Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 173010
Vorher
UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft
Eingetragen
22.12.2015
Branche
Bauträger für andere Gebäude und BauwerkeBauträger für WohngebäudeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Durchführung von Bauleistungen aller Art und die Übernahme der Generalauftragnehmerschaft; der Handel mit sowie die Herstellung und Weiterverarbeitung von Baustoffen; die Projektierung von Baumaßnahmen; der Erwerb, die Veräußerung sowie die Verwaltung von Grundstücken und Gebäuden;die Errichtung, Sanierung und Veräußerung von Gebäuden und Gebäudeteilen als Bauträger auf eigene und fremde Rechnung und alle dazugehörenden Tätigkeiten; die |mmobilienprojektentwicklung; die Übernahme von lndustrievertretungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Masuhr
seit 5.11.2025
Vorstandsmitglied
Sebastian Sack
seit 12.10.2022
Prokura
Stefan Schwier
seit 26.7.2022
Vorsitzender des Vorstands
Hermann Johannes Klemm
seit 22.12.2015
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft, Berlin

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.582.141,12 2.664
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.449,00 26
II. Sachanlagen 596.192,12 583
- davon Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: EUR 596.192,12 (Vorjahr: TEUR 583)
III. Finanzanlagen 1.967.500,00 2.055
- davon Anteile an verbundenen Unternehmen: EUR 1.955.000,00 (Vorjahr: TEUR 1.950)
- davon Ausleihungen an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 92)
- davon Beteiligungen: EUR 12.500,00 (Vorjahr: TEUR 13)
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.891.195,73 14.097
I. Vorräte 2.100.281,62 843
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.562.031,11 6.046
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 326.867,49 (Vorjahr: TEUR 214)
- davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: EUR 68.990,58 (Vorjahr: TEUR 54)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.228.883,00 7.208
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 61.823,12 35
18.535.159,97 16.796

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 7.734.112,74 5.744
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000
II. Kapitalrücklage 138.000,00 138
III. Gewinnrücklagen 3.600.000,00 3.600
IV. Bilanzgewinn 2.996.112,74 1.006
B. EINLAGE STILLER GESELLSCHAFTER 183.500,00 187
C. RÜCKSTELLUNGEN 3.563.460,09 2.940
D. VERBINDLICHKEITEN 7.054.087,14 7.925
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 557.879,57 (Vorjahr: TEUR 473)
- davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: EUR 56.625,88 (Vorjahr: TEUR 203)
- davon aus Steuern: EUR 1.073.248,04 (Vorjahr: TEUR 640)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 32.575,14 (Vorjahr: TEUR 33)
18.535.159,97 16.796

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 16.093.265,99 12.723
2. Personalaufwand -8.063.264,55 -7.467
3. Abschreibungen -252.633,48 -262
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -252.633,48 -262
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.273.653,77 -3.686
5. Betriebsergebnis 4.503.714,19 1.308
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.215,28 5
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -266.901,38 -237
8. Ergebnis vor Steuern 4.269.028,09 1.076
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.272.453,62 -352
10. Ergebnis nach Steuern 2.996.574,47 724
11. Sonstige Steuern -7.266,65 -6
12. Jahresüberschuss 2.989.307,82 718
13. Gewinnvortrag 6.804,92 288
14. Bilanzgewinn 2.996.112,74 1.006

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft, Berlin

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter Nr. HRB 173010 B eingetragen.

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des Aktiengesetzes (AktG) in Euro aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Für den Anhang werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Vorjahreszahlen werden in TEUR und in Klammern angegeben.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Going-concern

Der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden liegt die Annahme über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zugrunde (going-concern-Prämisse). Dieser Annahme stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten entgegen.

Fremdwährungsumrechnung

Sofern Fremdwährungspositionen vorlagen, wurden die ursprünglich auf ausländische Währung lautenden Beträge mit dem Tageskurs umgerechnet, der am Tag des Zahlungseingangs bzw. -ausgangs Gültigkeit hatte.

Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des deutschen Handelsgesetzbuches sind nicht geändert worden.

Anlagevermögen

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Anschaffungsnebenkosten und ggf. Anschaffungskostenminderungen wurden berücksichtigt.

Die Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten jeweils EUR 250,00 nicht übersteigen, wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten jeweils EUR 250,00 übersteigen und EUR 1.000,00 nicht übersteigen, wurden in einen Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Bei den Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert worden. Es kommen grundsätzlich folgende Abschreibungssätze zur Anwendung:

Nutzungsdauer
in Jahren
Abschreibungssatz
in %
Abschreibungsmethode
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 10 10,0 - 33,3 linear
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13 7,7 - 33,3 linear/ degressiv

Die Abgänge wurden zu den auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Anlagevermögen ermittelten Restwerten ausgebucht.

Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagenspiegel.

Umlaufvermögen

Die Gegenstände des Umlaufvermögens sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt.

Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse umfassen die Einzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten.

Von den Vorräten in Höhe von EUR 24.609.945,20 wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von EUR 22.509.663,58 abgesetzt.

Soweit der Wert, der den Gegenständen am Abschlussstichtag beizulegen war, niedriger war als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Niederstwertprinzip) oder wenn aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften ein niedrigerer Wert möglich war, ist dieser Wert angesetzt worden.

Rückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Rückstellungen für Bauvorhaben wurden anhand der vertraglichen Grundlagen sowie auf Grundlage von Erfahrungen aus der Vergangenheit geschätzt. Soweit sich die Rückstellungen auf Rechtsstreitigkeiten beziehen, wurde die Einschätzung der rechtlichen Berater zugrunde gelegt.

Die Rückstellungen für Gewährleistung wurden pauschal anhand des Umsatzes gebildet. Rückgriffsanprüche auf Subunternehmer wurden berücksichtigt.

Personalbezogene Rückstellungen wurden nach Maßgabe der vertraglichen Regelungen geschätzt. Urlaubsrückstellungen wurden individuell auf Grundlage des Bruttoverdienstes zuzüglich des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung gebildet.

Verbindlichkeiten

Entsprechend § 253 Abs. 1 HGB sind die Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

III. Angaben zu den Posten der Bilanz

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von EUR 488.509,26 (TEUR 849) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 326.867,49 (TEUR 214) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen betreffen in Höhe von EUR 68.990,58 (TEUR 54) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital wird in Euro geführt. Es beträgt EUR 1.000.000,00 (TEUR 1.000) und ist vollständig eingezahlt.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 1.000.000 auf den Namen des Inhabers lautende Stückaktien mit einem rechnierischen Wert von je EUR 1,00.

Gewinnrücklagen

Gemäß § 150 AktG besteht eine gesetzliche Rücklage in Höhe von EUR 100.000,00.

Die anderen Gewinnrücklagen betragen per 31. Dezember 2023 EUR 3.500.000,00 (TEUR 3.500). Entnahmen aus der Rücklage wurden nicht getätigt.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.996.112,74 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.804,92 enthalten.

Die Einlage Stiller Gesellschafter unterliegt einer Laufzeit von mehr als einem, aber weniger als fünf Jahren.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 2.722.900,00 enthalten folgende Einzelrückstellungen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben:

EUR
Rückstellungen für Bauvorhaben 1.736.600,00
Rückstellungen für Gewährleistungen 387.000,00
Personalbezogene Rückstellungen 379.100,00
Rückstellungen für Abschlusskosten 35.240,00
Übrige Rückstellungen 184.960,00
2.722.900,00

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 272.614,78 (TEUR 234) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen betreffen in Höhe von EUR 56.625,88 (TEUR 203) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 500.000,00 (TEUR 500) gegenüber Gesellschaftern.

Zur Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten und Art der Sicherheit wird auf den nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel hingewiesen.

Verbindlichkeitenspiegel

mit einer Restlaufzeit von
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren gesicherte Beträge Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.425 426 999 0 1.811 Bürgschaften
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.010 1.936 1.074 0 0 -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 558 558 0 0 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 57 57 0 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.004 2.004 0 0 0 -
- davon aus Steuern 1.073 1.073 0 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 33 33 0 0 0
Summe 7.054 4.981 2.073 0 0

IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von jährlich EUR 648.723,64 aus unbefristeten Miet- und Leasingverhältnissen.

V. Sonstige Angaben

Zur Gewinnverwendung wird der Vorstand der Hauptversammlung folgende Beschlussvorlage unterbreiten:

EUR
Gewinnvortrag 01.01.2023 6.804,92
Jahresüberschuss 2023 2.989.307,82
./. Einstellungen in die gesetzliche Rücklage 0,00
Bilanzgewinn 31.12.2023 2.996.112,74
./. Ausschüttung -2.000.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 996.112,74

Angaben zu den Arbeitnehmern

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt:

2023 2022
Angestellte 89 87
Auszubildende 20 20
Vorstand 2 3
111 110

Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft

Zur Stärkung der Mitarbeiterbindung besteht eine Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft in Form einer stillen Gesellschaft. Der Gewinnanspruch der Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft beträgt ab dem Geschäftsjahr 2022 4,0 % (zurvor 6,5 %) des Jahresüberschusses vor Ertragsteuern.

Vorstände sind:

Schwier, Stefan, Berlin, Dipl.-Ing., Vorsitzender alleinvertretungsberechtigt
Klemm, Johannes H., Berlin, Dipl.-Kfm., stellv. Vorsitzender alleinvertretungsberechtigt

Prokura

Herrn Sebastian Sack wurde am 10. Oktober 2022 Einzelprokura erteilt.

Aufsichtsrat

Die nachfolgend genannten Personen bilden den Aufsichtsrat der UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft:

- Herr Rechtsanwalt Dr. Andreas Damm, Berlin, Vorsitzender,

Rechtsanwälte Zirngibl, Berlin

- Herr Dipl.-Ing. Christian Müller-Elschner, Berlin, stellvertretender Vorsitzender,

Deutsche Ventures GC GmbH, Berlin

- Herr Dipl. Ing. Dr. Derik Evertz, Berlin,

Selbständiger Unternehmensberater, Berlin

Kredite und Vorschüsse

Kredite und Vorschüsse an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans, über die nach § 285 Nr. 9c HGB zu berichten ist, liegen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Angaben zum Anteilsbesitz

An folgenden Unternehmen werden zum Bilanzstichtag mindestens 20 % der Anteile gehalten:

Name Sitz Höhe der Beteiligung
%
Eigenkapital der Gesellschaft des letzten Geschäftsjahres
TEUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
TEUR
KEK Engineering GmbH Berlin 60,00 932 163
UNDKRAUSS Consult GmbH Berlin 50,00 919 68
UNDKRAUSS Design & Build Rhein Ruhr GmbH * Berlin 70,00 833 -35

Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge mit Auswirkungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

 

Berlin, den 31. März 2024

Johannes H. Klemm

Stefan Schwier

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 297.248,84 833,00 -159.307,30 138.774,54
297.248,84 833,00 -159.307,30 138.774,54
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebsausstattung 1.185.680,18 258.852,78 -133.257,81 1.311.275,15
b) Geschäftsausstattung 457.367,77 14.201,12 -116.933,00 354.635,89
c) Geringwertige Vermögensgegenstände 128.797,84 1.451,71 0,00 130.249,55
1.930.626,13 274.505,61 -250.190,81 1.954.940,93
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.950.000,00 5.000,00 0,00 1.955.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 91.519,26 0,00 -91.519,26 0,00
Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00 12.500,00
2.054.019,26 5.000,00 -91.519,26 1.967.500,00
4.281.894,23 280.338,61 -501.017,37 4.061.215,47
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 271.092,84 8.517,00 -159.284,30 120.325,54
271.092,84 8.517,00 -159.284,30 120.325,54
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebsausstattung 688.710,20 178.461,80 -114.474,81 752.697,19
b) Geschäftsausstattung 402.901,77 44.750,12 -116.917,00 330.734,89
c) Geringwertige Vermögensgegenstände 95.631,83 20.904,56 0,00 116.536,39
1.346.024,14 244.116,48 -231.391,81 1.358.748,81
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.617.116,98 252.633,48 -390.676,11 1.479.074,35
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.449,00 26.156,00
18.449,00 26.156,00
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebsausstattung 558.577,96 496.969,98
b) Geschäftsausstattung 23.901,00 54.466,00
c) Geringwertige Vermögensgegenstände 13.713,16 33.166,01
596.192,12 584.601,99
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.955.000,00 1.950.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 91.519,26
Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
1.967.500,00 2.054.019,26
2.582.141,12 2.664.777,25

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft

A. Grundlagen des Unternehmenserfolges

Unternehmensziele

Im Zielsystem UNDKRAUSS stehen, neben der Sicherung des Wertzieles Liquidität, die Erreichung unserer ambitionierten Sach- und Humanziele im Vordergrund, aus denen sich dann parallel monetäre Wirkungen ergeben und die die Basis zur Erreichung der (untergeordneten) Wertziele Umsatz und Rentabilität sind.

Unternehmenswerte

Basis für unsere nachhaltig positive Unternehmensentwicklung bildet das Vertrauen, welches man unserem Unternehmen am Absatz-, Beschaffungs-, Kapital- und Arbeitsmarkt entgegenbringt. Nicht nur unsere langjährigen Stammkunden, sondern auch neu erschlossene Kundengruppen schätzen die Leistungen, die Kenntnisse und die Erfahrungen von UNDKRAUSS und die Ausrichtung unseres tagtäglichen Handelns an unseren fixierten Unternehmenswerten zu allseitigem Vorteil: Mut und Risikobereitschaft, Fairness und Respekt, Verlässlichkeit und Verantwortungsbereitschaft, Lebensfreude und Stärkenorientierung, Partnerschaftlichkeit sowie Offenheit und Klarheit.

Marke UNDKRAUSS

Vor fast 15 Jahren wurde unsere Marke UNDKRAUSS eingeführt und ist heute vom Markt für Bau- und Ausbauleistungen nicht mehr wegzudenken. UNDKRAUSS steht für alles, was unser Unternehmen seit jeher ausmachte und woran wir uns täglich neu messen lassen wollen: Partnerschaft. Partnerschaft und fairer Umgang mit allen, die unser Unternehmen begleiten, beauftragen, unterstützen. Partnerschaft mit unseren Geschäftspartnern, mit unseren Kapitalgebern und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch das gesellschaftliche Engagement zählt für uns zu einem partnerschaftlichen Verhalten.

Märkte und Regionen

UNKDRAUSS gilt als ein allseits geschätzter, stets innovativer Anbieter von Bau- und Ausbauleistungen. Basis für unsere nachhaltig positive Unternehmensentwicklung bildet das Vertrauen, welches man unserem Unternehmen am Absatz-, Beschaffungs-, Kapital- und Arbeitsmarkt entgegenbringt.

Unser Marktfokus liegt weiterhin auf das Bauen im Bestand in den Geschäftsfeldern:

- Büro, Gewerbe, Hotel und Industrie,

- Retail,

- Spezialimmobilien.

Seit drei Jahrzehnten bieten wir unseren Kunden eine auf deren Bedürfnisse und Wünsche abgestimmte Dienstleistung rund um das Bauen im Bestand. Wesentliche Stützen unseres Leistungsportfolios sind:

- Design & Build

Als "Design & Build" - Partner schaffen wir durch die Integration von Planungs- und Bauleistungen frühestmögliche Kostensicherheit, bei gleichzeitiger Reduktion der Ausbauzeiten. Proaktiv begleiten wir unsere Kunden von der Idee über die Konzeption, Planung und Ausführung im Ausbau und der Technischen Gebäudeausrüstung.

- Build

Als "Build" - Partner erbringen wir partnerschaftlich in verschiedenen Vertrags- und Projektabwicklungsmodellen die Bauleistungen. Maßgeblich sind hier die "klassischen" Abrechnungs- und Pauschalfestpreismodelle, jedoch mit zunehmendem Anteil an "modernen" Modellen, beispielsweise Pre-Construction Phasen, Integrierten Projektabwicklungen, Open-Book- oder GMP-Modellen.

Wir gehen davon aus, dass das Bauen im Bestand deutschlandweit in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird, da angesichts steigender Energiekosten die Anreize stärker werden zu sanieren und Neubauten aufgrund steigender Finanzierungskosten im Vergleich weniger attraktiv werden. Diese Prognose wird durch den hohen Auftragseingang bzw. - bestand widergespiegelt und bestätigt die konsequente Ausrichtung unserer Unternehmensaktivitäten auf das Bestandsgeschäft. Die bundesweite Aufstellung an den Standorten Berlin, München, Frankfurt am Main, Göttingen und Düsseldorf entspricht den Anforderungen unserer Kunden, in unmittelbarer Nähe des Bestands flexibel und einheitlich agieren zu können.

Nachhaltigkeit und ESG-Anforderungen

Bei UNDKRAUSS ist Nachhaltigkeit tief im Unternehmensethos verankert. Wir streben danach, langfristig wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert für unsere Stakeholder zu schaffen. Dies umfasst Kunden, Beschäftigte, Investoren, Geschäftspartner und die Gesellschaft insgesamt. Nachhaltige Entwicklung ist nicht nur ein Leitprinzip, sondern ein integraler Bestandteil unseres Handelns und jeder Interaktion mit Kunden. Dieser ganzheitliche strategische Ansatz gilt nicht nur für unsere eigenen Leistungen und Baustellen, sondern erstreckt sich auch auf die gesamte Wertschöpfungskette.

Die Ambition Deutschlands, bis 2045 CO 2 -neutral zu werden, lenkt den Fokus auf den Gebäudesektor, der als einer der größten Ressourcen- und Energieverbraucher sowie Abfallerzeuger gilt. Die Erreichung der Dekarbonisierung erfordert eine Beschleunigung der Sanierungsgeschwindigkeit auf nationaler und europäischer Ebene sowie den Übergang von Energieeffizienz zu Ressourceneffektivität. Die gesetzlichen Anforderungen verschärfen sich auf europäischer Ebene durch die EU-Taxonomie, die "Renovation Wave" und die EPBD-Richtlinie (Directive on Energy Performance of Buildings). Zudem steht der Gebäudesektor im Fokus des EU-Aktionsplans Kreislaufwirtschaft.

In unseren Bauvorhaben setzen wir uns seit Jahren dafür ein, alle notwendigen Prozesse für nachhaltiges Bauen zu etablieren. Über 40 % unserer Projekte sind mittlerweile nach LEED oder DGNB zertifiziert. Wir verfügen über DGNB-Consultants und eine Expertin für ESG nach DGNB und zirkuläres Bauen.

Wir fördern besonders Bauprojekte im Bestand, da sie eine nachhaltige Nutzung von bereits existierenden Ressourcen ermöglichen und somit den ökologischen Fußabdruck reduzieren. Im Berichtsjahr 2023 haben wir unsere Bemühungen im Bereich zirkuläres Bauen verstärkt. So haben wir erstmals wiederverwendete Systemtrennwände in einem Neubauprojekt integriert. Wir werden diese Erfahrungen bündeln, optimieren und auf weitere Projekte anwenden. Zudem organisieren wir Sensibilisierungsveranstaltungen zum Thema zirkuläres Bauen.

Seit drei Jahren bieten wir unseren Mitarbeitern quartalsweise Workshops zum Thema nachhaltiges Bauen an, um das Bewusstsein für Entwicklungen und Lösungen zu stärken. Wir verbessern kontinuierlich unsere Beratungs- und Problemlösungskompetenzen im Bereich nachhaltiges und zirkuläres Bauen, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Darüber hinaus engagieren wir uns in relevanten Gremien und Verbänden wie ZIA, ULI, Cradle-to-Cradle NGO, Bauen im Bestand und Frauen in der Immobilienbranche e.V. (Fachgruppe ESG-Nachhaltigkeit), um Umweltbewusstsein zu fördern.

Humankapital

Unser wichtigstes Kapital sind die Kenntnisse, das Engagement und die Neugier unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu binden hat für uns eine wichtige Priorität. Unsere Personalarbeit ist darauf ausgerichtet, die persönliche Entwicklung, die Gesundheit und die Diversität unserer Teams zu fördern. Bei der Auswahl unserer Geschäftspartner legen wir ebenfalls großen Wert auf die Wahrung sozialer Standards. Die Zertifizierung "Berufundfamilie" von der Hertie-Stiftung unterstützt durch das Bundesfamilienministerium, die Kununu-Zertifikate "Top Arbeitgeber" und "Open Company" sowie die Auszeichnung "TOP Arbeitgeber Mittelstand 2024" von Focus Business machen uns sehr stolz. Traditionell haben wir eine hohe Ausbildungsquote; die jungen Menschen werden direkt in unsere Teams integriert und dort individuell gefördert. Die Auszeichnung "Herausragender Ausbildungsbetrieb" der Agentur für Arbeit dient der Personalakquisition; an den Oberschulen und auf Ausbildungsmessen sind wir neben unseren festangestellten Personalmitarbeitern mit zwei unternehmenseigenen Ausbildungsbotschaftern präsent. Wir veranstalten regelmäßige interne Sensibilisierungsmaßnahmen in Form von Workshops, um unsere WERTE UNDKRAUSS stets bei allen im Fokus zu behalten. Wir achten auf einen verantwortungsvollen und wertschätzenden Umgang miteinander sowie auf die Förderung der Chancengleichheit und der sozialen Nachhaltigkeit. Gesund und fit halten wir uns mit regelmäßigen Massagen, frischem Obst und mit der Vorbereitung und Teilnahme am Berliner Firmenlauf, wo es heißt: "Wir laufen voraus UNDKRAUSS".

Datensicherheit und Datenschutz

Um unsere Leistungen erbringen zu können, erheben, speichern und verarbeiten wir zahlreiche Daten. Dies betrifft zum einen personenbezogene Daten unserer Mitarbeitenden und Lieferanten, aber auch Daten über Projekte, Prozesse und Personen bei unseren Kunden. Informationen sind daher ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und somit bedeutende Unternehmenswerte, die in geeigneter Weise vor einem nicht autorisierten Zugriff geschützt werden müssen. Im Kontext einer voranschreitenden globalen Vernetzung von Computersystemen erfordert der Schutz vor Missbrauch, Manipulation, Spionage oder Diebstahl immer aufwändigere Verfahren. Datenlecks oder Zugriffsprobleme auf Daten können erhebliche Auswirkungen auf das Verhältnis zu Mitarbeitenden oder Geschäftspartnern haben. Daher sind unsere zahlreichen Prozesse und Aktivitäten zur Sicherheit und zum Schutz von Daten wichtige Voraussetzungen für die Akzeptanz unseres Geschäftsmodells bei unseren Stakeholdern.

Forschung und Entwicklung

Aktuell konzentrieren wir uns auf die Entwicklung der neuartigen ultraflachen Flächenheizung und -kühlung "MeshClimate" für Decke, Wand und Boden. Diese Innovation senkt den Energieverbrauch um bis zu 20 % und verfügt über das Alleinstellungsmerkmal der Kreislauffähigkeit, was sie zu einem hoch innovativen Produkt macht. Aufgrund der Ziele der EU-Taxonomie "Übergang in die Kreislaufwirtschaft" ergeben sich damit große Potenziale und Flexibilität für die Sanierung des Gebäudebestands. Unter dem Markennamen "MeshClimate" befindet sich das Produkt aktuell in der Markteinführungsphase und wurde im Rahmen der Sustainability Challenge 2022 von der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) in der Kategorie "Innovationen" ausgezeichnet. Für das kommende Jahr ist vorgesehen, neue F&E-Projekte für ressourcenarmes Bauen zu lancieren. Unser Ziel ist es, unsere Expertise und Innovationskraft weiter zu nutzen, um Lösungen zu entwickeln, die die Nachhaltigkeit im Baubereich vorantreiben und die Kreislaufwirtschaft fördern.

B. Rückblick auf Geschäftsjahr 2023

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wies im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 0,3 % auf. Trotz eines Anstiegs um 0,7 % gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 verzeichnete die wirtschaftliche Erholung angesichts anhaltender Krisen eine Stagnation. Die Energiekrise sowie geopolitische Spannungen erzeugten eine Atmosphäre der Unsicherheit unter Produzenten, Investoren und Verbrauchern. Diese Unsicherheiten beeinträchtigten den Welthandel und führten zu einem Rückgang der Dynamik, was sich negativ auf die deutsche Exportwirtschaft auswirkte. Die Industrie wurde insbesondere durch die stabilen, jedoch hohen Energiepreise belastet, während steigende Zinsen die Finanzierungsbedingungen verschlechterten und die Bauwirtschaft beeinträchtigten. Im Bauhauptgewerbe wurde ein realer Umsatzrückgang von 5,2 % verzeichnet. Insgesamt dämpften die hohen Preise auf allen Wirtschaftsebenen die Konjunktur, was zur negativen Entwicklung der deutschen Wirtschaft führte.

Unser Unternehmen ist mit einem Auftragsbestand von rd. 36,3 Mio. EUR in das Berichtsjahr gestartet und konnte im Gesamtjahr 2023 Auftragseingänge von rd. 55,3 Mio. EUR verbuchen.

Die Ertragslage im Berichtsjahr ist durch eine besondere Dynamik gekennzeichnet. Die UNDKRAUSS erzielte ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 4.269 (VJ: TEUR 1.077) und ein EBITDA von TEUR 4.756 (VJ: TEUR 1.570). Angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen im Berichtsjahr sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.

Die Umsatzerlöse UNDKRAUSS sind deutlich von TEUR 41.323 im Vorjahr um TEUR 12.414 EUR bzw. 30,04 % auf TEUR 28.909 gesunken. Die Veränderung des Bestands an teilfertigen Leistungen hat sich im Berichtszeitraum um TEUR 15.332 erhöht (Vorjahr: Bestandsminderung TEUR 7.044). Dies deutet daraufhin, dass laufende Projekte fortgesetzt und vorangetrieben werden. Die Gesamtleistung ist somit im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 5.458 bzw. 14,58 % auf TEUR 42.892 gestiegen. Darin enthalten sind Erträge aus unseren Arge-Beteiligungen von TEUR 5.154 (VJ: TEUR 900).

Der Materialaufwand stieg um TEUR 575 bzw. 36,88 % von TEUR 1.559 im Vorjahr auf TEUR 2.134. Der Aufwand für bezogene Leistungen ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 23.152) um TEUR 1.513 auf TEUR 24.665 gestiegen. Das Rohergebnis lag im Berichtsjahr bei TEUR 16.093 und somit über dem des Vorjahres (TEUR 12.723).

Der Personalaufwand ist mit TEUR 8.063 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 7.467) gestiegen. Mit TEUR 253 entsprachen die Abschreibungen in etwa dem Wert des Vorjahres (TEUR 262). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 11,18 % bzw. TEUR 412 auf nunmehr TEUR 3.273 gesunken.

Im Berichtsjahr sind keine Beteiligungserträge von unseren Tochterunternehmungen verbucht. Zinserträge und Zinsaufwendungen lagen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Finanz- und Liquiditätslage war über das Berichtsjahr erneut überdurchschnittlich gut. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände im Umfang von TEUR 275 (VJ: TEUR 272) getätigt. Die Mittel zur Finanzierung der Investitionstätigkeit konnten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb bzw. den vorhandenen liquiden Mitteln entnommen werden.

Die liquiden Mittel sind von TEUR 7.208 um TEUR 2.021 auf TEUR 9.229 gestiegen. Unser Unternehmen verfügte zum Bilanzstichtag über Kreditlinien von TEUR 1.700, die zu keinem Zeitpunkt in Anspruch genommen werden mussten und als Liquiditätsreserven dienten. UNDKRAUSS ist weiterhin finanziell hervorragend mit Eigenkapital und langfristigen Fremdkapital ausgestattet. Unseren finanziellen Verpflichtungen können wir nachhaltig problemlos nachkommen.

Die Vermögenslage ist auf der Aktivseite geprägt durch die oben bereits erwähnten Liquiditätsbestände, die 49,79 % der Bilanzsumme ausmachen (VJ: 42,91 %). Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.739 auf TEUR 18.535 gestiegen und liegt rund 10,35 % über dem Vorjahresniveau.

Im Anlagevermögen sind Anschaffungskosten unserer Tochterunternehmen in Höhe von TEUR 1.950 (VJ: TEUR 1.950) enthalten; mit TEUR 1.520 die größte Beteiligung ist die an der KEK Engineering GmbH, die im Jahr 2020 erworben wurde.

Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind um TEUR 1.247 bzw. 24,88 % auf TEUR 3.765 gesunken. Hier wurden risikoadäquate Einzel- und Pauschalwertberichtigungen von rd. TEUR 1.715 vorgenommen. Der Bestand an teilfertigen Leistungen von TEUR 24.610 (VJ: TEUR 16.322) ist bis auf TEUR 2.100 durch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen gedeckt.

Die Schulden unseres Unternehmens (Rückstellungen, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten und Passive latente Steuern) haben sich mit TEUR 10.618 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 10.864) um TEUR 247 EUR geringfügig verringert.

Nach 34,20 % im Vorjahr weist unser Unternehmen zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 41,73 % aus. Das Eigenkapital ist im Berichtszeitraum um TEUR 1.989 auf TEUR 7.734 gestiegen. Die Eigenkapitalausstattung UNDKRAUSS liegt mit diesen Werten auch weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Zusammenfassend stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage UNDKRAUSS in der Gesamtheit weiterhin positiv dar. Mittels unserer nachhaltig äußerst stabilen Finanzierungsstruktur sowie einem hohen Maß an verfügbarer Liquidität sind wir für weiteres Wachstum basierend auf einem ertragsstabilen Kerngeschäft bestens gerüstet.

C. Informations-, Prüfungs- und Organisationstruktur

Zur Effizienzsteigerung hat der Vorstand die Informations-, Prüfungs- und Organisationstruktur und die notwendigen Prozesse gegenüber dem Aufsichtsrat wie folgt systematisiert:

Überwachung Rechnungswesen

Die Überwachung des Rechnungswesens unterliegt der Verantwortung des CFO und erfolgt laufend sowie bei besonderen Anlässen, z. B. im Vorfeld der Jahresabschlussprüfung bzw. im Vorfeld von steuerlichen Außenprüfungen. Das Rechnungswesen ist insgesamt so organisiert, dass es jederzeit ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, jeweils unter Beachtung der GoB, vermittelt.

Internes Kontrollsystem (IKS)

Das IKS besteht aus systematisch gestalteten technischen und organisatorischen Regeln des methodischen Steuerns und Kontrollierens. Unserem Unternehmen dient es zum Einhalten von Richtlinien und zur Abwehr von Schäden, die durch das eigene Personal oder Dritte verursacht werden könnten. Die Maßnahmen können sowohl prozessunabhängig als retrospektive Kontrollen, als auch prozessabhängig als präventive Regeln durchgeführt werden.

Die interne Revision wird aufgrund der Größe der Berichtsunternehmung direkt vom CFO ausgeführt. Die Qualifikation der in den Rechnungslegungsprozess einbezogenen Mitarbeiter wird durch geeignete Auswahlprozesse und Schulungen sichergestellt.

Das IKS ist mindestens einmal jährlich Gegenstand der Prüfung durch den Abschlussprüfer im Rahmen der handelsrechtlichen Prüfung des Jahresabschlusses. Beanstandungen hat es insoweit noch nicht gegeben. Aus Sicht des Vorstands ist unser IKS der Unternehmensgröße angemessen ausgestaltet und wirksam.

Risikomanagement

Unsere Risikopolitik entspricht unserem Bestreben, nachhaltig zu wachsen sowie den Unternehmenswert zu steigern und dabei angemessene Risiken und Chancen zu steuern und unangemessene Risiken zu vermeiden. Unser Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Planung und Umsetzung unserer Geschäftsstrategien, wobei unsere Risikopolitik durch den Vorstand vorgegeben und gesteuert wird. Instrumente sind das IKS, das Rechnungswesen und die persönliche Kommunikation zwischen Vorstand und Mitarbeitern sowie die Kommunikation des Vorstandes untereinander, z. B. im Rahmen von Vorstandssitzungen, diversen themenspezifischen Jour Fixen. u.ä.

Compliance

Wertebasierte Compliance ist ein unverzichtbarer Teil des Geschäftsalltags UNDKRAUSS und als solcher fest in der Unternehmenskultur verankert. Wir bekennen uns klar zu verantwortungsvollem Handeln. Wir erwarten von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie sich an Gesetze, Regeln und freiwillige Selbstverpflichtungen halten und unsere Unternehmenswerte leben. Dies haben wir in unseren UNDKRAUSS Compliance Grundsätzen verbindlich festgeschrieben.

Dem Vorstand sind keine Verstöße gegen Compliance-Regeln im abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt.

D. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

Die Wirtschaftslage in Deutschland im Jahr 2024 bleibt von Unsicherheit und Herausforderungen geprägt. Die konjunkturelle Schwäche, die sich bereits im Winterhalbjahr 2023/24 abzeichnete, setzt sich fort. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich gelähmt, und die Erholung von der Rezession gestaltet sich langsamer als erwartet. Insbesondere die Industrie und die Bauwirtschaft verzeichnen einen deutlichen Rückgang der Wertschöpfung, hervorgerufen durch einen Mangel an Aufträgen, witterungsbedingte Einschränkungen und einen anhaltenden Arbeitskräftemangel.

Die Bauwirtschaft war im zurückliegenden Jahr stark von der wirtschaftlichen Schwäche betroffen. Dies spiegelte sich in einem realen Umsatzrückgang von 5,2 % wider. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer Rückgang um etwa 3,5 % erwartet.

Für das Bauhauptgewerbe sind weiterhin einige Schwierigkeiten zu überwinden. Die Materialpreise zeigen zwar im Vergleich zum Vorjahr eine gewisse Entspannung, doch die Behinderungen der Bauproduktion durch Auftragsmangel, Stornierungen und Arbeitskräftemangel bleiben bestehen. Die Baugenehmigungen und der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe sind rückläufig, was sich auch auf die Beschäftigung im Sektor auswirkt. Trotz der insgesamt positiven Beschäftigungsentwicklung im Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 könnte dieser Sektor vor einer Herausforderung stehen, da der Beschäftigungsaufbau aufgrund des demografischen Wandels in Zukunft möglicherweise stagnieren wird.

Besondere Probleme ergeben sich im Wohnungsbau, wo das Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu schaffen, deutlich verfehlt wurde. Dies ist teilweise auf die Verschärfung der energetischen Standards und die Kürzung der Neubauförderung zurückzuführen. Die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung des Wohnungsbaus, wie das Programm "Klimafreundlicher Neubau" und die Steuervergünstigungen für energieeffiziente Gebäude, werden als unzureichend angesehen, um die Wohnungsbaulücke zu schließen.

Im Wirtschaftsbau zeigt sich eine uneinheitliche Entwicklung, wobei der Tiefbau von Investitionen in Projekte wie den Bahnbau und Stromtrassen profitiert, während der Hochbau teilweise rückläufig ist. Auch der öffentliche Bau steht vor Herausforderungen, insbesondere aufgrund der Haushaltsunsicherheiten und der Finanzierungsschwierigkeiten.

Insgesamt ist die Konjunkturprognose für das Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 von einer deutlichen Unsicherheit geprägt, insbesondere im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Baupreise, die Finanzpolitik und die geopolitischen Umstände. Trotz dieser Herausforderungen besteht jedoch die Hoffnung auf eine allmähliche Erholung des Bausektors im Laufe des Jahres, gestützt durch günstigere globale wirtschaftliche Bedingungen und staatliche Fördermaßnahmen.

Mit einem Auftragsbestand von rd. 57,5 Mio. EUR ist unsere Unternehmung positiv in das neue Geschäftsjahr 2024 gestartet. Diese Aufträge umfassen hauptsächlich Projekte aus dem Jahr 2023, die im Verlauf des Jahres 2024 abgeschlossen werden sollen. Prägend ist ein Großprojekt von 16,4 Mio. EUR, welches im II. Quartal 2024 an unseren Kunden, einem privaten, international tätigen Schulbetreiber, übergeben werden soll. Auch im II. Quartal 2024 soll ein in Arge betriebenes Großprojekt in Berlin abgeschlossen werden; unser Arge-Anteil beträgt 50%. In beiden Projekten erwarten wir erhebliche Ergebnisbeiträge im Jahr 2024.

Die hohe Bautätigkeit im I. Quartal 2023 spiegelte allerdings nicht unbedingt die aktuelle Marktsituation wider. Insbesondere im ersten Halbjahr verzeichneten wir aufgrund der verschiedensten externen Faktoren, beispielweise bedingt durch die Zurückstellung von Projekten oder Insolvenzen, einen äußerst geringen Auftragseingang (15,1 Mio. EUR).

Im zweiten Halbjahr verzeichneten wir große Auftragseingänge (40,2 Mio. EUR), die sich im aktuellen Auftragsbestand widerspiegeln. Dies zeigt, dass wir trotz spürbarer Zunahme des Wettbewerbsdrucks von unseren Kunden als vertrauenswürdiger und geschätzter Partner wahrgenommen werden.

Aus strategischer Sicht durchlebt die Baubranche eine signifikante Transformation im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung, welche wir in unseren Strategien berücksichtigt haben. Der Ansatz des partnerschaftlichen Bauens und der flexiblen Vertragsmodelle bildet die Basis. Unser Unternehmen nimmt die sogenannte "Bauwende" nicht nur wahr, sondern ist aktiv daran beteiligt. Das Team bringt sich in allen relevanten Bereichen mit den Kompetenzen ein und wirkt aktiv in Gremien bundesweiter Institutionen für Innovationen, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und partnerschaftlichen Bauen mit. Die aktive Mitarbeit an der "Bauwende" ist das Fundament der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit UNDKRAUSS. Neben der Stärkung interner Kompetenzen werden im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen auch die regionalen Strukturen gestärkt und weiterhin ausgebaut.

Unter dem Stichwort "Zukunft UNDKRAUSS" haben wir im Berichtsjahr weitere Modernisierungsmaßnahmen beschlossen:

- Beendigung des Mietvertrags am Platinum und Abschluss eines neuen Mietvertrags in unmittelbarer Nähe unseres Geschäftssitzes, um unsere angemieteten Flächen zu optimieren und Synergieeffekte zu erzielen. Dies sollte den Teamgeist unter unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fördern. Die Renovierung unseres Hauptsitzes wird parallel zum Umzug in die neue Fläche zum Ende des Geschäftsjahres 2024 angestoßen.

- Die Festnetztelefonie wird bis zum Abschluss des Berichtsjahres 2024 abgeschafft, wobei die Telefonanlage in Microsoft Teams integriert wird.

- Die gesamte Kundendatenbank wird in ein CRM-System überführt, wobei wir auf die Plattform Microsoft Dynamics setzen.

- Im Berichtsjahr haben wir erfolgreich die HR-Software Personio eingeführt, um die Effizienz im Personalwesen zu steigern.

- Für das Jahr 2024 ist die Einführung der Software Rydoo geplant, um das Reisekostenmanagement zu digitalisieren. Dadurch erwarten wir eine Steigerung der betrieblichen Effizienz und eine verbesserte Transparenz bei den Reisekosten.

In den vergangenen Jahren waren wir stets einem hohen Wettbewerb um hoch qualifizierte Beschäftigte und um Führungskräfte ausgesetzt. Trotz des Konjunkturrückganges in unserer Branche wird sich dieser Trend fortsetzen. Der Erfolg UNDKRAUSS hängt auch davon ab, inwiefern es gelingt, Fach- und Führungspersonal einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. In diesem Jahr werden wieder eine Vielzahl an 5-10-15-20 Jahres-Jubiläen unserer Mitarbeiter gefeiert.

Für die UNDKRAUSS als Arbeitgeberin und Baudienstleisterin sind Vielfalt und Chancengleichheit selbstverständlich. Das Unternehmen wird dadurch flexibler und kreativer. So bleiben wir innovationsstark und wandlungsfähig. Diese Vielfalt weiter zu fördern, ist ein klares Ziel der strategischen Personalausrichtung unseres Unternehmens. Alle Mitarbeitenden sollen das eigene Talent in einem vorurteilsfreien Arbeitsumfeld einbringen können. Wir legen Wert auf einen Umgang, der frei von Benachteiligungen ist und in welchem persönlichen Grenzen respektiert werden. Wir fördern durch die aktive Teilnahme bei den Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. die weiblichen Führungskräfte in der Bau- und Immobilienbranche durch verschiedene Veranstaltungen und Maßnahmen der persönlichen Weiterentwicklung. Wir stellen mit der Re-Auditierung "berufundfamilie" die Weichen für eine familien- und lebensphasenorientierte und somit zukunftsfähige Personalpolitik für unsere Mitarbeitenden.

Unsere Kunden nehmen unser Unternehmen insbesondere über die Kompetenz und das Engagement unserer Mitarbeitenden wahr. Daher ist der Erfolg UNDKRAUSS der Erfolg unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich aufs Neue mit weit überdurchschnittlichem Willen und äußerster Professionalität unser Unternehmen tragen. Die stets bereit und in der Lage sind, auch in komplexen und herausfordernden Situationen das Beste für unsere Kunden, für die jeweiligen Projekte und für das ganze Unternehmen zu geben. Vorstand und Aufsichtsrat sind allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Dank verpflichtet.

Für das Jahresergebnis 2024 gehen wir aufgrund unseres Auftragsbestands und den Ausschüttungen der ARGE-Beteiligungen von einer positiven Entwicklung aus. Wir rechnen mit einem Ergebnis vor EE-Steuern von mindestens TEUR 2.000. Als größten - bewertbaren - Risikofaktor sehen wir aktuell bauseitig bedingte Verzögerungen, die einen Projektabschluss 2024 verhindern.

E. Pflichtangaben

Abhängigkeitsbericht

Die UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 ein abhängiges Unternehmen i. S. d. § 312 AktG. Der Vorstand unseres Unternehmens hat deshalb gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der die folgende Schlusserklärung enthält:

"Nach den Umständen, die uns jeweils in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen und die Maßnahmen getroffen wurden, haben wir bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und sind durch die Maßnahmen nicht benachteiligt worden.".

 

Berlin, 31. März 2024

gez. Stefan Schwier

gez. Johannes H. Klemm

Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2023

UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 10. Mai 2024

AUDITA Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

G. Gaedecke, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 gem. § 171 Abs. 2 AktG

Der Aufsichtsrat der UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft ist vom Vorstand regelmäßig, zeitnah und umfassend in Form mündlicher und schriftlicher Berichte über die Entwicklung, die Lage sowie über wesentliche Geschäftsvorgänge des Unternehmens unterrichtet worden. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 regelmäßig abgestimmt getagt. Anhand dieser Auskünfte hat der Aufsichtsrat den Vorstand überwacht, ihn eingehend hinsichtlich aller Maßnahmen und Geschäftsvorgänge beraten, die seine Zustimmung erforderten beziehungsweise von besonderer Bedeutung waren, und sich von der ordnungsgemäßen Arbeitsweise des Vorstands überzeugt. Maßstab für diese Überwachung waren die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung.

Der Jahresabschluss nebst Lagebericht 2023 wurde von der AUDITA Treuhand GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, nach den Regeln des HGB geprüft. Der Abschlussprüfer hat keine Einwendungen erhoben und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Für das Geschäftsjahr 2023 sind dem Aufsichtsrat gem. § 170 AktG der Jahresabschluss sowie der Lagebericht des Vorstands vorgelegt worden. Darüber hinaus lag dem Aufsichtsrat der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses vor. Nach den Erkenntnissen des Aufsichtsrats entsprechen der Jahresabschluss sowie der Prüfungsbericht den gesetzlichen Anforderungen. Seitens des Aufsichtsrates bestehen keine Einwände gegen den Prüfungsbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft sowie den Prüfungsbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 gebilligt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft für die im Jahr 2023 geleistete Arbeit.

 

Berlin, 20. Juni 2024

Der Aufsichtsrat

gez. Dr. Andreas Damm, Vorsitzender

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