Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 6990
Eingetragen
21.9.2006
Branche
Architekturbüros für HochbauIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Wirtschaftliche, technische oder ingenieurmäßige Planung, Vorbereitung und Überwachung von Bauvorhaben sowie Projektentwicklung und Erbringung von Architekturleistungen im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Florian Vielberger
seit 11.7.2023
Geschäftsführer
Matthias Wimmer
seit 14.12.2020
Prokura
Christian Hunger
seit 10.12.2018
Geschäftsführer
Werner Müller
seit 5.7.2013
Prokura
Armin Josef Dirschl
seit 5.7.2013
Prokura
Prokura
Reinhard Bachl
seit 4.3.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Lisa Christina DräxlmaierDelta Investment GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Delta ImmoTec GmbH

Geisenhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Unternehmensprofil

Gegenstand der Geschäftstätigkeit der DIT ist die Erbringung von Architekten- und Ingenieurdienstleistungen im Bereich des Bauwesens über alle Leistungsphasen, von der Grundlagenermittlung bis hin zur Objektüberwachung bzw. Objektbetreuung.

Ein Team von über 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist an fünf Standorten in Deutschland tätig. Zudem unterhält die Gesellschaft zwei Tochterunternehmen in Mexiko und Tunesien.

Über einen Management- und Dienstleistungsvertrag werden Aufgaben der Geschäftsleitung an die Delta Management GmbH übertragen.

II. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 1

Der Rückgang der Baukonjunktur setzt sich weiter fort. Der Umsatz ging in 2023 real um 5,3 % zurück, wobei in 2024 von weiteren minus 3 % auszugehen ist. 2

Nach der Pandemie sind es nun die Folgen des Ukrainekriegs und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die der deutschen Hochbaubranche zu schaffen machen. Das höhere Zinsniveau und drastisch gestiegene Baupreise dämpfen den Neubau empfindlich. Renovierungen und Instandhaltung dienen zwar als Stütze, reichen jedoch nicht aus, um den Rückgang im Neubau zu kompensieren. Material- und Lohnkosten werden von der anhaltend hohen Inflation getrieben - in der Konsequenz hat die Branche historisch hohe Baupreissteigerungsraten erlebt. Zwar lässt diese Dynamik aktuell bereits nach, eine echte Trendumkehr zu sinkenden Preisen ist jedoch noch nicht absehbar. Käme es zu einer sinkenden Inflationsrate, könnten sich die Baupreise möglicherweise bereits in naher Zukunft stabilisieren und teilweise sogar reduzieren. Neue Herausforderungen könnten jedoch durch höhere Lohnkosten im Zuge der Inflation und des Fachkräftemangels entstehen. 3

Der Wirtschaftsbau erreicht 2023 einen Umsatz von ca. 59,6 Mrd. Euro, real ein Rückgang um 2 %. Auch 2024 setzt sich die geteilte Entwicklung fort. 4

1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html
2 https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2023-2024-zwischen-fachkraeftemangel-und-kurzarbeit-1
3 https://www.bundesbaublatt.de/news/studie-deutsche-baubranche-erholt-sich-erst-2025-3989428.html#:~:text=Erst%202025%20k%C3%B6nnte%20die%20Branche,%2DParthenon%2DPartner%20Volkmar%20Schott.
4 https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2023-2024-zwischen-fachkraeftemangel-und-kurzarbeit-1

2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage

Im Berichtsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.483 verzeichnet.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 1.962 (Vj. TEUR -544). Die Umsatzrentabilität liegt für 2023 bei 9,8 % (Vj. -5,64 %).

Die Gesamtleistung lag 2023 mit TEUR 20.002 um TEUR 5.190 höher als im Vorjahr (TEUR 14.811).

Der Rohertrag stieg um TEUR 3.486 auf TEUR 16.287.

Aufgrund der gestiegenen Anzahl festangestellter Mitarbeiter sowie der Auszahlung einer Inflationsausgleichsprämie hat sich im Geschäftsjahr 2023 der Personalaufwand um ca. TEUR 250 auf insgesamt TEUR 9.375 erhöht.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 67 auf TEUR 121 (Vj. TEUR 54).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich für das Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 4.967 (Vj. TEUR 4.165). Der Anstieg resultiert insbesondere aus Rückstellungen für noch nicht erbrachte Leistungen sowie die Erfassung von Drohverlustrückstellungen.

Das Finanzergebnis beträgt TEUR 16 (Vj. TEUR 3).

2.3 Finanzlage

Die Finanzierung der DIT erfolgt über ein Cash-Pooling, deren Bankhalter die Delta Investment GmbH ist. Die DIT verfügt derzeit über keinen Kreditrahmen.

Im Geschäftsjahr 2023 ist v.a. aufgrund des Aufbaus von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -169 (Vj. TEUR 66) zu verzeichnen.

Aufgrund der Investitionstätigkeit resultiert ein negativer Cashflow i.H.v. TEUR -131 (Vj. TEUR -66).

2.4 Investitionen und Finanzierung

Sämtliche Investitionen im abgelaufenen Jahr wurden aus bestehenden Bankguthaben bzw. über die bestehende Cash-Pooling Vereinbarung finanziert.

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 beschränkten sich vorwiegend auf betriebsnotwendige Anschaffungen von geringwertigen Wirtschaftsgütern.

Der Cashflow im engeren Sinn (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) liegt mit TEUR 1.604 um TEUR 2.414 über dem Niveau des Vorjahres und ist auf das positive Jahresergebnis zurückzuführen.

2.5 Vermögenslage

Die unfertigen Planungsleistungen (Vorräte) haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.517 auf TEUR 16.371 verringert. Erhaltene Anzahlungen auf diese unfertigen Leistungen werden analog dem Vorjahr offen abgesetzt. Der darüber hinausgehende Betrag in Höhe von TEUR 3.130 wird gesondert in den Verbindlichkeiten als erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen ausgewiesen.

Das weitere Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen (TEUR 8.671) und sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 388).

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 785 auf TEUR 1.806 erhöht. Die wesentliche Ursachen sind die Bildung einer Drohverlustrückstellung i.H.v. TEUR 355 sowie einer Rückstellung für noch zu erbringende Leistungen von TEUR 584.

III. Prognose-, Risiko-, Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

3.1.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der deutsche Hochbau wird sich wohl erst im Jahr 2025 stabilisieren, prognostiziert die Strategieberatung EY-Parthenon (www.ey.com/de) in einer veröffentlichten Studie. Nach dem Einbruch des realen Bauvolumens im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent wird für 2024 ein weiterer Rückgang erwartet, der mit -1,8 Prozent allerdings ein wenig geringer ausfällt. Stark gestiegene Baukosten und Zinsen, die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage und das regulatorische Umfeld lassen viele Bauherren und Investoren abwarten.

Erst im Jahr 2025 scheint die Stabilisierung mit einer geringen Marktzunahme von 0,3 Prozent in Aussicht zu stehen - gestützt von Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Für das Jahr 2026 rechnen die Berater dann wieder mit einem leichten Volumenwachstum von 1,0 Prozent. Das Vor-Pandemie-Niveau, das durch ein historisch niedriges Zinsniveau begünstigt wurde, dürfte allerdings vorerst nicht erreicht werden. 5

Für einen nur "gedämpften" Abschwung im Wirtschaftshochbau in den Jahren 2024 und 2025 spricht die Tatsache, dass die Zinsabhängigkeit der gewerblichen Investitionen deutlich geringer ist als im Wohnungsbau. Zudem haben sich die Gewinne der Unternehmen 2023 äußerst robust entwickelt. Mittelfristig stellt sich allerdings die Frage, wie lange energieintensive Branchen noch am Standort Deutschland investieren werden. 6

Erste Anzeichen der Entspannung bei Inflation und Zinsen und den damit verbundenen Bau- und Finanzierungskosten nähren jedoch die Vermutung, dass Nachfrage und Investitionsneigung langsam zurückkehren. Insgesamt erwartet EY-Parthenon für den Wirtschaftsbau nach einem weiteren Rückgang im laufenden Jahr für 2025 eine Stabilisierung. 2026 dürfte der Wirtschaftsbau erstmals wieder leicht zunehmen. 7

3.1.2 Entwicklung der Delta ImmoTec GmbH 2024

Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 erwarten wir eine rückläufige Auftragslage, was sich voraussichtlich negativ auf das Auftragsvolumen auswirken wird. Dennoch gehen wir davon aus, dass das Ergebnis trotz dieser Entwicklung weiterhin positiv bleibt, da wir durch gezielte Maßnahmen und eine effiziente Ressourcenplanung in der Lage sind, die Rentabilität aufrechtzuerhalten.

Unsere aktuelle Liquiditätslage ist stabil und gut aufgestellt.

5 https://www.bundesbaublatt.de/news/studie-wohnungsbau-erholt-sich-zuerst-wirtschaftsbau-und-oeffentlicher-bau-folgen-4128274.html
6 https://www.bauindustrie.de/zahlen-fakten/publikationen/brancheninfo-bau/baukonjunkturelle-lage#:~:text=2023%20gab%20es%20im%20Bauhauptgewerbe,um%20rund%204%2C0%20Prozent.
7 https://www.ey.com/de_de/newsroom/2024/07/ey-parthenon-hochbauprognose-2024

Im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung werden wir den Fokus verstärkt auf Akquisetätigkeiten legen. Dies umfasst eine intensivere Ansprache potenzieller Neukunden sowie die Vertiefung bestehender Kundenbeziehungen, um das Geschäft in anderen Bereichen auszubauen.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Unsere Vorsorgemaßnahmen in Bezug auf Haftungsrisiken (Versicherungen), die operative Liquidität (Einbindung in das Cashpooling der DELTA Gruppe), die Diversifizierung unserer Auftraggeberstruktur (öffentlicher vs. privater Sektor sowohl räumlich als auch branchentechnisch) decken alle uns erkennbaren Risiken in diesen Bereichen ab.

Im operativen Geschäft dienen eine zeitnahe Kapazitäts- und Liquiditätsplanung und ein frühzeitiges Forderungsmanagement als Frühindikatoren.

Daneben gewährleisten monatliche PLAN-IST-Vergleiche auf GuV- und Kostenstellenebene eine frühe Abweichungserkennung und zeitnahe Nachsteuerungsmöglichkeiten. Durch ein permanentes Finanzcontrolling werden die Ergebnisse überwacht. Der Ertragsplanung liegt eine 12-Monats-Planung zugrunde. Monatliche Soll-Ist-Vergleiche mit Analyse der Abweichungen gewährleisten eine zeitnahe Reaktion auf Veränderungen des Marktes. Sämtliche Auswertungen und Analysen werden dem Gesellschafter regelmäßig und zeitnah vorgelegt.

Die Geschäftsleitung steuert das Unternehmen mit Hilfe der finanziellen Indikatoren Umsatzerlöse, Jahresergebnis, Auftragsbestand sowie Liquiditätsstand.

Kundenrisiken

Grundsätzlich besteht das Risiko, dass Kundenforderungen ganz oder teilweise ausfallen. Das Kundenrisiko wird minimiert, indem Bonitätsauskünfte bei Neukunden eingeholt und offene Forderungen laufend überwacht werden. Etwaige Vertragsrisiken werden minimiert, indem Standardverträge zum Einsatz kommen. Zudem steht bei Fremdverträgen ein Rechtsanwalt unterstützend zur Verfügung. Zudem steht eine berufsübliche Haftpflichtversicherung zur Verfügung.

Risiko aus Preissteigerungen/ Lieferengpässen

Neben den geschäftsüblichen Risiken hat auch der Angriff Russlands auf die Ukraine Auswirkungen auf das Geschäftsfeld der DIT. Stark steigende Preise als Folge des Krieges in der Ukraine machen dem Baugewerbe zu schaffen. Es sei unmöglich, Angebote zu kalkulieren. Baustopps drohen aufgrund von Lieferengpässen. Der Wegfall von Aufträgen könnte drohen.

Durch eine diversifizierte Kundenstruktur einerseits und nachhaltiger Recruitingmaßnahmen andererseits wird versucht den Risiken entgegenzuwirken.

Fachkräftemangel

Aufgrund des Fachkräftemangels können derzeit unsere offene Planstellen nicht besetzt werden. Mit Ausscheiden der Generation Babyboomer wird sich die Situation am Arbeitsmarkt weiter verschärfen. Dadurch ergibt sich ein negativer Einfluss auf die noch offene Aufträge. Nichtsdestotrotz sehen wir die Chance, die offenen Stellen evtl. aus anderen Marktsegmenten (bspw. Wohnungsbausektor) zu rekrutieren.

Neue Märkte

Unsere Niederlassungen sollen helfen, den Zugang zu neuen Märkten zu ermöglichen und unsere Marktpräsenz in der Region weiter auszubauen. Durch die geografische Nähe zu potenziellen Kunden und Partnern können wir gezielt auf regionale Bedürfnisse eingehen und unsere Angebote noch besser positionieren.

Durch die von uns durchgeführten Maßnahmen sehen wir daher keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.

 

Geisenhausen, den 06.12.2024

Christian Hunger

Florian Vielberger

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.152,00 5.648,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 16.735,00 4.807,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.255,00 74.770,00
III Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 247.248,58 247.248,58
342.390,58 332.473,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Leistungen 15.197.294,31 18.644.386,67
2. geleistete Anzahlungen 1.174.192,17 2.243.946,86
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -16.371.486,48 -20.888.333,53
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.171.373,38 1.057.169,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.500.115,59 5.041.756,97
3. sonstige Vermögensgegenstände 387.719,61 563.973,03
9.059.208,58 6.662.899,75
III Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 173,92 300.124,04
9.059.382,50 6.963.023,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.849,72 21.596,84
D. Aktive latente Steuern 120.100,00 41.200,00
9.538.722,80 7.358.294,21

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 5.063,56 5.063,56
III. Gewinnvortrag -38.750,40 825.144,69
IV. Jahresüberschuss (im VJ - fehlbetrag) 1.483.445,49 -863.895,09
1.499.758,65 16.313,16
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 333.060,00 37.761,61
2. sonstige Rückstellungen 1.806.369,61 1.021.422,13
2.139.429,61 1.059.183,74
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.130.327,93 4.635.017,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.026.400,98 1.095.278,04
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.624.044,37 431.452,32
4. sonstige Verbindlichkeiten 118.761,26 121.049,87
- davon aus Steuern Euro 112.728,15 (i. Vj. Euro113.201,48)
5.899.534,54 6.282.797,31
9.538.722,80 7.358.294,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 16.425.596,08 12.801.222,11
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.825.004,43 -7.631.569,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen -1.549.989,42 -1.494.446,55
- davon für Altersversorgung Euro 116.527,21 (i. Vj. Euro 102.520,02) -9.374.993,85 -9.126.016,37
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -120.924,01 -54.145,89
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 31.798,33 (i. Vj. Euro 30.912,35) -4.967.326,36 -4.165.162,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 144.472,44 4.224,52
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -128.411,56 -1.564,46
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -487.524,25 -313.821,60
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern Euro 60.000,00 (i. Vj. Euro -60.700,00)
8. Ergebnis nach Steuern 1.490.888,49 -855.264,09
9. sonstige Steuern -7.443,00 -8.631,00
10. Jahresüberschuss (i.Vj. -fehlbetrag) 1.483.445,49 -863.895,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Delta ImmoTec GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in den § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288, 274a HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Delta ImmoTec GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Geisenhausen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landshut
Register-Nr.: HRB 6990

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Bankguthaben wurden zu Nominalwerten bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben (Einnahmen) vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand (Ertrag) für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Sofern auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten vorliegen, sind diese zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umzurechnen. Bei Finanzanlagen besteht bei einer vorübergehenden Wertminderung ein Abschreibungswahlrecht, § 253 Abs. 3 S. 4 HGB. Von diesem Wahlrecht wurde nicht Gebrauch gemacht.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Im Berichtsjahr wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von 16.371.486,48 Euro netto offen von den Vorräten abgesetzt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Euro
Forderungen 5.360.646,85
Verbindlichkeiten 881.042,26

Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 120.100,00 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung latenter Steuern 120.100,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beträgt 222 TEUR für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Auf unbewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens entfallen 465 TEUR (bezogen auf ein Jahr). Aus offenen Bestellungen belaufen sich die finanziellen Verpflichtungen auf TEUR 327.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen (in TEUR)

Vortrag zum 01.01.2023 Stand zum 31.12.2023
EUR EUR
Personalrückstellungen 881 695
Rückstellung für noch zu erbringende Leistungen 36 606
Drohverlustrückstellung 22 355
Rückstellung für Gewährleistungen 48 117
Sonstige Rückstellungen 35 33
1.021 1.806

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr bis zu 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Euro Euro Euro Euro
B.I.3./C.1 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.501.814,41 19.501.814,41 0,00 0,00
davon offen von den Vorräten abgesetzt: 16.371.486,48
Verbindlichkeiten aus Lieferungen C.2. und Leistungen 1.026.400,98 1.026.400,98 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber C.3. verbundenen Unternehmen 1.624.044,37 1.624.044,37 0,00 0,00
C.4. Sonstige Verbindlichkeiten 118.761,26 118.761,26 0,00 0,00
22.271.021,02 22.271.021,02 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von TEUR 1.614 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 10 auf sonstige Verbindlichkeiten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 115,50
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 119,50
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 111,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8,50

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Christian Hunger, Vilsbiburg

Herr Florian Vielberger, Landshut (seit 01. Juli 2023)

Herr Franz Wurm, Vilsbiburg (bis 30. September 2023)

Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Euro Euro
Delta Immotec Mexico S. de R.L. de C.V., Mexiko (Umrechnungskurs: 1 Euro = 18,7481 MXN) 100% -299.558,09 626.102,01
DT Immotec Tunisia S.A.R.L ., Tunesien (Umrechnungskurs: 1 Euro = 3,39685 TND) 99% 140.645,89 341.137,52

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.483.445,49 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrags von 38.750,40 Euro ergibt sich ein Betrag von 1.444.695,09 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 1.444.695,09 Euro vorgetragen.

Nachtragsbericht (§ 285 Nr. 33 HGB)

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

Unterschrift der Geschäftsführung

Wir unterzeichnen in unserer Eigenschaft als Geschäftsführer der Delta ImmoTec GmbH den vorstehenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - wie folgt:

 

Geisenhausen, den 6. Dezember 2024

Christian Hunger

Florian Vielberger

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Delta Immo Tec GmbH

Historische Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 38.979,45 0,00 0,00 38.979,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 38.979,45 0,00 0,00 38.979,45
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.089,72 13.257,96 0,00 18.347,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173.350,72 117.583,05 100.070,59 190.863,18
Summe Sachanlagen 178.440,44 130.841,01 100.070,59 209.210,86
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 247.248,58 0,00 0,00 247.248,58
Summe Finanzanlagen 247.248,58 0,00 0,00 247.248,58
Summe 464.668,47 130.841,01 100.070,59 495.438,89
Kumulierte Abschreibungen (Wertberichtigungen)
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 33.331,45 2.496,00 0,00 35.827,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 33.331,45 2.496,00 0,00 35.827,45
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 282,72 1.329,96 0,00 1.612,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 98.580,72 117.098,05 100.070,59 115.608,18
Summe Sachanlagen 98.863,44 118.428,01 100.070,59 117.220,86
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 132.194,89 120.924,01 100.070,59 153.048,31
Nettobuchwert
31.12.2023 31.12.2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 3.152,00 5.648,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.152,00 5.648,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 16.735,00 4.807,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.255,00 74.770,00
Summe Sachanlagen 91.990,00 79.577,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 247.248,58 247.248,58
Summe Finanzanlagen 247.248,58 247.248,58
Summe 342.390,58 332.473,58

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Delta ImmoTec GmbH, Geisenhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Delta ImmoTec GmbH, Geisenhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Delta ImmoTec GmbH, Geisenhausen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Passau, den 12. Dezember 2024

aucuron AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft
Passau

Stefan Heipertz, Wirtschaftsprüfer

Ramona Bierl, Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 06.12.2024 festgestellt.

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