Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 83187
Vorher
BGT Personal-Service GmbHCreyf's GmbHCreyf's Personalservice GmbH
Eingetragen
7.11.2001
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
Überlassung von Personal für Zeitarbeit und Aushilfsdienst nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, Knowhow Vertrieb auf dem Sektor Personalleasing, Personalvermittlung sowie Abschluß von Werk- und Dienstverträgen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefanie Hofmann
seit 3.2.2021
Prokura
Philipp Geyer
seit 20.2.2020
Geschäftsführer
Frederik Niemeyer
seit 1.8.2018
Prokura
Stefan Samhuber
seit 22.1.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert99.66% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
RGF Staffing B.V.NLD
99.66%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Unique Holding GmbH
Germany
1.391.060 €
99.66%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Unique Personalservice GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Unique Personalservice GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Unique Personalservice GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Unique Personalservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungs-nachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 9. Juli 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Timphaus-Möller, Wirtschaftsprüferin

Schütz, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

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31.12.2024 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 982.432,00 711.494,00
982.432,00 711.494,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 324.064,16 353.665,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 792.130,99 1.163.554,00
1.116.195,15 1.517.219,16
Summe Anlagevermögen 2.098.627,15 2.228.713,16
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 49.689.627,12 55.915.440,84
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.626.687,68 23.573.334,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.027.785,83 1.074.582,14
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 218.423,73 (Vorjahr: € 274.311,47)
71.344.100,63 80.563.357,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 412.241,30 424.821,59
73.854.969,08 83.216.891,87

Passiva

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31.12.2024 31.12.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.395.760,00 1.395.760,00
II. Kapitalrücklage 13.807.320,80 13.807.320,80
III. Gewinnvortrag 13.523.851,64 13.523.851,64
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
28.726.932,44 28.726.932,44
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 32.473,68 53.757,68
und ähnliche Verpflichtungen
2. Steuerrückstellungen 5.484,74 3.381.690,00
3. Sonstige Rückstellungen 14.577.884,06 14.458.358,93
14.615.842,48 17.893.806,61
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 288.088,54 279.421,19
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 288.088,54 (Vorjahr: € 279.421,19)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.816.610,76 16.974.089,28
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 12.816.610,76 (Vorjahr: € 16.974.089,28)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 17.400.404,16 19.335.726,89
- davon aus Steuern € 1.708.797,50 (Vorjahr: € 2.124.167,38)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.400.980,19 (Vorjahr: € 2.847.388,70)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 17.400.404,16 (Vorjahr: € 19.335.726,89)
30.505.103,46 36.589.237,36
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.090,70 6.915,46
73.854.969,08 83.216.891,87

Gewinn- und Verlustrechnung für 2024

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2024 2023
1. Umsatzerlöse 334.933.726,97 358.981.525,95
2. Sonstige betriebliche Erträge 4.052.094,60 5.837.743,68
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -241.084.702,94 -257.990.171,99
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -55.195.420,59 -59.287.862,81
davon für Altersversorgung € -16.928,03 (Vorjahr: € -17.991,32)
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -714.891,97 -788.375,21
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -34.821.237,07 -37.508.281,87
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.011.666,57 926.000,24
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -104.561,44 -91.464,86
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -15.588,95 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 8.061.085,18 10.079.113,13
10. Sonstige Steuern -109.673,02 -100.665,82
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -7.951.412,16 -9.978.447,31
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

1. Allgemeine Angaben

Sitz der Unique Personalservice GmbH ist München. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 83187 im Handelsregister B des Amtsgerichts München eingetragen.

Die Unique Personalservice GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

2.1 Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

2.2 Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 800,00; diese werden im Jahr des Zugangs sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten und, sofern abnutzbar, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Dabei wird zwischen folgenden Nutzungsdauerklassen unterschieden: Gebäude 25-50 Jahre, PKW 5 Jahre, Büro- und Geschäftsausstattung 3-25 Jahre, sonstige BGA 1-10 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird aus Vereinfachungsgründen handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die zu einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800,00 nicht übersteigen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Bildung einer Pauschalwertberichtigung war im Geschäftsjahr nicht notwendig.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

2.3 Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis 6 HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" (Anwartschaftsbarwertverfahren) angewandt. Grundsätzlich müssen zu erwartende Renten- und Gehaltssteigerungen sowie eventuelle Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt werden. Da die entsprechenden Personen bereits ausgeschieden sind, waren keine Annahmen zu Gehaltssteigerungen und Fluktuation zu treffen. Der Rententrend wurde mit 1 % berücksichtigt. Der Rechnungszins für den 10-Jahresdurchschnitt betrug 1,90 % bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Für den 7-Jahresdurchschnitt hätte der Rechnungszins 1,96 % betragen. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln von 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck).

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Das Deckungsvermögen ist handelsrechtlich mit Zeitwerten angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern waren auf Gesellschaftsebene nicht zu bilden, da die Unique Personalservice GmbH Organgesellschaft in der körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der Unique Holding GmbH, München, ist.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, wenn sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

2.4 Umsatzrealisierung

Die Umsatzrealisierung erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt der Leistungserbringung.

3. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:

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31.12.2024 31.12.2023
T€ T€
Finanzverkehr 20.605,3 23.538,5
Lieferungs- und Leistungsverkehr 21,4 34,8
20.626,7 23.573,3

In den ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von T€ 17.717,6 enthalten (Vorjahr: T€ 0,0). Davon sind T€ 17.716,2 langfristig und betreffen ein Darlehen von T€ 21.000, welches im April 2024 an die Unique Holding GmbH gewährt wurde.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf die im Posten ausgewiesenen Kautionen (T€ 218,4) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum 31. Dezember 2024 in Höhe von T€ 399,9. Diese liegen um T€ 2,2 (Unterschiedsbetrag) über dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2024 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.

Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2024 gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB belief sich in Höhe von T€ 2,2.

Die Pensionsverpflichtung in Höhe von T€ 399,9 wurde mit einem verpfändeten Festgeldkonto in Höhe von T€ 367,4 verrechnet.

Der beizulegende Wert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde mit dem Nominalbetrag des Festgeldkontos bemessen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen aus Tantiemen, Abfindungen, Urlaubsansprüchen, Sozialversicherungen und Arbeitszeitkonten in Höhe von insgesamt T€ 12.880,5.

Die übrigen der Höhe und dem Grunde nach ungewissen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen noch zu erwartende Aufwendungen aus Bonusansprüchen diverser Kunden (T€ 949,6), aus ausstehenden Rechnungen (T€ 542,5) sowie erwartete Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 106,5).

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten sowie deren Sicherung ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

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Gesamt Restlaufzeiten Sicherung
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 288,1 288,1 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (279,4) (279,4) (0,0) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.816,6 12.816,6 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (16.974,1) (16.974,1) (0,0) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 17.400,4 17.400,4 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (19.335,7) (19.335,7) (0,0) (0,0) (0,0)
30.505,1 30.505,1 0,0 0,0 0,0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:

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31.12.2024 31.12.2023
T€ T€
Gewinnabführung 7.951,4 9.978,4
Umsatzsteuerlicher Organschaft 3.833,7 5.086,8
Lieferungs- und Leistungsverkehr 1.031,5 1.908,9
12.816,6 16.974,1

In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit T€ 7.951,4 (Vorjahr: T€ 9.979,2) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter enthalten.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Umsätze aus der Überlassung von Personal nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und werden ausschließlich im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 465,0 (Vorjahr: T€ 2.232,5) enthalten. Diese setzen sich aus Erträgen aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 208,1, Erträgen aus Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 87,1 sowie Erträgen aus Anlagenabgang T€ 169,8 zusammen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf T€ 538,4 (Vorjahr: T€ 1.246,6). Diese setzen sich aus Aufwendungen aus Forderungsausfällen in Höhe von T€ 349,8, Aufwendungen aus Anlagenabgang T€ 133,5 sowie Aufwendungen in Höhe von T€ 55,1 für die Schließung der Doppelstandorte zusammen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen vor allem Zinserträge aus der Verzinsung des Cash-Pool-Forderungsbestandes gegen RGF Staffing B.V., Almere/Niederlande mit T€ 463,2 (Vorjahr: T€ 917,2) sowie aus der Verzinsung der Darlehensforderung gegen den Gesellschafter mit T€ 541,2 (Vorjahr: T€ 0,0).

In Summe belaufen sich die Zinserträge von verbundenen Unternehmen auf T€ 1.004,4 (Vorjahr: T€ 917,2).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen T€ 96,6 (Vorjahr: T€ 91,5).

5. Sonstige Angaben

5.1 Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter nach Gruppen ist folgender Übersicht zu entnehmen:

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2024 2023
Stammpersonal 473 493

Zusätzlich wurden 7.702 (Vorjahr: 8.687) Zeitarbeitnehmer beschäftigt.

5.2 Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung war im Geschäftsjahr 2024 folgende Person bestellt:

Philipp Geyer, Geschäftsführer, München/Deutschland.

Die aktuelle Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft.

Die in der Bilanz ausgewiesene Pensionsrückstellung besteht für einen ehemaligen Geschäftsführer. Auf die Angabe seiner Pensionsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur dieser im Geschäftsjahr Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

5.3 Haftungsverhältnisse

Berichtspflichtige Haftungsverhältnisse bestanden am 31. Dezember 2024 nicht.

5.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen gliedern sich wie folgt:

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Bezeichnung Gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Mietverträge 3.575,8 1.730,5 1.749,4 95,9
KFZ-Leasing 2.794,9 1.629,8 1.165,1 0,0
Büro- u. Telefonanlagen 506,7 308,6 198,1 0,0
Gesamtbetrag 6.877,4 3.668,9 3.112,6 95,9

5.5 Nachtragsbericht

Am 15. Januar 2025 hat die Gesellschafterversammlung der Unique Personalservice GmbH die Änderung des § 3 (Geschäftsjahr) der Satzung beschlossen. Demnach beginnt das Geschäftsjahr mit dem 01. April eines Jahres und endet mit dem 31. März des darauffolgenden Jahres. Für die Zeit vom 01. Januar 2025 bis zum 31. März 2025 wird ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Der entsprechende Eintrag im Handelsregister ist am 23. Januar 2025 erfolgt.

Es sind keine anderen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Lage des Unternehmens führen könnten.

5.6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt T€ 174,6 (Vorjahr: T€ 172,5) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

5.7 Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die Anteile der Unique Personalservice GmbH werden von der Unique Holding GmbH, München, gehalten. Diese ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB und ist damit grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches verpflichtet. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht zur Befreiung von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gemäß § 292 Abs. 1 Nr. 1b ff. i.V.m. § 291 Abs. 2 S.1 Nr.4 ff. HGB in Anspruch. Die Unique Holding GmbH wird letztendlich in den Konzernabschluss der Recruit Holdings Co., Ltd., Tokio/Japan, einbezogen.

Die Recruit Holdings Co., Ltd., Tokio/Japan, stellt einen Konzernabschluss nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie einen Konzernlagebericht mit Stichtag 31. März 2025 auf (größter und kleinster Konsolidierungskreis) und ist an der Tokyo Stock Exchange unter der ISIN JP3970300004 gelistet. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite (www.recruit-holdings.com) unter Investor Relations einsehbar und wird im Electronic Disclosure for Investors’ NETwork (EDINET) sowie im Unternehmensregister offengelegt. In diesem Konzernabschluss ist die Unique Holding GmbH eingebunden.

Die Unique Personalservice GmbH hat am 22. April 2022 mit der Unique Holding GmbH, München als herrschender Gesellschafterin einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.

5.8 Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2024 wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Unique Holding GmbH mit Sitz in München abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegen verbundene Unternehmen ist erfasst.

 

München, den 4. Juli 2025

Philipp Geyer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

Unique Personalservice GmbH, München

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Stand
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 954.351,08 490.388,82 0,00 1.444.739,90
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 954.351,08 490.388,82 0,00 1.444.739,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 708.877,16 0,00 0,00 708.877,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.189.287,34 227.934,14 569.751,60 2.847.469,88
Summe Sachanlagen 3.898.164,50 227.934,14 569.751,60 3.556.347,04
Summe Anlagevermögen 4.852.515,58 718.322,96 569.751,60 5.001.086,94
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Kumulierte Abschreibungen
Stand Stand
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 242.857,08 219.450,82 0,00 462.307,90
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 242.857,08 219.450,82 0,00 462.307,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 355.212,00 29.601,00 0,00 384.813,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.025.733,34 465.840,15 436.234,60 2.055.338,89
Summe Sachanlagen 2.380.945,34 495.441,15 436.234,60 2.440.151,89
Summe Anlagevermögen 2.623.802,42 714.891,97 436.234,60 2.902.459,79
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Buchwerte
Stand Stand
31.12.2024 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 982.432,00 711.494,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 982.432,00 711.494,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 324.064,16 353.665,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 792.130,99 1.163.554,00
Summe Sachanlagen 1.116.195,15 1.517.219,16
Summe Anlagevermögen 2.098.627,15 2.228.713,16

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 29. September 2025.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Unique Personalservice GmbH wurde im Oktober 1987 gegründet und hat ihren Sitz in München. Die Geschäftstätigkeit der Unique Personalservice GmbH umfasst die Überlassung von Personal für die Zeitarbeit und Aushilfsdienst nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Am 22.11.2011 wurde die Unique Personalservice GmbH von der RGF Staffing Germany GmbH, München, an die Unique Holding GmbH, München, verkauft. Ebenfalls am 22.11.2011 wurde die Unique Beteiligungs GmbH, München, von der Unique Personalservice GmbH an die RGF Staffing Germany GmbH verkauft. Die Unique Personalservice SüdOst GmbH, Straubing, wurde auf Grund des Verschmelzungsvertrages und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom 25.04.2012 mit der Unique Personalservice GmbH als übernehmendem Rechtsträger verschmolzen. Mit entsprechendem Verschmelzungsvertrag und den Beschlüssen der Gesellschafterversammlungen vom gleichen Tag wurde ebenfalls die Unique Personalservice West GmbH, Bückeburg, auf die Unique Personalservice GmbH verschmolzen. Mit Verschmelzungsvertrag und den Beschlüssen der Gesellschaftsversammlungen vom 15.06.2012 wurde die Unique Personalservice SüdWest GmbH auf die Unique Personalservice GmbH verschmolzen. In beiden Fällen war die Unique Personalservice GmbH ebenfalls übernehmender Rechtsträger. Im Oktober 2012 wurde zwischen der Unique Personalservice GmbH als Pächterin und der Unique Personalservice Nord GmbH, Ahrensburg, ein Betriebspachtvertrag geschlossen. Am 30.11.2015 hat die Unique Personalservice GmbH, München, als Gesamtrechtsnachfolgerin im Wege der Anwachsung das Vermögen der Unique GmbH & Co. KG, München, durch Kommanditanteils- und -abtretungsvertrag mit Austrittsvereinbarung per Gesellschafterbeschluss vom gleichen Tag übernommen. Im August 2018 wurde auf Grund eines Verschmelzungsvertrages und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlung vom selben Tage die Unique Personalservice Nord GmbH, München, mit der Unique Personalservice GmbH zum 01.01.2018 rückwirkend verschmolzen. Die Gesellschaft hat am 22.04.2022 mit der Unique Holding GmbH als herrschender Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 26.04.2022 zugestimmt. Des Weiteren hat die Unique Personalservice GmbH mit Gesellschafterversammlung vom 15.01.2025 die Änderung des § 3 (Geschäftsjahr) des Gesellschaftsvertrages entschieden, um das Geschäftsjahr dem der Konzern-Muttergesellschaft anzugleichen.

Die Geschäftstätigkeit der Unique Personalservice GmbH (im Folgenden auch “Gesellschaft” oder “Unique”) umfasst die Überlassung von Personal für die Zeitarbeit und Aushilfsdienst nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Die meisten Umsätze wurden im Berichtsjahr 2024 mit Unternehmen aus den folgenden Branchen getätigt: Gesundheits- und Sozialwesen, Maschinenbauindustrie, Metallwaren- sowie Plastikherstellung, Transportwesen, Logistik, Kommunikation und Versorgungswesen.

Die Unique Personalservice GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Unique Holding GmbH, München, welche wiederum ein 100%-iges Tochterunternehmen der Unique Beteiligungs-GmbH, München, ist. Die RGF Staffing Germany GmbH, München hält alle Anteile an der Unique Beteiligungs-GmbH. Die RGF Staffing Germany GmbH wird zunächst auf Ebene der RGF Staffing B.V., Almere/Niederlande konsolidiert und schließlich im Konzern der Recruit Holdings Co., Ltd., Tokio/Japan eingebunden. Die Konzernstruktur wird im Folgenden RGF Staffing-Konzern oder RGF Staffing-Gruppe genannt.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das Statistische Bundesamt teilte in einer Pressemitteilung vom 25. Februar 2025 mit, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2024 mit -0,2% unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Dabei schwankte das Bruttoinlandsprodukt in den ersten 3 Quartalen des Jahres 2024 um die Null-Prozent-Marke, bevor es dann im 4. Quartal 2024 mit -0,2% im Vergleich zum Vorquartal rückläufig war. Am 15. Januar 2025 teilte das Statistische Bundesamt mit, dass im Jahr 2024 konjunkturelle und strukturelle Belastungen eine positive wirtschaftliche Entwicklung behinderten. Hierzu gehörten insbesondere die wachsende Konkurrenz für die deutschen Exporte auf bedeutenden Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein weiterhin hohes Zinsniveau sowie unsichere wirtschaftliche Perspektiven. Dabei zeigten sich das verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe mit deutlichen Einbußen, die Dienstleistungsbereiche legten insgesamt zu. Im Jahr 2024 sank die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung um -0,4%. Es traten dabei markante Differenzen zwischen den verschiedenen Wirtschaftsbereichen auf. Im Verarbeitenden Gewerbe wurde ein Rückgang der erwirtschafteten Werte verzeichnet, die Bruttowertschöpfung sank im Vergleich zum Vorjahr deutlich um -3,0%. Insbesondere bedeutende Sektoren wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger. Im Jahr 2024 zeigten die Dienstleistungsbereiche eine positive Entwicklung (+0,8%), jedoch war diese uneinheitlich. Die Bruttowertschöpfung im kombinierten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe stagnierte. Der Einzelhandel und die Anbieter von Verkehrsdienstleistungen konnten Zuwächse verzeichnen, während der Kfz- und Großhandel sowie die Gastronomie im Vergleich zum Vorjahr weniger erwirtschafteten. Auch die Bruttowertschöpfung der Unternehmensdienstleister stagnierte. Im Gegensatz dazu hielt der Wirtschaftsbereich Information und Kommunikation seinen Wachstumskurs mit einem Plus von +2,5% fort. Dies traf auch auf die vom Staat geprägten Wirtschaftsbereiche zu: Auch die Sektoren der Erziehung und des Unterrichts sowie des Gesundheitswesens entwickelten sich weiter, neben der öffentlichen Verwaltung selbst. Die Bruttowertschöpfung dieser Sektoren stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich an (+1,6%). Im Jahr 2024 sank die Investition in Ausstattungen - vor allem Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - noch stärker als die Bauinvestitionen. Im Vergleich zum Vorjahr lagen sie, bereinigt um Preisveränderungen, um -5,5% niedriger. Im Jahr 2024 gingen von den privaten Konsumausgaben lediglich schwache positive Impulse aus. Es gab einen Anstieg um +0,3% unter Berücksichtigung der Preise. Die nachlassende Inflation und Gehaltssteigerungen für zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konnten die Käufe nur teilweise ankurbeln. Die preisbereinigten Konsumausgaben des Staates erhöhten sich im Jahr 2024 mit +2,6% deutlich stärker als die privaten Konsumausgaben. Der Zuwachs war vor allem durch den erheblichen Anstieg der sozialen Sachleistungen des Staates bedingt. Auch im Außenhandel spiegelte sich die schwierige wirtschaftliche Situation des Jahres 2024 wider. Der Export von Waren und Dienstleistungen reduzierte sich um -0,8%. Als Gründe wurden unter anderem geringere Exporte von elektrischen Ausrüstungen, Maschinen und Kraftfahrzeugen genannt. Im Gegensatz dazu gab es bei den preisbereinigten Importen einen leichten Anstieg um +0,2% im Vergleich zum Vorjahr, vor allem aufgrund verstärkter Einfuhren von Dienstleistungen.

Im Durchschnitt des Jahres 2024 waren 46,1 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Damit wurde der Wert des Vorjahres um 72.000 Erwerbstätige (+0,2%) übertroffen und ein neuer Höchststand in der Beschäftigung erreicht. Die Erwerbstätigkeit nahm zwar zu, doch die Dynamik dieses Anstiegs verringerte sich erheblich, und gegen Ende des Jahres 2024 kam sie zum Stillstand. Im Jahr 2024 wurde der Beschäftigungsaufbau ausschließlich in den Dienstleistungssektoren verzeichnet, insbesondere bei Öffentlichen Dienstleistern, in der Erziehung und im Gesundheitswesen. Im produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe ging die Zahl der Erwerbstätigen zurück.

Entwicklung der Branche

Laut der Presseinformation der Lünendonk & Hossenfelder GmbH, Mindelheim, vom 23. Mai 2025 ist der Markt für Arbeitnehmerüberlassung in 2024 zum zweiten Mal in Folge geschrumpft. Während in 2023 die 25 größten Zeitarbeitsunternehmen (Top 25) noch wachsen konnten, litten im zurückliegenden Geschäftsjahr 2024 auch sie unter der Konjunktur. Die Umsätze der Top 25 gehen im Geschäftsjahr 2024 im Mittel um 4 Prozent zurück. In 2024 konnten nur wenige Zeitarbeitsunternehmen ihre Umsätze steigern oder halten. Insbesondere die gesunkene Nachfrage aus der Industrie sorgt für eine Fortdauer der Rezession. Steigende Arbeitskosten, unter anderem durch höhere Tariflöhne (+3,7 % seit Oktober 2024), belasten die Unternehmen zusätzlich.

Laut einer Studie der Lünendonk & Hossenfelder GmbH aus dem Sommer 2024, entwickeln sich in Süd- und Westdeutschland die Umsätze der Zeitarbeitsunternehmen im Schnitt schwächer als in anderen Regionen. Große Unternehmen sind stärker im Helfersegment tätig (Anteil am Umsatz: 48,1%). Besonders wachstumsstarke Unternehmen überlassen vor allem Industrieservice-Personal (22,1%) und Pflegepersonal (21,8%). Die Top 25 reduzieren den Umsatz beim Handel auf 5,4% und sind vermehrt in der Industrie (60,9%) tätig. Die Top 10 der Zeitarbeitsunternehmen arbeiten eher mit Bestandskunden. Das Bestandskundengeschäft hat nach wie vor zunehmende Bedeutung. Sein Anteil belief sich in 2023 auf 85,6%. Laut der Studie beträgt die durchschnittliche Dauer einer Kundenbeziehung im Zeitverlauf 4,9 Jahre, wobei sich margenstarke Unternehmen durch überdurchschnittlich lange Kundenbeziehung auszeichnen.

Entwicklung der Unique Personalservice GmbH

Der Name "Unique" ist seit 2001 in der deutschen Zeitarbeitsbranche vertreten. Bis 13. Dezember 2007 firmierte die Unique Personalservice GmbH als Creyf`s Personalservice GmbH.

Das Niederlassungsnetz umfasste zum Jahresende 2024 85 (Vorjahr: 95) Standorte.

Aufgrund der Auswirkungen durch die andauernden weltwirtschaftlichen Herausforderungen war davon auszugehen, dass das Umsatzvolumen für das Jahr 2024 unter dem des Jahres 2023 liegen wird. Konkret wurde mit einem Umsatzvolumen für das Jahr 2024 in Höhe von T€ 328.500 geplant. Das Umsatzvolumen des Jahres 2024 lag mit fast T€ 335.000 über der Planung. Ein geringerer Rückgang des Zeitarbeitnehmervolumens als erwartet und Preisanpassungen durch Tariferhöhungen im Oktober 2024 waren ein wesentlicher Teil des Umsatzanstiegs.

In ersten Quartal des Jahres 2024 lagen die monatlichen Umsatzwerte - zum Teil deutlich - unter denen des Jahres 2023. Im April 2024 lag des Umsatzvolumen dann über dem des gleichen Vorjahresmonats. Ab Mai 2024 lagen die monatlichen Umsatzwerte bis zum Ende des Jahres 2024 unter denen des Vorjahres. Im gesamten Jahr 2024 konnten die Umsatzeffekte durch gesunkenes Zeitarbeitnehmervolumen nicht mehr durch Preisanpassungen vollständig aufgefangen werden. Ansonsten zeigte die monatliche Umsatzentwicklung im Jahr 2024 insgesamt saisontypische Verläufe.

Investitionen

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände wurden für neue Rekrutierungssoftware sowie für die Programmierung der Webseiten neuer Unternehmenssparten verwendet. Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen im Wesentlichen neue Büroausstattung und IT-Geräte.

Personalpolitik

Unser Denken und Handeln dreht sich um die Mitarbeiter. Die Mitarbeiterbindung und die Loyalität zum Unternehmen sollen durch zielgerichtete Personalentwicklungsprogramme gesteigert werden. Das 2007 eingeführte „RGF College“ für neue Mitarbeiter wurde weiterentwickelt und verbessert. Das RGF College war und ist auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmens. Die dynamische Entwicklung des RGF Staffing-Konzerns eröffnet Mitarbeitern weitere berufliche Perspektiven, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Unique legt weiterhin Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner internen sowie externen Mitarbeiter.

Nachdem das Ausbildungsprogramm zum Personaldienstleistungskaufmann in der Konzeptphase seitens Unique aktiv gefördert und unterstützt wurde, ist Unique seit 2008 als Ausbilder für diesen Beruf tätig.

In Mitarbeiterschulungen haben wir im Jahr 2024 T€ 143 (Vorjahr T€ 140) investiert.

Zur Verhinderung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen werden arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen durchgeführt. Zudem werden die Mitarbeiter mit der nötigen Sicherheitskleidung für die Arbeitseinsätze ausgestattet. Der Krankenstand der Mitarbeiter betrug im Jahr 2024 5,4% der gesamten Arbeitsstunden (Vorjahr 5,6%).

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Zeitarbeiter beträgt 7.702 (Vorjahr: 8.687), die des Stammpersonals 473 (Vorjahr: 493), davon sind 92 kurz- und teilzeitbeschäftigt.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Unique Personalservice GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2024 insgesamt wie folgt entwickelt:

1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verwendet als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis.

2. Ertragslage

Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der beiden letzten Jahre ergibt sich nach Zusammenfassungen und Verrechnungen, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen wurden, die nachfolgende Ertragsübersicht:

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2024 % vom Umsatz 2023 % vom Umsatz
T€ T€
Umsatzerlöse 334.934 100,0 358.982 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 3.587 1,1 3.605 1,0
Gesamtertrag 338.521 101,1 362.587 101,0
Personalaufwand 296.280 88,5 317.278 88,4
Abschreibungen 715 0,2 788 0,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen 34.283 10,2 36.262 10,1
Gesamtaufwendungen 331.278 98,9 354.328 98,7
Betriebsergebnis 7.243 2,2 8.259 2,3
Finanzergebnis 907 0,3 835 0,2
Neutrales Ergebnis -73 -0,0 985 -0,3
Steuern vom Einkommen und Ertrag -16 -0,0 0 0,0
Ergebnis nach Steuern 8.061 2,4 10.079 2,8
Sonstige Steuern -110 0,0 -101 0,0
Gewinnabführung -7.951 -2,4 -9.978 -2,8
Jahresüberschuss 0 0,0 0 0,0
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Veränderung
T€ in %
Umsatzerlöse -24.048 -6,7
Sonstige betriebliche Erträge -18 -0,5
Gesamtertrag -24.066 -6,6
Personalaufwand -20.998 -6,6
Abschreibungen -73 -9,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.979 -5,5
Gesamtaufwendungen -23.050 -6,5
Betriebsergebnis -1.016 -12,3
Finanzergebnis 72 8,6
Neutrales Ergebnis -1.058 -107,4
Steuern vom Einkommen und Ertrag -16 k.A.
Ergebnis nach Steuern -2.018 -20,0
Sonstige Steuern -9 8,9
Gewinnabführung 2.027 20,3
Jahresüberschuss 0 k.A.

Der Umsatz in 2024 reduzierte sich um T€ 24.048 auf T€ 334.934. Ursächlich dafür war die rückläufige Auftragslage, infolgedessen weniger Zeitarbeitnehmer unterjährlich vermittelt werden konnten. Trotz des Umstandes, dass die weltwirtschaftlichen Probleme nicht abgeflaut waren und sich teilweise sogar durch neue Krisenherde noch verstärkt haben, lag das erreichte Umsatzvolumen im Jahr 2024 über dem geplanten Volumen von T€ 328.500. Während das Umsatzvolumen von Produktivstunden aufgrund des Rückgangs von Zeitpersonal abnahm, führten Preisanpassungen auf Basis von Tariferhöhungen zu einem deutlichen Anstieg des Umsatzes. Damit konnte der geplante Umsatz sogar übertroffen werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben nahezu auf Vorjahresniveau. Einen Rückgang verzeichneten die Erträge aus KfZ-Nutzung, während sich die Erträge aus Versicherungsentschädigungen erhöhten.

Der Personalaufwand verlief analog zu den Umsatzerlösen. Die Veränderung entstand vor allem aus der rückläufigen Leiharbeitnehmerzahl.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wiesen eine deutliche Abnahme auf. Die geringeren Personalnebenkosten, Vermittlungsprovisionen, Weiterbelastungen, Raumkosten sowie Porto-, Telefon- und IT-Kosten trugen im Wesentlichen dazu bei.

Trotz der deutlichen Kostensenkungen reduzierte sich das Betriebsergebnis von T€ 8.259 auf T€ 7.243. Der Rückgang der erzielten Erträge konnte von den geringeren Gesamtaufwendungen nicht kompensiert werden.

Ein leichter Zuwachs lag beim Finanzergebnis vor. Sein Anstieg ergab sich im Wesentlichen aus den höheren Zinserträgen von verbundenen Unternehmen T€ 1.012 (Vorjahr: T€ 926). Diese resultierten aus der Verzinsung des Cash-Pool-Forderungsbestandes gegen RGF Staffing B.V. sowie aus der Verzinsung der Darlehensforderung gegen den Gesellschafter.

Das neutrale Ergebnis ging deutlich zurück. Es setzte sich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 208, Erträgen aus Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 87, Erträgen aus Anlagenabgang T€ 170 sowie Aufwendungen aus Forderungsausfällen in Höhe von T€ 349, Aufwendungen in Höhe von T€ 55 für die Schließung der Doppelstandorte und Aufwendungen aus Anlagenabgang T€ 134 zusammen.

Das Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 7.951 verminderte sich in 2024, jedoch lag es analog wie die Umsatzerlöse über dem geplanten Wert von T€ 3.500.

3. Finanzlage

Zwischen der Unique Personalservice GmbH und RGF Staffing B.V. besteht ein “Internal Cash Management Agreement”. Demnach ist die Gesellschaft in das konzerninterne Cash-Pooling eingebunden. Die notwendigen Finanzmittel werden dadurch der Gesellschaft zur Verfügung gestellt.

Die Gesellschaft weist ein Eigenkapital in Höhe von T€ 28.727 (Vorjahr: T€ 28.727) aus.

Ziel ist es, dass die Gesellschaft innerhalb des Konzernverbundes mit positiven Cash-Flow-Überschüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit am Wachstum der RGF Staffing-Gruppe teilnimmt.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Unique Personalservice GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 73.855. Sie verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 11,3%.

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2024 2023
T€ in % T€ in %
Anlagevermögen 2.099 2,8 2.229 2,7
Sonstige Aktiva 71.756 97,2 80.988 97,3
Aktiva 73.855 100,0 83.217 100,0
Eigenkapital 28.727 38,9 28.727 34,5
Langfristiges Fremdkapital 32 0,0 54 0,1
Kurzfristiges Fremdkapital 45.096 61,1 54.436 65,4
Passiva 73.855 100,0 83.217 100,0
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Veränderung zum Vorjahr
in %
Anlagevermögen -130 -5,8
Sonstige Aktiva -9.232 -11,4
Aktiva -9.362 -11,3
Eigenkapital 0 0,0
Langfristiges Fremdkapital -22 -40,7
Kurzfristiges Fremdkapital -9.340 -17,2
Passiva -9.362 -11,3

Das Anlagevermögen verzeichnete im Geschäftsjahr einen leichten Rückgang um T€ 130 auf T€ 2.099. Diese Entwicklung ist bedingt durch die geringeren im Geschäftsjahr getätigten Investitionen.

Die sonstigen Aktiva beinhalteten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 49.690 (Vorjahr: T€ 55.915) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 20.627 (Vorjahr: T€ 23.573). Die geringeren Umsätze in den letzten Monaten des Geschäftsjahres bewirkten den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verliefen ebenfalls rückläufig.

Der größte Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde mittels einer Warenkreditversicherung abgesichert.

Die kurzfristigen Finanzierungsmittel bestanden vor allem aus sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 14.578 (Vorjahr: T€ 14.458), Einkommensteuerrückstellungen mit T€ 5 (Vorjahr: T€ 3.382) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 12.817 (Vorjahr: T€ 16.974) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 17.400 (Vorjahr: T€ 19.336). Die Verminderung der Einkommensteuerrückstellungen setzte sich aus geringeren Steueraufwendungen für Vorjahre aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Unique Holding GmbH zusammen. Die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultierte aus der geringeren Gewinnabführungsverbindlichkeit sowie aus niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie aus Umsatzsteuern. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten betraf im Wesentlichen Lohnverpflichtungen gegenüber den Leiharbeitern, Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Jahr 2024 endete mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 7.951 und verzeichnete zum Vorjahr eine Verminderung. Aus Sicht der Geschäftsführung verlief das Berichtsjahr, insbesondere im Hinblick auf die rückläufige wirtschaftliche Entwicklung, zufriedenstellend.

C. Risikobericht

Risikomanagement

Um bestehende und zukünftige Erfolgspotentiale gezielt zu sichern, ist ein Risikomanagement notwendig. Bei der Unique Personalservice GmbH wird dies im Rahmen des Konzernrisikomanagements der RGF Staffing-Gruppe durchgeführt. Es gehört zu einer auf Shareholder Value orientierten Unternehmensführung. Die kontrollierte Handhabung von Risiken sichert die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmensgruppe und ermöglicht es dem Konzernmanagement, nachteilige Entwicklungen frühzeitig zu identifizieren und gegebenenfalls gegenzusteuern.

Die Konzern-Innenrevision wird seitens eines separaten Bereiches innerhalb der Abteilung Qualitätsmanagement wahrgenommen.

In der RGF Staffing-Gruppe existiert ein umfangreiches Steuerungsinstrumentarium, das tägliche Umsatzmeldungen und -analysen, kurzfristig erstellte monatliche Erfolgsrechnungen sowie punktuelle Kostenanalysen umfasst. Diese werden im Rahmen des eingerichteten Management-Informations-Systems (MIS) der Geschäfts- und Vertriebsleitung regelmäßig zur Verfügung gestellt, um die in der strategischen Planung festgelegten Ziele zu überwachen.

Ergänzend werden detaillierte Planungen in den Bereichen Umsatz, Mitarbeiterentwicklung, Investitionen, Finanzströme und Standortentwicklung auf Mehr-Jahres-Basis erstellt.

Chancen

Die Unique Personalservice GmbH nimmt eine Position als Generalist mit spezialisierten Bereichen im Markt ein. Insbesondere der erfolgreiche Auf- und Ausbau der Marke „Unique Medicum“ hat in wirtschaftlich turbulenten Zeiten maßgeblich dazu beigetragen, die Nachfrage nach Mitarbeitern durch Kunden hochzuhalten und stärkere Auftragsschwankungen in anderen Bereichen auszugleichen. In diesem Bereich besteht weiterhin eine hohe Nachfrage nach Personal. Zudem wurden in ausgewählten Geschäftsfeldern neue Marken mit vielversprechendem Potenzial etabliert. Wir sehen in diesen Marken ein großes Wachstumspotenzial für die RGF-Gruppe in Deutschland. Es ist weiterhin anzunehmen, dass Flexibilität in der Personalstrategie der Kundenunternehmen von Unique eine bedeutende Rolle spielen wird. Auch hinsichtlich potenzieller weiterer Schwierigkeiten aufgrund globaler Krisen (wie etwa des Ukraine-Konflikts).

Erfahrungen, Kundenkontakte und erfolgreiche Projekte im KMU-Segment stehen allen deutschen operativen Gesellschaften zur Verfügung. Die Unternehmen stehen noch immer vor der Herausforderung, den Geschäftsmix zu optimieren.

Die Finanzstärke des Konzerns trägt ebenfalls dazu bei, wirtschaftlich schwierige Phasen stabiler zu durchlaufen. Trotz einiger Niederlassungsschließungen verfügt die Unique noch immer über ein deutschlandweit agierendes Niederlassungsnetzwerk. Auch in Zukunft wird in dieses Netzwerk investiert werden. Dies führt zu einer gesteigerten Wahrnehmung auf dem Zeitarbeitsmarkt. Darüber hinaus stärkt dies die Rekrutierung von neuem Personal und die Neukundengewinnung.

Das bestehende Bonussystem fördert dabei das Unternehmertum im Unternehmen. Die Niederlassungen können dabei ihre Geschäftsstrategie an die regionalen Möglichkeiten und Chancen anpassen.

Das "Shared Service Center" der RGF Staffing Germany GmbH in München fungiert als zentraler Dienstleister für die operativen Gesellschaften, darunter die Unique Personalservice GmbH. Durch die Integration und den Anschluss weiterer operativer Gesellschaften des Konzerns können hier weitere Skaleneffekte entstehen und zur Entlastung der beteiligten Unternehmen beitragen.

Als Konzernunternehmen sind wir naturgemäß in starkem Maße von den Weisungen und der Strategie des Konzerns abhängig.

Risiken

Risiken sind mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer negativen Abweichung von Prognosen bzw. Zielen der Gesellschaft führen können, wohingegen Chancen zu möglicherweise positiven Abweichungen führen.

Im Folgenden werden die Risiken des Unternehmens nach abnehmender Bedeutung dargestellt. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden wie folgt definiert:

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Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
< 5% Gering
>= 5% und <50% Mittel
>= 50% Hoch

Die deutsche Wirtschaft wird durch den Krieg in der Ukraine erheblich belastet. Wie im Vorjahr ist die ökonomische Entwicklung maßgeblich von den Folgen der Energiepreiskrise und einer ausgeprägten Schwäche der globalen Wirtschaft beeinflusst worden. Beide negativen Effekte werden auch maßgeblich durch den russischen Angriffskrieg beeinflusst. Trotz der Annahme der Bundesregierung, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2025 mit +0,3% sehr gering sein wird, besteht aufgrund der Vielzahl von unvorhersehbaren globalwirtschaftlichen Entwicklungen ein Risiko für eine Rezession in Deutschland. Eine Rezession würde vermutlich auch einen Rückgang der Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern bei der Unique Personalservice GmbH zur Folge haben. Das hätte dann wahrscheinlich auch negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Unique Personalservice GmbH. Derzeit scheint jedoch die gute Auftragslage bei der Unique Personalservice GmbH diesen Effekt noch einigermaßen abfedern zu können. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Risiko für eine Rezession können jedoch als hoch bewertet werten.

Auch stellt die derzeitige US-amerikanische Zollpolitik und die damit möglicherweise verbundenen negativen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft ein nicht unerhebliches Risiko dar. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Risiko selbst kann als hoch bewertet werten.

Es besteht weiterhin die Gefahr, dass die Angestellten der Unique Personalservice GmbH, auch aufgrund der neuen gesetzlichen Bestimmungen, häufiger in feste Anstellungen bei ihren Kunden wechseln. Risiken ergeben sich aus der Fortentwicklung des Steuer- und Zivilrechts, vor allem des Arbeitsrechts, durch gesetzgeberische Maßnahmen sowie durch gerichtliche Entscheidungen. Wir erkennen auch Risiken in der zunehmend komplexer werdenden Informationstechnologie und der daraus resultierenden Abhängigkeit des Unternehmens von der IT. Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens und die Risiken können jedoch als gering angesehen werden.

Ein zusätzliches Risiko ergibt sich daraus, dass es nicht immer möglich ist, Tariferhöhungen in vollem Umfang an die Kunden weiterzugeben. Dies kann dazu führen, dass die prozentuale Marge der Unique Personalservice GmbH abnimmt. Wir gehen jedoch davon aus, dass dies langfristig zu einer Verbesserung des Images der Zeitarbeit in Deutschland führen wird, was wiederum zu einem deutlichen Wachstum und einer höheren Akzeptanz der Zeitarbeitsbranche beitragen wird.

D. Prognosebericht

Laut einer Blitzumfrage von Lünendonk & Hossenfelder aus dem Dezember 2024 gehen nur noch 14% der Zeitarbeitsunternehmen von einer Marktverkleinerung bezogen auf den Umsatz, 27% von einer Stagnation und 59% von einem Wachstum für das Jahr 2025 aus. In der Presseinformation der Lünendonk & Hossenfelder GmbH vom 23. Mai 2025 planen die TOP 25 ein Umsatzwachstum von 3% für 2025. Es ist davon auszugehen, dass das erwartete Marktwachstum nur erreicht werden kann, insofern sich der Ukraine-Krieg, sowie die handels- und sonstigen weltpolitischen Spannungen nicht weiter deutlich verschärfen.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Die seit geraumer Zeit andauernden Kriegshandlungen in der Ukraine haben ungünstige Auswirkungen auf Inflation und Energiekosten in Europa. Auch die derzeitige Zollpolitik der USA hat negative Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft. Dies hat zur Folge, dass auch die Aufwendungen der Unique Personalservice GmbH steigen. Da derzeit nicht abzusehen ist, wie sich sowohl der Krieg in der Ukraine wie auch die US-amerikanische Zollpolitik entwickeln wird und welche weiteren negativen Folgen auftreten könnten, werden diese möglichen Auswirkungen in der folgenden Prognose nicht berücksichtigt: Obwohl die negativen Auswirkungen der bisherigen Entwicklungen weiter bestehen bleiben, wird sich die Wirtschaft erholen und aufgrund des in Deutschland herrschenden Fachkräftemangels wird die Nachfrage nach Zeitarbeitskräften zunehmen. Daher erwarten wir, dass auch die Entwicklung des Zeitarbeitsmarktes positiv verlaufen wird. Die in den vergangenen Jahren beschlossenen Kostensenkungsmaßnahmen innerhalb der operativ tätigen Gesellschaften werden im Jahr 2025 zumindest teilweise die aktuellen und künftigen negativen Auswirkungen abmildern.

Zusätzlich zu den bestehenden Großkunden, die eine wesentliche Grundlage für das in den kommenden Jahren geplante profitable Wachstum darstellen und angestrebte Skaleneffekte fördern, wird die Unique Personalservice GmbH auch das rentable KMU-Segment weiterentwickeln. Die Geschäftsstrategie wird standortspezifisch angepasst und umgesetzt.

Der Mix aus kleinen, mittelständischen und Großkunden wird neu justiert werden, und das margenstarke Geschäftsfeld „Personalvermittlung“ wird weiterentwickelt.

Der somit erzielten Erweiterung des Geschäftsvolumens durch zusätzliche Kunden, Zeitarbeitnehmer sowie einer erfolgreichen Vertriebsorganisation soll ein unterproportionaler Anstieg der Fixkosten entgegenstehen.

Das „Shared Service Center“ der RGF Staffing Germany GmbH in München dient als zentraler Dienstleister für die operativen Gesellschaften, darunter die Unique Personalservice GmbH. Weitere Skaleneffekte können durch die Integration und den Anschluss zusätzlicher operativer Gesellschaften des Konzerns entstehen und zur Entlastung der beteiligten Unternehmen beitragen.

Da die Unique Personalservice GmbH mit Gesellschafterversammlung vom 15.01.2025 die Änderung des § 5 (Geschäftsjahr) des Gesellschaftsvertrages beschlossen hat, werden für das Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.01.2025 bis 31.03.2025 tatsächliche Zahlen und für das Geschäftsjahr vom 01.04.2025 bis 31.03.2026 eine Umsatz- und Ergebnisprognose bekannt gegeben.

Die Auswirkungen der anhaltenden globalwirtschaftlichen Herausforderungen lassen erwarten, dass das Umsatzvolumen des Jahres 2025 unter dem des Jahres 2024 liegen wird. Im Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2025 bis 31.03.2025 konnte ein Umsatzvolumen von ca. T€ 74.500 realisiert werden. Die Geschäftsführung meldet für den gleichen Zeitraum einen Jahresfehlbetrag vor Abführung in Höhe von von ungefähr T€ -170. Grundsätzlich spiegelt dies eine saisontypische Entwicklung im generalistischen Bereich der Branche wider und übertraf die Erwartungshaltung der Geschäftsführung.

Für das darauf folgende Wirtschaftsjahr, ab 01.04.2025 bis 31.03.2026, wird weiterhin mit einer positiven Ergebnisentwicklung gerechnet. Es wird ein Umsatzvolumen zwischen T€ 330.000 und T€ 360.000 bzw. ein Jahresüberschuss zwischen T€ 9.500 und T€ 13.500 erwartet. Diese Erwartung setzt jedoch voraus, dass sich die weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Krisen nicht weiter verschärfen, sondern möglichst abflauen.

E. § 289f HGB-Erklärung zur Unternehmensführung

Die Unique Personalservice GmbH setzte sich eine Zielgröße von 0% für den Frauenanteil in der Geschäftsleitungsebene. Im Geschäftsjahr ergab sich keine Möglichkeit, eine weibliche Person in die Geschäftsführung einzuberufen, denn es stand kein planmäßiger Wechsel des bestehenden Geschäftsführers an.

Für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung plante die Unique Personalservice GmbH einen Frauenanteil von zusammen mindestens 30%. Zum Stichtag betrug der Frauenanteil 32%. Damit wurde die angestrebte Quote von 30% leicht übertroffen.

Für den Aufsichtsrat wurden keine Zielgrößen festgelegt, da bisher kein Aufsichtsrat gebildet wurde.

 

München, den 4. Juli 2025

Philipp Geyer, Geschäftsführer

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