Buss Wohnen GmbH
Kanalstraße II 1, 26639 Wiesmoor, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Hass seit 26.4.2023 | Geschäftsführer |
Berend Heiko Buß seit 8.12.2015 | Geschäftsführer |
Marcus Adolf Buß seit 8.12.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 6 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Buss Wohnen GmbHWiesmoorJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung der Branche und wirtschaftliches Umfeld Das konjunkturelle Umfeld wurde im Geschäftsjahr 2023 - wie bereits im Vorjahr - von den Folgen des Ukraine-Krieges erheblich negativ beeinträchtigt. Die Konjunktur wurde durch die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage gedämpft. Im Laufe des Jahres 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf hohem Niveau und die Inflationsrate sank, jedoch war die Inflationsrate 2023 mit ca. 6 % weiterhin sehr hoch. Trotz der wirtschaftlichen Abschwächung besteht der anhaltende Fachkräftemangel weiter fort. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % reduziert. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit weiter vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Ursächlich hierfür dürften vor allem die hohen Verbraucherpreise sein. Von Rückgängen betroffen waren vor allem Bereiche, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Im gesamten Einzelhandel war lt. Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 ein preisbereinigter Umsatzrückgang von 3,3 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Der Möbel- und Küchenhandel war 2023 mit deutlich erhöhten Herstellerkosten konfrontiert. Hohe Kosten für die Produktion der Waren, etwa durch die steigenden Rohstoff- sowie Energie- und Transportkosten, belasten die Branche. Demgegenüber stand eine Konsumzurückhaltung der Verbraucher, ausgelöst durch die hohen Lebenshaltungskosten und Energiepreise. Verstärkt wurde dieser Effekt durch die Krise im Bereich des Wohnungsneubaus. Als nachgelagerter Teil der Wertschöpfungskette ist die Branche stark vom Wohnungsneubau abhängig, da neugebaute Wohnungen neue Einrichtung bedürfen sowie Umzüge mit sich bringen. Auch das Gebäudeenergiegesetz hat zu einer starken Konsumzurückhaltung geführt. Folge war ein Umsatzrückgang in 2023 im Bereich Wohnmöbel von 3,6 %. Bereits seit Jahren zeichnet sich der Möbeleinzelhandel infolge zahlreicher Übernahmen und Fusionen durch einen fortschreitenden Konzentrationsprozess aus. Der Absatz der Möbel erfolgt hauptsächlich über den verbandsgebundenen Facheinzelhandel, wobei der Anteil der verbandsfreien Unternehmen aufgrund der überregionalen Größe zunimmt. Der Verkauf über das Internet nimmt weiterhin deutlich zu und führt zu einer generellen Veränderung der gesamten Einrichtungslandschaft. Die Firma Buss Wohnen GmbH ist ein traditionsreiches Einrichtungshaus am Standort Wiesmoor. Die Gesellschaft betreibt zudem einen Online-Shop. In diesem konjunkturellen Umfeld haben wir im Geschäftsjahr 2023 ein gutes Ergebnis verzeichnen können. Der Reduzierung des Rohergebnisses stehen Kosteneinsparungen gegenüber, wodurch der Jahresüberschuss leicht angestiegen ist. 2. Entwicklung Rohergebnis Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Rohergebnis von ca. 14,6Mio.EUR erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahr ist das Rohergebnis um rund 3,6% gesunken. 3. Investitionen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 889TEUR getätigt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 betrugen insgesamt 494TEUR. 4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Investitionen wurden im Geschäftsjahr aus dem laufenden Cashflow finanziert. 5. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 193 Mitarbeiter (Vorjahr: 197) beschäftigt (ohne Auszubildende). B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDas Jahresergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 % gesteigert werden. Die Ergebnisschätzung aus dem Vorjahr konnte damit deutlich übertroffen werden. Der Jahresüberschuss wurde zum weiteren Aufbau des Eigenkapitals verwandt. Ergänzend zu unseren Ausführungen zur Investitionsfinanzierung lässt sich feststellen, dass im Geschäftsjahr 2023 auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien verzichtet werden konnte. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch sofortige Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Anteile des Anlagevermögens und der Vorräte an der Bilanzsumme betragen rund 43 % (Vorjahr: 41 %) bzw. 15 % (Vorjahr: 18 %). Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 81 % (Vorjahr: 78 %). Somit erfolgt die Anlagendeckung vollständig durch Eigenkapital. Das Geldvermögen ist von 9.391 TEUR in 2022 um 237 TEUR auf 9.628 TEUR angestiegen. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und der Regeln zur verlustfreien Bewertung sind im Jahresabschluss sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt worden. Aufgrund unserer Mitgliedschaft im Einrichtungspartnerring VME GmbH & Co. KG mit Sitz in Bielefeld profitieren wir insbesondere in den Bereichen Einkauf, Marketing und Digitalisierung. C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenBeim Umsatz und Jahresergebnis rechnen wir nach derzeitigem Kenntnisstand für das Geschäftsjahr 2024 mit einer spürbaren Verschlechterung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Die Corona-Pandemie hat die Notwendigkeit einer stärkeren Digitalisierung des stationären Handels aufgezeigt. Die Gesellschaft hat ihr Angebot dementsprechend um einen Onlinehandel ergänzt. Im Geschäftsjahr 2022 haben wir einen Markenrelaunch von "Möbel Buss" zu "buss" vorgenommen. Mit einer neuen Positionierung, einem umfassenden Rebranding und einem neuen Claim, setzt die Marke konsequent auf Wohnbegeisterung für unsere Kunden. Wir erwarten hierdurch auch zukünftig positive Impulse. Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Grundsätzliche Ertragsrisiken bestehen in konjunkturellen Einflüssen. Die weiterhin hohen Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten führen zu einer deutlichen Schwächung der Nachfrage. Auch die schwache Baukonjunktur, die Unsicherheiten um das Gebäudeenergiegesetz und eine schlechte Verbraucherstimmung führen zu einer Kaufzurückhaltung im Möbeleinzelhandel. Die stark sinkende Anzahl an Baugenehmigungen wird sich hierbei erst zeitversetzt auf den Möbeleinzelhandel auswirken und auch die Entwicklung in den kommenden Jahren negativ beeinflussen. Zudem sehen wir für unsere Gesellschaft Risiken im steigenden Fachkräftemangel. Dem Problem des Fachkräftemangels begegnen wir durch eine konstant hohe Ausbildungsquote im Verkauf und der Auslieferung. Währungsrisiken aus Forderungen an Auftraggeber und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Subunternehmern in fremder Währung bestehen nicht. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als gut ein. Die hohe Eigenkapitalquote sowie die hohe Liquidität stützen unsere Einschätzung.
Wiesmoor, den 05.12.2024 gez. Berend Buß Marcus Buß und Olvier Haß Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie Buss Wohnen GmbH hat ihren Sitz in Wiesmoor und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aurich (Reg.-Nr. HRB 306). Der Jahresabschluss der Buss Wohnen GmbH wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§276,288HGB) und bei der Offenlegung (§327HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. I. Gliederungsgrundsätze / DarstellungsstetigkeitDie Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen. II. BilanzierungsmethodenIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. III. BewertungsmethodenDie Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle VermögensgegenständeErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. 2. SachanlagenDie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß §7Abs.1EStG nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben. 3. FinanzanlagenBeteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. 4. VorräteDie Vorräte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. 5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 6. RückstellungenDie Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. 7. PensionsrückstellungenPensionsverpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC) unter Verwendung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeckermittelt. Der angewendete Zinsfuß von 1,82 % entspricht dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre. Weitere grundlegende Annahme für die Berechnung der Pensionsrückstellungen ist eine Rentendynamik von 1 %. Ein Gehaltstrend wurde aufgrund der Festbetragszusage nicht berücksichtigt. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor. 8. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. IV. BetriebsaufspaltungDamit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten: Das von der Gesellschaft pachtweise genutzte Anlagevermögen ist Eigentum von der Buss Grundstücksgemeinschaft GmbH & Co. KG. Steuerrechtlich besteht deshalb eine so genannte Betriebsaufspaltung zwischen der Gesellschaft als so genanntes Betriebsunternehmen und der Buss Grundstücksgemeinschaft GmbH & Co. KG als so genannte Besitzgesellschaft. Umsatzsteuerlich besteht außerdem ein Organschaftsverhältnis mit der Gesellschaft als Organtochter und der Buss Grundstücksgemeinschaft GmbH & Co. KG als Organträger (=Umsatzsteuerschuldner). B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzDie Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von EUR 10.400.000,00 ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist im Forderungsspiegel unter Gliederungspunkt G, des Anhangs ersichtlich. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 82.819,94 ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 189.144,88 sind den sonstigen Vermögensgegenständen mit zugehörig. In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Die Gliederung und die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist aus dem Forderungsspiegel ersichtlich. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC) ermittelt. Der anzuwendende Zinssatz vor Änderung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit einem Referenzzeitraum von sieben Jahren ist mit 1,74 % ermittelt worden. Der Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 HGB) beträgt EUR 3.620,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist ausschüttungsgesperrt. Im Rahmen der Erstanwendung des IDW RH FAB 1.021 im Geschäftsjahr 2022 wurde die Bewertung der Pensionsrückstellung unter Annahme des Aktivprimats auf Basis des Deckungskapitalverfahrens angepasst. Die Umstellung der Bewertung führte zu einer besseren Sicht auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, da die Rückdeckungsversicherungen und der Teil der Pensionsverpflichtung, die durch die Rückdeckungsversicherungen finanziert wird, nunmehr kongruent bewertet werden und damit der wirtschaftliche Nutzen der Rückdeckungsversicherung besser abgebildet wird. Der Effekt aus der Erstanwendung der Bewertungsumstellung belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf EUR 213.362,00. Für sämtliche Pensionsverpflichtungen sind Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Die Pensionsverpflichtungen wurden deshalb mit dem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Die folgende Tabelle zeigt die in der Bilanz verrechneten Beträge:
Entsprechend werden die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen saldiert:
Die sonstigen Rückstellungen sind unter dem Gliederungspunkt H des Anhangs detailliert dargestellt. Die Aufgliederung und die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel im Gliederungspunkt I des Anhangs ersichtlich. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 154.891,96 sind den sonstigen Verbindlichkeiten mit zugehörig. Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i.S.von§251HGB sind nachfolgend unter Punkt D des Anhangs gesondert erläutert. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungVon den Personalaufwendungen entfallen auf:
In der Gewinn- und Verlustrechnung sind unter folgenden Positionen Erträge aus verbundenen Unternehmen bzw. Aufwendungen an verbundene Unternehmen enthalten:
D. Sonstige AngabenAm Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft in Höhe von EUR 100.000,00 zugunsten der Firma Buss Küchenstudio GmbH abgegeben. Ferner hat die Gesellschaft eine Mithafterklärung in Höhe von EUR 500.000,00 für die Buss Wohnen GmbH & Co. KG zur Besicherung einer Kreditlinie abgegeben. Die Gesellschaft geht davon aus, nicht in Anspruch genommen zu werden, da die oben genannten Gesellschaften bisher und aller Wahrscheinlichkeit nach auch zukünftig aus eigener Kraft ihre Zahlungsverbindlichkeiten bzw. Lieferantenverbindlichkeiten erfüllen können. Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
E. Ergänzende AngabenI. Angaben über Mitglieder der UnternehmensorganeGeschäftsführer im Geschäftsjahr 2023:
Die Geschäftsführerbezüge beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR257.850,12. II. ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt
Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Aufgliederung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl in eine andere Gruppeneinteilung vorgenommen, da eine Erfassung der Mitarbeiter unterteilt nach Angestellte und Arbeiter nicht mehr erfolgt. F. ErgebnisverwendungDie Geschäftsleitung schlägt vor, das Ergebnis
wie folgt zu verwenden:
G. Forderungsspiegel
H. Sonstige Rückstellungen
I. Verbindlichkeitenspiegel
Wiesmoor, den 05.12.2024 gez. Berend Buß Marcus Buß und Olvier Haß Geschäftsführer Dieser Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 05.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Buss Wohnen GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Buss Wohnen GmbH, Wiesmoor - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Buss Wohnen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ? entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ? vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Moormerland, den 21.11.2024 gez. Bernhard Wagner, vereidigter Buchprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 5.12.2024. |
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