Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 96731
Eingetragen
15.3.2006
Branche
Vermittlung von KreditenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Vermittlung von Abschlüssen von Geschäften über die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten sowie der Nachweis entsprechender Abschlussmöglichkeiten für solche Geschäfte (Anlagevermittlung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG), die Anschaffung oder Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung im Sinne des § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 2 KWG) sowie die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 3 KWG) und die Verwaltung von Geld- oder sonstigen Vermögenswerten für andere. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens die erlaubnisfreie Beratung bei der Anlage in Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 3 Nr. 6 KWG oder bei sonstigen Finanzanlagen und Finanzdienstleistungen sowie deren Vermittlung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Laslo Mehte
seit 20.10.2021
Geschäftsführer
Christian Brede
seit 4.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
40.00%
5.00%
5.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Michael Pabst
Hamburg
22.500 €
45.00%
Christian Brede
Hamburg
12.500 €
25.00%
Laslo Mehte
Hamburg
12.500 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

augmentum finanz GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

INHALTSVERZEICHNIS

Bestätigungsvermerk

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die augmentum finanz GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der augmentum finanz GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der augmentum finanz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, den 27. Mai 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Reher, Wirtschaftsprüfer

Haase, Wirtschaftsprüferin

Lagebericht 2023

der augmentum finanz GmbH

Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG. Die erforderliche Erlaubnis gem. § 15 WpIG wurde dem Institut durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilt und umfasst folgende Bereiche:

Anlagevermittlung,

Anlageberatung,

Abschlussvermittlung,

Finanzportfolioverwaltung.

Geschäftsmodell

Wir betreuen unsere Kunden fast ausschließlich im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung. Hierzu vereinbaren wir nach dem All-in-Fee Modell eine feste prozentuale Pauschale auf das bei uns unterhaltene Vermögen.

Strategie und Unternehmensziele

In der Leistungserbringung für unsere Kunden sowie im Umgang mit unseren Geschäftspartnern richten wir unser Handeln auf folgende grundsätzliche Unternehmenspolitik aus:

Das finanzielle Wohl unserer Kunden steht stets an erster Stelle. Daraus folgen unsere langfristigen Unternehmensziele: Sicherung und Steigerung der fachlichen und persönlichen Kompetenz aller Geschäftsleiter, Sicherung und Steigerung einer hohen Qualität in der gesamten Leistungserbringung, Erhaltung der Unabhängigkeit und Handeln im Kundeninteresse, Erreichung einer langfristigen Kundenbindung und höchstmöglicher Kundenzufriedenheit, Erzielung eines soliden Unternehmenswachstums bei gleichbleibend stabiler Unternehmensorganisation und effizienten Unternehmensstrukturen und Sicherung einer stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftspolitisches Umfeld

Das Jahr 2023 stand weiterhin im Zeichen vieler Krisen. Der anhaltende Krieg in der Ukraine, die Terrorattacke der Hamas in Israel und auch der Konflikt bezüglich China/Taiwan haben die geopolitischen Spannungen erhöht. Weitere Belastungsfaktoren waren die bis Mitte des Jahres immer noch hohe Inflation, die steigenden Zinsen und die Reduzierung der Notenbankbilanzen. Zum Jahresende kam die Inflation dann stärker zurück und auch die Kapitalmarktzinsen begannen zu sinken. Die Gewinnentwicklung vieler Unternehmen war unter diesen Bedingungen zufriedenstellend.

Für Anleger wird das vergangene Jahr in guter Erinnerung bleiben. Trotz der weiterhin oben genannten Umstände mit hoher Inflation und hohen Leitzinsen sowie anhaltenden und neuen geopolitischen Konflikten konnten die großen Aktienindices zulegen. Dabei sah es lange Zeit nicht nach einem sehr guten Aktienjahr aus. Zwar waren die meisten Märkte gut in das Jahr gestartet, doch mussten sie auch in den Sommer- und Herbstmonaten wieder ordentlich Federn lassen. Als aber Ende Oktober der Rückgang der Anleihezinsen begann, reagierten die Aktienmärkte sofort positiv. Seitdem wurden die Aktienmärkte international unterstützt durch den anhaltenden Zinsrückgang. Gegensätzlich zu dem bis dorthin gesehen Jahresverlauf wurde dann ein größerer Anteil Aktien von der Aufwärtsbewegung erfasst, womit der Markt eine gesündere Breite erhielt. Wohl noch nie zuvor war ein Börsen-Aufschwung von so wenigen Titeln ("Magnificent Seven") getragen, wie man es bis zum Oktober letzten Jahres am amerikanischen Aktienmarkt gesehen hatte. Die Aktienselektion war dementsprechend für aktive Fondmanager schwierig. Generell schnitten Wachstumsaktien besser als Value-Aktien ab. Der DAX legte um 18,12% zu und der S+P 500 um 24,73%.

Geschäftsentwicklung

Der Jahresüberschuss 2023 liegt mit einem Ergebnis von T€ 202 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (T€ 100). Der Fokus der Gesellschaft liegt nach wie vor auf einer konservativen Ausrichtung der Anlagepolitik. Die Wertentwicklungen der Kundendepots waren im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend.

Ertragslage

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 i. H. v. T€ 202 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 102 TEUR.

Die in 2023 erzielten Provisionserträge betrugen T€ 1.149. Ursächlich für den Zuwachs ist die positive Kapitalmarktentwicklung.

Finanzlage und Liquidität

Die Liquidität der Gesellschaft war stets uneingeschränkt gewährleistet. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 525 (Vorjahr T€ 418). Die Forderungen an Kunden erhöhten sich um T€ 21 auf T€ 186 gegenüber T€ 165 in 2022.

Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen reduzierte sich durch planmäßige Abschreibungen um T€ 2 auf T€ 4 gegenüber dem Vorjahr.

Kapitalstruktur

Das haftende Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2023 T€ 488 und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital i. H. v. T€ 50, einer Gewinnrücklage von T€ 236 und dem Bilanzgewinn i. H. v. T€ 202 zusammen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€127 auf T€ 723.

Gesamtaussage

Die vorgenannten Aussagen lassen keine wesentlichen negativen Abweichungen oder Entwicklungen erkennen, so dass die Fortführung und Kontinuität einer soliden Werthaltigkeit des Unternehmens weiterhin gegeben sind.

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht 2024

Am Anleihenmarkt spricht vieles dafür, dass die Kurshochs zunächst einmal erreicht wurden. Auch die zuletzt überraschend guten Arbeitsmarktzahlen aus den USA sprechen zunächst gegen einen weiteren Anstieg der Anleihekurse. Somit wird auch die US-Zentralbank keinen Druck vom Arbeitsmarkt spüren, die Zinsen bald zu senken.

Eine zudem wieder hohe Positionierung in Aktien und bis zum Jahresanfang noch weiter gestiegene Stimmungsindikatoren könnten dann das Signal sein, dass das erste Halbjahr 2024 am Aktienmarkt wieder schwieriger wird. Nachdem das US-Wirtschaftswachstum im dritten Quartal annualisiert auf erstaunliche 5,2% gewachsen war, dürfte es im vierten Quartal kaum noch aufwärts gegangen sein und in den ersten beiden Quartalen des angelaufenen Jahres sind Rückgänge im US-BIP realistisch. Mit dem üblichen längeren Verzögerungseffekt dürften dann auch die höheren Fremdkapitalzinsen auf Unternehmen, Investitionen und Konsum drücken. Zwar haben sich die großen (börsennotierten) US-Unternehmen rechtzeitig zu sehr preiswerten Zinsen über Anleihen refinanziert, aber die große Masse der klein- und mittelständischen Unternehmen muss sich über Bankkredite verschulden, wo die Zinsen wieder bis auf 10% gestiegen sind, was in vielen Fällen eine Verdopplung der Zinslast bedeuten dürfte. Kleinere Unternehmen werden also schneller und prozentual stärker belastet, große Unternehmen hingegen werden anders als in früheren Zyklen durch die jüngsten Anleihezinsrückgänge nicht entlastet. Entgegen den Prognosen der großen Finanzhäuser, könnte zumindest das erste Halbjahr unerwartet starke Belastungen mit sich bringen, was wiederum negative Effekte auf die Börsen haben könnte. Es dürfte also richtig sein, bereits im Laufe des Januars wieder vorsichtiger zu investieren. Vergessen werden darf auch nicht, dass die USA wohl längst in einer Rezession stecken würden, hätte nicht der Staat mit einer für Friedens- und Nichtrezessionszeiten gigantischen Neuverschuldung die Konjunktur gestützt.

In Europa könnte sich der im Vergleich zu den USA wesentlich stärkere Rückgang der Zentralbankbilanzsumme negativ auswirken. Damit dürfte es für die Wirtschaftsteilnehmer in Europa schwieriger werden als in den USA, an neue Kredite zu kommen. Auch dort vermindert sich die FED-Bilanzsumme, jedoch in prozentual deutlich geringerem Ausmaß als in Europa.

Europa hat zudem aktuell die schlechtesten Wirtschafts- und damit Gewinnaussichten unter den großen Wirtschaftsblöcken. Allerdings erzielen die großen europäischen Unternehmen zum Teil weit weniger als 50% ihrer Umsätze in Europa und die Bewertungen gemessen am Kurs-/Gewinnverhältnis sind ca. ein Drittel günstiger als es bei den US-Aktien der Fall ist. Auch sollte man nicht vergessen, dass in der Vergangenheit die Aktienmärkte in Europa und den USA im Zuge von Zinssenkungsmaßnahmen der Notenbanken häufig am schwächsten tendierten (weil dann die Wirtschaftsmeldungen am ungünstigsten waren) und erst dann ihren Boden fanden, wenn die Zinssenkungen beendet waren.

Auch die chinesische Konjunktur zeigt bisher keine Anzeichen einer Wende. Der dortige Immobiliensektor könnte sich jüngst zwar stabilisiert haben, ein richtiger Aufwärtstrend erscheint allerdings trotz Regierungsunterstützung für die Banken und Rücknahme der Beleihungsgrenzen für Immobilienersterwerb auf nur noch 20% ungewiss bis unwahrscheinlich. Die jüngsten Außenhandelszahlen weisen jedenfalls nicht auf Wirtschaftsstärke hin. Und auch die niedrige chinesische Inflation spiegelt die schwache Wirtschaftsentwicklung.

2024 wird weltweit so viel gewählt wie nie zuvor, über die Hälfte der Weltbevölkerung ist aufgerufen, an die Wahlurnen zu gehen. Hauptereignis sind sicherlich die US-Wahlen, die im November stattfinden. Ein Wahlsieg von Donald Trump würde größere Veränderungen mit sich bringen. Bei einer Rezession gab es in den USA fast immer einen Regierungswechsel. Gleich im Januar kommt die Taiwan-Wahl, die für das Verhältnis zwischen den USA und China von Bedeutung ist. Das europäische Parlament wird im Juni neu gewählt. Hier ist ein starker Rechtsruck zu erwarten. Zuvor finden im Mai die Wahlen in Indien statt, ein Land das Deutschland bald an vierter Stelle der größten Volkswirtschaften ablösen wird und sich bis 2030 wirtschaftlich verdoppeln könnte.

Für unser Unternehmen gehen wir aufgrund weiterer Neukundengewinnung und einer konservativen Anlagepolitik von einer gleichbleibenden Ertragsentwicklung zum Vorjahr aus.

Risiken

Die augmentum finanz GmbH unterliegt mit ihren Geschäftsaktivitäten folgenden Risiken:

Adressenausfallrisiken:

Unter Adressenausfallrisiko verstehen wir das Risiko, dass bestimmte Forderungen und Außenstände bei bestimmten Adressen nicht mehr aufzubringen sind, weil diese an Bonität verlieren oder gänzlich als Zahlungsadressat ausfallen. Zur aktiven Steuerung und Minderung der Adressenausfallrisiken bei Forderungen an Kreditinstitute sehen die Regelungen vor, dass wir die Mittel ausschließlich bei Einlagenkreditinstituten herausragender Bonität anlegen.

Das Adressenausfallrisiko hinsichtlich der Forderungen an Kunden ist von untergeordneter Bedeutung, da wir die Forderungen für die Betreuung der Vermögen per Lastschrift einziehen.

Marktpreisrisiken:

Das Marktpreisrisiko bezeichnet mögliche Wertveränderungen der von uns^gehaltenen Positionen als Folge der Veränderung von Marktpreisen einzelner Anlagen. Da wir als Nichthandelsbuchinstitut weder im Eigenhandel tätig sind noch Eigengeschäfte erbracht werden ist das Risiko nicht vorhanden. Vermögenswerte von Kunden werden nicht entgegengenommen. Wir unterliegen damit keinen direkten Marktpreisrisiken.

Zinsänderungsrisiken

Das Zinsänderungsrisiko umfasst das Risiko des Wertverlustes von Vermögenswerten in Abhängigkeit von Veränderungen des allgemeinen Marktzinsniveaus.

Die Anlage unserer Gesellschaft erfolgt in liquiden Anlagen (kurzfristige Forderungen an Kreditinstitute). Das Rundschreiben 11/2011 (BA) - Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch vom 9. November 2011 findet damit keine Anwendung. Da wir uns über das Eigenkapital refinanzieren, sind Zinsänderungsrisiken damit praktisch nicht vorhanden.

Operationelle Risiken:

Wir definieren das operationelle Risiko als Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten, und beurteilen operationelle Risiken als größte Gefahr und damit als wesentliche Risiken im Sinne der MaRisk.

Zur Steuerung der operationellen Risiken ist die Beachtung der gesetzlichen und internen Compliance-Vorgaben entscheidend. Für die Überwachung und Kommunikation wurde aus der Geschäftsleitung ein Compliance-Beauftragter ernannt, dessen Aufgabe es ist, Schwachstellen der Organisation zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen eine Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu sichern.

Folgende Einzelrisiken werden von uns im Rahmen des operationellen Risikos hervorgehoben:

Risiken aus dem Geschäftsmodell,

Reputationsrisiko,

Personalrisiko,

Rechtsrisiko und

IT-Risiko.

Zur Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken aus dem Geschäftsmodell informieren wir uns fortlaufend über Änderungen des Marktes in Form von Marktbeobachtungen.

Das Reputationsrisiko wird durch eine innere Verpflichtung zur korrekten Einhaltung der Compliance-Vorgaben gesteuert, wobei insbesondere aufsichtsrechtliche Anforderungen und rechtliche Vorschriften notwendige Voraussetzung sind. Durch ein aktives Beschwerdemanagement sollen frühzeitig Reputationsrisiken erkannt werden.

Die Steuerung der Rechtsrisiken erfolgt durch Orientierung an und Einhaltung von Branchenstandards. Durch optionale Einschaltung externer Rechtsanwälte soll frühzeitig Rechtsrisiken vorgebeugt werden.

Die IT-Risiken innerhalb des eigenen Systems können in folgenden Risikofaktoren bestehen:

IT-Ausfälle, die zu Störungen im Geschäftsprozess und eingeschränkter Leistungen führen,

IT-Ausfälle, die zu Datenverlust und Verlust elektronischer Dokumente führen,

IT-Störungen z.B. durch Viren oder

Störungen der elektronischen Datenübertragungen.

Insgesamt sind die IT-Risiken als teilweise wesentlich einzustufen.

Wir haben entsprechende Maßnahmen zur Risikosteuerung von IT-Risiken implementiert.

Liquiditätsrisiken:

Das Liquiditätsrisiko wird von uns als die Möglichkeit definiert, dass ablaufende Verpflichtungen gegenüber Kunden oder Dritten nicht planmäßig refinanziert oder erneuert werden können.

Die Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken erfolgt im Rahmen einer fortlaufenden Liquiditätsübersicht.

Nachhaltigkeitsrisiken:

Unter Nachhaltigkeitsrisiken werden Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (sog. ESG-Risiken - Environmental, Social and Governance) verstanden, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens haben könnten.

Risikomanagementsystem

Um die Weiterentwicklung der Gesellschaft sicherstellen zu können, müssen jedoch weiterhin die erheblichen Risiken, die die Geschäftsziele ungünstig beeinflussen könnten, erkannt und fortlaufend neu bewertet werden. Diese Bewertung umfasst insbesondere die Risiken, die für die Aufrechterhaltung des ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebs erforderlich sind (d.h. das Liquiditätsrisiko und das Betriebsrisiko). Eine laufende Bewertung des Liquiditäts- und des Betriebsrisikos wird durch die Erstellung und Abgabe der Monatsausweise und Sonderangaben zu den Risikoaktiva bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gewährleistet. Des Weiteren wurden interne Controlling-Systeme installiert, die eine permanente Überwachung der Ertrags- und Kostenlage der Gesellschaft gewährleisten. Die laufende Überprüfung und Anpassung der Geschäftsstrategie sowie die Planung und Budgetierung dienen ebenfalls der internen Risikoerkennung und -einschätzung.

Darüber hinaus sind die versicherbaren Risiken wie auch im vergangenen Geschäftsjahr versichert.

Risikobericht

Das Risiko sinkender Einnahmen besteht im Wesentlichen aus einer Fehleinschätzung der Märkte und dem möglichen Verlust von Kundenverbindungen auf Grund enttäuschender Wertentwicklung und damit einhergehender Unzufriedenheit.

Die möglichen Risiken aus den aktuellen Entwicklungen infolge des Ukraine-Krieges und den Konflikten im Nahen Osten und unter Umständen eine Ausweitung der Konflikte, können weiterhin zu einer nachhaltigen Belastung der Weltkonjunktur und der Kapitalmärkte führen. Darüber hinaus sind weiter folgende Risiken zu nennen: deutlich steigende Inflationsraten, größere Insolvenzwellen und/oder nur noch schwer finanzierbare Schuldenberge.

Darüber hinaus führen weiter steigende Regulierungsanforderungen und Kosten der Digitalisierung zu erhöhten Belastungen.

Chancenbericht

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich das Geschäft der augmentum finanz GmbH auch im Jahr 2023 als stabil und nachhaltig darstellt. Die Anlagepolitik einer klaren und transparenten Ausrichtung der Investments wird auch in den kommenden Jahren weiterverfolgt werden. Die Geschäftsführer rechnen unter Berücksichtigung der Darstellungen im Absatz "Risiken" für das Jahr 2024 mit einem Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau.

 

Hamburg, den 29. Februar 2024

augmentum finanz GmbH

Geschäftsführung

Michael Pabst

Christian Brede

Laslo Mehte

Bilanz per 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 475.465,06 367.556,47
b) andere Forderungen 50.000,00 50.000,00
525.465,06 417.556,47
2. Forderungen an Kunden 186.016,53 164.846,61
3. Sachanlagen 4.280,00 6.454,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 210,21 2.555,15
5. Rechnungsabgrenzungsposten 6.975,30 5.064,61
722.947,10 596.476,84

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
1. Sonstige Verbindlichkeiten 57.390,51 49.031,58
davon aus Steuern: € 51.102,02 (Vorjahr: T€ 46)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 987,53 (Vorjahr: T€ 1)
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 57.927,93 21.968,83
b) Andere Rückstellungen 120.049,00 139.269,00
177.976,93 161.237,83
3. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
b) Gewinnrücklage 235.877,75 235.877,75
c) Bilanzgewinn 201.701,91 487.579,66 100.329,68
722.947,10 596.476,84

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 704,65 24,86
2. Provisionserträge 1.148.776,44 1.064.445,24
3. Provisionsaufwendungen - 780,42 1.147.996,02 - 1.072,02
4. Sonstige betriebliche Erträge 844,31 550,00
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter - 584.337,99 - 649.302,24
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
davon für Altersversorgung € 6.000,00 (Vorjahr: T€ 7,5) - 36.859,28 - 36.916,62
b) Andere Verwaltungsaufwendungen - 226.704,31 - 847.901,58 - 224.727,30
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen - 3.342,79 - 4.314,22
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 298.300,61 148.687,70
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 96.598,70 - 48.358,02
9. Jahresüberschuss 201.701,91 100.329,68
10. Gewinnvortrag 100.329,68 98.691,77
11. Gewinnausschüttungen - 100.329,68 - 98.691,77
12. Bilanzgewinn 201.701,91 100.329,68

Anhang 2023

1. Allgemeine Angaben

Die augmentum finanz GmbH hat ihren Sitz in der Große Bäckerstraße 3 in Hamburg und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 96731) eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften der §§ 340 ff. des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Formblattes für den Jahresabschluss der Kreditinstitute nach der RechKredV aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß Formblatt der RechKredV in Staffelform aufgestellt. Die Nummerierung wurde vereinfacht.

Die Bewertung entspricht den gesetzlichen Vorschriften.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Die immateriellen Anlagewerte und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Bei den Abschreibungen wird die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anlagegüter zugrunde gelegt. Bei Anlagenzugängen werden die Abschreibungen zeitanteilig beginnend mit dem Monat des Zugangs berechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten in Höhe von bis zu € 800,00 netto werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben und sofort als Abgang ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.

3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

a) Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen enthalten Festgeldanlagen in Höhe von T€ 50 mit einer Laufzeit bis zu 12 Monaten, die der Anlage des gezeichneten Kapitals dienen.

b) Forderungen an Kunden

Es handelt sich um Forderungen aus der Beratervergütung des vierten Quartals für einen Investmentfonds in Höhe von T€ 173,4 sowie Beratungs- und Verwaltungsvergütungen in Höhe von insgesamt T€ 12,6 gegenüber zwei weiteren Kunden. Alle Forderungen wurden im Januar 2024 bezahlt.

c) Entwicklung des Anlagevermögens

Bruttowerte
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6 0 0 6
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäfts-Ausstattung 63 0 0 63
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0 1 1 0
Summe Anlagevermögen 69 1 1 69
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zu- Gänge Abgänge Stand am 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6 0 0 6
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäfts-Ausstattung 57 2 0 59
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0 1 1 0
Summe Anlagevermögen 63 3 1 65
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
T€ T€
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäfts-Ausstattung 4 6
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0 0
Summe Anlagevermögen 4 6

d) Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Forderung an einen Softwaredienstleister in Höhe von T€ 0,1 und ein Vorsteuerguthaben, das im Folgejahr abzugsfähig ist, in Höhe von T€ 0,1. Vermögensgegenstände in Fremdwährungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

e) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich im Wesentlichen aus abzugrenzenden Kosten für Lizenzen (T€3) und Wirtschaftsdienste (T€ 3) zusammen.

f) Verbindlichkeiten

Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit T€ 51,1 Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt, mit T€ 1,0 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit und mit T€ 5,3 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestanden am Bilanzstichtag nicht.

g) Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten Rückstellungen für Gewerbesteuer in Höhe von T€ 29,6 und für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 28,3.

Die anderen Rückstellungen betreffen Tantiemerückstellungen sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Mit Ausnahme der Tantiemerückstellungen haben die Rückstellungen ungefähr die gleiche Höhe wie im Vorjahr. Die Tantiemen werden im Folgejahr ausgezahlt.

h) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von T€ 50 ist in voller Höhe eingezahlt.

Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde im Berichtsjahr an die Gesellschafter ausgeschüttet.

4. Fristengliederung

Neben den täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von T€ 475,5 bestehen andere Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von T€ 50 mit einer Restlaufzeit von 12 Monaten, aktuell sechs Monate.

Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinserträge fallen im Wesentlichen aus Geldanlagen an, die als Liquiditätsreserve dienen.

Die Provisionserträge bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus der Beratung des Investmentfond "AF Value Invest UI" in Höhe von T€ 672 und aus Erträgen aus der Vermögensverwaltung in Höhe von T€ 428. Darüber hinaus werden Provisionserträge aus der Beratung der Hanse-Marine-Versicherung AG und der Hans Kompernaß GmbH generiert.

6. Mitarbeiterschaft

Die augmentum finanz GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt drei Geschäftsführer.

Weitere Mitarbeiter sind nicht vorhanden.

7. Honorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrifft mit T€ 11,1 die Abschlussprüferleistungen sowie mit T€ 4,4 andere Bestätigungsleistungen.

8. Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum 31. Dezember 2023 Verpflichtungen aus Mietverträgen mit Zahlungsverpflichtungen in Höhe von T€ 46.

9. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung obliegt den Herren Michael Pabst, Bankkaufmann, Christian Brede, Bankkaufmann und Laslo Mehte, Bankkaufmann.

Sie sind alleinvertretungsberechtigt und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesamtvergütung beträgt T€ 584, davon fixe Vergütungsbestandteile T€ 484 und T€ 100 variable Vergütung.

10. Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 wird voraussichtlich ausgeschüttet werden.

 

Hamburg, den 28. Februar 2024

augmentum finanz GmbH

Geschäftsführung

Michael Pabst

Christian Brede

Laslo Mehte

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