XENUS Finance GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norbert Dohmen seit 27.8.2025 | Geschäftsführer |
Mark Oliver Alagna seit 31.5.2024 | Geschäftsführer |
Jörg Peter Hänsel seit 1.11.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
The Innovation Group (EMEA) Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Innovation Group Germany GmbHStuttgartKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNLAGEBERICHT zum 31.12.2022Inhalt 1. Geschäftsmodell 1.1 Allgemeines 1.2 Grundlagen des Unternehmens 1.3 Konsolidierungskreis 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Unternehmensentwicklung in der abgeschlossenen Geschäftsperiode 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage 2.4 Prognose, Chancen und Risiken 2.4.1 Prognose 2.4.2 Chancen 2.4.3 Risiken 2.5 Sonstige Angaben 1 Geschäftsmodell1.1 Allgemeines Die Innovation Group Germany GmbH, Stuttgart, und ihre Tochtergesellschaften sind als Dienstleistungsunternehmen im Umfeld von Schadensereignissen tätig. Die Innovation Group Germany GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart, Rotebühlstraße 121 und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart mit der Nummer HRB 757477. Der vorliegende Konzernabschluss basiert auf der Geschäftsperiode von 1. Januar bis 31. Dezember 2022. 1.2 Grundlagen des Unternehmens Die wirtschaftliche Leistung der Unternehmensgruppe besteht im Wesentlichen aus Dienstleistungen die im Auftrag von Versicherungsunternehmen, Flottenkunden und Werkstätten erbracht werden.
1.3 Konsolidierungskreis Der vorliegende Konzernabschluss umfasst die Konsolidierung der folgenden rechtlichen Einheiten:
Am 14.09.2022 wurden 28% der Geschäftsanteile an der KS Partner-System GmbH, Werkstr. 14, 77815 Bühl, Amtsgericht Mannheim, HRB 704642, erworben. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Geschäftsperiode 2022 zeigt ein starkes Umsatzwachstum in den Geschäftsbereichen Flottenmanagement und Parts im Vergleich zu 2021, welches durch eine weitestgehende Normalisierung des Verkehrsaufkommens im geschäftlichen Umfeld (Flotten) zum Ende der Corona Pandemie geprägt war, wobei die Gesamtschäden im Vgl. zu 2021 stabil geblieben sind. 2.2 Unternehmensentwicklung in der abgeschlossenen Geschäftsperiode 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Die Ertragslage der Innovation Group Unternehmensgruppe wird vor allem anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBITDA bemessen. Die Umsatzerlöse konnten um fast 20% gesteigert werden, besonders in den Geschäftsbereichen Flottenmanagement (+32%) und Parts (+21%), während in der Innovation Group AG (Motorgeschäft) die Aufträge und Umsätze stabil blieben. Der Materialaufwand bei Parts und Flotte sind bedingt durch die Inflation überproportional gestiegen, ebenso die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und verringern somit die Marge im operativen Geschäft. Trotz einem Aufbau von ca. 40 Mitarbeitern in 2022 sind die Personalkosten unterproportional gestiegen. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 einen EBITDA in Höhe von 6,3 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von fast 16% gegenüber der dargestellten Vergleichsperiode und ist durch höhere Kosten (Materialaufwand durch Inflation, Personal- und IT-Kosten) zu erklären. Seit Beginn der Erstkonsolidierung im Jahr 2020 erfolgt eine planmäßige Abschreibung des Firmenwerts linear über 10 Jahre. Diese reduziert das Jahresergebnis um ca. 13 Mio. Euro. Das Finanzergebnis ist hauptsächlich beeinflusst durch eine Erhöhung der Bankschulden um 11,0 Mio. Euro. Dieser Anstieg ist vor allem auf Zinsen von Bank-Darlehen zurückzuführen. Im vorjährigen Ausblick auf 2022 hat die Geschäftsleitung ein stabiles Marktumfeld mit Wachstumschancen angenommen. Dieses Wachstum konnte größtenteils erreicht werden, jedoch mit deutlich erhöhten Kosten aufgrund der stark gestiegenen Inflation, hauptsächlich bei Ersatzteilen und Werkstattkosten, die zu einer Verschlechterung der Ergebniskennzahlen führte.
*) EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern EBT = Ergebnis vor Ertragsteuern 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage war im Vergleich zur Vorperiode stabil. Die größte Veränderung resultiert aus dem Anlagevermögen, welches durch die planmäßigen Abschreibungen auf den Firmenwert beeinflusst wurde. Die Kundenforderungen sind im Jahr 2022 wie auch im Vorjahr angestiegen. Dies resultierte aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen insbesondere im Flottengeschäft. Gleiches gilt für den Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände durch höhere Abgrenzungen der noch nicht abgerechneten Leistungen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag zum Bilanzstichtag bei -3,2 Mio. Euro und damit deutlich unter dem Vorjahr (-0,4 Mio. Euro) resultierend hauptsächlich aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen und den damit einhergehenden gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Unter Berücksichtigung des Cashflows aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Finanzmittelbestand in Höhe von 7,8 Mio. Euro. Dieser liegt rund 47% unter dem Wert der Vorperiode. Die Finanzierung und die Liquidität sind im Wesentlichen durch langfristige Bankkredite sowie den erwarteten positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gegeben und sichergestellt. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von -17,7 Mio. Euro wurde insbesondere durch die planmäßige Abschreibung des Firmenwerts verursacht und führt zu einer Unterdeckung des Eigenkapitals in Höhe von 28,5 Mio. Euro. Der "Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag" ist gemäß § 268 Abs. 3 HGB auf der Aktivseite ausgewiesen.
Im Lagebericht 2021 wurde eine positive Prognose für die Jahre 2023 - 2024 gestellt, die auf der Gewinnung neuer Kunden basierte. Die aktuelle Geschäftsentwicklung führt zu einer Erreichung dieser Prognose. Für 2022 wurde eine stabile Geschäftsentwicklung, vor allem im Motorgeschäft, prognostiziert. Die erreichten Zahlen bestätigen diese Prognose. 2.4 Prognose, Chancen und Risiken 2.4.1 Prognose Der Schadenmarkt in Deutschland befindet sich seit 2021 wieder im Wachstum. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) wurden 2021 Kfz-Haftpflichtschäden im Wert von 13,5 Milliarden Euro ausgeglichen. Wir erwarten eine Fortsetzung dieser Entwicklung über das Jahr 2023 hinaus. Dieses Wachstum führt zu einem höheren Bedarf an Werkstatt-Kapazitäten, einer Ausweitung der damit verbundenen Dienstleistungen (u.a. Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen) und dem zunehmenden Bedarf der Verschlankung von Prozessen und Abläufen. Eine weitere Herausforderung der Branche liegt zudem in der Verfügbarkeit und Kosteninflation von OE- Ersatzteilen. Es bedarf neuer Ansätze in der Schadenbranche, die Kostenentwicklung zu bremsen und die Verfügbarkeit zu erhöhen. Die Innovation Group wird sich diesen Herausforderungen - dank ihrer digitalen Kompetenzen - auch in den nächsten Jahren auf breiter Basis stellen, auf die veränderten Bedürfnisse ihrer Kunden und Partner eingehen und neue, innovative Lösungen anbieten. Im Januar 2023 wurde der Innovation Group Konzern (mit Hauptsitz in Großbritannien) durch die Allianz Strategic Investments Sarl übernommen. Im Dezember 2023 hat die direkte Konzern-Muttergesellschaft, The Innovation Group Limited, UK, eine Kapitalerhöhung im Rahmen eines Forderungsverzichtes in Höhe von rund 145 Mio. Euro vorgenommen, so dass zum 31.12.2023 der "Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag" beseitigt und stattdessen ein positives Eigenkapital in dreistelliger Millionenhöhe ausgewiesen wird. Bedingt durch diesen Eigentümerwechsel bieten sich für die Gruppe weitere attraktive Möglichkeiten, das Wachstum der vergangenen Jahre fortzusetzen. Unter Berücksichtigung der o.g. Entwicklungen ist in den kommenden Jahren auch in Deutschland ein moderates Wachstum des Umsatzes und Jahresüberschusses zu erwarten. 2.4.2 Chancen Die notwendige zunehmende Digitalisierung des Reparatur-Management wird aus unserer Sicht zu einem erweiterten Einsatz unserer digitalen Plattform "Gateway" führen. Wir sehen dies als logischen Weg, Werkstätten noch stärker als bisher an uns zu binden und die Versicherungspartner mit einem nachhaltig optimierten Schadensbearbeitungsprozess zu unterstützen. Darüber hinaus wird das Ersatzteilgeschäft der Innovation Group im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Drosselung der Kosteninflation eine zunehmende Rolle spielen. Die Geschäftsführung erwartet in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum der Nachfrage an digitalen Lösungen von Versicherungen und Werkstätten. Zusammen mit dem weiteren Ausbau der digitalen Kooperationsplattform "Gateway" kann die Innovation Group ein komplettes Ökosystem für ihre Kunden bedienen und damit auf die bewährte partnerschaftliche Zusammenarbeit mit diesen setzen. Die Unternehmensgruppe sieht sich gut positioniert, ihre Kunden von der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung profitieren zu lassen. Die Gewinnung der Allianz als zukünftiger Versicherungskunde bietet zusätzliches Wachstumspotential für die deutsche Unternehmensgruppe. Mit dem Kauf der KS Partner-Systems GmbH erweitert sich das Geschäftsfeld der Wintec Autoglas GmbH deutlich. Mit dieser Erweiterung werden neben operativen Erträgen auch Synergien zwischen den beiden Partner erwartet, das zu einer weiteren Steigerung der Profitabilität führen wird. 2.4.3 Risiken Die größte Herausforderung der Reparaturbranche bezieht sich auf den zunehmenden Fachkräftemangel bei Werkstätten. Dieser trifft auf einen Anstieg von gesteuerten Reparaturvermittlungen durch Versicherungen und Schadendienstleistern. Um die Risiken zu reduzieren, legt die Geschäftsführung einen großen Schwerpunkt auf die Vereinfachung und Beschleunigung des Reparaturprozesses, sowie den Ausbau von Werkstatt-Kapazitäten auf Basis einer leistungsgerechten Vergütung. Ebenso wird das Werkstattnetz kontinuierlich ausgebaut, um einen optimalen Service für unsere Kunden zu gewährleisten. Ein weiterer Punkt ist die Zunahme von Cyber-Kriminalität. Diese ist für die Wirtschaft und damit auch uns, unsere Kunden und Partner zunehmend eine weitere, große Herausforderung. Die Innovation Group ist sich dessen bewusst, hat hierfür eine eigene Strategie erarbeitet und bereits umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, um mögliche Risiken zu reduzieren. Finanzielle Risiken - Finanziell bewertbare Risiken sind im Rahmen der Risikovorsorge erfasst und im Geschäftsergebnis berücksichtigt. Liquiditätsrisiken - und Ausfallrisiken werden durch interne Kontrollen und ein professionelles Forderungsmanagement minimiert. Ein wöchentliches Cashflow Reporting stellt die Transparenz über die Liquiditätssituation sicher. 2.5 Sonstige Angaben Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Der wichtigste nicht-finanzielle Leistungsindikator sind die Vermittlungszahlen. Diese beeinflussen unmittelbar die Umsatzerlöse. Im vergangenen Geschäftsjahr waren die Vermittlungszahlen stabil gegenüber dem Kalenderjahr 2021. Diese Entwicklung wurde bedingt durch eine Reduzierung im 2. Halbjahr 2022 aufgrund von Gerüchten im Versicherungsmarkt zur Allianzübernahme. Arbeitnehmerinteressen Das Geschäftsmodell der Unternehmensgruppe erfordert hervorragende Dienstleistungen. Die Basis dafür bilden motivierte Mitarbeiter und Führungskräfte. Eine an gemeinsamen Leitlinien orientierte Unternehmenskultur bildet unseres Erachtens die Grundlage für unsere gute Zusammenarbeit. Individuelle Weiterbildungsmaßnahmen und Schulungen werden angeboten, um die Qualifizierung und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit zusätzlich zu fördern. Im Jahr 2022 wurde zum ersten Mal eine Mitarbeiterumfrage mit GPTW - Great Place To Work durchgeführt. Wertvolles Feedback von den Mitarbeitern wurde erhalten und mit Maßnahmen unterlegt. Zudem hat die Innovation Group Auszeichnungen für die Ergebnisse aus der Befragung erhalten. Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022Inhalt Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 Konzernanhang Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalspiegel Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzernanhang zum 31. Dezember 20221. Allgemeines1. Allgemeine AngabenDie Innovation Group Germany GmbH, Stuttgart, und ihre Tochtergesellschaften sind als Dienstleistungsunternehmen im Umfeld von Schadensereignissen tätig. Die Innovation Group Germany GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart, Rotebühlstraße 121 und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart mit der Nummer HRB 757477. Der Konzernabschluss der Innovation Group Germany GmbH wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Die Darstellung der Bilanz erfolgte entsprechend den in § 266 Abs. 2 und 3 HGB geregelten Gliederungsvorschriften. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften beachtet. Die Abschlüsse der Innovation Group Germany GmbH sowie der einbezogenen Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Geschäftsführung der Innovation Group Germany GmbH geht bei der Aufstellung des Konzernabschlusses von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Abweichungen von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden gegenüber dem Vorjahr liegen nicht vor. 2. KonsolidierungskreisIm Geschäftsjahr 2022 hat die Innovation Group Germany GmbH als Mutterunternehmen alle Tochterunternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen, auf die sie unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Insgesamt werden zum 31.12.2022, einschließlich der Innovation Group Germany GmbH, 8 inländische Unternehmen im Rahmen einer Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Name, Sitz und Anteilsbesitz sind wie folgt:
Im Geschäftsjahr fanden keine Veränderungen im Konsolidierungskreis statt: Am 14.09.2022 wurden 28% der Geschäftsanteile an der KS Partner-System GmbH, Werkstr. 14, 77815 Bühl, Amtsgericht Mannheim, HRB 704642, erworben. Die Beteiligung ist eine Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen. Die §§ 311 Absatz 1, 312 HGB werden nicht angewendet, da die Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen angesehen, die in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Innovation Group Holdings Limited, Whiteley, Vereinigtes Königreich, einbezogen sind. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz3.1 Bilanzstichtag Die Abschlüsse der einbezogenen Tochtergesellschaften wurden auf den Bilanzstichtag des Mutterunternehmens, den 31.12.2022, aufgestellt. 3.2 Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB. Die Erstkonsolidierung erfolgt jeweils zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder der erstmaligen Einbeziehung eines Unternehmens in den Konzernabschluss. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und weiteren Posten entspricht, der diesen an dem für die Erstkonsolidierung maßgeblichen Zeitpunkt beizulegen ist. Ein bei der Verrechnung entstehender aktivischer Unterschiedsbetrag wird ab dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und ab dem Zugangsjahr bzw. dem Tag der Erstkonsolidierung planmäßig über zehn Jahre abgeschrieben. 3.3 Eliminierungen Innenbeziehungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden vollständig eliminiert. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 HGB. Zwischenergebnisse werden - falls gegeben und nicht von untergeordneter Bedeutung - nach § 304 HGB eliminiert. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung berücksichtigt § 305 HGB. 3.4 Einheitliche Bilanzierung und Bewertung Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften bilanziert und bewertet. 3.5 Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung beträgt TEUR 127.096. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen über die gewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bezüglich der Aufteilung des Anlagevermögens auf die einzelnen Bilanzposten und deren Entwicklung wird auf den als Anlage zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. 3.6 Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Liegt der beizulegende Wert unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, so wird dieser angesetzt. 3.7 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert bilanziert. Auf fremde Währung lautende Forderungen werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Für das allgemeine Ausfallrisiko werden Wertberichtigungen vorgenommen. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.8 Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. TEUR 54 haben eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr. Alle übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und resultieren im Wesentlichen aus noch nicht abgerechneten Leistungen. 3.9 Liquide Mittel Liquide Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Der in der Konzernkapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds enthält Kassen- und Bankbestände. Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. 3.10 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend der periodengerechten Abgrenzung der Aufwendungen ermittelt. 3.11 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung berücksichtigt den Überhang des Deckungsvermögens über die nach versicherungsmathematischen Methoden ermittelten Pensionsverpflichtungen. Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
3.12 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag passiviert. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. 3.13 Rückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt Euro 7.206. Steuerrückstellungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer oder vergleichbare Steuerarten werden auf Grundlage der erwarteten Steuerlasten unter Berücksichtigung geleisteter Vorauszahlungen bilanziert. Sonstige Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bilanziert. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
3.14 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen ein Darlehen mit einer Laufzeit bis Mai 2024. Die Verbindlichkeiten haben somit wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. 3.15 Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend der periodengerechten Abgrenzung von Erträgen ermittelt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren in voller Höhe aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen in Deutschland erzielt. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
4.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Beratungskosten, laufenden Betriebskosten sowie Kunden- und Lieferanten- bezogenen Kosten und Werbekosten zusammen. 4.3 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. Sonstige Angaben5.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen haben folgende Fälligkeiten
Sonstige Haftungsverhältnisse liegen nicht vor. 5.2 Durchschnittlicher Personalbestand Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer lag im Geschäftsjahr bei 368 Mitarbeitern. 5.3 Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 314 Absatz 3 i. V. m. § 286 Absatz 4 HGB. 5.4 Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für die Prüfung des Konzernabschlusses einschließlich der Prüfung der Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen für das Geschäftsjahr geschätzte Gesamthonorar beträgt TEUR 293 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 5.5 Mitglieder der Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Konzernmuttergesellschaft waren während des Geschäftsjahres bestellt:
5.6 Offenlegung, Erleichterungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB Die Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB werden aufgrund einer abgegebenen Erklärung zu einer ggf. notwendigen Verlustübernahme durch die Gesellschaft sowie der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Gesellschaft bei folgenden Tochtergesellschaften angewendet.
5.7 Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der The Innovation Group (EMEA) Limited, eine nach dem Recht von England und Wales errichtete Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Fareham/Vereinigtes Königreich, eingetragen im Companies House von England und Wales unter Nr. 04261291. Das Mutterunternehmen Innovation Group Holdings Limited, Whiteley, Vereinigtes Königreich, erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist dort erhältlich. 5.8 ErgebnisverwendungsvorschlagAufgrund des Bilanzverlustes des Mutterunternehmens entfällt ein Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens. 6. NachtragsberichtIm Januar 2023 wurde der Innovation Group Konzern (mit Hauptsitz in Großbritannien) durch die Allianz Strategic Investments Sarl übernommen. Im Nachgang hat die direkte Konzern-Muttergesellschaft, The Innovation Group Limited, UK, im Dezember 2023 eine Kapitalerhöhung im Rahmen eines Forderungsverzichtes in Höhe von rund 145 Mio. Euro vorgenommen, so dass zum 31.12.2023 der "Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag" beseitigt und stattdessen ein positives Eigenkapital in dreistelliger Millionenhöhe ausgewiesen wird. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Stuttgart, den 8. März 2024 Die Geschäftsführung Andries van Staden Matthew Whittall Anlage: Anlagenspiegel
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022Die Entwicklung des Eigenkapitals nach DRS 22 ergibt sich wie folgt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Innovation Group Germany GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Innovation Group Germany GmbH, Stuttgart, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Innovation Group Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla geberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 8. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer ppa. Jürgen Steidel, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 15. März 2024 gebilligt. |
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