MAMDHA Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Petra Aichholz seit 5.1.2026 | Prokura |
Sven Stehlig seit 24.4.2023 | Prokura |
Andreas Morlock seit 1.10.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VPV Service GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht über das Geschäftsjahr 2024Allgemeine AngabenGegenstand des Unternehmens ist 1. die Unterstützung von Dienstleistungs- und Konsumgüterunternehmen bei der Anbahnung, Pflege und Weiterentwicklung von bestehenden oder potenziellen Kundenbeziehungen durch die Entgegennahme, Bearbeitung und Beantwortung von Kundenwünschen und Kundenaufträgen sowie Anfragen oder Erklärungen. Die Kommunikation mit Kunden erfolgt dabei über alle Medien, insbesondere auf telefonischem oder schriftlichem Wege sowie durch Nutzung sonstiger moderner Kommunikationsmittel wie Fax, E-Mail, SMS oder durch internetbasierte Sprach- und Dialoganwendungen 2. der Betrieb eines Kunden-Service-Centers mit den zur kundenorientierten und fachlichen Durchführung des Geschäftsbetriebes notwendigen Funktionsbereichen sowie 3. die Unterstützung der Ausschließlichkeitsorganisation und der Makler im In- und Ausland bei der Bearbeitung von Anliegen wie z. B. Neuanträgen, Änderungsanträge, Produktfragen und Angeboten 4. die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Postservice, Dokumentenmanagement. Des Weiteren darf die VPV Service GmbH andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Gesellschaften beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen im Inland errichten und Unternehmensverträge abschließen. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, die der Erreichung und Förderung des Gesellschaftszwecks unmittelbar oder mittelbar dienen. Die VPV Service GmbH mit Sitz in Stuttgart wurde am 15. Februar 2002 gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die VPV Holding Aktiengesellschaft, zwischen welcher als herrschende Gesellschaft und beherrschter Gesellschaft, der VPV Service GmbH, ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht. Hiernach ist seit dem 15.02.2002 der gesamte Gewinn abzuführen, Verluste werden von der VPV Holding Aktiengesellschaft übernommen. Die Einstellung von Beträgen aus dem Jahresabschluss in andere Rücklagen ist jedoch mit Zustimmung der VPV Holding Aktiengesellschaft möglich. Aktuelle Entwicklungen im Kunden-Service-CenterIm Geschäftsjahr 2024 lag der Schwerpunkt der Weiterentwicklungen im Kunden-Service-Center auf der Optimierung operativer Prozesse, der Digitalisierung von Geschäftsabläufen und der Steigerung der Servicequalität. Wichtige Maßnahmen wurden ergriffen, um die Effizienz und Qualität im täglichen Betrieb zu steigern und die Grundlage für langfristige Erfolge zu schaffen. Im Kundenservice stand die Harmonisierung der operativen Steuerung im Fokus, die im ersten Quartal 2024 intensiviert wurde. Ziel dieser Maßnahme war es, die verschiedenen operativen Prozesse effizienter zu koordinieren und eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen den Teams zu gewährleisten. Die Umsetzung dieser Harmonisierung hat nicht nur die Entscheidungsfindung beschleunigt, sondern auch die Gesamtsteuerung des Kunden-Service-Centers verbessert. Im Rahmen der Digitalisierung wurde das neue CX-Management für Customer Self Services implementiert, wodurch der Kundenservice Anfragen effizienter digital erfassen und die Automatisierung steigern kann. Zudem wurden Self Services für den Vertrieb eingeführt, um strukturierte Daten für zukünftige Automationen zu generieren. Ein erster voll automatisierter Prozess zur Änderung von Kundenstammdaten wurde ebenfalls erfolgreich umgesetzt. Im Bereich der Service- und Qualitätssteuerung wurde im Verlauf des Jahres ein Weiterbildungsmanagement etabliert. Dies stellt sicher, dass alle Mitarbeiter kontinuierlich in ihren Fachbereichen geschult werden, um eine gleichbleibend hohe Servicequalität zu gewährleisten. Ebenso wurden Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Führungskräfte ergriffen, um die operativen Ziele noch effizienter umzusetzen und die Führungskompetenz im Unternehmen weiter zu stärken. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Weiterentwicklung des Wissensmanagements. Das Gesamtkonzept für das Wissensmanagement bildet die Grundlage für eine strukturierte und effektive Bereitstellung von Informationen innerhalb des Unternehmens. In diesem Rahmen wurde die Base of Knowledge eingeführt, die sowohl dem Betrieb als auch dem Vertrieb zur Verfügung steht. Im Schadenmanagement wurden bedeutende Fortschritte erzielt. Ein Reporting zur Nutzenanalyse im Schadenmanagement zeigt eine spürbare Verbesserung der Effizienz und eine präzisere Steuerung der Schadenfälle. Das aktive Schadenmanagement wurde mit der Einführung eines Telefoniekodex und einer verbesserten Abwesenheitsverteilung weiter optimiert, um Wartezeiten zu minimieren und den Schadenservice zu verbessern. Zudem wurden die Textbausteine im Schadenmanagement überarbeitet, um eine konsistentere und schnellere Bearbeitung von Schadenfällen zu ermöglichen. Ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Schadenprozesse war die Einführung der ESM Inbound im August 2024. Diese Maßnahme strukturiert den Eingang von Schadensmeldungen und sorgt für eine schnellere und effizientere Bearbeitung, was den gesamten Schadenprozess optimiert. Im Input- und Outputmanagement wurde das IPM-Projekt (Stufen 1 und 2) im März 2024 erfolgreich implementiert, wobei die Indexierung und Klassifikation von Dokumenten deutlich verbessert wurde. Diese Maßnahme sorgt für eine effizientere Verarbeitung und eine schnellere Verfügbarkeit von Informationen. Ebenso wurde der Druckmaschinenpark optimiert und die Steuerungssoftware angepasst, was nicht nur zur Kostenreduktion, sondern auch zu einer höheren Flexibilität in der Bearbeitung geführt hat. Im Bereich der Arbeitgeberattraktivität wurde ein neues Karrieremodell eingeführt, das auf die langfristige Bindung von qualifizierten Mitarbeitern abzielt. Dieses Modell stellt die berufliche Weiterentwicklung und die Förderung der Mitarbeiter in den Mittelpunkt, um die interne Expertise kontinuierlich zu erweitern. Parallel dazu wurde ein DSGVO-konformes Mitarbeiter-Datenschutzkonzept entwickelt, das sowohl die rechtlichen Anforderungen erfüllt als auch das Vertrauen der Mitarbeitenden stärkt. Das Geschäftsjahr 2024 war vor allem durch die konsequente Optimierung der operativen Prozesse, die Implementierung innovativer digitaler Lösungen und die kontinuierliche Verbesserung der Servicequalität geprägt. Die erzielten Fortschritte in der Digitalisierung und der Prozessautomatisierung schaffen eine stabile Grundlage für die Weiterentwicklung des Unternehmens und stärken die Position im Wettbewerbsumfeld. GeschäftsverlaufIm Berichtsjahr erzielte unsere Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 18.683,5 TEUR (Vorjahr: 18.522,1 TEUR). Hierbei handelt es sich um die im Rahmen der Kundenbearbeitung erbrachten Dienstleistungen an verbundene Unternehmen. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge stammen zu einem Großteil aus der Auflösung nicht versicherungstechnischer Rückstellungen in Höhe von 64,2 TEUR (Vorjahr: 15,3 TEUR), Nutzung von Jobrädern in Höhe von 29,7 TEUR (Vorjahr: 35,7 TEUR), Erträgen für die PKW-Nutzung in Höhe von 18,4 TEUR (Vorjahr: 18,4 TEUR) sowie aus Erträgen aus Zeitwertkonten in Höhe von 15,4 TEUR (Vorjahr: 18,5 TEUR). Die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen in Höhe von 6.459,7 TEUR (Vorjahr: 6.138,0 TEUR) betreffen mit 6.459,7 TEUR (Vorjahr: 6.054,7 TEUR) die VPV Lebensversicherungs-AG. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 791,3 TEUR (Vorjahr: 762,6 TEUR) und umfassen im Wesentlichen die Aufwendungen für Mietaufwendungen inklusive Nebenkosten von 273,3 TEUR (Vorjahr: 268,8 TEUR), EDV-Aufwendungen von 185,8 TEUR (Vorjahr: 76,2 TEUR), Reisekosten von 67,3 TEUR (Vorjahr: 77,5 TEUR), Werbekosten in Höhe von 57,5 TEUR (Vorjahr: 57,8 TEUR), Beratungsaufwendungen in Höhe von 41,1 TEUR (Vorjahr:18,4 TEUR), Fachtagungskosten in Höhe von 31,1 TEUR (Vorjahr: 6,7 TEUR), Aufwendungen für Jobräder von 29,7 TEUR (Vorjahr: 35,7 TEUR). GeschäftsergebnisIm Berichtsjahr beläuft sich das Ergebnis nach Steuern auf 100.577,30 EUR (Vorjahr: 87.713,28 EUR). Unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern in Höhe von 10,00 EUR (Vorjahr: Erstattung sonstige Steuern 116,00 EUR) ergibt sich ein Gewinn von 100.567,30 EUR (Vorjahr: 87.829,28 EUR),der entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag an die VPV Holding Aktiengesellschaft abgeführt wird. Liquidität und KapitalausstattungDie VPV Service GmbH verfügt zum 31.12.2024 über Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 1.129,8 TEUR (Vorjahr: 1.123,1 TEUR). Weitere liquide Mittel fließen der Gesellschaft laufend über die Dienstleistungsverrechnung mit verbundenen Unternehmen zu. Die Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft beträgt 50,6 TEUR (Vorjahr: 50,6 TEUR). Darüber hinaus werden entstehende Verluste entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag von der VPV Holding Aktiengesellschaft ausgeglichen. RisikoberichtZielsetzung und Umsetzung unseres RisikomanagementsystemsUnsere Geschäftstätigkeiten als unternehmerisch agierende Gesellschaft finden kontinuierlich in einem Umfeld voller Chancen und Risiken statt. Um in diesen Rahmenbedingungen erfolgreich zu operieren, ist das Risikomanagement für alle Tochtergesellschaften im VPV-Konzern ein zentraler Bestandteil der Unternehmensführung. Unser Ziel ist es, jederzeit sowohl eine individuelle als auch eine konzernübergreifende Risikobewertung zur Verfügung zu haben. Dies erreichen wir, indem das Risikomanagementsystem der VPV Service GmbH Teil des umfassenden Risikomanagementsystems ist, das alle Tochterunternehmen der VEREINIGTEN POSTVERSICHERUNG VVaG umfasst. Die Geschäftsstrategie bildet die Grundlage unserer Risikostrategie, in der die potenziellen Chancen und Risiken für alle Unternehmen des VPV-Konzerns festgelegt sind. Diese Risikostrategie definiert die Ziele und Vorgaben für unser Risikomanagement, legt unsere Haltung zu Chancen und Risiken fest, gibt Richtlinien zu Limiten und Schwellenwerten vor und beschreibt gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen. Das konzernweite Risikomanagementsystem der VPV trägt entscheidend zur Sicherung der Existenz und Substanz unserer Unternehmen im Konzern bei. Die Elemente der Risikofrüherkennung, Risikoanalyse und Risikobegrenzung sind wesentliche Bestandteile dieses eng verknüpften Systems, das in Verbindung mit unserem Risikotragfähigkeitskonzept sicherstellt, dass unser verfügbares Risikokapital in einem angemessenen Verhältnis zu den bestehenden Risiken steht. Dabei verfolgen wir stets das Ziel, dass unsere operativen Unternehmen über ausreichend Solvenzkapital verfügen. Wir legen großen Wert auf eine gute Risikokultur im gesamten Konzern. Dies bedeutet für uns ein aktives Risikomanagement, das Transparenz und angemessene Kommunikation fördert und uns die Möglichkeit gibt, Chancen zu ergreifen und Risiken rechtzeitig zu erkennen. In unserem Konzern haben wir klar definierte Funktionen und Gremien etabliert, die für ein effektives Chancen- und Risikomanagementsystem unerlässlich sind. Dazu gehören regelmäßige Risikorunden mit einer begrenzten Teilnehmerzahl aus den Bereichen Risikomanagement, Rechnungslegung, Controlling, Kapitalanlagen, Governance, Aktuariat, Revision, Recht und Schlüsselfunktionen. Dies ermöglicht es uns, Chancen gezielt zu bewerten und die damit verbundenen Risiken zu quantifizieren. Zudem sorgt die Risikorunde für die gezielte Beseitigung von Risikopotenzialen, beispielsweise durch die Entwicklung geeigneter Sofortmaßnahmen. Im Bereich "Risikomanagement" ist das konzernweite Risikomanagementsystem angesiedelt. Es berichtet regelmäßig über die Risikosituation und überwacht die Auslastung der Limite und Schwellenwerte. Die Zuständigkeit des Risikomanagements erstreckt sich über den gesamten Konzern, einschließlich der VPV Service GmbH. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz im Risikomanagement verfolgen wir den Grundsatz einer strikten Trennung zwischen Markt und Marktfolge sowie zwischen Risikonahme und Risikosteuerung. Im Konzern orientieren wir uns an der an der Unternehmensstrategie ausgerichteten Planung. Um sowohl Chancen als auch Risiken zu berücksichtigen, wird die Planung durch Risikomanagement- und Controllingsysteme unterstützt. Darüber hinaus ermöglicht uns unser Governance-Tool, das Zusammenspiel von Risiken, Prozessen, Maßnahmen und Kontrollen zu überwachen. Mit unseren Prozessen und Funktionen im Risikomanagement stellen wir sicher, dass wir Chancen bewerten und wesentliche Risiken, die den zukünftigen Fortbestand der Unternehmen gefährden oder einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, kontinuierlich beobachten und gegebenenfalls mit geeigneten Maßnahmen darauf reagieren. In unseren Leitlinien und dem Konzernrisikohandbuch sind unsere Risikopolitik, Risikogrundsätze sowie unser Risikotragfähigkeits- und Limitsystem dokumentiert. Zusammenfassung RisikomanagementUm den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden, bieten wir verschiedene Vertriebswege für den Erwerb von Versicherungsschutz an. Einerseits nutzen wir unsere Ausschließlichkeitsorganisation, andererseits positionieren wir uns im Maklermarkt. Zudem arbeiten wir mit starken Kooperationspartnern zusammen, um ein umfassendes und kundenorientiertes Produktportfolio anzubieten und unseren Kunden einen umfassenden Service und Schutz zu gewährleisten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die genannten Instrumente, Prozesse und Kontrollmechanismen ein effektives Risikomanagement für unseren Konzern und somit auch für die VPV Service GmbH gewährleisten. Wir sind in der Lage, Chancen zu erkennen, sie zu bewerten und uns rechtzeitig sowie wirkungsvoll vor Risiken zu schützen, die erhebliche und langfristige Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Dies hat einen nachhaltigen Einfluss auf unseren Unternehmenswert und somit auf die Werthaltigkeit der VPV Versicherungen für unsere Kunden. Die Chancen und Risiken der VSG leiten sich maßgeblich von den anderen VPV-Gesellschaften ab. PrognoseberichtDie VPV Service GmbH befindet sich auf einem kontinuierlichen Optimierungspfad, der durch eine konsequente Ausrichtung auf Digitalisierung, Automatisierung und Prozessoptimierung geprägt ist. Nach 2024 wird der Fokus verstärkt auf die langfristige Weiterentwicklung und Verfestigung der erreichten Verbesserungen sowie die Implementierung neuer, zukunftsfähiger Technologien und Arbeitsmethoden gelegt. Im Jahr 2025 wird die Automatisierung von Prozessen weiter intensiviert, insbesondere die Automatisierung von Lebensversicherungsprozessen und der vollautomatisierte Neuantrag für Sterbegeld. Dies soll die Effizienz im operativen Geschäft maximieren. Die digitale Schadenbearbeitung wird bis 2027 weiter ausgebaut, wobei die Dunkelverarbeitung als langfristiges Ziel verfolgt wird, um die Bearbeitungszeiten und Fehlerquoten weiter zu reduzieren. Gleichzeitig wird die VPV Service GmbH verstärkt KI-Anwendungen prüfen, um unsere Mitarbeitenden zu unterstützen und die Qualität unserer Dienstleistungen zu verbessern. Diese Technologien sollen Prozesse optimieren, Fehler reduzieren und schnellere Entscheidungen ermöglichen. KI-gestützte Fachdatenextraktionen und klassifikatorische Systeme werden zunehmend die Grundlage für die automatisierte Bearbeitung von Dokumenten und Schadensfällen bilden. Die Weiterentwicklung des Schadenmanagements durch digitale Plattformen und die Schaffung einer vollständig automatisierten Schadenbearbeitung wird vorangetrieben. Im Bereich des Output-Managements wird eine optimierte Drucksystemlandschaft und eine neue Outputmanagement-Plattform bis Ende 2025 aufgebaut. Dies beinhaltet auch die Reduktion des Maschinenparks und die Einführung einer integrierten Steuerungssoftware, die alle Druck- und Kommunikationsprozesse effizient abbilden wird. Der Ausbau der Vertriebsunterstützung wird in 2025 weitergeführt, insbesondere durch die Einführung von Vertriebs Self Services, die es den Vermittlern ermöglichen, eigenständig Anfragen zu stellen und Anforderungen strukturiert einzureichen. Dies wird die Effizienz der Vertriebsteams erhöhen und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit durch schnellere Bearbeitungszeiten verbessern. Ab Ende 2025 wird das geplante CX-Projekt (Customer Experience) analysiert, das sich auf die Verbesserung der gesamten Kundenreise, von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur Nachbetreuung, konzentrieren wird. Zusätzlich sollen die Kundenbefragungen weiter intensiviert werden, um Kundenrückmeldungen für Prozess- und Effektivitätsverbesserungen zu nutzen. Im Bereich der Personalentwicklung wird in 2025 ein professionelles Onboarding-Programm implementiert, das die Integration neuer Mitarbeiter vereinfacht und die Einarbeitung in komplexe Prozesse beschleunigt. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Führungskompetenzen gelegt, insbesondere im Bereich der digitalen Transformation und der Führung in einem zunehmend automatisierten Arbeitsumfeld. Die Weiterentwicklung der Führungskräfte bleibt ein weiteres Ziel. Neben der Weiterentwicklung der Führungskräfte, werden im Jahr 2025 spezielle Weiterentwicklungsmodule für die Mitarbeitenden der VPV Service GmbH umgesetzt. Durch Kunden- und Vertriebsrückmeldungen wurde festgestellt, dass es noch Defizite in der Qualität unserer Serviceeinheiten gibt. Daher wird die VPV Service GmbH eine Qualitätsoffensive mit externer Unterstützung starten, um unsere Dienstleistungen weiter zu verbessern. Die kommenden Jahre werden von einer kontinuierlichen technischen Weiterentwicklung und tiefgreifenden Veränderungen geprägt sein. Die Automatisierung, Digitalisierung und Technologieentwicklung werden weiterhin im Zentrum der Unternehmensstrategie stehen. Gleichzeitig wird die VPV Service GmbH ihre Mitarbeiterentwicklung weiter vorantreiben, um die notwendigen Kompetenzen für die Zukunft zu sichern und als Arbeitgeber weiterhin attraktiv zu bleiben. Durch diese kontinuierliche Weiterentwicklung wird die VPV Service GmbH nicht nur ihre operativen Prozesse optimieren, sondern auch die Kundenerfahrungen neugestalten und ihre Marktstellung langfristig festigen. Das Ergebnis der VPV Service GmbH im Jahr 2024 wird maßgeblich von den Umsatzerlösen mit 18.684 TEUR aus erbrachten Dienstleistungen für den Konzern beeinflusst (Vorjahr: 18.522 TEUR). Die Personalkosten liegen mit 9.500 TEUR unter dem Vorjahr (Vorjahr: 9.709 TEUR). Für das Ergebnis 2025 wird erwartet, dass die Personalkosten auf Vorjahresniveau bleiben. Die steigenden Lohnkosten können im Zuge von Automatisierungen durch personelle Einsparungen ausgeglichen werden. Insgesamt erwartet die VPV Service GmbH für das Geschäftsjahr 2025 ein ausgeglichenes Jahresergebnis. Für die kommenden Jahre erwartet die VPV Service GmbH weitere Chancen für positive Ergebnisse. Neben der Optimierung ihrer Prozesse sollen auch die Unterstützungsleistungen für den Vertrieb weiter ausgebaut werden. Wir danken unseren Beschäftigten und den Beschäftigten der VPV Lebensversicherungs-AG sowie den Geschäftspartnern im Außendienst für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr.
Stuttgart, 14. Februar 2025 VPV Service GmbH MorlockAus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. Jahresbilanz zum 31.12.2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2024
Anhang zum Geschäftsjahr 2024Die VPV Service GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter Abteilung B Nr. 22816 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und GmbHG sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert und werden unter Berücksichtigung der steuerlich zulässigen Sätze entsprechend der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei den Sachanlagen ist die Betriebs- und Geschäftsausstattung zu den Anschaffungskosten in Anlehnung an steuerlich zulässige lineare Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG, deren Anschaffungskosten den Betrag von 800 EUR netto nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten angesetzt. Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ist mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Mit den Betriebsüberleitungsverträgen vom 05./07.08.2002, 19./20.12.2005 bzw. 16.12.2011 sind die VPV Lebensversicherungs-AG, VPV Holding Aktiengesellschaft und VPV Allgemeine Versicherungs-AG den Pensionszusagen der VPV Service GmbH gegenüber ehemaligen Mitarbeitenden der jeweiligen Gesellschaft und gegenüber künftigen Mitarbeitenden beigetreten. Aufgrund des BFH-Urteils vom 26.4.2012 - IV R43/09 sind Pensionsrückstellungen nicht mehr zu passivieren und ein Freistellungsanspruch nicht mehr zu aktivieren, wenn eine Inanspruchnahme am Bilanzstichtag infolge eines Schuldbeitritts nicht mehr wahrscheinlich ist. Seit dem Geschäftsjahr 2012 werden keine Rückstellungen für Pensionen und Forderungen mehr ausgewiesen. Die Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen sind unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 1,97 % (Vorjahr: 1,76 %) und einem Gehaltstrend von 2,50 % p. a. berechnet. Die Fluktuation wurde entsprechend den 2010 veröffentlichten, alters- und dienstzeitabhängigen Standard-Fluktuationswahrscheinlichkeiten von Prof. Dr. Klaus Heubeck berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bilanzierung von latenten SteuernAngaben zu latenten Steuern erfolgen bei dem Organträger, der VPV Holding Aktiengesellschaft. Erläuterungen zu den Aktiva der BilanzEntwicklung der einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagevermögens 2024 ist als Anlage zum Anhang auf der letzten Seite dargestellt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum 31.12.2024 nicht (Vorjahr: 0,00 EUR). Zum Bilanzstichtag lagen keine Forderungen gegen Gesellschafter mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vor (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Ausweis im Vorjahr erfolgte bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Erläuterungen zu den Passiva der BilanzGezeichnetes KapitalDas vollständig eingezahlte Stammkapital beträgt 50.000,00 EUR und ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Alleiniger Anteilseigner ist die VPV Holding Aktiengesellschaft. GewinnrücklagenDie ausgewiesenen anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 625,00 EUR sind zum Stichtag 31.12.2024 unverändert zum Vorjahr. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere die Jubiläumsleistungen mit 236.266,00 EUR (Vorjahr: 270.113,00 EUR), variable Vergütungen und Bonifikationen mit 222.000,00 EUR (Vorjahr: 256.100,00 EUR), Urlaubsverpflichtungen mit 102.800,00 EUR (Vorjahr: 89.600,00 EUR) sowie Zeitguthaben mit 144.200,00 EUR (Vorjahr: 127.900,00 EUR). Im Vorjahr war zudem die Rückstellung für die Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 154.500,00 EUR enthalten (Geschäftsjahr: 0,00 EUR). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als fünf Jahren. Durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich im Geschäftsjahr auf 70.800,89 EUR (Vorjahr: 75.538,72 EUR). Der Ausweis erfolgt bei den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen. Eine Übersicht über die bestehenden Verbindlichkeiten in Form eines Verbindlichkeitenspiegels ist unter den sonstigen Angaben auf Seite 14 dargestellt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2024Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnliche Aufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 85.428,00 EUR gegenüber 3.877,00 EUR im Vorjahr. Die VPV Service GmbH hat im Geschäftsjahr die ihr von der VPV Lebensversicherungs-AG und VPV Holding Aktiengesellschaft verrechnete Zinszuführung zur Pensionsrückstellung (inklusive Aufwendungen aus der Veränderung des Diskontierungszinssatzes) in Höhe von 81.015,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) den verbundenen Unternehmen VPV Lebensversicherungs-AG, VPV Allgemeine Versicherungs-AG und VPV Vermittlungs-GmbH weiterbelastet. Der Ausweis erfolgte unter dem GuV-Posten "7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge". Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Erstattungen vom Organträger VPV Holding Aktiengesellschaft hinsichtlich der Gewerbesteuer in Höhe von 15.088,00 EUR (Vorjahr: 18.779,00 EUR), Körperschaftsteuer in Höhe von 14.745,00 EUR (Vorjahr: 18.197,00 EUR) sowie des Solidaritätszuschlags in Höhe von 810,00 EUR (Vorjahr: 1.000,00 EUR). Sonstige AngabenAngaben zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenAufgrund des BFH-Urteils vom 26.4.2012 - IV R43/09 werden im Geschäftsjahr 2024 keine Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen. Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenHaftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen die Verpflichtungen aus Mietverträgen 1.108.613,00 EUR (Vorjahr: 958.576,40 EUR). Zahl der beschäftigten ArbeitnehmerEs wurden durchschnittlich beschäftigt (ermittelt nach dem Quartalsdurchschnitt):
Verrechnung von Vermögensgegenständen und SchuldenSeit dem Jahr 2013 ist ein Zeitwertkontenmodell implementiert. Die Wertguthaben werden anhand der eingebrachten Zeitwerte der Arbeitnehmer und der zusätzlichen Arbeitgeberleistungen ermittelt und in einer Rückstellung passiviert. Diese werden mit dem Aktivwert einer insolvenzgesicherten Rückdeckungsvereinbarung verrechnet. Als beizulegender Zeitwert wurde der von der Versicherung mitgeteilte Aktivwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt. Weitere Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 25 HGB sind der nachstehend aufgeführten Übersicht zu entnehmen:
Mitglieder der Geschäftsführung
UnternehmensverträgeZwischen der VPV Service GmbH (beherrschte Gesellschaft) und der VPV Holding Aktiengesellschaft (beherrschende Gesellschaft) besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. KonzernabschlussDie VPV Service GmbH, Stuttgart, ist durch einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart, verbunden. Die VPV Holding Aktiengesellschaft hält 100,0 % am Stammkapital. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG, Stuttgart, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz unserer Gesellschaft erhältlich, die Veröffentlichung erfolgt im Unternehmensregister. Gesamthonorar des AbschlussprüfersDie Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind im Anhang des Konzernabschlusses zum 31.12.2024 des VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG ausgewiesen. Ausschüttungsgesperrte ErträgeZum 31.12.2024 bestehen keine ausschüttungsgesperrte Erträge. NachtragsberichtWesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.
Stuttgart, 14. Februar 2025 VPV Service GmbH MorlockBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VPV Service GmbH, Stuttgart, PRÜFUNGSURTEILEWir haben den Jahresabschluss der VPV Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VPV Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrolle, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 28. Februar 2025 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Volkmer, Wirtschaftsprüfer gez. Kaminski, Wirtschaftsprüfer Anlage zum AnhangEntwicklung des Anlagevermögens 2024
Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 08.04.2025. |
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Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen