Rudolf Laier GmbH
Am Bild 1, 74838 Limbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Heck seit 28.6.2022 | Prokura |
Roland Fuchs seit 22.5.2020 | Prokura |
Tatjana Laier seit 5.5.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rudolf Laier GmbHLimbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein Großhandelsunternehmen im Bereich Dämm- und Isolierbaustoffe. Mit unserem eigenen Fuhrpark und einer speziell auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmten Logistik beliefern wir Baustoffhändler, Baumärkte und direkt auf Baustellen. 2. Forschung und Entwicklung Die von uns entwickelten Wärmedämm-Verbundsysteme verfügen über DIBt- und ETA-Zulassung, welche einen europaweiten Einsatz unserer Systeme ermöglichen. Die ständige Weiterentwicklung, Innovationen und Veränderung einzelner Komponenten des Wärmedämm-Verbundsystems machen eine regelmäßige Überprüfung der Zulassungen erforderlich. Hierzu werden im eigenen Hause Muster erstellt und zur Prüfung an hierzu zugelassene Institute abgegeben. Dadurch wird gewährleistet, dass jede systemrelevante Produktveränderung den in der Branche üblichen und notwendigen Erfordernissen entspricht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach der Pandemie mit unterbrochenen Lieferketten sind es nun die Folgen des immer noch andauernden Ukrainekriegs und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die der deutschen Hochbaubranche und dem Bauhauptgewerbe offensichtlich dramatisch zu schaffen machen. Das höhere Zinsniveau und die anhaltend hohe Baupreise dämpfen laut der Strategieberater den Neubau empfindlich. Renovierungen und Instandhaltungen würden zwar als Stütze dienen, jedoch bei Weitem nicht ausreichen, um den Rückgang im Neubau zu kompensieren. Material- und Lohnkosten werden laut der Prognosen von der anhaltend hohen Inflation getrieben - in der Konsequenz habe die Branche historisch hohe Baupreissteigerungsraten erlebt. Zwar lasse diese Dynamik bereits nach, eine echte Trendumkehr zu sinkenden Preisen sei jedoch nicht absehbar. Der Wohnungsbau zeigt sich der Prognose zufolge im gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld weiterhin in 2024 im Sinkflug. Investitionsanreize wie staatliche Förderprogramme, Subventionen und reduzierte Zinssätze könnten die Branche beleben, auch wenn bürokratische Prozesse bei der Mittelbeantragung sowie die Dauer bis zur Umsetzung diese positiven Hebeleffekte voraussichtlich erst Mitte 2026 sichtbar machen würden und die wirtschaftliche Talsohle durchschritten sein könnte. Verbleibende Restunsicherheiten bleiben trotzdem bestehen und wir müssen abwarten, inwiefern weitere geopolitische und wirtschaftliche Herausforderungen gerade auf unsere Branche sich zukünftig auswirken. 2. Geschäftsverlauf Der Rückgang der Baukonjunktur setzte sich im Jahr 2023 weiter fort. Die gestiegenen Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten beeinflussten wie schon im 2. Halbjahr 2022 zunehmend die Nachfrage nach Bauleistungen. Der Verband des Deutschen Baugewerbes hatte schon im Kalenderjahr 2022 einen Umsatzrückgang für das Jahr 2023 von 5,3 % bis 7 % prognostiziert. Im Lagebericht des Vorjahres haben wir einen Umsatzrückgang von 10 % und einen Rückgang des Cash-Flows von ca. 8 % prognostiziert. Der Umsatzrückgang 2023 betrug 8,1 %, der Cash-Flow ging um 12,9 % auf 1.841,6 TEUR zurück. Die Entwicklung entsprach somit tendenziell unserer Prognose. Den Cash-Flow berechnen wir aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung längerfristiger Rückstellungen. Die Rudolf Laier GmbH kann insgesamt trotzdem auf ein gutes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2023 um 8,1 % gegenüber dem Vorjahr gefallen. Bei einem annähernd proportional zur Gesamtleistung gestiegenen Materialaufwand und um 4,7 % gesunkene Personalkosten ist das Jahresergebnis um 239,9 TEUR auf 1.283,9 TEUR gesunken. Die Materialeinsatzquote konnte durch vorausschauendes Einkaufsverhalten und Weitergabe von Preiserhöhungen an die Abnehmer auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Minderung der Personalkosten ist auf den Rückgang des Personalbestandes zurückzuführen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter konsequenter Ausnutzung von Skontoabzug zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das langfristige Anlagevermögen ist vollständig durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredites war nicht erforderlich. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 342,9 TEUR auf 719,5 TEUR gestiegen. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die liquiden Mittel haben sich aufgrund Minderung des Warenbestands und Rückgang der Forderungen gegenüber dem Vorjahr um 1.288,6 TEUR auf 1.996,0 TEUR erhöht. Die Liquiditätssituation ist nach wie vor als sehr gut zu bezeichnen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen von 18,6 % (Vorjahr 19,3 %), die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an dem Gesamtkapital von 68,5 % (Vorjahr 70,1 %) gekennzeichnet. Die Warenvorräte haben sich aufgrund geänderter Einkaufspolitik und rückläufiger Auftragslage vermindert. Die Verminderung der Rückstellungen sind größtenteils auf den Wegfall der kurzfristigen Instandhaltungsrückstellungen und die Reduzierung von personalbezogenen Rückstellungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht, da Bonusforderungen gegenüber den Lieferanten in geringerem Umfang zu verrechnen waren. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz und der Cash-Flow sind wesentliche Kennzahlen für unsere interne Unternehmenssteuerung. Den Cash-Flow berechnen wir aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Die Umsatzerlöse sind um 8,1 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Cash-Flow beträgt 1.841,6 TEUR und ist damit um 271,5 TEUR niedriger als im Vorjahr. Dies stellt trotz des Rückgangs eine solide Basis der finanziellen Leistungsfähigkeit dar. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Neben der schwachen Nachfrage im Hochbau hat auch wieder ein deutlicher Preiswettbewerb um Aufträge eingesetzt. Der nachhaltige Orderrückgang im Wohnungsneubau und die Nachfrageschwäche im gewerblichen Hochbau führen tendenziell zu einer Unterauslastung der in den letzten Jahren geschaffenen Kapazitätserweiterung. Dieser Produktivitätsverlust stellt das Unternehmen vor enorme betriebswirtschaftliche und unternehmerische Herausforderungen. Unsere Vertriebsaktivitäten setzen wir verstärkt im Sanierungs-, Renovierungs- und Modernisierungssektor ein und kompensieren hierdurch die Umsatzrückgänge im Bereich Wohnungsneubau. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir aufgrund der genannten Risiken von einem Umsatzrückgang von ca. 25 % aus. Dieses geplante Umsatzziel halten wir für realistisch. Auf Grundlage des zu erwartenden Umsatzrückgangs, bei rückläufiger Materialeinsatzquote und sinkender Kostenstruktur, rechnen wir mit einem Rückgang des Cash-Flows auf ca. 750 TEUR. Eine zielgerichtete Vertriebsstruktur, der direkte Kontakt zum Kunden in Verbindung mit einem hervorragenden Servicelevel ist die Basis unserer Unternehmensstrategie und wird auch weiterhin unser tägliches Handeln bestimmen. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die real existierende Bedrohung des gesamten wirtschaftlichen Umfeldes durch den Ukraine-Krieg führt zu massiven Veränderungen am Markt. Die im Kalenderjahr 2023 steigende Inflation und die Erhöhungen der Leitzinsen verteuerten Kredite und bremsen weiterhin die Nachfrage nach Bauleistungen. Der Mangel an günstigem Bauland und sich ständig verändernde und verschärfende Bauvorschriften wirken sich ebenfalls negativ auf das Nachfrageverhalten aus. Wenn auch staatliche Förderprogramme gestrichen wurden, sind Investitionen im Bereich der Wärmedämmung nach wie vor lohnenswert. Ertragsorientierte Risiken Die verbesserten Kostenstrukturen lassen momentan keine ertragsorientierten Risiken erkennen. Es ist davon auszugehen, dass die steigenden Zinsen, der deutliche Kaufkraftverlust sowie der zunehmende Mangel an Fachkräften zukünftig zu einer Stagnation der Bautätigkeit und einer Verschlechterung der Ertragslage führen. Finanzwirtschaftliche Risiken Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die sehr hohe Ausstattung mit Eigenkapital ermöglicht jederzeit die Beschaffung von Liquidität auf dem Kapitalmarkt. 2. Chancenbericht Eine breite Palette von Liefermöglichkeiten sichern den Beschaffungsweg zuverlässig ab. Unsere Handelsprodukte genügen hohen Qualitätsansprüchen, die meist bereits von Lieferantenseite durch unabhängige Institute geprüft bzw. zertifiziert werden. Die auf den Kunden zugeschnittene Logistik ist ein herausragendes Merkmal, welches uns von den Mitbewerbern abhebt. Mit unseren Investitionen sind wir bestens auf die positive Marktentwicklung vorbereitet. 3. Gesamtaussage Das aktuelle Weltwirtschaftsgeschehen wird wesentlich durch den Ukraine-Krieg, den Nahostkonflikt und den Ausgang der Wahlen in den USA beeinflusst. Als wesentliches Risiko sehen wir die Ungewissheit über den Ausgang des Ukraine-Kriegs und dessen Auswirkung auf die Weltwirtschaft. Steigende Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten führen nach wie vor zu einem Nachfragerückgang. Wir beurteilen die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts grundsätzlich positiv, obwohl die Rahmenbedingungen durch die extremen externen Einflüsse nicht förderlich sind. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Auch im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Eigenkapital, ergänzt über Lieferantenkredite und über Kreditlinien verschiedener Banken. Die Inanspruchnahme von Kreditlinien war jedoch nicht erforderlich. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Vl. Bericht über Zweigniederlassungen Wir unterhalten ein Auslieferungslager in Großzöberitz.
Limbach-Heidersbach, 16.07.2024 gezeichnet Tatjana Laier BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses A.I Allgemeine Angaben Die Rudolf Laier GmbH mit Sitz in Limbach wird unter der Handelsregisternummer HRB 441055 beim Amtsgericht Mannheim geführt. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden B.I Auf Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden B.I.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Zugänge werden linear auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 800,00 EUR wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. B.I.2 Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder, sofern notwendig, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. B.I.3 Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Ansatz der Anschaffungskosten nach § 253 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 255 HGB. B.I.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. B.I.5 Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgte mit dem geschätzten Erfüllungsbetrag. B.I.6 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz C.I Anlagevermögen Die Entwicklung der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist im Anlagespiegel dargestellt. C.II Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 1.493.184,81 EUR enthalten (VJ: 1.735.388,69 EUR). Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betrugen 116.564,00 EUR (VJ: 110.264,00 EUR). C.III Eigenkapital Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. C.III.1 Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB Der Unterschiedsbetrag in Höhe von 10 TEUR zwischen der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit einem 7- bzw. 10-Jahresdurchschnittszins ist ausschüttungsgesperrt. C.IV Rückstellungen C.IV.1 Pensionsrückstellungen Die Gesellschaft hat zur Berechnung der Pensionsrückstellungen die Projected Unit Credit Method gewählt. Als Rechnungszins wurden 1,82 % angesetzt, als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zum Ansatz. Zukünftige erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht einbezogen, da diese keine Auswirkungen auf die Höhe der Pension haben. C.IV.2 Verrechnung von Sicherungsvermögen Eine Verrechnung von Sicherungsvermögen war nicht vorzunehmen. C.V Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Bei den Beträgen in Klammern handelt es sich um Vorjahreswerte. Verbindlichkeiten in Höhe von 719,5 TEUR (Vorjahr 376,6 TEUR) sind durch handelsübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltene Verbindlichkeiten aus Steuern betrugen 279,3 TEUR (Vorjahr 225,1 TEUR) und die im Rahmen der sozialen Sicherheit 1,4 TEUR (Vorjahr 1,1 TEUR). C.VI Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr bestehen gegenüber der Laier Grundbesitz GmbH & Co. KG (verbundenes Unternehmen) in Höhe von 1.156 TEUR aus Mietverträgen der Betriebsimmobilien in Heidersbach und Großzöberitz. Aus Service- und Wartungsverträgen bestehen folgende Verpflichtungen:
Das Bestellobligo für das Anlagevermögen beträgt 279 TEUR. C.VII Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung D.I Aufwendungen aus der Abzinsung Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Abzinsung in Höhe von 10.819,00 EUR (VJ: 10.677,00 EUR) enthalten. D.II Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind neben den Steuern auf das laufende Ergebnis Steuern aufgrund der Betriebsprüfung von 35 TEUR enthalten. E. Sonstige Angaben E.I Organmitglieder Geschäftsführerin war im Jahr 2023 Frau Tatjana Laier, Kauffrau, Maler- und Lackierermeisterin E.II Aufstellungserleichterung Von der Erleichterung gemäß § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 Nr. 9a HGB wird Gebrauch gemacht. E.III Personalentwicklung Die Zahl der durchschnittlich im Jahr 2023 bei der Gesellschaft Beschäftigten (ohne Geschäftsführerin und Auszubildende) stellt sich wie folgt dar:
F. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. G. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung wären, sind nach dem 31.12.2023 nicht eingetreten.
Limbach- Heidersbach, 16. Juli 2024 gezeichnet Tatjana Laier Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem Bestätigungsvermerk handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zum vollständigen Jahresabschluss sowie dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Rudolf Laier GmbH, Limbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rudolf Laier GmbH, Limbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rudolf Laier GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unseren Beurteilungen aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, 22.07.2024 OT-audit
GmbH
gezeichnet Oskar Ulrich, Wirtschaftsprüfer gezeichnet Dirk Müller, Wirtschaftsprüfer |
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