Hornbach Immobilien Aktiengesellschaft

Hornbachstraße 11, 76879 Bornheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landau HRB 30645
Eingetragen
15.5.1979
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Der Erwerb, die Erschließung, die Beplanung, die Bebauung, die Nutzung, die Verwaltung, die Veräußerung und/oder die sonstige Verwertung von unbebauten und bebauten Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen an grundbesitzenden und/oder grundbesitzverwertenden Unternehmen und Gesellschaften, der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen und Gesellschaften, namentlich solchen mit gleichem oder ähnlichem Gegenstand wie die Gesellschaft selber.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christopher Herget
seit 17.5.2024
Prokura
Philipp Martin Bauer
seit 16.12.2021
Vorstandsmitglied
Christian Reiber
seit 10.3.2021
Prokura
Christian Dr. Seidel
seit 12.9.2017
Prokura
Hubertus Kunz
seit 12.9.2017
Prokura
Mirko Sawary
seit 29.10.2009
Prokura
Manfred Georg Kummer
seit 29.10.2009
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hornbach Immobilien Aktiengesellschaft

Bornheim bei Landau/Pfalz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024

Bilanz zum 29. Februar 2024

Aktiva

Anhang 29.2.2024 28.2.2023
T€ T€
A. Anlagevermögen 1.1
I. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 135.246 139.481
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538 614
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.408 410
138.192 140.505
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 59.868 59.868
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.400 3.700
63.268 63.568
201.460 204.073
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Hilfs- und Betriebsstoffe 31 21
31 21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.2 87 6
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.2 4.188 7.550
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.3 49 18
4.324 7.574
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1.643 9.024
5.998 16.619
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20 22
207.478 220.714

Passiva

Anhang 29.2.2024 28.2.2023
T€ T€
A. Eigenkapital 1.4
I. Gezeichnetes Kapital 125.000 125.000
II. Gewinnrücklagen 13.554 13.554
III. Bilanzgewinn 107 107
138.661 138.661
B. Rückstellungen 1.5
1. Steuerrückstellungen 112 111
2. Sonstige Rückstellungen 445 1.419
557 1.530
C. Verbindlichkeiten 1.6
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 41.368 46.380
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 997 500
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.870 32.670
4. Sonstige Verbindlichkeiten 866 814
68.101 80.364
D. Rechnungsabgrenzungsposten 159 159
207.478 220.714

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024

Anhang 2023/2024 2022/2023
T€ T€
1. Umsatzerlöse 1.8 51.796 51.035
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.9 14 439
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.229 2.511
4. Rohergebnis 49.581 48.963
5. Personalaufwand 1.10 76 99
a) Löhne und Gehälter 69 66
b) Aufwendungen für Altersversorgung 7 33
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 5.378 5.523
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.11 4.247 5.550
8. Erträge aus Beteiligungen 1.12 12.055 0
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.13 65 65
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.14 557 257
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.15 1.557 956
12. Ergebnis nach Steuern 51.000 37.157
13. Sonstige Steuern 1.053 978
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 49.947 36.179
15. Jahresüberschuss 0 0
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 107 107
17. Bilanzgewinn 1.4 107 107

ANHANG

Angaben zu dem Unternehmen


Die Hornbach Immobilien Aktiengesellschaft (im folgenden Hornbach Immobilien AG) mit Sitz in Bornheim bei Landau/Pfalz ist beim Amtsgericht Landau/Pfalz im Handelsregister unter der Nummer HRB 30645 eingetragen.

Anwendung des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes


Der Jahresabschluss der Hornbach Immobilien AG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Im Anhang werden die zu einzelnen Posten vorgeschriebenen Vermerksangaben angegeben.

Verbundene Unternehmen


Die verbundenen Unternehmen werden alle in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft HORNBACH Holding AG & Co. KGaA einbezogen.

Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil in % Eigenkapital 1) in Tsd. Landeswährung Ergebnis in Tsd. Landeswährung Landeswährung
Direkte Beteiligungen
HIAG Immobilien Jota GmbH, Bornheim 100 -278 -25 EUR
HIAG Grundstücksentwicklungs GmbH, Neustadt/Weinstraße 100 1.419 74 EUR
HORNBACH Real Estate Nederland B.V., Amsterdam, Niederlande 100 -293 -332 EUR
HM Immobilien My GmbH, Wiener Neudorf, Österreich 100 -178 -18 EUR
HB Immobilien Bad Fischau GmbH, Wiener Neudorf, Österreich 99 -398 -87 EUR
HIAG Fastigheter i Göteborg AB, Göteborg, Schweden 100 128.469 30.729 SEK
HIAG Fastigheter i Helsingborg AB, Göteborg, Schweden 100 78.770 12.611 SEK
HIAG Fastigheter i Göteborg Syd AB, Göteborg, Schweden 100 689 -144 SEK
HIAG Fastigheter i Stockholm AB, Göteborg, Schweden 100 259.257 38.805 SEK
HIAG Fastigheter i Botkyrka AB, Göteborg, Schweden 100 140.644 30.601 SEK
HORNBACH Immobilien H.K. s.r.o., Prag, Tschechien 90 1.134.171 177.768 CZK
HORNBACH Immobilien SK-BW s.r.o., Bratislava, Slowakei 100 13.636 1.638 EUR
HORNBACH Imobiliare SRL, Domnesti, Rumänien 100 3) 237.293 2) 20.991 2) RON
Indirekte Beteiligungen
HORNBACH Real Estate Nijmegen B.V., Nijmegen, Niederlande 100 751 972 EUR

1) Einschließlich Jahresergebnis 2023/2024.
2) Eigenkapital und Ergebnis nach IFRS zum 29.2.2024.
3) Die Beteiligungsquote beträgt 99,999988%. Es besteht eine Minderheitsbeteiligung der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA in Höhe von 0,000012%

Umrechnungstabelle (Devisenkurse) in EUR:

Land Stichtagskurs Durchschnittskurs
29.2.2024 28.2.2023 2023/24 2022/23
RON Rumänien 4,97060 4,9200 4,95634 4,92669
SEK Schweden 11,21500 11,0780 11,49065 10,75024
CZK Tschechien 25,36300 23,4970 24,19291 24,46572

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze


Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden im Wesentlichen beibehalten.


Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer bewertet. Die Nutzungsdauer lag bei 20 Jahren.


Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Sonderkosten der Fertigung und angemessene Teile notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten erfasst. Zinsen auf Fremdkapital werden nicht aktiviert. Gebäude werden linear mit einer Nutzungsdauer von längstens 33 Jahren abgeschrieben. Ferner werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen, soweit es sich um dauernde Wertminderungen handelt. Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen. Die in Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen gemäß § 6b EStG wurden gemäß Art. 67 Abs. 4 EGHGB beibehalten. Erhaltene Investitionszuschüsse auf das Anlagevermögen werden aktivisch abgesetzt.


Das bewegliche Sachanlagevermögen wird ausschließlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 15 Jahren. Bei Zugängen des Geschäftsjahres erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.


Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Sollten die Gründe für in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen entfallen, werden entsprechende Zuschreibungen bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.


Die Vorräte betreffen Heizöl und sind mit den Anschaffungskosten bewertet.


Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.


Bankguthaben werden zu Nominalbeträgen bewertet.


Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die Verpflichtung zu erfüllen. Dabei werden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem fristenadäquaten durchschnittlichen Zinssatz, der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Die Auf- bzw. Abzinsungsbeträge sowie die Effekte aus Zinssatzänderungen werden in den Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen bzw. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ausgewiesen.


Im Geschäftsjahr 2012/2013 hat die Hornbach Immobilien AG ihren Vorstandsmitgliedern eine einzelvertragliche Pensionszusage erteilt. Dieses Modell bietet die Chance zur Steigerung der Versorgungsansprüche, wobei die Hornbach Immobilien AG ihren Vorstandsmitgliedern gleichzeitig eine Mindestverzinsung in Höhe von 2% p.a. garantiert. Die durch die Gesellschaft bzw. zusätzlich durch die Vorstandsmitglieder eingebrachten Vermögensmittel werden treuhänderisch durch die Allianz Treuhand GmbH, Frankfurt am Main, in Fonds angelegt. Die treuhänderisch verwalteten Fondsanteile erfüllen die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB als Deckungsvermögen und werden daher mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die Erträge und die Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen werden mit den Aufwendungen und Erträgen aus der korrespondierenden Anpassung der Versorgungsverpflichtung verrechnet. Das Deckungsvermögen ist gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Verpflichtungsumfang gegenüber den Versorgungsberechtigten wurde jeweils als Maximum aus dem Fondsvermögen und dem Barwert der gezahlten Beiträge einschließlich der Garantieverzinsung angesetzt. Hierfür wurden die vom Arbeitgeber und Vorstand geleisteten Beiträge mit dem zugehörigen Fondsvermögen verglichen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind gemäß § 253 Absatz 1 Satz 3 und Absatz 2 Satz 1 HGB unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt worden. Für die Sterblichkeitsrate wurden die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH angewendet. Das verwendete Anwartschaftsbarwertverfahren entspricht der "Project Unit Credit Method" gemäß IAS 19 (International Accounting Standards).


Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.


Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Entstehens umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei längerfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden Kursverluste zum Bilanzstichtag berücksichtigt, Bewertungsgewinne bleiben unberücksichtigt.


Aufgrund der Zugehörigkeit zum steuerlichen Organkreis der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA werden die latenten Steuern auf Ebene des Organträgers bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz

1.1 Anlagevermögen


Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023/2024 wie folgt entwickelt:

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
1.3.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 29.2.2024 (kumuliert) 1.3.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5 0 0 0 5 5
5 0 0 0 5 5
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 404.253 911 0 122 405.286 264.772
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.448 34 0 0 3.482 2.835
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 410 2.120 0 -122 2.408 0
408.111 3.065 0 0 411.176 267.607
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 66.021 0 0 0 66.021 6.153
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.700 0 300 0 3.400 0
69.721 0 300 0 69.421 6.153
Gesamt 477.837 3.065 300 0 480.602 273.765
Abschreibungen Bilanzwerte
Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge (kumuliert) 29.2.2024 29.2.2024 28.2.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 5 0 0
0 0 5 0 0
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.268 0 270.040 135.246 139.481
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110 0 2.945 538 614
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 2.408 410
5.378 0 272.985 138.192 140.505
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 6.153 59.868 59.868
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 3.400 3.700
0 0 6.153 63.268 63.568
Gesamt 5.378 0 279.143 201.460 204.073


Die unter den Finanzanlagen aufgeführten Anteile an verbundenen Unternehmen der Hornbach Immobilien AG sind bei den verbundenen Unternehmen aufgeführt (vgl. Seite 2 des Anhangs).

1.2 Forderungen


Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren T€ 310 (Vj. T€ 28) aus Lieferungen und Leistungen. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus der kurzfristigen Konzernfinanzierung.


Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

1.3 Sonstige Vermögensgegenstände


Die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

1.4 Eigenkapital


Das Grundkapital zum 29. Februar 2024 ist eingeteilt in 125 Mio. auf den Inhaber lautende Stück - Stammaktien mit einem rechnerischer Wert von 1,00 € je Aktie.


Die HORNBACH Holding AG & Co. KGaA hat uns gem. § 20 AktG am 5. Februar 1999 mitgeteilt, dass sie 100% des stimmberechtigten Kapitals hält. Mit ihr wurde per 24. Oktober 2000 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der ab dem Geschäftsjahr 2000/2001 wirkt.


Von den Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 13.554 (Vj. T€ 13.554) betreffen T€ 12.500 (Vj. T€ 12.500) die gesetzliche Rücklage. Der restliche Betrag der Gewinnrücklagen betrifft - unverändert - mit T€ 1.054 andere Gewinnrücklagen.


Der Bilanzgewinn betrifft - wie im Vorjahr - mit T€ 107 den Gewinnvortrag aus vororganschaftlicher Zeit.

1.5 Rückstellungen


Die Pensionsverpflichtungen wurden wie im Vorjahr mit dem entsprechenden Deckungsvermögen aus Wertpapieren in Höhe von T€ 1.703 (Vj. T€ 1.500) verrechnet.

T€ 29.2.2024 28.2.2023
Zeitwert des Deckungsvermögens 1.703 1.500
Pensionsverpflichtung 1.703 1.500
Saldo 0 0


Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt.


Die Erträge und die Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen werden mit den Aufwendungen und Erträgen aus der korrespondierenden Anpassung der Versorgungsverpflichtung verrechnet.

T€ 2023/2024 2022/2023
Erträge
Wertentwicklung des Deckungsvermögens 153 0
Anpassung der Verpflichtung an negative Wertentwicklung des Deckungsvermögens 58
Aufwendungen
Wertentwicklung des Deckungsvermögens 0 58
Anpassung der Verpflichtung an positve Wertentwicklung des Deckungsvermögens 153 0
Saldo 0 0


Die Steuerrückstellungen betreffen wie im Vorjahr Grundsteuern.


Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rechtsberatungskosten sowie Jahresabschlusskosten.

1.6 Verbindlichkeiten


Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 14.420 (Vj. T€ 31.290) Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin. Diese ergeben sich aus der Verbindlichkeit im Rahmen der Ergebnisabführung in Höhe von T€ 49.947 (Vj. T€ 36.179) sowie gegenläufig den damit verrechneten Forderungen aus Geldüberträgen in Höhe von T€ -36.156 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 629 (Vj. T€ 754) Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 10.515 (Vj. T€ 1.380) resultieren im Wesentlichen aus Mittelbereitstellungen der Tochtergesellschaften an die Hornbach Immobilien AG im Rahmen der kurzfristigen Konzernfinanzierung.

29.2.2024 28.2.2023
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 41.368 46.380
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 5.118 5.130
davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 20.000 20.000
davon Restlaufzeit über 5 Jahre 16.250 21.250
davon durch Grundpfandrechte gesichert 41.250 46.250
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 997 500
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 874 417
davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 123 83
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.870 32.670
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 24.870 32.670
Sonstige Verbindlichkeiten 866 814
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 866 814
davon aus Steuern 786 734
68.101 80.364
davon durch Grundpfandrechte gesichert 41.250 46.250


Die Hornbach Immobilien AG hat am 4. April 2022 ein Darlehen in Höhe von 50 Mio. € bei der LBBW, Stuttgart aufgenommen.Das Darlehen dient dem Zwecke der allgemeinen Unternehmensfinanzierung und hat eine Laufzeit bis 31. März 2032. Es wird mit einem fixen Zinscoupon verzinst.

1.7 Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen, Haftungsverhältnissen und nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

29.2.2024
Mio. €
Haftungsverhältnisse aufgrund von Patronatserklärungen und Bürgschaften 2,9 1
davon zugunsten verbundener Unternehmen 2,9
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen 3,9

1 Im Geschäftsjahr bestehen bei der Hornbach Immobilien AG fünf (Vj. fünf) Patronatserklärungen zugunsten verbundener Unternehmen, bei denen der Höchstbetrag einer möglichen Verpflichtung nicht quantifiziert ist.


Bei den Patronatserklärungen und Bürgschaften handelt es sich um Haftungsverhältnisse zugunsten von Tochterunternehmen der Hornbach Immobilien AG. Da die Tochtergesellschaften in der Regel stets mit ausreichend Eigenkapital ausgestattet werden, ist das Risiko einer Inanspruchnahme gering.


Mit Konsortialkreditvertrag vom 02. September 2022 zeichnete die HORNBACH Holding AG & Co. KGaA eine syndizierte Kreditlinie über 500 Mio. € mit einer Laufzeit bis zum 02. September 2027. In diesem Vertrag garantiert die Hornbach Immbilien AG als Garantiegeber die fristgerechte Zahlung aller Beträge, die in Verbindung mit dem Vertrag stehen. Ein Risiko der Inanspruchnahme aus der Stellung als Garantiegeberin wird von der Geschäftsführung aufgrund der wirtschaftlichen Lage der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA aktuell nicht als wahrscheinlich erachtet.


Gegliedert nach Fristigkeit bestehen aus Miet- und Pachtverträgen folgende Verpflichtungen:

Restlaufzeiten 29.2.2024
in T€ Kurzfristig bis 1 Jahr Langfristig 1-5 Jahre Langfristig über 5 Jahre Gesamt
Miet- und Pachtverträge 453 1.800 373 2.626

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1.8 Umsatzerlöse


Die ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse betreffen in Höhe von T€ 49.184 (Vj. T€ 48.286) Mieten und Pachten von verbundenen Unternehmen, in Höhe von T€ 2.612 (Vj. T€ 2.583) solche von Dritten sowie Erlöse aus Immobilienverkäufen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 165).

1.9 Sonstige betriebliche Erträge


In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 10 (Vj. T€ 79) enthalten.


Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten darüber hinaus Erträge aus realisierten Kursdifferenzen in Höhe von T€ 4 sowie im Vorjahr periodenfremde Erträge aus einer Dienstbarkeit in Höhe von T€ 360.

1.10 Personalaufwand


Der Personalaufwand gliedert sich in:

2023/2024 2022/2023
T€ T€
Löhne und Gehälter 69 66
Aufwendungen für Altersversorgung 7 33
76 99


Die Aufwendungen für Altersversorgung resultieren aus den erteilten Pensionszusagen an die Vorstandsmitglieder der Hornbach Immobilien AG.

1.11 Sonstige betriebliche Aufwendungen


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 13).

1.12 Erträge aus Beteiligungen


Die Erträge aus Beteiligungen betreffen verbundene Unternehmen und resultieren aus einer Ausschüttung der HORNBACH Imobiliare SRL, Domnesti (Rumänien), in Höhe von 12,1 Mio. €.

1.13 Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens


Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen ausschließlich verbundene Unternehmen.

1.14 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge


Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen resultieren T€ 516 (Vj. T€ 197) aus verbundenen Unternehmen,

1.15 Zinsen und ähnliche Aufwendungen


Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren T€ 374 (Vj. T€ 178) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

1.16 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag


Nach dem Bilanzstichtag 29. Februar 2024 bis zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der HORNBACH Immobilien AG von wesentlicher Bedeutung sind.

1.17 Vorstand


Mitglieder des Vorstands waren im Geschäftsjahr 2023/2024:


Manfred Kummer Sprecher Leiter Immobilienentwicklung bei der HORNBACH Baumarkt AG


Philipp Bauer Leiter Konzerncontrolling, Loss Prevention und Versicherungen bei der HORNBACH Baumarkt AG


Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023/2024 betragen T€ 76 (Vj. T€ 99). Hierbei handelt es sich um feste Gehaltsbestandteile in Höhe von T€ 69 sowie Aufwendungen für die Dotierung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 7 (siehe Anmerkung 1.10). Es bestehen entsprechende Wertguthaben.

1.18 Aufsichtsrat


Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2023/2024:


Albrecht Hornbach Vorsitzender Vorsitzender des Vorstands der HORNBACH Management AG


Karin Dohm Mitglied des Vorstands der HORNBACH Baumarkt AG Mitglied des Vorstands der HORNBACH Management AG


Erich Harsch Vorsitzender des Vorstands der HORNBACH Baumarkt AG Mitglied des Vorstands der HORNBACH Management AG


Für den Aufsichtsrat sind - wie im Vorjahr - weder feste noch erfolgsbezogene Bezüge angefallen.


Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/2024 - wie im Vorjahr - keine Mitarbeiter.


Der Jahresabschluss 2023/2024 der Hornbach Immobilien AG wird in den Konzernabschluss der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA, Neustadt/Weinstraße, (kleinster Kreis von Unternehmen), dieser wiederum in den Konzernabschluss der HORNBACH Management AG, Annweiler am Trifels (größter Kreis von Unternehmen), einbezogen. Die Konzernabschlüsse der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA und HORNBACH Management AG werden im Unternehmensregister offen gelegt. Die Hornbach Immobilien AG ist dadurch gemäß § 291 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit.

 

Bornheim bei Landau/Pfalz, 14. Mai 2024

Hornbach Immobilien AG

Der Vorstand

Manfred Kummer

Philipp Bauer


LAGEBERICHT

Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell


Die geschäftlichen Aktivitäten der HORNBACH-Gruppe können grundsätzlich in zwei Bereiche unterteilt werden: das Handelsgeschäft sowie das Immobiliengeschäft.


Die Handelsaktivitäten sind primär im Teilkonzern HORNBACH Baumarkt AG, in dem der europaweite Do-it-yourself-Einzelhandel (DIY) mit Bau- und Gartenmärkten sowie der DIY-Onlinehandel gebündelt sind, und im Teilkonzern HORNBACH Baustoff Union GmbH (regionaler Baustoffhandel) angesiedelt.


Die HORNBACH Immobilien AG und deren Tochtergesellschaften sind im Immobiliengeschäft der Gruppe tätig. Sie entwickeln im Wesentlichen Einzelhandelsimmobilien für die operativen Gesellschaften im HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzern. Der überwiegende Teil wird konzernintern zu marktüblichen Bedingungen vermietet. Von den Mieterträgen des HORNBACH Immobilien AG Teilkonzerns im Geschäftsjahr 2023/24 in Höhe von 89,1 Mio. € entfielen - wie im Vorjahr - 98% auf die Vermietung von Objekten innerhalb des Gesamtkonzerns.


Ein Teil des erheblichen Immobilienbesitzes der HORNBACH Gruppe befindet sich im Eigentum der HORNBACH Immobilien AG und ihrer Tochtergesellschaften. Hierbei handelt es sich überwiegend um Einzelhandelsimmobilien, die primär von den operativen Einheiten im Konzern genutzt werden. Zum Bilanzstichtag 29. Februar 2024 standen 26% der insgesamt im Einzelhandel genutzten Verkaufsflächen (Bau- und Gartenmärkte) im Eigentum des Teilkonzerns Hornbach Immobilien AG. Die Schwestergesellschaft HORNBACH Baumarkt AG hält direkt und indirekt weitere 36% der Verkaufsflächen im Eigentum.


Die Aktivitäten auf dem Immobiliensektor der HORNBACH Gruppe sind aus der geschäftspolitischen Entscheidung heraus entstanden, dass rund die Hälfte der Verkaufsfläche, auf der Einzelhandel betrieben wird, im Eigentum des Konzerns stehen sollte. Vor diesem Hintergrund wurde im Laufe der Jahre ein Team von Spezialisten auf dem Gebiet der Immobilienentwicklung aufgebaut. Von der Grundstückssuche über die Bearbeitung der komplexen Genehmigungsverfahren bis hin zu Bauplanung sowie Vergabe und Überwachung der Baudurchführung werden alle Anforderungen der Immobilienentwicklung - national und international - kompetent abgedeckt. Dieses über die Jahre gewonnene Know-how ist zu einem entscheidenden strategischen Wettbewerbsvorteil für HORNBACH geworden. Die Spezialisten für die Standortentwicklung sowie die mit der Bauplanung, Baudurchführung und der Einrichtung neuer Märkte betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Teilkonzern der HORNBACH Baumarkt AG beschäftigt und arbeiten auch im Auftrag der Schwestergesellschaft HORNBACH Immobilien AG.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1 Rahmenbedingungen in Europa


Die europäische Wirtschaft hat im Jahr 2023 vor dem Hintergrund steigender Lebenshaltungskosten, schwacher Auslandsnachfrage und der Straffung der Geldpolitik an Dynamik verloren. Zudem sorgte der anhaltende Krieg in der Ukraine und die Eskalation der Konflikte im Nahen Osten für erhöhte Unsicherheit. Die Angriffe auf Handelsschiffe im Suez-Kanal beeinträchtigten den globalen Handel und haben seit Beginn des Jahres 2024 steigende Transportkosten für Importe aus Asien zur Folge.


Die Zentralbanken in Europa und den USA reagierten auf die anhaltend hohe Inflation wie auch bereits in 2022 mit weiteren Leitzinserhöhungen. Die Europäische Zentralbank hob den Hauptrefinanzierungssatz von 3,0% zu Beginn des Geschäftsjahres auf zuletzt 4,5% (14.9.2023) an. Angesichts der in der zweiten Jahreshälfte rückläufigen Inflationsraten und der Erwartung wieder sinkender Zinsen haben sich die Umlaufrenditen an den Kapitalmärkten jedoch im Jahresverlauf stabilisiert.


Insgesamt ist die europäische Wirtschaft (EU 27) im Kalenderjahr 2023 nach Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) nur geringfügig um 0,4% gewachsen (Vj. +3,4%). In allen neun europäischen Ländern des HORNBACH Geschäftsgebiets reduzierte sich das Wirtschaftswachstum signifikant gegenüber dem Vorjahr und war zum Teil negativ. Der private Konsum wuchs um 0,3% (Vj. +4,0%). Positive Entwicklungen gab es hingegen bei der Inflation. Die durchschnittliche Inflationsrate (HVPI) belief sich in der EU27 im Kalenderjahr 2023 auf 6,4 % (Vj. 9,2%). In den Ländern des HORNBACH Geschäftsgebiets ergab sich dabei eine weite Spreizung zwischen 2,3% (Vj. 2,7%) in der Schweiz und 12,0% (Vj. 14,8%) in Tschechien.


Die Produktion im Baugewerbe in der EU27 entwickelte sich im Jahr 2023 unterdurchschnittlich mit +0,1 % (Vj. +2,6 %) - ebenfalls mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen in den Ländern des HORNBACH Geschäftsgebiets. In Deutschland, Luxemburg, Österreich, Schweden, der Schweiz und Tschechien war die Produktion im Baugewerbe rückläufig; das Baugewerbe in den Niederlanden, Rumänien und der Slowakei verzeichnete dagegen Zuwächse.


Das Einzelhandelsvolumen im Nicht-Nahrungsmittelsektor (ohne Motorkraftstoffe) ging im Jahr 2023 in der EU27 um 0,9% zurück (Vj. +3,2%). Bezogen auf das HORNBACH Geschäftsgebiet war der Nicht-Nahrungsmittel-Einzelhandel in Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Tschechien, der Slowakei und Schweden rückläufig, während Rumänien und Luxemburg Zuwächse erzielten. Der nominale Bruttoumsatz im Do-it-yourself-Einzelhandel (DIY) sank nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Kalenderjahr 2023 in Deutschland um 3,1% (Vj. +7,8%), in Österreich um 3,2% (Vj. +4,2%), in Tschechien um 5,9% (Vj. +10,4%) und in der Schweiz um 4,9% (Vj. -5,2%). In den Niederlanden stieg der nominale DIY-Bruttoumsatz um 4,4% (Vj. +13,6%). Für die übrigen Länder des HORNBACH Geschäftsgebiets lagen keine GfK-Daten vor.

Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und Inflation im HORNBACH Geschäftsgebiet

Prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal bzw. Vorjahr Inflation (HVPI)
Quelle: Eurostat (Angaben bezogen auf Kalenderjahr) 1. Quartal 2023 2. Quartal 2023 3. Quartal 2023 4. Quartal 2023 Kalenderjahr 2023 Kalenderjahr 2023
Deutschland -0,1 0,1 -0,3 -0,2 -0,3 6,0
Luxemburg -1,3 -0,5 -2,1 -0,6 -1,1 2,9
Niederlande 2,0 -0,1 -0,5 -0,7 0,1 4,1
Österreich 1,8 -1,5 -1,7 -1,4 -0,8 7,7
Rumänien 1,0 2,9 3,5 1,1 2,1 9,7
Slowakei 0,9 1,3 1,2 1,3 1,1 11,0
Schweden 1,4 -0,2 -1,0 -0,1 -0,2 5,9
Schweiz 1,5 0,4 0,4 0,6 0,7 2,3
Tschechische Republik -0,2 -0,1 -0,6 0,2 -0,3 12,0
EU27 1,2 0,6 0,1 0,2 0,4 6,4

1.1 Rahmenbedingungen in Deutschland

1.1.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld


Die deutsche Wirtschaft verzeichnete dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zufolge im Kalenderjahr 2023 einen Rückgang des BIP um 0,3% (Vj. +1,8%). Der private Konsum ging im gleichen Zeitraum preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr zurück. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2%). Nominal stiegen die Konsumausgaben inflationsbedingt um 5,5%. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte erhöhte sich im Jahr 2023 aufgrund von Gehaltssteigerungen mit 5,9% etwas stärker als die Konsumausgaben.

1.1.2 Bautätigkeit und Baugewerbe


Hohe Baupreise und gestiegene Zinsen belasteten die Bauwirtschaft in Deutschland - insbesondere den Wohnungsbau. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) stieg das Wohnungsbauvolumen im Jahr 2023 zwar inflationsbedingt um 5,5% (Vj. +11,8%). Real ergab sich jedoch im zweiten Jahr in Folge mit -2,3% ein Rückgang (Vj. -2,6%). Die für die Baumarktbranche relevanten Modernisierungen im Gebäudebestand wuchsen nominal um 7,0% (Vj. +13,0%), gingen jedoch real ebenfalls zurück (2023: -0,7%, Vj. -1,4%).


Die Kosten für Baumaterialien erhöhten sich nach Angaben des statistischen Bundesamts vor allem bei mineralischen Baustoffen wie Zement oder Bausand. Deutliche Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahr ergaben sich dagegen bei Materialien aus Holz und aus Stahl.

1.1.3 Einzelhandel und DIY


Nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) wuchs der Netto-Gesamtumsatz im deutschen Einzelhandel im Kalenderjahr 2023 um nominal 2,9% auf 649,1 Mrd. € (Vj. 631,9 Mrd. €). Real ergab sich ein Minus von 3,4% (Vj. -0,8%). Der Onlinehandel (E-Commerce) ging um 0,4% auf 84,2 Mrd. € zurück (Vj. 84,5 Mrd. €) bzw. real um 3,9% (Vj. -6,9%). Damit hatten die Onlineumsätze im Jahr 2023 einen Anteil von 13,0% (Vj. 13,5%) am gesamten Einzelhandelsvolumen.


Der DIY-Branchenverband BHB und die GfK meldeten einen Rückgang der Bruttoumsätze der großflächigen Baumärkte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 1.000 qm im Kalenderjahr 2023 um nominal 3,1% auf 21,2 Mrd. € (Vj. 21,9 Mrd. €). Flächenbereinigt - das heißt ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen, Schließungen oder wesentlichen Umbaumaßnahmen - verzeichnete die Branche ein Minus von 3,4%. Die Bruttoumsätze der kleinflächigen Baumärkte (bis 1.000 qm Verkaufsfläche) gingen nach vorläufigen Zahlen auf rund 4,3 Mrd. € zurück. Damit sank das Marktvolumen aller Bau- und Heimwerkermärkte im Kalenderjahr 2023 um 4,2% auf 25,5 Mrd. €.


Die E-Commerce-Umsätze mit Heimwerker-, Baustoff- und Gartensortimenten über die Onlineshops der stationären Händler, den Versandhandel und die reinen Onlinehändler in Deutschland gingen im Kalenderjahr 2023 nach vorläufigen Zahlen um 4,9% auf brutto 5,3 Mrd. € zurück (Vj. 5,6 Mrd. €). Die darin enthaltenen stationär tätigen Baumarktunternehmen verbuchten einen Rückgang ihrer Onlineumsätze um 2,3% auf 1,2 Mrd. €.

Geschäftsentwicklung


Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren der HORNBACH Immobilien AG sind die Mieterträge sowie das bereinigte EBIT und das Ergebnis nach Steuern. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Entwicklung der Leistungsindikatoren auf Ebene des HORNBACH Immobilien AG Konzerns geplant und gesteuert wird.


Das bereinigte EBIT ist das Ergebnis unbeeinflusst von Zinsen und Steuern (EBIT), bereinigt um nicht-operative Ergebniseffekte. Bei der Bereinigung werden nicht-operative Aufwendungen dem EBIT hinzugerechnet (Beispiele: außerplanmäßige Abschreibungen auf Nutzungsrechte, Immobilien). Nicht-operative Erträge werden vom EBIT abgezogen (Beispiele: Erträge aus der Veräußerung von Immobilien, Erträge aus Wertaufholungen auf in Vorjahren wertberichtigte Vermögenswerte).

Vergleich des tatsächlichen Geschäftsverlaufs mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf


Für das Geschäftsjahr 2023/24 wurde im HORNBACH Immobilien AG Konzern ein Anstieg der Mieterträge um ca. 10% gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die Mieterträge der HORNBACH Immobilien AG waren auf dem Niveau des Vorjahres (50,9 Mio. €) geplant. Mit dem Anstieg der Mieterträge im Konzern um 8,0% sowie leicht gestiegenen Erlösen der HORNBACH Immobilien AG in Höhe von 51,8 Mio. € wurde das Ziel im Konzern nahezu erreicht, in der HORNBACH Immobilien AG leicht übertroffen.


In Bezug auf die Ertragsentwicklung des HORNBACH Immobilien AG Konzerns gingen wir davon aus, dass das bereinigte EBIT sowie das Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2023/24 über dem Niveau des Vorjahres liegen. Entsprechend der Erwartungen stieg das bereinigte EBIT im HORNBACH Immobilien AG Konzern um 13,4% auf 63,3 Mio. € (Vj. 55,8 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern im HORNBACH Immobilien AG Konzern erhöhte sich um 7,1 % auf 55,2 Mio. € (Vj. 51,5 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern der HORNBACH Immobilien AG erhöhte sich auf 51,0 Mio. € (Vj. 37,2 Mio. €).

Ertragslage


Im Berichtsjahr betragen die Umsatzerlöse 51,8 Mio. € (Vj. 51,0 Mio. €). Den leicht erhöhten Mieterträgen in Höhe von 51,8 Mio. € (Vj. 50,9 Mio. €) standen gegenläufig leicht gesunkene Erlöse aus dem Verkauf nicht betriebsnotwendiger Grundstücke in Höhe von ca. 0,0 Mio. € (Vj. 0,2 Mio. €) gegenüber. Die ausgewiesenen Umsatzerlöse betreffen mit 49,2 Mio. € (Vj. 48,3 Mio. €) Mieterträge aus der Vermietung von Objekten im HORNBACH Konzern. So waren zum Bilanzstichtag 30 Bau- und Gartenmärkte mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 332.894 qm an die HORNBACH Baumarkt AG vermietet. Davon befinden sich 29 Bau- und Gartenmärkte mit 327.372 qm im Eigentum der HORNBACH Immobilien AG. Ein Bau- und Gartenmarkt (5.522 qm) ist angemietet. In Neustadt an der Weinstraße sind Büroflächen an Dritte sowie an Schwestergesellschaften vermietet. In Bornheim bei Landau sind Ladenflächen eines Fachmarktzentrums an verschiedene externe Filialisten vermietet.


Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich auf 0,0 Mio. € (Vj. 0,4 Mio.€). Die Abschreibungen auf Sachanlagen beliefen sich auf 5,4 Mio. € (Vj. 5,5 Mio. €). Im laufenden Geschäftsjahr ergab sich ein Beteiligungsergebnis in Höhe von 12,1 Mio. € (Vj. keine Ausschüttungen). Das negative Zinsergebnis liegt mit einem Betrag in Höhe von -0,9 Mio. € unter dem Vorjahresniveau (- 0,6 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Wesentlichen aufgrund gesunkener Instandhaltungsaufwendungen und Ingenieurdienstleistungen von 5,6 Mio. € auf 4,2 Mio. €.


Nach Abzug von Betriebskosten, Personalaufwand und sonstigen betrieblichen Aufwendungen einschließlich Fremdmieten sowie Finanzierungskosten verbleibt ein Ergebnis nach Steuern von 51,0 Mio. € (Vj. 37,2 Mio. €). Auf Basis des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde nach Abzug der sonstigen Steuern (Grundsteuer) ein Betrag in Höhe von 49,9 Mio. € (Vj. 36,2 Mio. €) an die Muttergesellschaft abgeführt.

Vermögenslage


Die Bilanzsumme wird mit 207,5 Mio. € um 13,2 Mio. € oder 6,0% unter dem Niveau des Vorjahres (220,7 Mio. €) ausgewiesen. Dabei reduzierte sich das Anlagevermögen um 2,6 Mio. € von 204,1 Mio. € auf 201,5 Mio. €. Der Buchwert des Sachanlagevermögens verringerte sich um 2,3 Mio. € von 140,5 Mio. € auf 138,2 Mio. €. Dabei stehen Anlagenzugängen in Höhe von 3,1 Mio. € Abschreibungen in Höhe von 5,4 Mio. € gegenüber. Die Finanzanlagen beliefen sich auf 63,3 Mio. € (Vj. 63,6 Mio. €).


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von 7,6 Mio. € auf 4,2 Mio. € zurückgegangen. Der Rückgang resultiert i.W. aus der Rückführung kurzfristiger Verrechnungsforderungen im Rahmen des konzerninternen Zahlungsverkehrs. Die flüssigen Mittel gingen von 9,0 Mio. € auf 1,6 Mio. € zurück. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 29. Februar 2024 - infolge des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA und der bereits vollständig dotierten gesetzlichen Rücklage -unverändert 138,7 Mio. €. In Relation zur reduzierten Bilanzsumme steigt die Eigenkapitalquote von 62,8% im Vorjahr auf 66,8%.

Finanzlage


Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken auf 41,4 Mio. € (Vj. 46,4 Mio. €).


Das Eigenkapital in Höhe von 138,7 Mio. € deckt 69% (Vj. 68%) des Anlagevermögens.


Die Verbindlichkeiten gingen um 12,3 Mio. € auf 68,1 Mio. € zurück (Vj. 80,4 Mio. €). Dies resultiert zum einen aus der Reduktion der Bankverbindlichkeiten um 5,0 Mio. € auf 41,4 Mio. € und zum anderen aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, der insbesondere auf die reduzierte Ergebnisabführung zurückzuführen ist, um 7,8 Mio. € auf 24,9 Mio. €. Die Finanzierung der HORNBACH Immobilien AG erfolgt zum Stichtag im Wesentlichen durch externe Hypothekendarlehen in Höhe von 41,4 Mio. € sowie im Rahmen des konzerninternen Cashpoolings in Höhe von 24,9 Mio. €.

Gesamtbeurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage


Das Ertragsniveau der HORNBACH Immobilien AG im Geschäftsjahr 2023/24 liegt deutlich über dem Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Ausschüttungen der Tochtergesellschaften. Auf Ebene des rein operativen Betriebs liegt das Ertragsniveau im Wesentlichen bedingt durch niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen leicht über Vorjahr. Die Bilanzsumme ging im Stichtagsvergleich zum 29. Februar 2024 im Wesentlichen wegen geringerer Verbindlichkeiten von 220,7 Mio. € auf 207,5 Mio. € zurück. Die Eigenkapitalquote steigt von 62,8% auf 66,8% und liegt damit weiterhin auf hohem Niveau. Die wirtschaftliche Lage der HORNBACH Immobilien AG stellt sich im Geschäftsjahr 2023/24 insgesamt gut dar.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung


HORNBACH geht bei der Planung und Beurteilung der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung von Annahmen und Schätzungen aus, die aus heutiger Sicht die höchste Wahrscheinlichkeit aufweisen. Diese Planungen und Zukunftsaussagen sind naturgemäß mit Unsicherheiten und Risiken behaftet, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse im positiven wie im negativen Sinne wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen.


Die Chancen und Risiken der Geschäftsentwicklung der HORNBACH Immobilien AG sind eng an die Perspektiven geknüpft, die sich dem Geschäftsmodell der Bau- und Gartenmärkte im In- und Ausland bieten. Dabei sind gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklungsfaktoren zu berücksichtigen. Mittel- und langfristig wirken sich diese Faktoren nach unserer Einschätzung positiv auf die künftige Umsatz- und Ertragsentwicklung der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte aus. Vor diesem Hintergrund erschließt sich die HORNBACH Immobilien AG mit dem Abschluss langfristiger Mietverträge mit der HORNBACH Baumarkt AG nachhaltige Ertragsquellen.

Risikomanagement


Der Vorstand der HORNBACH Immobilien AG bekennt sich zu einer risikobewussten Unternehmensführung, bei der die Sicherung des Fortbestands des Gesamtunternehmens immer höchste Priorität hat. Im Konzern der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA wurden risikopolitische Grundsätze verabschiedet, die für alle Konzernunternehmen verbindlich sind.


Die Erzielung wirtschaftlicher Erfolge ist notwendigerweise mit Risiken verbunden. Jedoch darf keine Handlung oder Entscheidung ein existenzielles Risiko nach sich ziehen. Unternehmerische Risiken müssen durch eine angemessene Verzinsung auf das eingesetzte Kapital prämiert werden. Nicht vermeidbare Risiken müssen -soweit wirtschaftlich sinnvoll - versichert werden. Restrisiken müssen mit dem Instrumentarium des Risikomanagements gesteuert werden. Innerhalb der HORNBACH Immobilien AG existiert eine Vielzahl von Instrumenten der Risikofrüherkennung und Risikoüberwachung. Das Rechnungswesen ist hochentwickelt und ermöglicht ein detailliertes und zeitnahes Berichtswesen. Konsolidierte Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen werden monatlich erstellt und dem Vorstand vorgelegt. Das Berichtswesen wird ergänzt durch aussagefähige Kennziffern sowie Abweichungsanalysen und Erläuterungen durch das Controlling.


Die Unternehmensplanung wird sorgfältig und detailliert erstellt und dient der Erfolgsmessung in allen Unternehmensbereichen. Bedeutende Investitionsentscheidungen werden mit Hilfe von dynamischen Investitionsrechnungen und Sensitivitätsanalysen gründlich vorbereitet. Konzernübergreifende Investitionsentscheidungen werden im Expansionsausschuss, der sich aus Vorstandsmitgliedern und Mitarbeitern der HORNBACH Baumarkt AG, der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA - vertreten durch den Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin HORNBACH Management AG - und der HORNBACH Immobilien AG zusammensetzt, entschieden.


Die HORNBACH Immobilien AG ist eingebettet in ein konzernweit bestehendes Risikomanagementsystem, das ein integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung ist. Es setzt sich dabei aus den zentralen Bestandteilen Risikofrüherkennung, Controlling- und Planungsprozesse, dem Berichtswesen sowie einem Internen Kontrollsystem (IKS) zusammen. Es wird kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert.

Risiken


Die HORNBACH Immobilien AG ist primär dem unmittelbaren Risiko von Mietausfällen ausgesetzt, die bei einer anhaltend schlechten Geschäftsentwicklung im Konzernkreis der HORNBACH Baumarkt AG regional und überregional möglich sind. Überdies trägt die HORNBACH Immobilien AG auch Standortrisiken. So können Investitionen in nicht geeignete Standorte erheblichen negativen Einfluss auf das Wachstum der Gesellschaft haben. Zur Risikominimierung werden deshalb Investitionen in neue Standorte auf der Grundlage von detaillierten Marktforschungsanalysen vorbereitet. Ferner bestehen im Wesentlichen Risiken aus der Verwertung nicht betriebsnotwendiger Grundstücke durch Mindererlöse aus der Veräußerung sowie generelle Risiken bei der externen Finanzierung über den Kapitalmarkt. Mittelbar ist die HORNBACH Immobilien AG von den Risiken der einzelnen Konzerngesellschaften der HORNBACH Gruppe betroffen.


Insgesamt liegen für die HORNBACH Immobilien AG keine bestandsgefährdenden sowie entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken zum Bilanzstichtag vor.

Chancen

Baukonjunktur


Das Bauen im Bestand (Sanierungs-, Modernisierungs- bzw. Renovierungsmarkt) ist für die Geschäftsentwicklung der Bau- und Gartenmärkte von herausgehobener Bedeutung. Wachstumstreiber sind unter anderem der Investitionsbedarf aufgrund der Altersstruktur der Immobilien, die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und das barrierefreie Umbauen.

Verbrauchertrends


Der verstärkte Fokus auf das eigene Zuhause und der Trend zum Homeoffice könnte im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten auch zu einem höheren Bedarf an Sortimenten für Bau- und Heimwerkerprojekten führen. HORNBACH profitiert zudem stärker als andere stationäre Baumarktketten von dem Trend zum Online-Shopping. Chancen bietet darüber hinaus die Ausweitung von nachhaltigen Produktsortimenten.

Neue Kundengruppen


Der europäischen DIY-Markt ist geprägt von einer Vielzahl unterschiedlicher Vertriebsformen. Durch entsprechende Kundenorientierung und Fachhandelskonzepte können Baumarktbetreiber zusätzliche Marktanteile zu Lasten der anderen Vertriebsformen gewinnen. Vielversprechende Wachstumschancen sehen wir auch im Marktsegment des sogenannten Do-it-for-me (DIFM)-Kunden, auch im Zusammenhang mit der alternden Bevölkerung in Deutschland und anderen Teilen Europas.

Digitalisierung


Der HORNBACH Baumarkt AG Konzern treibt die Digitalisierung des Geschäftsmodells sowie die Transformation zum Interconnected Retail konsequent voran. Dank dieser Anstrengungen haben wir unsere Wettbewerbsposition innerhalb der DIY-Branche nachhaltig gestärkt und das gesamte Unternehmen zukunftsfähig ausgerichtet. Von der Digitalisierung der Marktorganisation, im Verkauf sowie der Verzahnung mit dem Einkauf und der Logistik versprechen wir uns nachhaltig positive Effekte für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Konzern.

Expansion in Europa


Die Expansion ins europäische Ausland bietet uns auch in Zukunft zusätzliche Wachstumsperspektiven durch ein höheres Umsatzpotenzial, eine höhere Rentabilität sowie eine bessere Streuung von regionalen Marktrisiken. Die Internationalisierung des Konzerneinkaufs sichert uns zudem einen breiten Zugang zu den globalen


Beschaffungsmärkten sowie die strategische und langfristige Partnerschaft mit den Lieferanten und der Industrie.

PROGNOSEBERICHT


Die Aussichten für die Geschäftsentwicklung der HORNBACH Immobilien AG und ihrer Tochtergesellschaften sind aufgrund des Geschäftsmodells unmittelbar an die Perspektiven der Geschäftstätigkeit der operativen Schwestergesellschaft HORNBACH Baumarkt AG sowie des Konzerns der HORNBACH Baumarkt AG geknüpft. Daher prägen die Aussagen des Konzernkreises der HORNBACH Baumarkt AG zu den erwarteten Entwicklungen im Prognosezeitraum 2024/2025 (1. März 2024 bis 28. Februar 2025) auch den Prognosebericht der HORNBACH Immobilien AG.

Prognose der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen


Von zentraler Bedeutung für die Geschäftsaussichten der HORNBACH Immobilien AG ist die künftige Entwicklung der Konsumnachfrage sowie der Bau- und Renovierungstätigkeit in den Ländern, in denen wir operativ tätig sind. Überdies können sich außergewöhnliche Witterungsverhältnisse empfindlich auf das Konsumverhalten und unser Saisongeschäft auswirken, wenngleich diese Einflussgröße in der Vorausplanung nicht abgebildet werden kann. Ferner können wirtschaftliche und politische Krisen die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens erheblich beeinflussen.


Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute (Gemeinschaftsdiagnose) erwarteten zum Zeitpunkt der Berichterstellung für die EU27 einen leichten Anstieg der Wirtschaftsleistung von 0,9% im Kalenderjahr 2024 (Vj. 0,5%) sowie eine nachlassende Inflation 2,5% (Vj. 6,0%). Höhere Reallöhne sollten den privaten Konsum stärken und die Konjunktur im Jahresverlauf beleben. Ein kräftiger Aufschwung wird jedoch aufgrund der weiterhin hohen Energiekosten in Europa nicht erwartet. Für den Euroraum zeichnet sich ab dem Frühsommer eine Zinswende ab. Die Institute gehen davon aus, dass die EZB die Leitzinsen ab Juni stufenweise bis zum Frühjahr 2025 auf 2,15% (Hauptrefinanzierungssatz) senkt.


Für den europäischen Bausektor rechnet die ING Bank mit einem leichten Rückgang des Produktionsvolumens (-0,5%) und der Neubauvolumina. Der Renovierungssektor (einschließlich Energieeffizienzmaßnahmen) sollte dagegen von einem strukturellen Anstieg der Nachfrage profitieren.


Für Deutschland erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute im Kalenderjahr 2024 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,1% (Vj. -0,3%) und eine rückläufige Inflation in Höhe von 2,3% (Vj. 5,9%). Die insgesamt robuste Entwicklung am Arbeitsmarkt wirkt konjunkturstabilisierend, insbesondere mit Blick auf den privaten Konsum, der im laufenden Jahr um 0,9% (Vj. -0,8%) expandieren dürfte. Für die Wohnbauinvestitionen werden zunächst noch weitere Rückgänge erwartet, auch aufgrund der weiterhin hohen Finanzierungskosten. Mit einer Stabilisierung wird erst am Jahresende gerechnet.


Der DIY-Branchenverband BHB geht davon aus, dass das Bauen im Bestand, d.h. Renovieren, Sanieren, Reparieren, auch im laufenden Jahr Wachstumspotenziale bietet. Insbesondere Einstiegssortimente sowie innovative Produkte, die das Heimwerken auch für Laien einfacher und kostengünstiger machen, dürften 2024 an Bedeutung gewinnen.

Prognose der Geschäftsentwicklung 2024/25 der HORNBACH Immobilien AG


Die Aussagen zur erwarteten Entwicklung im Geschäftsjahr 2024/25 gründen sich auf die mittelfristige Unternehmensplanung des HORNBACH Immobilien AG Konzerns, die einen Planungshorizont von fünf Jahren hat und jährlich fortgeschrieben wird. Die Planung für die Geschäftsjahre 2024/25 bis 2028/29 und die darin integrierte Jahresplanung 2024/25 wurden im Februar 2024 vom Vorstand verabschiedet und fanden in der Aufsichtsratssitzung am 8. Februar 2024 die Zustimmung des Aufsichtsrats der Gesellschaft.


Für das Geschäftsjahr 2024/25 ist keine Markteröffnung unter dem Dach der HORNBACH Immobilien AG vorgesehen. Das geplante Investitionsvolumen des Teilkonzerns wird mit voraussichtlich 45,0 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert 2023/24 (21,5 Mio. €) liegen. Die Finanzierung ist vollständig aus dem operativen Cashflow geplant.


Die Mieterträge des HORNBACH Immobilien AG Konzerns (89,1 Mio. €) sowie der HORNBACH Immobilien AG (51,8 Mio. €) werden auf Vorjahresniveau geplant. Es sind keine wesentlichen Gewinne aus Immobilientransaktionen und Beteiligungserträge geplant. Im Budget für 2024/25 sind im Vergleich zum Vorjahr leicht fallende Betriebskosten veranschlagt. Wir rechnen im Geschäftsjahr 2023/24 für den Konzern mit einem bereinigten EBIT auf dem Niveau des Vorjahres (63,3 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern für den Konzern erwarten wir ebenfalls auf Vorjahresniveau 2023/24 (55,2 Mio. €). Wir erwarten für die HORNBACH Immobilien AG ein Ergebnis nach Steuern auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24 (51,0 Mio. €).

 

Bornheim bei Landau/Pfalz, 14. Mai 2024

HORNBACH Immobilien AG

Der Vorstand

Manfred Kummer

Philipp Bauer


BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Hornbach Immobilien Aktiengesellschaft, Bornheim/Pfalz

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der Hornbach Immobilien Aktiengesellschaft, Bornheim/Pfalz, - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hornbach Immobilien Aktiengesellschaft, Bornheim/Pfalz, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 29. Februar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.


Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 14. Mai 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steffen Schmidt
Wirtschaftsprüfer

Patrick Wendlandt
Wirtschaftsprüfer


Bericht des Aufsichtsrats

Einleitung


Der Aufsichtsrat der HORNBACH Immobilien AG hat im Geschäftsjahr 2023/2024 die Geschäftsführung des Vorstands überwacht, beratend begleitet und sich regelmäßig über die Unternehmensplanung sowie über die Entwicklung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage informiert. Alle wesentlichen Geschäftsvorgänge wurden durch den Vorstand im Plenum erörtert. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand in regelmäßiger Verbindung mit dem Vorstand und wurde laufend über alle wichtigen Geschäftsvorfälle und die Entwicklung des Unternehmens informiert.

Sitzungen des Aufsichtsrats


Der Aufsichtsrat war in alle wesentlichen Entscheidungen eingebunden. Er trat im vergangenen Geschäftsjahr zu vier turnusmäßigen Sitzungen zusammen. Im Berichtszeitraum haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats an den Sitzungen in vollem Umfang teilgenommen.


Die Schwerpunkte der Beratungen im Plenum bildeten

die geprüften Jahresabschlüsse

die monatliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung

die Quartalsabschlüsse

die Umsatz- und Ertragsplanung sowie der Investitions- und Finanzplan

die Entwicklung einer Immobilien-Datenbank

Personalia


Im Geschäftsjahr 2023/2024 gab es keine Veränderungen in Vorstand und Aufsichtsrat.

Jahresabschluss


Der Jahresabschluss der HORNBACH Immobilien AG zum 29. Februar 2024 und der Lagebericht sind durch den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, die Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Deloitte wurde vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats im Namen des gesamten Aufsichtsrats mit Datum vom 6. September 2023 schriftlich mit der Abschlussprüfung beauftragt. Die Abschlüsse, der Lagebericht und die Prüfungsberichte wurden jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig ausgehändigt und in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 21. Juni 2024 in Gegenwart der Abschlussprüfer, die die Prüfberichte unterzeichnet haben, ausführlich besprochen. Die Abschlussprüfer berichteten über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und standen für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat stimmte dem Ergebnis der Prüfung zu.


Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der HORNBACH Immobilien AG zum 29. Februar 2024 sowie den Lagebericht selbst abschließend geprüft und keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis des Abschlussprüfers an. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.


Wir sprechen dem Vorstand für seinen geleisteten Einsatz und die erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr Dank und Anerkennung aus.


 

Bornheim, im Juni 2024

Der Aufsichtsrat

Albrecht Hornbach
Vorsitzender


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