Sodexo Healthcare Catering GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Renato Salvatore seit 20.11.2024 | Geschäftsführer |
Caroline Laure Litot seit 17.3.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sodexo | 37.37% |
| 8.13% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sodexo Services GmbHRüsselsheimJahresabschluss zum 31. August 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023A. Grundlagen 1. Geschäftsmodell 1.1. Geschäftstätigkeit und Grundsätzliches Die Sodexo Services GmbH gehört zum weltweit operierenden Sodexo Konzern. Wir gestalten die Arbeitswelt unserer Kunden mit und leisten einen Beitrag zur Attraktivität der Arbeitsplätze. Dabei entwickeln wir unser Angebot kontinuierlich weiter. Die Schwerpunkte der Tätigkeit liegen in der Beratung, Planung, Ausbildung und Durchführung von Catering- und anderen, vor allem infrastrukturellen Gebäudemanagementdienstleistungen in Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen, Krankenhäusern und Altenpflegeheimen. Wir haben eine klare Ambition: Wir wollen DER anerkannte Experte für Arbeitsplatz-Transformation und Customer Experience in unserer Branche sein. Als Tochterunternehmen des französischen Sodexo-Konzerns ist Sodexo Services GmbH ein starker Player im deutschen Onsite-Services-Geschäft. Unser On-Site-Service Angebot besteht aus drei Servicebereichen aus einer Hand: Food, Soft- und Hard-Facility Management (im Folgenden FM) von einem Anbieter. Das zeichnet uns aus und macht uns besonders. Unser tiefgreifendes Verständnis der Bedürfnisse von Kunden und Endbenutzern sehen wir als Schlüssel zu unserer Fähigkeit ein einzigartiges Dienstleistungsspektrum, welches von der Versorgung der Mitarbeiter mit gesunden und vielseitigen Food-Konzepten, der Gestaltung der Räumlichkeiten bis hin zu Dienstleistungen, des täglichen Lebens, beispielsweise Reinigung, Empfang und Sicherheit, ebenso wie technische Facility-Dienstleistungen zur Verbesserung der Lebensqualität reichen, anbieten zu können. Das globale Netzwerk von Sodexo ermöglicht es uns, unser integriertes Angebot kontinuierlich anzupassen und gleichzeitig ein konstant hohes Serviceniveau bereitzustellen. Ziel ist es, dass diese Dienstleistungen wiederum einen Mehrwert für unsere Kunden schaffen und das tägliche Leben unserer Verbraucher unter Berücksichtigung unserer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Verpflichtungen verbessern. Für die Nutzung der Markenrechte und des Know-hows von Sodexo Services GmbH sowie für die Cash-Pool-Bearbeitung erfolgen gruppeninterne Verrechnungen. Zwischen der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaft Sodexo Cafeteria Services GmbH, Rüsselsheim, sowie weiteren Konzerngesellschaften bestehen Cash-Pool-Vereinbarungen. Die Gesellschaft fungiert hierbei als Cash-Pool-Führerin. Mit der Tochtergesellschaft Sodexo Cafeteria Services GmbH besteht außerdem ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Seit dem 1. Juli 2009 besteht ferner ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag der Gesellschaft mit der Sodexo GmbH, Heidelberg, in dessen Rahmen der handelsrechtliche Verlust des Geschäftsjahres übernommen wurde. Des Weiteren sind Funktionen des Managements in die Sodexo Beteiligungs B.V. & Co. KG, Heidelberg, verlagert. Die Managementleistungen werden gruppenintern von der Sodexo Beteiligungs B.V. & Co. KG an die Gesellschaft sowie die übrigen inländischen Gesellschaften der Sodexo-Gruppe erbracht. 1.2. Firmendarstellung und Konzernverbund Oberste Muttergesellschaft des Berichtsunternehmens, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Bellon S.A., Issy-les-Moulineaux /Frankreich. Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieser obersten Muttergesellschaft betrachtet. Die Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Sodexo S.A., Issy-les-Moulineaux/Frankreich. Unter Berücksichtigung der Konzernabschlussbefreiungsvorschrift des § 291 HGB stellt die Gesellschaft keinen Teilkonzernabschluss nach deutschem Recht auf, da das Unternehmen in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Sodexo S.A. eingebunden ist. Konzernabschluss und Konzernlagebericht des Mutterunternehmens werden im Unternehmensregister offengelegt. Der Konzernabschluss wird gemäß den Vorschriften nach IFRS erstellt, deren Anwendung in den Mitgliedsstaaten der EU vorgesehen ist. B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Durch die Breite unseres Dienstleistung Portfolios (von Catering bis zu Soft- und technischem Facility Management) hat Sodexo in Deutschland keine direkt vergleichbaren Wettbewerber. Der Markt im Bereich Catering bleibt jedoch unverändert auch von unseren Wettbewerbern stark umkämpft. Der gesamte Facility Service Markt konzentriert sich neben kleineren regionalen Anbietern größtenteils auf große internationale Konzerne. (Quelle Lünendonk) Die großen Herausforderungen, die unsere Branche zu meistern hat, sind die veränderten Anforderungen unserer Kunden und die Trends in der Arbeitswelt, dessen sind wir uns bewusst. Unsere Gäste erwarten eine Versorgung mit frischem Angebot zu jeder Zeit, sie wünschen sich gesundes, pflanzenbasiertes sowie saisonales und regionales Essen. Die Gastronomie- und Facility Management-Branche ist mit Fachkräftemangel, Inflation und schwankenden Gästezahlen konfrontiert. Die veränderten Anforderungen unserer Kunden und die Trends der Arbeitswelt sind folgenden: Mitarbeitende erwarten hohe Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort. Das Zukunftsthema Gestaltung der Immobilie und Ausgestaltung von Arbeitsplätzen erfordert Entscheidungen und Investitionen, es erzeugt Kostendruck bei Ausgaben für Infrastruktur, Wettbewerb um die besten Talente sowie Veränderungsdruck durch ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Von Foodservices über die Gestaltung von Arbeitsplätzen bis hin zu Empfangs- und Reinigungsdiensten sowie technischem Facility Management werden unsere maßgeschneiderten, innovativen Lösungen an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst. Zudem wird der Bedarf an Standardisierung von Prozessen an unterschiedlichen geografischen Standorten unserer Kunden immer höher. Als Resultat daraus nimmt die Anzahl der Aufträge von nationalen und internationalen Großkunden anhaltend zu. Für diese Kunden bietet die deutsche Sodexo Gruppe alle erforderlichen Dienstleistungen an, damit sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Mit dem Ende der Pandemie haben sich die Arbeitsgeber entschieden die Betriebsrestaurants wieder zu öffnen und die Mitarbeiter in die Büros zurückzuholen. Unsere eigene Umfrage hat gezeigt: Hybrides Arbeiten ist und bleibt Realität. Eine Kombination zwischen Homeoffice und Büro ist das bevorzugte Arbeitsmodell von Büroarbeitskräften in Deutschland. Das Büro hat nicht ausgedient: 74% der Führungskräfte bewerten moderne Ausstattung des Arbeitsplatzes - beispielsweise durch Betriebsrestaurants, Rückzugsräume und Co-Working Spaces - als wichtig im "Kampf um die besten Talente". Sodexo erkennt dieses Modell als Herausforderung für die Zukunft und hat sein Food-Angebot gezielt weiterentwickelt. Der Facility-Services Markt wächst weiter stetig. Mit zunehmender Technisierung von Gebäudeanlagen wird dem technischen Facility Management in den nächsten Jahren großes Wachstumspotenzial zugesprochen. Ebenso ist der Trend seitens der Kunden, Dienstleistungen extern zu vergeben, weiterhin deutlich spürbar. Massiv gestiegene Preise für Lebensmittel und der generelle Anstieg der Inflation stellen besondere Herausforderungen für den Food Bereich dar. Diese Preissteigerungen können aufgrund längerfristiger Verträge nicht direkt an die Kunden weitergegeben werden. Dies erfordert in der Regel intensive Gespräche mit dem Kunden, um die Akzeptanz für die Notwendigkeit der Preiserhöhungen zu erlangen. Gleichzeitig haben wir uns darauf eingestellt, dass öfter und kurzfristig Nachverhandlungen übliches Marktverhalten werden. Wir sind uns dieser Herausforderungen bewusst und haben bereits in den vorangegangenen Geschäftsjahren begonnen intern dieses Marktverhalten in unsere regelmäßigen Kundentermine einzubinden. Dies soll dem Konzern ermöglichen, noch wettbewerbsfähiger zu werden, sich noch rascher an die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden anzupassen und das Beste von Sodexo in aller Welt lokalen und großen internationalen Kunden anzubieten. Kunden suchen Partner, die ein tiefes Verständnis ihres Geschäfts haben, Experten auf ihrem Gebiet sind und innovative Lösungen zur Steigerung ihrer Produktivität anbieten. 2. Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren und unternehmerische Verantwortung 2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Als Unternehmen des Sodexo-Konzerns ist die Sodexo Services GmbH in das Konzern-Steuerungssystem der deutschen Gruppe eingebunden. Im Geschäftsjahr 2022/23 basierten unsere interne Steuerung und unsere operativen Ziele primär auf den von den HGB-Zahlen abgeleiteten Kennzahlen. Das eingesetzte Steuerungsinstrumentarium unterstützt das oberste Unternehmensziel, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern, und das hieraus abgeleitete Ziel eines profitablen Umsatzwachstums. Hierzu verwenden wir unterschiedliche wertorientierte Kenngrößen. Um das operative Geschäft zu steuern, haben wir im Berichtsjahr hauptsächlich Umsatzerlöse und das Betriebliche Ergebnis herangezogen.
Ausgangspunkt der Planungs- und Kontrollprozesse ist die strategische Planung der deutschen Gruppe; aus ihr leiten wir eine Mehrjahresplanung ab. Auf einer stark verdichteten Ebene ermitteln wir die künftigen Wachstums- und Profitabilitätstreiber. Anschließend verfeinern wir die Mehrjahresplanung für kundennahe und unterstützende Funktionen, welche letztendlich eine separate Betrachtung der Segmente ermöglicht. Über die detaillierten Jahresplanungen legen wir das Budget fest, das für das Erreichen unserer Ziele zur Verfügung steht. Interne Umsatz- und Ergebnisprognosen auf Quartalsbasis mit der Möglichkeit von Ad-hoc-Anpassungen runden das Instrumentarium ab, mit dessen Hilfe wir die Umsetzung der strategischen Ziele messen und Planabweichungen feststellen. Durch kontinuierliche Überprüfungen der betroffenen Unternehmenseinheiten analysieren wir diese Entwicklungen und definieren den Handlungsbedarf. Integrierte Planungs- und Informationssysteme bilden unsere Planungs-, Kontroll- und Berichtsprozesse durchgängig ab. Sie ermöglichen uns, aufschlussreiche Auswertungen über verschiedene Organisationseinheiten hinweg vorzunehmen, die die Entscheidungsfindung unterstützen. Beispielsweise können wir Profitabilitätsunterschiede zwischen Tochtergesellschaften genau analysieren oder die Auswirkung von Umsatzwachstum auf den Ergebnisbeitrag untersuchen. 2.2. Unternehmerische Verantwortung 1 Als Weltmarktführer in Services der Lebensqualität steht für den weltweiten Sodexo Konzern Unternehmensverantwortung im Mittelpunkt seines Handelns - und das bereits seit der Gründung 1966. Nachhaltigkeit ist in der DNA von Sodexo verankert und fester Bestandteil der Unternehmensmission: "We create a better everyday for everyone to build a better life for all". Wir sehen es als unseren Auftrag, jeden Tag ein bisschen besser zu machen mit dem Anspruch, die Lebensqualität aller, denen wir begegnen, zu erhöhen und aktiv einen Beitrag zu leisten zur wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung von lokalen Gemeinschaften sowie im Interesse der Allgemeinheit. Dabei handelt der Sodexo Konzern in drei Funktionen: als Arbeitgeber, als Dienstleister und als Corporate Citizen. Entsprechend arbeiten wir fortlaufend daran, die wesentlichen Herausforderungen in Bezug auf Klimaschutz, gesunde und nachhaltige Ernährung, Reduzierung von Lebensmittelabfällen sowie Vielfalt und Inklusion zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zu implementieren. In diesem Kontext hat der Sodexo Konzern seine Roadmap "Better Tomorrow 2025" festgelegt. Sie gibt uns klare Leitlinien vor und wurde im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der UN (Sustainable Development Goals, SDGs) erarbeitet. Darin verankert sind neun Verpflichtungen und Ziele in unseren drei Funktionen:
1 Der Abschnitt 2.2 beinhaltet lageberichtsfremde Angaben und wurde nicht geprüft Konkrete Maßnahmen des Nachhaltigkeitsengagements Die Verpflichtungen der Roadmap "Better Tomorrow 2025" werden durch eine Vielzahl an zentralen Maßnahmen auf Konzernebene demonstriert, in denen hohe Standards für Qualität, Arbeitsbedingungen, geschäftliche Integrität und Umweltverantwortung verankert sind. Hierzu zählen:
Im Bereich Ernährung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Verbraucher setzt sich der Sodexo Konzern für die Lebensmittelsicherheit und die Förderung einer ausgewogenen Ernährung ein. Dabei unterstützt der Konzern unter anderem den Kampf gegen Fettleibigkeit oder Unterernährung und bietet Lösungen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu einer Priorität zu machen. Im Bereich der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung in den Städten, Regionen oder Ländern, in denen Sodexo präsent ist, konzentriert sich der Konzern auf folgende Maßnahmen:
Für die Erfüllung unserer Mission ist unser Bekenntnis zur unternehmerischen Verantwortung elementar und ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Als Unternehmen sind wir erfolgreich, weil wir Menschen in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns stellen. Einen erheblichen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten vor allem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ihr tägliches Engagement. Entsprechend sieht sich Sodexo als Arbeitgeber in der Verantwortung, für alle Mitarbeitenden ein vorurteilsfreies, faires, inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen. Hierfür unterstützen wir aktiv die UN-Nachhaltigkeitsziele und setzen uns gezielt für die Förderung von Vielfalt und Inklusion ein. Infolgedessen wurde der Sodexo Konzern im Mai 2022 zum Mitglied der DiversityInc Hall of Fame ernannt und wird von DiversityInc zum 14. Mal als eines der führenden Unternehmen im Bereich Diversität anerkannt. 3. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022/23 ist das erste vollständige "post-covid" Geschäftsjahr, in dem sich unsere Kunden größtenteils entschieden haben, die Betriebsrestaurants wieder zu öffnen und die Mitarbeiter in die Büros zurückzuholen. Ein Teil unserer Kunden hat bewusst das Arbeiten im Home-Office auf ein Minimum reduziert oder komplett beendet, der andere Teil unserer Kunden hat das Model der Teilung zwischen Anwesenheit im Büro und Home-Office als neues Arbeitszeitmodel etabliert. Sodexo erkennt dieses Modell als Herausforderung für die Zukunft und hat sein Food-Angebot gezielt weiterentwickelt. Durch diese positive Entwicklung und der parallelen Anpassung unserer Preise an den inflationären Kontext, haben sich unsere Umsätze im Soft-Facility Management Bereich und im Bereich Food bei unseren Bestandskunden signifikant verbessert. Ebenso hat der positive Umsatzeffekt aus Neuverträgen zusammen mit einer sehr hohen Kundenbindung zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Mit Beginn des Krieges in der Ukraine 2022 begannen die Preise, insbesondere bei den Lebensmitteln, aber auch bei Waren in außergewöhnlichem Umfang zu steigen. Im Wirtschaftsjahr 2022/23 hielt dieser Trend weiter an. Diese Effekte, die einen direkten Einfluss auf unser tägliches Geschäft bei unseren Kunden vor Ort haben, waren im abgelaufenen Wirtschaftsjahr ebenfalls deutlich spürbar. Die Preise für Nahrungsmittel sind zwischen September 2022 und August 2023 um 7,2 Prozent teurer geworden. Etliche Faktoren spielen in den Preisanstieg hinein, darunter gestiegene Energiekosten sowie die schwierige internationale politische Lage und Arbeitskräftemangel. Ebenfalls verteuert um 6,5 Prozent haben sich die Dienstleistungen, die wir zur Erfüllung unserer Verträge in Anspruch nehmen. Um diesen Einflüssen kontinuierlich entgegenzuwirken, haben wir mit verschiedenen Aktionen gleichzeitig reagiert. Einerseits existieren bereits mit den Lieferanten längerfristige Verträge mit Preisgarantien, andererseits haben wir in Kooperation mit unseren Lieferanten Ersatzproduktstrategien entwickelt, die zur Sicherstellung unserer Qualität und Vertragserfüllung beitragen. In den letzten 12 Monaten konnte die Gesellschaft Neukundengeschäft mit einem Jahresumsatz von 20,2 Mio.€ im Segment "Corporate Services" (CS) sowie auch im Bereich "Global Strategic Accounts" (GSA) abschließen, der Volljahreseffekt dieser Neuverträge wird sich erst im kommenden Wirtschaftsjahr in den Umsatzzahlen niederschlagen. Die Catering-Dienstleistungen entsprechen in diesem Jahr 43,6 % (Vorjahr 39,2 %) des Gesamtumsatzes. Der Anstieg ist insbesondere dem Ende der pandemiebedingten Beschränkungen in Betriebsrestaurants mit gestiegenen Teilnehmeranzahlen und konsistent höheren Ausgaben per Gast geschuldet sowie dem Servicestart neuer Kunden. Die Umsatzwachstumsrate bei den Facility-Management- und den gebündelten Dienstleistungen ist zweistellig angestiegen, dies spiegelt unsere strategische als auch die branchenspezifische Entwicklung wider, in der zunehmend von unseren Kunden ein Gesamtpaket verschiedener Dienstleistungen erwartet wird. Aufgrund des hohen Wachstums im Food Bereich, bedingt durch das Ende der Pandemie, lag der Umsatzanteil von Non-Food Dienstleistungen am Gesamtumsatz mit 56,4% (Vorjahr 61%) leicht unter Vorjahresniveau. Wie auch in den vergangenen Geschäftsjahren wurden die eingeleiteten internen Maßnahmen im Bereich Facility-Management-Dienstleistungen zur engeren Zusammenarbeit mit unseren verbundenen Unternehmen Sodexo Dienstleistungen GmbH, Rüsselsheim, und GA-tec Gebäude- und Anlagentechnik GmbH, Heidelberg, weiter forciert. Es ist auch weiterhin geplant, das Umsatzwachstum der deutschen Sodexo-Gruppe durch Erweiterung unseres Dienstleistungsangebotes nachhaltig zu steigern. Im Geschäftsjahr betrugen die Investitionen T€ 2.459 (im Vorjahr T€ 909). Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Ausstattung neuer Betriebe und anderer Betriebe mit Küchenequipment sowie IT-Ausstattung. Zum Stichtag 31.08.2023 wurden 4.583 (Vorjahr 4.477) Mitarbeiter beschäftigt; davon waren 3.529 Gewerbliche, 557 Angestellte, 494 geringfügig Beschäftigte sowie 3 Auszubildende (im vorigen Geschäftsjahr 3.406 Gewerbliche, 572 Angestellte, 498 geringfügig Beschäftigte sowie 1 Auszubildender). 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 4.1 Ertragslage Im Berichtsjahr stiegen die Gesamtumsätze um 25,8 % auf T€ 298.560 (Vorjahr T€ 237.342). Nach Beendigung der Pandemie und der Aufhebung aller pandemischen Einschränkungen kehrten die Mitarbeiter an die Standorte unserer Kunden zurück. Zusammen mit den notwendigen Preisanpassungen und einem wachsenden Volumen, auch von Dienstleistungsverträgen im Facility Management Bereich, konnte im letzten Geschäftsjahr wiederholt ein zweistelliges Umsatzwachstums erreicht werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtsjahr von T€ 6.234 auf T€ 8.467 angestiegen. Enthalten sind Auflösungen aus Rückstellungen in Höhe von T€ 7.151, Sonstige T€ 1.245 sowie Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 2. Vom Gesamtbetrag waren T€ 8.022 periodenfremde Erträge, die sich aus den erhöhten Auflösungen von Rückstellungen ergeben. Der Materialaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 39,73 % auf T€ 119.606 (Vorjahr T€ 85.600). Die Veränderung ist differenziert zu betrachten. Der Materialaufwand im Lebensmittelbereich ist aufgrund der zunehmend geöffneten Betriebsrestaurants und der Inflation im Vergleich zum Vorjahr um 57,3 % angestiegen. Weniger stark gestiegen ist dagegen der Anteil an Aufwendungen für bezogene Leistungen um insgesamt 32,24 %. Grundlage hierfür waren die Zunahme an Aufwendungen für bezogene Leistungen, die aufgrund des gestiegenen Volumens an erbachten FM-Dienstleistungen sowie der allgemein schwierigen Personalsituation vermehrt eingesetzt werden. Die Materialaufwandsquote lag im Berichtsjahr bei 40,0 %. Der Personalaufwand beinhaltet vornehmlich die Personalkosten für die beschäftigten Mitarbeiter. Er stieg um 17,8 % auf T€ 144.072 (Vorjahr T€ 122.319). Ursächlich ist hauptsächlich die Rückkehr unserer operativen Mitarbeiter der Betriebsrestaurants, zusammen mit dem gestiegenen Volumen an erbachten FM-Dienstleistungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 43.860 (Vorjahr T€ 41.408) verzeichnen einen vergleichbar geringeren Anstieg von 5,9 %. Dies gelang durch strikte Kostenkontrolle und ist vor dem Hintergrund größtenteils umsatzunabhängiger Aufwendungen folgerichtig. Aufgrund der geschilderten Effekte verbesserte sich das "Betriebliche Ergebnis" von T€ 7.647 auf T€ 2.324. Das gesetzte Ziel einer signifikanten Steigerung konnte hiermit erreicht werden. Das Finanzergebnis sank im Geschäftsjahr von T€ 184 auf T€ -137. Hauptursache dafür ist die spätere Terminierung der Zahlungen für die Ergebnisabführungsverträge und den damit verbundenen höheren Zinsertrag im Vorjahr. Der Nettoverlust für Zinsen betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ -137 (Vorjahr Nettogewinn T€ 184). Aufgrund der zuvor genannten Effekte beträgt das Ergebnis nach Steuern T€ -2.835 (Vorjahr T€ -7.610). 4.2. Vermögenslage Die Vermögenslage zeigt sich gegenüber dem Vorjahr erkennbar verändert. Die Bilanzsumme hat sich um T€ 10.327 bzw. 11,3 % auf T€ 101.864 erhöht. Auf der Aktivseite ist der Anstieg des Anlagevermögens aufgrund der getätigten Investitionen, welche die planmäßigen Abschreibungen übersteigen, (siehe Anlagenspiegel) sichtbar. Der Anstieg der Vorräte von T€ 2.452 im Vorjahr auf T€ 2.605 spiegelt den gestiegenen Umsatz im Food Bereich wider. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen aufgrund der erhöhten Umsätze auf T€ 64.679 (Vorjahr T€ 53.912) deutlich erkennbar an. Der Anstieg ist proportional ca. fünf Prozent niedriger als der Umsatzanstieg. Diese Verbesserung konnte im Wesentlichen durch gezieltes Forderungsmanagement im Shared-Service Center und in Zusammenarbeit mit den operativen Teams vor Ort am Standort des Kunden, wo Nachfragen direkt bei den Entscheidern platzieren werden können, erreicht werden. Dieser positive Kurs ist deshalb erfreulich, da sich bei Leistungsabrechnungen an unsere Großkunden weiterhin das Ergebnis des anhaltenden Trends sich ausdehnender Zahlungsziele zeigt. Daher ist das gezielte Forderungsmanagement ein wichtiger Hebel zur Einhaltung der vertraglichen Zahlungsziele. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt T€ 11.850 (Vorjahr T€ 20.586) sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 8.736 sichtbar gesunken. Ursache für den deutlichen Rückgang ist die signifikant geringere Forderung aus dem Cashpool. Auf der Passivseite sanken die sonstigen Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr (T€ 22.701) um T€ 3.818 auf T€ 18.883, maßgeblich enthalten sind personalbezogene Rückstellungen, Rückstellungen für drohende Verluste, welche im Geschäftsjahr deutlich niedriger ausfallen. Ebenso enthalten sind Rückstellungen aus Vertragsrisiken, Verbindlichkeitsrückstellungen wie Dienstleistungsvergütungen für operative Leistungen, Miet- und Nebenkosten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr deutlich um T€8.189 auf T€ 20.894 gestiegen. An dieser Stelle zeigt sich ebenfalls die Auswirkung der gestiegenen Geschäftstätigkeit mit einer höheren Gewichtung des warenintensiveren Food Bereich aufgrund der Rückkehr der Mitarbeiter unserer Kunden in die Betriebsrestaurants. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht von T€ 10.990 im Vorjahr auf T€ 10.104 vermindert. Die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin betrug T€ 8.758 (Vorjahr T€ 2.656), getrieben hauptsächlich durch die geringere Ergebnisabführungsforderung aufgrund eines besseren Ergebnisses. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme von 33,64 % im Vorjahr auf 30,23 % gesunken. Das Eigenkapital ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin mit T€ 30.792 unverändert zum Vorjahr. 4.3. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Die Gesellschaft ist weiterhin nicht auf Fremdkapital von Kreditinstituten angewiesen, da sie benötigte Liquidität über das Cash-Pooling-Verfahren von der Sodexo Beteiligungs B.V. & Co. KG zur Verfügung gestellt bekommt sowie entstehende Verluste im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages von der Sodexo GmbH übernommen werden. Die zusätzliche Liquidität, die im Rahmen der Corona-Pandemie benötigt wurde, ist vom Konzern über das Cash-Pooling-Verfahren bzw. einer Kapitaleinlagen im Vorjahr bei der Sodexo Beteiligungs B.V. & Co. KG bewilligt worden. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr weiterhin abhängig von der Liquidität der Muttergesellschaft. Der Bestand flüssiger Mittel beträgt zum Bilanzstichtag T€ 9.973 (Vorjahr T€ 2.940). Die Gesellschaft bedient im Sodexo Konzern einen strategisch wichtigen Markt, dies zeigt sich insbesondere an der hohen Anzahl Group Strategic Accounts (GSA's), somit ist der Fortbestand der Gesellschaft essentiell für die Gruppenstrategie. Insgesamt betrachtet war die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens durch das Cash-Pooling-Verfahren jederzeit gegeben. 4.4. Zusammengefasste Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr war geprägt durch die Rückkehr zur Normalität in den Betriebsrestaurants und Standorten unserer Kunden, sowie bei Neueröffnungen zusammen mit einer sehr hohen Kundenbindung und unter Berücksichtigung der geänderten Arbeitszeitmodelle. Dies bedeutet ein hohes Maß an Flexibilität und Planung, da die Besetzung offener Stellen im Bereich der Dienstleistungen eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Das zweite herausragende Thema war die stetig steigende Inflation bei den Lebensmitteln und Dienstleistungen, die wir im Bereich der Lebensmittel nur teilweise und mit zeitlicher Verschiebung an unsere Kunden weitergeben können. Trotz dieser erschwerten Bedingungen ist es uns gelungen unsere gesetzten Ziele eine deutliche Steigerung unseres Geschäftsvolumens und Verbesserung unseres Betriebsergebnisses zu erzielen. C. Risiko- und Chancenbericht 1. Risiken und Risikomanagement Als Risiko bezeichnet das Unternehmen die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Gegen potenzielle Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden Systeme installiert, die diese frühzeitig erkennbar werden lassen, damit geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Nach Wichtigkeit geordnet sehen wir folgende Risiken, beginnend mit dem bedeutendsten:
Neben den genannten Maßnahmen bestehen ein umfangreiches Gruppenreporting, die monatliche persönliche Geschäftsbesprechung mit der Konzernobergesellschaft in Deutschland und Frankreich sowie ein System internationaler Konzern-Arbeitsgruppen zu aktuellen Themen unseres Geschäfts. In monatlich stattfindenden Sitzungen der Geschäftsleitung sowie der nächstfolgenden Ebene der Niederlassungsleiter / Regionalleiter werden sowohl die aktuelle Situation als auch die absehbare und mittelfristige Entwicklung ausführlich diskutiert, bewertet und mit Aktionsplänen weiterverfolgt. Als Instrument des Forderungsmanagements nutzt die Gesellschaft im Wesentlichen Informationen von anerkannten Kredit Information-Dienstleistern. Bei den Forderungen bestehen Ausfallrisiken, denen u. a. durch Bonitätsprüfungen bei Neukunden und ein ausgeprägtes Mahnwesen begegnet wird. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht zu erkennen. Die gesetzlichen Vertreter gehen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und der Beurteilung von Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken davon aus, dass die formal kurzfristigen Cash-Pool-Verbindlichkeiten längerfristig zur Verfügung gestellt werden. Diese Erwartungshaltung wird auch durch die von der Konzernobergesellschaft abgegebene bis zum 31. Dezember 2025 befristete Kreditlinie gestützt. Zudem gehen die gesetzlichen Vertreter davon aus, dass die wirtschaftliche Bedeutung der Gesellschaft für die Sodexo S.A., aufgrund des strategisch wichtigen deutschen Marktes für die Bedienung internationaler Großkunden von hoher Bedeutung für die Sodexo-Gruppe ist und daher ein Fallenlassen der Gesellschaft durch die Konzernobergesellschaft bei der Entstehung von künftigen Finanzierungslücken so gut wie ausgeschlossen ist. 2. Chancen Zu den Leistungen von Sodexo zählen Food-Services, Technische Facility Management-Services, Infrastrukturelle Facility Management -Services, sowie Benefit & Reward-Services. Bei Sodexo Onsite-Services umfasst das Leistungsspektrum Catering, Reinigung, Cafeterien-Betrieb, Logistik, Sicherheits- und Empfangsdienste, Konferenzservice sowie Technisches Gebäudemanagement. Zur Sodexo-Familie auf dem deutschen Markt gehört auch die hundertprozentige Tochtergesellschaft GA-tec, ein Unternehmen für technische Gebäudeausrüstung und technisches Facility Management. Sodexo bietet seinen Kunden eine breite Palette von Dienstleistungen, mit dem Ziel dem Kunden zu ermöglichen, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren, um damit positive Auswirkungen auf die Leistung ihrer Geschäftstätigkeit, die Motivation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität ihrer Organisation zu erzielen. Sodexo ist in der Lage die volle Bandbreite an Gebäudedienstleistungen (Food, Soft und Hard Facility Management Services) zu bedienen. Immer mehr Unternehmen vergeben Facility-Management-Aufträge gebündelt mit Catering-Aufträgen an einen Dienstleistungspartner. Das resultiert vor allem aus den Vorteilen einer gesteigerten Kosteneffizienz sowie vereinfachten administrativen Prozessen. Darauf aufbauend will Sodexo DER anerkannte Experte für Arbeitsplatz-Transformation und Customer Experience in unserer Branche sein. Dabei stößt Sodexo in neue Servicebereiche vor: Neben traditionellen Feldern wie Foodservice, Reinigung und Soft Facility Management Services bietet Sodexo technische Gebäudeservices und Ingenieurdienstleistungen und wird zum strategischen Berater rundum Workplace-Design. Sodexo ist fest davon überzeugt, dass Foodservice und technische Gebäudeausstattung eng miteinander verzahnt sind und hervorragend zusammenpassen. Vital Spaces sind unsere Antwort auf die Veränderung vor allem in Bürogebäuden. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir hybride und flexible Arbeitsplatzmodelle inklusive vielseitiger Ernährungskonzepte, durchdachter Services für das Gebäude und zeitsparende Digitalisierungsmodelle. Bei verschiedenen Aspekten sehen wir Chancen, Sodexo fortzuentwickeln und unser Portfolio weiter zu diversifizieren. Zum einen haben wir als international vertretenes Unternehmen viele Vorteile durch die zunehmende Internationalisierung. Gerade für multinationale Großunternehmen, die weltweit einheitliche Prozesse implementieren möchten, sind wir ein guter Partner, der dank unserer eigenen internationalen Ausrichtung hier bereits Strukturen vorweist, die diese Umsetzung des Kunden ermöglicht. Des Weiteren möchten wir unser Cross-Selling weiter verstärken. Dank des umfangreichen Services Portfolios können wir bestehenden Kunden noch weitere Dienstleistungen bei ihnen vor Ort anbieten. Die Vorteile liegen dabei vor allem darauf, dass auf bekannte Strukturen zwischen Kunden und Sodexo sowie eine verlässliche Servicequalität zurückgegriffen und kosten- sowie zeitintensive Neuakquisitionsprozesse auf Kundenseite umgangen werden können. Nichtsdestotrotz sollten wir die Neukunden-Akquise sowohl für Einzel- als auch Multidienstleistungen nicht aus dem Blick verlieren und so kontinuierlich unser Kundenspektrum weiter ausbauen. D. Prognosebericht 1. Künftige Entwicklung der Rahmenbedingungen Der Markt für Catering in Deutschland verändert sich. Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer sind in der Pandemie neue Wege gegangen, haben Home-Office Regelungen sowie neue Technologien zur Anwendung gebracht. Auch wenn dies ein nachhaltigerer Trend sein wird, sehen wir Chancen, dass Arbeitnehmer zurück in ein Arbeitsumfeld kommen wollen (wenn auch ggf. nicht 5-Tage die Woche) sowie auch Arbeitgeber weiterhin ein Umfeld zum Austausch bereitstellen möchten, um die entsprechende Unternehmenskultur aufrecht zu erhalten und ein "Wir-Gefühl" zu fördern. Unsere Branche wird nach wie vor von großen Herausforderungen geprägt, die auch die Entwicklung von Sodexo Deutschland beeinflussen:
2. Unternehmensentwicklung Dank unserer Referenzen und Kompetenzen im Bereich Catering und integrierte Facility-Management-Dienstleistungen bleibt der Trend zur Bündelung und Externalisierung der Dienstleistungen als Wachstumspotenzial für uns attraktiv, vor allem für die Erweiterung unseres Dienstleistungsangebots an nationale Kunden sowie internationale Großkunden. Sodexo hat sein Food-Angebot gezielt weiterentwickelt. Unser Marketing-Team und unsere Food Entwickler haben in enger Zusammenarbeit mit unserem Einkauf die Weichen gestellt für neue Rezepturen, neue Speisepläne und standardisierte Prozesse für Betriebe in ganz Deutschland. Mit einem stärker pflanzenbasierten Angebot treiben wir unsere ambitionierten Nachhaltigkeitsziele voran und leisten einen Beitrag zu den CSR-Zielen unserer Kunden. Partnerschaften und Innovationen im Food- und im Facility-Management Bereich, beispielsweise mit der Köchin Haya Molcho, unserer App Goodbytz, dem Konzept Vital-Space, der Entwicklung von unseren Menüangeboten sowie dem Einsatz von Reinigungs-Robotern werden die Entwicklung unseres Unternehmens gezielt vorantreiben. Synergien in den Bereichen Verwaltung und Einkauf zwischen unseren verbundenen Unternehmen werden weiter konsequent genutzt und durch eine Anzahl von gestarteten Projekten zur Zentralisierung von Prozessen im Bereich der zentralen Funktionen innerhalb der deutschen Gruppe weiter vertieft. Diese Maßnahmen sowie die Anstrengungen für eine höhere Ausschöpfung des Umsatzpotenzials bei bestehenden Betrieben, insbesondere durch verstärkte Marketinganstrengungen und das erweiterte Dienstleistungsangebot, sollen zu einer Steigerung unserer Umsatzrentabilität beitragen. Eine der Herausforderungen des Wirtschaftsjahres 2023/24 bezieht sich ferner auf die Weitergabe der Preissteigerungen durch die Inflation und der Beendigung des Corona Steuerhilfegesetzes in Bezug auf den Umsatzsteuersatz. Für das Geschäftsjahr 2023/24 planen wir eine organische Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich durch Neukundengeschäft mit namhaften national sowie internationalen Unternehmen und dem Volljahreseffekt aus Neuverträgen des vergangenen Jahres. Aufgrund der genannten Maßnahmen erwarten wir eine leichte Steigerung des betrieblichen Ergebnisses. Die im letzten Geschäftsjahr angestrebte Umsatzsteigerung im zweistellen Geschäftsbereich konnte, wie geplant, durch die erwartete Rückkehr der Mitarbeiter unserer Kunden, nach der Beendigung der Coronarestriktionen zusammen mit dem positiven Nettoeffekt aus Standortöffnungen und -Schließungen, realisiert werden. Die erwartete Verbesserung der Marge konnte hauptsächlich durch den Volumeneffekt erreicht werden. Insgesamt sehen wir im aktuellen Kontext viel Potential, wobei die Entwicklung unserer Geschäfte in der Umsetzung herausfordernd bleibt. E. Erklärung zur Unternehmensführung 2 In der 55. Aufsichtsratssitzung der Sodexo Services GmbH vom 17.06.2015 wurde für den Aufsichtsrat ein Frauenanteil von mindestens 30% im Rahmen der Selbstverpflichtung festgelegt. Im Geschäftsjahr beträgt der Frauenanteil im Aufsichtsrat 50 %. Für den deutschen Gesamtkonzern liegt der Frauenanteil aktuell bei 63,32 %. Im Bereich des Off Site Managements liegt der Frauenanteil bei 44 % und im Bereich des Betriebsleitung Managements bei 37,03 %. Für die Gesellschaft wurde im "Better Tomorrow Plan 2025" folgende Zielgröße festgelegt:
Die Zielgrößen für das Geschlechterverhältnis für die Managementebene wurden aufgrund der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt noch nicht erreicht. Der Aufsichtsrat konnte bereits im vorangegangenen Jahr ausgewogen besetzt werden. Die Gesellschafterin bekennt sich nachdrücklich zur Frauenförderung und Geschlechtergerechtigkeit. 2 Der Abschnitt E beinhaltet lageberichtsfremde Angaben und wurde nicht geprüft.
Rüsselsheim, den 22. Januar 2024 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. August 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. September 2022 bis 31. August 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023I. Allgemeine Informationen Die Sodexo Services GmbH hat ihren Sitz in Rüsselsheim am Main. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Darmstadt unter HRB 89810 eingetragen. Die Sodexo Services GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. August 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Gemäß der Konzernabschlussbefreiungsvorschrift (§ 291 HGB) stellt die Sodexo Services GmbH keinen deutschen Teilkonzernabschluss auf, weil sie in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens des kleinsten Konsolidierungskreises Sodexo S.A., Issy-les-Moulineaux/Frankreich, eingebunden ist. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Sodexo S.A. einschließlich des Bestätigungsvermerks werden im Unternehmensregister offengelegt. Dieser offenzulegende Konzernabschluss ist nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die Sodexo Services GmbH hat als Organgesellschaft seit dem 1. Juli 2009 einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag im Sinne von § 291 Abs. 1 AktG mit ihrer Gesellschafterin, der Sodexo GmbH, Heidelberg als Organträger. Mit der Tochtergesellschaft Sodexo Cafeteria Services GmbH, Rüsselsheim, besteht seit 17. Juni 2010 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß 275 Abs. 2 HGB gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer vorgenommen. Diese beträgt für Gebäude 30 bis 50 Jahre und für übriges Anlagevermögen zwischen 3 und 13 Jahren. Erworbene geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von netto € 250 bis € 800 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden mit dem Nennbetrag bewertet. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder - bei voraussichtlich dauernder Wertminderung - zu dem ihnen zum Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Wertaufholungen vorgenommen. Die Vorräte werden zu Durchschnittskosten oder zu den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Wegen des allgemeinen Kreditrisikos wird eine pauschal ermittelte Wertberichtigung in Höhe von mindestens 0,75 % von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten angesetzt. Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften künftig zu erwartende Steigerungen von Entgelten (2,0 % p.a.), Renten (jeweils 2,50 % p.a.) sowie die erwartete durchschnittliche Fluktuationsrate (5,0 % p.a.) berücksichtigt. Die Bewertung basiert auf den biometrischen Grundlagen der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Zinssatzes fand der von der Deutschen Bundesbank zum Stichtag veröffentlichte 10-Jahres-Durchschnittszins von 1,81 % (Vorjahr 1,78 %) Anwendung, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) ergibt. Der 7-Jahres-Durchschnittszins zum Stichtag beträgt laut Gutachten 1,60% (Vorjahr 1,38 %). Die Gesellschaft betrachtet den Unterschiedsbetrag in Höhe von € 145.937, der sich aus der Anwendung des 10-Jahres-Durchschnittszins im Vergleich zur Verwendung des 7-Jahres-Durchschnittszins ergibt, mit Verweis auf den Wortlaut des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB als nicht abführungsgesperrt. Wie die Rückstellungen für unmittelbare Pensionsverpflichtungen werden sonstige langfristige Personalrückstellungen für Jubiläumszuwendungen unter versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung erfolgt unter Ausübung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre für eine angenommene Laufzeit von fünfzehn Jahren. Entsprechend wurde zum 31. August 2023 ein Zinssatz von 1,60 % p.a. (Vorjahr 1,38 % p.a.) angewandt. Ein neues Gutachten wird regelmäßig alle zwei Jahre erstellt. Die übrigen sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem notwendigen Erfüllungsbetrag und allen erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang Rechnung tragen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennbetrag bewertet. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, die periodisch über den Kalenderjahreszeitraum verrechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, soweit vorhanden, werden bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Entstehens erfasst und am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Finanzanlagen Anteilsbesitz der Sodexo Services GmbH zum 31. August 2023:
a) Ergebnis vor Ergebnisabführung aus Jahresabschluss zum 31. August 2023 b) Abschluss zum 31. Dezember 2022 Vorräte Die Vorräte T€ 2.605 (Vorjahr T€ 2.452) setzen sich aus Bestand an Lebensmitteln, Verpackungsmaterial sowie Reinigungsmittel, vermindert um eine pauschale Wertberichtigung für verderbliche Waren, zusammen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 64.679 (Vorjahr T€ 53.912). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben grundsätzlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 11.850 (Vorjahr T€ 20.586). Diese enthalten vornehmlich Forderungen aus dem Cashpool (T€ 13.672) sowie Forderungen verrechnet mit Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ -1.822). Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von T€ 0,6 (Vorjahr € 0,4). Alle Forderungen gegen verbundenen Unternehmen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände T€ 4.057 (Vorjahr T€ 3.721) enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Marketingaktionen, Forderungen im Rahmen der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona Pandemie, Debitorische Kreditoren, Kautionen sowie Forderungen an Mitarbeiter. In Höhe von T€ 27 (Vorjahr T€ 83) sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Kautionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten T€ 549 (Vorjahr T€ 394) berücksichtigt im Wesentlichen Abgrenzungen für Dienstleistungsverträge und Versicherungsleistungen. Stammkapital Das Stammkapital in Höhe von T€ 1.023 (DM 2 Mio.) wird zum 31. August 2023 unverändert zum Vorjahr zu 100 % von der Gesellschafterin Sodexo GmbH, Heidelberg, gehalten und ist voll eingezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen T€ 18.883 (Vorjahr T€ 22.701). Diese bestehen vornehmlich aus personalbezogenen Rückstellungen T€ 15.389 (Arbeitsgerichtsprozesse und Transformationsmaßnahmen, Urlaubsansprüche, Arbeitnehmerprämien, 13. Monatsgehalt, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Schwerbeschädigtenabgaben etc.), Rückstellungen für drohende Verluste aus Dauerschuldverhältnissen, Vertragsrisiken T€ 1.706, Verbindlichkeitsrückstellungen wie Dienstleistungsvergütungen für operative Leistungen, Miet- und Nebenkosten in Höhe von T€ 1.289 sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 499. Verbindlichkeiten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betragen stichtagsbedingt T€ 3.104 (Vorjahr T€ 2.899). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 20.894 (Vorjahr T€ 12.706). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 10.104 (Vorjahr T€ 10.990). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus dem Finanzverkehr (Cashpool und Zinsen) in Höhe von T€ 6.887 (Vorjahr T€ 8.900) und Verbindlichkeiten aus Lieferungs- und Leistungsverkehr, verrechnet mit Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 2.842 (Vorjahr T€ 1.948). Ebenfalls enthalten sind Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von T€ 375 (Vorjahr T€ 142). Gegenüber der Gesellschafterin besteht eine Verbindlichkeit in Höhe von T€ 8.758 (im Vorjahr T€ 2.656). Darin enthalten sind Cashpool Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.740 (Vorjahr T€ 10.712), verrechnet mit der Forderung aus Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von T€ 2.896 (Vorjahr T€ 7.670) sowie Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, verrechnet mit Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 86. Mit Ausnahme von langfristigen Vorauszahlungen und Kautionen in den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.202 (Vorjahr T€ 996), die eine Restlaufzeit von durchschnittlich ein bis drei Jahren haben, belaufen sich sämtliche Verbindlichkeiten, wie im Vorjahr, mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten T€ 62 (Vorjahr T€ 88) enthalten im Wesentlichen kalenderjährige Jahrespauschalen von Kunden sowie Prämien für Elektrofahrzeuge, welche über die Laufzeit des Vertrages abgetragen werden. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt und teilen sich auf die folgenden Tätigkeitsbereiche auf: Food; Soft- Facility Management Services und Hard-Facility Management Services. Die Aufteilung des Vorjahres bezog sich auf Verpflegung (Food), Dienstleistung (Soft FM), Sonstige (Hard FM). Die Aufteilung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr wurde nicht geändert, lediglich die Bezeichnung der Tätigkeitsbereiche wurden angepasst.
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. von T€ 7.151 (Vorjahr T€ 5.637). Außerdem sind Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 2 (Vorjahr T€ 2) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen von Konzerngesellschaften, Raumkosten, Rechts- und Beratungskosten, Reparaturen und Instandhaltung, Wäschekosten, Kosten im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des deutschen Konzerns, EDV-Kosten, Service und Dienstleistungen, Fahrzeugkosten, Service-Dienstleistungen, Werbekosten, Versicherungen, Reisekosten, Bürokosten. Enthalten sind T€ 10 (Vorjahr T€ 10) Aufwendungen aus Währungsumrechnung sowie periodenfremde Aufwendungen, überwiegend aus Nachzahlungen für Energiekosten in Höhe von T€ 5 (Vorjahr T€ 104). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund des mit Wirkung zum 1. Juli 2009 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages und des dadurch begründeten Organschaftsverhältnisses mit der Sodexo GmbH waren keine laufenden Ertragsteuern oder latenten Steuern für das Geschäftsjahr zu berücksichtigen. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern betreffen ausschließlich Kfz-Steuern. V. Sonstige Erläuterungen und Angaben Nicht in der Bilanz enthaltende Geschäfte Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sinn und Zweck der Miet- und Leasingverhältnisse ist die Nutzung von Vermögensgegenständen, die nicht im wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft stehen, aber von dieser für die Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit benötigt werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Miete für Geschäfts- und Betriebsräume, Kopiergeräte sowie Leasingraten von Firmenfahrzeugen. Der Vorteil der Leasingverträge ("operating leasing") liegt in der anfänglich geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus den Vertragslaufzeiten ergeben, sofern die Gegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit aber keine Anzeichen gibt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen außerhalb des Konzernkreises der Sodexo S.A., Issy-ley-Moulineaux/Frankreich, wurden nicht getätigt. Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind Gesellschafterversammlung, Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr die folgenden Personen an:
Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr 2022/23 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten, da diese bei der Sodexo Beteiligungs B.V. & Co. KG angestellt ist. Aufsichtsrat Der neu gewählte Aufsichtsrat besteht seit dem 27. Januar 2020 aus folgenden Mitgliedern: Ingo Köhler-Bartels, General Counsel CE, Wiesbaden (Aufsichtsratsvorsitzender) Rita Illigen, Digital Director CE, Nieder-Olm Dr. Kirsten Schubert, Unternehmensberaterin, Düsseldorf Dr. Pia Maria Zecevic, Director Communications CE, Glattbach Otto Koch, Berater, Gröbenzell Christine Zemke, Specialist HR-Administration, Ginsheim-Gustavsburg Stefan Blinstrub, Mitarbeiter IT-Service Desk; Limburg Ruth Jüliger, Konferenzkoordinatorin, Bonn Jan Krüger, Gewerkschaftssekretär; Berlin Christoph Weckmann, Koch / Sous Chef, Köln (seit 26.04.2022) Andreas Sticha, Geschäftsführer, Wien (seit 19.04.2022) Claudia Huber, Gewerkschaftssekretärin, Cadolzburg (stellv. Vorsitzende seit 02.11.2022) Die Aufsichtsratsvergütungen des Geschäftsjahres betragen T€ 30 (Vorjahr T€ 30). Anzahl der Arbeitnehmer Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 4.075 (Vorjahr 4.020) beschäftigt; davon 3.513 Gewerbliche, 562 Angestellte sowie 2 Auszubildende (im vorigen Geschäftsjahr 3.413 Gewerbliche, 604 Angestellte sowie 3 Auszubildende). Nachtragsbericht Nach dem Stichtag sind keine Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. ErgebnisverwendungsvorschlagAufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird das negative Jahresergebnis von T€ 2.896 durch die Sodexo GmbH, Heidelberg ausgeglichen. Muttergesellschaft und verbundene Unternehmen Oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Bellon S.A., Issy-les-Moulineaux /Frankreich. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Sodexo S.A., Issy-les-Moulineaux/Frankreich. Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen des obersten Mutterunternehmensbetrachtet. Der Konzernabschluss der Sodexo S.A. ist auf Anfrage bei der Sodexo S.A. oder auch bei der Gesellschaft erhältlich. Er soll außerdem in deutscher Sprache im Unternehmensregister veröffentlicht werden. Der Konzernabschluss der Bellon SA ist auf Anfrage bei der Bellon SA erhältlich und auf der Sodexo-Website im Bereich Publispeak abrufbar. Abschlussprüferhonorar Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben, da diese Angaben im Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Konzernabschluss der Sodexo S.A., Issy-les-Moulineaux/Frankreich, enthalten sind.
Rüsselsheim, den 22. Januar 2024 Die Geschäftsführung Caroline Litot Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die Sodexo Services GmbH, Rüsselsheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sodexo Services GmbH, Rüsselsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sodexo Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 22. Januar 2024 KPMG
AG
Rataj, Wirtschaftsprüfer Köttner, Wirtschaftsprüferin Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der Sodexo Services GmbH wurde am 26. Juni 2024 festgestellt. |
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