dm-drogerie markt GmbH + Co. KG
Selbe AdresseEinzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Udo Werner seit 19.9.2019 | Geschäftsführer |
Martin Dallmeier seit 13.7.2012 | Geschäftsführer |
Roman Melcher seit 7.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dmTECH GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die dmTECH GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der dmTECH GmbH, Karlsruhe - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dmTECH GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 14. Februar 2025 EY
GmbH & Co. KG
Grathwol, Wirtschaftsprüfer Reiter, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30.09.2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 01.10.2023 bis 30.09.2024
Anhang 01.10.2023 bis 30.09.2024Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB und den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma dmTECH GmbH mit Sitz in Karlsruhe im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 104927 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind, im Wesentlichen unverändert, die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und in drei bis fünf Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungsmethode ist grundsätzlich linear. Bei beweglichen Anlagegütern wurden Zugänge bis zum 31. Dezember 2007 nach der degressiven Abschreibungsmethode mit 30 % abgeschrieben. Die Abschreibung für Zugänge beweglicher Anlagegüter vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 erfolgte linear. Vom 1. Januar 2009 bis zum 30. September 2010 wurden Zugänge beweglicher Anlagegüter nach der degressiven Abschreibungsmethode mit 25 % abgeschrieben. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Seit dem 1. Oktober 2010 erfolgt die Abschreibung für Zugänge beweglicher Anlagegüter linear. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von zur Zeit 31,6 % im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Temporäre Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz, die in der Regel zu aktiven latenten Steuern führen, bestehen zum 30. September 2024 im Wesentlichen im Hinblick auf die sonstigen Rückstellungen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhanges latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin von 54,4 Mio. EUR (Vj. 48,8 Mio. EUR). Sie betreffen im Wesentlichen laufende IT-Leistungen. Bilanzgewinn
Die Gesellschafterversammlung hat aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres TEUR 15.000 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Sonstige Rückstellungen Sie enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (u. a. Urlaubsverpflichtungen, Weihnachtsgeld und Jubiläumsgeld) und aus dem Betriebs- und Verwaltungskostenbereich (ausstehende Kostenrechnungen). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben im Geschäftsjahr, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse Zugunsten verbundener Unternehmen bestehen gesamtschuldnerische Mitverpflichtungen und Mithaftungen für Avalverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 29,8 Mio. EUR. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Mithaftung für die Verbindlichkeiten der verbundenen Unternehmen wird auf Grund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Unternehmen als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der Miet- und Leasingverpflichtungen beläuft sich auf 3,9 Mio. EUR. Daneben bestehen Wartungsverträge mit einem Jahresvolumen von zur Zeit 18,8 Mio. EUR. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Angaben zu Mindeststeuergesetzen Die Gesellschaft fällt ab dem Geschäftsjahr 2024/25 in den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes entsprechend den Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung"). Diesbezüglich wird auf die Angaben des Gruppenträgers dm-drogerie markt Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe, bzw. den von diesem aufgestellten Konzernabschluss verwiesen. Sonstige Angaben Organe Geschäftsführung Martin Dallmeier, Regensburg (Geschäftsführer Finanzen und Controlling der dm-Gruppe; 2. Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der dm-Gruppe) Roman Melcher, Rastatt (Geschäftsführer Informationstechnologie der dm-Gruppe; 1. Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der dm-Gruppe) Christoph Werner, Karlsruhe (Vorsitzender der Geschäftsführung der dm-Gruppe) Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge. Mitarbeiter Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr:
Zudem wurden im Durchschnitt 76 (Vj. 65) Auszubildende beschäftigt. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den nach deutschem Handelsrecht aufgestellten Konzernabschluss der dm-drogerie markt Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe, zum 30. September 2024 einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der dm-drogerie markt Verwaltungs-GmbH wird zur Einstellung in das Unternehmensregister bei der das Unternehmensregister führenden Stelle eingereicht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn von EUR 15.240.635,69 auf neue Rechnung vorzutragen. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da die Angabe im Konzernabschluss der dm-drogerie markt Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe, zum 30. September 2024 erfolgt. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Karlsruhe, 7. Februar 2025 Martin Dallmeier Roman Melcher Christoph Werner Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.09.2024
Lagebericht 01.10.2023 bis 30.09.2024Geschäfts- und Rahmenbedingungen Wir sind tätig als IT-Dienstleister und Rechenzentrum für die dm-Gruppe im In- und Ausland. Die Expansion der dm-Drogeriefachmärkte ist nachhaltig und wird von uns durch die laufende quantitative und qualitative Entwicklung unserer Dienstleistung unterstützt. Zum 30.09.2024 betreibt die dm-Gruppe 4.116 Filialen im Inland und Ausland sowie Onlineshops in Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Polen, Serbien, Bosnien und Italien. Der Jahresumsatz beträgt 294 Mio. EUR. Der Umsatz mit der dm-Gruppe teilt sich mit 63,9 % auf Deutschland und 36,1 % auf das Ausland auf. Die gesamte IT-Ausstattung der deutschen dm-Gruppe, auch für deren Drogeriemärkte, wird von uns zur Verfügung gestellt. Im Rahmen bestehender Verträge erhalten wir Vergütungen, welche einen angemessenen Gewinn ermöglichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir 22,6 Mio. EUR in das Anlagevermögen investiert und ein dm-weites Projekt zur SAP-Mandantenzusammenführung erfolgreich abgeschlossen. Wesentliche Steuerungsgröße der Gesellschaft ist das Ergebnis vor Steuern. Darstellung der Lage Ertragslage Für unsere Leistungen an die Gesellschaften der dm-Gruppe im In- und Ausland erfolgt die Berechnung auf der Basis von Selbstkosten, einschließlich Finanzierungskosten mit einem angemessenen Gewinnaufschlag. Die Gesamtkapitalrentabilität zum Bilanzstichtag beträgt 8,0 % (Vj. 7,2 %). Die Eigenkapitalrentabilität bezogen auf das Eigenkapital zum 1. Oktober 2023 beträgt 13,6 % (Vj. 12,5 %). Die Ertragslage ist durch folgende Entwicklungen gekennzeichnet: Die Umsatzerlöse konnten im Inland und im Ausland, insgesamt um 23,5 %, gesteigert werden. Diese Steigerung steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit zahlreichen Digitalisierungsprojekten, der Erweiterung des Filialnetzes und der Erweiterung der Onlineaktivitäten. Der Anstieg des Personalaufwands ist auf die Erhöhung der Mitarbeiteranzahl sowie auf Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Der deutliche Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus höheren IT-Beratungsleistungen, Softwaregebühren und Verbrauchsmaterial. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 13,4 Mio. EUR um 2,3 Mio. EUR über dem Vorjahr (11,1 Mio. EUR). Die Prognose eines leicht steigenden Ergebnisses vor Steuern ist damit deutlich übertroffen worden. Ursächlich ist die erhebliche Erhöhung der Umsatzerlöse infolge des gestiegenen Leistungsumfangs an die Unternehmen der dm Gruppe. Finanzlage Unser Finanzmanagement erfolgt im Rahmen eines Gesamtkonzeptes im Konzernverbund. Die stetige Filialexpansion sowie die kontinuierlichen Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen im IT-Bereich finanzieren wir seit Jahren aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit und aus Mitteln des Konzernverbundes. Die aktivierungspflichtigen Investitionen werden grundsätzlich aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und Eigenmitteln finanziert. Die dmTECH GmbH war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Der Jahresüberschuss wird seit Jahren regelmäßig zur Stärkung des Eigenkapitals thesauriert. Unsere Finanzkennzahlen stellen sich wie folgt dar:
Vermögenslage Zur Vermögens- und Kapitalstruktur ist anzumerken: Die Anlagenintensität beträgt 24,6 % (Vj. 25,4 %). Das Anlagevermögen ist zu 100 % mit Eigenkapital finanziert. Durch die kontinuierlichen Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen im IT-Bereich sowie die stetige Filialexpansion ist der Bedarf nach IT-Leistungen groß und von anhaltender Dynamik gekennzeichnet. Dies führt, wie auch schon die Jahre zuvor, zu beachtlichen Investitionen in unsere IT-Landschaft. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Mitarbeiterfluktuation ist gering. Die Mitarbeiterfortbildung basiert über-wiegend auf externen Schulungsmaßnahmen. Die Zusammenarbeit im Konzern sichert ein hohes Maß an unternehmens- und branchenspezifischen Fachkenntnissen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl erhöhte sich um 215 auf 1.245. Niederlassungsbericht Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat die dmTECH eine nicht eingetragene Zweigniederlassung in Puch bei Hallein/Österreich eröffnet. Weiterhin betreibt die dmTECH eine nicht eingetragene Zweigniederlassung in Warschau/Polen, die im Geschäftsjahr 2022/2023 eröffnet wurde. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Der Geschäftsverlauf der dm-Gruppe im In- und Ausland ist für unsere Entwicklung maßgeblich. Die Verträge mit unseren Kunden der dm-Gruppe laufen auf unbestimmte Zeit mit langen Kündigungsfristen. Die in den kommenden Jahren erwartete positive Geschäftsentwicklung der dm-Gruppe mit einem anhaltenden Filial- und Umsatzwachstum in vierzehn europäischen Ländern bietet für uns die Chance einer anhaltenden Dynamik in der Weiterentwicklung und Wartung unserer IT-Leistungen. Das Wachstum der dm-Gruppe führt zu einem erhöhten Bedarf an Logistikleistungen, die ihrerseits effizient und effektiv mit IT-Leistungen verknüpft sind. Neue Techniken der Künstlichen Intelligenz (KI) wie die zunehmende Bereitstellung von Large Language Models (LLM) haben große Auswirkungen darauf, wie zukünftig Automatisierung auch in Themenfelder vorstößt, die bisher nur wenig von IT-Leistungen profitieren konnten. Der Trend zur Digitalisierung gewinnt durch den Einsatz von KI und LLM an Geschwindigkeit. Aufgaben und Prozesse werden beständig weiterentwickelt und automatisiert. Die schnelle Verfügbarkeit dieser neuen Dienste im eigenen Unternehmensverbund ist nur möglich, wenn man diese in der Cloud aufrufen kann. Durch den hohen Anteil der Cloudnutzung bei den IT-Diensten von dmTECH sehen wir uns dafür gut aufgestellt und können an vielen Stellen als Vorreiter im Handel solche Dienste einsetzen, um im Kontakt mit Kunden, aber auch in der Zusammenarbeit der Mitarbeiter und mit Lieferanten weitere Verbesserungen zu bewirken. Darüber hinaus rechnen wir mit weiteren Chancen aus neuen Themenbereichen in Folge von neuen Geschäftsprozessen, verändertem Käuferverhalten oder technologischen Entwicklungen, die Unterstützung durch IT-Systeme benötigen. Durch ständige Konsolidierung sowie agile Weiterentwicklung der bestehenden Systeme über die vierzehn europäischen Länder hinweg eröffnen sich Chancen, dass wir trotz des Wachstums und der damit einhergehenden Komplexitätssteigerung, Synergiepotenziale ausschöpfen und wirtschaftlicher arbeiten. Weitere Chancen ergeben sich durch die nach wie vor in großer Dimension vorhandenen Potenziale aus der Digitalisierung unserer Prozesse und Arbeitsabläufe, obwohl die Digitalisierung bei dm bereits weit vorangeschritten ist. Dadurch werden bestehende Prozesse produktiver und es besteht die Möglichkeit, durch Mehrwerte bestehende Kunden zu begeistern und neue Kunden zu gewinnen. In nahezu allen Prozessen der dm-Gruppe hat die IT eine wichtige Stellung. Ein Ausfall der IT in Gänze oder in Teilen ist für die dm-Gruppe mit einem hohen Risiko verbunden. Dieser besonderen Verantwortung tragen wir durch umfassende Maßnahmen Rechnung. Die zugehörigen Maßnahmen werden beständig weiterentwickelt und entsprechend den technischen Möglichkeiten und der jeweiligen Bedrohungslage angepasst. Durch Redundanzen für alle wichtigen Komponenten wird das Ausfallrisiko generell begrenzt. Eine umfassende Backup-Strategie für jedes relevante IT-System reduziert zusätzlich das Risiko des Datenverlustes. Die Einführung neuer Software wird durch eine Release Strategie begleitet, in der umfassende Testszenarien die Risiken aus der Inbetriebnahme neuer Software begrenzen. Wartungsverträge mit den relevanten Systempartnern, interne Maßnahmen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit relevanter Systemkomponenten und die Organisation von Bereitschaften runden die Risikovorsorge ab. Die Komplexität der IT-Infrastruktur wird durch die Strategie einheitlicher zentraler Systeme für alle Mandanten begrenzt. Allerdings ist zu beobachten, dass die allgemeine Gefahrenlage der IT weiter zunimmt. Einfallstore entstehen durch gezielte Angriffe auf die Infrastruktur, Ransomware-Attacken oder auch durch Schwachstellen in der eingesetzten Software. Wir haben umfassende und mehrstufige technische Maßnahmen ergriffen, um den ansteigenden Cyberrisiken entgegenzuwirken. Damit können wir viele dieser Schwachstellen schließen oder eine konkrete Bedrohungssituation frühzeitig erkennen und bekämpfen. Darüber hinaus sensibilisieren wir die immer stärker in den Fokus rückenden Anwender von IT durch stetige Awareness-Maßnahmen wie beispielsweise interne Phishing-Attacken, damit sie frühzeitig erkennen, dass ein Angriff auf die IT-Infrastrukturen stattfindet. Zur Eindämmung von Katastrophenfall-Risiken werden voneinander entfernt liegende Rechenzentren betrieben. Regelmäßige Katastrophenfall-Übungen, die durch einen speziellen Arbeitskreis K-Fall koordiniert werden, bestätigen die prinzipielle Tauglichkeit der Maßnahmen. Die zunehmende Nutzung von Cloud-Diensten reduziert das K-Fall-Risiko, da die entsprechenden Rechenzentren über mehrere Länder verteilt redundant aufgestellt sind. Über diese Maßnahmen hinaus existiert ein Versicherungskonzept, welches die Auswirkungen von Elementarschäden finanziell begrenzt. Deutlich spürbar besteht ein Risiko, dass das Wachstum von dmTECH durch fehlende IT-Ressourcen am Markt begrenzt wird. Die Zahl der offenen und nicht besetzten Stellen im IT-Sektor erreicht nach Angaben des Branchenverbands BITKOM immer neue Höchststände. dmTECH begegnet diesem Risiko durch eine verstärkte enge Zusammenarbeit mit allen IT-Ressourcen in der dm-Gruppe. In Österreich wurde hierzu die Niederlassung dmTECH-Österreich gegründet. Perspektivisch sollen die Mitarbeiter der ISM in diese Niederlassung eingegliedert und damit die Kräfte in der IT gebündelt werden. Die Niederlassung dmTECH-Polen mit inzwischen 17 Mitarbeitern wird weiter ausgebaut. Die Anstrengungen zur Mitarbeitergewinnung werden erhöht und die Ausbildungsaktivitäten intensiviert. Die Attraktivität als Arbeitgeber ist ein Garant für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und reduziert die Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter. Die langfristige Unternehmungsplanung bildet die Grundlage für die Liquiditätsplanung. Wir genießen ein sehr gutes Bankenrating. Unsere Kreditlinien sind ausreichend bemessen. Unser Cash Management in der dm-Gruppe gewährleistet die kostengünstige und effiziente Steuerung der Zahlungsströme. Es sichert unsere ständige Zahlungsbereitschaft. Das Zinsrisiko ist bei unserer Finanzlage von untergeordneter Bedeutung. Risiken aus Forderungsausfällen werden aufgrund der Kundenstruktur - im Wesentlichen Unternehmen der dm-Gruppe - als sehr gering eingestuft. Währungsrisiken bestehen aufgrund der überwiegenden Abwicklung in Euro nicht. Die Aktivitäten der neuen polnischen Niederlassung sind überschaubar. Insgesamt überwiegen die Chancen der künftigen Entwicklung die Risiken. Voraussichtliche Entwicklung Der Geschäftsverlauf wird sich analog den Expansionsperspektiven der dm-Gruppe im In- und Ausland in den kommenden beiden Jahren weiter dynamisch entwickeln. Im gleichen Zeitraum sollen mehr als 57,8 Mio. EUR investiert werden. Die Finanzierung erfolgt aus dem Cashflow bzw. aus Mitteln des Konzernverbundes. Für das kommende Geschäftsjahr planen wir ein leicht steigendes Ergebnis vor Steuern. Im Rahmen der bestehenden Verträge mit den Kunden der dm-Gruppe bestehen aus heutiger Sicht weder besondere Risiken, dieses Ziel nicht zu erreichen, noch nennenswerte Chancen, dieses Ziel deutlich zu übertreffen.
Karlsruhe, 7. Februar 2025 Martin Dallmeier Roman Melcher Christoph Werner Sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss zum 30.09.2024 wurde am 25.03.2025 festgestellt. |
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