Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 5448
Eingetragen
22.12.1992
Branche
Großhandel mit Schiffen und Booten (ohne Freizeitboote) sowie deren Ersatzteilen und ZubehörGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit sonstigen Baustoffen und Bauelementen
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen, der Großhandel mit Brennstoffen unter Einschluss aller hiermit zusammenhängenden Geschäfte sowie der Betrieb einer Reederei, der Binnenschifffahrt, der Lagerei und des Hafenumschlages sowie die Übernahme und Durchführung von Transportgeschäften aller Art, auch im Bereich der Entsorgung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Silva Haselon
seit 16.1.2025
Geschäftsführer
Stefan Schulte
seit 4.1.2021
Prokura
Maik Stockmann
seit 1.7.2020
Prokura
Julia Glasmeier
seit 4.5.2020
Prokura
Berthold Grotemeier
seit 20.1.2020
Geschäftsführer
Markus Schulze
seit 20.10.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ibbenbürener Hafen-Betriebe Dipl.-rer.-pol. Elisabeth Bergschneider GmbH & Co. KG
Germany
1.010.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Albert Bergschneider GmbH

Ibbenbüren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsfelder

Die Albert Bergschneider GmbH betreibt einen Baustoffgroßhandel mit dem Schwerpunkt "Mineralische Zuschlagstoffe" für Tief- und Hochbau, Wasser-, Deponie- und Straßenbau. Darüber hinaus ist die Albert Bergschneider GmbH als Dienstleister in der Logistik von Massengütern und zunehmend in der Entsorgungslogistik tätig.

1.2 Standorte

Sitz der Gesellschaft ist Ibbenbüren. Die Betriebstätten und wesentliche Betriebsvorrichtungen werden im Pacht- oder Unterpachtverhältnis genutzt. Verpächterin ist die Ibbenbürener Hafen-Betriebe Dipl. rer. pol. Elisabeth Bergschneider GmbH & Co. KG, Ibbenbüren.

Standorte der Gesellschaft sind Ibbenbüren, Recke, Osnabrück und Bramsche-Engter.

Die Binnenhäfen sind über den Dortmund-Ems-Kanal und den Mittellandkanal an das europäische Wasserstraßennetz angeschlossen. Die Betriebe liegen verkehrsgünstig zu Bundesstraßen und Autobahnen, die Standorte in Ibbenbüren und Osnabrück verfügen zusätzlich über einen Bahnanschluss.

1.3 Beschaffung und Absatz

Mineralische Zuschlagstoffe stammen von Produzenten an Ober-, Mittel- und Niederrhein, Weser und Elbe sowie Harz, Sieger- und Sauerland. Das Absatzgebiet der Hafenstandorte wird durch den LKW-Vor- und Nachlauf regional begrenzt. Im Streckengeschäft gewinnt die Gesellschaft trimodal per Schiff, Bahn und LKW über das Münsterland hinaus, insbesondere im Nordwesten zwischen Weser und Ems, weiter an überregionaler Bedeutung.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

2.1 Entwicklung der Gesellschaft sowie der Branche und Gesamtwirtschaft

2.1.1 Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP gegenüber dem Vorjahr mit 3,88 Billionen also kräftig gestiegen. Preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr jedoch in eine Rezession gerutscht, denn das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment sowie allgemein der Rekordinflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Ukraine-Krieges, belasteten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als 2022 angenommen.

Die Regierung rechnet in ihrem Jahreswirtschaftsbericht für das laufende Jahr mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Das BIP wird lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen, so dass sich Deutschland in einer Stagnation befände.

2.1.1.1. Bauwirtschaft

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im letzten Jahr um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4 % zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro nominal 5,0 % unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal: -13,4 %) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018. Die höheren Zinsen im Zusammenspiel mit den gestiegenen Bau- und Materialpreisen trafen hier insbesondere den Wohnungsbau. Der Tiefbau stieg im Vergleich zum Vorjahr real um 3,0 % und steigerte sich nominal um 12,2 % auf 53,2 Milliarden Euro.

Die rückläufige Baukonjunktur wirkte sich auch auf die Beschäftigung aus. Nach einem kontinuierlichen Anstieg in den letzten Jahren fiel die Beschäftigungszahl im Jahr 2023 leicht auf 920.000 zurück.

Der Mangel an Aufträgen und die daraus resultierende Unsicherheit bleiben weiterhin die Hauptprobleme für die Baubranche. Wie auch im Vorjahr bestimmten die Preissteigerungen für Energie und Material die Baukosten. Auf der Nachfrageseite blieben die Zinsen für Immobilienkredite unverändert hoch und werden ggf. erst zur Jahresmitte sinken. Die Unternehmen haben weiterhin Probleme, Fachkräfte zu finden, während gleichzeitig Entlassungen oder Kurzarbeit drohen. Aus der Unsicherheit heraus verringerten sich auch die Investitionen der Unternehmen in Ausrüstungen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge.

2.1.1.2. Güterverkehr/Binnenschifffahrt

Lastkraftwagen sind die am stärksten genutzten Verkehrsmittel im Güterverkehr in Deutschland. Dazu zählen neben der Straße auch die Schiene, Binnenwasserstraßen sowie Rohrfernleitungen.

Der Anteil von LKW an der insgesamt erbrachten Transportleistung im Güterverkehr liegt im Jahr 2022 bei einem Anteil von 79,4 %. Diese Quote steigt seit Jahren kontinuierlich an. Die Transportleistung im Güterverkehr auf der Straße lag 2022 mit 3,642 Mrd. Tonnen Güter allerdings um 1,2 % niedriger als im Vorjahr. Zahlen für 2023 liegen noch nicht vor; jedoch ist zu vermuten, dass aufgrund des gesunkenen BIP ebenfalls die Mengen im Güterverkehr zurückgegangen sind.

Blickt man auf die Transportleistung der weiteren Verkehrswege, so hat die Binnenschifffahrt 2022 in Deutschland 3,3 % weniger Güter befördert als 2021. Die wichtigsten Gütergruppen mit einem Anteil von knapp über 50% an der gesamten Beförderungsmenge waren Kohle, flüssige Mineralölerzeugnisse, Steine und Erden sowie Eisenerze. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden 2022 insgesamt 188 Millionen Tonnen Güter (VJ 195 Mio. Tonnen) auf deutschen Binnenwasserstraßen transportiert. 2022 beeinträchtigte das Niedrigwasser des Rheins und vieler anderer Flüsse den Güterverkehr in der Binnenschifffahrt und erschwerte die Aufrechterhaltung der Lieferketten, so dass mit einem Rückgang der Transportmengen zu rechnen war.

Im Jahr 2022 betrug das Güteraufkommen der Eisenbahnen in Deutschland knapp 386 Millionen Tonnen und liegt damit 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

2.1.1.3. Massengutlogistik und Entsorgung

Die Logistikbranche setzt sich zusammen aus sechs großen Marktbereichen: Kontraktlogistik, Landverkehre, Standortgebundene Logistik, International Forwarding, KEP (Kurier-Express-Paket) und der Massengutlogistik inklusive der Binnenschifffahrt; einen Bereich, der hohe technische und regulatorische Anforderungen stellt. Die Gesellschaft übernimmt als Dienstleister den Transport und Umschlag dieser Massengüter per Schiff, LKW und Bahn.

Die Entsorgungslogistik - gerade mit zunehmendem Verständnis für Nachhaltigkeit - wächst dabei überproportional. Insgesamt gab es laut Statistischem Bundesamt 2022 in Deutschland ein Abfallaufkommen von 399 Mio. Tonnen.

Damit blieb die Abfallmenge mit einem Rückgang um 3,0 % gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Im Jahr 2018 hatte das Abfallaufkommen mit 417,2 Millionen Tonnen seinen bisherigen Höchststand erreicht. Die "Bau- und Abbruchabfälle" bildeten im Jahr 2022 mit 54,2% (216 Millionen Tonnen) den Großteil des Gesamtaufkommens, gefolgt von den "Sekundärabfällen" mit 14,3 % (57,1 Millionen Tonnen), also Abfällen, die bereits in einer Anlage behandelt wurden. Die "übrigen Abfälle" (insbesondere aus Produktion und Gewerbe) hatten einen Anteil am gesamten Abfallaufkommen von 12,4 % (48,6 Millionen Tonnen). Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb nach Entsorgungsfachbetriebsverordnung (EfbV) ist die Albert Bergschneider GmbH in der Lage, die Entsorgungslogistik und Wiederaufbereitung von belasteten Schlämmen und Böden zu übernehmen.

Die Wiederaufbereitung und Vermarktung von Gleisschotter, aus Baumaßnahmen der Deutschen Bahn und privaten Bahnunternehmen, hat dabei im Berichtsjahr weiter an Bedeutung gewonnen. Vereinbarungen mit diversen Entsorgungsgesellschaften sichern die Deponierung.

Aufbereiteter Gleisschotter bzw. Naturstein-Recycling-Schotter und Kraftwerks-Nebenprodukte wurden weiterhin als qualifizierte Baustoffe über den Handelsbereich der Gesellschaft vermarktet. Diese Entsorgung bzw. Aufbereitung zur Erzeugung qualifizierter Baustoffe konnten konsequent weiter ausgebaut, die dazu notwendige lager- und maschinentechnische Infrastruktur geschaffen und weiterentwickelt werden. Genehmigungsrechtlich konnten Kapazitäten zusätzlich ausgeweitet werden.

Der eigene Schiffsraum ist ausgesprochen kanalgängig und auf dem regionalen Frachtenmarkt stärker gesucht als die auf dem Rhein vorherrschenden Großraumschiffe. Im Rahmen der Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb sind die von der Gesellschaft eingesetzten Binnenschiffe neben dem eigenen Fuhrpark zum Abfalltransport ausgerüstet und zugelassen.

2.1.2 Ausblick

Für 2024 erwartet die Gesellschaft gegenüber 2023 durch den weiteren prognostizierten Rückgang in der Bauindustrie und als Anbieter logistischer Dienstleistungen mit steigenden Preisen, Löhnen und dem zunehmenden Fachkräftemangel eine Abschwächung der Entwicklung mit entsprechend geringerem Ergebnis auf dem Niveau von 2020.

2.1.3 Sonstige Investitionen

Zukünftige langfristig orientierte Investitionen in Gebäude, die Infrastruktur sowie weitere technische Anlagen tätigt die Gesellschaft grundsätzlich selbst.

Im Berichtsjahr summieren sich investive Maßnahmen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen auf insgesamt TEUR 2.643 (Vorjahr: TEUR 2.241).

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Vermögenslage

Investitionen wurden insgesamt in Höhe von TEUR 2.643 getätigt. Davon entfallen auf immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 7, Geschäftsbauten und Außenanlagen TEUR 46, technische Anlagen und Maschinen TEUR 556, Fahrzeuge TEUR 1.497, Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 42 sowie geleistete Anzahlungen in Höhe von TEUR 495.

Der Buchwert des Sachanlagevermögens erhöht sich aufgrund der Investitionen gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 6.351 um TEUR 1.154 auf TEUR 7.505.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und an fertigen Erzeugnissen und Waren erhöhen sich um TEUR 1.069 auf TEUR 1.839.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 1.596 und sind TEUR 200 höher als im Vorjahr. Diesen stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.967 gegenüber, dies bedeutet eine Reduzierung um TEUR 469.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEUR 399. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus dem Leistungsverkehr aufgrund von Miete, Umsatzsteuer, Zinsen und Verwaltungskosten sowie im Besonderen aus den der Ibbenbürener Hafenbetriebe Dipl. rer. pol. Elisabeth Bergschneider GmbH & Co. KG für Investitionen zur Verfügung gestellten Finanzmitteln.

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 10.237 und steigt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.483. Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 59,8 % (Vorjahr: 54,0 %).

Die sonstigen Rückstellungen haben gegenüber dem Vorjahr einen um TEUR 163 höheren Saldo.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Form von Darlehen belaufen sich auf TEUR 732.

Die Bilanzsumme fällt mit TEUR 17.133 um TEUR 2.774 höher aus als im Vorjahr.

3.2 Finanzlage

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vermindern sich insgesamt um TEUR 143 auf TEUR 732. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich von TEUR 3.609 auf TEUR 4.178.

3.3 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich der Umsatz auf TEUR 53.926. Es wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 3.233 (Vorjahr: TEUR 1.379) erwirtschaftet.

Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand erhöhte sich auf 120.

Der Rohertrag ist in 2023 um TEUR 5.373 gestiegen.

Die Zinserträge beinhalten einen Ertrag in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 66), im Wesentlichen aus der Verzinsung der Verrechnungskonten der Ibbenbürener Hafenbetriebe Dipl. rer. pol. Elisabeth Bergschneider GmbH & Co. KG (TEUR 9) und der Verzinsung der Darlehenskonten der Natur & Stein Bergschneider GmbH (TEUR 63).

Es fallen Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 1.916 an.

Das Geschäftsjahr 2023 konnte operativ positiv abgeschlossen werden.

4. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklungen

Geschäftsbasis sind die Hafenstandorte und die erst dadurch möglichen Lieferketten vom Produzenten zum Abnehmer in der klassischen Funktion des Verbindungshandels.

Die Gesellschaft wird auch künftig versuchen, ihre Aktivitäten in den verschiedenen Bereichen zu festigen und auszuweiten. Zur Stärkung von Ertrags- und Kapitalkraft des Unternehmens sollen Kosten optimiert und der Markt tiefer ausgeschöpft werden. Risiken der Abhängigkeit von der Baukonjunktur, den Investitionen der öffentlichen Hand, aber auch von einzelnen Großkunden, sollen dadurch reduziert werden.

Der Baustoffgroßhandel bleibt tragende Säule, weiter ausgebaut werden das Angebot logistischer Dienstleistungen und der Aktivitäten in der Wiederaufbereitung und Entsorgungslogistik. Sie dienen der weiteren Diversifizierung und Verstetigung der Hafenkapazitäten.

Das Ausfallrisiko von Kundenforderungen kann durch ein eingespieltes Debitorenmanagement als gering eingestuft werden.

Die deutsche Wirtschaft kämpft weiter mit den Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine, den höheren Zinsen, unklaren wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sowie der nur moderat zulegenden Weltwirtschaft. Hinzu kommt die politische Unsicherheit, die zunehmend Zweifel an der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts weckt und die Investitionsfreude dämpft. Die strukturellen Herausforderungen wie die grüne Transformation, der demografische Wandel und sich verändernde Handelsströme, belasten weiter die Wirtschaftsentwicklung, insbesondere da Deutschland es verpasst hat, in den vergangenen Jahren mit gezielten Investitionen in Digitalisierung, Infrastruktur und Bildung gegenzusteuern.

Die Gefahr einer Rezession macht es derzeit schwer, die Umsatzentwicklung für 2024 abzuschätzen. Wir gehen davon aus, dass sich die positive Entwicklung der letzten Jahre durch die erwähnten gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren abschwächen wird und sich eine Ergebnisentwicklung auf dem Niveau des Jahres 2020 ergeben könnte.

 

Ibbenbüren, den 23. Juli 2024

Walter Bergschneider, Geschäftsführer

Berthold Grotemeier, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.505.029,02 6.350.723,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.187,00 17.397,00
II. Sachanlagen 7.489.116,70 6.331.075,11
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.455.296,00 2.628.737,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.197.149,00 2.381.784,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.311.235,00 1.267.591,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 525.436,70 52.963,11
III. Finanzanlagen 6.725,32 2.251,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Übrige Finanzanlagen 6.724,32 2.250,00
B. Umlaufvermögen 9.617.699,26 7.998.790,96
I. Vorräte 1.838.745,34 769.633,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.600.567,89 3.621.111,83
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 995.890,70 1.197.805,40
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.604.677,19 2.423.306,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.178.386,03 3.608.045,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.930,02 9.547,64
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.132.658,30 14.359.061,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.236.916,38 7.753.741,56
I. gezeichnetes Kapital 1.010.000,00 1.010.000,00
II. Kapitalrücklage 958.523,95 958.523,95
III. Gewinnvortrag 5.035.217,61 4.406.087,85
IV. Jahresüberschuss 3.233.174,82 1.379.129,76
B. Rückstellungen 3.628.474,47 2.534.239,36
C. Verbindlichkeiten 3.267.267,45 4.071.080,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 731.898,15 875.205,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 201.137,52 449.016,23
3. Übrige Verbindlichkeiten 2.334.231,78 2.746.859,18
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.132.658,30 14.359.061,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 29.905.920,75 24.502.319,96
2. Personalaufwand 6.808.529,12 6.360.820,56
a) Löhne und Gehälter 5.681.934,25 5.263.441,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.126.594,87 1.097.378,88
davon für Altersversorgung 8.104,97 11.476,23
3. Abschreibungen 1.470.452,27 1.297.623,15
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.470.452,27 1.297.623,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.504.055,52 14.598.876,06
5. Erträge aus Beteiligungen 45,00 45,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 96.975,95 66.097,76
davon aus verbundenen Unternehmen 71.474,00 63.319,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.289,24 51.045,22
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.916.167,11 859.479,56
9. Ergebnis nach Steuern 3.257.448,44 1.400.618,17
10. sonstige Steuern 24.273,62 21.488,41
Jahresüberschuss 3.233.174,82 1.379.129,76

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft mit der Firma "Albert Bergschneider GmbH" hat ihren Sitz in Ibbenbüren, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und wird beim Amtsgericht Steinfurt im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer HRB 5448 geführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Bei dieser Offenlegung werden die Erleichterungsvorschriften gemäß § 267 Abs. 1 Satz 1 HGB bezüglich der Bilanz sowie die Erleichterungsvorschriften gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung angesetzt.

Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer für die einzelnen Positionen des Anlagevermögens vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden mit dem Zeitwert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen werden, soweit erforderlich, berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % der nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechende Aufwandskonten.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % gemäß der Verordnung über die Ermittlung und Bekanntgabe der Sätze zur Abzinsung von Rückstellungen (RückAbzinsV) vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 8.

Die ausschließlich der Erfüllung von langfristig fälligen Verpflichtungen (Lebensarbeitszeitkonten) dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Wertpapiere (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihren beizulegenden Zeitwerten mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Wertpapiere zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 45.831,99. Der Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten sowie dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtung. Es wurden keine Aufwendungen und Erträge verrechnet.

Die ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, wobei die Bemessung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erfolgte.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In Fremdwährung bestehende Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Bestand 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Bestand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 242.636,52 6.523,50 0,00 249.160,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grunstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.808.672,78 45.537,14 0,00 4.854.209,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.669.217,26 556.039,63 309.800,00 5.915.456,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.161.403,15 1.539.015,43 95.219,12 3.605.199,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.963,11 495.391,50 22.917,91 525.436,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Übrige Finanzanlagen 2.250,00 4.474,32 0,00 6.724,32
Gesamt 12.962.142,82 2.646.981,52 427.937,03 15.181.187,31
Abschreibungen
Bestand 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Bestand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 225.239,52 14.733,50 0,00 239.973,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grunstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.179.935,78 218.978,14 0,00 2.398.913,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.287.433,26 740.669,63 309.795,00 3.718.307,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 893.812,15 496.071,00 95.918,69 1.293.964,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.999,00 0,00 0,00 24.999,00
3. Übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 6.611.419,71 1.470.452,27 405.713,69 7.676.158,29
Buchwerte
Bestand 31.12.2023
EUR
Bestand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.187,00 17.397,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grunstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.455.296,00 2.628.737,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.197.149,00 2.381.784,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.311.235,00 1.267.591,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 525.436,70 52.963,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Übrige Finanzanlagen 6.724,32 2.250,00
Gesamt 7.505.029,02 6.350.723,11

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die alleinige Gesellschafterin Ibbenbürener Hafen-Betriebe Dipl. rer. pol. Elisabeth Bergschneider GmbH & Co. KG, Ibbenbüren, in Höhe von TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 350) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen ist eine Verbindlichkeit gegen die alleinige Gesellschafterin Ibbenbürener Hafen-Betriebe Dipl. rer. pol. Elisabeth Bergschneider GmbH & Co. KG, Ibbenbüren, in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 375) enthalten.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
2023
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 146 521 65 732
Übrige Verbindlichkeiten 2.535 0 0 2.535
2.681 521 65 3.267
2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 143 556 176 875
Übrige Verbindlichkeiten 3.196 0 0 3.196
3.339 556 176 4.071

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 965 (Vorjahr: TEUR 431), Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 945 (Vorjahr: TEUR 428) und Kapitalertragssteuer in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 0) für das Berichtsjahr.

5. Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen der Gesellschaft verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Jahre:

2024
TEUR
2025
TEUR
2026
TEUR
2027
TEUR
Miete (Immobilien) 1.067 0 0 0
Miete (Fahrzeuge und Maschinen) 30 0 0 0
Leasing (Fahrzeuge und Maschine) 280 204 67 0
1.377 204 67 0

Die Miete Immobilien betrifft u.a. von der Gesellschafterin angemietete Geschäftsgebäude und Häfen. Die Verpflichtung gründet auf einen schriftlich vereinbarten Mietvertrag, welcher jederzeit ordentlich mit einer Frist von sechs Monaten zum 31. Juli eines jeden Jahres gekündigt werden kann. Da bis zur Aufstellung dieses Jahresabschlusses keine Kündigung erfolgt ist, wird von einem Verpflichtungszeitraum von einem Jahr ausgegangen. Die Mietverpflichtung wird sich für das Jahr 2024 voraussichtlich auf TEUR 1.067 belaufen.

5.2 Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aufgrund der Universalkreditlinie bei einem Kreditinstitut über EUR 1.000.000,00, die wahlweise von der Albert Bergschneider GmbH oder der Ibbenbürener Hafenbetriebe Dipl. rer.-pol. Elisabeth Bergschneider GmbH & Co. KG als Geldmarktkredit, Kontokorrentkredit und für Zahlungsverpflichtungen im Außenhandelsgeschäft in Anspruch genommen werden kann. Zum 31. Dezember 2023 wurde diese Universalkreditlinie von der Ibbenbürener Hafenbetriebe Dipl. rer.-pol. Elisabeth Bergschneider GmbH & Co. KG nicht in Anspruch genommen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering eingeschätzt.

5.3 Geschäftsführung und Prokura

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Walter Bergschneider, Kaufmann, Ibbenbüren. Herr Walter Bergschneider ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Berthold Grotemeier, Kaufmann, Hörstel, als weiterer Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder Prokuristen.

Folgenden Personen war im Berichtsjahr Prokura erteilt:

(1) Julia Glasmeier, Recke

(2) Maik Stockmann, Ibbenbüren

(3) Stefan Schulte, Osnabrück

Die Vertretung der Gesellschaft durch einen Prokuristen kann nur gemeinschaftlich mit einem weiteren Prokuristen erfolgen.

5.4 Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.5 Mitarbeiterzahl

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 120 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, die folgenden Bereichen zuzuordnen sind:

2023 2022
Angestellte 30 28
Gewerbliche Mitarbeiter 78 82
Aushilfen 12 10
120 120

5.6 Beteiligungsbesitz

Beteiligungsquote
%
Eigenkapital 31. Dezember 2023
TEUR
* Jahresergebnis 2023
TEUR
*
Natur & Stein Bergschneider GmbH 100% -2.291 -482

* letzter vorliegender Jahresabschluss

 

Ibbenbüren, den 23. Juli 2024

Walter Bergschneider, Geschäftsführer

Berthold Grotemeier, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Albert Bergschneider GmbH, Ibbenbüren,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Albert Bergschneider GmbH, Ibbenbüren, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Albert Bergschneider GmbH, Ibbenbüren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rheda-Wiedenbrück, den 23. Juli 2024

Wortmann & Partner & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
• Steuerberatungsgesellschaft

Thorsten Kleinemeier, Wirtschaftsprüfer

Thorsten Grabe, Wirtschaftsprüfer

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