Concrevest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Hackner seit 18.7.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Backhaus Hackner GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Backhaus Hackner GmbHGaimersheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser traditionelles Familienunternehmen wird derzeit in dritter Generation geführt. Wir sind ein im mittelbayerischen Raum ansässiger, mittelständischer Bäckerei- und Konditoreibetrieb und betreiben zum Bilanzstichtag 41 Filialen incl. Cafe-Gastronomie. Zudem beliefern wir auch Wiederverkäufer mit unseren Handwerksbackwaren. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Entwicklungstätigkeit ist auf die Weiterentwicklung der vorhandenen Produktklassiker sowie Neuentwicklungen von Rezepturen ausgerichtet. Wir sind bestrebt die Bedürfnisse der Konsumenten zu erkennen und die gesellschaftlichen Erwartungen für Neuheiten in der Nahrungsmittelbranche zu prognostizieren. Wir erwarten durch unsere Entwicklung eine hohe Kundenbindung und entsprechendes Umsatzwachstum. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft erholte sich im Jahr 2023 noch immer von der Corona-Pandemie und leidet unter den Folgen des Krieges in der Ukraine. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gesunken (Quelle: Statistisches Bundesamt). Im Bäckerhandwerk ist die Energiepreis-Krise noch immer zu spüren. Mit einem Gesamtumsatz von 17,55 Mrd. € und 235.200 Mitarbeitern zählt das deutsche Bäckerhandwerk zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Deutschlands. In 2023 ist der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,28 Mrd. € gestiegen. (Quelle: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. 2024) Durch die Backwaren-Discounter sowie flächendeckend installierten Backstationen steigt der Druck im Bäckerhandwerk. Die Anzahl der Betriebe und der Beschäftigten ist rückläufig, wodurch der Umsatz pro Betrieb steigt. Im Jahr 2023 lag dieser bei 1,899 Mio. €. Der Großteil der Umsatzsteigerung ist auf die allgemeinen Preissteigerungen zurückzuführen, die durch die hohe Inflation ausgelöst worden sind. Um dem hohen Wettbewerbsdruck stand zu halten müssen die handwerklichen Bäckereien ihre interne Abläufe verbessern. Zudem wird auf mehrere Filialstandorte und die Belieferung von Wiederverkäufern gesetzt. Damit ist das Bäckerhandwerk in Bayern flächendeckend präsent und stellt weiterhin die wohnortnahe Versorgung mit frischen Backwaren sicher. (Quelle: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. 2024) 2. Geschäftsverlauf und Lage Wir erzielen derzeit rund 83 % unserer Umsätze mit den von uns betriebenen Bäckereifilialen und daran angeschlossenen Cafés. Die übrigen 17 % verteilen sich auf Wiederverkäufer und sonstige Umsätze. Bei den Rohstoffkosten sind wir stark abhängig von Preisen im Bereich der Molkerei- und Getreideprodukte. Wir versuchen hier die Abhängigkeit durch vorausschauende Vertragsabschlüsse zu minimieren. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Diese Steigerung ist auf die notwendigen tariflichen Lohnerhöhungen zurückzuführen. Im Produktionsbereich wurden in diesem Geschäftsjahr umfangreiche Umbaumaßnahmen durchgeführt. Wir können insgesamt auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken. a) Ertragslage
Der Umsatz entwickelt sich gut. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir ein Umsatz-Plus von 8,06 % zu verzeichnen. Die Beschaffungsmarktpreise sind gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen. Das Rohergebnis beträgt T€ 25.434,5 und ist damit um T€ 2.054,8 gestiegen. Die Personalaufwendungen sind um T€ 743,3 auf T€ 15.563,9 gestiegen. Die Raumkosten sind um T€ 663,1 auf T€ 3.723,5 gestiegen. Die sonstigen Kosten erhöhten sich um T€ 201,5 auf T€ 778,2. Es konnte ein Betriebsergebnis von T€ 1.929,9 erzielt werden. Das Ergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 70,4 auf T€ 1.934,4 gestiegen. Die Ertragslage ist insgesamt zufriedenstellend. b) Finanzlage Die Finanzlage wird derzeit als gut eingeschätzt. Für die Investition in eine PV-Anlage wurde ein neues Darlehen aufgenommen. Die restlichen Investitionen im Berichtsjahr konnten aus dem operativen Cashflow, ohne Aufnahme weiterer Fremdmittel, finanziert werden. Das Unternehmen verfügte stets über ausreichend Liquidität. Im Bereich der Rückstellungen werden alle der Höhe nach noch nicht bekannten Zahlungsverpflichtungen der Zukunft mit der notwendigen kaufmännischen Vorsicht zurückgestellt. Diese betragen 7,9 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen rund 16,1 % der Bilanzsumme. Hierbei handelt es sich um ausschließlich langfristige Darlehnsverbindlichkeiten, welche planmäßig zurückgeführt werden. Kontokorrentverbindlichkeiten wurden auch in diesem Geschäftsjahr nicht eingegangen. Das Unternehmen verfügt somit über deutlich höhere Kreditlinien, als in Anspruch genommen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen rund 6,8 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. c) Vermögenslage
Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von 52,2 %, bezogen auf die Bilanzsumme gekennzeichnet. Die liquiden Mittel sind von 34,0 % auf 30,6 % gesunken. Unsere Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 58,1 %. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Filiale, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite bezogen auf den Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr von 8,90 % auf 8,33 % gesunken. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Zweigniederlassungsbericht Es werden am Bilanzstichtag neben dem Geschäftssitz in Gaimersheim 41 Verkaufsstandorte unterhalten. IV. Prognosebericht Wir verkaufen ausschließlich frische, in bester Qualität und mit regionalen Zutaten, selbst hergestellte Backwaren. An unserem Qualitätsversprechen "Weil Geschmack keine Kompromisse kennt" halten wir fest. Künftige Bestrebungen sind danach ausgerichtet, dieses Qualitätsmerkmal auch weiter heraus zu heben, da sich unser Traditionsunternehmen hierdurch gegen die wachsende Konkurrenz von Billiganbietern behaupten kann. Es ist davon auszugehen, dass die Kunden dem regionalen Konzept des Backhauses Hackner, d.h. Frische und Qualität auf höchstem Niveau, weiterhin folgen. Durch konsequente und flexible Ausrichtung auf die Ernährungsbedürfnisse unserer Kunden sowie konstante Nutzung von Kundenbindungsprogrammen, werden unsere Kunden dem Unternehmen weiterhin treu bleiben. Regelmäßige Schulungen, von der Geschäftsleitung bis zu den Mitarbeitern, tragen dazu bei, unseren Qualitätsanspruch auf hohem Niveau halten zu können. Bei den Rohstoffpreisen erwarten wir weiterhin Preissteigerungen durch die hohe Inflation. Es ist zudem zu erwarten, dass die Energiepreise weiter steigen werden. Wir halten an unserer Strategie fest, durch die Maßnahmen zur Prozessoptimierung in der Produktion und in den Filialen in den nächsten Jahren deutliche Kostenreduzierungen verzeichnen zu können. Wir planen mit der Ausweitung unserer Filialstandorte ebenso wie mit der Modernisierung von Bestandsfilialen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir sowohl ein moderates Umsatzwachstum und auch eine stabile Entwicklung des Jahresüberschusses. Wir erwarten daher eine konstante Umsatzrendite bezogen auf den Cashflow. Die Vorjahresprognose, nach der ein moderates Umsatzwachstum und eine positive Entwicklung des Jahresüberschusses erwartet wurde, konnte erreicht werden. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Die Branche ist stark abhängig von der Entwicklung der Rohstoffpreise und dem künftigen Verbraucherverhalten. Der zunehmende Marktanteil der Backwaren-Discounter verschärft den Wettbewerbsdruck. Des Weiteren wird es eine große Herausforderung bleiben, frei gewordene Stellen mit Auszubildenden und Fachkräften nach zu besetzen. Ertragsorientierte Risiken: Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche bei stagnierenden Preisen. Wir gehen jedoch davon aus, mit unseren laufenden Investitionsmaßnahmen zur Optimierung kosten- und ressourcenbewusster Betriebsabläufe, unsere Marktposition trotz des Verdrängungswettbewerbs weiter festigen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Der Zusammenschluss überregionaler Einkaufs- und Organisationsverbände, denen das Unternehmen angeschlossen ist, bewirkt durch den Abschluss besserer Rahmenbedingungen, auch in Zeiten mit starker Unsicherheit auf den Rohstoffmärken, einen Wettbewerbsvorteil. Synergieeffekte durch Wissenstransfer des Branchennetzwerkes unterstützen die Unternehmensleitung bei der Ausarbeitung geeigneter Strategien. Langfristig ist die Geschäftsführung davon überzeugt, dass die Einhaltung und Sicherung von Qualitätsstandards sowie der Trend zur gesunden und bewussten Ernährung dazu führen wird, dass die gesetzten Ziele und erwarteten Ergebnisse erreicht werden.
Die Geschäftsleitung, am 25.07.2024 Stefan Hackner BilanzAktiva
Angaben unter der Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Gaimersheim und ist beim Amtsgericht Ingolstadt im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 855 mit der Firma Backhaus Hackner GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetztes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 3 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Bei den Herstellungskosten werden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht. Die Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Als derivative Finanzinstrumente werden eingesetzt: Zinscap Das Zinscap wurde mit den Anschaffungskosten bilanziert und wird über die Laufzeit von 10 Jahrten linear aufgelöst. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung der Heubeck'schen "Richttafeln 2018 G" bewertet. Demnach erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 %, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von Euro 4.887 (Vorjahr: Euro 23.021). Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 268 Abs. 8 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als aktiver bzw. passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen gegenüber Gesellschaftern An Forderungen gegenüber Gesellschaftern waren vorhanden: Darlehen an die Stefan und Thomas Hackner Asam GbR in Höhe von Euro 300.000,00 Darlehen an Thomas Hackner in Höhe von Euro 100.000,00 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten nachfolgende nicht unerhebliche Rückstellungsarten.
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
* In Klammern angegebene Beträge betreffen das Vorjahr. Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Avale bei der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt in Höhe von ca. Euro 30.650,00. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 (4) HGB. Vorgänge von besonderer Bedeutung Der Mitgesellschafter Herr Thomas Hackner ist zum 01.01.2024 aus der Gesellschaft ausgetreten und die GmbH hat die Anteile in Höhe von 50 % selbst übernommen. Weitere Ereignisse sind nicht eingetreten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.367.673,29 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Gaimersheim, 25.07.2024 Stefan Hackner sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Backhaus Hackner GmbH, Gaimersheim Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Backhaus Hackner GmbH, Gaimersheim - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Backhaus Hackner GmbH, Gaimersheim für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S.1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ingolstadt, den 18.07.2024 FRANZ STARK, Wirtschaftsprüfer |
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