NULLplusNULL GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anne Hellermann seit 22.11.2024 | Prokura |
Marc Hargarter seit 8.1.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Fanroth seit 23.11.2023 | Prokura |
Manuel Dr. Reinert seit 25.11.2022 | Prokura |
Matthias Strößenreuter seit 30.6.2022 | Prokura |
Heiko Siersdorfer seit 8.11.2018 | Prokura |
Thomas Vogt seit 9.12.2011 | Prokura |
Jörg Geller seit 20.7.2010 | Geschäftsführer |
Christoph Dr. Frick seit 23.8.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KOHL MEDICAL AGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
kohlpharma GmbHMerzigJahresabschluss zum 31. Dezember 2005LageberichtUmsatzsteigerung um ca. 22,5 %Seit dem Jahre 2002 hat sich nochmals besonders gezeigt, dass der deutsche Pharmamarkt ein stark regulierter Markt ist, der von staatlich dirigistischen Maßnahmen geprägt ist. Dabei zeigt sich insbesondere die Höhe des mehr oder weniger willkürlich festgelegten Herstellerrabattes für uns von entscheidender Bedeutung. Nachdem der Herstellerrabatt im Jahre 2003 mit 6% eingeführt wurde, erhöhte sich dieser im Jahre 2004 auf 16% um dann wieder auf 6% im Jahre 2005 gesenkt zu werden. Die vom Gesetzgeber im Jahre 2005 eingeführten zusätzlichen Festbetragsgruppen tangierten unser Sortiment und damit unsere Umsätze hingegen nur geringfügig. Bei der mit 5% gleich gebliebenen Importquote und einem auch aufgrund statistischer Basiseffekte in 2005 deutlich gestiegenem Pharmamarkt sowie der infolge des geringeren Herstellerrabattes verbesserten Sortiments- und Angebotssituation konnte der Umsatz im Berichtsjahr um ca. 22,5 % auf EUR 594 Mio. (Vorjahr: EUR 485 Mio.) gesteigert werden. Problematisch waren auch in 2005 wiederum die Bedingungen auf den Beschaffungsmärkten, da dort tendenziell steigende Nachfrage auf weniger Angebot trifft. Aus diesem Grunde waren wir bei vielen Produkten oft nicht lieferfähig. Überproportionaler ErtragszuwachsAufgrund des reduzierten Herstellerrabattes konnte sich die Handelsspanne wieder auf 19,5% (Vorjahr: 15,0%) erholen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Berichtsjahr von EUR 30,8 Mio. um 13 1 % auf EUR 71,1 Mio. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die in 2004 für Hersteller-Zwangsrabatte gebildeten Rückstellungen (Nachforderungen der Krankenkassen wegen Mehrwertsteuer auf Herstellerrabatt) in Höhe von rd. EUR 11,7 Mio. aufgrund einer überraschenden politischen Einigung mit den Krankenkassenverbänden in voller Höhe ertragswirksam aufgelöst werden konnte. InvestitionenDie Investitionen des Jahres 2005 beliefen sich auf EUR 2,0 Mio. Schwerpunkte der Investitionsmaßnahmen bildeten die Erweiterung der ERP-Software sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Bereich Hardware und Betriebsausstattung. Zahl der Mitarbeiter leicht gestiegenDie Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich im Berichtszeitraum von 887 auf 907 und damit im Vergleich zur Umsatzentwicklung um ca. 2% deutlich unterproportional. Wie in den Vorjahren wurden dabei Serviceleistungen, insbesondere im Personalbereich, für die MTK-PHARMA Vertriebs-GmbH erbracht. Ein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrer Einsatzbereitschaft und hervorragenden Leistungen wiederum entscheidend zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben. RisikoberichtDas Risikomanagement ist in unserer Gesellschaft integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Grundlagen der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie detaillierte Berichts- und Informationssysteme anzusehen. Das Ziel unseres Risikomanagement ist es, die internen und externen Risiken für unsere Geschäftsentwicklung zeitnah zu erfassen und zu bewerten, um anschließend gegebenenfalls die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Im Geschäftsjahr 2005 wurden keine Risiken ermittelt, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Das größte Risiko besteht - wie die beiden vergangenen Jahre gezeigt haben - in regulierenden Eingriffen der Politik. Diese lassen sich jedoch nur schwer vorhersehen und es ist meist schwierig, darauf zu reagieren. Ein weiteres Risiko ist in den Beschaffungsmärkten zu sehen. Die Original-Hersteller versuchen nach wie vor, die einzelnen europäischen Märkte zu kontingentieren um mögliche Exporte zu verhindern. Diesbezüglich sind bei der EU diverse Beschwerdeverfahren anhängig, die teilweise über den EAEPC (Verband der europäischen Im- und Exporteure), dem auch wir angehören, initiiert wurden, um das wettbewerbsbeschränkende Verhalten zu verhindern. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich die Abgabepreise in den verschiedenen Ländern der EU sukzessive angleichen. Diese Gefahr hat sich allerdings bislang meist als unbegründet erwiesen. Währungs- und Zinsrisiken spielen eine untergeordnete Rolle. In Fremdwährung werden weniger als 15% unserer Einkäufe getätigt, auf der Absatzseite wird ausschließlich in EUR abgerechnet. Die Währungs- und Zinsrelationen werden ständig beobachtet. Die Absicherung von Währungs- und Zinspositionen erachten wir nur in einzelnen Fällen für erforderlich. Rechtliche Risiken ergeben sich vor allem aus dem Vertrieb unserer Produkte. Als größter Arzneimittelimporteur Europas stehen wir bei den Original-Herstellern unter besonderer Beobachtung. Kleinste rechtliche Lücken oder Unklarheiten werden genutzt, um uns im Vertrieb zu behindern oder im Extremfall uns den Vertrieb in Gänze untersagen zu lassen. Außerdem tragen wir das Risiko von Marktrücknahmen, da wir als Importeur arzneimittelrechtlich als Hersteller gelten und in den Fällen, in denen Original-Hersteller ihre Produkte zurückrufen, dies ebenfalls tun müssen. Für die aus den vorerwähnten Fällen möglicherweise drohenden Kosten (Verfahrenskosten, Schadenersatz, Rücknahmekosten etc.) haben wir im Bereich der Rückstellungen Vorsorge getroffen. AusblickDas gesamtkonjunkturelle Umfeld mit einer auf hohem Niveau befindlichen Arbeitslosenquote sowie einem vergleichsweise unterdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum wird zusammen mit der Entwicklung der Altersstruktur der Bevölkerung weiter Druck auf die Einnahmenseite der Kostenträger ausüben. Zwar ist die Nachfrage nach Arzneimitteln grundsätzlich eher konjunkturunabhängig und wird sich wegen der älter werdenden Bevölkerung mittel- und langfristig weiter erhöhen, jedoch könnten Defizite auf der Einnahmenseite der Kostenträger zu weiteren staatlichen Eingriffen auf der Ausgabenseite führen. Zum 01.05.2006 ist das Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung (AVWG) in Kraft getreten. Neben dem Verbot von sogenannten Naturalrabatten gegenüber den Apotheken und einem Preismoratorium bis zum 31.03.2008 sind im Bereich der Generika zusätzliche Abschläge (Herstellerrabatte) gegenüber der GKV zu erbringen. Gerade Letzteres kann unsere über das komplette Sortiment betrachtete Handelsspanne um bis zu einem Prozentpunkt reduzieren. Darüber hinaus arbeitet die Bundesregierung an einer "großen" Gesundheitsreform, die allerdings in Hauptsache die Finanzierung unseres Gesundheitssystems novellieren soll. Erste Eckpunkte der Reform sollen im Frühsommer bekannt gegeben werden. Auswirkungen auf das Jahr 2006 sind demnach nicht mehr zu erwarten. Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2006 zwar leicht steigende Umsätze, aber auch eine infolge des AVWG und stärker werdenden Wettbewerbsdruck etwas nachgebende Handelsspanne und damit ein etwas schwächeres Ergebnis.
Merzig, im Mai 2006 kohlpharma GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2005Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005A. Allgemeine Angeben Generalnorm Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu Grunde. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a und 276-278 HGB, erstellt. Gliederung Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 279-283 HGB, erstellt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führte. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Rückdeckungsversicherungsansprüche sind mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital der Versicherungsgesellschaft bewertet. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Waren sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten auf Grundlage der gleitenden Durchschnittswertmethode bewertet. Auf Basis der verlustfreien Bewertung und für nicht gängige Artikel wurden Bewertungsabschläge in Höhe von TEUR 4.717 vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Förderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 88 vorgenommen worden. Bei den verbleibenden Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 167 abgesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Es wurde eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 112 vorgenommen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6,0 % gemäß § 6 a Abs. 3 EStG mit dem Teilwert bewertet. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen 1.1 Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Gliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2005 sind im Anlagenspiegel dargestellt. 1.2 Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mit mindestens 20 % beteiligt ist, sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapitals und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt Die Gesellschaft ist an folgendem Unternehmen beteiligt:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Restlaufzeiten Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten - nach Größenmerkmalen geordnet - TEUR 22.750 für Kundenretouren und Risiken im Arzneimittelbereich, TEUR 4.447 für Erlösschmälerungen, TEUR 960 für noch nicht abgerechnete erhaltene Lieferungen und Leistungen sowie TEUR 591 für sonstige Personalaufwendungen. 4. Verbindlichkeiten 4.1 Restlaufzeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel. 4.2 Sicherheiten Bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Merzig-Wadern in Höhe von TEUR 1.446 sind als Sicherheiten Grundpfandrecht in Höhe von TEUR 4.499, lastend auf dem Objekt "Hotel zur Post", 66706 Perl, und dem Büro- und Lagergebäude, 66706 Perl, eingetragen. 4.3 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 45.175. D. ERrläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Bei den ausgewiesenen Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 594.096 (Vj.: TEUR 485.111) handelt es sich im Wesentlichen um Inlandserlöse aus dem Großhandel, aus dem Handel mit Apotheken sowie mit verbundenen Unternehmen. Die Rabatte gern. dem Beitragssatzsicherungsgesetz in Höhe von TEUR 21.871 sind als Erlösschmälerung enthalten. Aufgliederung:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 11.967 enthalten. Davon betreffen TEUR 11.841 die Auflösung von sonstigen Rückstellungen. E. Sostige Angeben 1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet der Sparkasse für Verpflichtungen der Kohlkonzernunternehmen für gesamtschuldnerisch zugesagte Kontokorrent-Kreditlinien in Höhe von EUR 12,5 Mio. Gegenüber der Bank 1 Saar eG haftet die Gesellschaft für Verpflichtungen der Kohl-Konzernunternehmen für gesamtschuldnerisch zugesagte Kontokorrent-Kreditlinien in Höhe von EUR 10,0 Mio. Die Gesellschaft haftet des weiteren der Commerzbank AG für Verpflichtungen der Kohl-Konzernunternehmen für gesamtschuldnerisch zugesagte Kontokorrent-Kreditlinien in Höhe von EUR 25,6 Mio. Außerdem haftet die Gesellschaft der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG für Verpflichtungen der Kohl-Konzernunternehmen für gesamtschuldnerisch zugesagte Kontokorrent-Kreditlinien in Höhe von EUR 6,0 Mio. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: Es bestehen Mietverträge für Gebäude sowie Leasingverträge mit Leasinggesellschaften für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die künftigen finanziellen Verpflichtungen aus den Miet- und Leasingverträgen betragen für die Grundmietzeiten insgesamt TEUR 264 (netto). 3. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres Der durchschnittliche Stand der Beschäftigtenzahl (§ 285 Nr. 7 HGB) betrug während des Geschäftsjahres 897 Mitarbeiter (Vj.: 888 Mitarbeiter). Davon waren 17 Personen Aushilfskräfte. 4. Organmitglieder Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren im Berichtsjahr
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsleitung macht die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2005 von den Erleichterungsbestimmungen in § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. 5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der KOHL MEDICAL AG, Perl, einbezogen. F. Unterschrift nach § 245 HGB kohlpharma GmbH Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005
Merzig, 24. Mai 2006 Edwin Kohl, Geschäftsführer Dr. Drahoslava Altenburg-Kohl, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005
Verbindlichkeitenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der kohlpharma GmbH, Merzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDA) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 24. Mai 2006 Rödl
& Partner GmbH
Dr. Rödl, Wirtschaftsprüfer Prestel, Wirtschaftsprüfer |
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