Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 500718
Eingetragen
27.9.2006
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
ist die Herstellung von Mikromontage- und Mikrodosiersystemen auf dem Gebiet der Mikroelektronik und der Mikromechanik sowie die Erbringung der damit zusammenhängenden Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Gerrit Häcker
seit 27.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

51.00% identifiziert49.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
45.90%
A*** H*****
5.10%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Private Equity Thüringen GmbH & Co. Zweite Beteiligungen KG
Germany
96.078 €
49.00%
Gerrit Häcker
99846 Seebach
90.000 €
45.90%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Häcker Automation GmbH

Waltershausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Häcker Automation ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Waltershausen im Ortsteil Schwarzhausen. Das Haupttätigkeitsfeld liegt im Maschinenbau zur Herstellung mikrotechnischer Produkte. In diesem Marktfeld bedient das Unternehmen Kunden aus der Automobilindustrie, Medizintechnik und Hersteller industrieller Mikrosensoren. Die Häcker Automation positioniert sich dabei als Lieferant vollständiger Prozesslösungen und Anlagen für die Mikromontage. Das modulare Produktportfolio erlaubt dem Unternehmen sehr schnell auf anspruchsvolle und individuelle Kundenwüsche zu reagieren.

Seit 2012 entwickelt das Unternehmen eine offene wandlungsfähige Maschinenplattform für die Mikromontage mit dem Markennamen OurPlant. Die Plattform bietet erstmals einer Vielzahl von Anbietern mit unterschiedlichen technologischen Spezialisierungen die Möglichkeit, gemeinsame Kundenlösungen zu erzeugen. Die Häcker Automation beabsichtigt, sich von einem klassischen Spezialmaschinenanbieter hin zu einem Plattformanbieter mit digitalem Marktplatz zu entwickeln.

2. Forschung und Entwicklung

Auch im Geschäftsjahr 2022 lag bei den Entwicklungsprojekten die Konzentration auf der Weiterentwicklung innovativer technologischer Lösungen in den Kernkompetenzen des Unternehmens Mikromontage, Dosieren und Laserlöten sowie der weiteren Standardisierung von Maschinen, Vorrichtungen und Bearbeitungsköpfen.

Produktseitig konzentrierte sich die Entwicklung insbesondere auf wichtige Standardmodule und Lösungen für die neuen Marktsegmente Silicon Photonics. Ein weiteres Hauptaugenmerk lag im Ausbau und Öffnung der Plattform sowie der Weiterentwicklung der offenen und modularen Softwarearchitektur.

Die Entwicklungen haben Standardlösungen zum Ergebnis, die innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre in den bestehenden und zukünftigen Kundenprojekten eingesetzt werden und zu Umsatz- und Ertragssteigerungen führen sollen.

Im Jahr 2022 wurden einzelne Entwicklungsthemen in den Bereichen Entwicklung, Applikation und Fertigung bearbeitet. 25 Entwicklungsprojekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

In den Entwicklungsleistungen sind Ingenieurleistungen in der Konstruktion, Elektronik- und der Softwareentwicklung enthalten. Die Entwicklung der universellen Software OurPlant OS, als einheitliches Prozess-Betriebssystem für alle Anlagen wurde in Releases konsequent weitergeführt und ausgebaut.

Im Gegenzug wurden im Geschäftsjahr 2022 selbst geschaffene Vermögensgegenstände aus den Vorjahren in Höhe von TEUR 899 abgeschrieben. Mit dieser Abschreibung wird der wirtschaftlichen Verwertung der in den letzten Jahren betriebenen Entwicklungen Rechnung getragen.

Technische Forschungsangelegenheiten wird das Unternehmen zukünftig eher in Forschungsbeiräten wie dem IAK (Montage optischer Systeme) oder dem Beirat für hochintegrierte Mikrophotonik- und Mikroproduktion abarbeiten. Beide Beiräte dienen der Forschung innerhalb des Technologie Silicon Photonics. Neben diesen Beiräten ist das Unternehmen in den AiF - MoReBond Beirat (reaktive Multischichtsysteme) eingetreten. Durch die Teilnahme an den Forschungsbeiräten erlangt das Unternehmen exklusives Wissen über Marktentwicklungen sowie Forschungsergebnisse und kann effektiver Forschung betreiben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Bis 2018 standen noch die teilweise europäisch stark besetzen Märkte, Sensorik und MEMS (Mikro- Elektromechanische Systeme) im Fokus der Häcker Automation GmbH. Das Unternehmen hat sich mit seiner Produktpalette 2018 auch zunehmend in internationalen Märkten der Medizintechnik, Laser- und Optoelektronik (Silicon Photonics), Powermodultechnik (E-Mobility und Elektrifizierung) etablieren können. Diese Märkte verzeichnen trendbedingt starke Zuwächse und somit hohen Bedarf an Automatisierung.

Produktionsstandorte des Bereichs Silicon Photonics finden sich hingegen hauptsächlich in hochtechnisierten Ländern, insbesondere in den USA, Japan und Deutschland. Der Markt steht derzeit vor einem sehr großen Wachstum. Dies begründet sich insbesondere durch die Prognosen der Consumer-Märkte und der Digitalisierung (Internet), in die die Produkte der Silicon Photonics verkauft werden. Hierbei spielen vor allem Dienste wie Cloud-Computing eine übergeordnete Rolle. Silicon Photonics Produkte liefern hierbei höhere und sichere Datenübertragungs- und Datenverarbeitungsraten. Durch den Performance-Gewinn wird die Branche entsprechend mehr und komplexere Produkte anbieten können und somit weitere entsprechende Hardware benötigen. Aktuell werden SiPho- Produkte überwiegend von Hand oder semiautomatisch montiert. Durch die erhöhte Nachfrage erschließt sich daraus ein hoher Druck die Produktion zu automatisieren. Darüber hinaus stellt sich technologisch oft die Herausforderung besonders präzise (<1μm Genauigkeit) zu fertigen, um die Funktionsfähigkeit und Qualität der Produkte sicherzustellen, da sich die Einzelteilpreise eher im höheren Segment (bis 1.000,00 EUR) befinden. Die Silicon Photonics ist eine wichtige Schlüsseltechnologie für eine Vielzahl an aufstrebenden Technologien. Der Markt befindet sich aus Expertensicht erst am Beginn des Wachstums.

Auch für die Märkte der Medizintechnik, insbesondere smarter sensorischer Medizintechnik-Produkte, lassen sich seit einigen Jahren gut Wachstumstrends erkennen. Insbesondere durch die zunehmende Globalisierung und der Einführung mikroelektronischer intelligenter Lösungen im Massenproduktfeld (Einwegsonden, Überwachungssysteme, Lab-Sensoren, Hörgeräte, Herzschrittmacher etc.) stehen Medizintechnik-Hersteller zunehmend unter Preis- und Kapazitätsdruck. Auch hier lässt sich in einem Markt, der heute noch weitestgehend diskret in Manufakturen organisiert ist, ein deutlicher Trend zur Automatisierung ablesen.

In Europa und in den klassischen Branchen der konventionellen Automobilindustrie zeichnen sich seit Mitte 2019 klare konjunkturelle als auch strukturelle Veränderungen ab. Im Jahr 2019 ging die Nachfrageentwicklung (Forecast) der Häcker Automation bereits ab Mitte des Jahres erkennbar zurück. Neue aufstrebende eher international angesiedelte Märkte wie Power Module, Silicon Photonics und Medizintechnik konnten damals diesen entstehenden Rückgang kompensieren.

Bedingt durch die Corona-Pandemie kam jedoch das internationale Geschäft seit März 2020 fast vollständig zum Erliegen. Bereits im Februar 2020 mussten die tätigen Mitarbeiter aus den Projekten in China abgezogen werden. Die Nachfrage brach 2020 bis Mitte 2021 fast vollständig ein. Ausnahmen konnten nur in der Medizintechnik-Branche und Zulieferanten (Sensoren) verzeichnet werden.

Seit Mitte 2021 lässt sich jedoch in Europa eine Trendwende erkennen. Viele der international etablierten Lieferketten erwiesen sich durch die Corona-Krise als ausgesprochen instabil. In den zwei Jahren wurde in vielen Wirtschaftsbereichen deutlich erkennbar, wie abhängig die europäischen Märkte von der Aufrechterhaltung internationaler Zulieferanten, insbesondere von Asien, mittlerweile sind. Verhalten kann man feststellen, dass in der Stabilisierung der Lieferketten und Produktangebot in Europa eine De-Globalisierung eingesetzt hat.

Führende Technologieunternehmen in Europa verstärken gerade ihre Bemühungen, Fertigungsstätten und eigenes Knowhow in Europa zu etablieren. Der der Globalisierung gegenläufige Trend der Regionalisierung geht dabei auf Grund der hohen Lohnkosten und dem anhaltenden Fachkräftemangel immer mit Bemühungen einher, Produkte in die automatisierte Produktion zu überführen. Genau auf diese gestiegene Nachfrage seitens der Schlüsselkunden zielt die seit Anfang 2022 angepasste Strategie der Häcker Automation ab. Mittlerweile wurde sie zur "Enabler-Strategie" verfeinert und in der Marketingstrategie umgesetzt.

Anfang 2023 wurde die Häcker Automation vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft zum Hidden Champion in Thüringen prämiert und darf sich offiziell als Thüringer Weltmarkt- und Technologieführer bezeichnen.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2022 konnte sich die Häcker Automation GmbH wirtschaftlich weiter stabilisieren. Zunehmend konnten, wie auch im Vorjahr, Auftragseingänge aus Deutschland verbucht werden. Insgesamt belief sich der Auftragseingang auf TEUR 7.342. Im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 3.081 bedeutet dies eine Erhöhung um ca. 138,3 %. Der Anteil des Auslandsgeschäftes ist weiterhin rückläufig und betrug 2022 gerade noch 15,4 %.

Weiterhin herrschten erschwerte Bedingungen im Einkauf der Häcker Automation. Kurzfristige Anpassungen von Lieferterminen, teilweise gar keine Terminangabe oder es wird seitens unserer Zulieferanten widererwarten nicht zum bestätigten Termin geliefert, erschweren das Tagesgeschäft im Einkauf. Diese Ereignisse erhöhen den Schwierigkeitsgrad einer Planbarkeit und es entstehen ungewollte, ungeplante Rückstände. Um dem entgegenzuwirken ist der Einkauf stetig bemüht kritische Bauteile einzukaufen und zu bevorraten.

In der angespannten Zuliefersituation befinden sich derzeit alle Anlagenhersteller. Der Häcker Automation kommt jedoch im Unterschied vieler Wettbewerber die hohe Wertschöpfungstiefe und die breit aufgestellten Entwicklungskompetenzen zugute. Durch die Fähigkeit, sich flexibel auf veränderte Zuliefersituationen anzupassen, in einen Pool standardisierter Module als Forecast-Produktion greifen zu können und bei Bedarf nicht verfügbare Teile notfalls durch Weiterentwicklung der Produkte anpassen zu können, verschafft der Häcker Automation derzeit kurzfristig Vorteile in der Lieferfähigkeit.

3. Vermögens-, Finanz - und Ertragslage

a. Ertragslage

Die Gesamtleistung der Häcker Automation für 2022 betrug TEUR 5.875. Der Anteil der Umsatzerlöse an der Gesamtleistung betrugen TEUR 5.769. Die Bestände wurden um TEUR 2.208 gemindert und die aktivierten Eigenleistungen betrugen TEUR 2.314.

Im Jahr 2022 wurden TEUR 37 für das Teilvorhaben "Entwicklung einer offenen Steuerungsarchitektur für Mikroprodukte und Umsetzung einer Pilotapplikation zur Überprüfung der Funktion, Umsetzbarkeit und Wandelfähigkeit" im Verbundvorhaben: "DEVEKOS" als Förderprojekt ausgezahlt.

Der Rohertrag (Deckungsbeitrag 1) 2022 beträgt TEUR 4.980. Dies entspricht 84,8 % der Gesamtleistung.

Zum Jahresanfang betrug der Personalbestand 59 Mitarbeiter. Am Jahresende umfasste der Gesamt-Personalbestand 53 Mitarbeiter. Die Personalkosten sanken aus diesem Grund um TEUR 234 auf insgesamt TEUR 2.491.

Der Materialeinkauf erfolgte teilweise projekt- und teilweise produktionsbasiert (orientiert am Bestelleingang sowie an den eingehenden Anfragen und der damit verbundenen Vorausproduktion zu erwartender Projekte).

b. Vermögenslage

Als finanzielle Leistungsindikatoren arbeitet das Unternehmen bislang mit den bilanzseitigen Kennwerten.

Das Eigenkapital nahm um 168 TEUR zu, welches sich im Jahresüberschuss begründet. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,4 % bei einer annähernd gleichbleibenden Bilanzsumme.

Das Anlagevermögen beträgt 65,8 % der Bilanzsumme. Die Erhöhung des Anlagevermögens beinhaltet die Aktivierung der Eigenleistungen. Diese erhöhten sich von TEUR 1.945 im Jahr 2021 auf TEUR 2.314 im Jahr 2022, was sich nach wie vor in der Erhöhung des Entwicklungsbedarfes in Zusammenhang mit der Marktveränderung begründet. Weitere Investitionen im Bereich des Anlagevermögens gab es nicht.

Das Vorratsvermögen hat sich um TEUR 1.509 vermindert. Die Ursache liegt in dem Abschluss unfertiger Projekte und der damit verbunden Minderung der unfertigen Erzeugnisse sowie der Anzahlungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 221 im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 829 verringert. Es erfolgten im Jahr 2022 regelmäßige Tilgungen in Höhe von TEUR 678.

c. Finanzlage

Im Rahmen des Finanzmanagements lag das Hauptaugenmerk im Jahr 2022 auf der Bedienung des Kapitaldienstes, der Reduzierung der Kosten sowie sämtlichen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen.

Die Kontokorrentlinie der Kreissparkasse Gotha betrug weiterhin TEUR 3.000. Davon in Anspruch genommen waren zum 31.12.2022 TEUR 2.919 (Vorjahr TEUR 2.289). Der Mehrzweckrahmen der Commerzbank AG in Höhe von TEUR 950 wurde zum 31.12.2022 nicht innerhalb des Kontokorrents genutzt. Das Bankguthaben betrug TEUR 513. Die verfügbare Liquidität betrug zum 31.12.2022 TEUR 1.545 (Vorjahr TEUR 858).

Die Rechnungen der Lieferanten und Dienstleister wurden größtenteils unter Ausnutzung der Skontobeträge beglichen. Der Bestand an offenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrug zum Stichtag 31.12.2022 TEUR 124 und bestanden größtenteils in der EUR-Währung.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2022 betrugen 235 TEUR. Das durchschnittliche Zahlungsziel für die Forderungen beträgt 20 Tage.

Die Lohn- und Gehaltszahlungen, die Sozialabgaben, die Steuern und die Leistungen im Kapitaldienst wurden stets fristgerecht bezahlt.

Die Investitionstätigkeit 2022 beschränkte sich im Wesentlichen auf die Aktivierungen von Eigenleistungen. Die aktivierten Eigenleistungen erhöhten sich von TEUR 1.945 im Jahr 2021 auf TEUR 2.314 im Jahr 2022, was sich nach wie vor in der Erhöhung des Entwicklungsbedarfes in Zusammenhang mit der Marktveränderung begründet.

Alle Entwicklungs- und Produktionsaufgaben können auf einem sehr hohen technischem Ausstattungsniveau erfüllt werden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das Unternehmen erwartet aufgrund der weiterhin schwachen angespannten Konjunkturentwicklung bei stetig steigenden Preis- und Kostenentwicklungen für das Geschäftsjahr 2023 und der Ressourcenknappheit zukünftig weiterhin eine herausfordernde Geschäftsentwicklung.

Mit der weiteren Umsetzung der "Enabler-Strategie", die sich vornehmlich auf die europäische Industrialisierungsbemühungen mit hohem Wachstumspotential fokussiert, wird jedoch einige stetige Stabilisierung der Geschäftsentwicklung erwartet.

Die Ertragsplanung 2023 weist ein Umsatzziel in Höhe von TEUR 6.595 aus. Im Bereich Produktentwicklung sind Neu- und Weiterentwicklungen in einer Höhe von TEUR 1.468 geplant, sodass unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Bestandsveränderungen eine Gesamtleistung von TEUR 6.979 erwirtschaftet werden soll. Derzeit planen wir mit einem positiven Jahresergebnis mindestens auf dem Niveau dieses Geschäftsjahres.

Um bestandsgefährdende Risiken früh erkennen zu können, besteht ein engmaschiges Netz an Maßnahmen. So erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der Ertrags- und Liquiditätsprognosen sowie die permanente Überwachung des Auftragsbestandes. Die derzeitige Prognose bezüglich der verfügbaren Liquidität präsentiert sich für die nächsten 12 Monate positiv.

2. Risikobericht

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Die Häcker Automation GmbH wird im Geschäftsjahr 2022 das interne Controlling fortführen. Über die permanente Überwachung der Liquidität und Forecast-Entwicklung kann die Verfügbarkeit der benötigten liquiden Mittel kontrolliert und bei Bedarf eingegriffen werden.

Mit der internen Kontrolle der Kosten- und Ertragsströme über das installierte Kosten-Leistungssystem können frühzeitige lokale Abweichungen erkannt und intern neu justiert werden.

Um Risiken im Projektgeschäft vorzubeugen wird 2022 weiter ein besonderes Augenmerk auf dem projektinternen Finanzcontrolling liegen. Zur Durchführung der internationalen Projekte bedient sich das Unternehmen zusätzlich der Unterstützung ihrer Bankenpartner sowie der externen Rechtsberatung.

Mit der 2016 begonnenen Erweiterung der Märkte und der Internationalisierung baute die Häcker Automation bis 2022 seinen Markzugang gemäß den Markttrends weiter aus. Mit der anhaltenden Corona Krise und den damit verbundenen schlechten Zugängen zu den Märkten und internationalen Kunden, hat die Häcker Automation neben der zunehmenden Digitalisierung das Geschäftsmodell wieder deutlich auf den innereuropäischen Markt fokussiert. Damit folgt das Unternehmen einem derzeitigen Trend der Rückverlagerung und Rückbesinnung auf die europäischen Fertigungsstandorte vieler großer Technologieunternehmen.

Derzeit wird in vielen Märkten mit Hochdruck an der Stabilisierung und Rückverlagerung von Fertigungskapazitäten und technologischem Knowhow gearbeitet. Die starke Nachfrage verstärkt damit den Druck auf die aktuelle Verfügbarkeit von Zulieferwaren auch auf den Maschinenbau erheblich.

Die Verfügbarkeit und die ungewisse Preisentwicklung von Zulieferteilen stellen für die Häcker Automation ein derzeit beherrschtes Risiko dar. Dank der kurzen und flexiblen internen Reaktionsmöglichkeiten können starke Lieferverzögerungen noch gut kompensiert werden. Dennoch sind auch bei der Häcker Automation die Lieferzeiten gegenüber den Kunden merklich angestiegen. Die bestehenden Preisunsicherheiten im Zulieferbereich werden derzeit durch ein engmaschiges Monitoring des Warenhauses überwacht. Die Gültigkeiten der Angebote gegenüber Kunden wurden vorrübergehend auf 4 Wochen heruntergesetzt.

Die derzeitige Preisentwicklung für Energie (Strom und Gas) trifft die Häcker Automation im noch verträglichen Maße. Der Anteil für Energiekosten am Umsatz liegt derzeit noch unter 5 %.

Risiken aus Liquiditätsschwankungen, die im Projektgeschäft üblich sind, wird mit einer wochenaktuellen Liquiditätsplanung, die alle Zu- und Abflüsse berücksichtigt, begegnet. Je nach Entwicklung der Auftragschancen kann somit rechtzeitig in alle Richtungen reagiert werden. Um die Liquidität durch Vorfinanzierung größerer Aufträge nicht zu gefährden, wird das Finanzierungsgerüst auf wirtschaftlich sinnvolle Rahmenbedingungen geprüft und Anpassungen vorgenommen. Die aktuelle Laufweite der Liquidität inklusive Auftragsbestand beträgt mehr als 12 Monate. Unter Einbeziehung des bewerteten Forecasts wird bis Ende 2023 kein Liquiditätsrisiko erwartet.

Zinsrisiken aus der bestehenden Finanzierungsstruktur des Unternehmens bestehen gegenwärtig nicht.

Die Geschäfte der Häcker Automation GmbH gegenüber Kunden und Lieferanten werden überwiegend in Euro fakturiert und transferiert. Derzeit werden keine Aufträge in anderen Währungen fakturiert.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen befinden sich keine offenen Posten mit einem bestandsgefährdenden Ausfallrisiko.

Die Datenbestände auf den eigenen IT-Systemen werden kontinuierlich und mehrfach gesichert. Ein eigens dafür beauftragter interner verantwortlicher Mitarbeiter koordiniert die ständige Sicherstellung der System- und Datenverfügbarkeit und kontrolliert deren systematische Umsetzung.

3. Chancenbericht

Die Chancen für die Geschäftsentwicklung der Häcker Automation GmbH werden auch im Abschluss des Geschäftsjahres 2022 als positiv eingeschätzt. Die Umsatz- und Ertragsprognose für 2023 ist unter realistischen Gesichtspunkten gefällt worden.

Das Unternehmen bedient mit seinen Produktionslösungen Wachstumsmärkte mit noch deutlich höheren Potentialen. Letztlich können der Bekanntheitsgrad und die aktuelle niedrige Lieferkapazität gerade für größere Kunden als begrenzende Faktoren angesehen werden. Das Unternehmen genießt eine hohe Reputation im Markt. Seit Anfang 2023 wurde das Unternehmen durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft zum Thüringer Hidden Champion gewählt und darf sich seither offiziell als Thüringer Weltmark- und Technologieführer bezeichnen.

Die hohe Flexibilität sowie die Entwicklungs- und Wertschöpfungstiefe ermöglichen der Häcker Automation derzeit große Vorteil in der Lieferfähigkeit und Lieferzeiten gegenüber dem Wettbewerb. Die aktuellen Lieferschwierigkeiten im gesamten Markt der Anlagenbauer lassen Anpassungen der Abgabepreise zu. Das Unternehmen kann somit trotz steigender Beschaffungspreise derzeit weiterhin wirtschaftlich produzieren.

4. Gesamtaussage

Insgesamt befindet sich das Unternehmen wieder in einer aufsteigenden Entwicklung. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Maschinenbau für Mikrotechnik, wie auch die Aufstellung der Produkte und Organisation lassen eine positive Prognose für das Unternehmen zu. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen auf die neuen Herausforderungen der Märkte gut eingestimmt.

Insgesamt werden aktuell seitens der Geschäftsleitung keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen. Die vorherrschenden und in diesem Lagebericht adressierten Risiken sind gegenwärtig als beherrschbar einzuschätzen.

Insgesamt werden aktuell seitens der Geschäftsleitung keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen. Die vorherrschenden und in diesem Lagebericht adressierten Risiken sind gegenwärtig als beherrschbar einzuschätzen.

 

Waltershausen, 11. Juli 2023

Häcker Automation GmbH

gez. Gerrit Häcker, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 8.185.157,06 6.977.800,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.881.327,91 4.467.343,73
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.606.039,00 3.284.541,00
II. Sachanlagen 2.303.829,15 2.510.456,65
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.914.220,15 1.995.511,15
2. technische Anlagen und Maschinen 157.224,00 228.400,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.385,00 286.545,50
B. Umlaufvermögen 3.426.141,25 4.867.381,72
I. Vorräte 2.662.013,91 4.171.004,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 249.906,49 684.136,76
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 514.220,85 12.240,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.100,64 7.535,04
D. Aktive latente Steuern 805.440,09 1.012.980,33
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.437.839,04 12.865.697,47

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.530.454,09 3.362.529,82
I. gezeichnetes Kapital 196.078,00 196.078,00
II. Einlagen stiller Gesellschafter mit Eigenkapital-Charakter 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Kapitalrücklage 4.403.922,00 4.403.922,00
IV. Verlustvortrag 3.237.470,18 4.082.972,62
V. Jahresüberschuss 167.924,27 845.502,44
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 251.995,00 275.995,00
C. Rückstellungen 271.767,55 439.541,46
D. Verbindlichkeiten 8.383.622,40 8.787.631,19
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.205.837,43 7.034.655,63
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.437.839,04 12.865.697,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 5.216.948,94 16.125.978,02
2. Personalaufwand 2.491.170,49 2.725.527,36
a) Löhne und Gehälter 2.075.361,40 2.268.341,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 415.809,09 457.185,56
davon für Altersversorgung 1.067,31 530,64
3. Abschreibungen 1.106.476,13 1.234.274,54
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.106.476,13 1.234.274,54
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 652.203,39 11.975.005,25
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 4.036,99 322,63
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53,15 302,43
davon aus Abzinsung 53,15 302,43
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 476.806,29 453.137,77
davon aus Abzinsung 71,97 51,59
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 207.540,24 -1.222.571,19
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 207.540,24 -1.222.571,19
8. Ergebnis nach Steuern 282.805,55 960.906,72
9. sonstige Steuern 4.881,28 5.404,28
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 110.000,00 110.000,00
Jahresüberschuss 167.924,27 845.502,44

Anhang

I. Angaben zur Indentifizierung der Gesellschaft laut Registergericht

Die Häcker Automation GmbH hat ihren Sitz in Waltershausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter 500718 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 242 ff., 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

Es wurde vom Wahlrecht gem. § 268 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht, die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abzusetzen.

Darüber hinaus wurden gegenüber dem Vorjahr keine abweichenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wird Gebrauch gemacht.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt und vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Entwicklung wurden zum Stichtag in die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände umgebucht, da sie entweder fertig gestellt wurden oder durch eine Bewertungsänderung sofort bei Aktivierung mit der Abschreibung begonnen wird.

Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 S. 3 HGB). Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 Euro werden nach Einzelfallentscheidung planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben oder entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Da diese Posten insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind, wurde der steuerliche Ansatz in die Handelsbilanz übernommen und aus Stetigkeitsgründen beibehalten.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den letzten Einkaufspreisen bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 S. 2 HGB) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB der niedrigere beizulegende Wert gem. §§ 253 Abs. 4 i. V. m. 255 Abs. 4 HGB anzusetzen ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert ausgewiesen, entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt.

Der Sonderposten für Zuwendungen wird gem. §§ 264 Abs. 2 i. V. m. 265 Abs. 5 HGB in Höhe des Unterschiedsbetrags der Buchwerte zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet und entsprechend jährlich aufgelöst.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet.

Latente Steuern werden für sich in folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich durch abbauende Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt und verrechnet ausgewiesen.

IV. Angaben zur Bilanz

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 9.290.049,79, welcher im Zusammenhang mit der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens steht.

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB).

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 6.051.131,50 1.158.535,63 0,00 1.534.437,41 62.097,50 5.737.327,22
In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 1.182.065,73 1.155.312,18 0,00 0,00 -62.097,50 2.275.280,41
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 169.180,61 0,00 0,00 0,00 0,00 169.180,61
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 7.402.377,84 2.313.847,81 0,00 1.534.437,41 0,00 8.181.788,24
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.006.066,18 0,00 0,00 0,00 0,00 3.006.066,18
Technische Anlagen und Maschinen 1.353.839,18 0,00 0,00 228.640,00 0,00 1.125.199,18
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 792.599,84 0,00 0,00 20.698,18 0,00 771.901,66
Summe Sachanlagen 5.152.505,20 0,00 0,00 249.338,18 0,00 4.903.167,02
Summe Anlagevermögen 12.554.883,04 2.313.847,81 0,00 1.783.775,59 0,00 13.084.955,26
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 2.766.590,50 899.126,13 0,00 1.534.428,41 0,00 2.131.288,22
In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 168.443,61 728,50 0,00 0,00 0,00 169.172,11
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.935.034,11 899.854,63 0,00 1.534.428,41 0,00 2.300.460,33
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.010.555,03 81.291,00 0,00 0,00 0,00 1.091.846,03
Technische Anlagen und Maschinen 1.125.439,18 71.175,50 0,00 228.639,50 0,00 967.975,18
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506.054,34 54.155,00 0,00 20.692,68 0,00 539.516,66
Summe Sachanlagen 2.642.048,55 206.621,50 0,00 249.332,18 0,00 2.599.337,87
Summe Anlagevermögen 5.577.082,66 1.106.476,13 0,00 1.783.760,59 0,00 4.899.798,20
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Buchwert 31.12.2021
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.606.039,00 3.284.541,00
In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 0,00 2.275.280,41 1.182.065,73
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 8,50 737,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.881.327,91 4.467.343,73
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.914.220,15 1.995.511,15
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 157.224,00 228.400,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 232.385,00 286.545,50
Summe Sachanlagen 0,00 2.303.829,15 2.510.456,65
Summe Anlagevermögen 0,00 8.185.157,06 6.977.800,38

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beträgt Euro 2.313.847,81, davon entfallen auf die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Euro 2.313.847,81. Es wird eine Nutzungsdauer von 8 Jahren angenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen i. H. v. Euro 1.790,19 (im Vorjahr: Euro 1.790,19).

Aufgrund von Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz sind im Geschäftsjahr 2022 bei der Gesellschaft latente Steuern (passive latente Steuern) auszuweisen. Diese wurden mit aktiven latenten Steuern saldiert.

Die latenten Steuern ermitteln sich wie folgt:

Stand 01.01.2022
Veränderung
Stand 31.12.2022
Aktive latente Steuern 2.191.518,45 304.690,55 2.496.209,00
Passive latente Steuern 1.178.538,12 512.230,79 1.690.768,91
Gesamt -1.012.980,33 207.540,24 -805.440,09

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

Verbindlichkeiten Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
Vj.
T€
Vj.
T€
Vj.
T€
gegenüber Kreditinstituten 3.565.393,77 3.781,3 1.986.213,05 2.479,7 654.230,61 773,7
übrige Verbindlichkeiten 1.170.651,33 730,4 1.007.133,64 1.022,6 0,00 0,0
Summe 4.736.045,10 4.511,7 2.993.346,69 3.502,3 654.230,61 773,7

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von Euro 6.205.837,43 gesichert durch:

• Grundpfandrechte

• Abtretung von Ansprüchen aus einer Lebensversicherung

• Sicherungsübereignung von Betriebs- und Geschäftsausstattung und Maschinen

• Sicherheitsabtretung Forderungen

• selbstschuldnerische Bürgschaften des Gesellschafter-Geschäftsführers

• Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank Thüringen GmbH

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch Eigentumsvorbehalt gesichert.

Es bestehen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit bestehen zum Stichtag Anzahlungsbürgschaften bei Kreditinstituten in Form von Avalkrediten i. H. v. TEuro 1.026,5. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangen Rechtsgeschäfte und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse sieht die Geschäftsführung eine Zahlungsverpflichtung als nicht wahrscheinlich an.

Zum 31. Dezember 2022 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt Euro 26.829,00.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 45 Arbeitnehmer zuzuglich 6 Auszubildenden beschäftigt.

davon: Arbeitnehmer gewerblich 5
Angestellte 40

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Herrn Gerrit Häcker, Kaufmann

Der Geschäftsführer Herr Gerrit Häcker ist stets einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind folgende zu nennen:

Zu weiteren Ausführungen und den voraussichtlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 verweisen wir auf unsere Ausführungen im Prognose- und Risikobericht unserer Lageberichterstattung.

Der Jahresüberschuss 2022 beträgt Euro 167.924,27, welcher nach Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen wird.

VI.Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Waltershausen, 11. Juli 2023

Häcker Automation GmbH

gez. Gerrit Häcker, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.09.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Häcker Automation GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Häcker Automation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Häcker Automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, 11. Juli 2023

Ruschel Audit & Consulting GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Ilona Ruschel-Schilling, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.