Deloitte innoWake GmbH
Robert-Bosch-Straße 1, 89250 Senden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ted Choe seit 2.6.2023 | Geschäftsführer |
Tzvete Lina, geb. Pavlova Janssen seit 5.6.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Deloitte Consulting LLP | 83.40% |
Deloitte innoWake GmbHEigenbeteiligung | 16.60% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 16.60% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deloitte innoWake GmbHSendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsmodell Deloitte innoWake GmbH bietet seit dem Jahr 2000 innovative, nachhaltige und flexible Lösungen für Software-Modernisierungen an. Unser Schwerpunkt liegt auf der Migration von Legacy-Anwendungen nach Java oder .net, welche zuvor in Programmiersprachen wie Natural, Cobol oder PL1 entwickelt wurden. Deloitte innoWake GmbH hat hierfür über die Jahre hinweg eine Produktsuite entwickelt und weltweit Patente angemeldet. Unser Alleinstellungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern besteht in einem hohen Automatisierungsgrad der Lösungen und einem ganzheitlichen Ansatz. Somit bietet Deloitte innoWake GmbH weltweit seinen Kunden für die Ablösung von Legacy-Systemen ein komplettes Angebot an, das nicht nur die Technik auf eine neue Plattform bringt, sondern auch die Anwender Schritt für Schritt an die neuen Technologien heranführt. Zu unseren Kunden zählen Banken, Versicherungen, öffentliche Verwaltungen sowie eine Vielzahl von gewerblichen Unternehmen und IT-Firmen in Europa und den USA. Deloitte innoWake GmbH deckt durch die Zusammenarbeit mit den anderen Unternehmen der Deloitte Gruppe alle Aspekte großer Softwareprojekte ab - von der Anforderungsanalyse über die Programmierung und Softwareanpassung bis zu Betrieb, Wartung und Support. Neben einer kundenorientierten Projektberatung führen wir Designanpassungen durch und schulen Anwender im Umgang mit den entwickelten Produkten, wodurch Dienstleistungs-, Lizenz- und Wartungseinnahmen erwirtschaftet werden. 1.1. Deloitte innoWake GmbH im Überblick Alleiniger Gesellschafter der Deloitte innoWake GmbH ist die Deloitte Consulting LLP mit Sitz in New York, USA. Die Zusammenarbeit mit Deloitte USA hat zu einer erheblichen Vergrößerung der Kundenbasis beigetragen. Durch unsere Zusammenarbeit mit Deloitte Consulting LLP wird erreicht, dass sowohl Ressourcen besser ausgelastet werden als auch zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf von Produkten und Wartungsleistungen erzielt werden. Damit werden zugleich betriebswirtschaftliche Risiken minimiert. Die Leistungen der Deloitte innoWake GmbH werden als Market Offering in der Deloitte Consulting LLP unter der Bezeichnung Application Modernization & Migration (AppMod oder AMM) mit weiteren Leistungen gebündelt und angeboten. In der Schweiz werden unsere Leistungen von der Deloitte innoWake Schweiz AG angeboten. Deloitte innoWake GmbH (Senden) ist zu 100% an der Deloitte innoWake Schweiz AG mit Sitz in St. Gallen beteiligt. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team aus hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deloitte innoWake GmbH bietet zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten sowohl in Deutschland als auch in den USA an. So können Softwareprojekte mit hoher Fachkompetenz auf höchstem technischem Niveau realisiert werden. Darüber hinaus investiert Deloitte innoWake GmbH in Personalrekrutierungen, u.a. durch ein dediziertes Rekrutierungsteam. Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht im Mittelpunkt der Entscheidungen. Wir bieten Home-Office an, welches nahezu von allen Mitarbeitern angenommen wird. Deloitte innoWake GmbH beschäftigt 2023 112 Mitarbeiter an unserem Standort in Senden (Iller). Hiervon ist der größte Teil in der Softwareentwicklung tätig. Diese gliedert sich im Wesentlichen in die Bereiche Product Development, Client Services und Quality Engineering Factory, Innovation Lab und Component Factory. Deloitte innoWake GmbH legt größten Wert auf Ausbildung und Fortbildung, weshalb Fachinformatiker ausgebildet werden. Studierenden wird im Rahmen eines Dualen Studiums die Möglichkeit zur Erstellung ihrer Bachelor- oder Masterarbeiten angeboten. 1.2. Ziele und Strategien Die Deloitte innoWake GmbH ist ein schnell wachsendes IT-Unternehmen mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit den Deloitte-Partnern, das Unternehmens zu einem der führenden Beratungs- und Technologiehäusern für IT-Lösungen weltweit aufzubauen. Dank der hohen Fachkompetenz unserer Mitarbeiter agiert Deloitte innoWake GmbH auf höchstem technischen Niveau. Deloitte innoWake GmbH verfolgt mit der Deloitte-Gruppe zusätzlich das Ziel, kundenspezifische Produkte und Lösungen zu entwickeln und zu vermarkten. Durch die Entwicklung eigener Softwarelösungen für ausgewählte Branchen wird die Branchendurchdringung erhöht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und brachenbedingte Rahmenbedingungen Deutschland Im Jahr 2023 war die deutsche Wirtschaft zu großen Teilen des Jahresverlaufs von stagnierendem Wachstum geprägt. Im vierten Quartal entwickelte sich das Wirtschaftswachstum sogar negativ. Dies zeigt sich auch bei der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, das sich im Vergleich zu 2022 um -0,3% reduzierte. Die gesamtwirtschaftliche Lage war besonders beeinflusst von Nachwirkungen der Kaufkraftverluste aufgrund der Energiepreiskrise, die besonders den privaten Konsum geschwächt haben. Zudem wirkte die geringere Wachstumsentwicklung der Weltwirtschaft auf die Märkte sowie die weiterhin angespannten Situationen der aktuellen geopolitischen Spannungen und Krisen. Auch die nach wie vor kritische Lage auf dem Arbeitsmarkt hemmt ein mögliches Wachstum nachhaltig. Die deutsche Bundesregierung war zunächst in ihrer Jahresprojektion im Januar 2023 von einem Wirtschaftswachstum von 0,2% ausgegangen, musste diese Einschätzung allerdings besonders aufgrund des Rückgangs des privaten Konsums im laufenden Jahr mehrfach anpassen. Während die Bundesregierung ihre Prognose zunächst im Frühjahr 2023 auf Basis der sich normalisierenden Inflationsraten noch auf ein Wachstum von 0,4% anhob, korrigierte sie diese anschließend im Rahmen der Herbstprojektion aufgrund von anhaltenden geo- und geldpolitischen Krisen deutlich nach unten auf einen Rückgang um 0,4%. Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. Zwar erholten sich besonders zum Ende des Jahres die Zahl der Beschäftigen leicht, allerdings bleibt die Zahl der Arbeitslosen weitestgehend konstant. Insgesamt ist die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen leicht zurück gegangen und Neueinstellungen werden kritischer betrachtet. Mit einer Besserung der Lage wird erst ab dem Frühjahr 2024 gerechnet, sollte die Konjunktur wieder in Schwung kommen. 1 Schweiz Das Schweizer Staatssekretaritat für Wirtschaft SECO ging in den eigenen Prognosen von einem verhaltenen Wirschaftswachstum aus und korrigierte die eigenen Prognosen unterjährig nur leicht nach oben. War im Juni noch ein Anstieg von 1,1% des Bruttoinlandsprodukts erwartet worden, so prognostizierte das Staatssekretariat im September 2023 einen leichten Anstieg um 0,2% auf ein Wirschaftswachstum von 1,3% für das Jahr 2023. Insgesamt entwickelte sich die Schweizer Wirtschaft damit zwar unterdurchschnittlich, aber konstant. Wie erwartet blieb eine starke Rezession aus. Für 2024 wird aktuell ein weiterhin unterdurchschnittliches, aber konstantes Wachstum von 1,1% erwartet.2 USA 2023 wuchs die US-Wirtschaft mit 2,4 % stärker als die Volkswirtschaften aller anderen Industriestaaten. Eine treibendende Kraft für das Wachstum war im letzten Jahr der gestiegene private Konsum. Trotz steigender Zinsen wurde in den USA in vielen Branchen privat aber auch durch den öffentlichen Bereich investiert, was ebenso zu dem starken Wachstum beitrug. Für 2024 ist aufgrund des andauernd hohen Zinsniveaus und steigender Arbeitslosigkeit von einem niedrigeren Wirtschaftswachstum als im Vorjahr auszugehen. Eine befürchtete Rezession dürfte aber aufgrund der soliden Wirtschaftssituation ausbleiben. 2023 kam es zu einem massiven Anstieg der Inflation, welcher gegen Ende des Jahres rückläufig wurde. Die Kerninflation erreichte im Dezember 2023 3,4 %, was eine deutliche Reduktion im Vergleich zum Jahresschnitt von 4,1 % darstellt. Führende Banken gehen von einer weiteren Verringerung der Inflationsrate auf 2,4 % zum Jahresende 2024 aus. Auch wenn damit der Zielwert von 2 % noch nicht erreicht wird, sollte der Abwärtstrend zur Entspannung für Verbraucher und Unternehmen führen. Auswirkungen auf die Deloitte innoWake GmbH Obwohl die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2023 auch in den Wirtschaftsräumen, in denen Deloitte innoWake GmbH hauptsächlich tätig ist, unterjährig deutlich eingetrübt waren und die Rahmenbedingungen deshalb im Geschäftsjahr 2023 insgesamt als herausfordernd zu bewerten sind, hatte die gesamtwirtschaftliche Lage keinen negativen Einfluss auf das Unternehmen. Schätzungen gehen davon aus, dass 80% der betrieblichen Software-Anwendungen derzeit noch auf Legacy-Technologien betrieben werden. Hierbei handelt es sich um komplexe Software-Systeme aus der Vergangenheit, die firmenintern oft schlecht dokumentiert sind. Somit haben viele Unternehmen Probleme, diese veralteten Systeme zu modernisieren oder abzulösen. Unsere Lösung einer automatisierten Migration hat sich als Alternative zu einer Software-Neuentwicklung oder der Übernahme einer Standard-Software am Markt etabliert. Dieser zukunftsweisende Wandel bei der Software-Optimierung hält an und stellt für Deloitte innoWake GmbH ein großes Potenzial für die Erschließung neuer Kunden und Märkte dar. 2.2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war erneut von starkem Umsatzwachstum geprägt. So wurde mit einem Umsatzvolumen von EUR 24,7 Mio. ein neuer Höchstwert erzielt. Wobei die nicht steuerbaren Dienstleistungen mit den USA den größten Anstieg verzeichneten. Der Jahresüberschuss und auch das Ergebnis vor Steuern konnte ebenfalls gesteigert werden. Dies ist vor allem auf die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 1.650 im Zusammenhang mit der Liquidation der amerikanischen Tochtergesellschaft und den Rückgang der Personalaufwendungen sowie der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenständes des Anlagevermögens und Sachanlagen zurückzuführen. Zudem konnten im ersten Quartal mit der Fertigstellung des Projektes bei Nationale Niederlande die noch ausstehenden Umsätze realisiert werden. Nach Beendigung der Corona-Pandemie wurden die Reisetätigkeiten wieder aufgenommen. Zum einen wurde damit der Kontakt zu bestehenden Kunden wieder vor Ort gepflegt und aber auch die Gewinnung neuer Kunden intensiviert. Somit stiegen die Kosten für Übernachtungen und Fahrtkosten im Geschäftsjahr 2023 gegenüber den Corona-Jahren stark an und befinden sich wieder auf gewohntem Niveau. Das Geschäftsmodell von Deloitte innoWake GmbH erweist sich weiter resilient gegen die Risiken aus den geopolitischen Konflikten, der Energiekrise und Lieferkettenproblemen. Die begleitenden wirschaftlichen Entwicklungen in Form von Inflation und Zinssteigerungen wirken sich in noch moderatem Ausmaß auf die Geschäftstätigkeit von Deloitte innoWake GmbH aus. Die Nachfrage nach den IT-Services von Deloitte zur Entwicklung neuer Software sowie Beratung in Digitalisierungsvorhaben und Transformationsprozessen ist ungebrochen hoch. Die Kundenstruktur von Deloitte erweist sich hierbei ebenfalls als robust. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 als sehr zufriedenstellend zu beurteilen, da sich das Wachstum von 17% auf EUR 24,7 Mio. sehr erfreulich entwickelte und der Jahresüberschuss gesteigert werden konnte. So wurde der Weg zu einem von Deloitte innoWake GmbH angestrebten nachhaltigen und zugleich profitablen Wachstum weiter beschritten. In Europa nutzen wir die Vertriebsstärke der Deloitte Deutschland GmbH, mit welcher wir bereits seit einigen Jahren erfolgreich im Bereich Marketing und Vertrieb und der Umsetzung der Projekte zusammenarbeiten und auch künftig weitere Aufträge erwarten. Die Auslastung, als wesentliche Erfolgskennzahl für das Kerngeschäft, konnte im gesamten Geschäftsjahr 2023 auf einem sehr zufrieden stellend sehr hohen Niveau gehalten werden, so dass das operative Ergebnis in nahezu allen Vergleichsperioden gesteigert werden konnte. Der bestehende Kunden-Mix der Deloitte innoWake GmbH zeigte sich auch 2023 als resilient in gesamtwirtschaftlich herausforderden Zeiten. So konnte in allen Bereichen ein Umsatzwachstum erzielt werden, weshalb der Ausblick für die nahe Zukunft trotz aller geopolitischen Unsicherheiten weiterhin sehr positiv bleibt. Die Nettoerlöse sind insgesamt in 2023 von TEUR 21.124 auf TEUR 24.671 gestiegen (+17%). Der Anteil der IT-Dienstleistungen vom Gesamtumsatz beträgt TEUR 22.284 in 2023 bzw. 90%. Der Anteil der Lizenzerlöse belief sich auf 3% und TEUR 726. Der prozentuale Anteil der Erlöse aus Wartung/Pflege ist mit 7% und TEUR 1.662 stabil geblieben. Durch den besonders in den USA sehr bekannten Markennamen "Deloitte" und die zahlreichen Account-Teams konnte die Pipeline an Opportunities deutlich vergrößert werden. Für das Jahr 2024 erwarten wir, dass dies zu weiteren Vertragsabschlüssen in Amerika, dem mittlerweile wichtigsten Markt mit einem Umsatz von TEUR 18.002 für einen Anteil von 73%. Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2024 mit einer Umsatzsteigerung von 10%. Folgende Projekte sind besonders hervorzuheben: 1. Die Nationale Niederlande (NN) ist eines der größten niederländischen Versichungsunternehmen: Das Projekt bei der Nationalen Niederlande, war das erste Großprojekt in Europa an dem länderübergreifend drei "Deloitte Member Firms" beteiligt waren. Dieses "Leuchtturmprojekt" hat zu einer erhöhten Sichtbarkeit auf dem Markt geführt. Wir konnten mit diesem erfolgreich umgesetzten Projekt die Fähigkeiten unserer Lösung verbessern. Dank des Projektes konnte NN die Abhängigkeit von der Mainframe-Technologie und den damit verbundenen Risiken vollständig beseitigen. Einsparungen bei der IT-Plattform von etwa 85 % (Schätzung von Deloitte Deutschland) realisieren, woduch eine Amortisierung der Projektkosten in weniger als 3 Jahren erfolgt. Die Gesamtprojektdauer bis zur ersten Inbetriebnahme betrug 18 Monate und war damit kürzer als bei jedem anderen vergleichbaren Projekt auf dem Markt. Das Projekt wurde im 1. Quartal 2023 erfolgreich abgeschlossen. 2. Stiftung Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland (KRZ-SWD): Die Migration des Personalwesens und die Modernisierung des Meldewesens beim KRZ-SWD konnte im Jahr 2020 erfolgreich beendet werden. Auf Grund der sehr hohen Zufriedenheit des Kunden abeiten wir momentan an der Weiterführung der Modernisierung für die Jahre 2022 bis 2024. 3. Einer der fünf größten Finanzdienstleister weltweit mit Sitz in den USA: Unsere Spezialisten in Senden unterstützen eines der wichtigsten US-Projekte im Bereich Anwendungsmodernisierung. Einer der weltweit führenden Finanzdienstleister möchte seine Legacy-Anwendungen ablösen und hat sich entschieden, diese Anwendungen neu zu entwickeln. Ein Team von über 400 Kollegen in den USA, Indien und hier in Senden arbeitet an dem Projekt. Die Neuentwicklung wird dabei toolgestützt vorangetrieben. Unser Werkzeug innoWake mining kommt hier zum Einsatz, wobei die alte Anwendung dokumentiert und somit wertvolle Informationen für die Neuentwicklung geliefert werden. Bis zu 30 Kollegen der Deloitte innoWake GmbH sind das technologische Rückgrat im Projekt, weshalb der Vorstand des Kunden uns in Senden besucht hat, um das Team und unsere Arbeitsweise kennenzulernen. Das Projekt wurde 2023 gestartet und wird voraussichtlich 2025 produktiv gehen. Die Weitere Entwicklungen: Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen in 2023 TEUR 2.218, im Vorjahr waren es TEUR 2.275. Dies ist eine Reduzierung um 2,5%. Im Wesentlichen setzen sich die Erträge aus den Erlösen von Verkäufen Finanzanlagen (TEUR 1.650) und den Erträgen aus Währungsumrechnungen (TEUR 211) zusammen. Der Materialaufwand ist um 15% von TEUR 3.139 in 2023 auf TEUR 3.607 gestiegen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Aufwendungen für "extended workbench" aus Indien und den USA sowie die Leistungen von Deloitte Consulting GmbH für Nationale Niederlande zur Durchführung eines erfolgreichen Projektes notwendig waren. Die Löhne und Gehälter betrugen in 2023 TEUR 9.974 gegenüber TEUR 10.570 im Vergleichszeitraum 2022. An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 TEUR 1.218 an. In 2022 belief sich der entsprechende Wert auf TEUR 1.238. Durch den Verlust einiger erfahrener Mitarbeiter konnten die Personalkosten gesenkt werden. Gleichzeitig konnten wir Hochschulabsolventen die Möglichkeit anbieten, ihre Bachelor- und Masterarbeit bei uns zu schreiben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit haben sich im Jahr 2023 auf TEUR 1.941 von TEUR 2.402 reduziert. Wesentlicher Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Aufwendungen aus Bewertung Finanzmittelfonds. Diese resultieren auf dem US-Dollar/Euro Devisenkurs. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzten sich aus Mietverpflichtungen gegenüber Dritten mit TEUR 812 und Leasingverpflichtungen für den Fuhrpark mit TEUR 233 zusammen. Die laufenden Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen TEUR 1.353 Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und TEUR 1.137 Gewerbesteuer. Das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einem Umsatz in Höhe von EUR 24.671.682,51 und einem daraus resultierenden Gewinn in Höhe von EUR 7.387.816,08 abgeschlossen werden. Im Vorjahr 2022 wurde ein Gewinn von EUR 3.849.370,23 erwirtschaftet. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer weiteren Gewinnsteigerung von 3%. 3. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Die Deloitte innoWake GmbH weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. 3.1. Ertragslage Bei einem für Deloitte innoWake GmbH brachenbezogengen Marktwachstum von 5,6% konnte Deloitte innoWake GmbH deutlich stärker als der Markt wachsen. Die Steigerung von 12% ist überwiegend auf das Projekt Nationale Niederlande zurückzuführen, welches im 1. Quartal 2023 abgeschlossen wurde. Somit erwies sich das 1. Quartal als das umsatzstärkste. 3.2. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist nach wie vor stabil. Der Anstrieg der Bilanzsumme von TEUR 1.980 um TEUR 8.723 oder 49% auf TEUR 26.703 ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 6.850 zurückzuführen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschusses um TEUR 7.388 auf TEUR 21.639 erhöht. Die Eigenkapitlaquote ist damit im Geschäftsjahr um 2% auf 81% gestiegen. 3.3. Finanzlage Deloitte innoWake GmbH verfolgt eine ausgewogene Finanzpolitik. Ziele des Finanzmanagements sind die Gewährleistung der Liquidität sowie die Sicherung und Einwerbung von Finanzmitteln für mittel- und langfristige Investionsvorhaben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen TEUR 172 und können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Verbindlichkeiten bei Banken bestehen nicht. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 2.918 übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. 3.4. Kapitalstruktur Die Finanzierung des Forderungsbestands und der noch nicht abgerechneten Leistungen in Höhe von insgesamt 33 TEUR stellt den bedeutendsten Teil des Finanzierungsbedarfs dar. Die Nettoliquidität unter Abzug der finanziellen Verbindlichkeiten betrug TEUR 16.611 nach TEUR 10.274 im Vorjahr. Der Anstieg der Sonstigen Verbindlichkeiten - hierbei handelt es sich im Wesentlichenum einen Anstieg der Verbindlichkeiten aus Steuern um TEUR 441 auf TEUR 1.013 - trägt maßgeblich zur Entwicklung der Nettoliquidät bei. 3.5. Ausblick auf 2024 Grundsätzlich besteht in allen von Deloitte innoWake GmbH belieferten Branchen weiterhin hoher Digitalisierungsbedarf. Daher gehen wir auch im laufenden Jahr 2024 von weiter steigenden Auftragseingängen aus. Durch die Zusammenarbeit mit Deloitte Consulting LLP wurden neue Projekte gewonnen, die in 2024 lbearbeitet werden. In Deutschland konnten wir mit kleineren Discovery-Projekten unsere Produkte neuen Kunden zeigen und somit unsere Bekanntheit auf dem IT-Markt vergrößern. Die Auftragsbücher für das Geschäftsjahr 2024 sind zu Beginn des Jahres bereits sehr gut gefüllt. Durch die Zusammenarbeit mit Deloitte Consulting LLP und der Deloitte Deutschland GmbH ist die Deloitte innoWake GmbH optimal aufgestellt, um die Erträge weiter zu steigern. Es ist damit zu rechnen, dass dies insbesondere durch Einnahmen aus diversen Lizenzverkäufen in den USA und Europa erfolgen wird. Deloitte innoWake GmbH konnte auch in 2023 weiterhin hochqualifizierte Mitarbeiter in allen Entwicklungsbereichen gewinnen und damit eine wichtige Voraussetzung für weiteres Wachstum schaffen. 4. Prognosebericht 4.1. Künftige gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Situation Deutschland Wie bereits 2023 belasten auch 2024 hohe Energiepreise die Wirtschaft und treffen besonders den Industriesektor stark. Auch das gestiegene Zinsniveau und die daraus resultiertenden geminderten Investitionen, das schwache weltwirtschaftliche Wachstum und die aktuellen geopolitischen Krisen wirken sich negativ aus. Die Bundesregierung rechnet zunächst nicht mit einem raschen Konjunkturaufschwung 2024, geht aber zumindest von einem allmählichen Anstieg im Laufe des Jahres aus, sobald binnenwirtschaftliche Erholungen einsetzen. 1 Schweiz Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft SECO erwartet ebenfalls nur eine langsame Erholung der Wirtschaft 2024 auf 1,1%. Damit folgt das zweite Jahr in Folge mit unterdurchschnittlichem Wachstum. Als Grund hierfür nennen die Experten vor allem das verhaltene Wachstum im Euroraum, dass die schweizerische Exportwirtschaft schwächt, insbesondere im Industiesektor. Erst für 2025 rechnen die Experten mit einer allmählichen Normalisierung des Wirtschaftswachstums auf 1,7%. 2 USA Trotz der bestehenden Herausforderungen bleibt die US-Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2024 widerstandsfähig. Das reale BIP-Wachstum wird voraussichtlich nach Analysen bei 2,4 % liegen, und weitere Experten prognostizieren ein relativ stabiles Wachstum für das Jahr, was eine positive Entwicklung im Vergleich zu früheren Befürchtungen einer Rezession darstellt. Der Arbeitsmarkt verzeichnet einen bemerkenswerten Aufschwung, mit starken Beschäftigungszuwächsen und steigenden Löhnen im Januar 2024. Die Arbeitslosenquote bleibt konstant unter 4% und die Beschäftigung ist über verschiedene Wirtschaftssektoren hinweg gestiegen. Diese robusten Kennzahlen könnten die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve beeinflussen und weitere Zinssenkungen beeinträchtigen. Nach einem besser als erwarteten realen BIP-Wachstum im Jahr 2023 prognostizieren Ökonomen damit auch für 2024 ein relativ stabiles Wachstum. Der Konsum der Verbraucher wird in 2024 voraussichtlich langsamer steigen, für die Staatsausgaben wird ebenfalls Zurückhaltung erwartet. Ein bemerkenswerter Rückgang der Unternehmensinvestitionen und der Bautätigkeit im Wohnsektor im Jahr 2023 legt jedoch die Grundlage für höhere Ausgaben in 2024, auch wenn die Aussichten angesichts höherer Zinssätze derzeit noch gedämpft bleiben. Auswirkung auf die Deloitte innoWake GmbH Somit bietet sich 2024 für Deloitte innoWake GmbH ein insgesamt von nur leichtem Wachstum geprägtes gesamtwirschaftliches Marktumfeld bei einer gestiegenen Prognoseungenauigkeit und dem Fortbestand der berichteten Risikofaktoren. Auch wenn Deloitte innoWake GmbH anhand der gegenwärtigen Auftragslage keine Indikation dafür hat, könnte sich aus der schwächelden Konjunkturlage insbesondere auch für einzelene Kunden und damit mittelbar und zeitversetzt sowie vereinzelt auch ein Einfluss auf die Erwartungen von Deloitte innoWake GmbH entfalten. 4.2. Ausblick Die Entwicklung für die folgenden Jahre des Unternehmens schätzen wir weiterhin als positiv ein. Trotz der gesamtwirtschaftlich herausforderden Lage erweist sich die Informationstechnologiebranche weiter als krisenfester Wachstumsmarkt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Deloitte Consulting LLP und anderen Länderfirmen der Deloitte Gruppe wird zudem ein großes, weltweites Potential an Kunden weiter ausgebaut. Wir rechnen mittelfristig mit hohen Lizenzeinnahmen und damit mit hohen Erträgen. Die hohe Zufriedenheit unserer Kunden wird in den nächsten Jahren für zusätzliche Aufträge sorgen, da besonders bei Migrationen die Empfehlung von Kunde zu Kunde von strategischer Bedeutung ist. Erfreulicherweise verfügt Deloitte innoWake GmbH über zahlreiche erfolgreich abgeschlossene Projekte, die als Referenzen im In- und Ausland zur Verfügung stehen. Für das Jahr 2024 ist auch durch den Abschluss von Wartungs- und Supportverträgen mit den Kunden, nach dem Abschluss der Migrationsprojekte mit einer weiteren Umsatzsteigerung zu rechnen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 um 10% und der Gewinn um 3% steigen wird. Das Ergebniswachstum wird hingegen moderater ausfallen als das Umsatzwachstum. Die Effekte hierfür liegen zum einen darin, dass wir auch im Geschäftsjahr 2024 weiter Fachkräfte eingestellen und diese mit unsere Produktsuite vertraut gemacht werden. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Projektrisiken Festpreisprojekte können im Fall einer Überschreitung der budgetierten Zeitraster und Kosten zu Verlusten aus Projektarbeit führen. Bei jedem Festpreisprojekt kommt unser Projektcontrolling, in dem laufend Budgetabweichungen lokalisiert und anaysiert werden. Im Projektverlauf werden die aufgelaufenen Zeiten und Aufwendungen den Planzahlen gegenübergestellt, der sich rechnerisch ergebende Restaufwand ermittelt sowie die Einhaltung des Zeitplans dokumentiert. Durch die laufende Abstimmung mit dem Projektleiter werden so frühzeitig Risiken erkannt und somit können auch sofort Maßnahmen ergriffen werden und damit die Risiken behoben werden. Durch ein enges Projektcontrolling kann das Rsiko bei den derzeitigen Projekten als gering eingestuft werden. 5.2. Risiken aus der Unterschreitung von Planergebnissen Sollten die Auftragseingänge zurückgehen oder bedeutende laufende Kundenaufträge beendet werden, könnten innerhalb kurzer Zeit Leerlaufzeiten mit ensprechenden Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage entstehen. Da insbesondere der Bereich IT-Services zeitbezogen abrechnet, sind solche Leerlaufzeiten nur schwer zu kompensieren. Deshalb werden bei Deloitte innoWake GmbH regelmäßig Berichte zur Anzahl fakturierter Stunden und Auslastungsquoten erstellt. Durch Prüfung des Reportings mit den Managern können sich abzeichnende Unterschreitungen frühzeitig aufgezeigt werden. Auf dieser Grundlage können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. 5.3. Personalrisiken Deloitte innoWake GmbH ist ein IT-Unternehmen ohne nenneswertes Anlagevermögen. Das wichtigste Asset des Unternehmens sind unsere fachkundigen Mitarbeiter. Die Suche nach geeigneten und erfahrenen Mitarbeitern ist unverändert von einem Nachfrageüberhang durch die Unternehmen geprägt. Diesen Risiken wird durch ein besonders aktives Recruiting, Strategien zur intensiven Mitarbeiterbindung und guten Karrierechancen im wachsenden Unternehmen begegnet. 5.4. Finanzrisiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für das Liquiditätstracking werden sämtliche Kontostände berichtet. Die Veränderung der Finanzmittel wird im Zeitverlauf sichtbar gemacht. Die Zahlungseingänge werden täglich überwacht. Risiken aus Zahlungsausfällen sind keine zu erwarten. Somit ist die Liquiditätslage sehr zufriedenstellend und es sind keine Engpässe zu erwarten. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Stichtag 31.12.2023 TEUR 17.864. Dies ist eine Erhöhung um um TEUR 6.850 zum Vorjahr. Für die momentan nicht benötigten Finanzmittel wurde ein Festgeldkonto über eine Laufzeit von sechs Monaten mit sehr gutem Zinssatz eingerichtet. Zur Überwachung unserer Liquidität ist ein monatliches Reporting eingerichtet. Auch für das Jahr 2024 kann mit einer sehr guten Liquidität gerechnet werden. Währungsrisiken bestehen aufgrund des signifikanten Auftragsvolumens hauptsächlich mit den USA. Durch ein aktives Währungsmanagement und guten Konditionen bei den Hausbanken konnten diese Risiken auf ein Minimum reduziert werden. 5.5. Risiken der technischen Infrastruktur Die Deloitte innoWake GmbH verfügt als IT-Unternehmen über umfangreiches technische Know-how sowie über Ressourcen im Bereich der internen IT-Infrastruktur. Da ein Großteil der kundenrelevanten Wertschöpfung auf Basis der IT-Infrastruktur erbracht wird, ist deren Verfügbarkeit von hoher Bedeutung. Eine Beeinträchtigung kann dabei unter anderem durch technische Fehlfunktionen, Elementarschäden oder Cyberangriffe ausgelöst werden. Ein Ausfall der Systeme würde somit ein bedeutsames finanzielles Risiko mit sich ziehen. Unsere intere Abteilung IT-Service ist mit erfahrenen Vollzeitadministratoren ausgestattet. Die Server der Deloitte innoWake GmbH wurden an einen externen Anbieter mit anderem Standort outgescourct. Unsere als Webserver verfügbaren produktiven Systeme sind vor unbefugtem Zugriff über ein mehrstufiges Firewall-System und unsere Datenschutzmaßnahmen aus den USA geschützt. Zum Schutz der Kommunikation zwischen den Deloitte Unternehmen wird ein Virtual Private Network VPN betrieben. Sämtliche Systeme verfügen über Virenscanner und werden automatisch auf dem aktuellsten Stand gehalten. 5.6. Chancenbericht Für die systematische Erarbeitung neuer Geschäftschancen haben wir unser Innovation Lab aufgebaut. Deloitte innoWake GmbH ist heute in allen Bereichen, auch insbesondere für den Einsatz von künstlicher Intelligenz wie generative AI ideal aufgestellt, um Kundenunternehmen bei dieser spannenden Reise zu begleiten. Wir investieren in Methoden, wie KI für die Software-Modernisierung eingesetzt werden kann. So entstehen neue Ideen und neue Produkte. Die Branchen, in denen Delitte innoWake GmbH aktiv ist, stehen alle vor den Herausforderungen der Modernisierung und der KI. Versicherungen und Banken beschäftigen sich intensiv mit der Ablösung alter Legacy-Systeme. Der Gesundheitssektor und die öffentliche Hand starten Initiativen, um Versorung und Verwaltung digitaler zu machen. Auch die klassische Industrie investiert in Digitalisierung. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine nennenswerten Forderungsausfälle. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Eigenmitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Senden, 03.06.2024 Ted Choe 1 Deutsche Bundesbank Geschäftsbericht 2023 2 Schweizer Staatssekretaiat für Wirtschaft SECO BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Deloitte innoWake GmbH hat ihren Sitz in Senden und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Memmingen eingetragen (HRB 13512). Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB). Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Anlagevermögen Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit ihren Herstellungskosten bewertet und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen die Personalkosten der produktiv beschäftigten Mitarbeiter sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Verwaltungsgemeinkosten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EURO, welche ab dem Wirtschaftsjahr 2018 angeschafft wurden, werden gem. § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt, soweit erforderlich wurden Teilabschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Umlaufvermögen Im Rahmen von Festpreisprojekten angefallene und abrechenbare Stunden werden als in Arbeit befindliche Aufträge ausgewiesen. Die Bewertung dieser Stundensätze erfolgt zu den Herstellungskosten. Diese umfassen die direkt zurechenbaren Fremdleistungen und die Personalkosten der produktiv beschäftigten Mitarbeiter sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Verwaltungsgemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt/ermittelt. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rechnungsabgrenzung Die Gesellschaft grenzt unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten Umsatzerlöse für Dienstleistungen ab, für die die Faktura bereits im Geschäftsjahr durchgeführt wurde, die Leistungserbringung jedoch ganz oder teilweise erst nach dem Stichtag erfolgen wird. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden gegebenenfalls steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 29,125 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls erfasst. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Imparitätsprinzips unter Berücksichtigung von § 256a HGB. III. Erläuterungen zum Jahresabschluss Angaben zur Bilanz Anlagevermögen
Finanzanlagen Unter "Finanzanlagen" sind Beteiligungen ausgewiesen; der Anteilsbesitz stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar: Ausländische Körperschaften Die Gesellschaft hält 100 % des Stammkapitals an der Firma innoWake Schweiz AG, St. Gallen/Schweiz
Das Jahresergebnis 2023 der Gesellschaft beträgt ./. CHF 15.092,15. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt CHF 247.804,57. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Insgesamt gab es Forderungen in Höhe von T€ 7.347. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, mit einem Betrag von T€ 4.354, haben T€ 1.616 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Sämtliche übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt lt. Gesellschaftsvertrag EURO 25.000,00. Mit notariellem Vertrag vom 9.5.2016 hat die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von nominell EURO 4.150,00 erworben. Diese werden in der Bilanz offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten mit einem Betrag in Höhe von T€ 1.254 haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind T€ 1.013 aus Steuern und T€ 51 im Rahmen der sozialen Sicherheit. Latente Steuern Die Salden der passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:
Die Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen betreffen die Schließung der innoWake international LLC, Delaware USA. Die sonstigen betrieblichen Aufendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:
V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Geschäftsführung: Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Nathan Thomas Houser, Vienna (bis 1.6.2023). und ab 2.6.2023 ist Herr Ted Choe, Chicago Geschäftsführer Die Angabe der Vergütung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter: Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:
Honorare des Abschlussprüfers: Die Aufwendungen für die Dienstleistungen des Abschlussprüfers O&P GmbH & Co. KG WPG, Augsburg, wurden auf der Basis des Angebots für die Jahresabschlussprüfung ermittelt und betragen EURO 20.000,00. Ausschüttungssperre: Aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ergibt sich nach § 268 Abs. 8 HGB folgender ausschüttungsgesperrter Betrag:
Ergebnisverwendung: Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EURO 7.387.816,08 auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen.
Senden, den 03.06.2024 Ted Choe sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Deloitte innoWake GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deloitte innoWake GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deloitte innoWake GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 28. Juni 2024 O&P
GmbH & Co. KG
Wolfgang Leeb, Wirtschaftsprüfer Stefan Biechele, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen der Jahresabschluss gegebenenfalls nur teilweise offengelegt wird. |
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