Schöpper Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Schöpper seit 30.3.2021 | Geschäftsführer |
Kathrin Pelster-Schöpper seit 30.3.2021 | Geschäftsführer |
Engelbert Schöpper seit 2.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schöpper Transport GmbHGrevenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023Schöpper Transport GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Schöpper Transport GmbH ist ein mittelständisches, eigentümergeführtes expandierendes Logistikunternehmen. Wir bieten Lösungen rund um den Transport- und Logistikbereich und entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden Strategien zur Optimierung und effizienteren Abwicklung des Transport- und Logistikgeschäfts. Rund 180 qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sichern die Zukunft des Betriebes zum Nutzen der Kunden. Die Aus- und Weiterbildung aller Mitarbeiter hat daher einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Als Indikator für die Entwicklung der Transport- und Logistikbranche in Deutschland kann die in Tonnen-Kilometern (TKM) gemessene Verkehrsleistung inländischer LKW im gewerblichen Güterverkehr gesehen werden. Im Jahr 2023 liegt diese Kennziffer mit einer Beförderungsleistung von 253,6 Mrd. TKM unter dem Niveau des Vorjahres 2022. Die Entwicklung der letzten Jahre kann aus folgender Darstellung entnommen werden: Beförderungsleistung im innerdeutschen Straßenverkehr inländischer LKW im gewerblichen Güterverkehr:
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) 2024, eigene Darstellung Die Wirtschaftsleistung und die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe ist 2023 zurückgegangen. Gerade die Beförderung industrieller Vor-, Zwischen- und Endprodukte ist wichtiger Bestandteil der Tätigkeit vieler Transport- und Logistikdienstleister. Daher hat sich auch bei vielen dieser Unternehmen die Geschäftssituation eingetrübt. Das Verkehrsaufkommen im Straßengüterverkehr war 2023 rückläufig. Für besondere Verunsicherung bei den Straßengüterverkehrsunternehmen sorgten die im Dezember 2023 in Kraft getretene Reform der Lkw-Maut und der damit verbundene Umsetzungsprozess. Dies hatte für die Unternehmen spürbare Kostenanstiege zur Folge. 2024 dürften sich die graduelle Verbesserung der Nachfragesituation und die zu erwartende Verteuerung von Transportdienstleistungen umsatzstützend auswirken. Das Wachstum der Umsätze der weiteren Teilsparten im Bereich Gütertransport und Logistik war bis zum Herbst 2023 überwiegend gering oder gar negativ. Auch der Preisdruck schwächte sich mehrheitlich ab. 2024 ist mit einer konjunkturellen Belebung zu rechnen, die für eine Stabilisierung sorgen und in einigen Bereichen ein leichtes Wachstum ermöglichen dürfte. Die Ertragssituation bei den Güterverkehrs- und Logistikunternehmen hat sich in der Pandemiezeit als stabil erwiesen. 2023 dürften sich in einem Umfeld deutlich gestiegener Kosten und einer wenig dynamischen Umsatzentwicklung ertragsseitige Herausforderungen ergeben haben, die auch 2024 fortwirken dürften. Für die Logistik auf der "letzten Meile" bei Post-, Kurier- und Expressdiensten nimmt die Nutzung elektrifizierter Lastenräder deutlich zu. Besonders in innerstädtischen Gebieten sind sie eine umweltfreundliche Alternative zu bisher gängigen Zustellfahrzeugen. Mehr Unabhängigkeit von der Verkehrs- und Parkplatzsituation stellen weitere Vorteile dar. 2. Geschäftsverlauf Unser Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die vorstehend beschriebene Marktentwicklung wieder. Die Konjunkturentwicklung kann für das Jahr 2023 und insbesondere gemessen an den üblichen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft im Allgemeinen und im Besonderen auch für die Speditions- und Logistikbranche als zufriedenstellend bezeichnet werden. Diese Entwicklung stellt sich auch bei der Schöpper Transport GmbH entsprechend dar. Das Unternehmen konnte sich im Jahr 2023 weiter am Markt behaupten und seine Position im Verhältnis zu den Mitbewerbern stärken. Zum Vorjahr ist wiederholt eine Umsatzsteigerung von 18,7 Millionen Euro (2022) auf rd. 19,0 Millionen Euro zu verzeichnen. Dies entspricht einem prozentualen Umsatzwachstum von 1,6 %. Somit konnte die Umsatzprognose des Vorjahres (19 Millionen Euro) erreicht werden. Das Umsatzwachstum spiegelt sich auch auf der Ertragsseite wieder. Ergebnis dieser Entwicklung des Unternehmens ist ein Jahresüberschuss in Höhe von 675 TEUR nach Steuern. Im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 889 TEUR nach Steuern. Der Personalbestand bewegt sich im Verhältnis zum Vorjahr auf konstantem Niveau (2022: 176 Mitarbeiter / 2023: 180 Mitarbeiter). Die Personalkosten stiegen absolut um 886 TEUR. Die Personalkostenquote (Personalkosten / Umsatz) beträgt im Jahr 2023 41,8 % (Vorjahr 37,7 %). In 2023 wurden Investitionen im üblichen Umfang getätigt. Im Bereich des Fuhrparks wurde die Fahrzeugflotte erneut erweitert und modernisiert. 3. Lage Die wesentlichen Kennzahlen des Unternehmens sind durchweg positiv. Die Vermögenslage der Gesellschaft kann als sehr gut bezeichnet werden. Die Eigenkapitalquote liegt aufgrund der moderaten Ausschüttungspolitik in den letzten Jahren mit 90,2 % weiterhin sehr deutlich über dem Branchendurchschnitt und ermöglicht es dem Unternehmen, auch in Krisensituationen flexibel wirtschaften zu können. Aufgrund der Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr ist eine weiterhin zufriedenstellende finanzielle Lage zum 31.12.2023 festzustellen. Die Liquidität des Unternehmens und damit die Möglichkeit ihren Verpflichtungen nachkommen zu können, ist jederzeit gegeben und gesichert. Unsere Vermögensstruktur stellt sich zum 31.12.2023/31.12.2022 wie folgt dar:
Unsere Kapitalstruktur zum 31.12.2023/31.12.2022 sieht wie folgt aus:
Die Eigenkapitalquote ist auf 90,2 % (Vorjahr 91,2 %) gesunken und liegt mit diesem Wert im oberen Bereich der verfügbaren Markt- oder Branchen-Vergleichszahlen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insofern insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Die bisherigen wirtschaftlichen Erkenntnisse in 2024 lassen für dieses Jahr erneut ein positives Ergebnis erwarten. Vom 01.01.2024 bis zum 30.09.2024 liegt der Umsatz bei 15,7 Millionen Euro. Für das gesamte Jahr 2024 prognostizieren wir daher eine Steigerung des Umsatzes um 10,5 % auf ca. 21 Millionen Euro sowie wie in den Vorjahren eine wiederholt gute Ertragslage. Für das Jahr 2025 prognostizieren wir erneut eine Steigerung des Umsatzes um 5,0 % auf ca. 22 Millionen Euro sowie wie in den Vorjahren eine wiederholt gute Ertragslage. Vom Fortbestand des Unternehmens wird ausgegangen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Anschaffungskosten für LKW steigen wegen schadstoffarmer Technologie kontinuierlich. Fiskal- und haushaltspolitische Unsicherheiten könnten darüber hinaus den Umfang staatlicher Fördermöglichkeiten für den klimaneutralen Umbau des Verkehrs- und Transportsektors zukünftig reduzieren. Die erneute Anhebung des Mindestlohns zum Jahresbeginn 2024 und auch der im Transport- und Logistikbereich weiterhin stark ausgeprägte Fachkräftemangel werden voraussichtlich für weiter steigende Personalkosten sorgen. Weitere Risiken, die über die üblichen unternehmerischen Risiken hinausgehen, sehen wir derzeit nicht. 2. Chancenbericht Die Einhaltung von Qualitätszielen nimmt in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Flexibilität sowie zuverlässigen und motivierten Mitarbeitern begegnen. Durch den Aufbau neuer Geschäftsbereiche soll das Leistungsspektrum der Schöpper Transport GmbH kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Durch eine breite Streuung im Leistungsportfolio und bei der Kundenstruktur sollen Risiken dabei weitgehend begrenzt werden. 3. Gesamtaussage Durch die erfolgreiche und kontinuierliche Weiterentwicklung in den letzten Jahren sehen wir unsere Marktposition in den für uns relevanten Bereichen des Speditions- und Logistikgewerbes auch für die nächsten Jahre als gefestigt an. Die Umsatz- und Mengenentwicklung für die Folgejahre wird im klassischen Speditionsgeschäft als stagnierend eingeschätzt. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsverluste sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei den regionalen Geschäftsbanken bzw. über Leasinginstitute. Es bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
48268 Greven, 17.10.2024 Engelbert Schöpper Kathrin Pelster-Schöpper Daniel Schöpper BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangSchöpper Transport GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des in der Bilanz ausgewiesenen entgeltlich erworbenen Firmenwerts beträgt mehr als fünf Jahre aufgrund der Stabilität und Bestandsdauer der erworbenen Kundenbeziehungen im Zusammenhang mit bestehenden Lieferverträgen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen jährliche Mietverpflichtungen für Immobilien in Höhe von Euro 448.125,00. Darüber hinaus bestehen sonstige Mietverpflichtungen in Höhe von Euro 306.550,72. In den vorgenannten Mietverpflichtungen sind Verpflichtungen gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von Euro 618.000,00 enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer:
Weitere Geschäftsführer:
Unterschrift der Geschäftsführung
Greven, 07.02.2025 gez. Engelbert Schöpper gez. Kathrin Pelster-Schöpper gez. Daniel Schöpper sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schöpper Transport GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schöpper Transport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schöpper Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rheine, 7. Februar 2025 DWL
GmbH
gez. Tobias Wigger, Wirtschaftsprüfer gez. Ernst-August Lührmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB). |
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