General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH

Barbarossastraße 30, 67655 Kaiserslautern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 3879
Vorher
General Dynamics Santa Bárbara Sistemas GmbHGeneral Dynamics European Land Systems-Germany GmbH
Eingetragen
4.12.2001
Branche
Herstellung von militärischen KampffahrzeugenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Konstruktion, Produktion, die Instandsetzung von und der Handel mit Maschinen, Aluminiumprodukten, Spezialfahrzeugen, insbesondere Brücken und amphibischen Fahrzeugen; die Vermietung von Brücken sowie die Zertifizierung von Personen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
General Dynamics European Finance LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH

Kaiserslautern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH, Kaiserslautern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH, Kaiserslautern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do- lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 18. Juni 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Geis-Sändig, Wirtschaftsprüfer

Lahoda, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen 620.527,07 1.031.600,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.022.001,98 7.230.406,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 554.975,61 350.290,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.958.754,71 4.536.332,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.939.096,82 14.474.829,12 657.062,16 12.774.090,90
15.095.356,19 13.805.691,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 47.811.938,15 31.237.305,33
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 25.845.715,57 25.390.890,42
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -9.517.962,08 -13.931.856,58
4. Geleistete Anzahlungen 54.535.666,33 118.675.357,97 52.773.394,08 95.469.733,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.856.710,90 9.077.440,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 212.965,20 276.332,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.371.449,92 23.441.126,02 7.106.616,75 16.460.389,57
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.140.155,46 5.618.986,51
148.256.639,45 117.549.109,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 215.900,08 288.668,88
163.567.895,72 131.643.469,30

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Gewinnvortrag 24.878.698,60 14.012.673,66
IV. Jahresüberschuss 7.237.866,72 10.866.024,94
39.116.565,32 31.878.698,60
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 273.876,00
2. Sonstige Rückstellungen 7.776.413,12 6.067.638,41
7.776.413,12 6.341.514,41
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.206.663,46 14.428.416,57
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 29.206.663,46 (i. Vj. EUR 14.428.416,57) -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.969.482,96 4.169.874,14
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 5.969.482,96 (i. Vj. EUR 4.169.874,14) -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 81.216.021,21 74.549.665,53
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 81.216.021,21 (i. Vj. EUR 74.549.665,53) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 282.749,65 271.158,87
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 282.749,65 (i. Vi. EUR 271.158,87) -
- davon aus Steuern EUR 282.599,51 (i. Vj. EUR 271.158,87) - 116.674.917,28 93.419.115,11
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.141,18
163.567.895,72 131.643.469,30

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 91.287.635,49 68.335.410,75
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 454.825,15 10.894.880,42
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 289.545,42 41.245,51
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.346.298,22 5.250.295,47
- davon aus Währungsumrechnung EUR 238.272,04 (i. Vj. EUR 87.464,21) -
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -24.470.589,93 -20.316.135,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.929.828,75 -31.400.418,68 -7.459.488,78 -27.775.624,46
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -25.900.486,94 -24.083.757,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -5.194.396,71 -31.094.883,65 -4.798.053,08 -28.881.810,15
- davon für Altersversorgung EUR 12.785,94 (i. Vj. EUR 15.103,06) -
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.065.585,62 -2.094.997,80
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.239.636,75 -12.153.878,57
- davon aus Währungsumrechnung EUR 2.023.639,95 (i. Vi. EUR 255.527,07) -
9. Erträge aus anderen Wertpapieren 7.981,23 1.876,56
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.918,30 220,10
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 30.822,67 (i. Vj. EUR 65,25) -
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.572.599,94 -868.027,24
- davon an verbundene Unternehmen EUR 3.467.902,26 (i. Vj. EUR 834.290,44) -
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 7.203,00 (i. Vj. EUR 4.702,00) -
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.727.766,67 -1.801.729,00
13. Ergebnis nach Steuern 7.319.312,50 10.947.861,59
14. Sonstige Steuern -81.445,78 -81.836,65
15. Jahresüberschuss 7.237.866,72 10.866.024,94

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen 5.061.928,09 5.780,00 0,00 20.025,93 5.047.682,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 13.418.502,92 11.884,91 83.549,29 0,00 13.513.937,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.326.164,37 226.174,04 88.200,00 25.058,44 2.615.479,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.507.730,85 1.449.496,26 226.057,74 311.055,32 14.872.229,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 657.062,16 1.679.841,69 -397.807,03 0,00 1.939.096,82
29.909.460,30 3.367.396,90 0,00 336.113,76 32.940.743,44
34.971.388,39 3.373.176,90 0,00 356.139,69 37.988.425,60
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen 4.030.327,90 399.523,12 2.695,93 4.427.155,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 6.188.096,43 303.838,71 0,00 6.491.935,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.975.874,16 109.688,64 25.058,44 2.060.504,36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.971.398,81 1.252.535,15 310.459,14 9.913.474,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
17.135.369,40 1.666.062,50 335.517,58 18.465.914,32
21.165.697,30 2.065.585,62 338.213,51 22.893.069,41
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen 620.527,07 1.031.600,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.022.001,98 7.230.406,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 554.975,61 350.290,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.958.754,71 4.536.332,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.939.096,82 657.062,16
14.474.829,12 12.774.090,90
15.095.356,19 13.805.691,09

(Amtsgericht Kaiserslautern, HRB 3879)

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

(1) Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 1 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, - nicht dagegen Fremdkapitalzinsen und Verwaltungsgemeinkosten - einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen sind linear, basierend auf der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (drei bis dreiunddreißig Jahre) der Vermögensgegenstände, berechnet worden.

Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach dem Niederstwertprinzip verlustfrei angesetzt. Bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ergaben sich aus den gültigen Abwertungsroutinen Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit, weshalb Bewertungsabschläge vorgenommen wurden.

In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, - nicht dagegen Fremdkapitalzinsen und Verwaltungsgemeinkosten - einbezogen.

Die Forderungen werden mit dem Nennwert bilanziert. Bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Kundengruppen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % vorgenommen worden.

Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zum beizulegenden Zeitwert. Die Wertpapiere wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Altersteilzeit verrechnet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag bewertet.

Nicht dem Wirtschaftsjahr 2023 zuzurechnende Ausgaben werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, wenn sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Sie werden im Geschäftsjahr 2024 erfolgswirksam aufgelöst werden.

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Der Aufwand aus der Abzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst.

Bei der Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit werden biometrische Einflussfaktoren gemäß der "Richttafel 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Handelsrechtlich sind in der Bewertung der Rückstellung ein Rechnungszinssatz von 1,00 % sowie ein zukünftiger Gehaltstrend von 3,00 % zum Ansatz gebracht worden.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Fremdwährungsposten erfolgt im Entstehungszeitpunkt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs bzw. bei Bestehen eines entsprechenden Sicherungsgeschäftes zum jeweiligen Sicherungskurs.

Gemäß § 256a HGB werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem Fremdwährungsumrechnungskurs zum Entstehungszeitpunkt und bei Vermögensgegenständen zum niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten zum höheren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Sind die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt, werden die Sicherungs- und Grundgeschäfte zu einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB zusammengefasst und nach der Einfrierungsmethode bilanziert. Bei Anwendung der Einfrierungsmethode werden beide Geschäfte mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bewertet. Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgt bei Zugang mit dem abgesicherten Kurs.

Nachfolgende, effektiv gesicherte Wertänderungen im Hinblick auf das abgesicherte Risiko werden bilanziell und ergebnismäßig bis zur Abwicklung nicht mehr erfasst.

Wird die Sicherungsbeziehung durch Wegfall des Grundgeschäfts vor Fälligkeit des Sicherungsinstruments beendet, erfolgt eine Bewertung des Sicherungsinstruments nach den allgemeinen Grundsätzen. Derartige Geschäfte wurden im Berichtsjahr nicht getätigt.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungspositionen in Euro werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen EDV-Software und erworbene Lizenzen.

Das Sachanlagevermögen betrifft im Wesentlichen Betriebsgebäude und Betriebsgrundstücke sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Im laufenden Geschäftsjahr wurden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen aufgrund der gültigen Abwertungsroutinen und zusätzlicher Sonderabschreibungen Bewertungsabschläge in Höhe von TEUR 1.176 (i. Vj. TEUR 3.383) vorgenommen.

Im Berichtsjahr sind von den Vorräten gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 9.518 (i. Vj. TEUR 13.932) offen abgesetzt worden.

Die Forderungen und anderen sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 213; i. Vj. TEUR 188). In US-Dollar geführte Cash-Pool-Bestände sind im Berichtsjahr nicht vorhanden (i. Vj. TEUR 89).

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen vorausbezahlte Versicherungsprämien in Höhe von TEUR 216 (i. Vj. TEUR 289) ausgewiesen.

Wertpapiere, die in Sammeldepots bei einem Kreditinstitut gehalten werden, sind in voller Höhe (TEUR 452; i. Vj. TEUR 447) zur Sicherung von Altersteilzeitverpflichtungen verpfändet und wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zum Abschlusstag mit dem Erfüllungsbetrag der entsprechenden Rückstellungen verrechnet. Mit den daraus resultierenden Aufwendungen und Erträgen, die nur in geringer Höhe angefallen sind, wurde entsprechend verfahren.

Im Jahr 2023 wurden keine Steuerrückstellungen gebildet:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Körperschaftsteuer 0 133
Solidaritätszuschlag 0 7
Gewerbesteuer 0 134
0 274

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Aufwendungen für Personalverpflichtungen, Gewährleistungen, die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie ausstehende Rechnungen.

Die Rückstellungen für Personalverpflichtungen beinhalten unter anderem die Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen. Diese umfassen die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter, die sich bereits in Altersteilzeit befinden oder am Bilanzstichtag eine Altersteilzeitvereinbarung abgeschlossen haben, sowie die Aufstockungsleistungen und Abfindungszahlungen für Mitarbeiter, die bei der Beendigung ihrer Altersteilzeit nicht den vollen Rentenanspruch erworben haben. Zu diesem Zweck wurde ein versicherungsmathematisches Gutachten eingeholt. Bei der Rückstellungsbildung wurden zukünftige Anwärter, deren Altersteilzeitverhältnis zum Bilanzstichtag noch nicht begonnen hatte und für die zum Bilanzstichtag auch noch kein verbindlicher Altersteilzeitvertrag abgeschlossen wurde, nicht berücksichtigt, da wir derzeit davon ausgehen, dass keine weiteren Arbeitnehmer von der Möglichkeit einer Altersteilzeitvereinbarung Gebrauch machen werden. Der Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitrückstellung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 2.133 (i. Vj. TEUR 2.024). Der Zeitwert der Wertpapiere, die zur Sicherung der Altersteilzeitverpflichtungen verpfändet sind, beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 452 (i. Vj. TEUR 447) (Anschaffungskosten TEUR 508). Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Rückstellung beträgt TEUR 7 und ist im Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 79.845 (i. Vj. TEUR 71.267) Cash Pool Verbindlichkeiten. Der Rest (TEUR 1.371; i. Vj. TEUR 3.283) resultiert aus Lieferungen und Leistungen. Die Cash Pool Verbindlichkeiten resultieren aus einer Gewinnausschüttung aus dem Vorjahr.

Im Geschäftsjahr wurde wie im Vorjahr das Wahlrecht zur Bilanzierung des Aktivüberhangs von latenten Steuern in Höhe von TEUR 744 gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angewendet. Der Aktivüberhang resultiert im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Vorräten (TEUR 196), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 191), den Wertpapieren (TEUR 137) und den sonstigen Rückstellungen (TEUR 103). Bei der Ermittlung wurde ein Steuersatz von 30,28 % zugrunde gelegt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2023 2022
Gesamt davon Ausland (einschl. EU) Gesamt davon Ausland (einschl. EU)
TEUR TEUR TEUR TEUR
Amphibienfahrzeuge 53.925 53.925 30.805 27.034
Pioniergeräte USA 2.796 2.796 4.748 4.748
Pioniergeräte Irland 0 0 147 147
Pioniergeräte Schweden 4.536 4.536 95 95
Pioniergeräte Brasilien 0 0 101 101
Pioniergeräte sonstige 14.704 6.503 11.741 5.921
Zivile Aluminiumfertigung 513 0 298 0
Militärische Landfahrzeuge 14.485 0 20.075 0
Arbeitnehmerüberlassung 38 0 58 22
Sonstige Umsatzerlöse 311 0 277 0
Skonti -20 0 -10 0
91.288 67.760 68.335 38.068

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten als periodenfremde Posten im Wesentlichen mit die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 331 (i. Vj. TEUR 119).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten:

2023 2022
TEUR TEUR
Konzernumlagen 3.000 3.284
Kursverluste 2.024 255
IT-Kosten 1.192 1.192
Instandhaltung Grundstück & Gebäude 977 624
Reisespesen 824 628
Ausgangsfrachten 658 953
Instandhaltung Maschinen, Mobiliar & Fuhrpark 569 543
Sonstige 535 541
Versicherungen 528 345
Miete/Leasing 464 361
Werkschutz 460 388
Mieten 422 352
Reinigung & Entsorgung 413 327
Rechtsberatung 405 372
Berufsbekleidung 321 301
Marketing 273 483
Weiterbildung 259 229
Zuführung Altersteilzeit 247 262
Montageauslösung 208 416
Zuführung Rückstellungen 193 122
Vertreterprovision 143 61
Technische Beratung 125 115
14.240 12.154

Das Zinsergebnis stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34 0
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 31 (i. Vj. TEUR 0) -
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.573 -868
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen TEUR 7 (i. Vj. TEUR 5) -
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 3.368 (i. Vj. TEUR 834) -
-3.539 -868

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 96 (i. Vj. TEUR 29) Avalgebühren für Vertragserfüllungsgarantien enthalten. In der Berichtsperiode sind periodenfremde Aufwendungen für Cash-Pool-Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 249 (i. Vj. TEUR 21) enthalten.

Der Steueraufwand im Geschäftsjahr 2023 setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
TEUR TEUR
Körperschaftsteuer 1.791 955
Solidaritätszuschlag 99 53
Gewerbesteuer 1.838 883
Ausländische Quellensteuer 0 -89
3.728 1.802

Sonstige Angaben

(1) Konzernangaben

Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellt die General Dynamics Corporation, Falls Church, Virginia/USA. Er wird bei der United States Securities and Exchange Commission in Washington D.C. offengelegt. Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt die General Dynamics Santa Barbara Sistemas S.A., Madrid/Spanien. Er wird bei dem Deposito Central en al Registro Mercantil de Madrid, Madrid/ Spanien, offengelegt.

(2) Unternehmensorgane

Geschäftsführer im Geschäftsjahr war:

Dr. Christian Kauth, Alleingeschäftsführer, Mannheim.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Aufsichtsrat besteht aus:

Antonio José Bueno Hudson, Madrid/Spanien, Vorsitzender der Geschäftsführung der GENERAL DYNAMICS European Land Systems S.L., Vorsitzender des Aufsichtsrats (seit 23. Oktober 2023)

Alfonso Jose Ramonet Calderon, Madrid/Spanien, Vorsitzender der Geschäftsführung der GENERAL DYNAMICS European Land Systems S.L., Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 8. September 2023)

Thomas Kauffmann, Madrid/Spanien, Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsführung der GENERAL DYNAMICS European Land Systems S.L., stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender (seit 23. Oktober 2023)

Mark Nackman, Madrid/Spanien, Leiter der Konzernrechtsabteilung und Mitglied der Geschäftsführung der GENERAL DYNAMICS European Land Systems S.L.

José Manuel Lineros, Madrid/Spanien, Leiter Konstruktionsbüro der GENERAL DYNAMICS European Land Systems S.L.

Im Berichtsjahr haben die Aufsichtsratsmitglieder keinerlei Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

(3) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Berichtsjahr bestanden keine Haftungsverhältnisse. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 1.181 und betreffen die folgenden Verträge:

2023 2022
TEUR TEUR
Drucker/Kopierer 56 56
Lagerhallen & Feuerschutzeinrichtung 220 295
35 (i. Vj. 35) Verträge über Kraftfahrzeuge 616 160
Parkhaus 289 246
1.181 757

(4) Abschlussprüferhonorar

Für das Geschäftsjahr 2023 ist das nachfolgend aufgeschlüsselte Gesamthonorar angefallen:

2023
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 133
Andere Bestätigungsleistungen 3
Steuerberatungsleistungen 19
155

(5) Anzahl der Mitarbeiter

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen durchschnittlich (Durchschnitt ermittelt aus den vier Quartalen) beschäftigt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 252 233
Angestellte 145 144
Zwischensumme nach § 285 Nr. 7 HGB 397 377
Auszubildende 28 16
425 393

(6) Unternehmensverträge

Mit der Santa Bárbara Sistemas S.A., Madrid, besteht ein Beherrschungsvertrag. Die Santa Bárbara Sistemas S.A. ist gemäß dem Vertrag berechtigt, der Geschäftsführung Weisungen zu erteilen.

(7) Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresgewinn 2023 in Höhe von EUR 7.237.866,72 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 24.878.698,60 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kaiserslautern, den 29. März 2024

Die Geschäftsführung der General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH

Dr. Christian Kauth

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Der Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 führte zu erheblichen Veränderungen des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes. Die Disruption der bereits durch die Coronapandemie gestörten Lieferketten führten zu signifikanten Preissteigerungen und Lieferverzögerungen. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Militärgütern, insbesondere bereits eingeführten und schnell verfügbarem Gerät im gesamten NATO-Bereich und im Rahmen der Ukraine-Hilfe deutlich gestiegen.

2 Geschäftsverlauf

Insgesamt hat sich das Geschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr zum wiederholten Male merklich erhöht. Neben den Auslieferungen aus Bestandsverträgen konnten auch in 2023 mehrere Aufträge zur Lieferung von Brückensystemen erlangt werden. Das Umsatzvolumen des Kundendienst- und Ersatzteilgeschäftes lag in 2023 auf dem Niveau des Vorjahres.

Auftragseingangsentwicklung

Der Auftragseingang hat sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt.

In der Folge hat sich zum 31. Dezember 2023 der fest kontrahierte Auftragsbestand auf EUR 404,6 Mio (i. Vj. EUR 301,6 Mio) erhöht. Der Auftragsbestand liegt zum überwiegenden Teil in der Vertragswährung Euro vor.

Der oben genannte Auftragsbestand enthält nicht den Wert von Rahmenverträgen für Instandsetzungsarbeiten und Ersatzteile mit öffentlichen und zivilen Auftraggebern, da deren Wert nur schwer abzuschätzen ist. Grundsätzlich könnte sich in 2024 aus den Rahmenverträgen ein dem Vorjahr vergleichbar großes Auftragsvolumen ergeben. Dies ist jedoch abhängig von den tatsächlichen Beauftragungen und Fahrzeugzuführungen seitens der Auftraggeber.

Steuerung der Gesellschaft

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt über die Kennzahlen Auftragseingang, Umsatz, Ergebnis vor Steuern und operativer Cashflow.

Der Auftragseingang in 2023 hat EUR 191,6 Mio betragen, der Umsatz lag bei EUR 91,3 Mio und das Ergebnis vor Steuern (Jahresüberschuss zzgl. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) bei EUR 10.965,6 Mio. Der operative Cashflow betrug EUR 2,8 Mio. Der Auftragseingang (siehe hierzu Abschnitt "Auftragseingangsentwicklung") hat ebenso wie der Umsatz die Erwartungen für 2023 erfüllt Das Ergebnis ist jedoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ursächlich hierfür waren die Zinssteigerungen an den Finanzmärkten und die damit gestiegenen Zinsaufwendungen. Beim operativen Cashflow wurden die Erwartungen für 2023 deutlich übertroffen.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 7,3 Mio (i. Vj. Jahresüberschuss von EUR 10,9 Mio) ab. Dabei ist zu erwähnen, dass das Ergebnis der Gesellschaft stark durch langfristige Auftragsfertigung beeinflusst wird und positive Ergebnisse insbesondere in den Jahren realisiert werden, in denen wir viele Fertigungsprojekte abschließen und an unsere Kunden übergeben können.

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 hat EUR 91,3 Mio betragen (i. Vj. EUR 68,3 Mio) und dokumentiert so den Anstieg der Auslieferungen gegenüber 2022. Die betriebliche Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung + andere aktivierte Eigenleistungen) belief sich auf EUR 92,0 Mio (i. Vj. EUR 79,3 Mio).

Die Aufwandsquoten stellen sich wie folgt dar:

Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) betrug in 2023 34,4 % (i. Vj. 40,7 %) und ist somit gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Umsatzerlöse) lag im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund eines Anstieges der Umsatzerlöse im Verhältnis zur Entwicklung des Personalaufwands bei 34,1 % (i. Vj. 42,3 %).

Ursächlich für die gesunkenen Aufwandsquoten sind gestiegen Umsätze aus Lizenzerlösen, denen keine Material- und Personalaufwendungen entgegenstehen.

Das Ergebnis vor Steuern (Jahresüberschuss zzgl. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 11,0 Mio (i. Vj. EUR 12,7 Mio) betragen. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit den gestiegenen Zinsaufwendungen.

Die Exportquote lag bei 74,2 % und somit über dem Niveau des Vorjahres (i. Vj. 55,7 %). Ursächlich hierfür ist die verstärkte internationale Nachfrage nach unseren Produkten.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 um EUR 31,9 Mio von EUR 131,6 Mio auf EUR 163,6 Mio erhöht.

In 2023 hat das Unternehmen, neben Neu- und Ersatzinvestitionen bei den Maschinen und Produktionsmitteln, auch in den Ausbau der IT-Infrastruktur investiert. Insgesamt haben wir im Geschäftsjahr 2023 EUR 3,4 Mio primär in das Sachanlagevermögen investiert. Dem entgegen stehen die planmäßigen Abschreibungen sowie vereinzelte Anlagenabgänge. Insgesamt ist dadurch der Wert des Anlagevermögens um EUR 1,3 Mio gestiegen.

Die Vorräte haben sich von EUR 95,5 Mio auf EUR 118,7 Mio erhöht. Ursächlich dafür ist die Beschaffung des Materials für die Fertigung amphibischer Brückensysteme sowie der Anstieg der im Bau befindlichen Liefergegenstände.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind von EUR 16,5 Mio auf EUR 23,4 Mio angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf einen höheren Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, der im Zusammenhang mit den gestiegenen Umsatzerlösen steht.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) liegt mit 23,9 % (i. Vj. 24,2 %) auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über einen konzerninternen Cash-Pool, aus dem wir zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 79,8 Mio hatten. Die Cash-Pool-Verbindlichkeit ist entstanden, um im Rahmen der Auftragsabwicklung den Produktionsfortschritt zu finanzieren.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,7 Mio auf EUR 7,8 Mio gestiegen. Der Anstieg ist auf potenzielle Aufwendungen im Zusammenhang mit laufenden Kundenverträgen zurückzuführen.

Erhaltene Anzahlungen liegen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 29,2 Mio (i. Vj. EUR 14,4 Mio) vor. Diese betreffen die auf der Aktivseite ausgewiesenen, in Fertigung befindlichen unfertigen Erzeugnisse.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber mehreren Gesellschaften des General Dynamics-Konzerns und resultieren, neben der bereits oben erwähnten Cash-Pool-Verbindlichkeit, aus Lieferungen und Leistungen.

Die Finanzierung der Produktions- und Lieferverpflichtungen erfolgt im Wesentlichen durch konzerneigene Mittel, aber auch über Anzahlungen oder Meilensteinzahlungen. Im Allgemeinen zeigt sich bei öffentlichen Auftraggebern eine zunehmend geringere Bereitschaft, Anzahlungen zu tätigen.

Die liquiden Mittel der Gesellschaft werden zentral im europäischen Cash-Pool des General Dynamics-Konzerns gehalten. Die Verfügungsgewalt über die im Cash Pool verwalteten Gelder liegt dabei beim Cash-Pool-Leader.

Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nur zu Sicherungszwecken eingesetzt. Hierbei werden nur Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Die Gesellschaft schließt für Aufträge, bei denen zukünftige Zahlungsströme in Fremdwährungen mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet werden, Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Risikos von zukünftigen Währungsschwankungen ab. Für vertraglich unterlegte Ansprüche, die auf fremde Währung lauten, werden zeitnah zum Vertragsabschluss Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Zu diesem Zweck werden für die vertraglich unterlegten Fremdwährungszuflüsse entsprechend ihres voraussichtlichen zeitlichen Anfalls Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Das gesamte Fremdwährungsportfolio wird grundsätzlich gesichert. Durch den Abschluss dieser Geschäfte werden die Konditionen des Devisentauschs bereits zum Geschäftsabschluss festgelegt. Die zugrunde liegende Kalkulation im Rahmen der Auftragsabwicklung kann dadurch losgelöst von zukünftigen Währungskursveränderungen beurteilt werden.

In den Fällen, in denen die ursprüngliche Sicherungsbeziehung aufgrund vorzeitiger Fremdwährungszahlungseingänge, und damit durch den Wegfall des Grundgeschäfts vor Fälligkeit des Sicherungsinstruments, beendet wird, werden ehemalige Sicherungsinstrumente (Fremdwährungsderivate) durch den Abschluss ausdrücklich gegenläufiger Geschäfte glattgestellt (closing). Die daraus resultierenden unterschiedlichen Fremdwährungskurse der gegenläufigen Geschäfte führen zur erfolgswirksamen Erfassung von Fremdwährungseffekten zum Zeitpunkt des gegenläufigen Vertragsabschlusses.

Die Analyse und Absicherung des Währungsrisikos sowie die prospektive Beurteilung der Wirksamkeit der Sicherheitsbeziehung sind Bestandteil des konzerninternen Prozesses zur Risikominimierung und Optimierung der Projektabwicklung und werden bereits in der Angebotsphase berücksichtigt.

Die zum 31. Dezember 2023 vorliegenden maßgeblichen zukünftigen Zahlungsströme in Fremdwährungen sind alle kursgesichert.

Grundsätzlich stellen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen den Bestand an Umsatzforderungen nach Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen dar.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen an die General Dynamics European Land Systems-FWW GmbH, Neubrandenburg, und an die General Dynamics European Land Systems-Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin. Gegenüber 2022 sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf gleichem Niveau geblieben.

Forschung und Entwicklung

Auch in 2023 wurden vor dem Hintergrund des Obsoleszenz-Managements Eigenentwicklungen von Komponenten für das bestehende Produktportfolio durchgeführt. Ebenso wurden Produkte im Portfolio wo nötig auf den Stand der Technik gebracht. Darüber hinaus wurde ein Radbrückenlegersystem entwickelt. Diese Aktivitäten werden sich auch in 2024 fortsetzen.

Weitere Informationen zum Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 425 Mitarbeiter (i. Vj. 393) einschließlich 28 Auszubildender (i. Vj. 16) beschäftigt.

Die jährlich zu wiederholenden Re-Zertifizierungen und Überwachungsaudits der ISO 9001/2015, der ISO 14001 und der OSHAS 18001 und ISO 45001 wurden im Jahr 2023 erneut erfolgreich durchgeführt.

Risikobericht mit Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Chancen für eine weiterhin positive und erfolgreiche Unternehmensentwicklung begründen sich in der internationalen Ausrichtung des Unternehmens, der Erfahrung in der Abwicklung von Großprojekten, dem vorhandenen Produktportfolio sowie der Fähigkeit, kundenspezifische Lösungen und Serviceleistungen anzubieten.

Das internationale Klientel des Unternehmens sowie die Langfristigkeit der vertraglichen Beziehungen bergen jedoch auch gewisse Risiken, denen wie folgt begegnet wird (die Risiken werden in abnehmender Bedeutung für die Gesellschaft dargestellt):

• Wechselkursrisiken

Die internationale Ausrichtung, und somit ein nicht unerheblicher Anteil von Verträgen mit ausländischen Kunden, birgt grundsätzlich ein hohes Wechselkursrisiko, dem insoweit Rechnung getragen wird, als dass versucht wird, die Vertragswährung Euro in den Kundenverträgen durchzusetzen. Sollte dies nicht möglich sein, werden unverzüglich nach Vertragsabschluss Kurssicherungen ausgeführt, um das Währungsrisiko weitestgehend auszuschließen. Von der Beschaffungsseite werden Währungsrisiken dadurch ausgeschlossen, dass Material und Dienstleistungen fast ausschließlich von Lieferanten der Eurozone beschafft werden.

• Materialpreisrisiken

Basierend auf der Langfristigkeit der abgeschlossenen Kundenverträge ergeben sich gewisse Risiken bezüglich der Materialpreisentwicklung. Diesem Risiko wird entgegengewirkt, indem die erwarteten Preissteigerungen bei der Ermittlung des Verkaufspreises Berücksichtigung finden oder aber langfristige Festpreise mit den Lieferanten vereinbart werden. Eine weitere Methode zur Reduzierung von Materialpreisrisiken besteht in der Möglichkeit, Rohmaterialien zu Beginn des Leistungserstellungsprozesses für den gesamten Auftrag zu erwerben und am Lager zu halten.

* Finanzierungsrisiken

Ein Teil der langfristigen Kundenverträge beinhaltet Vereinbarungen über An- und Fortschrittszahlungen zur Finanzierung der laufenden Produktion, sodass sich aus der Vorfinanzierung von Material und Dienstleistungen keine wesentlichen Risiken ergeben. Das allgemeine Ausfallrisiko ist aufgrund der Kundenstruktur (Staaten und staatliche Stellen) sowie der Nutzung von Akkreditiven als gering anzusehen.

3 Gesamtaussage und Ausblick

Insgesamt sind wir mit der Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 zufrieden.

Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg"). Die Nachfrage nach Brückensystemen steigt quer durch das Produktportfolio und interoperables Gerät und verfügbare Produktionskapazitäten werden zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. Allerdings gehen wir auch von einer schwierigeren Beschaffungssituation und steigenden Beschaffungspreisen aus, wenn auch mit geringerer Dynamik.

Für 2024 werden für den Auftragseingang, sowie dem Cashflow mit ähnlichen Werten wie in 2023 gerechnet. Für Umsatz und Ergebnis vor Steuern liegen die Erwartungen leicht über den Werten des Vorjahres.

 

Kaiserslautern, den 31. März 2024

Die Geschäftsführung der General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH

Dr. Christian Kauth

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