Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH
Gewerbering 2, 01809 Dohna, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Mirko Rietzschel seit 2.3.2023 | Geschäftsführer |
Gert Schiekel seit 21.10.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbHDohnaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser Unternehmen ist auf eine hoch präzise mechanische Bearbeitung von Edelstahl und anderen schwer zerspanbaren Werkstoffen spezialisiert. Unser Fokus liegt auf einer flexiblen Klein- und Mittelserienproduktion. Unser Kundenstamm konzentriert sich auf Deutschland und die Schweiz. 2. Forschung und EntwicklungZur kontinuierlichen Verbesserung unserer Produktionsprozesse und damit der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr 60.277,00 € in Innovationen aufgewendet. Die Gesellschaft entwickelt keine eigenen Produkte. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Der von uns betreute Markt hat im Berichtsjahr bezüglich seiner Struktur keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr erfahren. Es war ganzjährig sowie branchenübergreifend ein sehr zurückhaltendes Bestellverhalten bei allen Kunden festzustellen. Die intensive Kundenbetreuung und der enge Kundenkontakt zeigte, dass die wirtschaftliche Situation für alle bekannten Unternehmen eine Herausforderung darstellte. Insgesamt haben sich aber die allgemeinen Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft nicht wesentlich verändert. 2. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2023 begann mit einem sehr hohen Auftragsbestand bei 6.300.000 €. Die Auftragseingänge sanken jedoch bereits zum Jahresbeginn drastisch und ergaben zur Jahresmitte einen Auftragsbestand in Höhe von 2.850.000 € und zum Jahresende ca. 2.500.000 €. Umsatz- und AuftragsentwicklungDie Firma SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatz in Höhe von 16.465.451 € Die Gesamtleistung ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr 2022 um rund 6,33 % gesunken. Unser Konzept mit klarer Orientierung insbesondere auf strategische Kunden wurde von unserem Vertrieb auch weiterhin verfolgt. InvestitionenDie Gesellschaft hat in 2023 Nettoinvestitionen in Höhe von 1.172.912 € getätigt. Inves- tiert wurde die Modernisierung der CNC-Produktionsmaschinen und Automatisierung, Umweltschutz sowie in den Ausbau der Digitalisierung im Produktionsbereich. Die Reinvestitionsquote beläuft sich auf 146 % bezogen auf die Jahresabschreibung von 801.898 € Rechtliche UnternehmensstrukturZum 01.01.2023 übernahmen Mirko Rietzschel und Stefan Zetzsch die Geschäftsführung. Zum 31.08.2023 verließ Herr Stefan Zetzsch das Unternehmen. Personal- und SozialwesenEin guter Mitarbeiterstamm ist die Basis eines erfolgreichen Unternehmens. Um dem derzeitigen Fachkräftemangel zu trotzen, setzen wir auf ein umfassendes Recruiting und legen nach wie vor großen Wert auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Die eigens aus- gebildeten Azubis unterstützen wir umfangreich, um diese nach bestandener Abschlussprüfung in eine Festanstellung übernehmen zu können. 2023 arbeiteten 16 Mitarbeiter mit ausländischen Wurzeln aus sieben Nationen bei SPS. Diese stammen ausfolgenden Ländern: Vietnam (3), Tschechien (6), Russland (2), Indonesien (1), Spanien (1), Marokko (1) sowie Bosnien und Herzegowina (2). Im Jahr 2023 beliefen sich die Gesamtkosten für Fortbildungen/Schulungen auf ca. 40.806,00 € (2022: 47.806,72 €). Insgesamt konnten 523 Schulungen erfolgreich durchgeführt werden. Hierbei entstand eine wirksame Kombination aus externen Weiterbil- dungsveranstaltungen in Präsenz und online sowie wöchentlich eigens durch Fachberei- che durchgeführte Inhouse-Schulungen. Großer Schwerpunkt im Bereich Personal war 2023 auch die Gesundheit: aufgrund dessen wird bereits seit April 2022 arbeitgeberbezuschusstes Bike-Leasing angeboten und weiter ausgebaut sowie kostenfreie Rückenschule für alle Mitarbeitenden durchgeführt. Zudem fand 2023 der erste Gesundheitstag im Unternehmen statt. UmweltschutzAuch im Geschäftsjahr 2023 wurde auf die Verringerung von schädlichen Emissionen Einfluss genommen. Unsere umfangreichen Umweltstandards unterliegen einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Deren Einhaltung wird ständig überprüft. Die Tren- nung von recyclingfähigen Materialien und Müll ist seit Jahren eingeführt und Firmenstan- dard. Bei der Beschaffung von Ausrüstungen und im laufenden Betrieb wird stets auf eine Minimierung des Stromverbrauches geachtet. Außerdem wurde vollständig auf Öko-Strom umgestellt. Des Weiteren haben wir ein umfangreiches Energiemanagement aufgebaut und dafür staatliche Förderprogramme genutzt. Hierbei soll nachhaltig Energie gespart werden. u.a. durch das Abstellen von Wärmeverlusten, LED-Beleuchtungen, das Senken der Raum- und Hallentemperaturen und den Erwerb von Hybrid-Fahrzeugen. Ein umfassender Maßnahmenplan wird stetig ausgebaut und nachgefasst. 3. VFE - Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme der Gesellschaft ist um 1.096.275 € auf 9.373.624 € gesunken. Das Anlagevermögen ist um 320.154 € auf 4.479.505 € gestiegen und das kurzfristige Vermögen um 1.416.430 gesunken. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 47,78 % (Vorjahr 39,7 %), das langfristige Bindungsvermögen ist damit um 8,08 % gestiegen. Das wirtschaftliche Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 93.259 € auf insgesamt 4.457.646 TEUR erhöht. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital beläuft sich auf 47,6 % (Vorjahr 41,7 %). Das Anlagevermögen ist somit zu über 99,5 % (Vorjahr 100 %) durch Eigenmittel gedeckt. Verpflichtungen konnten stets fristgerecht unter Ausnutzung von Skonto und Zahlungszielen durchlaufende Erträge und die bestehenden Kontokorrentrahmen erfüllt werden. ErtragslageDas Betriebsergebnis vor Steuern betrug 2023 124.868 €. Durch den positiven Start 2023 konnten wir Verluste trotz des mangelnden Auftragseingangs vermeiden. 2024 wird für unser Unternehmen das Jahr zur Stabilisierung der Finanzlage. Der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung ist in 2023 mit 39,2 % (Vorjahr 42,9 %) gefallen, der Personalaufwand mit 38,2 % (Vorjahr 32,3 %) gestiegen. An der Steigerung der Ertragskraft wird zukünftig weiterhin durch Effizienzsteigerung mit neuen Maschinen und Anlagen sowie dem Ausbau der Automatisierung gearbeitet. Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr mit 754.580 € um 47.318 € auf 801.898 € gestiegen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) wird mit 1.100.382 € (6,8 %) - gegenüber 2.295.092 € (12,5 %) im Vorjahr - ausgewiesen. Finanzielle Leistungsindikatoren Zu unserer internen Unternehmenssteuerung gehören regelmäßige Soll/Ist- und Vorjah- resvergleiche. Kennzahlen wie Umsatzrendite, Umsatz pro Mitarbeiter und Cash-Flow werden regelmäßig ermittelt und überwacht. Das seit mehreren Jahren eingeführte Kennzahlensystem ist etabliert und hat sich be- währt, um die Zielerreichung wöchentlich überprüfen zu können und um bei abweichenden Entwicklungen rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten. 4. GesamtaussageUnsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten auch im Berichtsjahr bei allen Lieferantenverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und die Warenbestände gedeckt. III. ZweigniederlassungenDie Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. IV. PrognoseberichtWesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind für die nahe Zukunft nicht geplant. Im Geschäftsjahr 2024 wird die Personalabteilung ihren Fokus vor allem auf die Mitarbeiterqualifizierung und -gesundheit legen. Neben der fachlichen Qualifikation steht vor allem der weitere Ausbau der arbeitsorientierten Kompetenzentwicklungsmaßnahmen (Coaching-on-the-job oder Mentoring - Lernen am Arbeitsplatz) auf der Agenda, um die Entfaltung der Mitarbeiterpotentiale weiter voranzutreiben. Die persönlichen Stärken der Mitarbeitenden sollen hier stark genutzt und Schwächen dezimiert werden. Mit den oben genannten Maßnahmen werden wir die personelle Ausstattung und die Führung vor allem der Produktionsabteilungen qualitativ deutlich verbessern. Die mittlere Führungsebene der Produktion wird mit einem einheitlichen Qualifizierungsprogramm ge- schult, weitere Nachwuchskräfte werden hierbei proaktiv ausgebildet. Ein weiterer Ausbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements soll die Krankheits- quote und Fluktuation weiter senken, hierbei sind u.a. die Fortführung der Gesundheitstage und ganzjährig Rückenschule geplant. Die Projektgruppe "Automatisierung" befasst sich ganzheitlich mit dem Vorantreiben des Automatisierungsprozesses und der Effizienzsteigerung im Produktionsbereich. Da diese Mitarbeiter außerhalb des operativen Tagesgeschäfts nur mit der Effizienzsteigerung betraut sind, eröffnet uns dies die Möglichkeit, deutliche Produktivitätssteigerung zu erreichen, indem wir bisher ungenutzte Produktionskapazitäten heben werden. Die vom technischen Vertrieb aufgebauten und langfristig gut gepflegten Kundenbeziehungen lassen uns für das Jahr 2024 ein positives Ergebnis erwarten. Die intensive Pflege der langfristigen Geschäftsbeziehungen zu den Bestandskunden ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Vertriebsarbeit. Auch der Ausbau von längerfristigen Rahmen- verträgen soll weiter auf einem hohen Niveau stabilisiert werden. Unsere Vorausschau für 2024 zeigt ein verbessertes Bestellverhalten unserer Kunden im Vergleich zum Vorjahr. Die Geschäftsführung wird durch Herrn Mirko Rietzschel ausgeführt. Herr Dr. Schiekel unterstützt als Berater. Die Geschäftsführung ist überzeugt, das Unternehmen auf solider Basis gut aufgestellt in die Zukunft zu führen. V. Chancen- und Risikobericht1. Riskobericht Risikomanagement Das Risikomanagement ist Bestandteil der allgemeinen Geschäftspolitik. Die dafür eingesetzten Werkzeuge werden ständig überprüft und verbessert. Das Erkennen von Risikoursachen und Wirkungszusammenhängen ermöglicht die frühzeitige Wahrnehmung von Risiken ebenso wie von möglichem Versäumen von sich bietenden Chancen. Das Risikomanagement ermöglicht rechtzeitig Risiken zu erkennen, um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um so das Gesamtergebnis zu verbessern bzw. Verluste zu vermeiden. Zum Risikomanagement gehören u.a. regelmäßige, umfangreiche Soll- / Ist- und Vorjahresvergleiche. Ziel ist die Erhaltung und Steigerung des Unternehmenserfolges durch risikobewusste Entscheidungen. Absatz, KundenstrukturEine sehr stabile Geschäftsbasis bietet die Kundenstruktur, die schon seit vielen Jahren vorherrscht, bei der mit den 15 umsatzstärksten Kunden ein Umsatzanteil von 80% er- wirtschaftet wird. Weil der Verlust wichtiger Kunden die Umsatz- und Ergebnissituation erheblich beeinflussen würde, ist die Geschäftsführung besonders bemüht, diese Kundenbeziehungen weiter zu festigen und auszubauen. Eine Risikominimierung erfolgt dadurch, dass wir strategisch wichtige Kunden auf einen Umsatzanteil von ca. 15% möglichst begrenzen. Mit unserem technischen Vertriebsaußendienst wollen wir vorwiegend unsere Stamm- kundenbeziehungen festigen und ausbauen. Risiken im Nahbereich sind nicht erkennbar. BeschaffungDie Materialpreise 2023 wiesen eine erste Stabilisierung und anschließende Entspannung auf. Lieferschwierigkeiten gab es nicht. Betriebliche RisikenDurch den Einsatz moderner oder ständig modernisierter Anlagen und deren laufende vorbeugende Instandhaltung und Wartung wird ein kontinuierlicher Betrieb gesichert und das Ausfallrisiko minimiert. Im Bereich der Werkstätten werden alle Auflagen bezüglich Abwasser- und Abluftreinigung erfüllt und stehen im Einklang mit den Vorgaben der Be- hörden. Die Anforderungen des Datenschutzes werden voll umfänglich erfüllt und das zunehmende Risikopotenzial bezüglich der Datensicherheit wurde durch geeignete Gegenmaßnahmen minimiert. Durch umfangreiche Jobrotation Maßnahmen ergibt sich eine redundante Besetzung fast aller Stellen im Unternehmen, wodurch Risiken durch plötzliche Ausfälle minimiert werden können. Finanzielle RisikenDie Geschäftsführung überprüft und stellt sicher, dass stets ausreichend liquide Finanz- mittel in Form eigener Mittel sowie jederzeit ausnutzbarer Kreditlinien verfügbar sind, um eingegangene Verpflichtungen und Verbindlichkeiten zu begleichen. Investitionen und Akquisitionen werden auf Risikoaspekte und Rentabilität hin analysiert. Das Ausfallrisiko von Forderungen wird aufgrund der derzeitigen Geschäftspolitik von der Geschäftsführung als gering eingestuft und ist zusätzlich durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Die Zinssätze für die meisten Darlehen sind längerfristig auf sehr niedrigem Niveau festgeschrieben. Währungsrisiken bestehen aufgrund von Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. 2. ChancenberichtDie Projektgruppe "Lean Production" wirkt weiterhin maßgeblich auf die Verminderung unnötigen Aufwands in der Produktion ein. Daneben werden kontinuierlich viele interne Geschäftsprozesse gestrafft und modernisiert mit dem Ziel, agiler auf Veränderungen und neue Herausforderungen reagieren zu können. Dem Wettbewerb am Markt werden wir deshalb weiterhin durch große Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Weiterhin setzen wir vor allem auf die Pflege und den Ausbau der Bestandskunden. Neukundenakquise wird zielgerichtet in den angestammten sowie ausgewählten neuen Marktsegmenten durchgeführt. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungs- und Finanzierungsmanagement. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Mit dem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusam- menarbeit. Das Unternehmen verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit bei Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung von Skonto und Zahlungszielen fristgerecht erfüllt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für 2023Grundsätzliches zum Jahresabschluss Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, erfolgte entsprechend den gesetzlichen Regelungen des HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen und Forderungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet, die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen um planmäßige, lineare und degressive Abschreibungen vermindert. Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt worden. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zu Einstandspreisen bewertet worden. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden progressiv ermittelt, anteilige Fremdkapitalzinsen sind in die Herstellungskosten einbezogen. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens zeigt der beigefügte Anlagenspiegel. Anlagenspiegel zum 31.12.2023SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH Herstellung und Montage von Präzisionssystemen, Dohna
Die zugegangenen geringwertigen Vermögensgegenstände (bis 800 €) des Geschäftsjahres wurden aktiviert und sofort abgeschrieben. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, wie im Vorjahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie untergliedern sich in Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. Euro 64.254,95 (Vj. Euro 250.209,99), für Berufsgenossenschaft i.H.v. Euro 38.000,00 (Vj. Euro 36.000,00) und sonstige i.H.v. Euro 38.700,00 (Vj. Euro 38.700,00). Verbindlichkeiten Im beigefügten Verbindlichkeitenspiegel sind die Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und nach Art, Umfang und Laufzeit aufgegliedert. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten hinsichtlich der Restlaufzeit stellt auf den fälligen Betrag der Verbindlichkeit zum jeweiligen Zeitpunkt ab.
Grundschulden, Sicherungsübereignungen und sonstige künftige finanzielle Verpflichtungen bestehen am Abschlussstichtag 31.12.2023 wie folgt: a) Grundschulden Dohna, Gewerbering UniCredit Bank AG, München Euro 462.719,15 Flurstück 823/30 Dohna, Gewerbering Commerzbank AG Fkf.a.Main Euro 348.000,00 Flurstück 823/29 Dohna, Gewerbering Commerzbank AG Fkf.a.Main Euro 250.000,00 Flurstück 823/29 Dohna, Gewerbering Commerzbank AG Fkf.a.Main Euro 500.000,00 Flurstück 823/29, 823/59 Dohna, Gewerbering Commerzbank AG Fkf.a.Main Euro 500.000,00 Flurstück 823/29, 823/59 Dohna, Gewerbering Commerzbank AG Fkf.a.Main Euro 500.000,00 Flurstück 823/29 b) Sicherungsübereignungen - Hypovereinsbank Globalzession, Abtretung der Forderungen der GmbH. - GEFA Gesellschaft für Absatzfinanzierung mbH 3 PKW in Höhe von RBW Euro 112.620,00. Lizenzen P4 in Höhe von RBW Euro 16.872,00. 1 Stapler in Höhe von RBW Euro 10.932,00. 12 Maschinen in Höhe von RBW Euro 1.428.946,00. - Siemens Finance & Leasing GmbH 5 Maschinen in Höhe von RBW Euro 338.837,00. - Commerzbank AG Frankfurt am Main Sämtliche Vorräte (Wert zum 31.12.2023: Euro 4.014.239,78). - Commerz Real Mobilienleasing GmbH 2 Maschinen in Höhe von RBW Euro 140.070,00. - Südleasing 1 Späneaufbereiter in Höhe von RBW Euro 159.753,00 Euro. - Deutsche Leasing 1 Maschine in Höhe von RBW Euro 330.223,00 Euro Latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz haben zu passiven latenten Steuern i.H.v. Euro 4.874,23 geführt. Dies entspricht einer Verringerung in Höhe von 5.353,09 Euro gegenüber dem Vorjahr. Die temporären Differenzen haben ihren Ursprung in der unterschiedlichen Ausübung von Wahlrechten wie handelsrechtliche Abschreibungen in der Handelsbilanz / Inanspruchnahme steuerlicher Sonderabschreibungen in der Steuerbilanz sowie der Bildung steuerfreier Rücklagen in der Steuerbilanz. Der Ermittlung wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz zu Grunde gelegt. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse sind nicht aufgegliedert, insoweit wird von der Schutzklausel gemäß § 288 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Ertragsteuerbelastung des Jahres beläuft sich auf Euro 20.954 (Vj. Euro 431.864,31). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der 2023 beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 135. Die Mitarbeiterzahl teilt sich wie folgt auf:
Zusätzlich werden 8 Mitarbeiter ausgebildet. Gemäß § 286 Abs.4 HGB wird von den Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB abgesehen. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH, Dohna, durch folgende Personen geführt: Dr. Peter Schiekel, Dipl. Informatiker Mirko Rietzschel, geprüfter Betriebswirt Stefan Zetzsch (bis 05.04.2023), Dipl. Ingenieur, (Eintragung HR 26.04.2023) Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungFür das Geschäftsjahr 2023 wird keine Ausschüttung vorgenommen. Der Bilanzgewinn 2023 wird in Höhe von Euro 2.948.224,30 auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Dohna, 04. März 2024 Mirko Rietzschel, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Landau, 7. März 2024 RS
Audit GmbH
Geschäftsführer Klaus-Peter Risch, Wirtschaftsprüfer |
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