Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRB 209770
Vorher
Chr. OLESEN ChemPharm GmbH
Eingetragen
22.7.2010
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Der Groß- und Außenhandel mit sowie die Herstellung von chemischen Produkten, Zusatzstoffen sowie artverwandten Produkten sowie sämtliche damit in Verbindung stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henning Beusen
seit 3.2.2026
Geschäftsführer
Dirk Dr. Otzen
seit 3.2.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Chr. Olesen A/S
Germany
127.500 €
85.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Chr. Olesen ChemPharm GmbH

Buchholz i. d. N.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Chr. Olesen ChemPharm GmbH, im folgenden ChemPharm, ist ein Handelsunternehmen, das auf den Vertrieb und die Vermarktung von chemischen Erzeugnissen und Intermediaten für die Pharmabranche und chemische Industrie spezialisiert ist. Neben der Beschaffung unterstützt die Gesellschaft ihre Geschäftspartner durch weitreichende Dienstleistungen in den Bereichen Entwicklung, Distribution und Lagerhaltung. Die Kernmärkte des Unternehmens sind die EU-Länder und Nordamerika.

Die ChemPharm ist in die Chr. Olesen-Gruppe eingebunden. Die Administration inkl. Buchhaltung und Logistik wird in Kopenhagen bei der Chr. Olesen A/S durchgeführt, die Mitgesellschafterin der ChemPharm ist. Die ChemPharm wird in den Konzernabschluss der Chr. Olesen A/S einbezogen.

2. Wirtschaftsbericht

Die Kunden des Pharmasektors der Gesellschaft sind von der allgemeinen Konjunkturlage relativ unabhängig. Aufgrund der demographischen Entwicklung in den Kernmärkten ist dort mit stabilen Umsatzpotentialen in den kommenden Jahren zu rechnen. Als Handelsunternehmen im Vertrieb von chemisch-pharmazeutischen Produkten trifft man auf eine eingeschränkte Anzahl von Wettbewerbern. Ursächlich hierfür sind die strengen Qualitätsstandards der pharmazeutischen Industrie, die nur wenige Konkurrenten erfüllen können und zu Markteintrittsbarrieren führen. Die Produkte der ChemPharm erfüllen aus unserer Sicht alle relevanten Standards und Normen unserer Kunden sowie alle regulatorischen Erfordernisse. Zur hohen Qualität unserer Produkte trägt bei, dass unsere Lieferanten ISO zertifiziert sind, die strengen GMP-Standards einhalten oder Qualitätsmanagementsysteme implementiert haben.

Die Entwicklung der Hauptproduktgruppen zeigt sich wie folgt: Umsatzstärkste Produktgruppe mit 60 % (Vorjahr 70 %) des Gesamtumsatzes sind nach wie vor die organischen Zwischenprodukte. Der Verkauf von sonstigen Feinchemikalien trägt zu 40 % (Vorjahr 30 %) zu den Umsatzerlösen bei. Wie bereits ausgeführt, ist dies auf die Fokussierung auf die pharmazeutische Industrie zurückzuführen.

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren, die auch zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, werden das Rohergebnis und das Ergebnis vor Steuern verwendet.

In diesem Jahr war ein weiterer leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen, dies gilt ebenfalls für das Rohergebnis und das Ergebnis vor Steuern. Die Ursachen für den Umsatzrückgang liegen in der allgemeinen konjunkturellen Lage begründet. Diese macht sich vor allem im Chemiesektor bemerkbar, deren Produkte in die Automobil- und Baubranche geliefert werden. Zudem tendieren Kunden aus dem Pharmasektor derzeit dazu, ihre Lagerbestände an Fertigprodukten, aber auch an Rohstoffen, wieder zu reduzieren.

Die Vorjahresprognosen wurden aufgrund der unvorhersehbaren konjunkturellen Schwankungen unterschritten.

Der Rückgang des Vorratsbestandes um € 1,6 Mio auf € 3,9 Mio ist vor allem auf einen reduzierten Auftragsbestand zurückzuführen, für den weniger Vorräte beschafft und eingelagert werden mussten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr stark gesunken und betragen € 6,3 Mio (Vorjahr € 7,6 Mio).

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahezu unverändert geblieben.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um € 2,4 Mio. auf € 1,7 Mio. gesunken, während im Berichtsjahr keine erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen bilanziert waren (Vorjahr: € 0,4 Mio.).

Die Eigenkapitalquote vor Gewinnverwendung ist aufgrund der gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr von 15,9 % auf 20,1 % gestiegen.

Die Finanzierung der ChemPharm erfolgt über die Kreditlinien der Hausbanken und Konzerndarlehen. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben.

Der Personalstand liegt bei fünf (Vorjahr: sechs) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für das kommende Geschäftsjahr ist die Einstellung eines weiteren Mitarbeiters im Bereich Produktmanagement geplant.

3. Chancen- und Risikobericht

Ein gesondertes Finanzrisikomanagementsystem ist nicht eingerichtet, da dieses aufgrund der Größe des Unternehmens nicht erforderlich ist. Dementsprechend erfolgt auch keine quantifizierte Bewertung der Risiken.

Es hat im Berichtszeitraum keine Verluste durch Forderungsausfälle, Reklamationen oder Preisentwicklungen gegeben. Zum heutigen Zeitpunkt sind auch keine Umstände eingetreten, die dies für das laufende Geschäftsjahr erwarten lassen.

Durch das Endverbrauchergeschäft, d.h. die Arzneimittelhersteller ist die ChemPharm nicht spekulativ tätig. Es werden keine unverkauften Lagerbestände aufgebaut, sondern hinter jedem Lagerbestand steht zumeist ein oder mehrere feste Kunden. Die Optimierung des Warenbestands im Zusammenhang mit einer Reduzierung des Working-Capital wird als Chance betrachtet.

Es ist nicht geplant, von der rigiden Kreditpolitik abzuweichen und es wird nach wie vor hauptsächlich an Kunden verkauft, für die eine Kreditversicherung vorliegt. Devisenpositionen werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert.

Das Risiko von Qualitätsproblemen und eventuellen Produktrückrufkosten wird durch ein striktes Qualitätsmanagement, Zertifizierungen und regelmäßige Kontrollen der Hersteller reduziert.

Zusätzlich werden eventuell dennoch entstehende Kosten durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgesichert, so dass ein Schadenspotenzial zum 30. September 2024 und auch zukünftig als nicht wesentlich bewertet werden kann.

Während des Geschäftsjahres traten keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken auf.

4. Prognosebericht

Wie bereits ausgeführt, sind die Geschäftsaussichten allgemein für die Pharmabranche aufgrund der demographischen Entwicklung langfristig weiterhin positiv. Wir erwarten, dass wir an dieser Entwicklung mit ansteigenden Absatzmengen partizipieren können. Durch weitere Neukundengewinnung und dem zunehmenden Auf- und Ausbau des Geschäftes im südlichen EU-Raum (insbesondere Italien, Spanien) werden wir zudem versuchen, unsere Absatzmengen weiter zu verbessern.

Auf der anderen Seite sehen wir eine zunehmende Konkurrenz für unsere europäischen Kunden im Pharmabereich durch asiatische (vornehmlich indische) Mitbewerber. Dies übt einen erheblichen Kostendruck aus.

Wir werden deshalb weiterhin versuchen, unser Geschäft im Chemiebereich auszubauen, obwohl auch hier kurz- und mittelfristig konjunkturbedingt eine verhaltene Nachfrage herrscht.

Die chinesischen Hersteller unserer Produkte unterliegen weiterhin zunehmend anziehenden Umweltschutzkontrollen seitens der Regierung, was zu Produktionsengpässen führen kann. Durch eine Diversifizierung der Lieferantenstruktur versuchen wir die Risiken zu minimieren. Die offensichtlichen politischen Risiken durch den starken Fokus auf China können wir nur teilweise beeinflussen. Wir versuchen, mehr Produkte aus Indien und Europa zu beziehen, wobei die wirtschaftlichen Aspekte meistens nach wie vor für China sprechen. Der Anteil chinesischer Produkte konnte in diesem Geschäftsjahr von 78 % auf 69 % reduziert werden.

Obwohl die Anzahl an Produkten und Aufträgen weiterwächst, sehen wir gerade bei den Top 3 Produkten ein sehr schwieriges Jahr vor uns liegen.

Für das nächste Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir deshalb ein Rohergebnis und ein Ergebnis vor Steuern leicht unterhalb des Mittelwerts der letzten zwei Geschäftsjahre.

 

Buchholz i.d.N., den 31. Januar 2025

Dr. Dirk Otzen

Bilanz zum 30. September 2024

Aktiva

30.09.2024
30.09.2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.623,14 30.624,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 3.855.470,60 5.433.349,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.453.330,55 2.861.893,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.461.726,52 4.126.742,65
3. Sonstige Vermögensgegenstände 362.749,78 565.817,96
6.277.806,85 7.554.454,40
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.219,88 49.879,70
10.171.120,47 13.068.308,95

Passiva

30.09.2024
30.09.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnvortrag 924.146,66 890.767,39
III. Jahresüberschuss 968.756,49 1.033.379,27
2.042.903,15 2.074.146,66
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 18.819,56 19.000,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.264.892,76 3.367.745,89
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 432.999,56
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.701.730,55 4.147.675,94
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.016.626,72 3.006.145,49
(davon gegenüber Gesellschaftern € 161.855,00; Vorjahr € 112.862,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 126.147,73 20.595,41
(davon aus Steuern € 9.397,73; Vorjahr T€ 10.595,41)
8.109.397,76 10.975.162,29
10.171.120,47 13.068.308,95

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.10.2023 - 30.09.2024

1.10.2023 - 30.09.2024
1.10.2022 - 30.09.2023
1. Rohergebnis 6.039.808,87 6.855.766,00
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -876.033,54 -759.366,22
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -84.068,54 -88.081,24
-960.102,08 -847.447,46
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -8.138,00 -7.282,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.362.288,30 -4.161.981,50
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 237.571,82 214.843,51
(davon aus verbundenen Unternehmen € 226.413,41; Vorjahr € 198.100,91)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -565.083,82 -533.237,28
(davon an verbundene Unternehmen € 152.682,40; Vorjahr € 300.432,04)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -413.012,00 -487.282,00
8. Ergebnis nach Steuern 968.756,49 1.033.379,27
9. Jahresüberschuss 968.756,49 1.033.379,27

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB und den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 HGB sowie § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Chr. Olesen ChemPharm GmbH ist unter HRB 209770 im Handelsregister des Amtsgerichts Tostedt eingetragen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Anlagevermögen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen drei und 13 Jahren vorgenommen.

Die Zugänge zu geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250 bis 1.000 EUR werden in einem Sammelposten geführt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 250 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Forderungen in Fremdwährung sind zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Flüssige Mittel in Euro werden zum Nominalwert gezeigt, diejenigen in Fremdwährung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen decken die ungewissen Verbindlichkeiten und Wagnisse; sie wurden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zum Devisenkassamittelkurs angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit ihrem Nennwert angesetzt.

III. Angaben zu Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage dem Anhang beigefügt.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bzw. bis unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 156; Vorjahr: T€ 0) und aus gewährten kurzfristigen Darlehen (T€ 2.306; Vorjahr: T€ 4.127). Es bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: T€ 1.086 zugleich aus Lieferungen und Leistungen).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus aufgenommenen Darlehen (T€ 2.850; Vorjahr: T€ 2.893) und dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 167; Vorjahr: T€ 113). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 162 (Vorjahr: T€ 113) sind zugleich aus Lieferungen und Leistungen. Gem. § 387 BGB aufrechenbare Forderungen und Verbindlichkeiten werden saldiert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 19; Vorjahr: T€ 19) gebildet.

Im Rohergebnis werden währungsumrechnungsbedingte Erträge von T€ 1.316 (Vorjahr T€ 2.429) ausgewiesen, welche aus der unterjährigen Umrechnung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie zum Bilanzstichtag resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden währungsumrechnungsbedingte Aufwendungen von T€ 1.225 (Vorjahr T€ 2.486) erfasst.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr 2023/24 (T€ 413; Vorjahr: T€ 487) zusammen.

IV. Sonstige Angaben

Die Gesellschaften der Olesen-Gruppe haften über selbstschuldnerische Bürgschaften jeweils für die gesamte in Anspruch genommene Darlehenssumme aus den der gesamten Gruppe einheitlich gewährten Darlehensrahmen durch Kreditinstitute, die sich zum Bilanzstichtag auf € 67,1 Mio (DKK 500,0 Mio) (Vorjahr: € 67,0 Mio (DKK 500,0 Mio)) belief. Mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaft der Chr. Olesen ChemPharm GmbH wird nicht gerechnet, da die Olesen-Gruppe durchweg eine positive Vermögens- und Ertragslage aufweist und bisher ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachgekommen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 39 und betreffen Leasingverträge für drei Fahrzeuge.

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dr. Dirk Otzen (Chemiker), Glinde.

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 5 (Vorjahr 6) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt.

Die Gesellschaft verwendet derivative Finanzinstrumente (klassische Devisentermingeschäfte - FX Forward), um Fremdwährungsrisiken in US-Dollar (USD) entgegenzuwirken.

Es wurden derivative Finanzinstrumente in folgendem Umfang abgeschlossen, um Währungsrisiken abzusichern:

Nominalwerte
Währung In Fremdwährung Umgerechnet
in €
Derivative Finanzinstrumente USD 1.116.250,00 1.000.000,00

Sämtliche Sicherungsgeschäfte weisen zum Bilanzstichtag positive Marktwerte (€ 1.001.252,00) auf.

Folgende Methoden werden bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes (Marktwert) zu Grunde gelegt:

Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften errechnet sich auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses unter Berücksichtigung der Terminaufschläge und -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit des Kontraktes im Vergleich zum kontrahierten Devisenterminkurs (Mark to Market Methode).

Konzernzugehörigkeit und Konzernabschluss

Die Muttergesellschaft der Chr. Olesen ChemPharm GmbH ist die Chr. Olesen A/S, Gentofte/Dänemark. Die Chr. Olesen A/S stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in dem die Chr. Olesen ChemPharm GmbH einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird in Kopenhagen bei der Erhvervsstyrelsen, der Danish Business Authority offengelegt.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die zu berichten wäre.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Buchholz, den 31. Januar 2025

Dr. Dirk Otzen

Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024

Anschaffungskosten
01.10.2023
Zugänge
Abgänge
30.09.2024
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.354,86 8.136,28 0,00 55.491,14
47.354,86 8.136,28 0,00 55.491,14
Abschreibungen
01.10.2023
Zugänge
Abgänge
30.09.2024
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.730,00 8.138,00 0,00 24.868,00
16.730,00 8.138,00 0,00 24.868,00
Buchwerte
30.09.2024
30.09.2023
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.623,14 30.624,86
30.623,14 30.624,86

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Chr. Olesen ChemPharm GmbH, Buchholz i.d.N.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Chr. Olesen ChemPharm GmbH, Buchholz i.d.N., - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Chr. Olesen ChemPharm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, den 31. Januar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Zucker, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ann-Kathrin Klischat, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 30.09.2024 wurde am 25.02.2025 festgestellt.

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