ARIS Technik CUTTERKANT GmbHLiquidiert

77960 Seelbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 391028
Vorher
CUTTERKANT GMBH
Eingetragen
25.10.1993
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von HandwerkzeugenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Die Herstellung und der Vertrieb von CUTTERKANT-Produkten sowie die Herstellung und der Vertrieb ähnlicher Produkte des Do-it-yourself-Bereichs.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

255.700 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aris Technik Cutterkant GmbH

Seelbach, Schutter

Jahresabschluss zum 30.09.2007

Bilanz

Aktiva

30.9.2007
EUR
30.9.2006
EUR
A. Anlagevermögen 68.492,50 47.481,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.730,00 7.663,00
II. Sachanlagen 63.762,50 39.818,00
B. Umlaufvermögen 836.414,20 1.006.186,71
I. Vorräte 406.051,29 453.586,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 420.724,87 546.213,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.638,04 6.386,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.957,00 33.557,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 271.621,05 57.858,74
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.222.484,75 1.145.083,45

Passiva

30.9.2007
EUR
30.9.2006
EUR
A. gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
B. Bilanzverlust 527.266,99 313.504,68
C. Rückstellungen 22.167,00 28.040,00
D. Verbindlichkeiten 1.200.317,75 1.117.043,45
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.222.484,75 1.145.083,45

Anhang


1. Allgemeine Angaben


Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.


Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.


Im einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:


1. Gliederungsgrundsätze


Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Erfordernissen.


Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.


Eine Mitzugehörigkeit von Vermögensgegenständen und Schulden zu anderen Posten der Bilanz bestand nicht.


2. Bilanzierungsmethoden


Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.


Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.


Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.


Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.


Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet.


Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.


Abweichungen von Bilanzierungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr wurden nicht vorgenommen.


3. Bewertungsmethoden


Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Anschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.


Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:


Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.


Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.


Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.


Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend zunächst degressiv und später linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.


Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,--) wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.


Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.


Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bestanden nicht, so dass keine Einzelwertberichtigung gebildet wurde. Das allgemeine Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.


Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.


Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.


Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.


Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.



2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz



1. Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.


2. Haftungsverhältnisse:


Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.


Verbindlichkeitenspiegel


Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen:


Gesamt Gesichert Art der Sicherheit Restlaufzeit mehr
Verbindlichkeiten EUR EUR als fünf Jahre
Verbindlichkeiten
gegenüber Kredit-
instituten

593.034,69
Verbindlichkeiten
aus Lieferungen
und Leistungen

362.364,40
Verbindlichkeiten
gegenüber Unterneh-
men mit Bet.verhältn.

0,00
Sonstige Verbindlich-
keiten

244.918,66


3. Forderungen und Verbindlichkeiten i.S.d. § 42 (3) GmbHG

Die Gesellschaft hatte gegen die Gesellschafter Forderungen in Höhe von 30.304,04 EUR.

Dem gegenüber schuldete die Gesellschaft den Gesellschaftern Verbindlichkeiten i.H.v. 200.000,00 EUR.


4. Sonderposten mit Rücklageanteil

Von dem Wahlrecht gem. § 273 HGB i.V.m. § 7g Abs. 3 EStG für künftige Investitionen einen Sonderposten mit Rücklageanteil zu bilden, wurde im Geschäftsjahr keinen Gebrauch gemacht.



5. Der Gewinnvortrag-/Verlustvortrag zum 01.10.07 beträgt -313.504,68 EUR


6. Rangrücktritt


Herr Burger tritt mit Vertrag vom 24.09.2007 bezüglich seinem Anspruch auf Tilgung und Verzinsung seines der Cutterkant GmbH gewährten Darlehens i.H.v. 200.000,00 Euro, dergestalt im Rang hinter die Forderungen anderer Gläubiger zurück, dass sein Anspruch auf Tilgung und Verzinsung des Darlehens erst nach Befriedigung sämtlicher Gesellschaftsgläubiger und - bis zur Abwendung der Krise - auch nicht vor, sondern nur zugleich mit dem Einlagerückgewähranspruch, auch soweit er bei künftigen Mitgesellschaftern entstünde, berücksichtigt, also so behandelt wird, als handele es sich bei dem Darlehen und den Zinsen um statuarisches Eigenkapital. In diesem Rahmen ist sein Anspruch aus zukünftigen Gewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus sonstigem freien Vermögen der Gesellschaft zu erfüllen.


3. Zusatzangaben zur Bilanz

Zusatzangaben zur Bilanz nach § 327 Ziff. 1 HGB sind nicht erforderlich, da es sich um eine sog. Kleine Kapitalgesellschaft handelt.



4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Zusatzangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht erforderlich, da es sich um eine sog. kleine Kapitalgesellschaft handelt.



5. Sonstige Angaben


1. Geschäftsführungsorgane


Geschäftsführer:


Herr Martin Burger


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