Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 207200
Vorher
μ-Sen - Mikrosystemtechnik GmbHμ-Sen GmbH
Eingetragen
23.7.1998
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von TurbinenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Mikrosensoren und Condition Monitoring (Zustandsüberwachungs-) Systemen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Holger Fritsch
seit 6.4.2009
Geschäftsführer
Thomas Iwert
seit 9.5.2006
Geschäftsführer
Steffen Dr. Biehl
seit 9.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
18.08%
18.08%
9.60%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 8 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG
Germany
18.000 €
40.18%
S****** B****
8.100 €
18.08%
T***** I****
8.100 €
18.08%
U** B******
4.300 €
9.60%
P**** S*****
4.300 €
9.60%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bachmann Monitoring GmbH

Rudolstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Bachmann Monitoring GmbH ist ein auf Condition Monitoring Systeme (CMS), Messtechnik und Remote-Dienstleistungen spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Rudolstadt (Thüringen) sowie an den Standorten Magdeburg, Osterrönfeld, Bremen, Bochum und Halle/Saale vertreten. Im Portfolio bietet Bachmann Monitoring GmbH komplett zertifizierte Lösungen für Condition Monitoring und Structural Health Monitoring von Hardware über Software, Remote Monitoring, Reporting und Service bis zu akkreditierten Schulungen. In der DNV -zertifizierten Remote Monitoring Zentrale werden durch hochqualifiziertes und erfahrenes Personal weltweit hunderte Maschinen und Anlagen überwacht.

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Fehlerfrüherkennung an Maschinen und Anlagen verlassen sich OEMs und Betreiber auf umfassende, sichere und maßgeschneiderte Lösungen der Bachmann Monitoring GmbH. Die Geschäftsbereiche der Bachmann Monitoring GmbH gliedern sich in "CMS Wind", "CMS Industrie/Marine" und "Remote Monitoring".

Die Bachmann Monitoring GmbH steht zu 100 % im Eigentum der Bachmann electronic GmbH in Feldkirch/Österreich und ist in den Konzernabschluss der Bachmann Holding GmbH in Feldkirch/Österreich eingebunden.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut der Prognose wird das weltweite BIP im Jahr 2024 um rund 3,1 % gegenüber dem Vorjahr wachsen. Für das Jahr 2025 wird das weltweite Wirtschaftswachstum auf rund 3,2 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert.

(Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/)

Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt.

(Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/jahresgutachten-2023.html)

Durch die politischen Bemühungen kohlenstoffemissionsfreien Strom zu erzeugen und der aktuelle Fokus auf die Gewährleistung regionaler Energiesicherheit bieten sich für die Bachmann Monitoring GmbH Chancen trotz des wirtschaftlich herausfordernden Umfelds. Erneuerbare Energien gehören zu den wichtigsten Stromquellen in Deutschland und ihr Ausbau ist eine zentrale Säule der Energiewende. Die Energieversorgung soll klimaverträglicher werden und gleichzeitig unabhängiger vom Import fossiler Brenn-, Kraft- und Heizstoffe machen.

Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms an der Netzlast lag im Jahr 2023 bei 55,0 % (2022: 48,42 %). Den größten Beitrag dazu leisteten Windkraftanlagen - vor allem an Land. On- und Offshore-Anlagen kamen gemeinsam auf einen Anteil von 31,1 %. Photovoltaik deckte 12,1 % und Biomasse 8,4 %. Die übrigen 3,4 % entfielen auf Wasserkraft und sonstige Erneuerbare.

Insgesamt lag im Jahr 2023 die Erzeugung aus erneuerbaren Energien mit 251,2 TWh rund 7,5 % über dem Vorjahreswert von 233,7 TWh. Die Wind-Onshore-Erzeugung war mit 118,7 TWh etwa 18,0 % höher als im Vorjahr (100,6 TWh). Die Erzeugung aus Wind-Offshore-Anlagen lag mit 23,5 TWh um 4,9 % unter dem Vorjahreswert von 24,7 TWh. Die Einspeisung durch Photovoltaik blieb mit 55,2 TWh auf dem Niveau des Vorjahres (55,3 TWh). Die sonnenärmere Witterung nach dem Rekordjahr 2022 wurde dabei durch den starken Leistungszubau in 2023 kompensiert.

(Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/20240103_SMARD.html)

Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens 80 % des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Nach der Vollendung des Kohleausstiegs soll die Stromversorgung in Deutschland dann treibhausgasneutral sein. So sieht es das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz - kurz EEG 2023 - vor.

(Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/erneuerbare-energien.html)

Die Offshore-Windenergie leistet im Energiemix der Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Am 30. Juni 2023 waren in Deutschland 1.563 Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) mit einer Gesamtleistung von 8,4 GW in Betrieb. Durch die Ausbauziele der Bundesregierung (30 GW bis 2030, 70 GW bis 2045) wird sie zum Rückgrat der deutschen (Industrie-)Stromversorgung. Die ambitionierten Ziele bergen enorme Chancen wie auch Herausforderungen bei der Umsetzung.

(Quelle: https://www.offshore-stiftung.de/offshore-windenergie)

3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

2023 konnte die Bachmann Monitoring GmbH das umsatzstärkste Geschäftsjahr (2021) übertreffen. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Umsatzzuwachs von 13 % zu verzeichnen.

II. LAGE DES UNTERNEHMENS

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Bachmann Monitoring GmbH einen Nettoumsatz von T€ 11.020 (VJ T€ 9.761). Dies entspricht einer Steigerung von 13 % gegenüber dem Vorjahr, welche vorrangig im Geschäftsbereich CMS realisiert wurde.

Die Steigerung des Materialaufwandes konnte trotz des 6% höheren Hardwareumsatzes und der hohen Inflationsrate, welche sich bei den Einkaufspreisen widerspiegelte, aufgrund der sehr guten Leistungen der Logistik, auf 2 % im Vergleich zum Vorjahr begrenzt werden.

Der Materialaufwand stieg im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 4.838 (VJ T€ 4.750).

Der Personalaufwand erhöhte sich um 8 % auf T€ 4.288 im Vergleich zum Vorjahr, im Wesentlichen bedingt durch die erneute Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie, Personalrückstellungen sowie höhere, verpflichtende Aufwendungen im Bereich sonstige soziale Abgaben. Zudem wurden aufgrund der hohen Inflationsraten der Jahre 2022/23 höhere Gehaltssteigerungen als in den Vorjahren für die MitarbeiterInnen umgesetzt.

Die Höhe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig gesunken T€ 804 (VJ T€ 826).

Während sich die Ausgaben für Werbe- und Reisekosten durch wieder regelmäßig veranstaltete Messen und Kundenbesuche um 39% gestiegen sind, sanken die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen, Wertberichtungen auf Forderungen und verschiedene betriebliche Kosten.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei T€ 1.020 (VJ T€ 483) und somit 111 % über dem des Vorjahres. Die Gründe hierfür lagen hauptsächlich in dem gestiegenen Umsatz vor allem im Bereich der Dienstleistungen um 31 % im Vergleich zum Vorjahr bei weitgehend konstantem Materialaufwand und sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

2. Finanzlage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 beträgt der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (vereinfacht berechnet aus Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) bei der Bachmann Monitoring GmbH T€ 998 (VJ T€ 554). Damit konnten die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 125 finanziert werden.

Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode weist einen Wert von T€ 4.328 (VJ T€ 3.193) auf, sodass die Bachmann Monitoring GmbH ausreichende Flexibilität für weitere Investitionen besitzt.

Die außerbilanziellen Verpflichtungen liegen im Wesentlichen in zukünftige Mietzahlungen, mit einer Gesamtverpflichtung von T€ 131 und Leasingverträgen in Höhe von T€ 168 vor.

3. Vermögenslage

Die Zugänge im Anlagevermögen in Höhe von T€ 125. betreffen hauptsächlich die Anschaffung neuer IT-Technik, die Anschaffung einer Klimaanlage sowie den Kauf eines Fahrzeuges.

Das Netto-Umlaufvermögen (Net Working Capital) sank um T€ 259 auf T€ 2.212 im Vergleich zum Vorjahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 5 % auf T€ 3.117 gesunken und bis auf eine Kautionsforderung von T€ 4 vollständig als kurzfristig einzustufen.

Die liquiden Mittel sind um T€ 1.135 auf T€ 4.328 gestiegen und betragen rd. 54 % der Bilanzsumme von T€ 8.054

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von T€ 279 im Vorjahr auf T€ 420 im Berichtsjahr und beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen.

Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beläuft sich auf T€ 6.966 (VJ T€ 6.183) und entspricht einer Eigenkapitalquote von 86,49 % (VJ 85,03%).

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Bachmann Monitoring GmbH durchschnittlich rund 60 (VJ 61) Mitarbeiter.

Der Fachkräftemangel in einzelnen Bereichen wird für Unternehmen der Technologiebranche zunehmend herausfordernder. Neben laufenden Entwicklungsmaßnahmen, die sich aus Ziel- und Feedbackgesprächen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern ergeben haben, werden gezielt Maßnahmen abgeleitet. Diese werden mit der HR-Abteilung der Mutterfirma Bachmann electronic GmbH regelmäßig abgeglichen.

Im Bereich Führungskräfteentwicklung wurde weiterhin an der Etablierung einheitlicher Kommunikations- und Führungsstandards sowie einem nachhaltigen Wertebewusstsein gearbeitet.

Qualitätsmanagement

Qualität ist in allen betrieblichen Prozessen von übergeordneter Bedeutung. Die Bachmann Monitoring GmbH baut als globaler Anbieter auf umfassende Kenntnisse der Kundenanforderungen, Mitarbeiter-Kompetenz und -Know-how sowie der Orientierung an Qualitätsstandards.

Die Bachmann Monitoring GmbH verfügt über ein zertifiziertes Managementsystem nach ISO 9001:2015. Die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen hinsichtlich Wirksamkeit des implementierten Managementsystems bezog sich im Wesentlichen auf die neuen Anforderungen der gesetzlichen Normen.

Qualitätsfälle werden nach Vorgaben des kontinuierlichen Verbesserungsprozess detailliert analysiert, um daraus Maßnahmen abzuleiten, Fehler zu vermeiden und daraus entstandene Kosten so gering als möglich zu halten.

Arbeitsschutz- und Umweltmanagement

Ein wichtiges Unternehmensziel bei der Bachmann Monitoring GmbH ist der konsequente und vorausschauende Arbeits- und Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten.

Die Bachmann Monitoring GmbH hat daher ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) eingeführt, welches seit 2016 nach OHSAS18001 und seit 2019 nach ISO 45001 zertifiziert ist.

Die täglichen Toolboxmeetings der operativen Kräfte, regelmäßig stattfindende interne Audits und Managementreviews sowie eine offene Kommunikationskultur helfen uns, mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennen zu können und unsere Zielstellung des unfallfreien Arbeitens erfüllen zu können.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein wirksames Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 eingeführt und im zweiten Quartal 2023 zertifiziert.

III. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Risikobericht

Allgemeines Risikomanagement

Die Bachmann Monitoring GmbH ist im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die ein systematisches und kontinuierliches Risikomanagement erfordern. Mit dem systematischen Erfassen, Bewerten und Managen von Risiken soll ein bewusster und transparenter Risikoumgang geschaffen werden. Risiken sollen frühzeitig erkannt werden, um proaktive, effektive und effiziente Steuerungsmaßnahmen setzen zu können. Der zentral gesteuerte und einheitliche Prozess beschränkt sich nicht nur auf finanzielle Risiken, sondern umfasst alle mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken. Die Reaktionsschnelligkeit in Risikosituationen soll erhöht werden, um einerseits die Bachmann Monitoring GmbH gezielt vor unvorhergesehenen Vermögensschäden und Ergebnisminderungen zu schützen, und andererseits, um das gesamte ökonomische Wachstumspotenzial ausschöpfen zu können. Gelebtes Risikomanagement stellt einen wesentlichen Wettbewerbsfaktor dar.

Im Zuge der Risikoanalyse werden wesentliche Risiken in den Geschäftsprozessen identifiziert, analysiert und bewertet. Für diese identifizierten und auch bewerteten Risiken werden in weiterer Folge durch die Risikoverantwortlichen und Risikoeigner adäquate Aktivitäten und Maßnahmen erarbeitet, um diesen Risiken gegenzusteuern und diese zu minimieren.

Aus heutiger Sicht sind keine substantiellen oder bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Absatz

Konjunktur- und Nachfrageschwankungen, veränderte politische Rahmenbedingungen im erneuerbaren Energiesektor, zunehmender Preisdruck insbesondere im sensitiven Betreibermarkt und den damit zusammenhängenden Risiken für unsere Finanz-, Vermögens- und Ertragslage begegnet die Bachmann Monitoring GmbH unter anderem dadurch, dass mögliche Frühwarnindikatoren am Markt fortlaufend überwacht werden und die Abhängigkeit vom Windenergiesektor durch eine Diversifikation in den Zielmärkten angestrebt wird.

So haben wir am beginnend im Jahr 2020 aber insbesondere in den letzten beiden Geschäftsjahren 2021 und 2022 erste Kleinserienabnahmen im industriellen Sektor (Vertikalmühlen, maritime Anwendungen) verzeichnen dürfen. Zudem gelang es uns, ein zweites SHM-Projekt für einen in 2024 zu errichtenden Offshore-Windpark zu akquirieren.

Für Kunden- und Entwicklungsprojekte hat die Bachmann Monitoring GmbH ein systematisches Projektmanagement etabliert. Eindeutige Projektmeilensteine und Überprüfungsstufen ("gates") während der Projektabwicklung sowie klar festgelegte Genehmigungsprozesse unterstützen, möglichst früh Projektrisiken zu erkennen und diesen mit gezielten Maßnahmen zu begegnen.

Beschaffung

Risiken im Beschaffungsbereich versucht die Bachmann Monitoring GmbH durch ein rollierendes Forecastsystem zu vermindern.

Betriebliche Risiken

Vor dem Hintergrund der allgemein gestiegenen Bedrohungen für die Informationssicherheit und das steigende Maß an Computerkriminalität hat die Bachmann Monitoring GmbH im Rahmen der zentralen Gruppenvorgaben unter anderem ein Programm für Informationssicherheit implementiert. Ziel ist die größtmögliche Absicherung gegenüber möglichen Hacker-Angriffen und damit verbundenen Risiken für die Informationssysteme, Netzwerke, Produkte, Lösungen und Dienstleistungen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Informationsmanagementsystem nach ISO 27001 implementiert, die Zertifizierung ist für Q1/2024 geplant. Hierbei wurden insbesondere die im Mutterhaus Bachmann electronic GmbH implementierten Maßnahmen und Prozesse übernommen.

Ebenso wird durch entsprechende Versicherungen für potenzielle Schadensfälle und Haftungsrisiken vorgesorgt, um negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermeiden bzw. zu minimieren.

Generell wird durch ein hoch qualitatives, internes Auditwesen auch Aspekten des Risikomanagements Rechnung getragen. Dadurch können die Ausfallsrisiken weiter minimiert, und ein kontinuierlicher Betrieb sichergestellt werden.

Finanzielle Risiken

In der Bachmann Monitoring GmbH ist das Kreditrisiko hauptsächlich auf operative Forderungen gegenüber Kunden zurückzuführen, dem mit einem effizienten Debitorenmanagement entgegengewirkt wird.

Die Kredit- und damit Ausfallrisiken werden kontinuierlich überwacht, und für eingetretene und erkennbare Risiken wird durch den Ansatz von entsprechenden Wertberichtigungen und Rückstellungen vorgesorgt. Aufgrund der Geschäftspartner, der Abnehmerbranchen und der geografischen Diversifizierung liegt aktuell keine Konzentration von Ausfallrisiken vor.

Andere Risiken

Im Allgemeinen wird durch ein hoch qualitatives, internes Auditwesen auch den Aspekten des Risikomanagements Rechnung getragen. Dadurch können mögliche Ausfallsrisiken frühzeitig erkannt und weiter minimiert werden. Ein kontinuierlicher Geschäftsbetrieb soll damit sichergestellt werden.

2. Chancenbericht

Geschäftsbereich "CMS Wind"

Im Geschäftsbereich "CMS Wind" haben sich in weiten Teilen der Welt Ausschreibeverfahren durchgesetzt. Die daraus resultierende Preisdegression hat global zu verschärftem Wettbewerb in diesem Geschäftsfeld geführt. Darüber hinaus werden lokale Märkte weiterhin stark durch politisch motivierte Rahmenbedingungen bestimmt. In Deutschland, dem europäischen Leitmarkt, haben diese Rahmenbedingungen ab 2018 zu einem deutlichen Rückgang der neu installierten Windenergieanlagen geführt. Leider konnte trotz der durch den Ukrainekrieg verursachten Energiekrise und den dadurch veränderten politischen Rahmenbedingungen im Jahre 2023 gegenüber 2022 und den Vorjahren nur ein sehr geringfügiger Anstieg des Zubaus neuer Windenergieanlagen verzeichnet werden.

In anderen Leitmärkten wie den USA und China ist hingegen der Neubau zum Teil deutlich gestiegen. Für 2024 wird ein grundsätzliches Fortschreiben dieser regionalen Trends erwartet.

Gesamthaft rechnet die Bachmann Monitoring GmbH für den Hauptmarkt "CMS Wind" mit einer gegenüber 2023 in etwa gleichbleibenden Geschäftsentwicklung.

Geschäftsbereich "CMS Industrie/Marine"

Der Geschäftsbereich "CMS Industrie/Marine" ist der jüngste Geschäftsbereich der Bachmann Monitoring GmbH. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten erste Kleinserienbelieferungen durchgeführt werden. Für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 wird eine weitere ähnlich positive Entwicklung erwartet.

Geschäftsbereich "Remote Monitoring"

Für Geschäftsbereich "Remote Monitoring" im Bereich Windenergie wird ein leichter Rückgang des Umsatzanteils gegenüber 2023 erwartet.

3. Prognosebericht

Insgesamt geht die Bachmann Monitoring GmbH von einer gegenüber 2023 gleichbleibenden bzw. leicht verbesserten Geschäftsentwicklung für die beiden folgenden Geschäftsjahre aus. Im Fokus der mittelfristigen Zielsetzung steht die Generierung starker Cashflows, welche vorrangig für Wachstum und Investitionen genutzt werden sollen.

Als global agierendes Unternehmen ist die Bachmann Monitoring GmbH von konjunkturellen Entwicklungen, ausgelöst durch besondere Ereignisse wie die COVID19 Pandemie oder den Ukraine-Konflikt abhängig. Politische und gesellschaftliche Veränderungen in Ländern und Regionen, in denen Produkte der Bachmann Monitoring GmbH vertrieben werden, können unmittelbare Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf haben. Operativ sind vor allem die Kurzfristigkeit im Projektgeschäft (Windenergie-Betreibermarkt), mangelhafte Kunden-Forecasts und die daraus resultierende schlechte Planbarkeit als Herausforderungen zu nennen.

Durch Problemstellungen wie Luftverschmutzung, Klimaveränderung und damit einhergehende häufigere und intensivere Unwetterkatastrophen, steigender Energiebedarf, mittelfristige Limitierung fossiler Brennstoffe, Streben nach Unabhängigkeit in Bezug auf die Energieversorgung etc. wird der unaufhaltsame globale Trend zum Umbau der Energieversorgung auf "Erneuerbare", allen voran aus Wind- und Solarenergie auch zukünftig anhalten. Die faktischen Problemstellungen werden durch das zunehmende Bewusstsein in der Bevölkerung für das Thema Klimawandel und den daraus resultierenden, stetig steigenden Handlungsdruck auf die Politik begleitet.

Als Resümee kann davon ausgegangen werden, dass sich auch mittel- bis langfristig exzellente Chancen für die Produkte und Dienstleistungen, und damit die weitere Geschäftsentwicklung der Bachmann Monitoring GmbH ergeben.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte sowohl der Umsatz als auch das Betriebsergebnis deutlich verbessert werden. Als Grund sind hier vor allem der stärker als erwartete Umsatzanstieg bei weitgehend konstanten Kosten zu nennen.

Basierend auf den uns im Erstellungszeitpunkt des Lageberichts vorliegenden Prognosen für 2024 erwarten wir insgesamt einen Umsatz sowie ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau.

 

Rudolstadt, am 5. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Steffen Biehl

Holger Fritsch

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 426.232,89 520.140,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 224.113,65 339.728,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 87.890,28 124.792,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 136.223,37 214.936,00
II. Sachanlagen 202.119,24 180.412,79
1. technische Anlagen und Maschinen 22.094,23 41.607,37
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 180.025,01 138.805,42
B. Umlaufvermögen 7.590.702,52 6.725.895,67
I. Vorräte 145.906,53 264.471,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.117.115,46 3.268.850,26
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 43.371,76 708.526,11
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.073.743,70 2.560.324,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.327.680,53 3.192.573,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.454,12 25.694,78
Aktiva 8.054.389,53 7.271.731,24

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.965.882,27 6.183.444,54
I. Gezeichnetes Kapital 44.800,00 44.800,00
II. Kapitalrücklage 883.224,96 883.224,96
III. Gewinnvortrag 5.255.419,58 4.917.899,94
IV. Jahresüberschuss 782.437,73 337.519,64
B. Rückstellungen 425.974,93 278.791,59
C. Verbindlichkeiten 263.437,87 441.158,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 128.994,50 208.423,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 128.994,50 208.423,07
2. sonstige Verbindlichkeiten 134.443,37 232.735,78
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 134.443,37 232.735,78
D. Rechnungsabgrenzungsposten 399.094,46 368.336,26
Passiva 8.054.389,53 7.271.731,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.327.764,97 5.494.754,18
2. Personalaufwand 4.288.262,43 3.969.054,95
a) Löhne und Gehälter 3.491.283,34 3.310.472,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 796.979,09 658.582,35
davon für Altersversorgung 28.206,39 32.213,12
3. Abschreibungen 215.514,26 216.643,72
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 215.514,26 216.643,72
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 804.194,80 825.757,03
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 54.311,45 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 112.977,93 11.147,08
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.761,62 1.159,01
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 346.517,69 153.766,80
8. Ergebnis nach Steuern 784.492,10 339.519,75
9. sonstige Steuern 2.054,37 2.000,11
10. Jahresüberschuss 782.437,73 337.519,64

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Bachmann Monitoring GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Rudolstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Jena
Register-Nr.: 207200

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzung:

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen

Die sonstigen Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen, soweit dem nicht der Grundsatz der Wesentlichkeit entgegensteht. Als Abzinsungssätze werden dann die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Passive Rechnungsabgrenzung:

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Der Goodwill wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde anhand von branchenspezifischen Erfahrungswerten der Geschäftsführung bestimmt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierte sich das Anlagemögen um 94 TEUR. Es wurden 125 TEUR in die Erweiterung und Erneuerung der Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert.

Weitere Angaben sind im Anlagenspiegel enthalten.

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 612.228,99 7.531,37 0,00 0,00 619.760,36
2. Geschäfts- oder Firmenwert 208.000,00 5.878,28 0,00 0,00 213.878,28
Immaterielle Vermögensgegenstände 820.228,99 13.409,65 0,00 0,00 833.638,64
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 265.752,58 0,00 -11.063,25 0,00 254.689,33
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 553.983,11 111.313,03 -121.652,26 0,00 543.643,88
3. geleistete Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 819.735,69 111.313,03 -132.715,51 0,00 798.333,21
Gesamtsumme 1.639.964,68 124.722,68 -132.715,51 0,00 1.631.971,85
kummulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kummulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 397.292,99 86.244,00 0,00 0,00 483.536,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 83.208,00 42.780,00 0,00 0,00 125.988,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 480.500,99 129.024,00 0,00 0,00 609.524,99
II. Sachanlagen 0,00
1. technische Anlagen und Maschinen 224.145,21 19.192,14 -10.742,25 0,00 232.595,10
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 415.177,69 67.298,12 -118.856,94 0,00 363.618,87
3. geleistete Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 639.322,90 86.490,26 -129.599,19 0,00 596.213,97
Gesamtsumme 1.119.823,89 215.514,26 -129.599,19 0,00 1.205.738,96
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.223,37 214.936,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 87.890,28 124.792,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 224.113,65 339.728,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 22.094,23 41.607,37
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 180.025,01 138.805,42
3. geleistete Anlagen im Bau 0,00 0,00
Sachanlagen 202.119,24 180.412,79
Gesamtsumme 426.232,89 520.140,79

Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 43 TEUR (Vorjahr: 709 TEUR) und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 420 TEUR (Vj. 279 TEUR) setzen sich aus einer Rückstellung für Erfolgsbeteiligungen für Mitarbeiter in Höhe von 187 TEUR (Vj. 102 TEUR), einer Rückstellung für Resturlaub in Höhe von 152 TEUR (Vj. 124 TEUR) und weiteren Rückstellungen in Höhe von 81 TEUR (Vj. 53 TEUR) zusammen.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 129 TEUR (Vj. 209 TEUR) enthalten. Sie betreffen in Höhe von 129 TEUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt weniger als ein Jahr.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse in Form von Mietbürgschaften in Höhe von 42 TEUR und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von 50 TEUR. Basierend auf den Erfahrungen der Vergangenheit und dem Stand der Kenntnis zum Erstellungszeitpunkt ist eine Inanspruchnahme als sehr unwahrscheinlich einzuschätzen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 263 TEUR (Vj. 441 TEUR) bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (Werte für die gesamte Restlaufzeit der Verträge):

• Mietverträge über unbewegliche Wirtschaftsgüter über 131 TEUR

• Mietleasingverträge über Kfz über 168TEUR

• Mietverträge Büro- und Geschäftsausstattung über 16 TEUR

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 17 TEUR (Vj. 233 TEUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 67 TEUR (Vj. 89 TEUR) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl, der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 60. Sämtliche Arbeitnehmer sind Angestellte.

Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Geschäftsführer: Dr. Steffen Biel Zuständigkeiten: Finanzen/Personal/ Recht/ IT/ Managementsysteme

Geschäftsführer: Holger Fritsch - Zuständigkeiten: Vertrieb und Marketing

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Den Geschäftsführern wurden Reisekostenvorschüsse von insgesamt 0,5 TEUR gewährt.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Bachmann Monitoring GmbH, Rudolstadt, wird in den Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens Bachmann Holding GmbH, Feldkirch (Österreich), einbezogen. Die Bachmann Holding GmbH, Feldkirch (Österreich), stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Bachmann Holding GmbH, Feldkirch (Österreich), wird im österreichischen Firmenbuch offengelegt.

 

Rudolstadt, den 05.02.2024

Die Geschäftsführung

Dr. Steffen Biehl

Holger Fritsch

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bachmann Monitoring GmbH, Rudolstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bachmann Monitoring GmbH, Rudolstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bachmann Monitoring GmbH, Rudolstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S.1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher, als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 5. Februar 2024

R&D GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Johanna Dragon, Wirtschaftsprüferin

Angelika Helm, Wirtschaftsprüferin

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