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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Rehmet seit 9.6.2015 | Vorstandsmitglied |
Christoph Deutsch seit 30.6.2014 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VDD AGGroßschirmaJahresabschluss zum 31. Dezember 2015Bilanz zum 31. DEZEMBER 2015VDD AG, GROßSCHIRMAAKTIVA
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015VDD AG, GROßSCHIRMAI. Allgemeines Der Jahresabschluss der VDD AG, Großschirma, (im Folgenden "VDD AG"), ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Die im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde von einer positiven Fortführungsprognose (going concern) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Die Gesellschaft hat ihre operative Tätigkeit am 1. April 2014 aufgenommen, im September 2014 erfolgte ihre Markteinführung. Das Geschäftsjahr 2015 ist daher geprägt von den Herausforderungen der Start-up- sowie der Wachstumsphase: die Kosten zum raschen Aufbau des Vertriebs- und Produktionssystems konnten trotz schnell steigender Umsätze noch nicht gedeckt werden. Zum Stichtag 31. Dezember 2015 wird ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 480 bei einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 243 ausgewiesen. Der Jahresfehlbetrag wird dabei durch außerordentliche Erträge in Höhe von TEUR 402 und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 142 positiv beeinflusst. Aufgrund der Fortführung der Wachstumsstrategie wird für das Geschäftsjahr 2016 nochmals ein Jahresverlust in Höhe von ca. TEUR 453 prognostiziert, dabei wird ab dem 3. Quartal 2016 der Break-Even erreicht. Im Geschäftsjahr 2017 wird von einer Stabilisierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft am Markt verbunden mit einem weiteren Umsatzanstieg bei annähernd unveränderter Kostenstruktur ausgegangen, so dass ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. TEUR 12 erwartet wird. Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und zur weiteren Sicherung der Finanzierung der Gesellschaft wurde auf der Hauptversammlung vom 29. August 2016 das Grundkapital der Gesellschaft um TEUR 250 auf TEUR 1.000 gegen Bareinlage durch Ausgabe von insgesamt 250.000 Stück neuen Namensstückaktien zum Ausgabebetrag von EUR 1,00 erhöht. Des Weiteren besteht ein Kontokorrentkreditrahmen (TEUR 350), der zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurde, und entsprechend der vorliegenden mittelfristigen Liquiditätsplanung als ausreichend zur Abdeckung der zukünftigen Liquiditätserfordernisse eingeschätzt wird. Sollten die der Planung zugrunde liegenden Annahmen nicht wie vorgesehen oder mit zeitlichen Verzögerungen umgesetzt werden, planen die Gesellschafter, zusätzliche finanzielle Mittel zur Sicherung der Liquidität sowie zur Stärkung der Eigenkapitalbasis bereitzustellen. II. Bilanzierungs- und Bewertungmethoden 1. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die neu angeschafften Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 410,00 wurden analog § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe als Aufwand behandelt, wenn die Voraussetzungen des § 6 Abs. 2 EStG erfüllt waren. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. 2. Umlaufvermögen Die Bewertung der Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind berücksichtigt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt zum letzten Einkaufspreis. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt unter Beachtung des beizulegenden Wertes mit den Einzel- und Gemeinkosten des Material- und Fertigungsbereiches. Verwaltungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des entsprechenden Anlagevermögens wurden in die Wertansätze einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) in Höhe von 1 % vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen sind Ausgaben, die erst für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag Aufwand darstellen. 4. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Unter dem Sonderposten sind bewilligte Investitionszuschüsse für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ausgewiesen, die im Geschäftsjahr 2015 angeschafft und aktiviert wurden. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt über die Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände. Die Auflösung wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bildung der Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEUR 400 (Vj. TEUR 198). 2. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2015 EUR 750.000,00 und ist eingeteilt in 750.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit jeweiligem Anteil am Grundkapital von 0,0002 % bzw. einem Nennbetrag von 1 EUR pro Aktie. Der Vorstand war durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. November 2014 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31. Dezember 2015 gegen Bareinlage um insgesamt bis zu EUR 250.000,00 durch Ausgabe von bis zu 250.000,00 stimmrechtslosen Vorzugsaktien zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen ist (genehmigtes Kapital). Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2016 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 23. Mai 2021 um bis zu EUR 250.000,00 durch Ausgabe von bis zu 250.000,00 auf den Namen lautender vinkulierter stimmrechtsloser Vorzugsaktien gegen Bareinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Altaktionäre zu erhöhen. 3. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.332 (Vj. TEUR 1.429) sind besichert durch: Grundschulden in Höhe von TEUR 1.020, Raumsicherungsübereignungen der finanzierten Anlagen und Vorräte, Globalabtretung der Kundenforderungen, Abtretung der Ansprüche auf Auszahlung des Investitionszuschusses. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 20 (Vj. TEUR 72). IV. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE Die VDD AG, Großschirma, und deren beiden Schwestergesellschaften SDV Direct World GmbH, Dresden, und SDV Winter GmbH, Weidenberg, haben bei der GEFA-Gesellschaft für Absatzfinanzierung mbH, Wuppertal, und bei der GEFA-Leasing GmbH, Wuppertal, Finanzierungen in Form von Darlehens- und Leasingverträgen abgeschlossen. Sicherheitseigentum, das zugunsten der beiden GEFA-Gesellschaften übereignet wurde, haftet wechselseitig für alle bestehenden oder noch entstehenden Forderungen der beiden GEFA-Gesellschaften. Die VDD AG, Großschirma, schätzt ein, dass die beiden Schwestergesellschaften wirtschaftlich in der Lage sein werden, ihren Verpflichtungen aus der Darlehensrückzahlung und den Leasingraten aus eigenen Mitteln nachkommen zu können. V. Sonstige Angaben 1. Mehrheitsbeteiligte Unternehmen Der SDV - Die Medien AG, Dresden, gehören 90 % der Stückaktien am Grundkapital. Die SDV - Die Medien AG ist somit ein mit Mehrheit beteiligtes Unternehmen im Sinne des § 16 AktG. 2. Angaben nach § 158 Abs. 1 AktG Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2015 setzt sich wie folgt zusammen:
3. Gesellschaftsorgane Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten in 2015 an: - Herr Carsten Prokop, Rechtsanwalt, Dresden (Vorsitzender) - Herr Klaus Deutsch, Diplom-Volkswirt, Rottach-Egern - Frau Eva Schepokat, Angestellte, München Vorstand Zum Vorstand sind/waren bestellt: - Herr Christoph Deutsch, Dresden, Diplom-Biologe, gleichzeitig Vorstand der SDV - Die Medien AG, Dresden, und Geschäftsführer der SDV Vergabe GmbH, Dresden, sowie bis zum 31. August 2016 Geschäftsführer der SDV Direct World GmbH, Dresden, und der SDV Winter GmbH, Weidenberg, - Herr Franz Schiederer, Dresden, bis zum 31. August 2016 gleichzeitig Geschäftsführer der SDV Direct World GmbH, Dresden und der SDV Winter GmbH, Weidenberg, sowie bis zum 31. August 2016 Vorstand der SDV - Die Medien AG (jetzt: Thara GmbH), Dresden - Herr Ralf Rehmet, Dresden, Wirtschaftsingenieur, seit 1. Mai 2015 4. Einbeziehung in Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den freiwillig aufgestellten Konzernabschluss der SDV - Die Medien AG, Dresden, einbezogen. Dieser wird nicht veröffentlicht.
Großschirma, den 10. November 2016 Christoph Deutsch, Mitglied des Vorstandes Ralf Rehmet, Mitglied des Vorstandes |
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