ADAM NORD GmbHLiquidiert

18299 Laage, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 10187
Eingetragen
12.10.2005
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieVerlegen von ZeitungenVerlegen von Büchern
Gegenstand
-der Betrieb einer Offsetdruckerei ; -die Beratung von Firmen im Druck- und Werbebereich

Historie

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Management

NameRolle
Walter Karl Adam
seit 24.4.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Adam Media AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Adam Media AG
Switzerland
1.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ADAM NORD GmbH

Laage

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht

A. Wirtschaftsbericht

I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Bedingt durch den high-volume-Maschinenpark sowie geografische Lage, unterschieden sich die produzierten Produkte wie auch die Endkunden im Geschäftsjahr 2011 überwiegend von denen der ADAM GmbH. Die Vertriebstätigkeit für die Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch einen eigens angestellten Vertriebsmitarbeiter sowie unter Inanspruchnahme von zu vergütenden vertrieblichen Dienstleistungen der ADAM GmbH. Die Rechnungsstellung sowie das Debitorenmanagement erfolgt ebenfalls durch den Dienstleister ADAM GmbH.

Die zentrale Steuerung und Abwicklung aller Vertriebs- und Verwaltungstätigkeiten der Unternehmensgruppe ermöglicht eine zentrale Steuerung und dem Aspekt der Kostenoptimierung.

Nationale Wirtschaft

Nach einem Wirtschaftswachstum von etwa 3,7% in 2010 prognostizierte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am 4. Januar 2011 (Quelle: Wochenbericht des DIW NR. 1-2/1011) ein Wachstum von 2,2% für 2011. Tatsächlich wurde in 2011 ein Wachstum von 3,0% erzielt (Quelle: Pressemitteilung des DIW vom 11.01.2012).

Branchentrend Werbewirtschaft

Die Netto-Werbeeinnahmen erfassbarer Werbeträger in Deutschland waren von 2007 bis 2009 rückläufig. Zwar konnte in 2010 und 2011 eine Erholung festgestellt werden, die "Werbung per Post" war hiervon jedoch nicht betroffen (Quelle: www.ZAW.de, Medien, "Medien mit Umsatzplus von 2,1 Prozent in 2010"). Unter Berücksichtigung von starken Papierpreisrückgängen zum Beginn 2010 sowie ebenso starker Aufholung gegen Ende 2010 lassen sich die um rund 3% negative Wachstumsrate in 2010 wie auch die leicht positive Wachstumsrate in 2011 für den Bereich "Werbung per Post" allenfalls als Stagnation beurteilen.

Die Marktsituation ist seit Jahren durch einen intensiven nationalen und europäischen Wettbewerb gekennzeichnet. Dieser drückt sich sowohl in den erzielbaren Margen wie auch der Übernahme von Papierpreisrisiken durch die Druckereien aus.

II. Geschäftsverlauf der ADAM NORD GmbH

Die Gesamtleistung konnte gegen den Branchentrend von 29,1 Mio. EURO auf 30,6 Mio. EURO gesteigert werden. Die höhere Gesamtleistung wurde im Wesentlichen im 1. bis 3. Quartal erzielt. Eine bewusste Selektion der Aufträge führte in der Folge im 4. Quartal zu einem Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr.

Die Erhöhung der Gesamtleistung erfolgte zu Lasten der erzielten Margen. Der Druck auf die Margen verstärkte sich durch die spät im Jahr 2010 erfolgten Papierpreiserhöhungen, die durch das Abschließen von Jahresaufträgen weit in das Jahr 2011 hineinreichten. Insbesondere der Preisanstieg im Bereich Zeitungspapier hat die ADAM NORD GmbH mit ihren high-volumen-Maschinen besonders getroffen.

Wie in den Vorjahren ist das Ergebnis der Gesellschaft weiterhin von hohen Instandhaltungsaufwendungen sowie damit in Zusammenhang stehenden Produktionsstillständen negativ beeinflusst.

Die Gesellschaft weist ein Jahresergebnis von -3,8 Mio. EURO vor Sondereinflüssen aus (Vj. -1,7 Mio. EURO).

Die Finanzierung wird durch die ADAM GmbH sichergestellt. Dort wurden die verfügbaren Mittel durch die Aufnahme einer Factoring-Kooperation ab Mitte 2011 ergänzt. Durch das Factoring werden saisonale Liquiditätsschwankungen kompensiert und zudem das Delkredere-Risiko abgetreten.

Auf der Basis eines Sanierungsgutachtens haben im Geschäftsjahr 2011 Financiers Tilgungsaussetzungen für an die Unternehmensgruppe ADAM gewährte finanzielle Mittel gewährt.

III. Lage der ADAM NORD GmbH

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der ADAM NORD GmbH beträgt zum 31. Dezember 2011 23,5 Mio. EURO (Vj. 28,5 Mio. EURO). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft zum Zwecke der Bereinigung einer Überschuldungssituation einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein von 350 TEURO zu Gunsten eines nahe stehenden Unternehmens ausgesprochen hat. Des Weiteren hat ein nahe stehendes Unternehmen zum Zwecke der Bereinigung einer Überschuldungssituation einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein auf langfristig zur Verfügung gestellte Finanzmittel von 3.000 TEURO zu Gunsten der ADAM NORD GmbH ausgesprochen.

Im Geschäftsjahr haben die ADAM GmbH und die ADAM NORD GmbH die Aufrechnung gegenseitiger Forderungen und Verbindlichkeiten erklärt.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt mit 21,8 Mio. EURO 93% der Bilanzsumme. Dabei ist ergänzend darauf hinzuweisen, dass die Gesamtinvestitionen von 50 Mio. EURO im Zeitraum 2005 bis 2007 zu einem wesentlichen Teil mit Fördermitteln finanziert wurde.

Bedingt durch das negative Jahresergebnis sowie den vorgenannten Forderungsverzicht hat sich das Eigenkapital von 2,8 Mio. EURO auf 1,5 Mio. EURO verringert. Gleichzeitig haben sich die Nettoverbindlichkeiten (Vorjahr Forderungen) gegen die diese negativen Cash-Flows finanzierende ADAM GmbH erhöht.

Weitere von einem nahe stehenden Unternehmen gewährte Darlehen in Höhe von 1,9 Mio. EURO wurden der Gesellschaft langfristig zur Verfügung gestellt. Die langfristigen Darlehensverbindlichkeiten belaufen sich damit auf 15,4 Mio. EURO (Gesamtbetrag) oder 65% der Bilanzsumme.

Durch den sehr geringen kurzfristigen Teil der Verbindlichkeiten ist die Gesellschaft durch die getroffenen Maßnahmen solide finanziert.

Zur Erhaltung und Verbesserung unserer Finanzlage praktizieren wir insbesondere und dauerhaft

Bestandsmanagement zum Abbau von Restbeständen und Produktion just-in-time,

Kreditorenmanagement durch regelmäßiges Hinterfragen unserer jeweils vereinbarten Einkaufskonditionen unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten sowie Begleichen der Verbindlichkeiten grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfrist bei Skontierung der Zahlbeträge

Beobachtung alternativer Finanzierungsformen und öffentlicher Unterstützungsprogramme.

Das Working Capital ohne Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist im Vergleich zum Vorjahr (-1 Mio. EURO) um 0,7 Mio. EUR auf -0,3 Mio. EUR angestiegen.

Die im Geschäftsjahr angefallenen Tilgungen auf Mobilien- und Immobilienfinanzierung entsprachen mit 2,1 Mio. EURO den Abschreibungen nahezu vollständig. Die hohe Gesamtabschreibung ergibt sich aus der Investition in den Jahren 2005-2007 von rund 50 Mio. EURO für Produktions- und Verwaltungsgebäude, sowie zwei 48-seitige MAN Roland Druckmaschinen mit komplexer und hoch automatisierter Druckweiterverarbeitung am Unternehmensstandort Rostock-Laage.

Finanzlage

Die Gesellschaft betreibt mit der ADAM GmbH ein manuelles Cash-Pooling. Weite Teile des negativen Cash-Flows wurden von dieser Schwestergesellschaft finanziert.

Des Weiteren haben die wesentlichen Finanzinstitute einem Sanierungskonzept zugestimmt, nachdem die Tilgung wesentlicher Darlehen der ADAM NORD GmbH und der ADAM GmbH ab dem 1. Dezember 2011 vorerst ausgesetzt wird.

Die wesentlichen Zugänge im Anlagevermögen 2011 wurden mittels Leasingvereinbarungen finanziert.

Ertragslage

Die Gesamtleistung der Gesellschaft stieg von 29,1 Mio. EURO um 1,5 Mio. EURO auf 30,6 Mio. EURO an. Da sich die Gesellschaft nahezu keiner Fremdleistungen bedient, ist dieser Wert der eigenen Druckleistung gleichzusetzen.

Bezogen auf die eigene Druckleistung betrug der Materialaufwand rund 88% (Vj. 80%).

Neben dem daraus resultierenden geringen Rohertrag trugen auch die mit 0,5 Mio. EURO außergewöhnlich hohen Rechts- und Beratungskosten dazu bei, dass ein mit -0,8 Mio. EURO negatives bereinigtes (vor Sondereffekten) EBITDA erwirtschaftet wurde (Vj. 1,4 Mio. EURO).

IV. Nachtragsbericht

Im Rahmen der Neuausrichtung der Strategie der Unternehmensgruppe ADAM war der Auftragseingang zunächst rückläufig. Daher wurde am Standort Kurzarbeit ab dem 1. Februar 2012 beantragt und bewilligt.

Im Übrigen sind seit dem 31. Dezember 2011 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet wird.

B. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Unsere Marktposition betrachten wir nach langjähriger Geschäftstätigkeit in der Unternehmensgruppe ADAM® als gefestigt. Wir werden unser aktives Handeln auch in 2012 beibehalten, gewonnene Erkenntnisse positiv bei der Umsetzung unserer unternehmerischen Idee einfließen lassen. Insgesamt verfolgen wir eine langfristige Wachstumsstrategie mit dem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit unseres Wirtschaftens.

Die Gesellschaft verfolgt ein schlüssiges Unternehmenskonzept zur Realisierung höherer Wertschöpfungsbeiträge. Durch die finanziellen Maßnahmen ist die Finanzierung der Gesellschaft bis auf Weiteres gesichert. Wir gehen von einer positiven Liquiditätsentwicklung der ADAM Gruppe aus, unter anderem gestützt durch die Tilgungsaussetzung wesentlicher Fremdkapitalgeber. Für das Ergebnis der Gesellschaft erwarten wir weiterhin einen Jahresfehlbetrag von über 2 Mio. EUR in 2012.

Dem Verdrängungswettbewerb begegnen wir durch innovative und hocheffiziente Maschinen, einer durchgängig hohen Qualität und adäquater, das Leistungsspektrum abrundender Serviceleistungen. Der Druck sowie die ausgefeilte logistische Abwicklung gehören zu unseren Kernkompetenzen. Insgesamt schaffen wir so für die Kunden der Unternehmensgruppe eine zuverlässige Einkaufssituation und werden immer häufiger als langfristiger Partner geschätzt. Durch die ADAM NORD GmbH, Laage, können größere Auftragsvolumina bei gleichzeitiger Erreichung eines hohen Individualisierungsgrades abgebildet werden. Zudem eröffnen die vielfältigen Nutzungsvarianten der zur Verfügung stehenden und unterschiedlich dimensionierten Druckmaschinen an den Standorten Bruchsal und Laage, insbesondere das Eindruckmanagement und der parallele Tandembetrieb, die Möglichkeit, dem Markt neue Produkte in verschiedensten Formaten zu attraktiven Konditionen anzubieten.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Unternehmerischer Erfolg erfordert das bewusste Eingehen von kalkulierbaren Risiken. Aufgabe eines wertorientierten Risikomanagements ist es daher, eine valide Abschätzung der mit der Planung und Ausführung unserer Geschäftsstrategien verbundenen Chancen und Risiken durch das verantwortliche Management sicherzustellen - denn: Risiken sind auch Chancen! Das wirksame Management der Chancen und Risiken verstehen wir als bedeutenden Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenswertes.

Wir bedienen uns einer Reihe aufeinander abgestimmter Risikomanagement- und Kontrollsysteme, die es uns ermöglichen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen. Besonderes Gewicht haben dabei unsere sich auf die gesamte Unternehmensgruppe ADAM® erstreckenden Prozesse für die strategische Unternehmensplanung und für das interne Berichtswesen. Die strategische Unternehmensplanung mit einem realistischen Planungshorizont von derzeit 3 Jahren soll uns helfen, potenzielle Risiken lange vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen abzuschätzen und zu bewerten. Das Berichtswesen dagegen ermöglicht es uns, solche Risiken im Rahmen der täglichen Arbeit genau zu überwachen, um gegebenenfalls umgehend steuernd einzugreifen. In regelmäßigen Zeitabständen überprüfen wir die Angemessenheit und Effizienz unseres Risikomanagementsystems und initiieren bei auftretenden Mängeln geeignete Maßnahmen, um jederzeit sicherzustellen, dass die Geschäftsführung vollständig und zeitnah über alle wesentlichen Risiken informiert ist.

Konjunkturverlauf und Nachfrageschwankungen:

Die Gesellschaft unterliegt den allgemeinen Marktschwankungen im Bereich der Werbung und Marketingaktivitäten der Auftraggeber. Da die Auftragsvergaben bzw. -konkretisierungen zunehmend kurzfristig erfolgen besteht das Risiko, dass vorhandene Kapazitäten nicht voll genutzt werden können und damit verbundene Kosten teilweise nicht rechtzeitig abgebaut werden können.

Materialpreise und Herstellkosten:

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, zuverlässige und qualitätsbewusste Zulieferfirmen zurück. Die allgemeinen Preis- und Verfügbarkeitsrisiken beschränken wir durch Diversifikation unserer Zulieferer. Diese treiben wir mittels Qualifikation neuer Lieferanten unter unseren hohen Qualitätsstandards aktiv voran.

Risiken aus Organisation und Struktur:

Die stringente Verfolgung einer einheitlichen Strategie sowie die strikte Ausrichtung am Kunden basieren auf einem einheitlichen Marktauftritt der Unternehmensgruppe ADAM. Hieraus folgt jedoch auch eine teilweise Abhängigkeit der hierunter zu subsumierenden Gesellschaften, insbesondere der ADAM GmbH und der ADAM NORD GmbH, untereinander.

Unsere Mitarbeiter sind wichtig für unseren Erfolg. Mit Ihrer Qualifikation, Leistungsbereitschaft und Motivation bestimmen sie die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens. Deshalb gehört es zu einer der zentralen Aufgaben aller Führungskräfte, die besten Mitarbeiter zu gewinnen, zu halten und zu fördern.

Risikomanagement ist kein abgeschlossener Vorgang, sondern ständige Herausforderung und Aufgabe. Wir als mittelständisches Unternehmen passen unser Risikomanagementsystemständig an veränderte Kontexte und aktuelle Entwicklungen an.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist nach derzeitigem Stand und unter Berücksichtigung der Zusagen der finanzierenden Geschäftspartner bis auf Weiteres gesichert. Das Fortbestehen der Gesellschaft ist im Wesentlichen abhängig vom Eintreffen der in der Planung beschriebenen Annahmen. Diese sind insbesondere

Aufrechterhaltung der finanziellen Zusagen durch Financiers im weiteren Sinne

Erreichung einer neuen Kundenstruktur, die die Produktion hinsichtlich Menge und Preis nach Auslaufen der Kurzarbeit sichert

Die Unternehmensgruppe ADAM verfügt über ein effektives Mahnwesen und Debitorenmanagement; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zur weiteren Minimierung von Ausfallrisiken unterhält die ADAM GmbH eine Warenkreditversicherung, um die Forderungen der Unternehmensgruppe gegen Ausfall zu versichern. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich über einen Bankkredit und über Mittel der ADAM GmbH.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt.

Auf die existenzgefährdende Entwicklung der Finanz- und Ertragslage haben wir mit einer Neuordnung der Finanzierungsstruktur in 2011 reagiert. Auf Basis der derzeitigen Zusagen von Banken sowie einer von einer unabhängigen Unternehmensberatung erteilten Fortführungsprognose erachten wir den Fortbestand der Gesellschaften als gesichert.

III. Prognosebericht

Die Gesellschaft agiert weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld. Wir erwarten auf Basis der aktuellen Marktpreise im Absatz- und Einkaufsmarkt weitere Verluste im 1. Quartal 2012 sowie eine stufenweise Erholung in den Quartalen 2 und 3. Insgesamt gehen wir von einem Jahresverlust in 2012 von über 2 Mio. EURO aus. Fokus unserer Bemühungen in 2012 wird eine Ausweitung unserer selektiven Verkaufsstrategie sein. Darüber hinaus stellen wir die Umsetzung weiterer Innovationen in den Vordergrund, um durch die damit geschaffenen weiteren Effizienzpotentiale die Ertragslage nachhaltig zu verbessern. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht.

C. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft hat keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

D. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt über keine Filialen oder Zweigniederlassungen.

 

Laage, 22. März 2012

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 21.826.585,40 23.899.397,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.760,00 980,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 30.760,00 980,00
II. Sachanlagen 21.795.825,40 23.898.417,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.470.046,40 8.796.581,40
2. technische Anlagen und Maschinen 12.843.328,00 14.521.582,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 482.451,00 580.254,00
B. Umlaufvermögen 1.705.562,84 4.612.291,95
I. Vorräte 933.307,90 1.028.956,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 761.780,18 3.574.621,17
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 2.639.775,13
2. sonstige Vermögensgegenstände 761.780,18 934.846,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 400.000,00 504.253,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.474,76 8.714,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.448,89 5.221,60
Bilanzsumme, Summe Aktiva 23.534.597,13 28.516.910,95

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 1.486.654,99 2.756.271,03
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn 486.654,99 1.756.271,03
davon Gewinnvortrag 1.756.271,03 467.969,65
B. Rückstellungen 348.127,34 116.400,00
C. Verbindlichkeiten 21.699.814,80 25.644.239,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.000.000,00 2.000.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.824.918,14 998.979,81
3. sonstige Verbindlichkeiten 16.874.896,66 22.645.260,11
Bilanzsumme, Summe Passiva 23.534.597,13 28.516.910,95

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 4.680.996,46 6.689.570,27
2. Personalaufwand 3.854.997,76 3.660.995,02
a) Löhne und Gehälter 3.316.977,15 3.053.365,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 538.020,61 607.629,18
davon für Altersversorgung 1.629,31 14.625,28
3. Abschreibungen 2.172.709,11 2.191.323,83
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.172.709,11 2.191.323,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.500.555,37 1.613.527,70
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 13,78 54,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.617,79 4.814,16
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 929.423,42 935.248,76
davon an verbundene Unternehmen 77.093,13 1.152,92
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.767.071,41 -1.706.710,88
8. außerordentliche Erträge 3.000.000,00 3.047.150,00
9. außerordentliche Aufwendungen 459.250,00 32.793,33
10. außerordentliches Ergebnis 2.540.750,00 3.014.356,67
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 23.701,97 -115,83
12. sonstige Steuern 19.592,66 19.460,24
13. Jahresfehlbetrag 1.269.616,04 -1.288.301,38

Ergebnisverwendung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
13. Jahresfehlbetrag 1.269.616,04 -1.288.301,38
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.756.271,03 467.969,65
15. Bilanzgewinn 486.654,99 1.756.271,03

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der ADAM NORD GmbH, Laage, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 HGB.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang angegeben.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert von bis zu 410 EURO werden vollständig abgeschrieben. Ihr Abgang im Geschäftsjahr wurde unterstellt. Die Fortschreibung von in der Vergangenheit auf Grund steuerlicher Vorschriften gebildeter Sammelposten wurde beibehalten.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Der Bewertung lag die Durchschnittsmethode zu Grunde.

Geleistete Anzahlungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen lauten auf EURO.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten angesetzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bemessen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Geschäftsvorfällen oder Ereignissen beruhen und deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten lauten auf EURO.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten

der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Hinsichtlich der Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen ein Darlehen an ein nahe stehendes Unternehmen sowie Steuerforderungen. Für einen Teilbetrag von 55 TEURO entsteht der Anspruch im Jahr 2012.

Ein gewährtes Darlehen von 400 TEURO ist am 31. Dezember 2013 fällig. Die übrigen Forderungen besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht.

Eigenkapital / Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Das nachfolgend dargestellte Bilanzergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen:

  TEURO
Bilanzergebnis zum 1. Januar 2011 1.756
Jahresergebnis 2011 -1.270
Bilanzergebnis zum 31. Dezember 2011 486

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für Schadenersatz und ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

    davon Restlaufzeit
  31.12.2011 (TEURO) bis 1 Jahr (TEURO) 1 bis 5 Jahre (TEURO) > 5 Jahre (TEURO)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.000 2.000 0 0
(Vorjahr) 2.000 2.000 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.213 1.213 0 0
(Vorjahr) 2.024 2.024 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.825 2.825 0 0
(Vorjahr) 999 999 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 15.661 391 12.357 2.913
(Vorjahr) 20.621 308 395 19.919
davon aus Steuern 23 23    
(Vorjahr) 178 178 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 13 13 0 0
(Vorjahr) 29 29 0 0
31.12.2011 21.699 6.429 12.357 2.913
31.12.2010 25.644 5.331 395 19.919

Im Geschäftsjahr haben die ADAM GmbH und die ADAM NORD GmbH die Aufrechnung gegenseitiger Forderungen und Verbindlichkeiten erklärt.

Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Mietkaufverbindlichkeiten für Gebäude und maschinelle Anlagen in Höhe von 13.540 TEURO (Vj. 15.668 TEURO) sind mittels Grundschuld besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht.

Außerordentliche und periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die ADAM NORD GmbH hat zum Zwecke der Bereinigung einer Überschuldungssituation einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein von 350 TEURO zu Gunsten eines nahe stehenden Unternehmens ausgesprochen.

Ein nahe stehendes Unternehmen hat zum Zwecke der Bereinigung einer Überschuldungssituation einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein von 3.000 TEURO zu Gunsten der ADAM NORD GmbH ausgesprochen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Gewerbesteuer 2010 aus Forderungsverzicht mit Besserungsschein.

Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse

Die ADAM NORD GmbH, Laage, haftet im Rahmen gesamtschuldnerischer Haftung für ein von der ADAM GmbH, Bruchsal, aufgenommenes Darlehen über 1.000 TEURO.

Auf Basis einer von einer unabhängigen Beratungsgesellschaft erteilten positiven Fortbestehensprognose für die Unternehmen ADAM NORD GmbH und ADAM GmbH erachten wir das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis als gering.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 200 TEURO.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen besitzen Laufzeiten von bis zu 5 Jahren.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die ADAM NORD GmbH, Laage, und die ADAM GmbH, Bruchsal, sind Trägerunternehmen der am 2. Dezember 2002 gegründeten Unterstützungskasse der Walter Adam Firmengruppe e.V..

Der Barwert der Versorgungsleistungen für Mitarbeiter der ADAM GmbH wurde unter Anwendung der von der Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze zum Abschlussstichtag mit 27 TEURO errechnet.

Durchschnittliche Zahl der während des

Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

  Personen
Gewerbliche Arbeitnehmer 71
Angestellte 15
Aushilfen 17
Summe 103

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Walter Adam, kaufmännische Geschäftsführung

Sönke Meyer, technische Geschäftsführung

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

 

Laage, den 22. März 2012

gez. Walter Adam, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2011
EUR
Buchwert 31.12.2011
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 157.450,14 34.785,00 0,00 161.475,14 30.760,00 5.005,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 157.450,14 34.785,00 0,00 161.475,14 30.760,00 5.005,00
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.192.429,18 0,00 0,00 1.722.382,78 8.470.046,40 326.535,00
technische Anlagen und Maschinen 23.091.341,53 0,00 0,00 10.248.013,53 12.843.328,00 1.678.254,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.631.242,37 65.112,11 0,00 1.213.903,48 482.451,00 162.915,11
Summe Sachanlagen 34.915.013,08 65.112,11 0,00 13.184.299,79 21.795.825,40 2.167.704,11
Summe Anlagevermögen 35.072.463,22 99.897,11 0,00 13.345.774,93 21.826.585,40 2.172.709,11

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss per 31.12.2011

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der

ADAM NORD GmbH Laage, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis 31.12.2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungs-wesenbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und

vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf die Ausführungen zur Annahme des Fortbestands der Gesellschaft im Lagebericht per 31.12.2011, insbesondere im dortigen Speziellen Risiko- und Prognosebericht, hin. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass die durch die Geschäftsführungen erstellte positive Fortbestehensprognose auf einer mittelfristigen Prognose beruht, bei der am Ende des Planungshorizontes die negativen Erfolgsbeiträge deutlich vermindert sind. Ohne deren Realisierung ist der Fortbestand der Gesellschaft nicht dauerhaft gewährleistet ist.

 

Bad Kreuznach, den 25. April 2012

Dr. Dietrich Bihr, Wirtschaftsprüfer

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