einem Ergebnis vor Ertragssteuern von 2.322 T€ (Vorjahr 97 T€) wurden die prognostizierten Werte erreicht. Der Anstieg des Ergebnisses vor Steuern ist zum einen durch den gestiegenen Gesamtumsatz und zum anderen durch die geringeren Personalkosten (Verminderung der durchnittlichen Mitarbeiterzahl um 19) bedingt. Die strategisch richtige Ausrichtung der Firmenziele auf die Bereiche Managed Cloud Service und Consultancy Service konnte im Jahr 2020 durch deren Umsatzsteigerung klar untermauert werden. 2.2. Ertragslage Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2020 mit einer Umsatzsteigerung um 10,5 % auf 36.920 T€ eine positive Ausrichtung auf. Der Anstieg im Service-Bereich resultiert aus der Erweiterung unseres Portfolios sowie der gestiegenen Nachfrage am Markt und unserer qualifizierten Ausrichtung in diesem Segment. Unterstützt wurde dies durch den Know-How-Transfer und aktiven Austausch in der Gruppe, das gestiegene Cross-border Geschäft und den konsequenten Kompetenzaufbau unserer Mitarbeiter. Die Ausrichtung unserer Ziele hat sich somit weiterhin als erfolgreich erwiesen und hält auch größeren Einflüssen und Veränderungen stand. Bei einer um 1,0 %-Punkte gesunkenen Materialaufwandsquote ist der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um 13,5 % auf 14.281 T€ gestiegen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich um 19 Mitarbeiter vermindert. Die Personalaufwendungen liegen mit 8.240 T€ um 7,8 % wegen der verminderten Mitarbeiterzahl unter dem Vorjahresniveau (8.942 T€), die Abschreibungen liegen um 73 T€ über dem Vorjahreswert (484 T€) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um 127 T€ unter dem Vorjahr (3.806 T€). Der erwirtschaftete Jahresgewinn vor Gewinnabführung liegt bei 2.322 T€ und damit um 2.225 T€ über dem Vorjahresergebnis (97 T€) und wird an die Mutter, Proact IT Germany GmbH, abgeführt. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 4.766 T€ auf 16.736 T€ gestiegen. Die Veränderung auf der Vermögensseite zeigt sich im Wesentlichen durch die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund eines großen Auftrags zum Jahresende. Den Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von 711 T€ stehen der Abgang von 13 T€ (VJ 22 T€) und die regulären Abschreibungen von 557 T€ gegenüber. Die Vorräte sind um 190 T€ auf 287 T€ gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.104 T€ nach 738 T€ in 2019 bestehen im Wesentlichen aus einem kurzfristigen Darlehen an die Proact IT Group AB in Höhe von 500 T€ und einer Forderung an die Proact IT Germany GmbH in Höhe von 400 T€. Die flüssigen Mittel belaufen sich am Bilanzstichtag auf 5.083 T€ nach 5.283 T€ im Vorjahr. 2.4. Finanzlage Die Proact Deutschland GmbH finanziert Investitionen aus dem erwirtschafteten operativen Cash Flow in Höhe von 946 T€ (indirekte Methode). Die Eigenkapitalquote beträgt 13,0 % (Vj. 18,2 %). Nach Abschluss des Gewinnabführungsvertrages wird das gesamte Jahresergebnis an die Gesellschafterin abgeführt. Aus diesem Grund bleibt das Eigenkapital konstant bei 2.183 T€. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um 723 T€ auf 1.701 T€ ist im Wesentlichen bedingt durch eine Erhöhung der Rückstellungen für Mitarbeiterverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und sonstige Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 1.679 T€ von 2.725 T€ auf 4.404 T€ und die erhaltenen Anzahlungen reduzierten sich um 83 T€ von 83 T€ auf 0 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 2.674 T€ (Vj 374 T€) resultieren aus der Gewinnabführung von 2.322 T€ und aus Lieferungen und Leistungen von 352 T€. Der Anstieg des passiven Rechnungsabgrenzungsposten um 932 T€ ergibt sich aus dem gewachsenen Servicebereich und den damit einhergehenden Umsatzabgrenzungen über die Vertragslaufzeiten. Auf eine Finanzierung über fremde Dritte resp. Banken wurde auch weiterhin komplett verzichtet. Die Finanzierung wird ausschließlich durch Eigenmittel sichergestellt. 3. Personal Die Bereiche Datenschutz, Arbeitssicherheit sowie Qualitätsmanagement (ISO 9001, ISO 27001) genießen bei Proact Deutschland GmbH und auch in der gesamten Proact Gruppe allerhöchste Relevanz und sind organisatorisch über Stabstellen unterhalb der Geschäftsführung, respektive anerkannte Dienstleister angesiedelt und auch auf Veränderungen innerhalb der EU ausgerichtet. Zusätzlich hat sich in der Proact Gruppe eine internationale Arbeitsgruppe aufgestellt, die laufend dafür Sorge trägt, dass nicht nur den gesetzlichen Anforderungen genüge getan wird, sondern auch die erweiterten Anforderungen der Kunden und unsere eigenen Ansprüche gezielt umgesetzt werden. Der zukünftige Erfolg der Proact Deutschland GmbH wird maßgeblich davon abhängen, inwieweit es uns gelingt, die individualisierten Angebote an die Kunden weiterhin in dem sich wandelnden Marktumfeld aufrecht zu erhalten und anzupassen mit dem Fokus auf Expansion. Erschwert wird dies durch die aktuelle Personalsituation - momentan sind einige Stellen noch nicht besetzt - und dem raschen Wandel gerade im cloudbasierten Umfeld. Um das Know-how, die Motivation sowie Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter noch zu steigern, nutzen wir die Re-Zertifizierung durch "berufundfamile", um weitere soziale Anreize zu geben, die Mitarbeiter zu fördern und ein attraktiver Arbeitgeber am Markt zu bleiben. Dabei werden bestehende Werte wie externe und interne Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen aufrechterhalten bzw. ausgebaut, es gibt ein familienfreundliches Arbeitszeitmodell, die Möglichkeit für Remote-Work für alle Mitarbeiter und Unterstützung bei der Wiedereingliederung. Proact Deutschland GmbH investiert maßgeblich in den Entwicklungsstand seiner Mitarbeiter. In 2020 wurde weiterhin der Fokus auf die Erhaltung und Weiterentwicklung technologischer Expertise gelegt und dafür Aufwendungen in Höhe von 136 T€ (VJ 131 T€) getätigt. Nach wie vor legen wir sehr viel Wert auf die komplette Betrachtung des Mitarbeiters auch im "nicht-technologischen" Umfeld. Mit der Gesellschaft "benefit at work" führen wir ein Programm durch, das für die Mitarbeiter eine zusätzliche Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen anbietet. Zum Jahresende waren bei der Gesellschaft 96 Mitarbeiter inkl. Geschäftsführer und Auszubildende (VJ: 107) angestellt. 4. Gesamtaussage Besondere Umstände oder Risiken, die der Fortführung des Unternehmens und den Bestand der Gesellschaft gefährden, bestehen nicht. Die Geschäftsleitung bewertet die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens und den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2021 als zufriedenstellend. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Risikomanagement: Ziele und Methoden Im Unternehmen sind Strukturen und Instrumente vorhanden, um die Geschäftsführung des Unternehmens zeitnah mit ausreichenden Informationen zur Steuerung des Unternehmens und zur Erkennung von Risiken und Chancen zu versorgen. Diese Ergebnisse werden gemeinsam von den Führungskräften und der Geschäftsführung regelmäßig durchleuchtet, an neueste Markterkenntnisse angepasst und dadurch die Strategie für das Unternehmen ausgerichtet bzw. angepasst. Das Risikomanagement der Proact Deutschland GmbH umfasst insbesondere Bewertungs- und Handlungsmaßnahmen zur Eingrenzung von Forderungsausfallrisiken, Gewährleistungsrisiken und zur Vermeidung von Liquiditätsrisiken. Den währungs- und finanzpolitischen Veränderungen wird die entsprechende Aufmerksamkeit bei Investitionen gewidmet. Wesentliche Finanzrisiken bestehen nicht. Für die gemieteten Gebäude, technischen Anlagen und maschinellen Anlagen sowie projektbezogene Verfügbarkeitszusagen bestehen umfassende Sach- und Vermögensversicherungen auf Konzernebene, die laufend optimiert und den Anforderungen und Volumina angepasst werden. 2. Risiken Absatz- und Marktrisiken Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen im Euro-Raum sowie der andauernden politischen Konflikte besteht im Falle einer sich abkühlenden Weltkonjunktur das grundsätzliche Risiko, dass die Umsatz- und Profitabilitätsziele in den kommenden Geschäftsjahren geringer ausfallen könnten. Durch den erfolgreichen Ausbau des cross-border business und die weitere internationale Ausrichtung gerade auch auf Großunternehmen, die weltweit agieren, wird diesem Risiko aktiv entgegengesteuert. Dadurch wird das globale Konjunkturrisiko als nachrangig eingestuft. Das stetige Wachstum der Proact Deutschland GmbH basiert auf langjährigen erfolgreichen Kunden- und Lieferantenbeziehungen, die eine optimale Abdeckung von Kundenanfragen ermöglicht. Geographische Potenziale werden weiterhin gemeinsam mit den wesentlichen Lieferanten erörtert und effizient abgewickelt. Das Servicegeschäft wird fokussiert ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2021 wird hier der Umsatz auf Basis des bisherigen Geschäftsverlaufs weiter ansteigen. Im Bereich System-Sales verzeichnen wir 2021 eine Minderung der Umsatzzahlen durch das vermehrte Interesses der Kunden an Cloud-Diensten. Der erhöhte Serviceumsatz ist ein Indikator dafür, dass die strategische Ausrichtung der Proact Deutschland GmbH hin zum Service-Provider gemeinsam mit der Proact Gruppe der richtige Weg ist, um weiterhin erfolgreich am Markt tätig zu sein. Die Geschäftsjahre 2020 und 2021 sind geprägt von der COVID-19 Pandemie und den daraus entstehenden Herausforderungen. Es zeigt sich, dass nicht alle Unternehmen auf plötzlich auftretende, einschneidende Änderungen der Arbeitsbedingungen vorbereitet sind. Viele Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Die Unternehmen, die sich mit der Möglichkeit des Remote-Arbeitens bisher nicht auseinander gesetzt haben, nutzen zum größten Teil die Chance, um die technischen Voraussetzungen dafür schaffen. Hier ist die Proact Deutschland GmbH präsent, um mit ihrem Know-How möglichst viele Kunden zu unterstützen. Das generelle Risiko der Branche besteht in dem hohen Preisdruck am Markt, im Absatzbereich klassischer Infrastruktur-Lösungen und dem Kostendruck in den Bereichen Materialeinsatz, Löhne und Energie. Im Hinblick auf unseren Materialeinsatz sind wir mit weiteren Herstellern Partnerschaften eingegangen, über die wir gute Einkaufskonditionen generieren können und wir haben Bonusverträge mit Distributoren geschlossen, die ebenfalls zur Senkung der Materialkosten beitragen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern und der ausgeprägten Präsenz in den Social Media wird die Marke Proact weiter ausgebaut. Zusätzlich werden durch das Management dazu abteilungsübergreifend Maßnahmen entwickelt, die u.a. auch durch jährliche anonyme Mitarbeiterbefragungen bewertet werden. Die betriebswirtschaftlichen Ressourcen der Proact Deutschland GmbH nehmen die ständige und proaktive Aufgabe einer konsequenten Analyse und Überprüfung aller betrieblichen Kosten wahr, um Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund wird das Absatz- und Marktrisiko unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als moderat angesehen. Sonstige Risiken Den Risiken, die für die Wirtschaft seit 2020 durch die COVID-19 Pandemie bestehen, begegnet die Proact Deutschland GmbH u.a. mit einem guten Forderungsmanagement, so dass wir bisher keine Forderungsausfälle zu verzeichnen haben. Dadurch ist auch die Finanzlage sehr stabil. Durch die Reise- und Kontaktbeschränkungen in 2020 und 2021 findet die Betreuung der Bestandskunden sowie die Akquise von Neukunden zum größten Teil über Remote-Work statt. Unsere Mitarbeiter sind für diese Art der Arbeit gut ausgestattet und haben auch während der Pandemie große Projekte erfolgreich abgeschlossen. Einige unserer Kunden haben geplante Investitionen in das Jahr 2022 verschoben. Auf die Planung und den Verlauf des Geschäftsjahres 2021 hat das nur geringe Auswirkungen und wird Bestandteil der Planung für 2022 sein. 3. Chancen Chancen im Wettbewerb bieten sich weiterhin über die technologische und wissensbasierte Differenzierung vom Wettbewerb, über ein klares Produktportfolio und ein attraktives und weiter wachsendes Serviceangebot. Dabei zeigen sich insbesondere im Netzwerkbereich große Chancen. Durch das vorhandene außerordentliche Know-How in diesem Marktbereich trägt die Proact Deutschland GmbH bereits deutlich zum Gesamterfolg der Proact Gruppe bei. Zugleich greift die Proact Deutschland GmbH auf den gesamten Managed Service Katalog der Proact Gruppe zu, um diesen in Deutschland zu vermarkten. Durch die COVID-19 Pandemie eröffnen sich hier Möglichkeiten, über diese Services neue Kunden zu akquirieren. Diese Situation ermöglicht auch im Geschäftsjahr 2021 die Steigerung des Serviceumsatzes. Für die Zukunft ist Proact in Deutschland sehr gut aufgestellt, da die Proact Deutschland GmbH - gemeinsam mit der Mutter Proact IT Germany GmbH - Ende Oktober 2021 die Firma ahd GmbH & Co. KG erworben hat. Die Portfolios sowie die Skills der Mitarbeiter ergänzen sich und den Kunden kann ein noch breiter gefächertes Serviceangebot unterbreitet werden. 4. Prognose Die Daten des Statistischen Bundesamtes / DIW für 2020 liegen bei einem Rückgang des BIP in Deutschland von 4,6 % nach einem Wachstum in 2019 von 1,1 %. Für 2021 erwartet das DIW wieder einen Anstieg um 2,1 % und für 2022 einen Anstieg um 4,9 %. Der Konjunkturrückgang 2020 wird vor allem durch die noch anhaltende COVID-19 Pandemie hervorgerufen. Allerdings trüben auch die Handelskonflikte zwischen China und den USA und der Brexit die Aussichten für die kommenden Jahre ein. Für das Geschäftsjahr 2021 erzielen wir einen Gesamtumsatz leicht unter Vorjahresniveau. Ein wichtiger Baustein für das Geschäftsjahr ist die Plattform PHC (Proact Hybrid Cloud). Kunden können so neben OnPremise auch mit hybriden und Cloudnative Lösungen versorgt werden. Ein weiterer maßgeblicher Baustein ist die Fokussierung auf PANEM und die damit verbundenen Dienste, die weitere Straffung und Weiterentwicklung der Managed Service-Einheit und der Bereich der IT-Sicherheit. Wir haben im Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2.322 T€ erzielt. Für das Jahr 2021 erreichen wir einen leichten Anstieg.
Nürnberg, 31. Dezember 2021 Jonas Hasselberg, Geschäftsführer Linda Höljö, Geschäftsführerin René Schülein, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis 31.12.2020Allgemeine HinweiseDie Proact Deutschland GmbH mit Sitz in Nürnberg, ist mit Satzung vom 02. März 2001 unter dem Namen teamix GmbH gegründet worden und beim Amtsgericht Nürnberg unter HRB 18320 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB Abs. 2 gegliedert. Der Jahresabschluss wurde in EUR aufgestellt. Das Geschäftsjahr entsprach dem Kalenderjahr. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die im materielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, entgeltlich von Dritten erworben, werden zu Anschaffungskosten aktiviert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um die planmäßigen Abschreibungen (lineare Methode) abgeschrieben, dabei wird im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer wurde bei Software auf drei Jahre festgelegt und bei den Lizenzen und gewerblichen Schutzrechten auf drei bis zehn Jahre. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Dabei wird auch hier grundsätzlich pro rata temporis im Zugangszeitraum abgeschrieben. Hierbei kommen Nutzungsdauern zwischen 1 und 14 Jahre zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die selbständig genutzt werden können, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Nettoanschaffungs- oder Nettoherstellungskosten der einzelnen Wirtschaftsgüter 800,00 € nicht übersteigen. Die Vorräte bestehen aus Handelswaren, die zu Anschaffungskosten unter Anwendung des Bewertungsvereinfachungsverfahrens FiFo (First in First out) aktiviert werden. Die verlustfreie Bewertung wird beachtet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken. Bei der Bewertung dieser Rückstellungen wurden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen ausgewiesen, die vor dem Abschlussstichtag vereinnahmt wurden und die Erträge für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Latente Steuern Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Proact IT Germany GmbH als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaft sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft im Abschluss der Organträgerin erfasst. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 6.024 T€ (VJ 1.852 T€). Einzelwertberichtigungen wurden 2020 in Höhe von 301 T€ (VJ 14 T€) vorgenommen. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hatten, wie bereits im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr 604 T€ (VJ 238 T€) sowie aus Darlehen 500 T€ (VJ 500 T€). Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen in Höhe von 400 T€ (VJ 0 T€) gegen die Gesellschafterin ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit 64 T€ (VJ 65 T€) Kautionen resp. Kautionsfestgelder mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Mitgliedern der Geschäftsführung beitragsorientierte Leistungszusagen über die Rosenheimer Unterstützungskasse e.V., Rosenheim, zugesagt. Die laufenden Beiträge werden dort in eine Rückdeckungsversicherung eingezahlt. Für diese mittelbaren Pensionsverpflichtungen wird gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellung gebildet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche, Boni, Provisionen und andere Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern mit 1.272 T€ (VJ 754 T€), ausstehende Lieferantenrechnungen mit 70 T€ (VJ 39 T€) sowie sonstige Rückstellungen mit 359 T€ (VJ 185 T€). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten weisen, wie bereits im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 351 T€ (VJ 277 T€) und aus der Gewinnabführung an die Gesellschafterin in Höhe von 2.322 T€ (VJ 97 T€). Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von 212 T€ (VJ 303 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 214 T€ (VJ 336 T€). Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften oder ähnliche Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen im Geschäftsjahr nicht. Eine subsidiäre Haftung für Altersversorgungszusagen über die Rosenheimer Unterstützungskasse der Herren Kügow und Müller liegt vor. Die Proact Deutschland GmbH wird herangezogen, wenn der äußerst unwahrscheinliche Fall der Zahlungsunfähigkeit des betroffenen Versicherungsunternehmens eintritt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 2.928 T€. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2021 und 2024. Es sind keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen oder assoziierten Unternehmen vorhanden und es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Altersvorsorge. Die langfristigen Leasing-, Miet- und Wartungsverträge bestehen sowohl für Lager- und Büroflächen als auch für sonstige Geschäftsausstattung, die dem Produktions- und Geschäftsablauf dienen. Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der Flexibilität durch die zeitliche Befristung bzw. Kündbarkeit derartiger Verträge. Ebenso ist der Abfluss liquider Mittel bzw. die Kapitalbindung insbesondere bei Immobilien wesentlich geringer. Die Risiken bei derartigen Verträgen liegen in der Mindestlaufzeit eventuell ungünstiger Verträge, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2020 waren zu Geschäftsführern bestellt:
Im Geschäftsjahr 2022 sind zu Geschäftsführern bestellt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Da 2020 nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf eine Berichterstattung über die Aufteilung der Prüfungs- und Beratungsgebühren wird unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die im Geschäftsjahr 2020 beschäftigten Mitarbeiter beliefen sich durchschnittlich auf 82 Mitarbeiter, davon
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Proact IT Germany GmbH. Beide Unternehmen werden in den Konzernabschluss der Proact IT Group AB (publ) Schweden, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Proact IT Group AB (publ) erhältlich und wird im schwedischen Handelsregister (Bolagsverket) unter der Registernummer 556494-3446 veröffentlicht. Gewinnverwendung Durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der Proact IT Germany GmbH ist der Jahresgewinn 2020 in Höhe von 2.322.302,17 € komplett an diese abgeführt worden. Der Gewinnvortrag in Höhe von 2.158.333,86 € bleibt bestehen und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Für das Geschäftsjahr 2021 verzeichnen wir einen Geschäftsverlauf, der sich ungefähr auf Vorjahresniveau bewegt. Nach Ende des Geschäftsjahres 2019 kam es weltweit zum Ausbruch der Corona-Pandemie, die 2020 und bisher im Jahr 2021 zu starken Einschränkungen für die Wirtschaft führte. Vor dem Hintergrund unserer breiten Kundenstruktur können wir massive Auswirkungen auf unsere Kunden nicht ausschließen, was sich auch in unserer Auftragssituation widerspiegeln kann. Die Proact Deutschland GmbH sieht sich durch ihr umfangreiches Service- und Dienstleistungsangebot und der aktuellen Entwicklung der Umsatz- und Ertragslage aus dem Geschäftsjahr 2021 weniger stark betroffen. Inwiefern sich durch den Ausbruch der Covid-19 Pandemie potenzielle Risiken im Hinblick auf die weitere Umsatz- und Ertragsentwicklung ergeben könnten, ist derzeit nicht abzuschätzen. Die Unternehmensleitung beobachtet die weitere Entwicklung der Pandemie und die Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz-, und Ertragslage intensiv. Am 26.10.2021 erwarb die Proact Deutschland GmbH einen Geschäftsanteil von 55 % an der hellweg Renovations Beteiligungsgesellschaft mbH (HRB 4483, Amtsgericht Arnsberg) sowie einen Geschäftsanteil von 55 % an der ahd GmbH & Co. KG (HRA 4488, Amtsgericht Arnsberg). Aus diesem Grund wurde am 26.10.2021 ein Darlehensvertrag mit der Proact IT Group AB über 10.366.076,22 € geschlossen.
Nürnberg, 31. Dezember 2021 Jonas Hasselberg, Geschäftsführer Linda Höljö, Geschäftsführerin René Schülein, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2020der Firma Proact Deutschland GmbH
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Proact Deutschland GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Proact Deutschland GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Proact Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 14. Januar 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marco See, Wirtschaftsprüfer Christian König, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde am 14. Januar 2022 festgestellt. |
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