STEINERT MSort GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Pfannhauser seit 25.6.2024 | Geschäftsführer |
Tobias Ervens seit 25.6.2024 | Prokura |
Nico Dr. Schmalbein seit 12.11.2021 | Prokura |
Karl Hoffmann seit 4.6.2018 | Prokura |
Andreas Jäger seit 4.6.2018 | Prokura |
Peter Funke seit 5.4.2016 | Geschäftsführer |
Axel Kronenberger seit 29.7.2011 | Prokura |
Frank Müller seit 28.6.2004 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STEINERT GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der STEINERT GmbH, Köln1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die STEINERT GmbH stellt im Geschäftsbereich Separationstechnik innovative technische Separationslösungen im Primär- und Sekundärbereich für die Rohstoffwirtschaft bereit. Unsere Kunden kommen aus der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft sowie aus dem Bergbau. In unserem Geschäftsbereich ANOFOL anodisieren wir Aluminiumband und fertigen hochpräzise Spulen für unsere STEINERT-Magnetscheider und andere Anwendungen in der Elektrotechnik. Dabei profitiert STEINERT von den Vorteilen eines familiengeführten Unternehmens: Solidität, Kontinuität und Flexibilität. Das Unternehmen ist seit dem Jahr 1889 am Standort Köln ansässig. Heute befinden sich hier neben der Muttergesellschaft Metalloxyd GmbH, Köln, auch die Zentrale der Gruppe zusammen mit der Fertigung, Konstruktion, Vertrieb und Verwaltung. Daneben mieten wir seit 2018 in Frechen nahe Köln eine Halle zur Entlastung unseres Kölner Hauptwerks. Das Werk Frechen dient für Montagen, Inbetriebnahmen und Reparaturen. Ein wichtiges Fundament für die erfolgreiche Zukunft von STEINERT stellt das Research & Development Center in Pulheim dar, in Luftlinie 7 km von unserem Kölner Standort entfernt. Wir mieten in Pulheim eine 3500 qm große Halle sowie ein Werkstatt- und Bürogebäude. Dort hat unsere stetig wachsende Entwicklungs- und Versuchsabteilung im Sommer 2020 ihr neues Quartier bezogen. STEINERT hat für das Test- und Entwicklungscenter bedeutende Summen investiert und bietet unseren Kunden damit optimale Möglichkeiten, um auf deren Bedürfnisse einzugehen. Im Technikum führen wir Versuche mit Kundenmaterial auf unseren Separationsmaschinen durch. Neben den modernen Büros und dem Werkstattbereich für die Entwicklung bietet die großzügig dimensionierte Halle Platz für dezidierte Versuchslinien für jede der drei Sparten Metall-Recycling, Abfall-Recycling sowie Bergbau. Des Weiteren nutzen wir das Test- und Entwicklungscenter für die Durchführung von internen und externen Schulungen. Der Verkauf unserer Produkte erfolgt über den eigenen Vertrieb, die Tochterunternehmen in den USA, Australien und Brasilien sowie durch ein weltweites Vertreternetz. Der Umsatzanteil der Exporte beträgt rd. 83 %, mit der EU (51 % ohne Deutschland) und Nordamerika (22 %) als den wichtigsten Regionen. Das im Unternehmen vorhandene Qualitätsmanagementsystem wird ständig auf Grundlage der Normenreihe DIN EN ISO 9001ff. weiterentwickelt. Die erneute Zertifizierung im Jahr 2022 bescheinigt der STEINERT GmbH die Nachhaltigkeit und Güte des Qualitätsmanagementsystems. Daneben haben wir im Jahr 2023 die Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 zum Energiemanagementsystem erlangt. 1.2. Forschung und Entwicklung Wir sehen uns als Innovationsführer und treiben dies in allen Geschäftsbereichen voran. Eine Entwicklungsabteilung sowie enge Verbindungen zu Universitäten und Forschungseinrichtungen stellen diesen Anspruch sicher. Im Bereich der Forschung und Entwicklung sind zum Ende des Geschäftsjahres 14 Mitarbeiter tätig. Die wachsenden Anforderungen an die Aufbereitungstiefe von Metallschrotten geben Steinert stets Anlass zur Forschung und Entwicklung von neuen Technologien und Verfahren. Schon seit mehreren Jahren ist Steinert im Bereich der Aluminiumsortierung in Legierungsklassen weltweit mit der STEINERT LSS vertreten. Hier wird mittels Hochenergielasern erzeugtes Plasma und daraus entstehende Strahlung als Sortiermerkmal genutzt. Im Fokus der Forschung und Entwicklung stand hier im betrachteten Geschäftsjahr die deutliche Erweiterung der Durchsatzleistung bei gleichbleibender Sortierqualität. Hierzu waren grundlegende Neuentwicklungen notwendig, um unter diesen Bedingungen weiterhin eine robuste und zuverlässige Sortiermaschine anbieten zu können. Die Entwicklung konnte überwiegend abgeschlossen werden, so dass eine Vermarktung für das Folgejahr geplant wird. Im Rahmen der betriebsinternen Forschung setzte Steinert im betrachteten Geschäftsjahr einen besonderen Fokus auf den Ausbau der Kapazitäten zur Simulation von physikalischen Vorgängen im Bereich der Magnettechnik, Optik und Strömungsmechanik. Die Zahl der Mitarbeiter, die in diesen Bereichen forschen, wurde mehr als verdoppelt. Zusätzlich wurde Aufwand in die Einführung und Ausbildung zur Nutzung mehrerer Softwareprodukte investiert, um eine solide Basis für die Forschung zur energieeffizienten Nutzung von Energieträgern und nutzbaren Sortiermerkmalen zu haben. Zur Optimierung der Sortiertechnik im Bereich der Nichteisenmetallscheider wurde eine Technik zur Optimierung der Trennleistung durch elektrische Mess- und Regeltechnik zur Marktreife entwickelt. Insbesondere bei Stoffströmen mit häufig wechselnden Eigenschaften wie Feuchte oder "Haftkraft" soll diese Technik zum Einsatz kommen. Ändern sich die Materialeigenschaften während der Sortierung, so erkennt eine Sensorleiste das veränderte Abwurfverhalten nahe des Trennscheitels und passt die Förderparameter des Nichteisenmetallscheiders an. So ist im laufenden Betrieb gewährleistet, dass der abgeworfene Partikelstrom immer passend zur optimalen Scheitelposition geführt wird. Eine höhere Wertschöpfung der Sortierung und höheres Ausbringen und Reinheit der Sortierprodukte sind das Ergebnis. Die Datenbereitstellung mit KPIs und detaillierten Performance- und Servicedaten von sensorgestützten Sortiermaschinen für Kunden durch das Digitalprodukt STEINERT.dashboard wurde intensiv weiterentwickelt. Die Integration der Daten der automatischen Zufluss-Regelung STEINERT FLOWcontrol ist nun integriert. Hierdurch können die Algorithmen der Regelkreise optimal an die Bedürfnisse der Kunden und der individuellen Einsatzfälle angepasst werden. Zudem wurde die Darstellung und Auswertung der Maschinen- und Prozessdaten deutlich erweitert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 noch um 1,9% wuchs, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um -0,3 %. Gebremst wurde die wirtschaftliche Entwicklung von globalen Spannungen, anhaltender Inflation und in der Folge verhaltenen privaten Konsumausgaben. Aber auch Sondereffekte wie der Rückgang des Staatskonsums nach Abklingen der Corona-Pandemie spielen eine Rolle. Ähnliche Tendenzen sehen wir beim globalen Wachstum. Im Jahr 2022 wuchs die Weltwirtschaft um 2,9 %, im Berichtsjahr noch langsamer mit 2,7 %. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Lage sieht eine gedämpfte Weltkonjunktur. Er geht davon aus, dass das globale BIP im Jahr 2024 nur um 2,2 % steigen wird. Anders als im Vorjahr zeigt die Konjunkturumfrage des VDMA Fachverband Abfall- und Recyclingtechnik 2023 einen nun trüben Ausblick, nachdem im Vorjahr eine optimistische Branchenstimmung festgestellt wurde. Wie auch in den Vorjahren stellen wir wachsende Unsicherheiten fest, nochmals gesteigert durch den fortwährenden russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Die notwendigen Anpassungen sind eine ständige Herausforderung. 2.2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der STEINERT GmbH hat sich deutlich positiver entwickelt als das oben erwähnte gesamtwirtschaftliche Umfeld. Das Unternehmen konnte sich deutlich von der Branchenkonjunktur absetzen. Das Jahr 2023 begann für die STEINERT GmbH mit einem außerordentlich hohen Auftragsbestand von 72,6 Mio. Euro. Die folgenden Monate brachten weiter sehr gute Auftragseingänge, wenn auch unter dem budgetierten Wert. Anders als im Vorjahr war der Auftragseingang in den Sommermonaten eher zurückhaltend, die Spitzen lagen im Frühjahr und Herbst. Auch Umsatz und Rohergebnis übertrafen erneut das Vorjahr deutlich, der Umsatz hat das Budget nur sehr knapp verfehlt. Während im Vorjahr die Produktion noch durch Mangel an vielerlei Zulieferteilen und Kapazitätsengpässe beeinträchtigt war, konnten wir im Berichtsjahr durchgehend hohe Umsätze realisieren, was den nachhaltigen Erfolg unserer Maßnahmen zur Erhöhung der Kapazität unterstreicht. Wir verdanken dies dem großen Engagement unserer stetig wachsenden Belegschaft. Den Geschäftsverlauf bewerten wir somit als äußerst zufriedenstellend. Wir haben das Jahr 2024 mit einem immer noch hohen Auftragsbestand von 60,3 Mio. Euro beginnen können. Dieser Wert spiegelt den guten Auftragseingang 2023 wider, aber leider auch die langen Lieferzeiten für unsere Kunden. Im Vergleich zum Vorjahr stellen wir im Geschäftsbereich Separationstechnik eine Umsatzsteigerung von 31,7 % fest. Auch der Geschäftsbereich ANOFOL konnte seinen Umsatz steigern, und zwar um 16,4 %. Insgesamt wuchs der Umsatz um 29,9 % auf 123,2 Mio. EUR nach 94,9 Mio. EUR im Vorjahr. In beiden Geschäftsbereichen konnten wir die zufriedenstellenden operativen Ergebnisse des Vorjahres erneut verbessern und das Budget übertreffen. Bei unseren Tochtergesellschaften haben wir in Summe sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis einen Anstieg erreichen können. Letztlich kommen wir im Jahresabschluss zu einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis und verzeichnen einen Jahresüberschuss i. H. v. 14,7 Mio. EUR nach 7,2 Mio. EUR in 2022. 2.3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.3.1. Ertragslage Der realisierte Gesamtumsatz des Unternehmens stieg im Geschäftsjahr 2023 von 94,9 Mio. EUR auf 123,2 Mio. EUR (+29,9 %). Der Umsatz ist in den bereits umsatzstarken Regionen Europa und Nordamerika nochmal deutlich angestiegen, während er in Asien und Südamerika leicht zurückging. Der Materialaufwand folgt dem Umsatzwachstum, wenngleich die Materialquote (Materialaufwand x 100/Umsatzerlöse) auf 52,1 % gesunken ist, nach 53,6 % im Vorjahr. Anteil an der besseren Materialquote hat der Aufbau von unfertigen und fertigen Beständen. Zwar stieg dieser Bestand in 2023 erneut an, jedoch nur um 1,1 Mio. EUR. Im Vorjahr betrug der Anstieg noch 2,8 Mio. EUR. Daneben hat die Materialquote davon profitiert, dass sich im Vergleich zu den Zeiten der Corona-Pandemie die Einkaufssituation ein Stück weit normalisiert hat. Das Rohergebnis, welches die sonstigen betrieblichen Erträge enthält, stieg von 47,8 Mio. EUR auf 62,0 Mio. EUR. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt im Jahresdurchschnitt 277 nach 231 im Vorjahr. Die Personalkosten einschließlich der Sozialleistungen und Abgaben sind konsequenterweise angestiegen und betragen nun 24,7 Mio. EUR (Vorjahr: 19,4 Mio. EUR). Das Wachstum zieht auch einen Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen nach sich. Der Anstieg geht zurück auf Reisekosten und Messeaufwendungen sowie weitere externe Dienstleistungen. Auch bei der Wartung von IT verzeichnen wir höhere Kosten, gleichfalls bei sonstigen Personalaufwendungen wie Weiterbildung, Arbeitsschutz und Aufwendungen zur Rekrutierung. Die Abschreibungen auf immaterielles Vermögen und Sachanlagen sind von 2,7 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR gestiegen. Der Anstieg geht zurück auf Investitionen in unserer Entwicklungs- und Versuchsabteilung sowie der Logistik. Im Berichtsjahr konnte STEINERT GmbH wieder Erträge aus Beteiligungen berichten, die 1,9 Mio. EUR betragen. In Summe konnten wir ein deutlich positives Jahresergebnis von 14,7 Mio. EUR erreichen, was wir als sehr zufriedenstellend erachten. Bereinigt um den Effekt aus den Beteiligungserträgen ergibt sich ein um 78,5 % besserer Jahresüberschuss, das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 80,5 %. 2.3.2. Vermögens- und Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 stieg die Bilanzsumme von 90,0 Mio. EUR auf 99,4 Mio. EUR. Während das Anlagevermögen infolge der Abschreibungen um 1,1 Mio. EUR sank, stieg das Umlaufvermögen um 10,5 Mio. EUR. Den größten Beitrag zum Anstieg leistet der von 7,4 Mio. EUR auf 21,7 Mio. EUR angewachsene Bestand von Kasse und Bankguthaben. Hingegen sanken die Forderungen um 2,7 Mio. EUR. Dahinter stehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die infolge des hohen Umsatzes am Jahresende um 2,1 Mio. EUR anwuchsen, während Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 4,0 Mio. EUR sanken, wie auch die sonstigen Vermögenswerte um 0,3 Mio. EUR. Die Vorräte konnten wir nach den Höchstständen zum Jahresende 2022 um 1,9 Mio. EUR auf 26,1 Mio. EUR verringern. Ausschlaggebend sind hier die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die von 19,3 Mio. EUR auf 16,0 Mio. EUR zurückgingen. Im Jahr 2022 hatten wir uns bewusst für eine generell höhere Bevorratung entschieden, um im Interesse unserer Kunden Lieferengpässen vorzubeugen. Nachdem sich die Lieferketten annähernd normalisiert haben, konnten wir die Bevorratung reduzieren. In der Folge sinkt die Vorratsintensität von 31,1 % auf 26,3 %. Die fertigen Erzeugnisse hingegen stiegen um 2,1 Mio. EUR auf 4,8 Mio. EUR. Den Betrag zum Jahresende 2023 sehen wir beim gegenwärtigen Aktivitätsniveau als üblich und angemessen an, während der Betrag Ende 2022 außergewöhnlich niedrig war. Beim Sachanlagevermögen stehen Zugängen von 2,1 Mio. EUR (Vorjahr 1,6 Mio. EUR) Abschreibungen in Höhe von 2,6 Mio. EUR gegenüber. Die Zugänge betreffen größtenteils Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie in geringerem Maß technische Anlagen und Anlagen im Bau. Die Anlagenintensität ist infolge der höheren Bilanzsumme deutlich von 27,9 % auf 24,2 % gesunken. Die erhaltenen Anzahlungen sind mit 10,2 Mio. EUR nur unwesentlich geringer als im Vorjahr (10,6 Mio. EUR). Auch die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind mit 4,1 Mio. EUR nicht weit entfernt vom Vorjahr mit 3,9 Mio. EUR. Dank des guten Cashflows konnten wir die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 7,3 Mio. EUR auf 1,8 Mio. EUR senken. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um 0,8 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR zurückgegangen. Die Rückstellungen steigen von 8,5 Mio. EUR auf 11,9 Mio. EUR, was ganz überwiegend auf höhere Rückstellungen für Steuern zurückgeht. Die Eigenkapitalquote stieg trotz der um 9,4 Mio. EUR angewachsenen Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von 62,8 % auf 69,5 %, weil das Eigenkapital absolut um 12,7 Mio. EUR anwuchs. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die nochmals verbesserte Liquidität im Berichtsjahr ist maßgeblich auf das positive Jahresergebnis zurückzuführen. Wie auch in Vorjahren hat sich die Berichtsfirma im Geschäftsjahr 2023 ausschließlich aus Eigenmitteln bzw. Finanzmitteln der Muttergesellschaft finanziert. In Anspruch genommene Finanzmittel wurden planmäßig bedient und zurückgeführt. 2.4. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 hat zu sehr zufriedenstellenden Ergebnissen hinsichtlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt. Der Umsatzanstieg ist das Ergebnis vielerlei Anstrengungen zur Erhöhung unserer Fertigungskapazität, als auch der weiterhin erfreulichen Nachfrage nach unseren Maschinen. 2.5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind bei der STEINERT GmbH der Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz, Rohergebnis und das Ergebnis vor Steuern. Unter nichtfinanziellen Leistungsindikatoren versteht die STEINERT GmbH insbesondere die Kundenbelange und die Belange der Mitarbeiter. Diese nichtfinanziellen Leistungsindikatoren lassen sich nur ausnahmsweise in Kennzahlen messen. Unverändert sehen wir die STEINERT GmbH auf einem anhaltenden Wachstumskurs, weshalb die Gewinnung geeigneter Mitarbeiter und unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiterhin im Fokus sind. Die Aus- und Weiterbildung unserer Arbeitnehmer erfolgt anhand jährlich zu erstellender Schulungspläne. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Für das Jahr 2024 haben wir ein geringes Umsatzwachstum und einen leichten Rückgang des Rohergebnisses geplant. Unsere Planungsannahmen beruhen auf dem immer noch hohen Auftragsbestand, dem anhaltend guten Auftragseingang und der regen Projekttätigkeit. Hingegen ist die allgemeine Branchenstimmung gegenüber dem Vorjahr deutlich abgekühlt. Wir erwarten einen Preisanstieg bei Vormaterialien und Kostendruck bei Löhnen und Gehältern. Es ist nicht absehbar, inwiefern der russische Angriffskrieg in der Ukraine und die vielfältigen internationalen Krisen sich gesamtwirtschaftlich auswirken werden. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht im November 2023 davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 nur noch um 0,7 % wächst. Andere Hemmnisse auf unserem Wachstumspfad sind bürokratischer Natur. Anzuführen sind hier beispielhaft und seit Jahren die Entsenderichtlinie der EU und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Neu hinzugekommen in den Reigen der bürokratischen Lasten sind die Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive und EU-Taxonomie). Um den Anforderungen zu entsprechen, werden wir weitere Ressourcen für wertschöpfungsfreie Tätigkeiten opfern müssen. Langfristig sind wir weiterhin vom Wachstumspotential unserer Anwendungen und Absatzmärkte überzeugt. Die Entwicklung hin zur Ressourcenschonung stützt unser Geschäftsmodell in allen drei Sparten. Unsere regionalen Tochtergesellschaften in Australien, in Nord- und Südamerika unterstützen uns auf diesem Wachstumspfad mit ihrer lokalen Vertriebskompetenz. Somit halten wir an unseren strategischen Wachstumsplänen fest. Diese untermauern wir mit unserem Engagement am Standort Pulheim und der uneingeschränkten Fortführung der Ausbaupläne am Kölner Standort. Im Geschäftsbereich ANOFOL gehen wir von einer ähnlichen Geschäftsentwicklung wie im Vorjahr aus. Über das laufende Jahr hinaus sehen wir der Zukunft weiterhin mit Optimismus entgegen. Unser Fokus liegt weiterhin auf der Steigerung unserer Fertigungskapazität, um unsere Kunden mit akzeptablen Lieferzeiten bedienen zu können. Dabei helfen uns weitere laufende Optimierungen, das Multifunktionsgebäude am Kölner Standort und die erfolgreiche Rekrutierung weiterer Mitarbeiter. Mit der erfolgreichen Zertifizierung unseres Energiemanagementsystems nach ISO 50001:2018 im Juni 2023 werden wir unsere Energieeffizienz verbessern und stellen wir uns den Herausforderungen des Klimawandels und steigender Energiekosten. Wie weiter oben dargelegt planen wir für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsbereich Separationstechnik des Jahres 2024 mit einem moderaten Anstieg des Umsatzes. Infolge des weiteren Personalaufbaus werden insbesondere die Personalkosten anwachsen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden nur mäßig anwachsen. Als Ergebnis für 2024 erwarten wir mit aller Vorsicht ein wiederum zufriedenstellendes Ergebnis. Für den deutlich kleineren Geschäftsbereich ANOFOL erwarten wir ein akzeptables Ergebnis in geringerer Höhe als im Berichtsjahr. Unabhängig von Umsätzen mit externen Kunden gehören die anodisierten Aluminiumbänder zu unserer unverzichtbaren Kernkompetenz. Insgesamt erwartet die STEINERT GmbH für das Jahr 2024 ein zufriedenstellendes Jahresergebnis. Zusammenfassende Risikobeurteilung Eine Gefahr für den Fortbestand und die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens besteht aus heutiger Sicht nicht. Wir sehen uns auf dem Markt gut aufgestellt und sind zuversichtlich, die an uns gestellten Herausforderungen zu bewältigen. Das eingesetzte Risiko- und Qualitätsmanagementsystem hat sich auch im Jahr 2023 bewährt. Dazu gehören auch das Management der Fremdwährungen und regelmäßige Abwägungen in Hinblick auf Sicherungsgeschäfte. Unser Risikomanagement stellt dabei über standardisierte Abläufe, regelmäßige Kontrollen und durch die Erstellung von zweckdienlichen Auswertungen eine ständige Beobachtung der für das Unternehmen wesentlichen Kennzahlen und Finanzinstrumente sicher.
Köln, den 24. April 2024 STEINERT GmbH Geschäftsführer Peter Funke BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023STEINERT GMBH, KÖLNAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der STEINERT GmbH, KölnI. Allgemeine Angaben Die Firma STEINERT GmbH (im Folgenden: STEINERT GmbH) hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln, Register-Nr. HRB 11517. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Der Abschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. Januar 2023 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die auf die Positionen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Ausweisgrundsätze entsprechen den Vorschriften des Dritten Buches HGB (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen der §§ 264 ff. HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den dem Anhang beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Die Anfangsbestände im Anlagespiegel sind zu ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angegeben. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen, nutzungsbedingten Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 netto wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, aktiviert. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. 2. Umlaufvermögen Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden grundsätzlich zu Nominalwerten bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden grundsätzlich durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen gegen die Tochterunternehmen:
Im Bereich der Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurde die Verrechnung von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 101.104,19 vorgenommen. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden im Zugangszeitpunkt mit den entsprechenden vom Bundesministerium der Finanzen monatlich bekannt gegebenen Umsatzsteuer-Umrechnungskursen bewertet und zum Bilanzstichtag mit dem am Abschlussstichtag geltenden Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung des § 256a Satz 2 HGB umgerechnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 563.919,54 (Vorjahr EUR 386.163,08) enthält Vorauszahlungen für den Bereich Versicherungen in Höhe von EUR 825,00 (Vorjahr EUR 2.842,32), Marketing in Höhe von EUR 100.051,61 (Vorjahr EUR 25.176,55), Lizenzen in Höhe von EUR 297.039,57 (Vorjahr EUR 258.683,60), Patente - Markenschutz in Höhe von EUR 73.040,00 (Vorjahr EUR 82.170,00) sowie Sonstige in Höhe von EUR 92.963,36 (Vorjahr EUR 17.290,61). 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der STEINERT GmbH wird von der Metalloxyd Gesellschaft mit beschränkter Haftung (im Folgenden: Metalloxyd GmbH), Köln, zu 100 % gehalten und wird in den Konzernabschluss einbezogen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde aus dem vorhandenen Jahresüberschuss 2022 eine Gewinnausschüttung von EUR 2.000.000,00 vorgenommen. 4. Rückstellungen Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen erfolgte auf Grundlage der Bewertung nach § 253 HGB unter Beachtung der IDW Stellungnahme IDW RS HFA 30 aufgrund anerkannter versicherungsmathematischer Grundsätze. Als Erfüllungsbetrag für die Verpflichtungen wurde der Barwert der Ruhegelder, einschließlich der Anwartschaft auf Witwenrente, berechnet. Als Rechnungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Berechnungen erfolgten mit einem Zinssatz von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) für den Ausweis in der Bilanz (10-Jahres-Durchschnitt). Die Differenz aus dem Zinssatz von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) (10-Jahres-Durchschnitt) und von 1,74 % (Vorjahr 1,44 %) (7-Jahres-Durchschnitt) ergibt sich aus nachstehender Tabelle:
Es wurde ein Rententrend von 1 % p. a. (Vorjahr 1 %) berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe desjenigen Erfüllungsbetrages ausgewiesen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und Vorsicht zur Abgeltung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich sein wird. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Garantierückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Für die Berechnung der Garantierückstellungen wurde ein Garantiesatz von 0,5 % (Vorjahr 0,5 %) zugrunde gelegt. 5. Verbindlichkeiten Genau bestimmbare Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 1.793.431,63 (Vorjahr EUR 7.342.034,06) handelt es sich um erhaltene Anzahlungen. Das im Vorjahr ausgewiesene Darlehen gegenüber der Steinert US Inc. in Höhe von EUR 2.859.553,72 wurde in 2023 komplett zurückgezahlt. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. EUR 216.657,15 (Vorjahr: EUR 304.955,25) handelt es sich (wie im Vorjahr) um Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten gegenüber der Gesellschaft Metalloxyd GmbH. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des § 256a HGB bewertet. 6. Latente Steuern Latente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 32,5 %. Im Geschäftsjahr beruhen die passiven latenten Steuern auf Differenzen im Bilanzposten Sachanlagevermögen. Sie wurden mit aktiven latenten Steuern auf Differenzen der Bilanzposten Finanzanlagen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verrechnet. Es ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern. 7. Haftungsverhältnisse Es besteht eine Haftung aus einer weiteren Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (TEUR 646; Vorjahr TEUR 1.077). Diese wurde in Form einer Grundschuld gewährt und bezieht sich auf die Ansprüche der UniCredit Bank AG, München, für das von dieser an die Gesellschafterin gewährte Darlehen. Die zu Grunde liegenden Verpflichtungen können von der Gesellschafterin nach unseren Erkenntnissen stets erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 123.239 (Vorjahr TEUR 94.878) teilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf: Inland 17,0 %, Ausland 83,0 %. Hinsichtlich der Aufteilung nach Geschäftsbereichen nehmen wir die Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 2 HGB in Anspruch. 2. Bewertung der Devisentermingeschäfte Zur Absicherung von Währungsrisiken, die sich aus der operativen Geschäftstätigkeit und aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr insbesondere mit ausländischen Tochtergesellschaften ergeben, werden derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) eingesetzt. Der Nominalbetrag ist der Kauf- und Verkaufsbetrag der derivativen Finanzgeschäfte. Die Bewertung der Devisentermingeschäfte erfolgt auf der Basis der Barwertmethode. Hieraus ergibt sich ein negativer Barwert von EUR 228.389,81 (Vorjahr EUR 111.384,12). IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB aus Leasing- und Mietverpflichtungen in Höhe von EUR 3.866.859,56 (Vorjahr EUR 3.884.640,22). Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu zehn Jahren. 2. Beteiligungsverhältnisse
3. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der STEINERT GmbH wurde im Geschäftsjahr durch folgende Herren wahrgenommen: Peter Funke, Kaufmann, Ratingen Dr. Sebastian Weber, Wirtschaftsingenieur, Köln (bis zum 31. Oktober 2023) Wegen der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 277. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2023 (einschließlich Auslagenersatz und ohne Umsatzsteuer) beträgt:
6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten, sodass hierüber nicht zu berichten ist. 7. Zugehörigkeit zum Firmenverband Unsere Gesellschaft gehört zum Firmenverband der Metalloxyd GmbH und wird in den von dieser Gesellschaft aufgestellten Konzernabschluss gemäß §§ 290 ff. HGB einbezogen. Die STEINERT GmbH ist von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 291 HGB befreit. Der gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellte Konzernabschluss der Metalloxyd GmbH wird im Unternehmensregister eingereicht und veröffentlicht. 8. Gewinnverwendung Es ist beabsichtigt, dass STEINERT GmbH eine Gewinnausschüttung von 5,0 Mio. Euro im Jahr 2024 vornimmt und den verbleibenden Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorträgt.
Köln, 24. April 2024 STEINERT GmbH Geschäftsführer Peter Funke Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023der STEINERT GmbH, Köln
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die STEINERT GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STEINERT GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STEINERT GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 26. April 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Dr. Werner Holzmayer, Wirtschaftsprüfer Bernadette Liessem, Wirtschaftsprüferin Die Feststellung erfolgte am 22. Mai 2024. |
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