Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 1983
Eingetragen
15.1.1985
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Stahl- und Betonwaren, insbesondere Fertigung von Müllboxen sowie Übernahme von Fertigungsaufträgen dieser oder vergleichbarer Gegenstände, Erbringung von mit dem Gegenstand des Unternehmens verbundenen Dienstleistungen sowie Verwaltung eigenen Vermögens, Beteiligung an Gesellschaften und Übernahme der Geschäftsführungsund Vertretungsbefugnis bei Handelsgesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Claus Lohr
seit 7.6.2004
Geschäftsführer
Harald Lohr
seit 7.6.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lohr GmbH

Vilsbiburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

der LOHR GMBH, Vilsbiburg

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Lohr GmbH mit seinen beiden Produktionsstandorten in Vilsbiburg und Reisbach stellt Lager- und Transportbehälter aus Stahl für die Automobilindustrie her. Der Gesellschaftsvertrag datiert vom 30.11.1984, zuletzt geändert am 31.10.2019.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Aufgrund von schneller als ursprünglich erwartet fallenden Inflationsraten, sich stabilisierenden Lieferketten und trotz der Zinserhöhungen der Zentralbanken entwickelte sich die Weltwirtschaft im Berichtsjahr positiv. Laut den Aussagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) von Januar 2024 wuchs die Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2023 um 3,1 %. Somit wurde die IWF-Prognose von Januar 2023 mit einem Wachstum von 2,9 % leicht übertroffen.

Im Euroraum stieg 2023 gemäß der Statistikbehörde Eurostat das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Frankreich und Italien wiesen laut IWF Wachstumsraten von 0,8 % bzw. 0,7 % aus. Die Volkswirtschaft in Spanien wuchs gemäß IWF um 2,4 %, in Deutschland verringerte sich hingegen gemäß Statistischem Bundesamt das BIP um 0,1 %. Das Vereinigte Königreich erreichte gemäß IWF ebenfalls ein Wachstum von 0,5 % und entwickelte sich somit ähnlich wie der Euroraum. Für Russland schätzte der IWF dagegen einen BIP-Anstieg um 3,0 %.

In Nordamerika erhöhte sich im Jahr 2023 das BIP der USA gemäß dem Bureau of Economic Analysis um 2,5 %. Für Kanada und Mexiko wies der IWF BIP-Zuwächse von 1,1 % bzw. 3,4 % aus. Auch in anderen amerikanischen Ländern setzte sich 2023 die wirtschaftliche Erholung fort. Für Brasilien beispielsweise schätzte der IWF einen BIP-Anstieg um 3,1 %.

Die asiatischen Länder verzeichneten im Berichtsjahr gemäß IWF ebenfalls eine Fortsetzung der konjunkturellen Belebung. Hohe Wachstumsraten erreichten 2023 die indische Wirtschaft mit einem BIP-Zuwachs um 6,7 %, China mit einem Anstieg um 5,2 % sowie die ASEAN-Staaten mit einem BIP-Anstieg um 4,2 %. Eine geringere Wachstumsrate wies gemäß IWF Japan mit einer BIP- Erhöhung um 1,9 % aus.

b) Branchenwirtschaftliche Entwicklung

Pkw-Inlandsproduktion im Vorwärtsgang

Letztes Jahr konnte die Inlandsproduktion wie schon im Vorjahr ausgebaut werden. Nach einem Plus von 12 Prozent 2022 ging es 2023 sogar um 18 Prozent aufwärts. Damit liegt die heimische Fertigung jedoch immer noch 12 Prozent oder über eine halbe Millionen Fahrzeuge unterhalb des Niveaus vom Vorkrisenjahr 2019. Ein wichtiger Grund für den Zuwachs war der im Januar noch sehr hohe Auftragsbestand, der im Laufe des Jahres auf Normallevel abgebaut wurde und so die Produktion nachhaltig unterstützte. Zudem lief die E-Auto-Fertigung in Brandenburg weiter hoch und leistete einen Beitrag zum Wachstum der Inlandsproduktion. Lieferengpässe verhinderten ein noch besseres Ergebnis, wobei sich die Halbleiterknappheit nicht mehr ganz so stark bemerkbar machte, wie noch in den beiden Vorjahren. Und doch bremste die starke Ausrichtung hin zu Premiumprodukten, die genauso wie die Fahrzeuge mit Elektroantrieb überdurchschnittlich viele Chips für Assistenzsysteme, Bildschirme, Steuerungen etc. benötigen, das Wachstum. Der Premiumanteil stieg letztes Jahr gegenüber 2019 von 62 Prozent auf 71 Prozent.

Deutschland mit höchsten Arbeitskosten

Die hohe Qualität und ansteigende Komplexität moderner in Deutschland hergestellter Pkw durch ausgefeilte Assistenzsysteme und die zunehmende Digitalisierung hat ihren Preis. Hinzu kommt der Strukturwandel hin zur Elektromobilität, der in vollem Gange ist. Um für die hart umkämpften Fachkräfte interessant zu bleiben, müssen die Automobilunternehmen in Deutschland eine attraktive Entlohnung bieten. Das letzte Jahr ist insbes. in Europa gekennzeichnet von signifikanten Zuwächsen bei den Arbeitskosten aufgrund hoher Tarifabschlüsse vor dem Hintergrund einer hohen Inflation. Auch 2023 weist Deutschland daher mit über 62 Euro pro Stunde (+4 Prozent zum Vorjahr) im internationalen Vergleich die höchsten Arbeitskosten in der Automobilindustrie auf. An zweiter Stelle folgten die Niederlande mit 60 Euro (+6 Prozent), deren Arbeitskosten seit 2016 um über zwei Drittel angestiegen sind. Österreich rangierte auf Platz 3 mit Arbeitskosten, die 2023 um 7 Prozent auf 49 Euro anstiegen.

Die Arbeitskostenzuwächse in Deutschland in den letzten zehn Jahren sind mit 31 Prozent vergleichsweise hoch gewesen. Damit wird die durch die Lohnzurückhaltung im Zuge der Agenda 2010 zurückgewonnene Wettbewerbsfähigkeit wieder verspielt. Die Inlandsproduktion, die 2023 zwar um 18 Prozent angestiegen ist, jedoch mit 4,1 Millionen gegenüber 2017 über 1,5 Mio. Pkw verloren hat, bleibt weiter unter Anspannung.

Auf Platz 5 des Rankings folgt Frankreich mit 47 Euro (+3 Prozent) vor Belgien mit gut 46 Euro (+8 Prozent). Als erstes nichteuropäisches Land rangieren die USA mit knapp 44 Euro (±0 Prozent) auf dem nächsten Platz. Hier wirkt sich der zuletzt gegenüber dem Euro etwas schwächelnde Dollar aus. In Großbritannien sind die Arbeitskosten 2023 um 4 Prozent auf über 41 Euro angestiegen. Das Brexit-Referendum hatte 2016/2017 zu einer deutlichen Pfundabwertung geführt, von der sich die britische Währung bis heute nicht substanziell erholt hat. In Italien wachsen die Arbeitskosten letztes Jahr um 4 Prozent auf 33 Euro. Es folgt Finnland mit 32 Euro (+3 Prozent), wo die Arbeitskosten in den letzten 10 Jahren kaum gestiegen sind, vor Spanien mit gut 29 Euro (+5 Prozent).

Quelle VDA

Herstellung von Kraftwagen

2022 2023 Veränd. in %
Gesamtumsatz (in Mio. Euro) 407.954 457.659 12
Inlandsumsatz (ohne MwSt.) 99.193 112.629 14
Auslandsumsatz 308.761 345.030 12
Beschäftigte (Jahresdurchschnitt) 460.632 465.777 1
Quelle: Destatis

Automobilindustrie insgesamt

2022 2023 Veränd. in %
Gesamtumsatz (in Mio. Euro) 506.154 564.237 11
Inlandsumsatz (ohne MwSt.) 153.726 171.158 11
Auslandsumsatz 352.428 393.079 12
Beschäftigte (Jahresdurchschnitt) 774.339 779.662 1

Quelle: Destatis

Beschäftigung

Im Jahr 2023 hat sich in der deutschen Automobilindustrie ein doppelter Fortschritt mit einer erstmaligen Zunahme der Beschäftigtenzahl seit fünf Jahren und einem anhaltenden Anstieg des Umsatzes gezeigt.

Im Mittel des vergangenen Jahres waren 779.700 Personen in den Betrieben der Hersteller von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen beschäftigt. Das entspricht einem Anstieg von rund 1 Prozent beziehungsweise 5.300 Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr. 2023 ist die Beschäftigung in der Automobilindustrie seit dem Beschäftigungsrekord in der Hochkonjunktur im Jahr 2018 dennoch um knapp 54.300 Personen zurückgegangen.

Das Wachstum der Beschäftigungszahlen wurde insbesondere durch bedeutende neue Unternehmensansiedlungen beeinflusst. Die - gemessen an der Beschäftigungszahl - größte Herstellergruppe, die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren, verzeichnete mit +1 Prozent einen leichten Anstieg der Beschäftigung. Im Durchschnitt zählten die OEMs im vergangenen Jahr 465.800 Beschäftigte. In der Folge eines deutlichen Wachstums im Jahr 2022 erlebten die Hersteller von Karosserien, Aufbauten und Anhängern 2023 eine spürbare Verlangsamung des Beschäftigungszuwachses. Die Zahl der Beschäftigten stieg nur um 1 Prozent, auf 40.400, was einen parallelen Trend zu den anderen Herstellergruppen der Branche darstellt, wo ebenfalls nur marginale Zuwächse verzeichnet wurden. Nach dem starken Beschäftigungsrückgang bei den Zulieferern im Vorjahr um knapp 6 Prozent blieb die Beschäftigungszahl trotz eines leichten Rückgangs im Jahr 2023 prozentual unverändert bei 273.500 Beschäftigten. Dementsprechend verharrt das Beschäftigungsniveau auf dem niedrigsten Stand seit 1997 das zweite Jahr in Folge - damals lag der Durchschnitt bei 255.600 Beschäftigten.

Quelle Statistisches Bundesamt

2. Geschäftsverlauf

Finanzielle Leistungsindikatoren:

Unseren Betrieb steuern wir im Wesentlichen anhand der Systemumsätze, des Betriebsergebnisses vor Steuer, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) und des Jahresergebnisses.

a) Ertragslage

Jahresverlauf und Lage der Gesellschaft:

Die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2023 verlief im Jahr 1 nach der CORONA-Pandemie sehr gut und übertraf unsere Prognosen. Das betriebliche Rohergebnis, bestehend aus den Umsatzerlösen, den Bestandsveränderungen von unfertigen und fertigen Erzeugnissen, den sonstigen betrieblichen Erträgen und dem Materialeinsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 43,6 %.

Auslastungsbedingt stiegen die Personal- und Sachkosten um rund 17,5 % bzw. 21,0 % und wirkten sich somit belastend auf das Jahresergebnis aus.

Unsere wesentlichen Kennzahlen sind:

Ertragslage: 2023 2022
T€ T€
EBITDA 1.808,0 497,0
EBIT 1.486,2 202,7
EBT 1.390,4 76,2
Steueraufwand 184,6 0,0
Jahresergebnis 1.205,8 76,2

Geschäftsergebnis:

Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) ist von T€ 497 auf T€ 1.808,0 gestiegen und entspricht einer Steigerung von 263,7%. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) stieg von T€ 202,7 auf T€ 1.486,2 sowie das EBT (Ergebnis vor Steuern) von T€ 76,2 auf T€ 1,390,4. Die Ertragsteuer-Belastung erhöhte sich auf Grund des höheren Ergebnisses von T€ 0 auf T€ 184,6. Das Jahresergebnis stieg von T€ 76,2 auf T€ 1.205,8.

b) Vermögenslage und Investitionen

Vermögensstruktur 2023 2022
T€ T€
Kurzfristige Vermögensgegenstände 5.647,9 6.191,5
Langfristige Vermögensgegenstände 1.706,9 1.669,1
Übrige Aktivposten 17,1 15,7
Bilanzsumme 7.371,9 7.876,3
Kurzfristiges Fremdkapital 1.664,9 2.765,5
Lang-/mittelfristiges Fremdkapital 2.411,3 3.020,9
Eigenkapital 3.295,7 2.089,9
Gesamtkapital 7.371,9 7.876,3

Durch Abbau von Lagerkapazitäten, welche bedingt durch die CORONA-Pandemie und Ukraine- Krieges sowie mit den damit verbundenen Störungen der Lieferketten konnte die Bilanzsumme um 6,4% auf T€ 7.371,9 reduziert werden. Die kurzfristigen Vermögensgegenständen, bestehend aus den Vorräten, den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und den liquiden Mitteln konnte um T€ 543,6 bzw. rund 8,8% zurückgeführt werden und verbesserte somit die Liquidität.

Das kurzfristige Fremdkapital (bestehend aus den innerhalb eines Jahres fälligen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund T€ 1.100,6 bzw.39,8% reduziert. Ebenso verminderte sich das lang- bis mittelfristige Fremdkapital (bestehend aus Verbindlichkeiten und Verpflichtungen, deren Restlaufzeit über einem Jahr bestehen) um T€ 609,6 bzw. um rund 20,2% und ist einer dynamischen Rückzahlungsquote der Finanzkrediten bzw. - verpflichtungen geschuldet.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden wieder hohe Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 377,8 (Vj: T€ 604,7) getätigt. Demgegenüber standen Abschreibungen in Höhe von T€ 321,8 (Vj. T€ 294,3).

c) Finanzlage

Im Geschäftsjahr wurde der Finanzbedarf der Gesellschaft überwiegend aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt. Das Eigenkapital wird sowohl für Investitionen in das Anlagevermögen als auch ins Umlaufvermögen verwendet.

Die Deckung des operativen Finanzbedarfs erfolgte im Geschäftsjahr aus der Nutzung der bestehenden Kontokorrentlinien sowie der Finanzierung durch Kreditverträge.

Derivative Finanzinstrumente werden nicht verwendet.

Finanzstruktur 2023
T€
Zu-/Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit 2.865,8
Zu-/Abfluss aus Investitionstätigkeit -343,0
Zu-/Abfluss aus Finanzierungstätigkeit -298,5
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 2.224,3
Finanzmittelbestand am 01.01. -553,6
Finanzmittelbestand am 31.12 1.670,8

Steuerungsgrößen der Gesellschaft

Wesentliche Steuerungsgröße der Gesellschaft ist das Ergebnis der Geschäftstätigkeit, welches dem handelsrechtlichen Jahresüberschuss entspricht. Im Wesentlichen wird das Ergebnis von der Marktentwicklung als auch den betrieblichen Kosten bestimmt. Eine weitere wesentliche Kenngröße ist der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Ziel ist eine hohe Liquidität zu erzielen, um Finanzkredite zu vermeiden. Im Berichtsjahr entwickelte sich die bedeutsame Steuerungsgröße in Form des Jahresüberschusses positiv.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Geschäftsführung ist aufgrund des Umsatz- und Ertragszuwachs mit der Geschäftsentwicklung insgesamt sehr zufrieden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 außerordentlich stabil.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Für das kommenden Jahr erwarten wir tendenziell ein zurückgehendes Wachstum. Die hohen Umsatz- und Absatzsteigerung des vergangenen Jahres können aufgrund unserer derzeitigen Prognosen nicht fortgesetzt werden. Unsere Planungen gehen davon aus, dass wir im laufenden und im kommenden Jahr eine Gesamtleistung auf einem niedrigeren Niveau als im Geschäftsjahr 2023 erreichen werden. Aufgrund unserer stetigen Kosten-Nutzen-Analyse und weiteren Automatisierung der Produktionsabläufe werden die Prozesse weiter optimiert und dabei Kosten eingespart werden.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einer zurückgehenden Gesamtleistung, jedoch mit einem positiven Jahresergebnis.

Für das neue Geschäftsjahr sind weitere Investitionen, wie in der Vergangenheit für die Automatisierung der Produktionsabläufe und Prozesse in einer Bandbreite von rund T€ 600 bis T€ 700 geplant. Die Finanzierung wird mit Förderkrediten der heimischen Kreditwirtschaft abgesichert. Ferner ist ein weiter Abbau der Lagerkapazitäten vorgesehen, nachdem die Lieferketten wieder funktionieren und das Preis-/Leistungsgefüge sich normalisiert hat.

2. Chancenbericht

Die Lohr GmbH verfügt über eine starke Kundenbindung zu Ihrem Hauptkunden aus der Automobilbranche. Die Geschäftsführung setzt auf eine weitere hervorragende Zusammenarbeit im Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterbereich, damit weiterhin die sehr gute Qualität und hohe Zuverlässigkeit gewährleisten kann. Die Geschäftsführung baut auf eine weitere voranschreitende Automatisierung und kontinuierliche Verbesserung der Produktion im logistischen Bereich.

Die Erfahrungen der Geschäftsführung im Bau von Fertigungsbehältern werden ständig ausgebaut und an die individuellen Fertigungswünsche der Kunden angepasst. Dabei kann auf einen ganzen Pool an bereits konstruierten Container zurückgegriffen werden, dadurch entstehen Synergieeffekte.

3. Risikobericht und Risikovorsorge

Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Anlagenbaugeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren - wie Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituationen oder sonstiger sich verändernde Rahmenbedingungen - bestehen spezifische Geschäftsrisiken, die sich neben Liquiditäts-, Betriebs- und Rechtsrisiken insbesondere in Form von Marktrisiken zeigen.

Durch etabliertes Risikomanagement sind rasche Risikoerkennung und Risikovermeidung, sowie das Entwickeln von Gegensteuerungsmaßnahmen gewährleistet. Regelmäßige Finanz- und Liquiditätsplanungen stellen sicher, dass wir über ausreichende Liquidität verfügen, um eingegangene Verpflichtungen zu begleichen und die Geschäftstätigkeit zu finanzieren.

Die Entwicklung des Unternehmens ist durch vorausschauendes und umsichtiges handeln geprägt. Risiken werden gleichwohl bewusst eingegangen, um daraus Erträge zu generieren.

Risiken der zukünftigen Entwicklung z.B.

der schwankende Stahlpreis

steigende Produktionskosten durch einen Anstieg der allgemeinen Preise, insbesondere der Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie des Strompreises

Umsatz- und Kostenentwicklung in der Automobilbranche

sind identifiziert.

Regelmäßiges Hinterfragen unserer Unternehmensstrategie sorgt dafür, dass überprüft wird, ob die jeweiligen Maßnahmen noch angemessen sind bzw. weitere Prioritäten gesetzt werden müssen.

Aufgrund der geringen Anzahl von Ausgangsrechnungen und der damit nicht verbunden Streuung des Forderungsrisikos auf wenige Debitoren in einer Branche sind wir einem gewissen Risiko ausgesetzt. Jedoch tendiert durch die Größe und hervorragende Bonität unserer Kunden ein Zahlungsausfall von nahezu null Prozent. Der tadellose Zahlungsmoral ermöglicht darüber hinaus eine verlässliche Liquiditätsplanung.

Die Lohr GmbH rechnet ihre Exportgeschäftsbeziehungen in Euro ab und ist somit keinen Währungsschwankungsrisiken ausgesetzt. Ferner bestehen keine nennenswerten Risiken aus Zinsschwankungen, aufgrund der langfristigen Fremdfinanzierungen und den Leasingverträgen. Elementar-Risiken werden im branchenüblichen Umfang durch Versicherungen abgedeckt. Das Beschaffungsrisiko ist aufgrund des großen Lagers der Gesellschaft gering und kann durch eine vorausschauende Einkaufpolitik niedrig gehalten werden.

 

Vilsbiburg, den 01. August 2024

Die Geschäftsführung

gez. im Original

Claus Lohr, Geschäftsführer

gez. im Original

Harald Lohr, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der Firma Lohr GmbH, Vilsbiburg

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.919,00 2.497,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 29.137,00 28.834,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.410.588,00 1.549.596,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.261,50 82.217,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.906,27
1.689.986,50 1.666.553,77
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.663.313,29 4.658.020,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 624.560,08 545.346,46
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.689.213,09 983.609,82
2.313.773,17 1.528.956,28
III. Kassenbestand, Postbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 1.670.820,06 4.567,96
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.071,00 15.661,88
Bilanzsumme 7.371.883,02 7.876.257,04

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Bilanzgewinn 3.270.139,00 2.064.296,49
3.295.739,00 2.089.896,49
B. RÜCKSTELLUNGEN 326.880,11 132.275,01
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.767.511,06 3.463.447,93
2. übrige Verbindlichkeiten 976.370,85 2.190.637,61
3.743.881,91 5.654.085,54
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 5.382,00 0,00
Bilanzsumme 7.371.883,02 7.876.257,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

der Firma Lohr GmbH, Vilsbiburg

01.01.- 31.12.2023 01.01.- 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 7.139.579,25 4.994.192,16
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.169.419,22 -2.709.970,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -654.297,84 -3.823.717,06 -543.153,93 -3.253.124,42
3. Abschreibungen -321.874,25 -294.253,13
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.501.681,02 -1.240.698,52
5. Erträge aus Beteiligungen 12.097,46 9.140,89
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.650,75 2.540,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -113.530,71 -138.087,45
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -184.606,79 0,40
9. Ergebnis nach Steuern 1.211.917,63 79.709,93
10. Sonstige Steuern -6.075,12 -3.469,00
11. Jahresüberschuss 1.205.842,51 76.240,93
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.064.296,49 1.988.055,56
13. Bilanzgewinn 3.270.139,00 2.064.296,49

ANHANG Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Lohr GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Vilsbiburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landshut
Register-Nr.: 1983

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II a EStG im Erstjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die in den Vorräten enthaltenen unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.

In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten (Einzelkosten) auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Des Weiteren wurde der Wertverzehr des Anlagevermögens im Rahmen der Bewertung berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die Netto- Inlandsforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Liquide Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagespiegel gesondert dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeiten

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensstände haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden die im Jahr 2023 voraus bezahlten betrieblichen Aufwendungen, insbesondere für Versicherungen des Jahres 2024, ausgewiesen.

4. gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.600,00. Bzgl. der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf die Bilanzübersicht zum 31.12.2023 verwiesen.

5. Rückstellungen

Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen entfallen gem. § 327 Nr. 2 HGB.

6. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023

Gesamtbetrag Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten 2.767.511,06 569.692,86 1.245.396,16 952.422,04 2.767,5
(davon Vorjahr) (3.463.447,93) (702.436,87) (1.273.945,38) (1.487.065,68) (3.463,4)
2. übrige Verbindlichkeiten 976.370,85 766.940,38 168.914,47 40.516,00 255,7
(davon Vorjahr) (2.190.637,61) (1.934.855,92) (183.693,27) (72.088,42) (303,2)
(davon Steuern: T€ 248,2; Vj. T€ 132,5)
(davon sozialer Sicherheit: T€ 27,9; Vj T€ 24,3)
Gesamtsumme 3.743.881,91 1.336.633,24 1.414.310,63 992.938,04 3.023,2

7. Latente Steuern

Der Ansatz passiver latenter Steuern entspricht der sich insgesamt ergebenen Steuerbelastung aus dem Unterschied der Handels- und der Steuerbilanzwerte. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Der angewendete kombinierte Steuersatz beträgt 27,456%.

IV. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Der Personalaufwand gliedert sich nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB wie folgt:

a) Löhne und Gehälter € 3.1469.419,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung € 654.297,84
davon Altersversorgung: € 20.212,96 (Vj. TEUR 21) € 3.823.717,06

2. Erträge aus Beteiligungen

In den Erträgen aus Beteiligungen sind Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 11.585,46 (Vj: € 8.628,89) enthalten.

3. Latente Steuern

Im Aufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen aus der Zuführung von latenten Steuern in Höhe von € 5.382,00 (Vj: 0,00) enthalten.

V. Sonstige Angaben

1) Geschäftsführung

Geschäftsführer der Lohr GmbH während des Geschäftsjahres waren:

 

Herr Claus Lohr, Feinwerkmechanikermeister

 

Herr Harald Lohr, Metallbaumeister

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft allein und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bei der Verpflichtung zur Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

2) Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag waren außer den Haftungsverhältnissen zu V. 4. keine weiteren Haftungsverhältnisse zu verzeichnen.

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen:

Verpflichtungen aus Mietverträgen p.a. T€ 421,7
Verpflichtungen aus Leasingverträgen p.a. T€ 146,3

3) Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte neben der Geschäftsführung im Jahr 2023 durchschnittlich 72 Mitarbeiter (Vorjahr: 71,5). Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Zum jeweiligen Quartalsende gliedern sich die Arbeitnehmerzahlen wie folgt auf:

zum 31.03.: 78 zum 30.06.: 72
zum 30.09.: 72 zum 31.12.: 67

4) Haftung für andere Gesellschaften

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Lohr Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG mit Sitz in Vilsbiburg, eingetragen im Handelsregister unter HRA 11827 beim Amtsgericht Landshut.

5) Gewinnverwendung

Nach dem vorliegenden Beschluss der Gesellschafterversammlung wird der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen.

6) Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nach dem Ende des Geschäftsjahrs nicht eingetreten.

 

Vilsbiburg, 01. August 2024

gez. Claus Lohr, Geschäftsführer

gez. Harald Lohr, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 26. August 2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anlagespiegel

Anlagespiegel Anschaffungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anpassungen Anschaffungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.072,50 18.711,90 0,00 0,00 71.784,40
Σ Immaterielle Vermögensgegenstände 53.072,50 18.711,90 0,00 0,00 71.784,40
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 116.319,94 2.971,74 0,00 0,00 119.291,68
Technische Anlagen und Maschinen 4.869.355,87 123.209,51 0,00 5.906,27 4.998.471,65
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 523.056,67 232.905,83 -27.591,15 0,00 728.371,35
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.906,27 0,00 -5.906,27 0,00
Σ Sachanlagevermögen 5.514.638,75 359.087,08 -27.591,15 0,00 5.846.134,68
Σ Anlagevermögen 5.567.711,25 377.798,98 -27.591,15 0,00 5.917.919,08
Anlagespiegel kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgang kumulierte Abschreibungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.575,50 4.289,00 0,00 54.865,40
Σ Immaterielle Vermögensgegenstände 50.575,50 4.289,00 0,00 54.865,40
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 87.485,94 2.668,74 0,00 90.154,68
Technische Anlagen und Maschinen 3.319.759,87 268.123,78 0,00 3.587.883,65
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 440.839,17 46.791,83 -9.521,15 478.109,85
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Σ Sachanlagevermögen 3.141.111,64 317.584,35 -9.521,15 4.156.148,18
Σ Anlagevermögen 3.187.629,14 321.873,35 -9.521,15 4.211.013,58
Anlagespiegel Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.919,00 2.497,00
Σ Immaterielle Vermögensgegenstände 16.919,00 2.497,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 29.137,00 28.834,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.410.588,00 1.549.596,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.261,50 82.217,50
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.906,27
Σ Sachanlagevermögen 1.689.986,50 1.666.553,77
Σ Anlagevermögen 1.706.905,50 1.669.050,77

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lohr GmbH, Vilsbiburg

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Lohr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lohr GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grunds- ätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ampfing, den 08. August 2024

LoK Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. im Original

Klaus Loschek, Wirtschaftsprüfer

Aufgrund der größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HBG wird der Jahresabschluss nur teilweise offengelegt.

Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich jedoch auf den vollständigen Jahresabschluss.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

5 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.