Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 490
Vorher
Gebr. Willach G. m. b. H.
Eingetragen
22.10.1952
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung, Be- und Verarbeitung, der Handel und der Vertrieb von Maschinen, Konstruktionen, Beschlägen und Waren aller Art sowie sämtliche damit zusammenhängenden Service- und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Christof Thomas
seit 5.8.2021
Prokura
Albert Jünger
seit 5.1.2010
Prokura
Sonja Früh
seit 5.1.2010
Geschäftsführer
Werner Schmitt
seit 25.2.2008
Prokura
Jens Dr. Willach
seit 25.2.2008
Geschäftsführer
Ulrich Willach
seit 17.3.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
48.50%
48.50%
2.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jens Willach
Eitorf
252.200 €
48.50%
Sonja Früh
Hasselbach
252.200 €
48.50%
W***** S******
10.400 €
2.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gebr. Willach GmbH

Ruppichteroth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

der Gebr. Willach GmbH, Ruppichteroth

Aktivseite

31.12.2023 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 110.757,56 41.413,40
II. Sachanlagen 3.716.507,23 3.796.115,59
III. Finanzanlagen 373.111,96 1.000,00
4.200.376,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.503.024,14 9.089.428,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.913.072,28 2.179.929,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 17.680,87 € (Vj. 27,4 T€)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 15.320.535,91 1.975.590,31
25.736.632,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 160.388,53 115.494,78
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 2.277,24 3.056,84
30.099.674,85 17.202.028,64

Passivseite

31.12.2023 Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 520.000,00 512.000,00
II. Kapitalrücklage 13.559.872,49 1.003.599,73
III. Gewinnrücklagen 2.931.897,34 2.895.320,39
IV. Bilanzgewinn 7.611.510,54 7.282.317,95
24.623.280,37
B. Rückstellungen 3.652.574,26 3.492.756,18
C. Verbindlichkeiten 1.745.248,45 1.962.059,39
D. Rechnungsabgrenzungsposten 78.571,77 53.975,00
30.099.674,85 17.202.028,64

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023

der Gebr. Willach GmbH, Ruppichteroth

2023 2022
1. Rohergebnis 15.112.622,55 14.737.591,36
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.863.559,73 -6.767.029,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.666.206,76 -9.529.766,49 -1.316.707,61 -8.083.737,41
davon für Altersversorgung: 280.997,53 € (Vj. 89.334,94 €)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -581.140,88 -550.185,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.825.174,23 -5.863.272,06
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: 118.557,34 € (Vj. 0,00 €)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 246.268,28 166,27
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -38.282,00 -117.764,00
davon Aufwendungen aus der Abzinsung: 38.282,00 € (Vj. 117.764,00 €)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 39.082,58 73.776,80
8. Ergebnis nach Steuern 423.609,81 196.575,65
9. sonstige Steuern -57.840,27 -46.616,73
10. Jahresüberschuss 365.769,54 149.958,92

ANHANG

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wird auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften (HGB, GmbHG) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Bestimmungen der § 266 bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Die Gesellschaft ist unter der Firma Gebr. Willach GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg unter der Nummer HRB 490 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Ruppichteroth.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Schwestergesellschaft Willach Pharmacy Solutions GmbH mit Wirkung zum Ablauf des 31.12.2022 auf die Gebr. Willach GmbH verschmolzen. Die sich daraus ergebenden Zugänge an Aktiva und Passiva beeinträchtigen die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Unter Beachtung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wird das Sachanlagevermögen linear oder degressiv abgeschrieben. Die Bewertungsfreiheit für geringwertige Vermögensgegenstände wird durchweg in Anspruch genommen.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bewertungsstichtag nach § 253 Abs. 3 HGB.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und nach dem Gebot der kaufmännischen Vorsicht. In den Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse ist ein entsprechender Gemeinkostenanteil enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert oder einem niedrigeren Stichtagswert angesetzt. Die Wertberichtigungen werden unter dem Gesichtspunkt des kaufmännischen Vorsichtsprinzips in ausreichendem Umfang gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Alle Rückstellungen und Verbindlichkeiten werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Laufende Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs oder einem Durchschnittskurs umgerechnet. Bilanzposten in fremder Währung zum Bilanzstichtag werden - bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr unter Beachtung des Niederstwertprinzips (bei Fremdwährungsverbindlichkeiten unter Beachtung des Höchstwertprinzips) - zum Stichtagskurs umgerechnet.

Für Aufwendungen bzw. Erträge, die bis zum Bilanzstichtag gezahlt bzw. vereinnahmt werden, jedoch einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagenspiegel (Beilage zum Anhang) entnommen werden.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen ist EDV-Software ausgewiesen. Die Abschreibung der Software erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren.

Die Gebäude werden unter Beachtung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer zwischen 20 und 50 Jahren, die Außenanlagen zwischen 10 und 20 Jahren linear abgeschrieben.

Die technischen Anlagen und Maschinen sowie die anderen Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 3 bis 20 Jahren abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die mengenmäßige Bewertung des Vorratsvermögens wurde entsprechend der durchgeführten permanenten Inventur vorgenommen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder niedrigeren Stichtagswerten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nominalwerten angesetzt. Sie beinhalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 114.490,51 €. Für latente Risiken (Kreditrisiko, Zinsverlustrisiko und Kosten der Abwicklung der Forderungen) wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % des nicht durch Versicherungen abgesicherten Nettoforderungsbestandes gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten diverse kurzfristige Forderungen. Darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 47.719,25 € (Vj. 8,4 T€) sowie Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 10.000,00 € (Vj. 0,0 T€).

Passiva

Eigenkapital

Der Anstieg der Kapitalrücklage resultiert aus der Verschmelzung.

In dem Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 7.282.317,95 € (Vj. 7.147.354,92 €) enthalten.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden auf Grund bestehender Versorgungszusagen an frühere Gesellschafter-Geschäftsführer sowie an Arbeitnehmer gemäß den vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachten mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,00 % (frühere Gesellschafter-Geschäftsführer) bzw. 0,00 % (Arbeitnehmer)

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Durch Gesetzesänderung wurde der für die Zinsbestimmung maßgebliche Zeitraum für die Durchschnittsbildung für die Altersvorsorgeverpflichtung von 7 auf 10 Jahre verlängert. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt der sich ergebende Differenzbetrag einer Ausschüttungssperre. Bei einer Bewertung mit einem durchschnittlichen Marktzins von 1,74 % für eine Laufzeit von 7 Jahren ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Differenzbetrag von 9.855,00 €.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten unter anderem Aufwendungen für Gewährleistungen (105 T€), Jahresabschlussprüfung, Steuererklärungen und Beratungsleistungen (112 T€) sowie für Personalaufwendungen (598 T€).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 47,50 € (Vj. 0,0 T€) enthalten.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Forschungszulagen in Höhe von 371.509,00 € enthalten.

V. Sonstige Angaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Form von Miet- und Pachtaufwendungen aus Verträgen über Grund und Boden bzw. Gebäude beträgt jährlich ca. 799 T€. Der Miet- und Pachtvertrag hat noch eine vertragliche Restlaufzeit von 4 Jahren.

Die Anzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer 2023 stellt sich wie folgt dar:

Anzahl
Angestellte 65
Arbeiter 64
129
Auszubildende 15
144

Die Gesellschaft hat von der Anwendung der Ausnahmeregelungen des § 286 Abs. 2 , Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung wahrgenommen von den Herren Ulrich Willach, kaufmännischer Geschäftsführer, Neunkirchen-Seelscheid, Dr. Jens Willach, technischer Geschäftsführer, Eitorf, und Frau Sonja Früh, kaufmännische Geschäftsführerin, Hasselbach.

 

Gebr. Willach GmbH

gez. Ulrich Willach, Geschäftsführer

gez. Dr. Jens Willach, Geschäftsführer

gez. Sonja Früh, Geschäftsführerin

Anlagenspiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge aus Verschmelzung Zugänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.302.705,34 70.981,20 91.737,35
2. Geleistete Anzahlungen 29.974,40 0,00 0,00
1.332.679,74 70.981,20 91.737,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 6.719.998,22 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.152.880,41 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.150.823,46 227.204,04 365.925,01
22.023.702,09 227.204,04 365.925,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 154.889,06 0,00
2. Beteiligungen 0,00 217.222,90 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 1.000,00 0,00 0,00
1.000,00 372.111,96 0,00
23.357.381,83 670.297,20 457.662,36
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 29.974,40 1.495.398,29
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 -29.974,40 0,00
0,00 0,00 1.495.398,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 6.719.998,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 11.152.880,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.667,62 0,00 4.720.284,89
23.667,62 0,00 22.593.163,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 154.889,06
2. Beteiligungen 0,00 0,00 217.222,90
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 1.000,00
0,00 0,00 373.111,96
23.667,62 0,00 24.461.673,77
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Zugänge aus Verschmelzung Geschäftsjahr (Zugang) Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.291.266,34 70.980,20 22.394,19 0,00 1.384.640,73
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.291.266,34 70.980,20 22.394,19 0,00 1.384.640,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 4.425.425,31 0,00 87.349,20 0,00 4.512.774,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.046.879,73 0,00 224.301,69 0,00 10.271.181,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.755.281,46 113.990,72 247.095,80 23.667,62 4.092.700,36
18.227.586,50 113.990,72 558.746,69 23.667,62 18.876.656,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0.00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
19.518.852,84 184.970,92 581.140,88 23.667,62 20.261.297,02
Buchwert
31.12.2023 Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 110.757,56 11.439,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 29.974,40
110.757,56 41.413,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 2.207.223,71 2.294.572,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 881.698,99 1.106.000,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 627.584,53 395.542,00
3.716.507,23 3.796.115,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 154.889,06 0,00
2. Beteiligungen 217.222,90 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 1.000,00 1.000,00
373.111,96 1.000,00
4.200.376,75 3.838.528,99

LAGEBERICHT

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gebr. Willach GmbH bietet im In- und Ausland unter den Marken FAMA und CONSIS konventionelle und automatische Lagersysteme und Dienstleistungen für die Aufbewahrung und die Ausgabe von Medikamenten in Apotheken und Krankenhäusern sowie unter der Marke VITRIS unterschiedlichste Glasbeschläge an.

Mit Wirkung zum Ablauf des 31.12.22 wurde die Schwestergesellschaft Willach Pharmacy Solutions GmbH auf die Gebr. Willach GmbH verschmolzen. Der bisher durch die Willach Pharmacy Solutions GmbH erfolgte Vertrieb der Marken FAMA und CONSIS im In- und Ausland ist damit auf die Gebr. Willach GmbH übergangen. Zudem hat die Gebr. Willach GmbH im Zuge der Verschmelzung den Geschäftsbereich "Tablets" (Blistersysteme für patientenindividuelle Medikamentenzuteilung) sowie die von der Willach Pharmacy Solutions GmbH gehaltenen Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften in Australien, Großbritannien und China übernommen.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kamen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 1

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 preisbereinigt um -0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Gleichwohl verlangsamte sich das weltweite Wachstum des globalen BIP von +4,0 % in 2022 auf +3,1% in 2023. Für 2024 wird sowohl im Inland als auch weltweit, auf Grund der multiplen Krisen, mit einer weiteren Verlangsamung des Wachstums gerechnet. 2

Die Gebr. Willach GmbH ist weltweit in sehr unterschiedlichen Märkten und in verschiedenen Branchen tätig. Aufgrund deren Heterogenität wird auf eine spezielle markt- und branchenspezifische Entwicklung nicht weiter eingegangen.

1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-indeutschland-im-dezember-2023.html abgerufen am 1.10.2024
2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159798/umfrage/entwicklung-des-bip-bruttoinlandsproduktweltweit/#:~: text=Das%20
weltweite%20Bruttoinlandsprodukt%20(BIP)%20hat,7%20Billionen%20US%2DDollar%20erh%C3%B6ht. Abgerufen am 1.10.2023

III. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr entgegen unserer Prognose verbessert, was insbesondere auf zusätzliche Erträge aus Forschungszulagen zurückzuführen ist. Insgesamt wird die derzeitige Entwicklung als stabil beurteilt.

Der Umsatz stieg um 1.125 T€ gegenüber dem Vorjahr, wobei sich die Umsatzsteigerung im Wesentlichen aus dem Geschäftsfeld "Apotheke/Krankenhaus" ergibt. Das Niveau vor der Corona-Pandemie wurde in Summe jedoch noch nicht wieder erreicht.

Auf der Beschaffungsseite sind die Kosten des Wareneinsatzes im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Dies ist hauptsächlich auf die Verschiebung im Produktmix zurückzuführen.

Die Personalaufwandsquote (Verhältnis Personalaufwand zu Rohergebnis) beträgt 63% und liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Personalbestand hat sich durch die Verschmelzung erhöht.

Die Summe der Abschreibungen beträgt 581 T€ und liegt damit leicht über Vorjahresniveau.

Die Aktivitäten im Bereich der Forschung und Entwicklung lagen auf Vorjahresniveau und betrafen im Wesentlichen Weiterentwicklungen und Verbesserungen in allen Produktlinien.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 1.038 T€ auf 4.825 T€. Dies ist insbesondere auf den Entfall der Kommissionszahlungen an die Willach Pharmacy Solutions GmbH (Vj. 2.378 T€) im Zuge der Verschmelzung zurückzuführen, während sich andere Vertriebsaufwendungen wie z. B. Ausgangsfrachten sowie Beratungsaufwendungen erhöht haben. Die Aufwandsquote (Verhältnis betriebliche Aufwendungen zu Rohergebnis) sank vor diesem Hintergrund von 40 % auf 32 %.

Insgesamt wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 463 T€ (Vj. 270 T€) und ein Jahresüberschuss in Höhe von 366 T€ (Vorjahr: 150 T€) erwirtschaftet, der damit über den Erwartungen lag.

b) Vermögens- und Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Investitionen ohne die Zugänge aus der Verschmelzung 458 T€ (Vorjahr: 279 T€). Darüber hinaus erhöhten sich die Buchwerte des Anlagevermögens im Zuge der Verschmelzung um weitere 485 T€.

Die Bilanzsumme beträgt 30.100 T€ und ist im Vergleich zum Vorjahr (17.202 T€) vor allem verschmelzungsbedingt gestiegen. Die verschmelzungsbedingten Zugänge betrafen insbesondere die Zuführung von Liquidität.

Die Vorräte sind stichtagsbezogen um 586 T€ (-6,5 %) niedriger als im Vorjahr. Dies ist auf aktives Bestandsmanagement zurückzuführen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich - ebenfalls stichtagsbezogen - um 987 T€ auf 1.103 T€ reduziert.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind um 13.345 T€ gestiegen. Darin enthalten ist die Übernahme der Guthaben bei Kreditinstituten der Willach Pharmacy Solutions GmbH, die sich zum 31.12.2022 auf 12.564 T€ beliefen.

Das Eigenkapital ist um 12.930 T€, davon 12.564 T€ infolge der Verschmelzung, auf 24.623 T€ gestiegen. Zugleich ist die Eigenkapitalquote auf Grund der zugeführten Mittel von 68 % auf 82 % gestiegen.

Die Rückstellungen mit insgesamt 3.653 T€ haben sich in Summe nur unwesentlich im Vergleich zum Vorjahr verändert, wenngleich sich ihre Zusammensetzung verändert hat. Personalrückstellungen sind in Summe um 216 T€ zurückgegangen, während Rückstellungen für noch ausstehende Leistungen um 141 T€ angestiegen sind. Ähnlich verhält es sich bei den Verbindlichkeiten, die in Summe lediglich um 217 T€ zurückgegangen sind. Dabei haben sich die erhaltenen Anzahlungen um 851 T€ auf 856 T€ erhöht, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1.053 T€ auf 717 T€ zurückgegangen sind.

Aufgrund des stabilen Cashflows und vorhandener Rücklagen war die Liquiditäts- und Finanzlage des Unternehmens auch in 2023 stabil.

c) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt in erster Linie über die folgenden Kennzahlen:

Umsatz

Ergebnis vor Steuern.

In den Kennzahlen zum Umsatz spiegeln sich neben der Absatzentwicklung auch die entsprechenden Preisentwicklungen der vertriebenen Produkte wider. Das Ergebnis vor Steuern beinhaltet auf Basis der Umsätze den Rohertrag sowie alle operativen Kosten unter Einbeziehung der Abschreibungen.

Der Umsatz konnte wie geplant gesteigert werden. Zugleich hat sich das Ergebnis vor Steuern verbessert, was aber auch auf Sondereffekte (Erträge aus Forschungszulagen) zurückzuführen ist.

IV. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wird ein gegenüber dem Vorjahr um ca. 2 Mio. EUR höheres Umsatzniveau erwartet, welches im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich "Apotheke/Krankenhaus" kommen soll.

Trotz der unverändert multiplen Krisen sehen wir eine Stabilisierung bei den Materialpreisen.

Die geplanten Investitionen in Höhe von 200 T€ betreffen Ersatzbeschaffungen. Die Modernisierung der IT-Infrastruktur verlagert sich immer mehr von Investitionen zu Aufwendungen in Form von Abos und Miete.

Im Personalbereich liegt die Beschäftigtenzahl in 2024 auf Vorjahresniveau. Das Unternehmen hat sich im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 dennoch mit einzelnen Fachkräften gezielt verstärkt, um sich für zukünftige Anforderungen zu rüsten.

Im Bereich Forschung und Entwicklung stand im bisherigen Verlauf des Jahres 2024 die Weiterentwicklung von Kommissionierautomaten im Vordergrund. Im Bereich VITRIS wurde das bestehende Produktportfolio weiterhin optimiert. Insgesamt wurde mit Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf Vorjahresniveau (rd. 1,4 Mio.€) geplant.

Die Gesellschaft hat sich mit mehreren Produktlinien in vielen Märkten eine gute Marktposition erarbeitet und ist damit auch für die Herausforderungen der multiplen Krisen gut gerüstet.

Für das Jahr 2024 wird bei gesteigertem Umsatz mit einer Verbesserung des Rohertrages und einem auf Vorjahresniveau liegendem Ergebnis vor Steuern gerechnet.

V. Chancen und Risiken

Für die Gesellschaft liegt neben allgemeinen Konjunkturrisiken und Unwägbarkeiten in dem für Apotheken und Krankenhäusern relevanten Bereich des Gesundheitssystems (Segmente FAMA und CONSIS) mit dem Abschwächen der Baukonjunktur ein zusätzliches Risiko für den Geschäftsbereich VITRIS vor.

Die Gesellschaft beobachtet die Situation auf allen relevanten Märkten laufend und hat insbesondere die Zeichen einer Rezession in Deutschland im Blick.

Aus der Verschmelzung der Willach Pharmacy Solutions GmbH auf die Gebr. Willach GmbH werden weiterhin Vereinfachungen in der gruppeninternen Administration erwartet, die ebenfalls positive Auswirkungen haben werden.

Es wird außerdem versucht, den Risiken durch die Entwicklung neuer Produkte, einer effizienteren Gestaltung der Produktionsprozesse und der Erschließung neuer Absatzmärkte zu begegnen. Insbesondere die positive Aufnahme des neuen Kommissionierautomaten im Markt und die gesteigerte Nachfrage durch Förderprogramme wird hier helfen.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar. Chancen ergeben sich aus einer möglichen Erholung auf einzelnen Teilmärkten sowie der Weiterentwicklung und Neuentwicklung von Produkten.

Eine Quantifizierung der vorgenannten Chancen und Risiken ist aufgrund der Vielzahl der Krisen und deren nicht absehbaren Ende letztlich nicht möglich.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gebr. Willach GmbH, Ruppichteroth

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gebr. Willach GmbH, Ruppichteroth - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebr. Willach GmbH, Ruppichteroth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

1) Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen, ohne Inanspruchnahme der im Rahmen einer teilweisen Offenlegung gesetzlich zulässigen Erleichterungen aufgestellten Jahresabschluss.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 10. Dezember 2024

BACHER DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. David Kapp, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Stephan Bacher, Wirtschaftsprüfer

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