Coreo Han AM UG (haftungsbeschränkt)
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Weimer seit 28.8.2018 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
General Electric Deutschland Holding GmbHFrankfurt am MainKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Zusammengefasster Lagebericht für den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20191 Einführung Der Lagebericht der General Electric Deutschland Holding GmbH und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019 sind nach § 315 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 2 HGB zusammengefasst. Der Jahresabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH und der zusammengefasste Lagebericht sollen zeitgleich beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. 2 Grundlagen des Konzerns 2.1 Geschäftsmodell des General Electric Deutschland Holding GmbH Konzerns Geschäftstätigkeit General Electric Company (GE) ist ein weltweit agierender Technologie- und Servicekonzern, welcher in den Bereichen konventioneller und erneuerbarer Energiegewinnung, Gesundheit sowie Flugzeug- und Transporttechnologien tätig ist. In Deutschland ist GE seit über 130 Jahren aktiv und derzeit an mehr als 20 Standorten mit rund 6.000 Mitarbeitern vertreten. Unternehmensschwerpunkte sind Energie, Medizintechnik und additive Fertigung. Deutschland ist für GE ein Schlüsselmarkt von weltweitem Rang. GE wird deshalb auch in Zukunft in Deutschland investieren, mit dem Ziel, nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. GE entwickelt Spitzentechnologien in den Bereichen regenerative Energiegewinnung, innovative Medizintechniklösungen, effiziente Flugzeug- und Transporttechnologien und engagiert sich in Forschung und Entwicklung. Mit lokaler Kompetenz, innovativen Produkten und herausragenden Technologien unterstützt GE deutsche Unternehmen dabei, Herausforderungen zu bewältigen und nachhaltig zu wachsen. 18 der 36 GE-Gesellschaften in Deutschland sowie die Limited Liability Company General Electric Montenegro, Podgorica, mit Sitz in Montenegro sind in den hier vorliegenden deutschen Konzernabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH (GEDH) einbezogen. Im Geschäftsjahr 2019 wurden drei Gesellschaften veräußert, die jedoch unterjährig zum Konzernergebnis beigetragen haben. Die übrigen 18 Gesellschaften in Deutschland stehen außerhalb des deutschen Konzernkreises. Daher repräsentiert der Konzernabschluss der GEDH nur einen Teil der deutschen Aktivitäten von GE. Geschäftsbereiche des Konzerns: GE Deutschland unterteilt seine Aktivitäten in sechs Geschäftsbereiche.
In Deutschland stellt sich die Aktivität in den einzelnen Geschäftsbereichen folgendermaßen dar: Power Conversion, ein Teilbereich des Geschäftsbereichs GE Power, ist einer der führenden (ungeprüft) Anbieter im Bereich der intelligenten Netzlösungen sowie geeigneten Informations- und Kommunikationstechnologien zwecks Übertragung und Verwaltung von Daten. GE Renewable Energy unterstützt die Energiewende durch ein breites, integriertes Produktportfolio wie beispielsweise Windenergieanlagen. Die diesem Geschäftsbereich angehörende GE Wind Energy GmbH gehört zu den führenden (ungeprüft) Anbietern von Produkten im Bereich Onshore Wind. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein umfassendes Serviceangebot, von Unterstützung bei der Projektentwicklung über Betrieb und Wartung bis hin zu Lösungen für die Netzintegration und zur kommerziellen Nutzung von Windenergieanlagen. GE entwickelt, produziert und vertreibt Windenergieanlagen (WEA) mit einer Leistung zwischen 1,7 und 5,5 MW. GE Healthcare liefert medizintechnische Systeme, Dienstleistungen sowie umfassende Beratungs- und IT-Lösungen. Unser Angebotsportfolio reicht von medizinischer Bildgebung, Informationstechnologien, medizinischer Diagnostik, Patientenüberwachung, Arzneimittelforschung, biopharmazeutischen Fertigungstechnologien bis hin zu Lösungen zur Effizienzsteigerung in Kliniken und Krankenhäusern. In den Geschäftsbereichen GE Aviation und Corporate werden neben den Holding-Gesellschaften die Geschäftsfelder von Hightech-Unternehmen zusammengefasst, die Kunden aus vielen Bereichen der Industrie wie Luftfahrt und additiver Fertigung mit innovativen Produkten und Dienstleistungen helfen, ihre Energieeffizienz und Produktivität kostengünstig und umweltfreundlich zu erhöhen. Darüber hinaus umfasst dieser Bereich die Trainings- sowie Forschungs- und Entwicklungszentren. Aufgrund der globalen Strategie von GE werden Finanzierungsleistungen des Geschäftsbereichs GE Capital nur noch zur Unterstützung der operativen Geschäftsaktivitäten erbracht. Innerhalb des GEDH-Konzerns wird in diesem Rahmen das GE-interne Factoringgeschäft betrieben. Die Auswirkungen des Factoringgeschäfts auf die Ertragslage des GEDH-Konzerns sind als unwesentlich einzustufen. Unternehmensstruktur sowie Veränderungen im Konzern Der deutsche GE-Konzern umfasst zum Bilanzstichtag die GEDH als Muttergesellschaft, 18 Tochtergesellschaften sowie 5 assoziierte Unternehmen. Der Sitz der GEDH ist Frankfurt am Main. Die Konzernstruktur der GEDH ist maßgeblich durch die Beschaffenheit der steuerlichen Organschaft der gesellschaftsrechtlichen Einheiten geprägt. Die gesellschaftsrechtliche Struktur in Deutschland entspricht nicht der Struktur der jeweiligen Geschäftsbereiche. Die Geschäftsbereiche untergliedern sich in selbständige Management Entities, welche unabhängig voneinander agieren und berichten und deren jeweilige deutsche Divisionen bzw. Departments in deutsche GE-Gesellschaften oder deutsche Zweigniederlassungen von ausländischen GE-Gesellschaften eingebettet sind. Der Großteil der in den Konzernabschluss der GEDH einbezogenen Unternehmen führt eine reine Vertriebstätigkeit in Deutschland aus, deren Produkte von GE-Gesellschaften außerhalb Deutschlands entwickelt und produziert werden. Bereits in den vergangenen Jahren wurde begonnen, die Struktur der deutschen GE-Gruppe zu optimieren, um die Anzahl der rechtlichen Einheiten mittels Verschmelzungen oder Liquidationen zu reduzieren. Darüber hinaus wurden global Entscheidungen über die Geschäftstätigkeit in den einzelnen Geschäftsbereichen getroffen, welche Auswirkungen auf die GEDH haben. In diesem Zusammenhang wurden die BLS Energieplan Gesellschaft für Entwicklung energiesparender und umweltfreundlicher Anlagen mbH, die BLS Energieplan Ingenieurs Conseils S.a.r.l. sowie die GE Capital Rail Services Ltd. verkauft. Des Weiteren wurde die Whatman GmbH auf die GEDH verschmolzen, was ohne Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist. 2.2 Forschung und Entwicklung Im Jahr 2019 waren insgesamt 371 Mitarbeiter in dem Bereich der Forschung und Entwicklung in den deutschen Standorten tätig. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen dabei insgesamt EUR 52,4 Mio. Das Forschungszentrum GE Aviation Advanced Technology ( bis 26. April 2021 GE Global Research, kurz GRC) in Garching bei München, eine Zweigniederlassung der General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main, richtet seine Forschung aufgrund einer Entscheidung der General Electric Company nach erfolgter Restrukturierung im Geschäftsjahr 2017 insbesondere auf die Bereiche Aviation, Renewables und Power aus. Die zum Bereich GE Power gehörenden Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten am Standort in Berlin sind in die weltweiten Strukturen der Power Conversion-Gruppe eingebunden. Im Rahmen dieser Organisation sind bei der Gesellschaft die Kompetenzzentren für Niedrigspannungsantriebe, z.B. Windumrichter und Solarumrichter, sowie für Anwendungen zur Verbesserung der Netzqualität angesiedelt. Für den Bereich Renewable Energy betreibt die GE Wind Energy GmbH in den Engineeringabteilungen im Geschäftsbereich Onshore Wind anwendungs- und produktbezogene Forschung. Forschungsschwerpunkte sind derzeit unter anderem Anlagenvermessung und hybride Energiesysteme, Antriebstechnik sowie Mess- und Regelungstechnik. Im Bereich Healthcare unterhält GE am Standort München eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die Softwarelösungen für Ultraschallgeräte des Applikationsbereichs Frauenheilkunde entwickelt. Am Standort Freiburg werden zudem im Rahmen der diagnostischen Kardiologie neue Lösungen entwickelt. Am Standort Wendelstein werden digitale mobile C-Bogen-Röntgensysteme für diagnostische Anwendungen in Notaufnahmen sowie in den Bereichen der Orthopädie, der allgemeinen Chirurgie und der Urologie entwickelt. 3 Wirtschaftsbericht 3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2019 deutlich verlangsamt. Ausschlaggebend war insbesondere das abgeschwächte Wachstum der Wirtschaft der fortgeschrittenen Industrienationen wie den USA, des Vereinigten Königreichs und der Mitgliedsstaaten des Euro-Raums. Die Gründe liegen vor allem in der vorherrschenden Unsicherheit in Bezug auf Handelskonflikte, dem technologischen Wandel sowie der Regulierungen im Klima- und Umweltschutz. Die konjunkturelle Lage in den Schwellenländern hat sich im Jahr 2019 ebenfalls eingetrübt. Insbesondere China und andere asiatische Schwellenländer trugen zu dieser Entwicklung bei. In China kam es vor allem durch zyklische Faktoren, Politikmaßnahmen sowie Handelskonflikte zu dieser Entwicklung. Das verhaltene konjunkturelle Wachstum der Mitgliedsstaaten des Euro-Raums setzte sich im Jahr 2019 fort. Sowohl bei den Investitionen als auch den Exporten kam es zu einem Rückgang. Insgesamt ergibt sich somit für den Euro-Raum für das Jahr 2019 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,2 % (2018: +1,9 %) 1 . Der Wachstumskurs der deutschen Wirtschaft, welche von der Entwicklung der globalen Weltwirtschaft besonders betroffen ist, setzte sich im Jahr 2019 in abgeschwächter Form fort. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,6 % (2018: +1,5 %) und liegt damit im Jahr 2019 unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (1,3 %). 2 Die deutschen Exporte erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 %, während die Importe um 1,4 % gestiegen sind. Dies führte dazu, dass die Außenhandelsbilanz im Jahr 2019 mit einem Überschuss von EUR 223,6 Mrd. abschloss 3 . Die Auftragseingänge der deutschen Industrieunternehmen konnten sich im Jahr 2019 im Vergleich zu 2018 stabilisieren. Die Inflationsrate ist im Vorjahresvergleich im Jahresdurchschnitt um 1,5 %-Punkte gestiegen, was vor allem auf die Entwicklung der Energiepreise (+1,4 %) sowie der Nahrungsmittelpreise (+1,4 %) und dadurch bedingt auch der Verbrauchsgüterpreise (+1,4 %) zurückzuführen ist 4 . 1 vgl. Jahresgutachten 19-20 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2 vgl. Statistisches Bundesamt Pressmitteilung Nr. 018 von 15. Januar 2020 3 vgl. Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 039 vom 7. Februar 2020 4 vgl. Statistisches Bundesamt Pressmitteilung Nr. 019 von 16. Januar 2020 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Geschäftsbereich Power Die Branchenentwicklung im Bereich Power Conversion war im Jahr 2019 insgesamt rückläufig. Laut dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) sind die Auftragseingänge der deutschen Elektrobranche im Jahr 2019 im Vorjahresvergleich um 3,2 % zurückgegangen, wobei hier die Inlandsaufträge stärker betroffen waren als die Auslandsaufträge. Auch der Branchenumsatz war in 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % rückläufig und belief sich auf EUR 190,5 Mrd. Die Inlandserlöse reduzierten sich um 2,2 % auf EUR 89,7 Mrd., die Auslandserlöse sanken um 0,9 % auf EUR 100,8 Mrd. Geschäftsbereich Renewable Energy Laut dem Bundesverband Windenergie wurden 2019 bundesweit 325 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von 1.078 MW errichtet. Nachdem die Neuinstallationen durch das 2017 in Deutschland eingeführte Auktionssystem bereits in 2018 deutlich eingebrochen waren, ging die Zahl der Neuinstallationen in 2019 gegenüber 2018 nochmals stark zurück. Zudem wurden im Jahr 2019 50 WEA mit 155 MW identifiziert, die als Repoweringanlagen alte WEA ersetzten. Der Anteil des Repowerings am Anlagenzubau liegt damit in einer vergleichbaren Größenordnung wie in den vergangenen Jahren, jedoch sind die absoluten Zahlen - genau wie der Zubau insgesamt - deutlich gesunken. In Europa wurden 2019 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von rund 15.400 MW (On- und Offshore) in Betrieb genommen, was einem Anstieg von rund 32 % im Vergleich zu 2018 entspricht. 16 % aller europäischen Neuinstallationen fanden in Großbritannien statt, dicht gefolgt von Spanien mit 15 % und Deutschland mit 14 %. 5 In der Windenergieindustrie ist weiterhin ein Technologiefortschritt zu beobachten. Zunehmend an Bedeutung gewinnt der Einsatz von Anlagen, die einen weiteren Anstieg der jährlichen Energieproduktion ermöglichen. Hier stehen große Rotordurchmesser und hohe Nabenhöhen im Fokus. Des Weiteren verbessert der Einsatz von digitalisierten Prozessen sowohl das Lastenmanagement dieser neuen Windenergieanlagen als auch die Effizient und Qualität bei der Wartung der existierenden Anlagenflotte. 5 https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/europa/ Geschäftsbereich Healthcare Der Absatzmarkt für medizinische Bildgebungs- und Informationstechnologien ist wie schon im Vorjahr stabil. Der Markt ist weiterhin durch eine Investitionszurückhaltung aufgrund der generellen Marktentwicklung geprägt. Der Trend bei den Kunden geht immer mehr in Richtung von "good enough" Produkten und zur Nutzung von Geräten bis weit über die Abschreibungsdauer hinaus. Die Investitionszurückhaltung ist aktuell begründet durch die Umsetzung der beschlossenen Krankenhausreform. Durch den zunehmenden Kostendruck finden eine vermehrte Konsolidierung im Krankenhausmarkt und Zusammenschlüsse und Verbundbildung bei den privaten Praxen statt. Der hohe technologische Anspruch der Kunden in Deutschland, die relative Vergleichbarkeit der Produkte und die intensive Wettbewerbssituation führen zu einem ausgeprägten Preiskampf. Die Marktteilnehmer sind andererseits, um wettbewerbsfähig zu bleiben, nach wie vor zu Effizienzsteigerungen und damit grundsätzlich auch zu Investitionen in neue Geräte und Software gezwungen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Magnetresonanz und Röntgen sowie den Bereich der Vaskularen Modalität (z.B. Kardio-Routineuntersuchungen). Besondere Wachstumschancen bestehen in den expandierenden privaten Klinikketten und in entstehenden und wachsenden medizinischen Versorgungszentren. Der Markt ist insgesamt stark konsolidiert, so dass schätzungsweise 80 % des Marktvolumens auf General Electric und unsere Wettbewerber Siemens, Philips, bei Computertomographie auch Toshiba, zusammen entfallen. Die großen Anbieter optimieren ihre Wettbewerbsposition auf vielfältige Weise. Dies erfolgt z.B. durch horizontale Akquisitionen, um die Angebotspalette im Bereich Diagnostik zu erweitern, durch Integration innovativer Informationstechnologie, um Datenverwaltung und -übertragung zu vereinfachen und zu beschleunigen, und durch das Angebot spezifischer Beratungskonzepte, um effiziente Workflows zu ermöglichen. Darüber hinaus entwickeln sich diese Hersteller zunehmend zu integrierten Healthcare Anbietern, um den Kunden gegenüber einheitlicher aufzutreten und interne Synergien besser zu nutzen ("One GE Healthcare"). 3.2 Geschäftsverlauf des Konzerns Nachfolgend wird die Entwicklung der Geschäftsbereiche dargestellt. Teilweise stehen Geschäftsbereiche miteinander in Geschäftsbeziehungen, die zu entsprechenden Auftragseingängen, Umsatzerlösen und Aufwendungen in den jeweiligen Bereichen führen. Diese Effekte, soweit sie die Geschäftsbeziehungen zwischen Konzernunternehmen betreffen, wurden im Rahmen der Konzernkonsolidierung eliminiert und werden an dieser Stelle nicht weiter erläutert. Geschäftsbereich Power Dieser Geschäftsbereich beinhaltet seit 2019 ausschließlich die GE Energy Power Conversion GmbH, da die Jenbacher GmbH im Oktober 2018 verkauft wurde. Die GE Energy Power Conversion GmbH betätigt sich vor allem in den Geschäftsfeldern Erzeugung und Anwendung elektrischer Energie, Grundstoffindustrie sowie Prüfstände. Das Projektgeschäft unterliegt dabei grundsätzlich jährlichen Schwankungen. In 2019 kam es zu einem Rückgang der Umsatzerlöse um insgesamt 56,9 % auf EUR 100,0 Mio., was nahezu dem im Vorjahr prognostizierten Umsatzrückgang entspricht. Von diesem Rückgang beziehen sich 33,0 % auf den Bereich Power Conversion. Der übrige Rückgang ist auf den Verkauf der Jenbacher GmbH in 2018 zurückzuführen. Geschäftsbereich Renewable Energy Die diesem Geschäftsbereich zugehörige GE Wind Energy GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Onshore-Windenergieanlagen. Weltweit sorgen derzeit über 45.000 Windenergieanlagen von GE mit einer installierten Leistung von mehr als 60.000 Megawatt für die Produktion von sauberem Strom. Davon wurden über 7.300 Anlagen mit einer Leistung von mehr als 15.000 Megawatt in Salzbergen produziert - damit gehört das Unternehmen zum Rückgrat der Dekarbonisierung der Energiewirtschaft (ungeprüft). Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Umsatzerlöse EUR 550,9 Mio. betrugen, kam es zu einem Anstieg des Umsatzes um EUR 251,1 Mio. bzw. 45,6 % auf EUR 802,0 Mio. Aufgrund der Auswirkungen der Umstellung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf ein Auktionssystem kam es 2019 in Deutschland erneut zu einem starken Rückgang der errichteten Windkraftanlagen. Dieser Rückgang konnte durch die Ausweitung des internationalen Geschäfts mehr als ausgeglichen werden. Allerdings konnten einige Großaufträge nicht wie erwartet in 2019 abgerechnet werden. Daher hat sich die im Vorjahr für das Jahr 2019 prognostizierte Umsatzsteigerung nicht erfüllt. Geschäftsbereich Healthcare Im Geschäftsbereich Healthcare ergab sich für das Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzanstieg von 1,4 % bzw. EUR 8,7 Mio., was zu einem Gesamtumsatz im Geschäftsjahr von EUR 627,6 Mio. führte. Die einzelnen Konzerngesellschaften dieses Bereichs bedienen den deutschen Markt mit unterschiedlichen Produkten. So werden im Geschäftsfeld Healthcare Systems insbesondere Ultraschallgeräte vertrieben und damit einhergehende Dienstleistungen angeboten. Ein weiteres Geschäftsfeld ist Medical Diagnostics, dessen Geschäftstätigkeit die Entwicklung, Herstellung, den Vertrieb und die Wartung wissenschaftlicher und medizinischer Apparate und Geräte sowie Maschinen, Werkzeuge und Einzelteile jeder Art einschließlich der Entwicklung und den Vertrieb von Software für die vorbezeichneten Geräte umfasst. Dabei werden die Sparten Kardiologie und Überwachungstechnik (Monitoring Solutions) unterschieden. Ergänzt werden diese Produkte um IT-Lösungen des Bereichs Healthcare IT. Ebenfalls im Geschäftsfeld Medical Diagnostics werden Röntgenkontrastmittel und Kontrastmittel für die Herstellung bzw. den Vertrieb von radioaktiven und nichtradioaktiven Präparaten für die magnetische Resonanz-Diagnose und -Therapie vertrieben. Der Umsatz im Bereich Healthcare Systems ist im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 2,0 % auf EUR 423,1 Mio. gestiegen. Die Umsatzentwicklung liegt somit innerhalb der im Vorjahr getroffenen Erwartung einer Erhöhung der Umsätze im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Im Bereich der Medical Diagnostics - medizinische Bildgebung konnte ein Umsatzanstieg von EUR 24,6 Mio. bzw. 30,9 % auf EUR 104,0 Mio. verzeichnet werden, was insbesondere darauf zurückzuführen ist, dass die in den Vorjahren bestehende Lücke im Produktportfolio geschlossen werden konnte. Die Bereiche Medizintechnik und die Produktion von Radiopharmazeutika, die ebenfalls dem Bereich Medical Diagnostics zuzuordnen sind, erwirtschafteten in 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % höhere Umsätze von insgesamt EUR 70,3 Mio., welche im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Nuklearmedizin resultierten. Geschäftsbereiche Corporate und Aviation Die Geschäftsbereiche Corporate sowie Aviation erwirtschafteten in 2019 Umsatzerlöse von EUR 72,8 Mio. im Vergleich zu EUR 86,3 Mio. in 2018. Der Rückgang steht vor allem im Zusammenhang mit um EUR 23,0 Mio. geringeren Umsätzen in dem Forschungszentrum in Garching aufgrund der in den Vorjahren vorgenommenen Umstrukturierungen sowie aufgrund von um EUR 11,4 Mio. geringeren Umsätzen im Bereich Corporate aufgrund geringerer Kosten und damit verbundener Weiterbelastungen. Gegenläufig ergab sich hier ein Anstieg der Umsatzerlöse aufgrund des per 1. Januar 2019 erworbenen Biopharma-Bereichs (Verschmelzung der Whatman GmbH auf die GEDH) um EUR 28,8 Mio. Im Vorjahr waren die Umsätze der Whatman GmbH Bestandteil des Geschäftsbereichs Healthcare. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Unser Ziel ist es, das Wachstum der Umsatzerlöse kontinuierlich zu steigern. Daher ist dies unser wichtigster Leistungsindikator. Dieser wird sowohl auf Einzelgesellschaftsebene als auch auf Geschäftsbereichsebene nach US-GAAP gesteuert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Sinne des § 289 Abs. 3 HGB werden von uns zur Unternehmenssteuerung nicht verwendet. Der Konzern konnte die für das Geschäftsjahr 2019 gesetzten Ziele bei Umsatz und Konzernjahresergebnis nicht erreichen. Der Umsatzanstieg von 7,6 % war im Wesentlichen bedingt durch die Entwicklungen im Geschäftsbereich Renewable Energy, während sich der im Vorjahr durchgeführte Verkauf der Jenbacher GmbH hier gegenläufig auswirkte. Der Umsatzanstieg lag jedoch deutlich unter dem, was in der Vorjahresprognose erwartet wurde (Anstieg um ca. 70 %), da es im Geschäftsbereich Renewable Energy zu einer weiteren Verschiebung von Großprojekten gekommen ist. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ergebnis vor Steuern bereinigt um das Finanzergebnis - Zinsaufwand und Zinserträge und Ergebnisse aus Beteiligungen und sonstigen Finanzanlagen) verringerte sich um EUR 147,9 Mio. auf EUR -89,4 Mio. Die Ertragslage hat sich im Vorjahresvergleich vor allem aufgrund der nur leichten Umsatzsteigerung verschlechtert, da die tatsächliche Umsatzsteigerung nicht den Rückgang der Erträge aus Entkonsolidierung kompensieren konnte. Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein Konzernjahresfehlbetrag von EUR 131,2 Mio. erzielt, was eine Verringerung im Vorjahresvergleich um EUR 156,7 Mio. darstellt. In der Prognose des Vorjahres für 2019 wurde von einer erheblichen Verbesserung des Konzernjahresergebnisses ausgegangen. Zusammenfassend hat die Geschäftsentwicklung in 2019 die Erwartungen nicht erfüllt. 3.3 Ertragslage des Konzerns Die folgende Darstellung gibt einen Überblick über die Ertragslage des Konzerns für das zum 31. Dezember 2019 endende Geschäftsjahr.
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 % bzw. EUR 113,5 Mio gestiegen. Diese Entwicklung resultiert mit einem Anstieg von EUR 251,1 Mio. im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Renewable Energy aufgrund des schwankenden Projektgeschäfts. Gegenläufig hierzu kam es im Geschäftsbereich Power zu einem Rückgang von EUR 131,8 Mio. aufgrund von Umstrukturierungen in diesem Geschäftsfeld. Darüber hinaus wurde im Jahr 2018 die zum Power Geschäftsbereich gehörende Jenbacher GmbH entkonsolidiert, welche im Jahr 2018 noch für rd. 9 Monate mit Umsatzerlösen in Höhe von EUR 82,4 Mio. im Konzernabschluss vertreten war. Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr 2019 nahezu konstant geblieben, was neben dem Umsatzanstieg auf einen im Vergleich zum Vorjahr geringeren Bestandsabbau in fast gleicher Höhe zurückzuführen ist. Der Bestandsaufbau insgesamt resultiert im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Renewable Energy. Der Materialaufwand erhöhte sich in 2019 demgegenüber nur leicht, was hauptsächlich auf den im Vorjahr durchgeführten Verkauf der Jenbacher GmbH zurückzuführen ist. Aufgrund der oben beschriebenen Effekte ist die Rohmarge um 3,4 % bzw. EUR 18,6 Mio. gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vorjahresvergleich um EUR 139,6 Mio. gesunken. Diese Entwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in 2019 deutlich geringere Erträge aus Entkonsolidierung angefallen sind (EUR 0,5 Mio.; im Vorjahr EUR 94,6 Mio.). Des Weiteren ergaben sich Rückgänge in Höhe von EUR 24,5 Mio. aufgrund geringerer Market Assistance Fees der General Electric Company für den Geschäftsbereich Healthcare. Da die Jenbacher GmbH in 2019 nicht mehr Teil des GEDH-Konzerns ist, sind außerdem EUR 14,8 Mio. geringere Erträge angefallen. Der Rückgang des Personalaufwandes um EUR 34,4 Mio. bzw. 9,6 % ist in Höhe von EUR 14,2 Mio. darauf zurückzuführen, dass die Jenbacher GmbH nicht mehr Teil des GEDH-Konzerns ist. Darüber ergibt sich der weitere Rückgang im Wesentlichen aufgrund einer um ca. 6 % niedrigeren Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang der Abschreibungen um EUR 4,8 Mio. resultiert im Wesentlichen aus im Vorjahr vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen insbesondere in den Geschäftsbereichen Power und Renewable Energy in Höhe von insgesamt EUR 5,0 Mio. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Anstieg von 8,5 % bzw. EUR 28,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen gestiegene Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen (+EUR 46,5 Mio.). Gegenläufig hierzu sind die Lizenzaufwendungen um EUR 12,5 Mio. sowie die Aufwendungen aus Währungsumrechnung um EUR 12,9 Mio. gesunken. Ein weiterer gegenläufiger Effekt ist der Verkauf der Jenbacher GmbH in 2018, da diese Gesellschaft im Vorjahr noch mit insgesamt EUR 11,4 Mio. zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen beigetragen hat. Das Finanzergebnis hat sich mit EUR -17,7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,1 Mio. vor allem aufgrund von um EUR 1,5 Mio. geringeren Aufwendungen aus der Equity-Bewertung sowie um EUR 1,0 Mio. gesunkener Zinsaufwendungen verbessert. Des Weiteren erhöhten sich die Zinserträge um EUR 1,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist im Wesentlichen auf um EUR 4,6 Mio. höhere Körperschaftsteuer für das laufende Jahr und für vergangene Jahre sowie um EUR 0,8 Mio. höhere Gewerbesteuer für das laufende Jahr und für vergangene Jahre zurückzuführen. Der Konzernjahresverlust beträgt EUR 131,2 Mio. (i. Vj. Konzernjahresüberschuss über EUR 25,4 Mio.). Die Ertragslage hat sich hier insbesondere aufgrund geringerer Erträge aus Entkonsolidierung verschlechtert. Darüber hinaus konnten die im Vorjahr getroffenen Erwartungen hinsichtlich der Umsatzentwicklung nicht eingehalten werden. 3.4 Finanzlage des Konzerns Liquidität Im Folgenden analysieren wir unsere Mittelzu- und -abflüsse im Geschäftsjahr 2019. Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR -172,4 Mio. resultiert neben dem Konzernjahresfehlbetrag insbesondere aus der Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Aktiva in Höhe von EUR 563,0 Mio. Hier wirkte sich insbesondere der höhere Bestand an unfertigen Leistungen aus dem Bereich Renewable Energy aus. Darüber hinaus reduzierten sich die Rückstellungen um EUR 59,7 Mio. Dies konnte durch die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Passiva von EUR 536,2 Mio. nicht ausgeglichen werden. Der Zahlungsmittelabfluss im Zusammenhang mit der Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von EUR -16,3 Mio. ist überwiegend auf Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt EUR 23,7 Mio. zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich hier Einzahlungen aus Sachanlagenabgängen über EUR 2,7 Mio. sowie erhaltene Zinsen über EUR 4,2 Mio. positiv aus. Der Zahlungsmittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2019 insgesamt EUR -131,2 Mio. Die Einzahlungen aus Finanzkrediten betragen in 2019 EUR 120,6 Mio. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus der Teilnahme an einem Forderungsverkauf im Rahmen der konzernweiten Refinanzierung des GE Konzerns. Da das wirtschaftliche Risiko der verkauften Forderungen nicht übertragen wurde, werden die Zahlungsmittelzuflüsse aus dieser Vereinbarung als Finanzverbindlichkeit innerhalb des Konzerns ausgewiesen. Der Finanzmittelfonds beinhaltet Geldbestände und Bankguthaben sowie kurzfristige Finanzforderungen und -verbindlichkeiten innerhalb des GE-Konzerns (Cash-Pool). Die Finanzierung des GEDH-Konzerns erfolgt im Wesentlichen durch Darlehen und Cash-Pool Konten innerhalb der weltweiten General Electric-Gruppe. 3.5 Vermögenslage des Konzerns Die folgende Darstellung gibt einen Überblick über die Vermögenslage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 im Vergleich zum Vorjahr.
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben, da die Zugänge durch die laufenden Abschreibungen kompensiert wurden. Der Anstieg des Umlaufvermögens um EUR 225,4 Mio. bzw. 7,1 % ist vor allem bedingt durch einen um EUR 367,1 Mio. gestiegenen Vorratsbestand, welcher im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Renewable Energy resultiert. Gegenläufig hierzu verringerten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere diejenigen aus Cash-Pool (EUR -270,6 Mio.), was vor allem auf den Geschäftsbereich Corporate zurückzuführen ist. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt EUR 135,2 Mio. auf EUR 155,0 Mio. gestiegen. Diese Veränderung resultiert hauptsächlich aus dem Konzernjahresfehlbetrag von EUR 131,2 Mio. Das Fremdkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt EUR 360,8 Mio. bzw. 11,1 % gestiegen. Dabei ergab sich insbesondere ein Anstieg bei den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um EUR 446,7 Mio., vor allem im Geschäftsbereich Renewable Energy. Gegenläufig reduzierten sich die sonstigen Rückstellungen um EUR 83,2 Mio., insbesondere betreffend ausstehende Rechnungen (EUR -67,6 Mio.) und Gewährleistungen (EUR -24,2 Mio.), sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 65,2 Mio., letztere vor allem im Geschäftsbereich Capital. Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich um EUR 33,9 Mio. aufgrund laufender Zuführungen sowie aufgrund gesunkener Zinssätze. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist verglichen zum Vorjahr um EUR 6,3 Mio. gestiegen. Die Abgrenzungen resultieren im Wesentlichen aus den Bereichen Renewable Energy und Healthcare aufgrund von im aktuellen Geschäftsjahr zugeflossenen Einnahmen, deren Leistungs- und Umsatzrealisierungszeitpunkt erst nach dem Bilanzstichtag liegt. 4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognose Konzernentwicklung Die operative Planung erfolgt durch den General Electric-Konzern in den USA aufgrund der Steuerung der Geschäftsbereiche auf Basis des US-GAAP Reportings. Basierend auf dem vorläufigen noch nicht final geprüften Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020 erwarten wir, dass die Umsätze insgesamt vor allem aufgrund der Entwicklungen im Geschäftsbereich Renewable Energy um rd. 50 % ansteigen werden. Für das Geschäftsjahr 2020 gehen wir von einer erheblichen Verbesserung des Konzernjahresergebnisses im Vergleich zu 2019 mit einem Konzernjahresüberschuss im unteren dreistelligen Millionenbereich aus, was hauptsächlich aus der Erwartung eines wesentlichen Gewinns aus dem Verkauf des Biopharma Geschäftsbereichs (ehemalige Whatman GmbH) resultiert. Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit aus und wurde am 11. März 2020 von der World Health Organization (WHO) zur Pandemie (COVID-19 Pandemie) erklärt. In nahezu allen Ländern setzen die Regierungen entsprechende restriktive Maßnahmen um, damit eine weitere Ausbreitung eingedämmt werden kann, was jedoch zu teils erheblichen Einschränkungen im Güter- und Leistungsaustausch führt. Laut ifo-Institut liegt Deutschland mit einem geschätzten Rückgang des Realeinkommens um 9 % ungefähr im Mittelfeld im weltweiten Vergleich. 6 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt verringerte sich nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 4,9 % . 7 Für die Gesellschaften im GEDH-Konzern wirkt sich die COVID-19 Pandemie sowohl auf die Nachfrage als auch auf den Vertrieb in den einzelnen Geschäftsbereichen aus. Wir gehen davon aus, dass viele dieser Auswirkungen in Bezug auf Nachfrage, Rentabilität und Cashflows in absehbarer Zukunft anhalten werden. Aufgrund des Fortschritts bzgl. der Impfung der Bevölkerung gehen wir zur Zeit aber davon aus, dass die Auswirkungen aus der Pandemie eher gering ausfallen werden. Solche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die erforderlichen Abhilfemaßnahmen wurden vom Management auch im Geschäftsjahr 2020 überwacht und bewertet. Nach den uns heute bekannten Informationen bestehen keine Risiken, die den Fortbestand wesentlicher Konzerngesellschaften oder des Gesamtkonzerns gefährden könnten. Zusammenfassend erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie sowohl auf den Umsatz insgesamt als auch das Jahresergebnis des GEDH Konzerns. 6 Ifo Schnelldienst Juli 2020: "Globalisierung nach Covid-19: Die Folgen der Pandemie für die deutsche Wirtschaft" 7 Vgl. Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 081 von 24. Februar 2021 4.2 Prognose Geschäftsbereichsentwicklung Geschäftsbereich Power Im Teilbereich Power Conversion sind Schwankungen in den Umsatzerlösen vor dem Hintergrund der Besonderheiten im Projektgeschäft mit teilweise mehrjährigen Projektlaufzeiten nicht ungewöhnlich. Für 2020 ergab sich ein leichter Umsatzanstieg von rd. 2 %. Für 2021 erwarten wir etwa gleichbleibende Umsätze, da wir trotz der Corona-Pandemie das Test-Geschäft sowie den Service-Bereich ausbauen konnten. Geschäftsbereich Renewable Energy Aufgrund der weiterhin positiven Entwicklung des internationalen Geschäfts auch bedingt durch Großaufträge konnte in 2020 für den Bereich Onshore Wind ein Umsatzanstieg im Vergleich zu 2019 von rd. 89 % erreicht werden. Der Trend zu größeren Projekten, bei denen die Umsatzerlösrealisierung erst gegen Projektende erfolgt, hält weiterhin an und kann zu erheblichen Umsatzverschiebungen zwischen verschiedenen Geschäftsjahren führen. Für 2021 gehen wir von einer Umsatzsteigerung im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus. Geschäftsbereich Healthcare Im Bereich Healthcare Systems ergab sich für das Jahr 2020 eine Umsatzsteigerung von rd. 7 %. Negative Auswirkungen aufgrund der COVID-19 Pandemie lassen sich in diesem Geschäftsbereich bislang nicht erkennen. Für das Jahr 2021 halten wir eine niedrige einstellige prozentuale Umsatzsteigerung für realistisch. Für die Bereiche Kardiologie und Überwachungstechnik (Monitoring Solutions) ergab sich für 2020 insgesamt eine deutliche Umsatzsteigerung von rd. 60 %, da wir in 2020 hier aufgrund der Corona-Pandemie eine überdurchschnittliche Zunahme der Auftragseingänge verzeichnen konnten. Für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir einen entsprechenden Rückgang im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Im Bereich Nuklearmedizin, der ebenfalls dem Bereich Monitoring Solutions angehört, ergab sich in 2020 ein Umsatzrückgang von rd. 7 %, welcher im Wesentlichen durch die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie bedingt ist. Für das Geschäftsjahr 2021 gehen wir hier wieder von einer Umsatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich aus. Geschäftsbereich Corporate Für das Forschungszentrum GE Aviation Advanced Technology in Garching reduzierten sich die Umsatzerlöse in 2020 um rd. 49 %. Für das Jahr 2021 erwartet die Geschäftsführung einen weiteren Rückgang der Umsatzerlöse um ca. 20 % aufgrund einer erwarteten geringeren Auslastung der Gebäude in Garching. Dies liegt darin begründet, dass die Ausrichtung des Forschungs- und Entwicklungszentrums nunmehr auf den Bereich Aviation ausgerichtet wird. Im Bereich Corporate (Managementdienstleistungen) ergab sich für 2020 ein Umsatzrückgang von rd. 22 %, was im Wesentlichen auf die geringere Kostenbasis in diesem Bereich zurückzuführen ist. Für das Jahr 2021 gehen wir von nahezu gleichbleibenden Umsatzerlösen aus, da eine stabile Kostenbasis erwartet wird. Aufgrund des zum Ende März 2020 erfolgten Verkaufs des Biopharma-Teilbereichs, ergab sich hier ein entsprechender Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2020 von rd. 71 %. Auf Basis des bisher erstellten und noch nicht final geprüften Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2020 ergibt sich ein Umsatzrückgang von insgesamt ca. 46%. Die Geschäftsführung geht für das Jahr 2021 aufgrund der oben beschriebenen Entwicklungen insgesamt im Geschäftsbereich Corporate von einem weiteren Umsatzrückgang von ca. 20 % auf Basis der bisherigen Geschäftstätigkeit aus. 4.3 Chancenbericht Die Einbindung der GE-Gesellschaften in den deutschen Konzernverbund sowie die enge weltweite Verknüpfung der GE-Gesellschaften stellt die wichtigste Chance der Konzerngesellschaften dar. Die Struktur des globalen GE-Konzerns befindet sich weltweit permanent in der Weiterentwicklung und bietet so Chancen im Hinblick auf Wachstum und Stabilität der einzelnen Tochtergesellschaften. Durch die breite Diversifizierung sollen Schwankungen in der Geschäftsentwicklung der einzelnen Bereiche sowie Risiken und Verluste ausgeglichen werden. Über die interne Finanzierungstätigkeit (Cash-Pool) werden Risiken der Fremdfinanzierung reduziert. 4.4 Risikobericht Ein strukturierter und disziplinierter Ansatz im Umgang mit Risiken ist in einer globalen und diversifizierten Organisation wie GE wichtig, um sicherzustellen, dass die strategischen Ziele erreicht werden und ausschließlich solche Risiken akzeptiert werden, die angemessen ausgeglichen werden. GE beurteilt Risiken auf Ebene der Einzeltransaktionen, aggregiert auf Kunden-, Industrie- und Geographieebene sowie nach Kollateralarten, wenn angemessen. Ziel ist es, sowohl strategische als auch geschäftsspezifische Risiken aufzudecken, zu überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu steuern. Die Beurteilung von Risiken sowie das Risikomanagement liegen in der Verantwortung des jeweiligen Managements und werden von Risk Managern durchgeführt, die in die jeweiligen Geschäftsbereiche integriert sind. Die GE-Gruppe verfügt insgesamt über bewährte Planungs-, Kontroll- und Steuerungssysteme, die ein effektives Risikomanagement gewährleisten sollen. Der deutsche GE-Konzern ist in diese Sicherungssysteme einbezogen. Verwendete Instrumente sind unter anderem monatliche Risk-Portfolio-Metrics und regelmäßige Plan-Ist-Analysen. Nachfolgend sind Risiken aus der COVID-19 Pandemie aufgrund des erstmaligen Auftretens als Sonderthematik vorangestellt. Die danach folgenden aufgeführten Risiken sind entsprechend ihrer Bedeutung für den GEDH-Konzern aufgeführt, wobei das wesentlichste Risiko - gemessen am Schadenspotential - als erstes genannt ist und die nachfolgenden Risiken entsprechend ihrer Bedeutung in absteigender Reihenfolge aufgeführt werden. Die im Rahmen von Fremdwährungsfinanzierungen gegebenen Währungsrisiken spielen eine untergeordnete Rolle, weil sie mittels einer fristen- und währungskongruenten Refinanzierung im Wesentlichen abgedeckt werden. COVID-19 Die COVID-19 Pandemie stellt ein Risiko dar, welchem durch einen globalen sowie einen lokalen spezifischen Pandemieplan Rechnung getragen wird; dies mit dem vorrangigen Ziel, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen sowie die Arbeitsfähigkeit der Gesellschaften innerhalb des GEDH-Konzerns aufrecht zu halten (etwa durch Homeoffice sowie flexiblen Arbeitszeitlösungen vor Ort). Die wirtschaftlichen Auswirkungen bzw. Risiken der Pandemie auf den GEDH-Konzern bzw. GE im Allgemeinen werden unter Einbeziehung des lokalen Managements global koordiniert und analysiert. Bestehende Verträge werden hinsichtlich der zu erwartenden Verzögerungen in der Abarbeitung und deren finanziellen Konsequenzen analysiert ebenso wie bestehende Lieferantenbeziehungen hinsichtlich Abnahmeverpflichtungen. Gegenwärtig wird nicht mit einer Verzögerung der Abarbeitung der laufenden Projekte gerechnet, weshalb insgesamt keine negativen Auswirkungen für die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern der Jahre 2020 und 2021 erwartet werden. Liquiditätsrisiken Die Sicherstellung der Finanzierung der GEDH und deren Tochtergesellschaften hängt wesentlich von der Bereitstellung finanzieller Mittel im Rahmen des Cash Poolings durch die GE-Gruppe ab. Hieraus ergibt sich das Risiko einer Abhängigkeit der Konzerngesellschaften vom US-Mutterkonzern. Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und des starken GE-Verbunds geht die Geschäftsführung davon aus, dass auch in Zukunft die Bereitstellung finanzieller Mittel durch den US-Konzern und damit die Finanzierung der GE-Gesellschaften sichergestellt ist. Über die interne Finanzierungstätigkeit (Cash-Pool) werden Risiken der Fremdfinanzierung reduziert. Marktpreisrisiken Die Marktpreisrisiken stellen Risiken dar, die sich aus möglichen negativen Wertänderungen von Positionen der Gesellschaft durch die Veränderungen von Marktpreisen wie Zinsen, Spreads, Devisen- oder Aktienkursen, dazugehörigen Sicherungsgeschäften oder preisbeeinflussender Parameter - z.B. Volatilitäten oder Korrelationen - ergeben. Für Geschäfte in Fremdwährung erfolgt in gleicher Währung eine fristenkongruente Refinanzierung. Wesentliche Währungsrisiken bestehen derzeit nicht. Operationelle Risiken Alle Risiken im Hinblick auf Menschen, Prozesse, Systeme und externe Ereignisse werden bei der Gesellschaft als operationelle Risiken definiert. Für das Management dieser Risiken sind klare Prozesse, Verantwortungen und Kontrollen integriert. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur werden potenzielle Risiken identifiziert, analysiert und Maßnahmen zur Prävention der Risiken festgelegt und umgesetzt. Kreditrisiken Kreditrisiken für Geldanlagen werden begrenzt, indem nur Transaktionen mit GE-Gesellschaften oder mit Banken guter Bonität im Rahmen festgelegter Limits abgewickelt werden. Auch der Zahlungsverkehr erfolgt über solche Banken. Entsorgungsrisiken Im Bereich Healthcare ergeben sich Risiken aufgrund der Vorschriften des Atomgesetzes und der Strahlenschutzverordnung in Bezug auf Dekontaminierungs- und Entsorgungsverpflichtungen von radioaktiven Abfällen. Die für diese Verpflichtungen anfallenden Kosten werden regelmäßig überwacht und sind teilweise durch unabhängige Sachverständigengutachten unterlegt. Produkt- und Umweltschutzrisiken wird mit Qualitätssicherungsmaßnahmen begegnet. Risiken hinsichtlich Absatz- und Kundenstruktur Ferner bestehen allgemein im Healthcare-Bereich aufgrund der schwierigen Bedingungen im Gesundheitswesen besondere Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung in Bezug auf Absatz- und Kundenstruktur. Einfluss haben hier auch gesundheitspolitische Maßnahmen, welche im Inland von den politischen Kräfteverhältnissen zwischen Bund und Ländern abhängen. Darüber hinaus führt ein steigender Wettbewerbsdruck auf dem deutschen Markt zu Preissenkungen, insbesondere im Bereich der Patientenüberwachungssysteme. Dem wird durch regelmäßige Analysen Rechnung getragen. Diesem Risiko begegnen wir darüber hinaus durch einen guten Kundenkontakt, einen hohen Qualitätsstandard sowie durch entsprechende Forschungsaktivitäten zur Entwicklung neuer Produkte sowohl im Konzernkreis der GEDH als auch im weltweiten General Electric Verbund. Qualitätsrisiken Die Qualität der Produkte und Dienstleistungen ist ein kritischer Faktor für das erfolgreiche Bestehen am Markt. Das Risiko besteht hier vor allem darin, aus vertraglich vereinbarten Garantieleistungen in Anspruch genommen zu werden. Um einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen und diesen ständig zu verbessern, werden regelmäßig Qualitätskontrollen und Instandhaltungen an den verkauften Anlagen durchgeführt. Während der Produktionsphase untersuchen Experten die verwendeten Materialien auf ihre Langlebigkeit und Qualität. In der Vergangenheit verwendete Materialien werden durch qualitativ hochwertigere ersetzt. Durch solche und ähnliche Maßnahmen konnte bereits in der Vergangenheit das Risiko der Inanspruchnahme aus Regressansprüchen minimiert werden. Beschaffungsseitig tragen Rahmenvereinbarungen und genaue Qualitätsvorgaben gegenüber Lieferanten zu Lieferbereitschaft und -zuverlässigkeit sowie der Einhaltung von Qualitätsstandards zu einer Verringerung von Risiken bei. Betriebsrisiken Prozessrisiken, Kostenrisiken, Fraud-Risiken und IT-Risiken stellen weitere Betriebsrisiken der GE-Gesellschaften dar. Zur Überwachung dieser Risiken haben die Gesellschaften umfassende integrierte Kontrollen, Prüfungen der internen Revision und ständige Analysen der Kostenstruktur installiert. Ein umfangreiches Regelwerk steuert in Notfällen die Vorgehensweise. Realisierten Risiken stehen zum Zwecke der Schadensbegrenzung verschiedene Versicherungsabschlüsse gegenüber. Strategischen Risiken aufgrund der Marktpositionierung bzw. Geschäftsrisiken wird durch Diversifizierung Rechnung getragen. Regelmäßige Portfolio- und Plan-Ist-Analysen sollen ein regelmäßiges Monitoring gewährleisten. Compliance Risiken Die Einhaltung von gesetzlichen Rahmenbedingungen stellt ein wesentliches Element der Geschäftspolitik dar. Die Konzernunternehmen sind einer Vielzahl von gesetzlichen Vorgaben ausgesetzt. Die Mitarbeiter mit Kontakt zu Kunden und Lieferanten im In- und Ausland werden seitens der Rechtsabteilung in Seminaren geschult. Hierbei wird über die Regelungen des nationalen Wettbewerbsrechts sowie insbesondere des EU-Rechts informiert. Zusätzlich wird die Umsetzung der internen Anweisungen und implementierten Compliance Prozesse durch die Compliance Organisation unter der Leitung von Executive Compliance Managern überwacht. Zusätzliche Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind oder die noch nicht als wesentlich eingeschätzt werden, könnten die Geschäftstätigkeit in der Zukunft beeinträchtigen. Insgesamt erwarten wir keinen Eintritt von Risiken, die eigenständig oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten. Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumente Die Überwachung der Zinsänderungsrisiken erfolgt über den Match-Funding-Prozess auf globaler Ebene, nicht auf Gesellschaftsebene. Bei dieser Vorgehensweise wird das Zinsänderungsrisiko aus flexiblen Raten abgesichert. Währungsrisiken, die aus dem operativen Geschäft entstehen (beispielsweise als Grundgeschäft Einkäufe oder Verkäufe in fremder Währung), werden durch Terminkontrakte abgesichert. 5 Erläuterungen zum Jahresabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH 5.1 Grundlagen der Gesellschaft Die (GEDH) ist die Muttergesellschaft des deutschen GE-Konzerns mit Sitz in Frankfurt am Main sowie einer Zweigniederlassung in Garching unter der Firma GE Aviation Advanced Technology (bis 26. April 2021 GE Global Research, kurz GRC), Zweigniederlassung der General Electric Deutschland Holding GmbH. Neben ihrer Funktion als Holding und dem damit verbundenen direkten und indirekten Erwerb, Halten und Verwalten von Beteiligungen an deutschen GE-Gesellschaften sowie dem Erbringen von Managementdienstleistungen aller Art für diese Gesellschaften betreibt die GEDH die oben genannte Zweigniederlassung am Standort Garching bei München. Diese erbringt Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Auftrag von anderen GE-Gesellschaften sowie von externen Kunden. Die GEDH hält zum Bilanzstichtag Anteile an 9 verbundenen Unternehmen. Mit 6 dieser Gesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge, so dass sich deren Geschäftsentwicklung direkt auf das Ergebnis der GEDH auswirkt. Bereits in den vergangenen Jahren wurde begonnen, die Struktur der deutschen GE-Gruppe zu optimieren, um die Anzahl der rechtlichen Einheiten mittels Verschmelzungen oder Liquidationen zu reduzieren. Darüber hinaus wurden global Entscheidungen über die Geschäftstätigkeit in den einzelnen Geschäftsbereichen getroffen, welche Auswirkungen auf die GEDH haben. In 2019 wurden die BLS Energieplan Gesellschaft für Entwicklung energiesparender und umweltfreundlicher Anlagen mbH sowie die GE Capital Rail Services Ltd. verkauft. Des Weiteren wurde die Whatman GmbH von der Tochtergesellschaft GE Medical Systems Information Technologies GmbH im Wege einer Sachdividende eingebracht und rückwirkend zum 01. Januar 2019 auf die GEDH verschmolzen. 5.2 Forschung und Entwicklung Das Forschungszentrum GE Aviation Advanced Technology in Garching bei München, eine Zweigniederlassung der General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main, richtet seine Forschung aufgrund einer Entscheidung der General Electric Company nach erfolgter Restrukturierung im Geschäftsjahr 2017 insbesondere auf die Bereiche Aviation, Renewables und Power aus. Die im Geschäftsjahr 2019 in Garching angefallenen Personalaufwendungen für Forschungs- und Entwicklungsleistungen betrugen EUR 6,2 Mio. Die GEDH beschäftigt in der Zweigniederlassung insgesamt 45 Mitarbeiter und erzielt aus der Erbringung dieser Forschungs- und Entwicklungsleistungen Umsatzerlöse mit anderen GE-Gesellschaften. 5.3 Wirtschaftsbericht Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen entsprechen aufgrund der Konzernstruktur denen der in 3.1. erläuterten Rahmenbedingungen. Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der am 01. Januar 2019 durchgeführten und im Anhang unter "Allgemeine Hinweise" beschriebenen Verschmelzung der Whatman GmbH auf die GEDH ein neuer Geschäftsbereichs Biopharma hinzugekommen ist und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar ist. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus der Erbringung von Leistungen im Verwaltungs- und Vertriebsbereich für andere GE-Gesellschaften und dem per 01.01.2019 durch die Verschmelzung der Whatman GmbH erworbenen Biopharma Geschäftsbereich. Darüber hinaus werden Umsätze aus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit generiert, die die Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology überwiegend für andere GE-Gesellschaften erbringt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse insbesondere wegen der Umstrukturierung des Forschungszentrums sowie aufgrund geringerer Kosten und damit verbundener Weiterbelastungen gesunken. Einen gegenläufigen Effekt stellt der neue Biopharma Geschäftsbereich dar, welcher den Umsatzrückgang in der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology kompensieren konnte. Die Entwicklung des Jahresergebnisses der GEDH ist insbesondere bedingt durch die Ergebnisentwicklung der Tochtergesellschaften. Sie hat mit diversen Tochtergesellschaften Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen, aus denen sowohl Erträge aus Gewinnabführungen als auch Aufwendungen aus dem Ausgleich von Verlusten resultieren. Erträge aus Gewinnabführungen wurden in 2019 im Geschäftsbereich Capital (EUR 1,3 Mio.) erwirtschaftet. Ein Verlust aus Ergebnisabführung ergab sich in 2019 in den Geschäftsbereichen Power (EUR -19,2 Mio.), Renewable Energy (EUR -122,2 Mio.), Aviation (EUR -1,8 Mio.) sowie Corporate (EUR -1,0 Mio.). Insgesamt ergab sich ein Verlust aus Ergebnisabführung von EUR 144,3 Mio. Das Jahresergebnis der GEDH im Jahr 2019 wurde neben der Verlustübernahme aus Ergebnisabführung im Wesentlichen durch den Erhalt als Sachdividende und die darauf folgende Verschmelzung der Whatman GmbH negativ beeinflusst. Hierbei ergab sich ein Verschmelzungsverlust von EUR 97,2 Mio. in 2019. 5.4 Ertragslage Die Ertragslage der GEDH für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 weist im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung auf.
Die Umsatzerlöse des Bereichs Corporate beliefen sich auf EUR 31,7 Mio. (i. Vj. EUR 44,3 Mio.). Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete die Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology Umsatzerlöse in Höhe von EUR 13,6 Mio. (i. Vj. EUR 36,6 Mio.). Die Umsatzerlöse sind vor allem aufgrund der Umstrukturierung des Forschungszentrums in Garching sowie aufgrund geringerer Weiterbelastungen im Bereich Corporate gesunken. Gegenläufig erhöhten sich die Umsätze um EUR 28,8 Mio. aufgrund des neuen Biopharma-Geschäftsbereichs. Im Materialaufwand sind im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdleistungen der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology im Zusammenhang mit deren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit (EUR 4,0 Mio.; i. Vj. EUR 5,2 Mio.) sowie für bezogene Leistungen des Bereichs Corporate im Zusammenhang mit Kostenweiterbelastungen an andere GE-Unternehmen (EUR 4,1 Mio.; i. Vj. EUR 8,2 Mio.) enthalten. Der im Jahr 2019 neu hinzugekommene Biopharma-Geschäftsbereich weist Materialaufwendungen über EUR 7,8 Mio. aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten erhaltene Fördergelder in Höhe von EUR 4,8 Mio. (i. Vj. EUR 4,3 Mio.). Darüber hinaus sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen über EUR 1,8 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.) entstanden. Des Weiteren ist ein Ertrag aufgrund einer erwarteten Erstattung im Rahmen einer Umsatzsteuerprüfung für ehemalige Tochtergesellschaften aus dem Capital-Bereich in Höhe von EUR 6,4 Mio. enthalten. Diese Gesellschaften wurden in den Jahren 2015 und 2016 verkauft. Der Käufer ist hierbei vertraglich verpflichtet, einen Teilbetrag dieser Erstattung an die GEDH auszuzahlen. Da sich diese Erstattung jedoch auf die Jahre 2009 bis 2012 bezieht und die damalige Organträgerin die GE International Inc., Zweigniederlassung Deutschland, war, weist die GEDH entsprechend hohe Zinsaufwendungen aus Steuern (EUR 3,2 Mio.) und Aufwendungen aus sonstigen Steuern (EUR 7,4 Mio.) aus. Der leichte Anstieg des Personalaufwands um EUR 0,9 Mio. bzw. 3,1 % gegenüber 2018 ist darauf zurückzuführen, dass aufgrund der Verschmelzung der Whatman GmbH per 01. Januar 2019 108 Mitarbeiter in die GEDH eingetreten sind. Gegenläufig ergab sich ein deutlicher Rückgang der Mitarbeiterzahlen in der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology sowie bei den Mitarbeitern der Holding. Die Abschreibungen haben sich im Vorjahresvergleich um EUR 1,0 Mio. auf EUR 7,0 Mio. erhöht, was vor allem auf den neuen Biopharma-Geschäftsbereich zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen inklusive sonstige Steuern sind im Vorjahresvergleich um EUR 106,4 Mio. gestiegen, was vor allem auf den im Anhang unter "Allgemeine Hinweise" beschriebenen Verlust aus der Verschmelzung der Whatman GmbH über EUR 97,2 Mio. zurückzuführen ist. Des Weiteren ergab sich in 2019 ein Aufwand aus sonstigen Steuern über EUR 7,4 Mio. aufgrund der Weiterreichung von Umsatzsteuererstattungen an die frühere Organträgerin GE International Inc., Zweigniederlassung Deutschland. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten darüber hinaus vor allem Instandhaltungsaufwendungen (EUR 9,9 Mio.), Kostenweiterbelastungen (EUR 6,2 Mio.), Aufwendungen für Miete und Leasing (EUR 3,3 Mio.), Aufwendungen für bezogene Personaldienstleistungen (EUR 2,0 Mio.), Aufwendungen für Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (EUR 0,6 Mio.), Reisekosten (EUR 0,7 Mio.), Telekommunikationskosten (EUR 0,4 Mio.) sowie andere betriebliche Aufwendungen. Das Finanzergebnis umfasst das Beteiligungsergebnis sowie das Zinsergebnis. Das Beteiligungsergebnis beinhaltet die Aufwendungen aus Verlustübernahmen sowie Erträge aus Gewinnabführungen diverser Tochtergesellschaften. Insgesamt ergab sich ein Verlust aus Ergebnisabführung in Höhe von EUR 142,9 Mio. (i. Vj. EUR 105,1 Mio.). Aufgrund der ebenfalls im Anhang unter "Allgemeine Hinweise" beschriebenen Sachdividende bei der Tochtergesellschaft GE Medical Systems Information Technologies GmbH, Freiburg im Breisgau, ergab sich gegenläufig ein Beteiligungsertrag in Höhe von EUR 44,9 Mio. Das Zinsergebnis istim Vergleich zum Vorjahr fast unverändert. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Geschäftsjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,2 Mio. gesunken, da der Aufwand aus dem Vorjahr noch auf Anpassungen aus Betriebsprüfungen für Vorjahre zurückzuführen war, welche in 2019 nicht angefallen sind. Ertragsteueraufwendungen aus dem laufenden Jahr sind aufgrund eines negativen steuerlichen Ergebnisses wie im Vorjahr nicht angefallen. Insgesamt erwirtschaftete die GEDH im Jahr 2019 einen Jahresfehlbetrag von EUR 204,5 Mio. (i. Vj. Jahresüberschuss über EUR 16,6 Mio.). Dieses Ergebnis ist maßgeblich durch die Verschmelzung der Whatman GmbH sowie die Verlustübernahmen aufgrund bestehender Ergebnisabführungsverträge mit Tochtergesellschaften beeinflusst. 5.5 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der GEDH zum 31. Dezember 2019 hat sich im Vergleich zum Vorjahresabschluss wie folgt entwickelt.
Das Sachanlagevermögen beinhaltet überwiegend Gebäude sowie technische Anlagen und Maschinen der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology. Der Rückgang des Sachanlagevermögens ist vor allem auf planmäßige Abschreibungen zurückzuführen. Das Finanzanlagevermögen ist im Vorjahresvergleich um EUR 57,7 Mio. auf EUR 134,0 Mio. gesunken. Der Rückgang resultiert nahezu ausschließlich aus der Auflösung der Kapitalrücklage der GE Medical Systems Information Technologies GmbH. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 586,7 Mio. gesunken, was im Wesentlichen auf geringere Cashpool-Forderungen zurückzuführen ist (EUR 1.065,9 Mio.; i.Vj. EUR 1.585,0 Mio.). Der Rückgang des Eigenkapitals um insgesamt EUR 204,5 Mio. ist auf den Jahresfehlbetrag zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2019 ist das Eigenkapital somit in Höhe von EUR 138,7 Mio. negativ und auf der Aktivseite als nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ausgewiesen. Im Jahr 2020 wurde der Biopharma-Geschäftsbereich verkauft (wir verweisen hierzu auf unsere Anmerkungen im Nachtragsbericht im Anhang), was zu einem Ertrag über ca. EUR 210 Mio. führen wird. Darüber hinaus sind weitere Kapitalmaßnahmen in 2020 durchgeführt worden, um die Eigenkapitalposition der GEDH weiter zu stärken. Der Anstieg der Rückstellungen um insgesamt EUR 7,7 Mio. beruht im Wesentlichen mit EUR 14,7 Mio. auf den Pensionsrückstellungen. Dem gegenüber haben sich die sonstigen Rückstellungen um EUR 6,2 Mio. verringert, was hauptsächlich auf geringere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zurückzuführen ist. Die Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 10,4 Mio. betreffen vor allem Steuerverpflichtungen aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für den Organkreis der GEDH. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 450,0 Mio. gesunken. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen mit EUR 392,1 Mio. aus der Verringerung von Verbindlichkeiten aus dem Cashpool. Des Weiteren wurde in 2019 ein Darlehen in Höhe von EUR 100,1 Mio. an die GE Financial Markets Funding I, Dublin; Irland, zurückgezahlt. Bei den ausgewiesenen passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich vor allem um einen erhaltenen Ausbaukostenzuschuss für angemietete Büroräumlichkeiten. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über die Cashpool-Konten bei der GE Capital European Treasury Services Ireland Ltd. Der Saldo der Cash Pool-Forderungen zeigte zum 31. Dezember 2019 eine Forderung von EUR 1.065,9 Mio. (i. Vj. EUR 1.585,0 Mio.). Gleichzeitig bestehen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2019 aus Cash Pooling in Höhe von EUR 1.186,7 Mio. (i. Vj. EUR 1.578,9 Mio.). 5.6 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren entsprechen aufgrund der Konzernstruktur denjenigen, die in 3.2 erläutert wurden. Im Geschäftsjahr 2019 waren die Umsatzerlöse, wie bereits im Jahr 2018 prognostiziert, um 8,4 % rückläufig. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus um EUR 23,0 Mio. geringeren Umsätzen aus der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology aufgrund der Umstrukturierung, welche im Jahr 2017 gestartet wurde, sowie aus um EUR 8,5 Mio. geringeren Umsätzen im Bereich Corporate aufgrund geringerer Kosten und damit verbundenen Weiterbelastungen. Gegenläufig erhöhten sich die Umsätze um EUR 28,8 Mio. aufgrund des neuen Biopharma-Geschäftsbereichs. Unsere Erwartungen bzgl. eines Jahresfehlbetrags im einstelligen Millionenbereich haben sich nicht erfüllt. Das Ergebnis aus Ergebnisabführungsverträgen für 2019 hat sich aufgrund der unerwartet hoch angefallenen negativen Ergebnisbeiträge insbesondere im Geschäftsbereich Renewable Energy um EUR 37,9 Mio. im Vergleich zu 2018 verschlechtert. Das negative Ergebnis des Bereichs Renewable Energy wurde vor allem dadurch beeinflusst, dass zunehmend größere Projekte abgewickelt werden, deren Umsatzerlösrealisierung erst nach einer größeren Zeitspanne als bei kleineren Projekten erfolgt. Darüber hinaus haben der Zugang im Wege der Sachdividende sowie die anschließende Verschmelzung der Whatman GmbH, welche zum Bereich "Life Sciences / BioPharma" gehört, das Ergebnis der GEDH mit insgesamt EUR 52,3 Mio. belastet. Der Verkauf dieses Bereichs (wir verweisen hier auf unsere Ausführungen im Nachtragsbericht im Anhang) wurde im Jahr 2020 abgeschlossen, so dass der positive Ergebniseffekt aus dem Verkauf nicht mehr in 2019 erfasst werden konnte. 5.7 Prognosebericht, Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsentwicklung der GEDH unterliegt über die bestehenden Ergebnisabführungsverträge im Wesentlichen den gleichen Risiken und Chancen wie der GEDH-Konzern. An den Risiken seiner Beteiligungen und Tochterunternehmen partizipiert die GEDH grundsätzlich entsprechend der jeweiligen direkten oder indirekten Beteiligungsquote. Für weitere Informationen siehe "4.3 Chancenbericht" sowie "4.4 Risikobericht". Die Geschäftsführung sieht gegenwärtig und auf absehbare Zeit weder einzeln noch aggregiert den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken. Neben der Entwicklung der unterschiedlichen Bereiche der GEDH sind das Ergebnis und die weitere Entwicklung der Gesellschaft strukturbedingt stark abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Tochtergesellschaften der GEDH. An dieser Stelle verweisen wir auf die unter Abschnitt 4.2 dargestellte Prognose für den Bereich "Corporate". Für das Geschäftsjahr 2020 haben wir auf Basis des erstellten und noch nicht final geprüften Jahresabschlusses trotz der Umsatzrückgänge und Risiken aufgrund der COVID-19 Pandemie einen Jahresüberschuss im unteren dreistelligen Millionenbereich erwirtschaftet. Im Rahmen der Ergebnisabführungsverträge werden sich für das Jahr 2020 insbesondere aus dem Bereichen Renewable Energy und Power weiterhin negative Beiträge ergeben. Zur Ergebnisverbesserung hat der Verkauf des Biopharma-Geschäftsbereichs beigetragen, welcher einen positiven Ergebniseffekt von ca. EUR 210,0 Mio. im Jahr 2020 bringen wird. Darüber hinaus ergab sich aufgrund einer Ausschüttung einer Tochtergesellschaft ein Beteiligungsertrag von EUR 45,9 Mio. Für das Jahr 2021 wird von der Geschäftsführung ein Verlust im unteren zweistelligen Millionenbereich erwartet. Die beschriebenen Maßnahmen im Geschäftsjahr 2020 werden das Eigenkapital der GEDH zusätzlich stärken, so dass wir für die folgenden Jahre bis 2022 wieder von einem positiven Eigenkapital der GEDH ausgehen werden. 5.8 Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus zwölf Mitgliedern, darunter vier Frauen. In der Sitzung des Aufsichtsrats vom 16. Dezember 2016 wurden 30 % als Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat festgelegt, welche bereits erreicht worden ist. Als Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung legte der Aufsichtsrat 25 % fest, die bis Ende des Jahres 2021 erreicht werden soll. Zum 31. Dezember 2019 war diese Zielgröße nicht erreicht worden. Da aufgrund der Organisationsstruktur der Gesellschaft sich keine erste und zweite Führungsebene identifizieren lassen, konnten für diese Ebenen keine Zielgrößen festgelegt werden. 6 Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen Die Ausführungen zur voraussichtlichen Entwicklung stellen eine Prognose dar, die auf Annahmen beruht und naturgemäß Unsicherheiten unterliegt. Die tatsächliche Entwicklung kann wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.
Frankfurt am Main, den 10. September 2021 General Electric Deutschland Holding GmbH Geschäftsführung Dr. Andreas Leßmann Oliver Peters Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Dr. Andreas Leßmann Oliver Peters Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019(1) Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. (2) Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden einschließlich der General Electric Deutschland Holding GmbH (im Folgenden: GEDH) 19 Unternehmen (i. Vj. 23) vollkonsolidiert einbezogen, wovon eine Gesellschaft ihren Sitz im Ausland (Montenegro) hat. Im Konsolidierungskreis sind wie im Vorjahr auch fünf assoziierte Gesellschaften enthalten, die at-Equity einbezogen werden. Die unter Abschnitt 5.1 genannten und in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften nehmen, soweit die Voraussetzungen gegeben sind, Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB bzw. des § 264b HGB in Anspruch. Die jeweiligen Gesellschaften sind in der Anteilsbesitzliste angegeben. Entkonsolidierung (Abgänge aus dem Konzernkreis) sowie Verschmelzungen Am 21. Dezember 2018 wurde ein Vertrag über den Verkauf und die Abtretung der Geschäftsanteile an der BLS Energieplan Gesellschaft für Entwicklung energiesparender und umweltfreundlicher Anlagen mbH, Berlin (BLS GmbH), sowie deren Tochtergesellschaft BLS Energieplan Ingénieurs Conseils S.à.r.l., Luxemburg / Luxemburg, an einen externen Käufer geschlossen. Im Kaufvertrag war vorgesehen, dass die Abtretung der Geschäftsanteile und des bereits aus Vorjahren bestehenden Darlehensanspruchs der GEDH gegen die BLS GmbH (EUR 1,8 Mio.) an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist. Diese Voraussetzungen lagen am 25. März 2019 vor. Der Verkaufspreis betrug insgesamt EUR 2,00, so dass sich aus dem Verkauf der BLS GmbH insgesamt ein Verlust aus Entkonsolidierung über EUR 4,1 Mio. ergab, welcher in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen ist. Mit Vertrag vom 19. März 2019 wurde die GE Capital Rail Services Ltd., Cheshire / Großbritannien, zum Preis von umgerechnet TEUR 776 an einen externen Käufer verkauft. Aufgrund des Verkaufs ergab sich ein Gewinn aus Entkonsolidierung über TEUR 491, welcher in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen ist. Die Entkonsolidierung der Gesellschaften hat somit insbesondere die folgenden Posten in der Konzernbilanz sowie Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung beeinflusst und die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr insoweit beeinträchtigt:
Wesentliche Effekte auf den Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit ergaben sich nicht. Darüber hinaus wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 26. August 2019 die Whatman GmbH, Dassel, rückwirkend zum 1. Januar 2019 auf die GEDH verschmolzen. Zuvor waren die Geschäftsanteile an der Whatman GmbH konzernintern im Wege einer Sachdividende von der GE Medical Systems Information Technologies GmbH, Freiburg im Breisgau, an die GEDH übertragen worden. (3) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, die im Wesentlichen einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei Jahren entsprechen, bewertet. Das Aktivierungswahlrecht für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird nicht in Anspruch genommen. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort im Aufwand erfasst. Geschäfts- oder Firmenwerte ergeben sich aus der Gegenüberstellung von Anschaffungskosten und dem beizulegenden Zeitwert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens, abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernahme. Für die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen wurde zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von vier Jahren zugrunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von vier Jahren liegt im Rahmen einer verlässlichen Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden vorgenommen, soweit mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gerechnet wird. Bestehen die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr, wird der niedrigere Wertansatz eines entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts beibehalten. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Zuschüsse, Skonti und sonstige Anschaffungskostenminderungen, bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen einem und 50 Jahren. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Bei Zugängen von beweglichen Anlagegegenständen werden die Abschreibungen beginnend mit dem Monat der Aktivierung anteilig auf das Jahr berechnet. Nach dem 1. Januar 2018 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800 werden sofort und in voller Höhe abgeschrieben. Erworbene Anlagegüter, deren Anschaffungskosten größer als EUR 800 sind, werden planmäßig linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden vorgenommen, soweit mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gerechnet wird. Zuschreibungen erfolgen, sofern die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung entfallen sind. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bzw. zu Anschaffungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen wird eine verlustfreie Bewertung durchgeführt. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten werden hierbei mit dem beizulegenden Wert (voraussichtlicher Veräußerungspreis abzüglich der bis zur Veräußerung noch anfallenden Kosten) verglichen. Im Falle eines niedrigeren verlustfreien Wertes wird auf diesen abgeschrieben. Soweit die ermittelten projektbezogenen Verluste den Wertansatz der Bestände übersteigen, werden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Den erkennbaren Risiken wird durch entsprechende Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen werden brutto ausgewiesen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen, ermittelt. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß der §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts beziehungsweise eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der GEDH von rd. 29,37 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden künftigen Steuerentlastung wird, soweit das Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern anwendbar ist, auf die Bilanzierung verzichtet. Eine sich insgesamt ergebende künftige Steuerlast wird als passive latente Steuer angesetzt. Außerdem werden die Veränderungen der latenten Steuersalden im Laufe des Geschäftsjahres und die latenten Steuersalden am Ende des Geschäftsjahres dargestellt, wenn latente Steuerschulden in der Bilanz angesetzt werden. Liquide Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 2,71 % (i. Vj. 3,21 %) und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Des Weiteren wurden eine jährliche Einkommens- bzw. Rentendynamik von bis zu 3 % bzw. 2 % sowie eine durchschnittliche Mitarbeiterfluktuation von 5,00 % angenommen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre (2,71 %) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Jahre (1,96 %) beträgt EUR 49,4 Mio. (i. Vj. EUR 52,3 Mio.). Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB bei der jeweiligen Tochtergesellschaft ausschüttungsgesperrt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungszinssatzes bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen werden entsprechend in den Aufwendungen für Altersversorgung erfasst. Der im Pensionsaufwand enthaltene Zinsanteil wird in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, sind mit ihren Zeitwerten mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen verrechnet. Die Zeitwerte dieser Vermögensgegenstände entsprechen den fortgeführten Anschaffungskosten. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet worden. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung des § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. (4) Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs ab dem Jahr 2010 erstmals konsolidiert werden, wird nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert. Ein nach der Verrechnung entstehender p0assivischer Unterschiedsbetrag wird unter Berücksichtigung der Voraussetzungen des § 309 Abs. 2 HGB ergebniswirksam aufgelöst. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge wurden dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zugeordnet; verbleibende aktivische Unterschiedsbeträge wurden mit der Kapitalrücklage verrechnet. Sofern die Rücklagen aufgrund von Unterschiedsbeträgen aus der Erstkonsolidierung nicht ausreichten, wurde der übersteigende Betrag entsprechend § 309 Abs. 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Passivische Unterschiedsbeträge wurden als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen und gemäß § 309 Abs. 2 HGB ergebniswirksam aufgelöst. Bei den assoziierten Gesellschaften, die sämtlich vor dem 1. Januar 2010 erworben wurden, wird die Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung des Buchwerts der Beteiligung mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung angewandt. Der erstmalige Einbezug erfolgte zum Zeitpunkt des Erwerbs. Die Wertansätze werden in den Folgejahren fortgeschrieben. Von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Bewertungsansätze bei assoziierten Unternehmen wurden in Einzelfällen beibehalten, wenn die Auswirkungen von untergeordneter Bedeutung sind. Sofern das anteilige buchmäßige Eigenkapital der assoziierten Gesellschaft negativ geworden ist, wird der Wert der Beteiligung bis zum Wert von EUR 0,00 fortgeschrieben. Die weitere Fortschreibung erfolgt in diesem Fall in einer Nebenrechnung. Fremdanteile werden als Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile ausgewiesen. Forderungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen, Erträge und die Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. (5) Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 2 HGB 1. In den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen - Vollkonsolidierung
[1] Exklusive Jahresergebnis 2019 [2] Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB bzw. 264b HGB in Anspruch EAV - Ergebnisabführungsvertrag direkt oder mittelbar mit GEDH bzw. im Falle der GE Healthcare GmbH, GE OEC Medical Systems GmbH sowie The Radiochemical Centre GmbH mit der GE Medical Systems Information Technologies GmbH abgeschlossen. 2. In den Konzernabschluss at-Equity einbezogene Unternehmen
[1] Exklusive Jahresergebnis 2019 [3] Ungeprüfte Angaben zum 31. Dezember 2019 [4] Anteile am Eigenkapital stimmen mit den Anteilen an Stimmrechten überein (6) Erläuterungen zur Konzernbilanz Wir verweisen auf die im Anlagespiegel dargestellte Entwicklung des Konzernanlagevermögens. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von EUR 0,1 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von EUR 1.745,8 Mio. (i. Vj. EUR 1.811,8 Mio.) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und im Berichtsjahr keine (i. Vj. EUR 38,3 Mio.) Restlaufzeit von über einem Jahr. Hiervon betreffen EUR 1.348,1 Mio (i. Vj. EUR 1.618,6 Mio.) Forderungen aus Cashpool, EUR 348,1 Mio. (i. Vj. EUR 180,5 Mio.) Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und EUR 49,6 Mio. (i. Vj. EUR 51,0 Mio) sonstige Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 56,1 Mio. (i. Vj. EUR 47,3 Mio.) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 1,3 Mio. (i. Vj. EUR 1,8 Mio.) Restlaufzeiten von über einem Jahr. Die flüssigen Mittel betreffen Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten und werden zum Nennwert bilanziert. Ferner bilden sie einen Teil des Finanzmittelfonds des Konzerns, dessen Veränderung in der Konzernkapitalflussrechnung dargestellt wird. Aktive latente Steuern auf Konzernebene in Höhe von EUR 0,2 Mio. (i. Vj. EUR 0,2 Mio.) ergaben sich aus den Konsolidierungsmaßnahmen der Zwischenergebniseliminierung. Auf Einzelabschlussebene ergibt sich zum Bilanzstichtag nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Dieser wird nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Aktive latente Steuern auf Einzelabschlussebene resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz in Bezug auf eine unterschiedliche Abschreibungsdauer eines derivativen Geschäftswertes, der unterschiedlichen Bewertung von Pensionsrückstellungen, aus der unterschiedlichen Bewertung von Beteiligungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Passive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz in Bezug auf die unterschiedliche Behandlung von Beteiligungen und Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 29,37 % zugrunde (15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 13,54 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Ausgleichsposten aus Fremdwährungsumrechnung resultierte im Vorjahr in voller Höhe (EUR 0,5 Mio.) aus der Vollkonsolidierung der GE Capital Rail Services Ltd., Cheshire / Großbritannien, die ihren Jahresabschluss originär in Britischen Pfund aufstellt. Aufgrund der Entkonsolidierung dieser Gesellschaft ist dieser Posten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 nicht mehr vorhanden. Die detaillierte Zusammensetzung des Konzerneigenkapitals und des Konzerngesamtergebnisses wird im separaten Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem zum Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, betrug EUR 3,4 Mio. (i. Vj. EUR 3,4 Mio.). Der dazugehörige Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen belief sich auf EUR 193,8 Mio. (i. Vj. EUR 172,7 Mio.). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 250,3 Mio. (i. Vj. EUR 333,5 Mio.) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für bereits bezogene Leistungen und Lieferungen, Rückstellungen für Mitarbeiterboni und Abfindungen sowie Rückstellungen für Gewährleistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über TEUR 2 (i. Vj. unter TEUR 1) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen über EUR 1.142,1 Mio. (i. Vj. EUR 695,5 Mio.) haben in voller Höhe (i. Vj. EUR 670,3 Mio.) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 0,0 Mio. (i. Vj. EUR 25,2 Mio.) eine Restlaufzeit bis zu fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen über EUR 1.617,9 Mio. (i. Vj. EUR 1.683,1 Mio.) haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen EUR 160,3 Mio. (i. Vj. EUR 132,6 Mio.) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, EUR 50,8 Mio. (i. Vj. EUR 288,4 Mio.) betreffen Darlehensverbindlichkeiten, EUR 1.123,9 Mio. (i. Vj. EUR 1.094,6 Mio.) beinhalten Verbindlichkeiten aus dem Cashpool sowie EUR 282,9 Mio. sonstige Verbindlichkeiten (i. Vj. EUR 167,5 Mio.). Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 250,6 Mio. (i. Vj. EUR 163,7 Mio.) Verbindlichkeiten, die durch Übertragung des rechtlichen Eigentums von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in dieser Höhe besichert sind. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen die im aktuellen Geschäftsjahr bereits zugeflossenen Einnahmen aus Serviceverträgen des Healthcare- und Renewable Energy-Bereichs, die Erträge in zukünftigen Geschäftsjahren darstellen, ausgewiesen. (7) Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden abzüglich von Erlösschmälerungen, wie z. B. Skonti und Preisnachlässe, ausgewiesen. Sie gliedern sich nach Segmenten wie folgt:
Umsatzaufteilung nach geographisch bestimmten Märkten:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 11,3 Mio. (i. Vj. EUR 119,2 Mio.) enthalten. Diese betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von EUR 9,4 Mio. (i. Vj. EUR 2,7 Mio.), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen und der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von EUR 1,3 Mio. (i. Vj. EUR 6,0 Mio.), Gewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von EUR 0,6 Mio. (i. Vj. EUR 1,4 Mio) sowie keine sonstigen periodenfremden Erträge (i. Vj. EUR 14,5 Mio.). Weiterhin wurden Erträge aus der Entkonsolidierung von Gesellschaften in Höhe von EUR 0,5 Mio. (i. Vj. EUR 94,6 Mio.) in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. In den Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 0,2 Mio. enthalten (i. Vj. EUR 5,9 Mio.). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Höhe von EUR 1,4 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.) periodenfremde Aufwendungen aus Verlusten aus Anlagenabgängen enthalten. Darüber hinaus sind Aufwendungen aus Entkonsolidierung über EUR 4,1 Mio. (i. Vj. EUR 6,6 Mio) angefallen. Die in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthaltenen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen wurden in Höhe von EUR 5,6 Mio. (i. Vj. EUR 5,6 Mio.) mit den Erträgen aus dem dazugehörigen Deckungsvermögen von EUR 0,1 Mio. (i. Vj. EUR 0,1 Mio) saldiert. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten insgesamt Steueraufwand für Vorjahre in Höhe von EUR 0,0 Mio. (i. Vj. EUR 0,3 Mio.). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung von aktiven und passiven latenten Steuern von TEUR 12 (i. Vj. Erträge über TEUR 67) enthalten. Die Sonstigen Steuern betragen EUR 8,7 Mio (i. Vj. EUR 1,3 Mio). Der Anstieg entfällt mit EUR 7,4 Mio auf das Mutterunternehmen. Hintergrund ist ein Ertrag innerhalb der Sonstigen betrieblichen Erträge über EUR 6,4 Mio. aufgrund einer erwarteten Erstattung im Rahmen einer Umsatzsteuerprüfung für ehemalige Tochtergesellschaften aus dem Capital Bereich, welche in den Jahren 2015 und 2016 verkauft worden sind. Der Käufer ist hierbei vertraglich verpflichtet, einen Teilbetrag dieser Erstattung an die GEDH auszuzahlen. Da sich diese Erstattung jedoch auf die Jahre 2009 bis 2012 bezieht und die damalige Organträgerin die GE International Inc., Zweigniederlassung Deutschland, war, weist die GEDH entsprechend hohe Zinsaufwendungen aus Steuern (EUR 3,2 Mio.) und Aufwendungen aus sonstigen Steuern (EUR 7,4 Mio.) aus. (8) Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Finanzmittelfonds Der Finanzmittelfonds entspricht dem Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie den kurzfristigen Cashpool-Forderungen und -verbindlichkeiten abzüglich der jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. (9) Sonstige Angaben Bezüge der Organmitglieder Die Geschäftsführung der GEDH hat im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von EUR 0,7 Mio. (i. Vj. EUR 1,0 Mio.) erhalten. Die Pensionsrückstellungen für frühere Organmitglieder und ihre Hinterbliebenen betragen EUR 8,3 Mio. (i. Vj. EUR 6,4 Mio.). Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Geschäftsjahr für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben in der GEDH sowie den Tochterunternehmen insgesamt Bezüge über EUR 2,2 Mio. erhalten. Bezüglich der Bezüge früherer Organmitglieder wird vom § 314 Abs. 3 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur ein früheres Organmitglied Ruhebezüge erhält. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB (i. Vj. EUR 2,9 Mio.) aus Bürgschaften am Abschlussstichtag. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungenbeträgt EUR 143,7 Mio. (i. Vj. EUR 156,6 Mio.) und betrifft mit EUR 62,9 Mio. (i. Vj. EUR 66,7 Mio.) Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, mit EUR 50,3 Mio. (i. Vj. EUR 57,8 Mio.) Verpflichtungen aus Bestellobligos sowie mit EUR 30,5 Mio. (i. Vj. EUR 32,1 Mio.) sonstige Verpflichtungen. Die Verpflichtungen aus Bestellobligos betreffen abgeschlossene Verträge mit Auslieferungsterminen in 2020. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungenbestehen EUR 7,3 Mio. (i. Vj. EUR 17,5 Mio.) gegenüber verbundenen Unternehmen außerhalb des Konsolidierungskreises der GEDH. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 3.112 (i. Vj. 3.299) Mitarbeiter beschäftigt, bei denen es sich überwiegend um Angestellte handelt. Die Aufteilung auf die einzelnen Segmente war wie folgt:
Finanzinstrumente nach § 314 Abs. 1 Nr. 10 und 11 HGB Im Segment Industrial werden zukünftige Einnahmen aus Umsätzen und Ausgaben aus Einkäufen in Fremdwährungen durch derivative Finanzinstrumente abgesichert. Dabei werden ausschließlich Devisentermingeschäfte mit einer ausreichenden Marktliquidität verwendet. Die Sicherungsgeschäfte werden im Rahmen des Konzernverbundes der internationalen GE-Gruppe durch eine zentrale Konzern-Treasury-Gesellschaft abgeschlossen. Insgesamt bestanden zum Bilanzstichtag Devisentermingeschäfte über einen Nominalbetrag von US-Dollar 13,8 Mio. (ca. EUR 12,3 Mio.), von PLN 70,0 Mio. (ca. EUR 16,4 Mio.) sowie von GBP 0,6 Mio. (EUR 0,8 Mio.). Der durch eine mark-to-market Bewertung zum Bilanzstichtag ermittelte Zeitwert ist - als Saldo aus positiven und negativen Beträgen - negativ und beträgt insgesamt EUR 0,8 Mio. Hierfür wurden zum Bilanzstichtag Rückstellungen für drohende Verluste aus solchen Devisentermingeschäften in Höhe von EUR 1,8 Mio. gebildet. Angaben über das Abschlussprüferhonorar Das auf das Geschäftsjahr 2019 entfallende Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 884 und betrifft ausschließlich Leistungen im Rahmen der Abschlussprüfung. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der General Electric Deutschland Holding GmbH setzt sich wie folgt zusammen: Dr. Andreas Leßmann, Senior Leader - Legal Operations Strategy, Feldkirchen Oliver Peters, Senior Finance Staff Manager, Egelsbach (seit 9. Dezember 2019) Dr. Wolfgang Dierker, National Executive Germany & Austria, Berlin (bis 30. September 2020) Roman Strecker, Senior Labour Relations Manager, Mannheim (bis 19. September 2020) Udo Josef Klaeren, Tax Leader Europe, Heusenstamm (bis 6. August 2019) Der Aufsichtsrat der General Electric Deutschland Holding GmbH setzt sich wie folgt zusammen: Herr Markus Becker, Government Relations Leader, Oberursel - Vorsitzender des Aufsichtsrats (seit 09. Dezember 2019) Herr Dr. Thomas Brunn, Human Resources Director Germany, Kelkheim - Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 09. Dezember 2019) Herr Marco Sprengler, Unternehmensbeauftragter der IG Metall für General Electric und Geschäftsführer der IG Metall Freiburg, Neuenburg am Rhein - stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Frau Gwenola Muller de Morogues, Global Operations Delivery Site Leader, Pfastatt, Frankreich (bis 19. November 2019) Herr Ulrich Schulze Südhoff, Director Strategic Growth Europe / Renewable Energy, Darmstadt (seit 19. November 2019, bis 31. Mai 2021) Herr Dietmar Heuken, Betriebsratsvorsitzender GE Wind Energy GmbH, Mettingen (bis 30. April 2021) Herr Martin Ruess, Gesamtbetriebsratsvorsitzender GE Energy Power Conversion GmbH, Berlin Herr Felix Hierstetter, International Tax Director, München Herr Dr. Jörg Janning, Chief Technology Officer & Engineering Executive, Berlin (bis 31. Mai 2021) Frau Caterina Messina, Vorstandsjuristin IG Metall, Frankfurt am Main Frau JUDr. Jaroslava Ritterskamp-Nausova, Executive Legal Counsel & Regional Operations Leader (EMEA & Asia), Ratingen (seit 18. Februar 2019) Frau Sabine Erath, Tender Specialist, Freiburg im Breisgau Herr Dr. Timo Schirmer, Manager Magnetic Resonance Applied Science Laboratory Europe, Hallbergmoos Frau Dr. Mihaela Seidl, Chief Financial Officer Distributed Power, Weyarn (bis 18. Februar 2019) Frau Christine Hercher, Country HR Manager DACH, 85101 Lenting (seit 10. Dezember 2019) Herr Klaus Rogge, Sales Director Central Europe GE Renewable Energy, 48485 Neuenkirchen (seit 1. Juni 2021) Herr Günter Wilfert, Senior Engineering Section Manager - Operation & Technology Management Leader, Garching (seit 1. Juni 2021) Herr Andreas Ulrich, Works Council Representative - Renewable Energy, Lingen (Ems) (seit 10. Juni 2021) (10) Nachtragsbericht Am 11. März 2020 wurde COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation zu einer Pandemie erklärt. Gegenwärtig wird für den GEDH-Konzern insgesamt nicht mit einer Verzögerung von Auslieferungen oder der Abarbeitung von laufenden Projekten gerechnet, weshalb keine negativen Auswirkungen für die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Jahres 2020 erwartet werden. Wir gehen darüber hinaus für 2021 aufgrund des Fortschritts bei den Impfungen gegen das Virus von einer langsamen gesamtwirtschaftlichen Erholung aus. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Ausführungen im zusammengefassten Lagebericht unter Punkt "4.1 Konzernentwicklung". Mit Wirkung zum 3. März 2020 wurde der Anteil an der Biodot Inc. in Höhe von EUR 2,4 Mio. veräußert. Mit Wirkung zum 31. März 2020 wurde weltweit der Healthcare Geschäftsteil "Life Sciences / BioPharma" von General Electric an Danaher verkauft. Die GEDH verkaufte somit im Rahmen eines Asset Deals die Vermögenswerte und Schulden der ehemaligen Whatman GmbH, welche zum 01. Januar 2019 auf die GEDH verschmolzen worden war. Der Verkaufspreis betrug EUR 215,4 Mio. und wurde am 31. März 2020 bezahlt. Mit Verschmelzungsurkunde vom 1. September 2020 wurde die GE Lighting GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2020 auf die GEDH verschmolzen. Im September 2020 wurde für den Geschäftsbereich Healthcare eine teilweise Neuausrichtung mit Fokussierung auf bestimmte Bereiche beschlossen. In diesem Zusammenhang werden etwa 100 Arbeitsplätze wegfallen. Mit Wirkung zum 1. November 2020 hat die GE Capital Funding Services GmbH alle Factoring Vermögensgegenstände und damit verbundene Verbindlichkeiten an die GE Capital Commercial Finance BV. verkauft. Mit Verschmelzungsurkunde vom 1. Dezember 2020 wurde die GE Capital Funding Services GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2020 auf die GEDH verschmolzen. Mit Beschluss vom 10. Dezember 2020 wurde eine Vorabdividende in Höhe von EUR 45,9 EUR aus dem Gewinnvortrag der GE Medical Systems Information Technologies GmbH an die GEDH ausgeschüttet. Mit Schreiben vom 10. November 2020 hat die Fagus GmbH der The Radiochemical Centre GmbH mitgeteilt, dass sie die gemäß Gesellschaftsvertrag vereinbarte Verkaufsoption ihres Kommanditanteils an der GE Healthcare Buchler GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2021 ausüben wird. Mit Handelsregistereintragung vom 26. April 2021 wurde die Zweigniederlassung GE Global Research Center Europe, GRC, in Garching bei München in GE Aviation Advanced Techology, Zweigniederlassung der General Electric Deutschland Holding GmbH, umbenannt. Mit Wirkung zum 2. August 2021 hat die General Electric Financing C.V. ihren Geschäftsanteil an der General Electric Financing (Germany) GmbH an die GEDH zu einem Kaufpreis von TEUR 177 verkauft und abgetreten. Mit Verschmelzungsurkunde vom 2. August 2021 wurde die GE Digital Germany GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2021 auf die GEDH verschmolzen. (11) Angabe nach § 313 Abs. 2 Nr. 7, 8 HGB Der Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis wird von der General Electric Company Inc., Boston, USA, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft und im Internet unter www.ge.com erhältlich.
Frankfurt am Main, den 10. September 2021 General Electric Deutschland Holding GmbH Geschäftsführung Dr. Andreas Leßmann Oliver Peters Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht für den Jahres- und Konzernabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des zusammengefassten Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts für den Jahres- und Konzernabschluss in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts für den Jahres- und Konzernabschluss" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des zusammengefassten Lageberichts:
Die sonstigen Informationen umfassen nicht den Konzernabschluss, die inhaltlich geprüften Angaben im zusammengefassten Lagebericht sowie unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter unddes Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht für den Jahres- und Konzernabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts für den Jahres- und Konzernabschluss, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts für den Jahres- und Konzernabschluss Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht für den Jahres- und Konzernabschluss insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 10. September 2021 KPMG
AG
Kunz, Wirtschaftsprüfer Büßis, Wirtschaftsprüfer |
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