Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 431997
Vorher
B & S Industrieservice GmbH
Eingetragen
23.3.1994
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenUnternehmensberatung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Konzeption und Fertigung von Filtersystemen und verwandter Industrieerzeugnisse sowie die Erbringung damit zusammenhängender Beratungsdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Manfred Dr. Tangl
seit 15.7.2025
Prokura
Prokura
Kristina Beißer
seit 10.3.2025
Prokura
Peter Wink
seit 19.4.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 5 angezeigt

Markus Tangl
84174 Eching
32.513 €
25.51%
Christina Tangl
64668 Rimbach
32.512 €
25.49%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

B & S Industrieservice GmbH

Weinheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der B & S Industrieservice GmbH, Weinheim

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Filtermarkt hat Bedeutung für alle Lebensbereiche. Filter kommen der Gesundheit zu Gute, reduzieren den Energieverbrauch und unterstützen die Systemleistungen. Die B&S Industrieservice GmbH beliefert mit ihren Filtern die Märkte der Automobilbranche sowie die der Industrie. Unsere Produkte sind Luftfilter, wobei der Schwerpunkt in der Herstellung von Partikel- und Gasfiltern und deren Kombinationen liegt.

Die B&S Industrieservice GmbH setzt mit ihrer über 30-jährigen Erfahrung in der Filterfertigung "Made in Germany" auf maßgeschneiderte Filterlösungen. Das Unternehmen mit Sitz in Weinheim entwickelt, produziert Filterlösungen und vertreibt sie weltweit.

Die B&S Industrieservice GmbH ermöglicht die Umsetzung aller Filterlösungen an Größe, Geometrie und Funktion, maßgeschneidert auf die jeweiligen Kundenanforderungen. Möglich ist dies aufgrund einer durchgängigen Fertigungstiefe im Unternehmen. Das hauseigene Technikum verfügt über einen Prototypen- und Werkzeugbau. Jeder Filter wird hier nach den wesentlichen Kriterien wie Anforderungen, Funktionalität und Fertigungskosten konzipiert und die technische Durchführbarkeit wird praxisnah im Technikum geprüft.

Unsere Gesellschaft ist zukunftsorientiert aufgestellt und orientiert sich stets am Puls der Filterindustrie. Die Filterfertigung wird kontinuierlich ausgebaut, um auf dem höchsten Level der Möglichkeiten zu sein. Die Produkte finden vielfältige Anwendungen in Fahrzeugen, in Gebäuden und in der Industrie sowie im medizinischen Bereich. Im Werk 1 am Standort Weinheim werden Luftfilter für den Einsatz in mobilen und stationären Filtersystemen gefertigt. Kernstück des Werkes sind moderne Plissieranlagen und Produktionszellen, die flexibel und erweiterbar sind. Kurze Rüstzeiten garantieren einen effizienten sowie zeitoptimierten Durchlauf und schnellste Verfügbarkeit. Das Werk 2 am Standort Weinheim produziert Schwebstofffilter der Klassen HEPA und ULPA. Effiziente Plissieranlagen, automatisierte Dichtungsverfahren, standardisierte Filtermontagen und klassentypische Prüfmethoden (Scanner) garantieren eine optimale kundenspezifische Fertigung.

Wir sind organisatorisch aufgegliedert in die folgenden Bereiche:

• Geschäftsführung,

• Prozesstechnik

• Forschung und Entwicklung (Labor),

• Produktion,

• Vertrieb und

• Verwaltung.

2. Unternehmensziele

Eines unserer wesentlichen Unternehmensziele ist der Ausbau der höherwertigen Filterklassen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Förderung des Umweltschutzes. In Zusammenarbeit mit Flächenwarenlieferanten soll die Flächenware verbessert werden, um dadurch die Filtertechnik weiter fortzuentwickeln und zu optimieren. Unsere Atemluft wird dadurch gesünder und sauberer.

Die Weiterentwicklung der Gasfiltration in Industrie und im Autoinnenraum ist ebenfalls ein wichtiger Kernpunkt in unserer Firmenphilosophie.

3. Forschung und Entwicklung

Das Entwicklungsteam der B&S Industrieservice GmbH ist erfolgreich bei der Entwicklung von innovativen Technologielösungen, die zur Optimierung der Produktionsprozesse und Produkte unserer Kunden beitragen. Die bekannten Basistechnologien wie Kantenleim und Fügetechnik werden erweitert durch neuartige Klebetechnologien mit alternativen Materialien. Um eine optimale Lösung für die vom Kunden benötigte Filtertechnik zu entwickeln, stehen dem Unternehmen eigene mit Hightech ausgestattete Labors zur Verfügung. Insbesondere gehört zur Ausstattung ein digitales Mikroskop für entwicklungstechnische Untersuchungen sowie Prüfstände, die auch für Adsorptionsfilter und HEPA/ULPA-Filter verwendet werden können.

Für die Entwicklung einer optimalen Filtertechnologie sind im Geschäftsjahr 2023 unter anderem Aufwendungen in Höhe von rd. 620 T€ entstanden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Bereich ausgeweitet worden. Im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigen wir im Durchschnitt acht Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das seit 1992 bestehende Unternehmen ist fester Bestandteil des deutschen Filtermarktes. Darüber hinaus ist der Absatz der Filter in Asien Teil unserer Geschäftspolitik.

Die B&S Industrieservice GmbH beliefert vorrangig den Aftermarket. Durch ein Vollsortiment im Angebot besteht die Möglichkeit, allen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Somit können auch die großen Filterhersteller, die in Eigenproduktion lediglich große Serien herstellen können, bedient werden.

Der industrielle Markt ist durch wenige große Hersteller und sehr viel mittlere / kleine Marktsegmente gekennzeichnet. Mittelfristig wird erwartet, dass weitere Auslese- und Konzentrationsprozesse stattfinden.

Der Umsatz auf dem europäischen Markt für Filter wird stetig steigend auf über 550 Mio. Euro geschätzt; weltweit gehen wir von einem Bedarf weit über 1 Mrd. Euro aus. Das relevante europäische Marktpotenzial für B&S sehen wir bei über 325 Mio. Euro für mobile und industrielle Applikationen.

Allerdings haben sich aufgrund der noch andauernden militärischen Aggression Russlands gegen die Ukraine sowie dem Konflikt im Gaza-Streifen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die NATO-Staaten weltweit Veränderungen in der globalen Wirtschaft ergeben. Lieferketten sind z. T. erheblich betroffen. Dies macht sich durch die verlängerten Seefahrtswege (statt Suez-Kanal Umschiffung des Kontinents Afrika) bemerkbar. Daher führt dies u. a. zu erheblichen Verlängerung von Lieferzeiten von Rohstoffen. Die Rohstoffpreise befinden sich immer noch oberhalb des Preisniveaus vor der Corona-Pandemie.

Geschäftsbeziehungen mit Asien werden durch den Konflikt von China mit Taiwan nachteilig beeinflusst. Eine mögliche Verschärfung des Konflikts kann zu einer weiteren Gefährdung des Absatzmarktes in Asien führen. Insbesondere taiwanesische Unternehmen der Halbleiterindustrie erweitern nun ihre Standorte weltweit u. a. auch in Deutschland - Silicon Saxony.

Die Produktion in Weinheim erweist sich weiterhin besonders bei unseren Europäischen Kunden als Standortvorteil.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat sich der Absatz unserer Produkte erheblich vermindert. Im Vergleich zu 2022 haben sich die Umsatzerlöse aus dem Verkauf unserer Produkte um 4.268 T€ oder rd. 15,3 % auf 23.614 T€ erheblich vermindert. Die Umsatzerlöse haben sich geographisch im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

Inland 17.908 T€ VJ: 19.474 T€
EU-Land 4.959 T€ VJ: 5.685 T€
Drittland 747 T€ VJ: 2.723 T€
Gesamt 23.614 T€ VJ: 27.882 T€

a) Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Ertragslage stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Ergebnisquellen 2023 Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Gesamtleistung 22.586 28.466 -5.880 -20,7
Betriebsergebnis -2.201 -136 -2.065 1.518,4
Zinsergebnis -128 -54 -74 137,0
Ergebnis vor Ertragsteuern -2.176 119 -2.295 -1.928,6
Ertragsteueraufwand -338 59 -397 -672,9
Jahresergebnis -1.838 60 -1.898 -3.163,3

Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.898 T€ auf ./.1.838 T€ vermindert. Der Absatz der Produkte ist im Geschäftsjahr stark zurück gegangen. Die Gesamtleistung ist um 5.880 T€ oder rd. ./.20,7 % auf 22.586 T€ gesunken.

Weiterer Umsatzrückgang im Drittlandsgeschäft konnte durch Umsatzsteigerungen im Inlands- und EU-Geschäft nicht aufgefangen werden. Eine Kompensation des Umsatzrückganges in der Ertragslage konnte aufgrund stabil gehaltener Personalaufwendungen nicht erzielt werden. Dank der vorangegangenen Investitionen in das benötigte Know-how ist nun ein hochwertig qualifizierter Mitarbeiterstand vorhanden, der zukunftsweisend auf eine positive Entwicklung Einfluss nehmen wird. Aufgrund des bestehenden hohen Lagerbestands war es möglich, kurzfristige Lieferungen im Inland- und der EU auszuführen. Allerdings wurde aufgrund des verzeichneten Umsatzrückganges eine stufenweise Reduzierung der Lagerbestände angestoßen. Trotz Einschränkungen des Warenverkehrs aufgrund der globalen Konfliktsituation, konnte die Lieferfähigkeit in gewohnter Weise dem Kunden gegenüber erbracht werden. Jedoch konnten erhebliche Preissteigerungen bei Energie und die weiter erhöhten Rohstoffpreise nicht unmittelbar an unsere Kunden weitergegeben werden. Dies hat sich wiederum direkt auf unser Ergebnis ausgewirkt.

Das Geschäftsjahr wurde mit einem Betriebsverlust in Höhe von 2.201 T€ abgeschlossen (Vj: ./.136 T€).

Der Zinsaufwand hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 73 T€ auf ./. 165 T€ (Vorjahr ./. 92 T€) erhöht.

Der Zinsertrag hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1 T€ auf 37 T€ (Vorjahr 38 T€) vermindert.

Die Rückerstattung der Ertragsteuern in Höhe von 338 T€ resultiert aus dem körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrag in die Jahre 2022 und 2021.

b) Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.838 T€ auf insgesamt 6.394 T€ vermindert. Unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages des abgelaufenen Geschäftsjahres in Höhe von 1.838 T€, beträgt die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 bei einer um 2.150 T€ auf 10.899 T€ gesunkenen Bilanzsumme insgesamt 58,7 % (Vorjahr: 63,1 %).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von 409 T€ auf 476 T€ erhöht. Die bisherigen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, einschließlich der Finanzierungsverträge in Form von Mietkäufen, konnten aufgrund planmäßiger Tilgungen um insgesamt 215 T€ auf 490 T€ zurückgeführt werden. Finanzierungsverträge in Form von Mietkäufen sind im Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesen.

Darüber hinaus stellen die Gesellschafter regelmäßig Finanzierungsmittel zur Verfügung. Zum 31. Dezember 2023 betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern insgesamt 750 T€ (Vj.: 538 T€).

Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von künftigen Verpflichtungen aus Mietverträgen im Zusammenhang mit Immobilien in Höhe von 7.492 T€. Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen weiter aus Leasing-Verträgen in Höhe von 1.688 T€ sowie aus abgeschlossenen Miet- und Wartungsverträgen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 119 T€.

c) Vermögenslage

Zur Beurteilung der Vermögenslage haben wir die wesentlichen Vermögensgegenstände und deren Refinanzierung wie folgt zusammengestellt:

31.12.2023
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
%
Aktiva
Langfristige Vermögensgegenstände 3.113 2.019 1.094 54,2
Kurzfristige Vermögensgegenstände 7.785 10.992 -3.207 -29,2
Liquide Mittel 1 38 -37 -97,4
Bilanzsumme 10.899 13.049 -2.150 -16,5
Passiva
Eigenkapital 6.394 8.232 -1.838 -22,3
Langfristige Verbindlichkeiten 0 0 0 0,0
Kurz- und mittelfristige Verbindlichkeiten 4.505 4.817 -312 -6,5
Bilanzsumme 10.899 13.049 -2.150 -16,5

Das Gesamtvermögen der B&S Industrieservice GmbH in Höhe von 10.899 T€ (Vj.: 13.049 T€) entfällt im Wesentlichen auf das Vorratsvermögen (5.090 T€; Vj.: 6.597 T€).

Der Forderungsbestand gegenüber unseren Kunden hat sich um 102 T€ oder rd. 48,3 % auf 313 T€ erhöht.

Die Refinanzierung der Erweiterung unserer Geschäftstätigkeit erfolgt wie im Vorjahr mit einem Volumen von insgesamt rd. 59 % (Vj.: rd. 63 %) des Aktivvermögens mit Eigenmitteln. Darüber hinaus hat sich das kurz- und mittelfristige Fremdkapital um 312 T€ oder rd. 7 % auf 4.505 T€ vermindert.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus unserer Unternehmenssteuerung auf der Umsatzausweitung, der Verbesserung des Betriebsergebnisses sowie der Produktoptimierung.

Neben Preis und Qualität ist die regelmäßige und zeitnahe Verfügbarkeit der Produkte ein wesentliches Merkmal, bei dem die B&S Industrieservice GmbH im Vergleich zu anderen Marktteilnehmern eine führende Stellung einnimmt. Vor diesem Hintergrund ist die Kundenzufriedenheit ein wesentlicher Indikator für unsere Geschäftstätigkeit. Diese beurteilen wir u.a. an der Anzahl der Reklamationen unserer Kunden, die auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem nur sehr geringen Umfang aufgetreten sind.

Die Erweiterung der hauseigenen IT-Abteilung, um interne Prozesse durch unser ERP-System effizient zu automatisieren, hat gewisse Arbeitsprozesse bereits optimiert und vereinheitlicht. Weitere Feinjustierungen sind in der Umsetzung und entsprechend vorangeschritten.

4. Gesamtaussage

Der Umsatz aus dem Drittlandsgeschäft ist stark zurück gegangen. Allerdings konnte das Inlands- und EU-Geschäft weitestgehend stabil gehalten werden. Die B&S Industrieservice GmbH konnte schnelle Liefermöglichkeiten einhalten - insbesondere wegen dem hohen Grad an Flexibilität in der Produktion und den hohen Lagerbeständen.

Eine Kompensation des Umsatzrückganges in der Ertragslage konnte aufgrund stabil gehaltener Personalaufwendungen nicht erzielt werden. Dank der vorangegangenen Investitionen in das benötigte Know-how ist nun ein hochwertig qualifizierter Mitarbeiterstand vorhanden, der zukunftsweisend auf eine positive Entwicklung Einfluss nehmen wird.

Die umfangreiche Rohstofflagerung optimiert die Produktionsleistung, da sofort nach Bestellung mit der Produktion begonnen werden kann. Die Lieferzeiten können noch immer kurzgehalten werden, was die Kundenzufriedenheit positiv beeinflusst. Die stufenweise Lagerbestandsreduzierung ist nicht zu Lasten der gewohnten Liefertreue vorgenommen worden.

Die erneute Teilnahme an der internationalen Messe FILTECH in Köln zu Beginn des Geschäftsjahres hat dazu geführt, den bisherigen Bekanntheitsgrad zu steigern und zukunftsträchtige europäische Geschäftsbeziehungen auszubauen.

Die B&S Industrieservice GmbH ist ein nach ISO 9001 zertifiziertes Unternehmen. Prozessabläufe werden laufend überprüft und kontinuierlich optimiert. Der B&S Industrieservice GmbH ist es gelungen, das Zusammenspiel von Preis, Qualität und Verfügbarkeit stimmig zu machen

Die B&S Industrieservice GmbH ist ein nach ISO 14001 zertifiziertes Unternehmen. Ein umweltbewusstes Denken im Unternehmen ist in der heutigen Zeit unentbehrlich. Ein eingeführtes Umweltmanagementsystem setzt auf die Verbesserung der Umweltleistung.

Die B&S Industrieservice GmbH arbeitet in Konformität zur EU-DSGVO und dem BDSG. Die Einführung neuer Prozesse und die Änderung bestehender Prozesse erfolgt unter Einbeziehung des Datenschutzbeauftragen und unter Berücksichtigung der bestehenden Regelungen der EU-DSGVO und BDSG, sowie dem Grundsatz der Datensparsamkeit.

III. Sonstige Angaben

Es bestehen keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Unternehmensstrategie der stufenweisen Lagerreduzierung hat sich bewährt und wird weitergeführt., Kurzfristige Bestellzeiten und termingerechte Lieferfristen für unsere Kunden können auch künftig gehalten werden und ermöglichen weiterhin eine zeitnahe Lieferbarkeit unserer Produkte. So konnten in der anhaltend global schwierigen Lage die Unterbrechungen in der Lieferkette niedrig gehalten und ein hoher Grad an Liefertreue erzielt werden.

Es ist ein Forderungsmanagement eingerichtet. Unsere Kunden sind über sämtliche Industriebereiche weit gestreut. Darüber hinaus sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen einen möglichen Ausfall kreditversichert. Bei Neukunden wird mit der Herstellung der von ihm in Auftrag gegebenen Produkte erst nach Durchführung einer Bonitätsprüfung und Freigabe durch den Versicherer begonnen. Im Rahmen der organisatorischen Strukturen unseres Unternehmens ist sichergestellt, dass negative Meldungen des Versicherers über die Bonität eines Kunden intern an alle zuständigen Fachbereiche weitergeleitet werden.

Forderungen und Verbindlichkeiten werden strukturiert in engen Zeitfenstern durch ein internes Kontrollsystem überwacht. Intern festgelegte Kennziffern werden abgeglichen, um bei Unstimmigkeiten frühzeitig eingreifen zu können.

Insbesonders aufgrund der Erfahrungswerte mit dem Asiengeschäft sind verschiedene Eckpfeiler der Risikofrüherkennungssysteme etabliert worden, die zukünftig frühzeitigen Kehrtwendungen im Umsatz- und Ertragsverlauf identifizieren und direkt signalisieren.

Es ist ein ständiges Bestreben der B&S Industrieservice GmbH, interne Ablaufprozesse permanent zu überprüfen und zu optimieren.

Das Preisrisiko bei der Beschaffung der Rohstoffe ist anhaltend gegeben, u. a. durch erhöhte Energiekostenzuschläge. Deshalb wurde die Anzahl der Lieferanten erhöht und durch ein neu eingeführtes Lieferantenbewertungssystem ständig überwacht.

Durch den Abschluss eines Factoring-Vertrages wurde das Liquiditätsrisiko gemindert. Langfristige Zahlungsziele von Kunden konnte dadurch entgegengewirkt werden. Bei einigen Lieferanten konnte eine Ausweitung des Zahlungsziels oder die Einrichtung eines Konsignationslagers erreicht werden. Regelmäßig fällige finanzielle Verpflichtungen können planbar bedient werden.

V. Prognosebericht

Die B&S Industrieservice GmbH will in Zukunft wieder wachsen. Es ist geplant den Umsatz im Jahr 2024 durch die Erweiterung der Geschäftsführung zum 01.04.2024 sowie die Ausweitung der Geschäftsbeziehungen wieder zu steigern.

Die Umsatzsteigerung soll dabei u.a. mit einer vollständigen Kundenzufriedenheit über Angebot und Qualität der Ware erreicht werden. Kurze Lieferzeiten und eine Lieferquote von 100% sollen hierzu beitragen. Die globalen Schwierigkeiten und die damit verbundenen nicht exakt vorhersehbaren Herausforderungen haben bewiesen, dass die Kundenzufriedenheit auch zukünftig unabdingbar in unseren Fokus zu stehen hat.

Eingeführte Frühwarnsysteme werden Abweichungen von Planwerten direkt aufzeigen, um unmittelbar die entsprechenden gegenwirksamen Maßnahmen ergreifen zu können.

Die Sicherstellung der Qualität unserer Produkte steht weiterhin im Vordergrund. Die Erweiterung der Kapazitäten im eigenen Labor sowie der Einsatz von eigenen Prüfständen führen dazu, dass Filter vor Ort geprüft werden und ggf. nach kundenspezifischen Wünschen weiterentwickelt werden können.

Weiter setzen wir auf Innovationen und Ablaufprozesse, die der ständigen Optimierung unterliegen.

Es ist anzunehmen, dass die Auswirkungen der andauernden weltweiten Konflikte, u. a. Krieg in der Ukraine oder Nahost-Konflikt auch im kommenden Geschäftsjahr für die B&S Industrieservice GmbH spürbar sein werden und die weitere Entwicklung äußerst schwierig vorhersehbar ist.

 

Weinheim, den 01. März 2024

B & S Industrieservice GmbH

gez. Joachim Tangl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.112.845,38 2.018.712,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 711,50 1.152,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 711,00 1.152,00
II. Sachanlagen 1.013.907,00 1.245.018,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.659,50 7.544,50
2. technische Anlagen und Maschinen 127.255,00 151.401,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 863.597,50 1.068.677,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.395,00 17.395,00
III. Finanzanlagen 2.098.226,88 772.542,40
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 48.750,00 48.750,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.557.740,96
3. Sonstige Finanzanlagen 491.735,92 723.792,40
B. Umlaufvermögen 7.688.385,83 10.950.039,08
I. Vorräte 5.089.576,68 6.596.711,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.598.192,57 4.315.657,57
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.904.968,63 3.551.446,40
2. sonstige Vermögensgegenstände 693.223,94 764.211,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 616,58 37.670,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 98.007,34 80.377,40
Aktiva 10.899.238,55 13.049.129,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.393.557,57 8.231.756,02
I. ausgegebenes Kapital 117.300,00 117.300,00
1. Gezeichnetes Kapital 127.500,00 127.500,00
2. eigene Anteile -10.200,00 -10.200,00
II. Kapitalrücklage 911.076,00 911.076,00
III. Gewinnrücklagen 254.799,00 254.799,00
IV. Gewinnvortrag 6.948.581,02 6.888.749,70
V. Jahresfehlbetrag 1.838.198,45 -59.831,32
B. Rückstellungen 387.741,00 887.261,39
C. Verbindlichkeiten 4.117.939,98 3.930.111,97
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 965.966,83 1.113.572,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 656.554,87 872.084,25
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.495.418,28 1.944.455,30
Passiva 10.899.238,55 13.049.129,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.280.629,30 12.615.706,90
2. Personalaufwand 7.523.783,42 7.305.746,01
a) Löhne und Gehälter 6.255.021,19 6.126.983,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.268.762,23 1.178.762,91
davon für Altersversorgung 13.619,97 10.048,42
3. Abschreibungen 417.160,89 418.413,01
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 352.116,65 418.413,01
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 65.044,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.386.981,24 4.717.362,22
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.286,49 38.275,01
davon aus verbundenen Unternehmen 32.875,25 32.500,43
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 164.934,98 92.527,97
davon an verbundene Unternehmen 6.638,19 8.243,50
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -337.519,36 59.328,31
8. Ergebnis nach Steuern -1.837.425,38 60.604,39
9. sonstige Steuern 773,07 773,07
10. Jahresfehlbetrag 1.838.198,45 -59.831,32

Anhang

Vorbemerkung gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Die B & S Industrieservice GmbH hat ihren Sitz in Weinheim und ist beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 431997 registriert.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den gesetzlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB sowie unter Beachtung entsprechender Regelungen des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Die Abschreibungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände betragen grundsätzlich drei Jahre; der Geschäfts- oder Firmenwert wurde über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Die unter Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken bilanzierten Vermögensgenstände werden über eine Nutzungsdauer von 8 bzw. 10 Jahren abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen werden unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 12 bzw. 20 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Für die übrigen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wird bei der linearen Abschreibung eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 20 Jahren zugrunde gelegt.

Geringwertige Anlagengegenstände werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben

Die Anteile an verbunden Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden mit ihren jeweiligen Anschaffungskosten bewertet.

Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen oder dem gegebenenfalls niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen die Material- und Fertigungs- sowie gegebenenfalls die Sondereinzelkosten der Fertigung und angemessenen Teile der Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten. Darüber hinaus werden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% beachtet.

Liquide Mittel

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bilanziert. Für langfristige Rückstellungen erfolgt eine Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 HGB.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den angefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.394,12 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 83.297,76 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 143.691,88 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 233.087,31 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 321.953,15 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.306.844,80 120.564,65 8.551,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.395,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.879.280,26 120.564,65 8.551,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 48.750,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.557.740,96 0,00
3. sonstige Ausleihungen 723.792,40 -232.056,48 0,00
Summe Finanzanlagen 772.542,40 1.325.684,48 0,00
Summe Anlagevermögen 6.795.514,54 1.446.249,13 8.551,96
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 60.394,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 83.297,76
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 143.691,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 233.087,31
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 321.953,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.418.857,49
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 17.395,00
Summe Sachanlagen 0,00 5.991.292,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 48.750,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.557.740,96
3. sonstige Ausleihungen 0,00 491.735,92
Summe Finanzanlagen 0,00 2.098.226,88
Summe Anlagevermögen 0,00 8.233.211,71
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 59.242,12 441,00 0,00 0,00 59.683,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 83.297,26 0,00 0,00 0,00 83.297,26
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 142.539,38 441,00 0,00 0,00 142.980,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 225.542,81 1.885,00 0,00 0,00 227.427,81
2. technische Anlagen und Maschinen 170.552,15 24.146,00 0,00 0,00 194.698,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.238.167,30 325.644,65 8.551,96 0,00 4.555.259,99
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.634.262,26 351.675,65 8.551,96 0,00 4.977.385,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.776.801,64 352.116,65 8.551,96 0,00 5.120.366,33
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 711,00 1.152,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,50 0,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 711,50 1.152,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.659,50 7.544,50
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 127.255,00 151.401,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 863.597,50 1.068.677,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 17.395,00 17.395,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.013.907,00 1.245.018,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 48.750,00 48.750,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.557.740,96 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 491.735,92 723.792,40
Summe Finanzanlagen 0,00 2.098.226,88 772.542,40
Summe Anlagevermögen 0,00 3.112.845,38 2.018.712,90

Unter den langfristigen Ausleihungen sind Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern von 487 T€ (Vorjahr 719 T€) enthalten und Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen von 1.558 T€ (Vorjahr 0 T€).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von 855 T€ (Vorjahr 678 T€) eine Restlaufzeit von größer einem Jahr, in Höhe von 1.050 T€ (Vorjahr 2.873 T€) von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 127.500 € ist gemäß § 272 HGB zum Nennwert ausgewiesen und voll eingezahlt.

Verbindlichkeiten

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 750 T€ (Vorjahr: 538 T€) enthalten.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse 2023 setzen sich geographisch wie folgt zusammen:

Inland 17.908
T€
EU-Land 4.959 T€
Drittland 747 T€
Gesamt 23.614 T€

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 37 T€ (Vorjahr: 135 T€) erfasst.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 21 T€ (Vorjahr: 17 T€) erfasst.

IV. Sonstige Angaben

Finanzlage

Es besteht ein Factoring-Vertrag, um kurzfristige Betriebsmittel dem Unternehmen zuzuführen. Langfristige Zahlungsziele können dadurch ausgeglichen werden und schaffen ein erhebliches Liquiditätsvolumen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Vertrag Höhe der Verpflichtung Jahresbetrag
Mietverträge Immobilien 7.492 T€ 1.472 T€
Leasingverträge Maschinen 1.238 T€ 374 T€
Miet-/Wartungsverträge 120 T€ 48 T€
Leasingverträge Kfz 449 T€ 171 T€
Gesamt 9.299 T€ 2.065 T€

Gewährte Kredite an die Mitglieder der Geschäftsführung

Es wurden Kredite an die Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von 172 T€ zu einem Zinssatz in Höhe von 1% gewährt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 10 T€ getilgt.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

Arbeiter 99
Angestellte 57
Leitende Angestellte 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 158
davon
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 129
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 29

Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 war Herr Dipl.-Betriebswirt (FH) Joachim Tangl, Rimbach zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Herr Roland Wolf, Mannheim war bis zum 13.11.2023 ebenfalls zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mit Gesellschafterversammlung vom 13.11.2023 wurde Herr Roland Wolf als Geschäftsführer abberufen. Der Eintrag im Handelsregister ist am 05.12.2023 erfolgt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterlassen von Angaben und Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen

Im Hinblick auf die Regelung des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. Im Übrigen werden die Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen, soweit nicht entsprechende Angaben im Anhang enthalten sind.

 

Weinheim, den 01.03.2024

B & S Industrieservice GmbH

gez. Gf Joachim Tangl

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die

B&S Industrieservice GmbH Olbrichtstraße 2 69469 Weinheim

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der B&S Industrieservice GmbH, Weinheim,-bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der B&S Industrieservice GmbH für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zu Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) habe ich in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 zweiter Halbsatz HGB erkläre ich, dass nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschiften entspricht und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 , und der Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt.

In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses bzw. Lagebericht geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht, und dafür dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeiten der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte im Zusammenhang der Fortführung des Unternehmenstätigkeit anzugeben sowie dafür, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, dass dieser insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um angemessene und ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und einen Vermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage des Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung übe ich während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Angaben bzw. Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie die Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Darstellungen unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Lagebericht beinhaltet.

Im Rahmen der Abschlussprüfung prüfe ich den Lagebericht in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 2 HGB unter Beachtung der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Lageberichtsprüfung. In diesem Zusammenhang hebe ich hervor:

• Die Prüfung des Lageberichts ist in die Prüfung des Jahresabschlusses integriert.

• Ich gewinne ein Verständnis von den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen (Systemen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind), jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme) abzugeben.

• Ich führe Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis angemessener und ausreichender Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die Vertretbarkeit dieser Annahmen sowie die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht. Es besteht ein erhebliches Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen werden.

• Ich gebe zu den einzelnen Angaben im Lagebericht ebenfalls kein eigenständiges Prüfungsurteil ab, sondern zum Prüfungsurteil des Lageberichts als Ganzes.

 

Bad Homburg v.d.H., den 06.03.2024

gez. Dr. Godehard Puckler, Wirtschaftsprüfer

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