IFA Germany Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Doreen Schütze seit 25.10.2024 | Prokura |
Roland Engels seit 25.10.2024 | Geschäftsführer |
Markus May seit 2.11.2018 | Prokura |
Sofie Friederike Geisel seit 19.12.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DIHK Service GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DIHK Service GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Die DIHK Service GmbH, Berlin (nachfolgend kurz: Service GmbH), ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Körperschaft des öffentlichen Rechts in Berlin (nachfolgend kurz: "DIHK"). Zweck des Unternehmens ist es, die Interessen der Industrie- und Handelskammern sowie der Auslandshandelskammern zu fördern. Dies geschieht insbesondere durch Übernahme und Durchführung von Projekten, Herausgabe und Verlegen von Publikationen, Durchführung von Veranstaltungen und das Halten von Beteiligungen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma "DIHK Service GmbH" mit Registersitz in Berlin im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 191906 B eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer liegt bei 3 Jahren bzw. entspricht der jeweiligen Projektlaufzeit. Erhaltene Zuschüsse werden direkt von den Anschaffungskosten abgesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich jeweils zeitanteilig nach der linearen Methode. Die zu Grunde gelegten Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 13 Jahren. Erhaltene Zuschüsse werden direkt von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Vorräte werden zu Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Zeitwerten angesetzt. Die unfertigen Leistungen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht aktiviert. Fremdkapitalzinsen wurden in die Ermittlung der Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurde geprüft, ob die voraussichtlichen Erlöse die noch anfallenden Kosten decken. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird gegebenenfalls durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) sowie unter Anwendung von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als aktiver bzw. passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen worden, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (1.791.365,52 EUR) enthalten in Höhe von 1.784.401,61 EUR (Vorjahr: 1.517.127,27 EUR) Forderungen gegen die Gesellschafterin. Sie resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 25.000,00 EUR ist voll eingezahlt und wird zu 100 % von der DIHK Berlin, gehalten. Im Rahmen der Abspaltung des Projektgeschäfts der jetzigen DEinternational GmbH auf die DIHK Service GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2018 wurde das übergehende Nettovermögen in Höhe von 2.782.326,92 EUR in die Kapitalrücklage eingestellt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für das Rückzahlungsrisiko für Projekte mit 1.802.009,62 EUR (Vorjahr: 1.608.937,78 EUR), für ausstehende Lieferantenrechnungen mit 173.728,93 EUR (Vorjahr: 116.162,99 EUR), für Urlaubsansprüche mit 157.698,25 EUR (Vorjahr: 115.253,30 EUR), und für Prüfungs- und Abschlusskosten mit 70.350,00 EUR (Vorjahr: 67.100,00 EUR) gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 635.152,03 EUR (Vorjahr: 770.940,49 EUR) und resultieren mit 34.240,31 EUR (Vorjahr: 33.006,89 EUR) aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von 304.378,77 EUR (Vorjahr 397.492,64 EUR) aus Steuern und 296.532,95 EUR (Vorjahr: 340.440,96 EUR) aus Ergebnisabführung. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 307.221,88 EUR betrifft abgegrenzte Erlöse für den Bereich PPP-Projekte. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (64 TEUR), Erträge aus Erstattungen (33 TEUR), periodenfremde Erträge (5 TEUR) sowie Erträge aus der Nutzung von Dienstfahrrädern (2 TEUR) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Mietaufwand (326 TEUR), Reisekosten (32 TEUR), Versandgebühren (26 TEUR), Abschluss- und Prüfungskosten (48 TEUR), Zuschuss für Essen für Mitarbeiter DIHK Service GmbH (15 TEUR) sowie Fortbildungskosten (13 TEUR). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von 92 TEUR enthalten Zinsaufwendungen aus der Abzinsung (90 TEUR) aus der Rückstellung des Rückzahlungsrisikos für Projekte. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss in Höhe von 296.532,95 EUR wird entsprechend dem bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an die DIHK abgeführt. Haftungsverhältnisse Pensionsverpflichtungen Im Geschäftsjahr 2017 wurde für 2 Mitarbeiter eine betriebliche Altersvorsorge über die Alte Leipziger Unterstützungskasse durchgeführt. Die Alte Leipziger Unterstützungskasse e.V. erbringt im Versorgungsfall - bei planmäßiger Beitragsentrichtung - die im Versicherungsschein vereinbarten Leistungen. Die Zahlungen an die Unterstützungskasse werden in voller Höhe vom Arbeitgeber geleistet. Es handelt sich um eine mittelbare Pensionsverpflichtung, die gemäß dem in Art. 28 EGHBG gegebenen Bilanzierungswahlrecht nicht passiviert werden müssen. Die Beitragszahlungen betragen im Jahr 2023 16.576,11 EUR. Wir gehen davon aus, dass keine Inanspruchnahme bzw. nur ein vermindertes Risiko der Inanspruchnahme aufgrund der Versicherung zu erwarten ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 981 TEUR (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 104 TEUR). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Laufzeiten der Verträge ergeben sich aus der dargestellten Tabelle. Sonstige Angaben Geschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu den Mitarbeitern Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 104 Mitarbeiter beschäftigt. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Körperschaft des öffentlichen Rechts in Berlin (nachfolgend kurz: "DIHK"), einbezogen. Die DIHK erstellt sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis der Unternehmen den Konzernabschluss. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung des Abschlusses im Unternehmensregister besteht nicht und unterbleibt daher. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Berlin, den 5. Februar 2024 gez. Dr. Achim Dercks, Geschäftsführer gez. Sofie Geisel, Geschäftsführerin ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen und Rahmenbedingungen der Gesellschaft Die DIHK Service GmbH, Berlin (nachfolgend kurz: Service GmbH), ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Deutschen Industrie- und Handelskammer, KdöR, Berlin (nachfolgend kurz: "DIHK"). Zweck der Service GmbH ist es, die Interessen der Industrie- und Handelskammern sowie der Auslandshandelskammern zu fördern. Diesen Zweck verfolgt das Unternehmen insbesondere, indem es Projekte für und mit Bundesministerien, IHKs, AHKs und weiteren Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft konzipiert, steuert, umsetzt und deren Ergebnisse evaluiert. Darüber hinaus erbringt die Service GmbH Dienstleistungen für die DIHK, IHKs und AHKs. Die Service GmbH betreibt ein der IHK-/ AHK-Organisation dienendes Geschäft, indem sie aus den Aufgaben der Organisation abgeleitete Projekte und Dienstleistungen entwickelt, konzipiert und umsetzt. Mit der DIHK besteht seit dem Geschäftsjahr 2018 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Gesellschaft hat seither unverändert zwei Geschäftsführer (Dr. Achim Dercks, Sofie Geisel) und einen Prokuristen (Markus May). Die Service GmbH als Projektgesellschaft im (D)IHK-AHK-Netzwerk Als Projektgesellschaft arbeitet die Service GmbH mit Partnern aus IHK-Organisation, AHK-Netz und Politik zusammen. Sie besteht aus zwei Geschäftsbereichen: Auch 2023 war die Service GmbH für IHK-Organisation und AHK-Netzwerk hauptsächlich in der operativen Umsetzung von Projekten tätig:
Für ihre Auftrags- bzw. Zuwendungsgeber im Bereich der PPP-Projekte ist die Service GmbH als Projektdesignerin, Multiplikatorin und Umsetzerin mit Kommunikationskanälen im In- und Ausland ein interessanter Partner. Aufgrund ihrer Einbindung in die IHK- und AHK-Organisation und ihrer Vernetzungs- und Moderationskompetenz kann sie
Ein wichtiges Anliegen der Service GmbH ist es, neben der DIHK insbesondere IHKs und AHKs sowie andere Stakeholder in ihre Arbeit einzubinden. Dies gilt insbesondere für die Entwicklung von PPP-Projekten (z.B. im Rahmen von Fokusgruppen oder Projektentwicklungsworkshops) und wird durch Projektpaten kontinuierlich weiter ausgebaut. Insgesamt wurde das Portfolio der PPP-Projekte 2023 weiterentwickelt und ist damit weiterhin strategischer Bestandteil der Arbeit der DIHK in der Zusammenarbeit mit der Politik. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf und Gesamtaussage Die DIHK Service GmbH blickt auf ein dynamisches Jahr zurück. Neben acht Projektverlängerungen und -neustarts konnte die Gesellschaft 2023 durch das Engagement ihrer Mitarbeiter*innen ihre externe Kommunikation und ihre Personal- und Organisationsentwicklung erfolgreich ausbauen. Darüber hinaus sind personelle Wechsel im kaufmännischen und im Rechtsbereich erfolgreich gelungen. Die Gesellschaft konnte die Prognose in den Umsatzerlösen von 5 % bis 10 % deutlich übertreffen. Im Wesentlichen ist dies auf ein Neuprojekt "Azubi-Bundeskampagne" mit 1,4 Mio. € zurückzuführen, welches im Auftrag der IHK-Organisationen durch die Service GmbH umgesetzt wird. Stärker denn je beschäftigt die Gesellschaft die (Weiter)Entwicklung von Projekten:
Mit Blick auf die aktuell veränderte Haushaltslage des Bundes steht die Gesellschaft, die sich in den vergangenen Jahren auf die Entwicklung und Umsetzung von Zuwendungsprojekten fokussiert hat, vor der Aufgabe, ihr Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen. Denn das im November ergangene Bundesverfassungsgerichtsurteil könnte mutmaßlich dazu führen, dass Bundesmittel in näherer Zukunft fokussierter und sparsamer fließen. Daher wird die Service GmbH prüfen, wie sie ihr Profil als DIHK-Projektgesellschaft an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft im kommenden Jahr weiterentwickeln kann. Entwicklungen im Geschäftsportfolio: Im Bereich der PPP-Projekte waren 2023 folgende Entwicklungen relevant
Der Umfang dieser Verlängerungen entspricht einem Gesamtbudgetvolumen von 24,7 Mio. € über die Laufzeit. Ergänzend zu diesen Aktivitäten hat die Service GmbH 2023 ihr Stakeholdermanagement und ihre externe Kommunikation ausgebaut und damit zugleich ihr Profil als leistungsfähige Projektgesellschaft weiterentwickelt. Die monatlich stattfindende Dialogreihe "Macher*innen und Problemlöser*innen", die thematisch bezogen und aus den Projekten heraus Persönlichkeiten aus IHKs, Unternehmen und Wissenschaft vorstellt, zahlte darauf ebenso ein wie der neu entwickelte Quartalsnewsletter, mit dem sich die Gesellschaft ihren Stakeholdern mitteilt. Auch die noch stärkere Ausrichtung der Zuwanderungsprojekte wie "Pro- Recognition 3.0" oder "Hand in Hand for international Talents" auf eine aktive Beteiligung von IHKs und AHKs trägt dazu bei, den Geschäftszweck der Gesellschaft zu erfüllen und dabei zugleich eines der DIHK-Schlüsselthemen auf politischer Ebene zu flankieren. Mit diesen Maßnahmen trägt die DIHK Service GmbH auch dazu bei,
Der Dienstleistungsbereich IT-Services hat im Jahr 2023 in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bereichen der DIHK und der DEInternational GmbH in unterschiedlichen IT-Projekten zusammengearbeitet. Hierzu zählen unter anderem die folgenden Projekte:
Im Bereich sonstige Dienstleistungen waren 2023 folgende Entwicklungen relevant
Zudem wurde die Service GmbH durch die DIHK mit folgenden neuen Aufgaben betraut
Personal und Organisation: Mit Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigt die Service GmbH 107 Mitarbeiter*innen inkl. 1 hauptamtlichen Geschäftsführerin und 1 Prokuristen zzgl. 3 Azubis und 18 Werkstudierende. Es besteht eine Teilzeitquote von 51 %. Zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Gesellschaft als Ganzes sowie ihrer überwiegend jungen Belegschaft haben Geschäftsleitung und Mitarbeitende 2023 gemeinsam
Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Gesamtleistung (Summe der Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) 14.671 TEUR. Die Umsatzerlöse (ohne Bestandsveränderung) lagen bei 14.666 TEUR.
Die Geschäftsbereiche haben sich 2023 wie folgt entwickelt: Geschäftsbereich PPP-Projekte: In diesem Geschäftsbereich sind 19 Projekte zusammengefasst, die aus öffentlichen Mitteln finanziert bzw. kofinanziert werden. Hier liegen die Umsatzerlöse bei 9.791 TEUR (Vorjahr: 8.759 TEUR) und der Deckungsbeitrag bei 583 TEUR (Vorjahr: 476 TEUR). Der Anstieg ist auf eine höhere Umsetzung von Maßnahmen in den Projekten Unternehmensnetzwerk Klimaschutz (+178 TEUR), Lokale Bündnisse (+106 TEUR), Erstberatung Afrika (+105 TEUR), Skills Experts Koordinierungsstelle (+102 TEUR) sowie dem Projekt Young Energie Europe (+100 TEUR) zurückzuführen. Geschäftsbereich Dienstleistungen: In diesem Bereich wurden 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 4.874 TEUR (Vorjahr: 3.230 TEUR) und ein Deckungsbeitrag von 461 TEUR (Vorjahr: 426 TEUR) erwirtschaftet. Im Einzelnen resultiert dies aus folgenden Entwicklungen:
Die Personalaufwendungen liegen bei 7.368 TEUR (Vorjahr: 6.745 TEUR). Der Anstieg der Personalaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus Gehaltsanpassungen sowie den Personalzugängen in dem Projekt IHK Netzwerkbüros Afrika und dem Bereich Controlling sowie IT-Dienstleistung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen bei 658 TEUR (Vorjahr: 706 TEUR). Ertragsteuern sind aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft bei der DIHK ausgewiesen. Die Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 297 TEUR (Vorjahr: 340 TEUR) aus. Vermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände betragen 202 TEUR (Vorjahr: 485 TEUR), die mit erhaltenen Zuschüssen in Höhe von 160 TEUR (Vorjahr: 382 TEUR) verrechnet wurden. Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände im Vergleich zum Vorjahr resultiert daraus, dass die Zugänge abzüglich der Zuschüsse niedriger sind als die Abschreibungen im Jahr 2023. Das Umlaufvermögen setzt sich aus Vorräten in Höhe von 224 TEUR (Vorjahr: 152 TEUR), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 2.850 TEUR (Vorjahr: 1.848 TEUR) und liquiden Mitteln in Höhe von 3.139 TEUR (Vorjahr: 4.321 TEUR) zusammen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1.046 TEUR (Vorjahr: 314 TEUR) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.791 TEUR (Vorjahr: 1.520 TEUR). Die deutliche Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus den üblicherweise zum letzten Bankarbeitstag zu erwartenden Zuwendungsmittel (Forderungen ggü. Zuwendungsgebern 796 TEUR / Vorjahr: 3 TEUR), die erst am 02.01.2024 eingegangen sind. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren insbesondere aus den zugesagten Eigenanteilen der DIHK für die Zuwendungsprojekte von 1.128 TEUR (Vorjahr: 952 TEUR), aus der Abrechnung des Managementvertrages für das 4. Quartal von 608 TEUR (Vorjahr: 509 TEUR) sowie aus diversen konzerninternen Leistungen von 49 TEUR (Vorjahr: 59 TEUR). Die Rückstellungen liegen bei 2.431 TEUR (Vorjahr: 2.096 TEUR) und betreffen insbesondere Rückstellungen für Rückzahlungsrisiken bei den Zuwendungsprojekten in Höhe von 1.802 TEUR (Vorjahr: 1.609 TEUR), Personalrückstellungen von 374 TEUR (Vorjahr: 294 TEUR) sowie ausstehende Rechnungen von 174 TEUR (Vorjahr: 116 TEUR). Der Anstieg bei den Rückzahlungsrisiken ist im Wesentlichen bedingt durch das gestiegene Projektvolumen der Gesellschaft für laufende und vergangene Projekte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen die Ergebnisabführung in Höhe von 297 TEUR (Vorjahr: 340 TEUR) an die DIHK sowie 304 TEUR (Vorjahr: 397 TEUR) aus der steuerlichen Organschaft. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von 3.139 TEUR (Vorjahr: 4.321 TEUR). Die liquiden Mittel betreffen in voller Höhe Kontokorrentguthaben der Gesellschaft. Eine Kontokorrentlinie gibt es nicht. Der Bestand an liquiden Mitteln und ein aktives Liquiditätsmanagement sorgen dafür, dass die Gesellschaft jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. Die Veränderung der Finanzmittel kann der nachfolgenden Darstellung entnommen werden.
Der negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+733 TEUR) und der Reduzierung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten, die um 253 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. Ferner haben sich die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (-136 TEUR), die sich aus der Umsatzsteuermeldung ergeben, ggü. dem Vorjahr reduziert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist negativ und resultiert aus den Investitionen in das Anlagevermögen. Abgänge, durch die Erlöse erzielt wurden, gab es im Geschäftsjahr 2023 nicht. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Das allgemeine Risikomanagement basiert auf einer zeitnahen Überwachung sämtlicher wesentlicher Geschäftsvorfälle durch die Geschäftsführung. Die Service GmbH berichtet im Rahmen der Quartalsberichterstattung des Gesellschafters über die Finanz- und Ertragslage. Das Risikomanagement im Bereich der PPP-Projekte und der sonstigen Dienstleistungen besteht aus der laufenden Überwachung des Projektgeschäftes durch das Projektcontrolling und den Justiziar. Im Bereich der organisatorischen Risiken wurde mit der Bestellung eines externen Dienstleisters dem Risiko potenzieller Verstöße im Bereich des Datenschutzes entgegengewirkt. Risiken im Bereich Märkte und Kunden Die Service GmbH operiert als Tochter der DIHK im Bereich des sogenannten abgeleiteten Geschäfts. Insbesondere in ihrem Projektgeschäft nutzt sie dafür Mittel öffentlicher Auftrags- bzw. Zuwendungsgeber sowie Eigenmittel der DIHK. Ihre Möglichkeiten, Zuwendungs- oder Auftragsprojekte zu generieren, konzentrieren sich auf folgende Bereiche:
Mit Blick auf das eingangs erwähnte Bundesverfassungsgerichtsurteil, dem daraus mutmaßlich resultierenden Spardruck der Bundesregierung sowie der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung könnten sich möglicherweise
Bei ihren "organisationsinternen" Aktivitäten, die einen relevanten Nutzen für DIHK, IHKs und AHKs stiften, und für die die Service GmbH meist durch die DIHK beauftragt wird, steht die Gesellschaft vor der Aufgabe, im Zusammenspiel der DIHK-Töchter ihre "internen" Kunden zu überzeugen. Risiken im Finanz- und Projekt-Controlling Die Service GmbH agiert mit ihrem PPP-Schwerpunkt in einem Bereich, der aufgrund der Spezifik zuwendungsrechtlicher Vorgaben und langer Prüffristen nicht nur spezielle Expertise, sondern auch eine hohe personelle Kontinuität erfordert. Umso erfreulicher ist es, dass der Gesellschaft mit der Einstellung einer Junior-Controllerin und einer neuen Controllerin eine erkennbar glückliche Nachfolgelösung gelungen ist. Spezielle Risiken im Bereich der PPP-Projekte bestehen zudem in möglichen Rückzahlungsansprüchen von Bundesmitteln. Sie sind in der Vergangenheit in unterschiedlichem Ausmaß eingetreten, oftmals lange nachdem Projekte bereits abgeschlossen waren. Risiken ergeben sich zudem aus der Komplexität und den sich tendenziell verändernden Regeln, nach denen Zuwendungen verausgabt werden können. Auch die unterschiedliche Interpretation von Anforderungen innerhalb der Zuwendungspraxis im Zeitverlauf begründet ein nicht unerhebliches Risiko, dem mit einer Rückstellung für Rückzahlungsrisiken Rechnung getragen wird. Auch die geltenden Nachprüfungsfristen durch den Bundesrechnungshof (bis zu fünf Jahren nach Einreichung des Verwendungsnachweises) und damit ggf. verbundene Rückforderungen bilden ein nicht unerhebliches nachwirkendes Risiko. Personelle Risiken Die Gesellschaft operiert im Bereich der Projekte überwiegend mit befristeten Verträgen. Dies erhöht die Flexibilität der Gesellschaft und ermöglicht es, den Schwankungen des Projektgeschäftes Rechnung zu tragen. Hieraus ergibt sich das Risiko, besonders qualifizierte Kräfte aufgrund der befristeten Perspektive vorzeitig zu verlieren. Ein weiteres Risiko ergibt sich durch mögliche Änderungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes und damit einhergehender Einschränkungen für die personelle Besetzung von zukünftigen Projekten bzw. Verlängerung von Projekten. Um ihr aktuelles Geschäftsmodell nachhaltig weiter entwickeln zu können, überprüft die Service GmbH kontinuierlich, inwieweit die bestehende Einstellungspraxis tragfähig ist und welche personellen Entwicklungsmöglichkeiten bestehen. Parallel dazu wurde gerade auch im vergangenen Jahr ein flexiblerer Einsatz von Mitarbeiter*innen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Projekten in der Service GmbH praktiziert, was von den betroffenen Beschäftigten durchgehend als Wertschätzung und Weiterentwicklungsmöglichkeit wahrgenommen wurde. Die Praxis, Mitarbeiter*innen zeitweise in anderen Projekten einzusetzen, wird im Rahmen gesetzlicher und zuwendungsrechtlicher Vorgaben weitergeführt werden. Diese Praxis wird im laufenden Risikomanagement laufend durch die Geschäftsführung überprüft. Organisatorische Risiken Angesichts vieler Aktivitäten der Service GmbH, bei denen mit personenbezogenen Daten gearbeitet wird, steht die Gesellschaft weiter vor der Herausforderung, die DSGVO umzusetzen und die damit verbundenen Risiken im Umgang mit personenbezogenen Daten zu minimieren. Hier hat die Gesellschaft die bestehenden Maßnahmen im Bereich Datenschutz- und Informationsmanagement im Einklang mit der Muttergesellschaft weiter ausgebaut und beauftragt dafür derzeit einen externen Dienstleister, der mit dem Justiziar eng zusammenarbeitet. Auch die kontinuierliche Weiterbildung und Sensibilisierung der Mitarbeiter*innen und insbesondere auch des Datenschutzbeauftragen steht dabei im Fokus. Chancenbetrachtung Um die Chancen der Gesellschaft zu nutzen, wird die Geschäftsführung 2024 ausgehend von ihrem geschärften Profil die Alleinstellungsmerkmale der Gesellschaft nutzen und dabei folgende Schwerpunkte setzen: 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft auf den Prüfstand stellen Mit Blick auf die aktuelle Haushaltssituation des Bundes wird die Gesellschaft 2024 gezielt analysieren, welche alternativen Mittelgeber denkbar sind, um bestehende und neue Projektideen umzusetzen - und unter welchen Voraussetzungen. Dabei werden das im vergangenen Jahr neu aufgestellte Projektcontrolling und Justiziariat ebenso wie ausgewählte Projektleitungen eine zentrale Rolle spielen. Parallel dazu werden die Maßnahmen der externen Kommunikation mit Blick auf potenzielle neue Mittelgeber geschärft. 2. Bestehende Projekte weiterentwickeln und politische Schlüsselthemen, bei denen die Umsetzungskompetenz der Service GmbH gefragt sein könnte, auf bestehende Projektchancen überprüfen Gleichfalls mit Blick auf die aktuelle Haushaltssituation des Bundes stehen 2024 neben den aktuell in Verlängerung befindlichen Projekten "Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge", "Hand in Hand for international Talents" und "Berufsbildung ohne Grenzen" erneut die "Marktoffensive Erneuerbare Energien", "Young Energy Europe", "Unternehmen Berufsanerkennung", "Chambers for GreenTech", das "Unternehmensnetzwerk Klimaschutz", das "Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie" und "Unternehmen Biologische Vielfalt" zur Verlängerung an. Weiterhin hat die Gesellschaft ein Projektvorhaben im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative vorgeschlagen und Pläne entwickelt, wie das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz sein Themenspektrum um das Thema Kreislaufwirtschaft erweitern kann. 3. Zusammenhalt und (digitale) Kompetenzen der überwiegend jungen Belegschaft nutzen und fördern sowie die Arbeitgebermarke stärken Das Modell der projektübergreifenden Zusammenarbeit (PüZ) wird 2024 fortgeführt und innovative Ideen aus der Belegschaft aufgegriffen und umgesetzt. Gleiches gilt für die DIHK Service GmbH Lernakademie, in der passgenaue und belegbare Fortbildungsformate für die Mitarbeiter*innen der Service GmbH durchgeführt werden. 4. IHK-AHK-Anbindung der Gesellschaft und ihrer Projekte stärken Neben der Durchführung von Veranstaltungen der Projekte bei IHKs, dem Abschluss von Projekt-Patenschaften mit IHK-Hauptgeschäftsführer*innen, der Beteiligung von IHKs in Projektbeiräten und der Positionierung von IHK-Vertreter*innen in der Dialogreihe Macher*innen und Problemlöser*innen sollen in 2024 mit den Projektverantwortlichen weitere Kooperationsformen mit IHKs konzipiert werden. Dafür soll eine Befragung der Projektverantwortlichen durchgeführt und eines der Strategietreffen genutzt werden. 5. Verlagsmanagement neu aufsetzen Nachdem 2023 der Verlag mit Blick auf Geschäftsmodell, Potenziale, Verankerung und Arbeitsweise durch den neu eingestellten Justiziar analysiert wurde, soll er 2024 nun mit Hilfe eines (zunächst temporär) neu eingestellten Verlagsmanagers auf neue Füße gestellt werden. Ziel ist es, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, das nah am DIHK-KOM-Bereich (Abteilung für Kommunikation) und zugleich nah an den Projekten der Service GmbH für diese Produkte und Dienstleistungen entwickelt, die Mehrwerte für DIHK, IHKs, AHKs sowie für die Mitgliedsunternehmen ermöglicht. Ob und inwieweit diese Dienstleistungen auch Teil der DIHK Service GmbH-Projekte sein können, ist zu überprüfen. 6. Beiträge der Gesellschaft zur Stärkung der Gesamtorganisation umsetzen Hier steht zuvorderst die Umsetzung des ersten IHK-Tages durch die Service GmbH an, aber auch die Unterstützung von weiteren DIHK-Aktivitäten, die im Rahmen der Projekte möglich sind, insbesondere die projektseitige Unterstützung von Veranstaltungen im Rahmen des DIHK-Fokus #GemeinsamEnergiewendeBegleiten oder Kooperationen, wie z.B. Maßnahmen zur praktischen Umsetzung der Kooperation zwischen DIHK und Goethe-Institut im Rahmen der Zuwanderungsprojekte "ProRec" und "Hand in Hand for International Talents". Prognosebericht Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird in der Gesamtschau vorsichtig positiv eingeschätzt. Jenseits der Entwicklung bestehender Projekte sollen neue Optionen für Projektaktivitäten der Gesellschaft geprüft werden. Sollten die noch ausstehenden Projektverlängerungen für "Netzwerkunternehmen integrieren Flüchtlinge", "Willkommenslotsen" und "Hand in Hand for international Talents" wie geplant eintreten - davon ist zu diesem Zeitpunkt auszugehen - ist für das Geschäftsjahr 2024 von leicht steigenden Umsatzerlösen zwischen 2 % und 5 % gegenüber dem Vorjahr auszugehen. Für 2024 erwartet die Geschäftsführung nach derzeitigem Kenntnisstand ein ausgeglichenes Ergebnis.
Berlin, den 5. Februar 2024 gez. Dr. Achim Dercks, Geschäftsführer gez. Sofie Geisel, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DIHK Service GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DIHK Service GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DIHK Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen, aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 6. Februar 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Hendrik Jung, Wirtschaftsprüfer gez. Regine Hoffmann, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses In der Gesellschafterversammlung vom 3. September 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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