Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 7380
Eingetragen
21.11.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Schmierstoffen zur Bearbeitung von Metallen, von chemischen Zusatzmitteln und von Hydraulikflüssigkeiten. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Friedrich
seit 19.3.2009
Geschäftsführer
Werner Nippe
seit 3.2.2005
Prokura
Peter Ladleif
seit 21.11.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Houghton (Europe) GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Houghton (Europe) GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

D.A. Stuart GmbH

Wuppertal

Zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Fassung des
Jahresabschlusses (Bilanz und Anhang) zum 31. Dezember 2007

Lagebericht 2007

A. Wirtschaftlichkeitsbericht (Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft)

Die wirtschaftliche Lage in den wichtigsten Absatzmärkten der Gesellschaft hat sich 2007 weiter positiv entwickelt und, basierend auf dem grundsätzlichen Anstieg der Industrieproduktion sowie eines nachlassenden Kostendrucks auf der Beschaffungsseite, zu verbesserten Geschäftsergebnissen geführt.

Trotz einer deutlichen Belebung in allen westlichen Industrieländern zeigen sich weiterhin deutliche Unterschiede in der Marktdynamik und daraus resultierenden Wachstumsmöglichkeiten in den aufstrebenden Märkten Osteuropas einschließlich Russland. Die bereits seit einigen Jahren betriebene Wachstumsinitiative Osteuropa hat sich in Russland, Tschechien, Kasachstan und der Slowakei in zweistelligen Umsatzzuwächsen niedergeschlagen, daneben haben inzwischen auch Verkaufsaktivitäten in Rumänien, Slowenien und Bulgarien begonnen. In anderen von D. A. Stuart GmbH bedienten Märkten der Metallbearbeitung in Europa, z.B. Italien, Frankreich und Benelux, hat sich das erfreuliche Wachstum, allerdings mit moderateren Zuwachsraten, fortgesetzt.

In Deutschland hat sich zwar das Geschäft insgesamt weiter belebt, zunehmender Wettbewerbsdruck hat jedoch zu Umsatzverlusten bei einigen Schwerpunktkunden geführt. Für unsere Gesellschaft konnten trotzdem aufgrund starker Nachfrage in ausgewählten Marktsegmenten, einem weiter verbesserten Businessmix, sowie der Akquisition umfangreicher Neugeschäfte überproportionale Umsatzsteigerungen und insgesamt eine Verbesserung der Profitabilität des Geschäftes erreicht werden. Insbesondere im Walzgeschäft sowohl der Stahl- als auch der Nichteisenprodukte wurden massive Umsatzsteigerungen im Inlands- und im Exportgeschäft erzielt. Substantielle Umsatzverluste in der metallverarbeitenden Industrie konnten leider trotz erheblicher Neugeschäfte in den sibirischen Bergbaugebieten nicht völlig kompensiert werden. Die volle Nutzung der im Vorjahr in Betrieb genommenen Produktionsanlage für Produkte der Thermex Reihe hat sowohl im Intercompany Geschäft mit der englischen Schwestergesellschaft als auch im Kontinentaleuropäischen Geschäft zu Zuwächsen geführt.

Die Versorgung mit Vorprodukten und Rohmaterialien war 2007 zwar weiterhin durch Knappheit in verschiedenen Teilbereichen gekennzeichnet, die Kostenentwicklung war jedoch überwiegend rückläufig. Gezielte Zukäufe aus dem Dollarraum haben sich bei weiterer Stärkung des Euro positiv ausgewirkt. Als Resultat der weiterhin auf Umsatzwachstum, Gewinnoptimierung und verstärkte Marktdurchdringung angelegten Geschäftsstrategie konnte der Gesamtumsatz um mehr als 8 % auf EUR 25,7 Millionen und damit zum achten Mal in Folge gesteigert werden und lag sehr deutlich über dem allgemeinen Industrieniveau.

Trotz konsequenter Verfolgung der bereits etablierten Strategie, Spezialitäten mit hoher Wertschöpfung für alle Bereiche der Metallbearbeitung zu entwickeln und zu vermarkten, die Aluminium- und Magnesiumbearbeitung für Leichtbau im Automobilsektor weiter zu forcieren, die spanlose Umformung in allen Temperaturbereichen auszuweiten und unsere Produkte auch im Bereich Flugzeugbau einzusetzten, wurde der Vorjahresumsatz im Bereich Metalworking um annähernd 1 % verfehlt. Dies ist insbesondere zurückzuführen auf Umsatzverluste im Bereich Schleiföle bei einem unserer Großkunden, der auf billigere Produkte osteuropäischer Provenienz zurückgreift.

Im Bereich der schwerentflammbaren Hydraulikflüssigkeiten wurden neue Geschäfte auf Basis von leistungsstärkeren Produkten und anwendungsspezifischen Produktfreigaben entwickelt und erstmalig eingesetzt. Trotz exorbitanter Zuwächse bei den Umsätzen für schwerentflammbare Hydraulik in den Bergbauregionen Russlands, konnte das rückläufige Geschäft in Deutschland aufgrund von erhöhtem Wettbewerbsdruck nicht vollständig kompensiert werden. Dies resultierte in einem Geschäftsrückgang von annähernd 13% gegenüber dem Vorjahr. Die politisch gewollte Reduzierung des Steinkohlebergbaus in Deutschland ist inzwischen gesetzlich geregelt und führt damit bis zum Jahre 2018 zu einem Wegfall des lokalen Geschäftes.

Die Rekordauslastung der russischen Aluminiumindustrie führte auf der Basis unserer starken Marktposition zu einer weiteren überproportionalen Steigerung des Aluminiumwalzgeschäftes in Russland. Bei gleichzeitiger Geschäftsausweitung mit Key Accounts in West Europa, konnte im Bereich Nonferrous eine Umsatzsteigerung von mehr als 50% erzielt werden bei weiterer Verbesserung der Profitabilität dieses Geschäftsbereiches.

Als Teil einer globalen Vereinbarung mit einem amerikanischen Stahlproduzenten übernahmen wir Lieferverpflichtungen für europäische Standorte. In Verbindung mit etablierten Geschäften in Kontinentaleuropa sowie Neugeschäften in Holland und Deutschland konnte damit das Stahlwalzgeschäft der Gesellschaft noch einmal um mehr als 50% gesteigert werden. Mit weiteren Geschäftsausweitungen, die für 2008 in Westeuropa geplant sind, werden zukünftig bei Optimierung der Walzprodukte gute Margen und ein positiver Beitrag zum Gewinn der Gesellschaft erzielt.

Die Verteilung der Produktion zwischen den Stuart Schwestergesellschaften in Wolverhampton und Wuppertal wird weiter optimiert. Als nächster Schritt ist die Verlagerung aller Produkte an den Standort Wuppertal geplant, die für Kontinentaleuropäische Kunden hergestellt werden. Das im Zusammenhang mit dieser Verlagerung entwickelt Umbauprojekt musste wegen geänderter Anforderungen mehrfach revidiert werden. Daher sind signifikante aktivierungspflichtige Kosten für Anlagen im Bau in Vorperioden angefallen, die 2007 wertberichtigt wurden.

Im Personalbereich stand 2007 im Zeichen der Konsolidierung des bisher Erreichten und der Erzielung weiteren substantiellen Wachstums. Von der Einstellung weiterer Mitarbeiter wurde abgesehen, was in einer deutlichen Verringerung der Personalquote bezogen auf den Umsatz und einer erheblichen Steigerung des Umsatzes pro Mitarbeiter resultierte. Zur Senkung der Personalkosten wurde entschieden, zum 1. Januar 2008 ohne vollen Lohnausgleich zur 40 Stunden Woche zurückzukehren.

Über dem Marktwachstum liegende Umsatzzuwächse, weitere Optimierung des Produktmix, sowie fortlaufende Verbesserungen der Produktformulierungen führten zu einem gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserten operativen Ergebnis. Der Rohertrag konnte um weitere zwei Prozentpunkte verbessert werden. Insgesamt ergab sich wiederum ein positives operatives Ergebnis vor Einzelwertberichtigungen auf Forderungen.

Die Investitionen in Sachanlagen von TEUR 353 lagen 2007 deutlich unter dem Niveau der Abschreibungen auf Sachanlagen von TEUR 681, bedingt durch die Investition in die Thermexanlage im Vorjahr. Wesentliche Projekte waren Ersatzinvestitionen im analytischen Labor, der Kauf von DV-Hard- und Software insbesondere für die Mitarbeiter im Vertriebsbereich, sowie der Ersatz einiger Firmenfahrzeuge.

Die Eigenkapitalquote stieg von 48 % auf 52 %.

Abschreibungen werden generell nach den zulässigen steuerlichen Höchstsätzen vorgenommen.

B. Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft deckt mit ihren Aktivitäten die gesamte Bandbreite des möglichen Kundenspektrums ab von der primären Metallerzeugung bis zur Automobilproduktion und vom allgemeinen Maschinenbau bis zum Bergbau. Darüberhinaus wird die regionale Verteilung der Geschäfte kontinuierlich erweitert, neben die etablierten Aktivitäten in Westeuropa sind Geschäfte in Osteuropa und der Türkei getreten. Mit der geplanten Verlagerung der Produktion aller Produkte für den Kontinentaleuropäischen Markt nach Wuppertal wird sich das Einflussgebiet der Gesellschaft in Zukunft auch nach Spanien und Portugal ausdehnen. Damit wird das Risiko von negativen Industriezyklen und damit die Geschäftsrisiken insgesamt minimiert.

Neben massiven Umsatzzuwächsen, die 2007 im Walzbereich realisiert wurden, sind für 2008 weitere Zugewinne insbesondere im deutschen Stahlbereich avisiert, die zusammen mit der geplanten Verlagerung aus England die Ertragsaussichten der Gesellschaft für 2008 und die Folgejahre erheblich verbessern.

Umweltrisiken wird durch die regelmäßige Überprüfung und die Weiterentwicklung unseres Qualitäts- und Umweltmanagementsystems nach der ISO 9001:2003 sowie der ISO 14001:2004 und seit neuestem der ISO/TS 16949 begegnet. Die gesamte Produktpalette wurde inzwischen konsequent auf umweltverträgliche Komponenten umgestellt. Darüber hinaus werden die Auswirkungen von bestehenden Altlasten in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Bodenbehörde minimiert.

Produktrisiken werden mit konsequenter Weiterentwicklung der Qualitätssysteme sowie, falls erforderlich, mit der Bildung adäquater Rückstellungen ausgeschlossen.

Aufgrund der überwiegenden Fakturen in Euro sind keine wesentlichen Währungsrisiken erkennbar.

In Anbetracht der kontinuierlich vorgenommenen Forderungsbereinigungen und der Einführung eines effektiven Forderungsmanagements, werden momentan keine außerordentlichen Geschäftsrisiken für die Gesellschaft gesehen. Das überproportionale Wachstum im osteuropäischen Raum und die geplante Übernahme der Geschäfte in Spanien und Portugal wird jedoch aufgrund der längeren Zahlungsziele zu einem Anstieg der DSO führen.

Chancen sehen wir für unsere Gesellschaft in der Weiterentwicklung der strategischen Ausrichtung mit noch stärkerer Konzentration auf Schwerpunkte sowohl in osteuropäischen und asiatischen Wachstumsmärkten, als auch im EU-Raum.

Darüber hinaus sehen wir mit innovativen Produktentwicklungen verbesserte Chancen in unseren Absatzmärkten.

Wesentliche zukünftige Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

C. Nachtragsbericht

Es haben sich nach dem 31.12.2007 keine Vorgänge ergeben, über die wegen ihrer besonderen Bedeutung hier zu berichten wäre.

D. Prognosebericht

Die Fortführung der Konsolidierungsmaßnahmen in allen Bereichen, sowie ein signifikanter Umsatzanstieg bei in Teilbereichen verbesserter Profitabilität resultierten 2007 in einem deutlich verbesserten Geschäftsergebnis. Für das Jahr 2008 wird mit den vorgesehenen Geschäftsplänen insbesondere mit der Geschäftsausweitung in Osteuropa, Russland und in China, der deutlichen Ausweitung des Stahlwalzgeschäftes auch im westeuropäischen Ausland und der geplanten Verlagerung eines großen Teiles der Produktion der englischen Schwestergesellschaft zur Jahresmitte 2008 ein deutlich verbessertes Ergebnis erwartet. Die für den Berichtszeitraum bis 2010 geplanten Umsatzzuwächse, sowie weitere Kostenoptimierungen werden zu weiterer Stärkung der Profitabilität führen. Aufgrund der intensiveren internationalen Verflechtung und bereits begonnener und zunehmender Arbeitsteilung, sowie geplanten Investitionen im Produktionsbereich wird eine Kapazitätsüberschreitung der vorhandenen Produktionseinrichtungen im Budgetzeitraum nicht erwartet.

E. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Zur Vorbereitung der geplanten Verlagerung aller Stahlwalzprodukte an den Standort Wuppertal wurde die personelle und apparative Infrastruktur im Labor angepasst und erheblicher Entwicklungsaufwand zur reibungslosen Übernahme und Optimierung der Produktion geleistet.

Die Produktentwicklung konzentrierte sich auf die Optimierung der vorhandenen Produktpalette sowie auf Produktlinien, die gesteigerten Anforderungen hinsichtlich Leistung und Umweltschutz genügen und gleichzeitig unseren Anspruch auf verbesserte Margen erfüllen. Ein erheblicher Entwicklungsaufwand wurde bei der Qualifizierung alternativer Rohmaterialien und der daraus resultierenden Umstellung der Produktformulierungen mit dem Ziel weiterer Margenoptimierung geleistet. Die generelle Verknappung an Basisölen erforderte die Untersuchung und Qualifizierung von Zweitraffinaten, um auch langfristig im Markt präsent sein zu können. Der Freigabe unserer Produkte durch Maschinen- und Apparatehersteller sowie der effektiven, internationalen Nutzung dieser Freigaben wird weiterhin hohe Priorität eingeräumt. Der Erfolg der konsequent verfolgten Entwicklungsstrategien ist an den kontinuierlich verbesserten Geschäftsergebnissen ablesbar.

F. Beteiligungsgesellschaften

Die Gesellschaft war an drei ausländischen Vertriebsgesellschaften in Argentinien, Brasilien und in Benelux beteiligt. Die D. A. Stuart Benelux B.V. wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2007 aufgelöst. Die etablierten Geschäfte werden zukünftig unmittelbar von Deutschland bzw. über einen in Holland ansässigen Vertragshändler abgewickelt. Wesentliche Ergebnisbeiträge bei den Beteiligungsgesellschaften waren 2007 nicht zu verzeichnen.

 

Wuppertal, den 25. Januar 2008

Die Geschäftsführung

Peter Ladleif

Knut Jansen

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktiva

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.197,50 54.977,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.157.664,00 1.192.889,00
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.003.284,00 1.301.458,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 838.932,00 882.265,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.340,50 230.731,16
3.031.220,50 3.607.343,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.371,27 71.768,00
2. Beteiligungen 0,00 115,43
11.371,27 71.883,43
3.087.789,27 3.734.203,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.116.782,92 1.817.879,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.349.314,06 3.715.220,90
(mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 441.484,87 354.056,80
6.907.581,85 5.887.156,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.030,00 18.602,89
10.010.401,12 9.639.963,47

Passiva

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.165.000,00 5.165.000,00
II. Verlustvortrag -522.042,61 -829.073,49
III. Jahresüberschuss 515.662,40 307.030,88
5.158.619,79 4.642.957,39
B. Rückstellungen 708.900,00 515.270,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.008.971,81 723.730,41
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.026.095,76 3.664.900,29
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 1.026.095,76; Vorjahr EUR 1.664.900,29)
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR 0,00; Vorjahr EUR 2.000.000,00)
(davon gegenüber Gesellschafterin EUR 2.000.000,00;
Vorjahr EUR 2.000.000,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 107.813,76 93.105,38
(mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)
(davon aus Steuern EUR 65.269,38; Vorjahr EUR 60.313,06)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.702,14;
Vorjahr EUR 1.652,07)
4.142.881,33 4.481.736,08
10.010.401,12 9.639.963,47

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

2007 2006
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.463.820,84 9.771.082,93
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.884.502,20 -3.661.537,65
b) Soziale Abgaben -606.866,27 -597.209,89
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen -701.474,65 -738.976,68
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.671.051,55 -4.488.215,94
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89,55 269,07
(davon aus verbundenen Unternehmen
EUR 89,25; Vorjahr EUR 268,91)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -68.061,26 -26.660,51
(davon an verbundene Unternehmen
EUR 67.952,09; Vorjahr EUR 26.650,10)
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 531.954,46 258.751,33
8. Außerordentliche Erträge 0,00 64.607,61
9. Sonstige Steuern -16.292,06 -16.328,06
10. Jahresüberschuss 515.662,40 307.030,88

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2007 Zugänge Zugänge BP Abgänge 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 289.229,67 10.447,99 0,00 0,00 299.677,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken 3.028.066,01 14.558,33 50.851,00 0,00 3.093.475,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.937.129,62 0,00 0,00 0,00 4.937.129,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 2.114.241,84 255.092,83 0,00 87.489,74 2.281.844,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen
im Bau 230.731,16 83.263,93 0,00 282.654,59 31.340,50
10.310.168,63 352.915,09 50.851,00 370.144,33 10.343.790,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen 238.268,00 0,00 0,00 238.268,00 0,00
2. Beteiligungen 115,43 11.255,84 0,00 0,00 11.371,27
238.383,43 11.255,84 0,00 238.268,00 11.371,27
10.837.781,73 374.618,92 50.851,00 608.412,33 10.654.839,32
Abschreibungen
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 234.252,67 20.227,49 0,00 254.480,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken 1.835.177,01 100.634,33 0,00 1.935.811,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.635.671,62 298.174,00 0,00 3.933.845,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1.231.976,84 282.438,83 71.502,74 1.442.912,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen
im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.702.825,47 681.247,16 71.502,74 7.312.569,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen 166.500,00 0,00 166.500,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
166.500,00 0,00 166.500,00 0,00
7.103.578,14 701.474,65 238.002,74 7.567.050,05
Nettobuchwerte
31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.197,50 54.977,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken 1.157.664,00 1.192.889,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.003.284,00 1.301.458,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 838.932,00 882.265,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen
im Bau 31.340,50 230.731,16
3.031.220,50 3.607.343,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen 0,00 71.768,00
2. Beteiligungen 11.371,27 115,43
11.371,27 71.883,43
3.087.789,27 3.734.203,59

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Allgemeine Erläuterungen

Die D. A. Stuart GmbH, Wuppertal, ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der D. A. Stuart Holding GmbH, Neuss, und wird über diese und die Stuart V V GmbH in den Konzernabschluss der Wilh. Werhahn KG, Neuss, einbezogen. Die Wilh. Werhahn KG, Neuss, ist gleichzeitig
oberstes Mutterunternehmen. Deren Konzernabschluss wird beim Handelsregister Neuss hinterlegt.

Der Jahresabschluss der D. A. Stuart GmbH, Wuppertal, zum 31. Dezember 2007 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger sowie ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen. Es werden die steuerlich höchstmöglichen Abschreibungen verrechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Auf Zugänge wird eine monatsgenaue Abschreibung verrechnet.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung erforderlicher
außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich mit dem gewogenen Durchschnittspreis oder dem niedrigeren Stichtagspreis bewertet. Die Bewertung der Halb- und Fertigfabrikate erfolgt grundsätzlich zu steuerlichen Herstellungskosten. Diese enthalten neben den angefallenen Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Gemeinkostenbestandteile. Ferner werden Abschläge nach Gängigkeit der Produkte vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Das Ausfallrisiko für die bestehenden Forderungen ist in ausreichender Höhe durch Einzelwertberichtigungen und durch eine Pauschalwertberichtigung von unverändert 3 % berücksichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 1.283,84 Geldanlagen bei der Bankhaus Werhahn KG, sodass sich hier eine Mitzugehörigkeit zum Posten "Flüssige Mittel" ergibt.

Das Eigenkapital gliedert sich gemäß § 266 Abs. 3 HGB zum 31. Dezember 2007 wie folgt:

TEUR
Gezeichnetes Kapital (Stammkapital) 5.165
Verlustvortrag -522
Jahresüberschuss 516
5.159

Rückstellungen sind in vernünftiger kaufmännischer Höhe gebildet worden und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bewertet.

Gegen unsere Alleingesellschafterin D. A. Stuart Holding GmbH, Neuss, bestehen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.000 (im Vorjahr TEUR 2.000).

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen fallen bei der Gesellschaft p.a. TEUR 52 (siehe Anlage VII) an. Die finanziellen Verpflichtungen reduzieren sich in den nächsten vier Jahren auf eine jährliche Verpflichtung von dann TEUR 7.

An Eventualverbindlichkeiten bestehen Avale in Höhe von GBP 130.200,00 (zum Stichtagsbriefkurs am 31. Dezember 2007 entsprechend TEUR 177) auf einem Währungskonto bei der Wilh. Werhahn KG.

III. Erläuterungen zur Ergebnisrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 582 beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Kostenumlagen verbundener Unternehmen (TEUR 387), Erträge aus der steuerlichen Außenprüfung (TEUR 87) sowie Erträge aus Forderungen Stuart Benelux (TEUR 50). Die außerordentlichen Erträge des Vorjahres von TEUR 65 beinhalten die Verzinsung der Gewerbesteuerumlage für den Zeitraum 1995 bis 1998..

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 5.671 enthalten Verwaltungs-, Vertriebs-, Betriebs- und übrige betriebliche Aufwendungen.

IV. Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB)

Name Sitz Anteil am
Kapital
Eigenkapital Ergebnis
des letzten
Geschäfts-
jahres
% TEUR TEUR
D.A. Stuart S.A. Argentinien 99,00 568.969 83.309
D.A. Stuart Ltda. Brasilien 0,02 -2.396.797 68.648

V. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren bei Stuart beschäftigt:

2007 2006
Gewerbliche Arbeitnehmer 11 10
Angestellte 54 55
65 65

VI. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt die Herren

 

Dipl.-Ing. Peter L a d l e i f , Köln

 

Dipl.-Ök. Knut J a n s e n , Wuppertal

 

Wuppertal, 25. Januar 2008

Peter Ladleif

Knut Jansen

Bescheinigung

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum vom 14. Februar 2008 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der D. A. Stuart GmbH, Wuppertal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Düsseldorf, den 14. Februar 2008

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bibiana Bolsenkötter Wirtschaftsprüfer

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