Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 11416
Vorher
ATR Industrie-Elektronik Beteiligungs GmbHATR Industrie-Elektronik GmbH
Eingetragen
6.3.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
die Entwicklung, die Fertigung und der Vertrieb von elektronischen Bauteilen, Geräten, Systemen, Steuer- und Regelanlagen (Schaltanlagen) sowie der Erwerb und die Vergabe von Schutzrechten und Lizenzen im weitest denkbaren technischen Umfeld derartiger Anlagen. Außerdem kann die Gesellschaft sich an Tochtergesellschaften der "Siempelkamp-Gruppe" des Geschäftsbereichs Maschinenund Anlagenbau beteiligen. Innerhalb dieses Aufgabenkreises ist die Gesellschaft im In- und Ausland zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Ralf Meier
seit 10.2.2026
Geschäftsführer
Felix Kibelsky
seit 10.2.2026
Geschäftsführer
Axel Baumeister
seit 10.2.2026
Prokura
Stefani Stampe
seit 12.5.2014
Prokura
Prokura
Stefan Ziemes
seit 21.7.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH
Germany
1.010.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ATR Industrie-Elektronik GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1.1 Produkte und Dienstleistungen

Die ATR Industrie-Elektronik GmbH ist im Wesentlichen in dem Geschäftsfeld Elektronik-Bauteile und in der Fertigung von Schaltgerätekombinationen tätig. Wir sind Teil des Geschäftsbereiches Maschinen- und Anlagenbau des Mutterkonzerns Siempelkamp mit Standort Krefeld.

1.2 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Das bereits im Vorjahr unterdurchschnittliche Wachstum der Weltkonjunktur hat sich in 2015 abermals abgeschwächt. So meldet das Institut für Weltwirtschaft in Kiel ein globales Wachstum von sehr mäßigen 3,1 %. Dabei haben sich die Antriebskräfte weiter von den Schwellenländern hin zu den Industrieländern verschoben, die wiederum von der expansiven Geldpolitik profitiert haben. In den Schwellenländern - die derzeit zu einem großen Teil einem sehr schwachen und zum Teil sogar rezessiven Konjunkturverlauf ausgesetzt sind - hat sich das Wirtschaftswachstum mit etwa 4 % gegenüber dem Vorjahr nochmals spürbar verringert.

Dabei wurde das Wachstum der Industrieländer und einiger Schwellenländer sogar noch vom niedrigen Ölpreis begünstigt und im EURO Raum stützte zusätzlich der schwache EURO die Konjunktur.

Für 2016 ist hinsichtlich der globalen Konjunktur mit einem heterogenen Verlauf zu rechnen. Der Anstieg der Weltproduktion wird sich nach der Prognose des IfW Kiel in 2016 mit 3,4 % nur moderat und in 2017 voraussichtlich um 3,8 % erhöhen. Ein nachhaltiger und breit angelegter selbsttragender Aufschwung ist vor dem Hintergrund zahlreicher Wachstumsrisiken kaum zu erwarten.

Risiken für die Weltwirtschaft ergeben sich aus zahlreichen geopolitischen Unsicherheiten wie die Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine, aus der europäischen Verschuldungsproblematik sowie einem - nach der Zinswende in den USA - zu erwartenden weiteren Anstieg des Zinsniveaus. Die konjunkturelle Abschwächung in China dürfte ebenfalls spürbare negative Auswirkungen haben.

Die Konjunktur im Euro-Raum zeigte in 2015 mit einem Wachstum von 1,6 % nur eine leichte Dynamik. Dabei profitierte der private Konsum von ansteigender Beschäftigung und höheren Löhnen sowie energiepreisbedingten Kaufkraftzuwächsen. Verbesserte Finanzierungsbedingungen und günstigere Absatzperspektiven sollten die Entwicklung der Investitionsausgaben begünstigen, wobei allerdings die wachsenden Unsicherheiten bezüglich der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Investitionsneigung schmälern. Für 2016 liegt die Wachstumserwartung daher bei 1,7 %.

Die deutsche Konjunktur wurde in 2015 mit 1,8 % vom privaten und staatlichen Konsum getragen, während sich die Industrieproduktion aufgrund einer enttäuschenden Entwicklung im Außenhandel nur schwach entwickelte. Allerdings rechnet das IfW Kiel hier aufgrund der erneuten Abwertung des EURO mit einer Belebung der Exporte sowie auch der Investitionen.

Die Dynamik der US-Konjunktur hat sich nach einem schwachen Beginn aufgrund der Fortschritte bei der Konsolidierung der privaten Haushalte und einer verbesserten Arbeitsmarktlage mit einer Zunahme des privaten Konsums verstärkt. Für 2015 liegt das Wachstum bei 2,5 %; für 2016 werden 2,8 % erwartet.

Von den BRIC Staaten ist lediglich die Wirtschaft Indiens nach 7,5 % in 2015 mit 8 % in 2016 voraussichtlich auf Wachstumskurs. In China ist nach einem Plus von knapp 7 % in 2015 für 2016 eine weitere Abschwächung auf 6,5 % zu erwarten. Für Brasilien ist nach einem Rückgang in 2015 um 2,7 % für 2016 ein weiterer Rückgang um 0,6 % zu erwarten. Für Wachstum braucht Brasilien verbesserte Rahmenbedingungen für Investitionen, z.B. durch Bürokratieabbau und eine Vereinfachung des Steuersystems.

Russland wird nach einem Minus von 4,5 % in 2015 aufgrund des niedrigen Ölpreises und der ungelösten Ukraine-Krise auch in 2016 im Rahmen einer moderat aufwärts gerichteten Weltkonjunktur bestenfalls stagnieren.

Entwicklung der Branche

Nach Angaben des VDMA lag der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau im Dezember 2015 um 11 % über dem Vorjahresniveau. Insgesamt wurde in 2015 lediglich ein Plus von 1 % gegenüber dem Vorjahr erreicht. Für 2016 erwartet der VDMA eine Stagnation der Maschinenproduktion auf einem sehr hohen Niveau von rund 200 Milliarden EUR.

1.3 Entwicklung des eigenen Geschäftsverlaufes

Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Gesamtbranche hat sich der Auftragseingang in den für den Geschäftsbereich Maschinen- und Anlagenbau relevanten Märkten insbesondere im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2015 positiv entwickelt. Mit einem Auftragseingang von 25,9 Mio. € gegenüber 22,6 Mio. € im Vorjahr verzeichneten wir ein sehr gutes Jahr. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 konnte mit 28,1 Mio. € den Vorjahreswert von 21,1 Mio. € projektbedingt erheblich übertreffen. Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil des Umsatzes im Bereich Schaltschrankbau. Erfreulicherweise konnten die Konzernumsätze in diesem Bereich um 71 % gesteigert werden.

1.4 Beurteilung der Geschäftsentwicklung

Das Geschäft hat sich im Geschäftsfeld Fertigung sehr positiv entwickelt und macht auch für das Geschäftsjahr 2016 weiterhin einen robusten Eindruck. Die Erwartung des Auftragseingangs ermöglicht einen guten Ausblick in das Jahr 2016, in dem wir von einer ausreichenden Auslastung der Produktionskapazitäten ausgehen.

1.5 Umsatzentwicklung

Insgesamt ist der Umsatz gegenüber dem Jahr 2014 um 6,9 Mio. € (33 %) gestiegen. Die deutliche Umsatzsteigerung ist projektbedingt auf die erhöhten Auftragseingänge im Geschäftsjahr zurückzuführen. Durch die hohe Auslastung und Bearbeitung laufender Aufträge hat sich zusätzlich die Gesamtleistung um 39 % auf 28 Mio. € erhöht.

1.6 Beschaffung

Aufgrund der langfristigen Zusammenarbeit mit bevorzugten Lieferanten und frühzeitigen Preisverhandlungen konnten, im Vergleich zur allgemeinen Rohstoffpreisentwicklung, weiterhin gute Einkaufskonditionen erzielt werden.

1.7 Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in immaterielle Wirtschaftsgüter und Sachanlagen in Höhe von insgesamt 0,1 Mio. € getätigt. Im Wesentlichen wurden Werkstatt- und Werkzeugwagen angeschafft und Ersatzinvestitionen im Fertigungs- und Verwaltungsbereich getätigt. In den beiden folgenden Geschäftsjahren sind Investitionen von insgesamt 0,2 Mio. € vorgesehen.

1.8 Forschung und Entwicklung

Der Entwicklung neuer marktgerechter Produkte wird insbesondere im Geschäftsfeld Elektronik ein hoher Stellenwert zugeordnet. Die Produkte des Katalog-Geschäftes werden kontinuierlich und marktorientiert auf den neuesten Stand der Technik angepasst und aus Kundeninformationen und Kundenanfragen erfolgt die Entwicklung neuer Produkte. Das Portfolio wird dadurch erweitert und es wird eine stärkere Marktdurchdringung erreicht. Im Bereich Kundenentwicklungen werden kostenoptimierte Lösungen angeboten. Dies bedeutet, dass die Entwicklungen anforderungsoptimiert erfolgen. Das Standardgeschäft der Industrie-PC's erfolgt ebenfalls in enger Abstimmung mit den Key-Kunden. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind branchenüblich.

1.9 Personal

Die Qualifizierung unserer Mitarbeiter ist ein wesentlicher Baustein unseres unternehmerischen Erfolges. Daher ist die Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungspersonal ein wesentlicher Fokus.

Der Personalstand am 31. Dezember 2015 betrug 64 Mitarbeiter zzgl. 11 Auszubildende. Das entspricht einer Erhöhung des Personalbestandes um insgesamt 2 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr.

2. Ertragslage

2.1 Umsatz und Gesamtleistung

Insgesamt stieg der Umsatz gegenüber dem Jahr 2014 auf 28,1 Mio. € (Vorjahr 21,1 Mio. €). Durch die Abarbeitung des hohen Auftragsbestandes zu Jahresbeginn und des hohen Auftragseingangs im laufenden Geschäftsjahr ist die Gesamtleistung mit 28 Mio. € (Vorjahr 20,1 Mio. €) um 39 % gestiegen.

2.2 Materialaufwand

Im Geschäftsjahr 2015 wurden im Vergleich zum Vorjahr mehr Leistungen zugekauft. Hierdurch erhöhte sich der Materialaufwand von 14,8 Mio. € auf 22,0 Mio. € (49 %). Die Materialquote, in Bezug zur Gesamtleistung, stieg von 73 % im Vorjahr auf 79 % im laufenden Jahr.

2.3 Personalaufwand

Der Personalaufwand in Höhe von 3,8 Mio. € zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr mit 3,8 Mio. € um 1,6 % erhöht. Hieraus resultierend ist der Personalaufwand in Relation zur gestiegenen Gesamtleistung von 19 % im Vorjahr auf 14 % im laufenden Jahr gesunken.

2.4 Ergebnisentwicklung

Die Ertragslage hat sich erwartungsgemäß gut entwickelt. Hierzu trug insbesondere die Vollauslastung der vorhandenen Kapazitäten bei. Insgesamt kann ein Ergebnis vor Steuern in der Höhe von T€ 1.169 ausgewiesen werden. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 788.

Bezüglich der finanziellen Leistungsindikatoren ist festzustellen, dass sich die EBITDA-Rendite (ohne Berücksichtigung außerordentlicher Aufwendungen und Erträge) als wichtige Ertragskennzahl von 4,1 % im Vorjahr auf 4,7 % im laufenden Jahr verbessert hat.

2.5 Beurteilung der Ergebnisentwicklung

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung das Jahr 2015 als ein sehr gutes Jahr, das insbesondere im Auftragseingang und Umsatz die Werte des Vorjahres erheblich übertreffen konnte. Der Auftragsbestand per 31.12.2015 in Höhe von 3,8 Mio. € (Vorjahr 5,9 Mio. €) bietet eine gute Basis für die Finanz- und Ertragslage der Zukunft.

3. Finanzlage

Zum Abschlussstichtag verfügt die Gesellschaft über Finanzmitteläquivalente in Höhe von T€ 2.697, die bei einem Cash-Pool der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH bestehen. Sie verfügt weiterhin über Bankguthaben in Höhe von T€ 13. Darüber hinaus hat die Sparkasse Krefeld der Gesellschaft eine Kreditlinie in Höhe von T€ 750 sowie eine Avallinie in Höhe von T€ 250 eingeräumt.

Am Bilanzstichtag wurde keine Avallinie in Anspruch genommen. Ziel des Finanzmanagements ist es, die Fähigkeit des Unternehmens aufrecht zu erhalten, jederzeit die fälligen Verbindlichkeiten bedienen zu können. Aufgrund des Auftragsbestandes sowie der langfristigen Finanzierung ist die Liquidität im kommenden Jahr hinreichend gesichert.

Die Kennzahlen zur Finanzlage sind im Folgenden aufgeführt. Im Gegensatz zum Vorjahr haben wir die Veränderung des Cash-Pools im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit gezeigt. Zur besseren Vergleichbarkeit der Vorjahreswerte haben wir diese sowohl in der vorherigen als auch in der neuen Darstellung abgebildet.

2015
T€
2014 (Anpassung)
T€
2014
T€
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.173 - 2.027 693
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 79 - 196 - 196
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 2.086 2.220 - 500
Veränderung des Finanzmittelfonds 8 - 3 - 3

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme veränderte sich von 9,2 Mio. € um 13 % auf 10,4 Mio. €.

Die wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen sind bereits im Abschnitt 1.7 erläutert worden.

Das Vorratsvermögen hat sich um 0,6 Mio. € auf 1,9 Mio. € erheblich reduziert. Die wesentlichen Veränderungen ergeben sich aus den Reduzierungen der RHB-Stoffe mit 0,3 Mio. € und der Erhöhung der aktivisch in Abzug gebrachten erhaltenen Anzahlungen mit 0,2 Mio. €.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an fremde Dritte in der Höhe von 0,3 Mio. € haben sich gegenüber dem Vorjahr (0,7 Mio. €) deutlich reduziert.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich deutlich gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Mio. €. Im Wesentlichen betrifft dies Forderungen gegenüber Cash Pool i. H. v. 2,1 Mio. €.

Die EK-Quote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 57 % auf 58 % verbessert. Ursache hierfür ist das Anwachsen des Eigenkapitals, indem der Gesellschafter derzeit auf Ausschüttungen verzichtet. Negativ beeinflusst wurde diese Kennzahl durch die Erhöhung der Bilanzsumme um T€ 1.187 auf T€ 10.411.

Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um 0,2 Mio. € auf 0,5 Mio. € (Vorjahr 0,7 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. € auf 3,1 Mio. €.

5. Nachtragsbericht

Bis zum Abschluss der Prüfungshandlungen sind darüber hinaus keine Ereignisse eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf die im Lagebericht und Anhang dargestellte Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens haben.

6. Chancen- und Risikobericht

Die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist nach wie vor von hohen Unsicherheiten geprägt. Sorge bereitet der Importdruck auf den Werkstoffmärkten vor allem in Asien sowie die Volatilität der Energie- und Rohstoffpreise, die eine zurückhaltende Investitionsneigung bei Großprojekten im Anlagenbau verursacht. Weitere Auswirkungen sind zurzeit noch nicht absehbar.

Wichtige Voraussetzung für die zu erwartende Entwicklung unserer Geschäftsfelder ist die Annahme, dass es zu keiner weiteren Eskalation der geopolitischen Krisen kommt.

Eine wesentliche Chance könnte sich aus dem Wegfall der Iran-Sanktionen ergeben, da Investitionen aus dem Iran über Jahre nicht auf dem Markt platziert werden konnten.

Weiterhin dürfte das Wachstum der Weltwirtschaft insbesondere von der Entwicklung in den Schwellenländern abhängen. Zu einer Belebung sollte es kommen, wenn die tiefen Rezessionen in Russland und in Brasilien abklingen.

Die Entwicklung der Wirtschaft in den Industrieländern sollte in 2016 bei rund 2 % liegen.

Die Risikopolitik ist seit Einführung Ende des Jahres 2002 ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik. Die Geschäftsführung der Siempelkamp Holding hat die wesentlichen Elemente des Risikomanagements in Richtlinien gefasst, die für alle Gesellschaften des Geschäftsbereiches Maschinen- und Anlagenbau gültig sind. Ebenso existiert eine Compliance-Richtlinie.

Das Risikomanagement beinhaltet die Identifizierung, Quantifizierung, Limitierung und Überwachung sowie das Reporting der Risiken. Auf Basis der durchgeführten quantitativen und qualitativen Auswertungen gibt das Risikomanagement zudem Handlungsempfehlungen.

Im Rahmen des DIN EN ISO 9001-Überwachungsaudits durch den TÜV am 26.05.2015 wurde erneut der Nachweis erbracht, dass auch das Risikomanagement der Norm entsprechend unterhalten wird.

Soweit erforderlich wurde für die aus den verschiedenen Bereichen stammenden Risiken durch Rückstellungen Vorsorge getragen.

Entwicklungsbeeinträchtigende und Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

6.1 Preisänderungsrisiko

Es ist das Ziel, Preisänderungen auf der Beschaffungsseite entgegenzuwirken, indem langfristige Lieferantenverträge abgeschlossen werden. Auf der Absatzseite werden durch Vereinbarungen von Preisgleitklauseln mögliche Preisänderungen weitergegeben.

6.2 Ausfallrisiko

Dem Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Ansatz einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Prozentsatz lag im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert gegenüber 2014 bei 1 %. Per 31.12.2015 wurden keine Forderungen einzelwertberichtigt.

6.3 Liquiditätsrisiko

Um Liquiditätsrisiken frühzeitig begegnen zu können, erstellt die ATR regelmäßig Liquiditätspläne, die einen kurzfristigen Zeitraum von einem Monat und einen langfristigen Zeitraum von zwei Jahren darstellen. Eine Kreditlinie bei der Sparkasse ist vereinbart, ebenso die Zugehörigkeit zum Cash-Pool der Firma Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH.

6.4 Risiko aus Zahlungsstromschwankungen

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen liegen nicht vor.

7. Prognosebericht

7.1 Allgemeine Entwicklung / konjunkturelles Umfeld

Führende Wirtschaftsinstitute gehen davon aus, dass sich das Bruttoinlandsprodukt in 2016 noch verhalten positiv entwickeln wird.

 

2016: 2,2 Prozent (IfW Kiel)

 

2016: 1,8 Prozent (RWI Essen)

 

Quellen: Forschungsinstitute, Prognose des Bruttoinlandsproduktes 2016 und 2017, Stand: Januar 2016

Die strategische Ausrichtung der Gesellschaft sieht einen weiteren Ausbau des Standardgeschäftes an dem Standort Krefeld vor. Hier werden für das Geschäftsjahr 2016 insbesondere die Produktion und der Vertrieb elektronischer Bauteile sowie die Fertigung von Schaltgerätekombinationen für die Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH die Kerngeschäftsfelder der Gesellschaft sein.

Aufgrund der Entwicklung des Geschäftsvolumens der Muttergesellschaft basiert die Planung 2016 der Gesellschaft auf einer erhaltenen aber vorsichtigen Geschäftsentwicklung.

7.2 Ergebniserwartung und Finanzlage

Aufgrund der Auftragslage sowie der erwarteten Auslastung sehen wir in allen Bereichen für das Geschäftsjahr 2016 weiterhin ein positives Ergebnis. Das Unternehmensergebnis wird von der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2016 in einer Größenordnung von 0,3 Mio. € erwartet.

Es wird davon ausgegangen, dass mit den genannten Geschäftsfeldern ein Geschäftsvolumen in 2016 25 Mio. € erreicht wird.

7.3 Erwartungen hinsichtlich der Liquidität

Die tägliche Liquiditätssteuerung wird monatlich in konzerneinheitlichen rollierenden 12-Monats Cashflow Planungen zusammengefasst.

Trotz genauer, sorgfältiger und risikoorientierter Planung können natürlich unerwartete Ergebnisbeeinflussende Ereignisse eintreten, was durch die weltweite Finanzsituation noch verschärft wird. Derartige Ereignisse sind, trotz risikoorientierter Planung, heute noch nicht absehbar.

Das finanzielle Gleichgewicht ist durch einen voraussichtlich gut ausreichenden Stand an Liquidität und zusätzlich langfristig bestehende Banklinien gesichert.

Für die nächsten beiden Geschäftsjahre wird ein Liquiditätsbestand auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2015 erwartet.

 

Krefeld, im Februar 2016

Timo Amels

Bilanz zum 31. Dezember 2015

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

AKTIVA

31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 5.718,11 11.098,62
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 195.653,61 216.430,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 386.158,00 415.722,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.974,81 69.651,40
636.786,42 701.804,42
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 248.027,00 248.027,00
890.531,53 960.930,04
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.046.127,20 1.340.516,10
2. Unfertige Erzeugnisse 1.230.220,57 1.280.527,22
abzügl. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 497.279,06 732.941,51 - 286.966,38
3. Fertige Erzeugnisse 155.053,79 163.480,80
1.934.122,50 2.497.557,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 260.523,74 723.498,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.091.793,13 4.780.841,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 203.935,34 239.459,23
7.556.252,21 5.743.799,07
III. Kassenbestand. Guthaben bei Kreditinstituten 14.783,83 7.309,57
9.505.158,54 8.248.666,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.302,50 14.110,48
10.410.992,57 9.223.706,90

PASSIVA

31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.010.000,00 1.010.000,00
II. Kapitalrücklage 1.275.339,72 1.275.339,72
III. Gewinnvortrag 2.937.836,38 2.479.917,44
IV. Jahresüberschuss 788.463,09 457.918,94
6.011.639,19 5.223.176,10
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 236.472,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 516.150,00 672.124,00
752.622,00 672.124,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 526,10 28.720,24
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.147.265,76 2.729.158,92
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 309.375,80 355.244,23
4. Sonstige Verbindlichkeiten 189.563,72 215.283,41
- davon aus Steuern: T€ 35; i.Vj.: T€ 38 3.646.731,38 3.328.406,80
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 153; i.Vj.: T€ 177
10.410.992,57 9.223.706,90

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

2015 2014
1. Umsatzerlöse 28.064.015,77 21.140.337,60
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen - 58.733,66 - 1.011.274,65
3. Sonstige betriebliche Erträge 122.109,95 297.890,68
28.127.392,06 20.426.953,63
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 20.340.266,34 - 13.513.067,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 1.678.971,45 - 1.255.081,27
- 22.019.237,79 - 14.768.148,75
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 3.196.067,99 - 3.169.609,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung - 624.124,74 - 589.536,94
- 3.820.192,73 - 3.759.146,33
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 149.102,36 - 124.337,40
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 966.028,44 - 1.046.562,07
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.488,27 3.606,38
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 - 38.000,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 4.899,15 - 9.065,47
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.169.419,86 685.299,99
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 380.769,97 - 227.192,37
13. Sonstige Steuern - 186,80 - 188,68
14. Jahresüberschuss 788.463,09 457.918,94

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015

I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSATZE

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 ist, obwohl wir eine mittelgroße Kapitalgesellschaft sind, nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften in sinngemäßer Anwendung der §§ 238 - 288 HGB aufgestellt.

Um Klarheit und Übersichtlichkeit von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, wurden Vermerke und Aufgliederungen soweit wie möglich im Anhang ausgewiesen.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

2. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und - soweit geboten - außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, soweit geboten vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen der Vermögensgegenstände werden linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden in 2015 in voller Höhe gemäß § 6 Abs. 2 EStG angesetzt und abgeschrieben. Der buchmäßige Abgang wurde für das Geschäftsjahr 2015 im Folgejahr unterstellt.

3. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten unter Einbeziehung von Abschreibungen einbezogen.

Soweit erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen aktivierte Vorratswerte betreffen, wird eine Verrechnung vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen von verbundenen Unternehmen werden mit den übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten mit verbundenen Unternehmen verrechnet, sofern sie nicht von den Vorräten abzusetzen sind.

Das Vorratsvermögen ist verlustfrei bewertet.

Erhaltene Anzahlungen von verbundenen Unternehmen wurden in Höhe von T€ 790 (Vj. T€ 572) empfangen. Davon wurden T€ 497 (Vj. T€ 236) aktivisch von den Vorräten abgesetzt und T€ 293 (Vj. T€ 336) als Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen abgebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Berechnungssatz liegt wie im Vorjahr unverändert bei 1 %.

5. Rückstellungen

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen und sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

6. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen erfolgt nach der Netto-Methode.

7. Latente Steuern

Die sich aus den Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz ergebenden Steuerlatenzen werden mit dem durchschnittlichen Steuersatz für Körperschaft- und Gewerbesteuer von 32,6 % berechnet. Die Unterschiede bestehen im Wesentlichen bei Beteiligungswerten von Tochtergesellschaften. Vom Aktivierungswahlrecht für den Überhang an aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch gemacht.

II. ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ SOWIE DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

A. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen:

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der folgende Anlagespiegel:

ANLAGESPIEGEL

Anschaffungs- bzw. Herstellkosten
31.12.2014
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2015
T€
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 636 3 0 639
636 3 0 639
II. SACHANLAGEN
1. Bauten auf fremden Grundstücken 270 0 0 270
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.088 30 2 1.116
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.240 46 17 3.269
4.598 76 19 4.655
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 502 0 0 502
5.736 79 19 5.796
Abschreibungen
31.12.2014
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2015
T€
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 624 9 0 633
624 9 0 633
II. SACHANLAGEN
1. Bauten auf fremden Grundstücken 53 21 0 74
2. Technische Anlagen und Maschinen 672 59 2 729
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.171 60 17 3.214
3.896 140 19 4.017
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 254 0 0 254
4.774 149 19 4.904
Restbuchwerte
31.12.2014
T€
31.12.2015
T€
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 11 6
11 6
II. SACHANLAGEN
1. Bauten auf fremden Grundstücken 217 196
2. Technische Anlagen und Maschinen 416 386
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69 55
702 637
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 248 248
961 891

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen:

31.12.2015
T€
31.12.2014
T€
Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH 6.049 4.052
Siempelkamp Logistics & Service GmbH 653 256
Büttner Energie- und Trocknungstechnik GmbH 314 309
W. Strothmann GmbH 73 162
Siempelkamp Maschinenfabrik GmbH 1 2
Siempelkamp Ltd. Partnership 2 0
7.092 4.781

Diese Beträge betreffen in Höhe von T€ 4.275 (Vj. T€ 4.030) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. T€ 2.697 (Vj. T€ 611) betreffen den Cash-Pool. Forderungen aus UST-Guthaben (Organkreis) sind mit T€ 120 (Vj. T€ 140) beinhaltet. Die Forderung gegen die Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH ist gleichzeitig eine Forderung gegen den Gesellschafter.

3. Sonstige Rückstellungen:

31.12.2015
T€
31.12.2014
T€
Garantieverpflichtungen 201 250
Beschäftigungsverhältnisse 160 221
Übrige 155 201
516 672

4. Verbindlichkeiten:

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen:

31.12.2015
T€
31.12.2014
T€
Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH 197 74
Siempelkamp Logistics & Service GmbH 72 270
Büttner Energie- und Trocknungstechnik GmbH 40 0
Siempelkamp Maschinenfabrik GmbH 0 10
Ventapp GmbH 0 1
309 355

Die Verbindlichkeiten betreffen mit T€ 16 (Vj. T€ 19) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit T€ 293 (Vj. T€ 336) erhaltene Anzahlungen. Die Verbindlichkeit gegen die Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH ist gleichzeitig eine Verbindlichkeit gegen den Gesellschafter.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

bis zu 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
31.12.2015
T€
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1 0 0 1
Vorjahr 29 0 0 29
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.147 0 0 3.147
Vorjahr 2.729 0 0 2.729
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 309 0 0 309
Vorjahr 355 0 0 355
sonstige Verbindlichkeiten 63 127 0 190
Vorjahr 62 153 0 215
3.520 127 0 3.647
Vorjahr 3.175 153 0 3.328

B. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse:

Darstellung nach geografischen Merkmalen

31.12.2015
T€
31.12.2014
T€
Inland 24.932 16.942
EU 2.878 3.994
Drittländer 254 204
28.064 21.140

Darstellung nach Geschäftsbereichen

31.12.2015
T€
31.12.2014
T€
Fertigung 25.717 18.091
Elektronik 1.484 2.299
Ersatzteile 863 750
28.064 21.140

In den Umsatzerlösen sind Konzernumsätze mit T€ 19.451 (Vj. T€ 11.626) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i. H .v. T€ 87 (Vj. T€ 246) enthalten. Diese Erträge betreffen im Wesentlichen die Auflösungen von Rückstellungen i. H. v. T€ 80.

3. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung mit T€ 5 (Vj. T€ 7) enthalten.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen mit T€ 15 enthalten (Vj. T€ 11).

5. Zinsen verbundene Unternehmen

31.12.2015
T€
31.12.2014
T€
Zinserträge von verbundenen Unternehmen 1 3

6. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Abschreibungen auf Finanzanlagen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind nicht angefallen (Vj. T€ 38).

7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Im Steueraufwand sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten.

III. SONSTIGE ANGABEN

1. Eventualverbindlichkeiten

Die Subsidiärhaftung für die Unterdeckung der Unterstützungskasse (mittelbare Pensionszusage) beträgt am Bilanzstichtag T€ 1.065 (Vj. T€ 994, Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB). Die für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 prognostizierten Rentenzahlungen werden durch das Kassenvermögen der Unterstützungskasse gedeckt. Mit einer Inanspruchnahme ist deshalb nicht zu rechnen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen beträgt zum Abschlussstichtag T€ 56 (Vj. T€ 45). Das Bestellobligo beläuft sich auf T€ 730 (Vj. T€ 690).

3. Geschäftsführung

Die Gesellschaft wurde vertreten durch ihren Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Timo Christian Amels, Krefeld (ohne Bezüge).

4. Mutterunternehmen

Die Anteile an unserer Gesellschaft werden zu 100 % von der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH (vormals Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG), Krefeld, gehalten. Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den Kreis der verbundenen Unternehmen aufstellt, ist die G. Siempelkamp GmbH & Co. KG, Krefeld. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, die zum Konzernkreis G. Siempelkamp GmbH & Co. KG, Krefeld, gehören, werden unter den Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft wird im E-Bundesanzeiger offengelegt.

5. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2015 wurden durchschnittlich 64 Mitarbeiter (Vj. 64 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Ermittlung der Arbeitnehmerzahl wurde nach § 267 Abs. 5 HGB vorgenommen. Im Einzelnen wurden beschäftigt:

 

Angestellte: 26 Mitarbeiter (Vj. 25 MA)

 

Gewerbliche: 38 Mitarbeiter (Vj. 39 MA)

 

Auszubildende: 10 Mitarbeiter (Vj. 7 MA)

6. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird im Konzernanhang der G. Siempelkamp GmbH & Co. KG, Krefeld, angegeben.

 

Krefeld, im Februar 2016

- Die Geschäftsführung -

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ATR Industrie-Elektronik GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Krefeld, 12. Februar 2016

Treuhand- und Revisions-
Aktiengesellschaft
Niederrhein
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Siebing, Wirtschaftsprüfer

ppa. Uhl, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 05.04.2016.

Am 05.04.2016 wurde ebenfalls beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 788.463,09 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

  • Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen

  • Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften

  • Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.