Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 1201
Eingetragen
25.3.1985
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Entwicklung, die Planung, die industrielle Produktion und der Vertrieb von Edelstahlrohren und Edelstahlkaminen und damit zusammenhängenden Teilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Dominik Haderdauer
seit 15.11.2021
Prokura
Jürgen Böhm
seit 28.5.2010
Prokura
Corina Schooß
seit 28.5.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
PARTICIPATION GESTION DÉVELOPPEMENT INDUSTRIEL SASFRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PARTICIPATION GESTION DÉVELOPPEMENT INDUSTRIEL SAS
France
683.520 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

eka Edelstahlkamine GmbH

Untersteinach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell

Die eka Edelstahlkamine GmbH (eka) ist im Bereich der Entwicklung, Planung und industriellen Produktion von Edelstahlrohren, Edelstahlkaminen und damit zusammenhängenden Teilen tätig. Unser Produktprogramm umfasst neben starren und flexiblen Edelstahlkaminen insbesondere auch den Schachtbau aus nicht brennbarem Material (Baustoffklasse nach EN 13501-1: A1). Die Stärke von eka liegt in der Kundenorientierung und einer breite Produktpalette, abgestimmt auf die Bedürfnisse des Marktes, die wir mit einer hohen Flexibilität sowie kurzen Lieferfristen unseren Kunden zur Verfügung stellen.

Die Produktion erfolgt in unserem Werk in Untersteinach.

Der Vertrieb erfolgt durch eigene Mitarbeiter sowie freie Außendienstmitarbeiter, ferner durch unsere Vertriebsgesellschaft in Berlin, der ESA Engel Schornsteine-Abgassysteme GmbH. Zu den Kunden zählen in erster Linie Kamin-, Heizungs- und Schornsteinbauer sowie Fachhändler mit Schwerpunkt in der DACH-Region.

Seit dem Jahr 2023 gehört eka zur Sphering Gruppe, die mit 8 Produktionsstätten in Europa vertreten ist und bei einem konsolidierten Umsatz von rund 200 Mio. Euro und mehr als 1.000 Mitarbeitern zu den großen Anbietern im Bereich der Abgas- und Abluftanlagen zählt.

b) Forschung und Entwicklung

Unter Berücksichtigung der geltenden europäischen und nationalen Vorschriften, den gesetzlichen Vorgaben sowie den Anforderungen und Wünschen unserer Kunden bzw. des Marktes entwickeln wir unsere Produkte ständig weiter.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stagnierte das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 2. und 3. Quartal 2023, während es jeweils gegenüber dem Vorquartal um 0,3 % im 4. Quartal gesunken und im 1. Quartal 2024 um 0,2 % gestiegen ist. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren anhaltend schwierig.

Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal stiegen die privaten Konsumausgaben (preis-, saison- und kalenderbereinigt) leicht um 0,2%, um im 1. Quartal 2024 trotz nachlassender Inflation um 0,4 % im Vergleich zum Vorquartal wieder zu sinken (preis-, saison- und kalenderbereinigt). Auch die staatlichen Konsumausgaben waren um 0,4 % niedriger als im Vorquartal.

Die Bauinvestitionen waren im 2. bis 4. Quartal 2023 rückläufig, stiegen aber im 1. Quartal 2024 preis-, saison- und kalenderbereinigt deutlich um 2,7 %. Im 4. Quartal 2023 ging die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,4% im Vorquartalsvergleich zurück, nachdem sie in den beiden Quartalen zuvor stagniert hatte. Im 1. Quartal 2024 nahm sie um insgesamt 0,3% gegenüber dem Vorquartal zu.

Die Nettolöhne verzeichneten im 4. Quartal 2023 ein Plus von 7,8%, wozu vor allem die Zahlungen von abgabenfreien Inflationsausgleichsprämien beigetragen haben. Im 1. Quartal 2024 lag das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei 7,1%.

Auch in anderen großen EU-Mitgliedsstaaten sowie in der EU insgesamt hat sich die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 abgekühlt, während sie im 1. Quartal 2024 wieder um 0,3 % zunahm. Dabei lag die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im 1. Quartal 2024 leicht unterhalb des europäischen Durchschnitts.

Branchenentwicklung

Nach dem Boom-Jahr 2022 aufgrund tiefgreifender Änderungen im Energiemarkt verursacht durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die damit verbundenen hohen Preise für Öl und Gas sank der Wärmeerzeugermarkt 2023 gemäß Bericht des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) um ca. 30 %.

Dies wiederum wirkte sich direkt negativ auf den Abgasmarkt Edelstahl aus. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes aus dem Jahr 2022 waren die Rückgänge erst ab dem 2. Quartal 2023 zu spüren.

Für das erste Quartal 2024 meldeten die Hersteller von Heizungssystemen für den deutschen Markt eine deutliche Eintrübung für Wärmeerzeuger.

b) Geschäftsverlauf

Umsatzentwicklung

Nach den Boom-Jahr 2022 gab es eine Normalisierung des Marktes auf ein Niveau vor 2022, was zu einer negativen Umsatzentwicklung führte.

In den ersten 5 Monaten des Geschäftsjahres 2023/24 sank der Legierungszuschlag. Danach entwickelte sich der Legierungszuschlag moderat und zeigte in den letzten Monaten wieder eine Aufwärtstendenz.

Vertrieb

Im Geschäftsjahr nahmen wir in Deutschland an der Messe WORLD OF FIREPLACES in Leipzig teil, einer neuen Fachmesse für Feuerstätten und Wohnfühlambiente, der Data Centre World Frankfurt, einer Fachmesse für Rechen- und Datencenter sowie deren Infrastruktur als auch an der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro (SHK+E) in Essen teil. Daneben stellten wir auf dem Norddeutschen Kachelofenbauertag in Linstow als auch mehreren Landesverbands- und der Bundesverbandstagung der deutschen Schornsteinfeger-Innungen aus. Im internationalen Kontext waren wir auf der KOK AUSTRIA in Wels, der europäischen Fachmesse für Kachelofenbau und Wohnkeramik, der Energiesparmesse Wels, einer der größten Messen zum Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energie im deutschsprachigen Raum sowie der international führenden Messe für Biomasse, der Progetto Fuoco in Verona vertreten.

Technik

Aufgrund unseres neuen Logistikcenters, das Ende 2022 bezogen wurde, konnten wir bis Mitte 2023 unsere Schacht- und Flexrohr-Produktion in die Produktion in Untersteinach integrieren und den gesamten Produktionsablauf stärker prozessorientiert aufstellen.

Beschaffungsmarkt

Die Lage auf dem Beschaffungsmarkt hat sich wieder normalisiert. Trotzdem sind die Preise noch auf einem relativ hohen Niveau, den wir über einen Teuerungszuschlag an unsere Kunden weitergeben.

Aufgrund unseres guten partnerschaftlichen Verhältnisses zu unseren Lieferanten und ausreichend großen Lagerbeständen aller Materialien vor Ort war die Versorgung unserer Produktion mit dem notwendigen Material zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Personal

In diesem Geschäftsjahr mussten wir auch die Mitarbeiterzahl aufgrund des reduzierten Marktes anpassen. Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter konnten wir, auch mit dem Mittel der Kurzarbeit, halten. Dem Fachkräftemangel wirken wir mit der Ausbildung junger Menschen entgegen.

c) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wirtschaftliche und technische Planung und Steuerung erfolgt über kontinuierliche Planungen, Soll-/Ist-Vergleiche und laufende Abstimmungen mit den verantwortlichen Mitarbeitern des Unternehmens. Der Planungs- und Steuerungsprozess wird durch eine laufend fortentwickelte EDV-Umgebung gestützt, die aussagekräftige Analysen ermöglicht.

Der Umsatz, das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) und der Cashflow (vereinfacht: Jahresergebnis + Abschreibungen +/- Veränderung der Rückstellungen) bilden die maßgeblichen wirtschaftlichen Steuerungskennzahlen, an denen die Ausrichtung der Planungs- und Kontrollaktivitäten orientiert sind.

Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt.

2023/24 (Ist) 2023 (Ist) 1) 2022 (Ist)
Umsatzentwicklung 2) -33,8 % n.a. 38,3%
EBT EUR -1,1 Mio. EUR 0,9 Mio. EUR 6,0 Mio.
Cashflow (vereinfacht) EUR -0,9 Mio. EUR 1,6 Mio. EUR 6,6 Mio.

1) Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. März 2023 (kein Vergleichszeitraum)

2) im Vergleich Geschäftsjahr 2023/24 mit Geschäftsjahr 2022

Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Vergleich zu unseren Prognosen deutlich negativer entwickelt. Dies ist im Wesentlichen auf die vorgenannten ungünstigen Rahmenbedingungen zurückzuführen.

d) Lage

d)a) Ertragslage

In der Analyse der Ertragslage wird als Vergleichszeitraum das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 herangezogen. Dies ist dadurch begründet, dass das vorhergehende Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. März 2023 war.

Für das Geschäftsjahr 2023/24 hatten wir einen Umsatzrückgang prognostiziert, der jedoch tatsächlich wesentlich höher ausgefallen ist, so dass das Umsatzniveau auf das der Jahre 2020 und 2021 zurückging.

Der Personalaufwand ist infolge der eingeleiteten Maßnahmen, d.h. Personalabbau und Kurzarbeit, gegenüber dem Jahr 2022 um T€ 518 oder 5,1 % auf T€ 9.641 zurückgegangen.

Infolge der Investitionstätigkeit der Vorjahre sind die Abschreibungen auf T€ 641 (2022: T€ 464) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren mit T€ 5.936 im Vergleich zum Jahr 2022 (T€ 6.847) rückläufig, was in erster Linie auf umsatzabhängige Aufwendungen wie Provisionszahlungen und Frachten zurückzuführen ist.

Das Finanzergebnis ist durch die Aufnahme von weiteren Fremdmitteln und einem höheren Zinsniveau mit T€ -426 deutlich negativ (2022: T€ -62).

Der Ertrag aus Ertragsteuern resultiert aus dem Verlustrücktrag für Zwecke der Körperschafsteuer. Der Ergebnisabführungsvertrag wurde mit Wirkung zum 12. Januar 2023 gekündigt, so dass eine steuerliche Organschaft zuletzt für den Veranlagungszeitraum 2022 vorlag. Die Gesellschaft unterliegt daher erst seit dem Veranlagungszeitraum 2023 wieder selbst der Körperschaft- und Gewerbesteuer.

Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem EBT von T€ -1.118 (2022: T€ 5.935) und einem Jahresergebnis von T€ -977 (2022: T€ 5.955) ab. Der Verlust ist wesentlich auf den Umsatzeinbruch zurückzuführen.

d)b) Finanzlage

Kapitalstruktur

Das Eigenkapital ist im Zuge des Verlustes um T€ 977 gemindert und die Eigenkapitalquote auf 19,9 % gesunken (Vorjahr: 22,1 %).

Die Verbindlichkeiten konnten gegenüber dem Vorjahr um insgesamt T€ 1.493 abgebaut werden, wobei sich die Struktur der Verbindlichkeiten verändert hat. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden um T€ 1.349 und die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 1.837 zurückgeführt. Dies ist wesentlich bedingt durch die Rückzahlung von Darlehen eines dem damaligen Gesellschafter nahestehenden Unternehmens und durch die laufende Tilgung eines Finanzierungsdarlehens. Im Gegenzug sind die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin um T€ 2.232

gestiegen.

Investitionen

Im Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von T€ 459 getätigt. Bei den Investitionen handelt es sich im Wesentlichen um die Erweiterung der Rohrfertigung und die Integration der Schacht- und Flexrohr-Produktion. Daneben wurde in die Erhaltung und Erweiterung der Server- und Netzwerkinfrastruktur investiert.

Liquidität

Der (vereinfachte) Cashflow war im Geschäftsjahr 2023/2024 mit T€ -876 negativ, wohingegen im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. März 2023 (T€ +1.601) sowie im Geschäftsjahr 2022 (T€ +6.643) jeweils deutlich positive Werte erzielt werden konnten. Dennoch konnten zum Bilanzstichtag die Verbindlichkeiten insgesamt um T€ 1.493 zurückgeführt und der Bestand an flüssigen Mittel um T€ 160 auf T€ 1.193 erhöht werden. Dies ist im Wesentlichen durch den Zahlungsmittelzufluss aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Reduktion um T€ 1.327) sowie den Abbau des Vorratsvermögens (Reduktion um T€ 1.912) begründet.

Die Sicherung der Liquidität und der Kreditwürdigkeit unserer Gesellschaft sind wichtige Faktoren für unser Unternehmen. Unsere Steuerung ist daher darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele, möglichst unter Abzug von gewährten Skonti, auszugleichen. Darüber hinaus ist es unser Ziel, Forderungen durchgängig innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im Geschäftsjahr zu jeder Zeit gegeben, es sind ausreichend Kreditlinien für die schwächeren Monate vorhanden. Darüber hinaus können finanzielle Mittel über die Gesellschafterin zur Verfügung gestellt werden.

d)c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.836 oder 15,2 % auf T€ 15.835 zurückgegangen. Dies resultiert wesentlich aus dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zuge des gesunkenen Umsatzvolumens sowie dem Abbau des Vorratsvermögens. Aufgrund der Normalisierung auf den Beschaffungsmärkten wurde der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um 971 T€ im Vergleich zum Vorjahr abgebaut. Aber auch den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie der Handelswaren konnten wir zum Ende des Geschäftsjahres um 941 T€ reduzieren. Auf die Vorräte wurden erstmals Gängigkeitsabschläge in Höhe von insgesamt T€ 216 vorgenommen.

Das Anlagevermögen zeigt sich unter Berücksichtigung der Investitionen im Geschäftsjahr von T€ 478 und planmäßigen Abschreibungen von T€ 641 um insgesamt T€ 163 niedriger als zum Vorjahr.

Gegenläufig entwickelten sich die flüssigen Mittel (Anstieg um T€ 160, vgl. unsere Ausführungen zur Liquidität) und die sonstigen Vermögensgegenstände (Anstieg um T€ 161). Die höheren sonstigen Vermögensgegenstände sind in erster Linie durch die bilanzierten Steuerforderungen resultierend aus dem steuerlichen Verlustrücktrag bedingt.

3. Prognose-, Risiken- und Chancenbericht

a) Prognosebericht

Für das neue Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir leicht steigende Umsatzerlöse und gehen aufgrund der Planung von einem deutlich positiven EBT sowie Cashflow (vereinfacht) aus, die beide analog der Planung signifikant über den Werten des Vorjahres liegen.

Basis für diese Einschätzung sind neue Produkte, die in diesem Geschäftsjahr unser Produktportfolio ergänzen und erweitern werden, sowie die prognostizierten positiven Auswirkungen der Förderungen des GEG und BEG. Der Auszahlungsbeginn der BEG-Förderung ab September führt nach Einschätzung von Branchenverbänden zu einer Stimulation des Heizungstausches und damit auch zu einem steigenden Bedarf an unseren Produkten. Der Ausbau der Nahwärme mit Biomasse sowie der dezentralen Notstromversorgung, insbesondere bei der "kritischen Infrastruktur", sind ebenfalls positive Impulse für unser Geschäft.

b) Risikobericht

Der BDH nennt die unsichere Weltwirtschaftslage, das hohe Zinsniveau, die schwache Baukonjunktur und die Stagnation des BIP als wichtige Faktoren, die die angekündigte Markterholung noch negativ beeinflussen könnten. Daneben ist nicht ausgeschlossen, dass höhere Rüstungsausgaben zu eventuellen Einsparungen bei den Förderungen im Gebäudebereich führen werden.

Gewisse Risiken in der Preisentwicklung aufgrund des variablen Legierungszuschlages für unser Hauptmaterial sowie aufgrund der weltweiten Inflation bestehen weiterhin. Die Schwankungen im Legierungszuschlag werden wir zu einem großen Teil an unsere Kunden weitergeben. Den zu erwartenden Preissteigerungen bei den Materialkosten wirken wir mit langfristigen Lieferverträgen und großen Lagerkapazitäten entgegen.

Eine stabile IT-Infrastruktur ist für unseren Betrieb eine Grundvoraussetzung. Der Ausfall dieser Systeme oder Cyberangriffe stellen daher für unser Unternehmen ein Risiko dar und können erhebliche Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Durch entsprechende Sicherheitskonzepte sollen diese Risiken minimiert werden.

Ein mögliches Risiko besteht in Forderungsausfällen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden kontinuierlich überwacht. Für den Fall, dass Kunden ihre Forderungen nicht innerhalb der vereinbarten Fristen bezahlen, werden in Abstimmung mit der Geschäftsführung und dem Vertrieb entsprechende Maßnahmen ergriffen. Ein nennenswertes Ausfallrisiko können wir derzeit aus der Struktur der Forderungen nicht ableiten. Zur Abdeckung identifizierter Ausfallrisiken werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen.

Gegenwärtig sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken für unsere Gesellschaft.

c) Chancen

Die ständige Weiterentwicklung unseres Produktportfolios - auch unter Nutzung der Erfahrungen und des Know Hows aus der Gruppe - sind ein wesentlicher Pfeiler unserer Strategie. Die Möglichkeiten und Synergien, die sich aus der Zugehörigkeit zu einer der leistungsfähigsten und stärksten Gruppen in unserer Industrie ergeben, sind ein weiterer Distinktionsgrund zum Wettbewerb. Die ständig steigenden Anforderungen aus den länderspezifischen als auch Europäischen Normen und Gesetzen sowie technische Weiterentwicklungen sind eine Herausforderung an die Innovationskraft der Marktteilnehmer, für die wir gemeinsam mit der Gruppe sehr gut gerüstet sind.

Unsere konsequente Orientierung am Kunden, unsere hohe Flexibilität, Zuverlässigkeit und schnelle Reaktionsfähigkeit bietet ebenfalls Möglichkeiten, um sich vom Wettbewerb deutlich abzuheben. Der Ansatz, neben der Lieferung von qualitativ hochwertigen Produkten fachkundiger Ansprechpartner und Problemlöser zu sein, ist für unsere Kunden ein wichtiger Vorteil, den wir weiter ausbauen werden. Mit einem flächendeckend vertretenen kompetenten Außendienst und einem Innendienst, der ebenfalls anspruchsvolle technischen Beratung und zuverlässigen sowie schnellen Service bietet, sind wir hier für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt.

 

Untersteinach, den 4. Juli 2024

eka Edelstahlkamine GmbH

Geschäftsführer

Wolfgang Marian

Jacques-Olivier Joncoux

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 6.111.134,40 6.273.803,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 190.430,44 208.033,52
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 190.430,44 208.033,52
II. Sachanlagen 3.502.175,31 3.647.241,28
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.802.639,50 1.602.469,56
2. technische Anlagen und Maschinen 1.288.181,10 1.512.920,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 411.354,71 531.850,89
III. Finanzanlagen 2.418.528,65 2.418.528,65
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.418.528,65 2.418.528,65
B. Umlaufvermögen 9.585.928,56 12.246.888,66
I. Vorräte 6.686.489,22 8.598.499,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.546.642,85 2.455.813,77
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.187,35 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 510.512,90 254.521,12
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.034.942,60 2.201.292,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.352.796,49 1.192.574,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.497,69 77.653,44
D. Aktive latente Steuern 66.335,40 72.999,29
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.834.896,05 18.671.344,84

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 3.151.765,61 4.128.766,16
I. gezeichnetes Kapital 683.520,00 683.520,00
II. Kapitalrücklage 84.363,16 84.363,16
III. Gewinnrücklagen 578.867,75 578.867,75
IV. Gewinnvortrag 2.782.015,25 1.962.489,47
V. Jahresfehlbetrag 977.000,55 -819.525,78
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 10.775,34 13.401,34
C. Rückstellungen 996.141,47 1.359.105,45
D. Verbindlichkeiten 11.676.213,63 13.169.445,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.971.505,15 4.320.444,94
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.835.928,70 4.603.516,98
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 79.941,49 171.627,58
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.788.838,29 4.073.856,15
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 626,24
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.834.896,05 18.671.344,84

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 15.542.740,39 5.832.360,36
2. Personalaufwand 9.640.829,91 2.778.588,49
a) Löhne und Gehälter 7.914.973,46 2.324.841,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.725.856,45 453.747,20
3. Abschreibungen 641.223,86 143.990,17
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 641.223,86 143.990,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.935.508,47 1.861.409,12
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 39.528,03 15.294,28
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.624,99 62,35
davon aus verbundenen Unternehmen 5.369,85 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 431.287,96 49.756,76
davon an verbundene Unternehmen 246.468,00 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -141.420,22 248.041,91
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 6.663,89 2.505,14
8. Ergbnis nach Steuern -959.064,60 750.636,26
9. sonstige Steuern 17.935,95 89.669,57
10. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 158.559,09
Jahresfehlbetrag 977.000,55 -819.525,78

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der eka Edelstahlkamine GmbH, Untersteinach, (Amtsgericht Bayreuth, HR B 1201) für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (teilweise) in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Das Vorjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. März 2023 und umfasst einen Zeitraum von drei Monaten. Die Berichtsperiode vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 umfasst hingegen einen Zeitraum vom zwölf Monaten. Aufgrund der unterschiedlichen Zeiträume der Berichts- und der Vergleichsperiode sind die dargestellten Beträge nicht vollständig vergleichbar.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Eine Änderung ergab sich dahingehend, dass bei den Vorräten erstmalig zur Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungsrichtlinien Gängigkeitsabschläge vorgenommen wurden. Hieraus ergaben sich Abwertungen von insgesamt T€ 216.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen 10 bis 25 Jahren
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 10 Jahren
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3 bis 10 Jahren

Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und deren Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten definierter Gruppen innerhalb der Rohstoffe werden nach der First in First out (Fifo-)-Methode ermittelt. Für die nach der Fifo-Methode bewerteten Vorräte ergibt sich kein wesentlicher Unterschiedsbetrag nach § 284 Abs. 1 Nr. 3 HGB.

In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Finanzierungskosten sowie Kosten für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Für unfertige und fertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen und Waren erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird ferner durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden bzw. ist ein sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern anzusetzen. Vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird in Höhe der Anschaffungskosten für gefördertes Anlagevermögen erfolgsneutral gebildet und korrespondierend mit den Abschreibungen über den Zeitraum der jeweils maßgeblichen Nutzungsdauer des Anlagevermögens erfolgswirksam aufgelöst. Darüber hinaus wird der Sonderposten bei einem Abgang von gefördertem Anlagevermögen in Höhe des bestehenden Restbuchwertes erfolgswirksam aufgelöst.

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagenspiegel dargestellt (siehe Anlage).

Die folgende Aufstellung enthält die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB:

Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Anteile am Kapital 31.03.2024
%
Eigenkapital 31.03.2024
T€
Ergebnis 2023/24
T€
unmittelbarer Anteilsbesitz WeLau s.r.o. Horni Slaykov, Tschechien 100 28 -590
ESA Engel Schornsteine- Abgassysteme GmbH Berlin 100 25 79

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben T€ 26 (Vorjahr: T€ 26) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 74 (Vorjahr: T€ 254) den Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie in Höhe von T€ 437 (Vorjahr: T€ 0) sonstige Forderungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Verbindlichkeiten

Nachfolgend werden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten dargestellt:

Restlaufzeit
Gesamt
bis zu einem Jahr
von mehr als einem Jahr
davon von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.971.505,15 2.840.255,15 131.250,00 0,00
(4.320.444.94) (3.698.939,79) (621.505,15) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 79.941,49 79.941,49 0,00 0,00
(171.627,58) (171.627,58) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.835.928,70 6.835.928,70 0,00 0,00
(4.603.516,98) (4.603.516,98) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 1.788.838,29 1.478.793,09 310.045,20 0,00
(4.073.856,15) (3.666.413,76) (407.442,39) (8.577,40)
11.676.213,63 11.234.918,43 441.295,20 0,00
(13.169.445,65) (12.140.498,11) (1.028.947,54) (8.577,40)

Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 3.379. Sie betreffen in Höhe von T€ 2.972 die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und in Höhe von T€ 407 übrige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 2.971.505,15 durch Buchgrundschulden, eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie Sicherungsübereignung der Warenlager besichert und die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 407.442,39 durch Sicherungsübereignung des finanzierten Anlagengegenstands.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 80 (Vorjahr: T€ 172) sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in Höhe von T€ 6.836 (Vorjahr: T€ 4.604) sonstige Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von T€ 153,5 (Vorjahr: T€ 362,2) Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 3,0) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Ausschüttungssperre

Zum 31. März 2024 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 71 der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft in voller Höhe die aktiven latenten Steuern.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Volumen in Höhe von € 1.456.392,57 (Volumen jeweils bis erste Kündigungsmöglichkeit der Verträge). Die Restlaufzeiten der betreffenden Verträge lagen zwischen einem und 75 Monaten. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingsaufwendungen für Verträge über bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter. Ziel der Verträge ist die Bereitstellung der für die betrieblichen Prozesse erforderlichen Anlagegüter, ohne die Investitions- und Kapitalbindungsrisiken zu übernehmen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023/2024 waren

• Herr Wolfgang Marian, Kaufmann und

• Herr Jacques-Olivier Joncoux, Präsident der Participation Gestion Developpement Industriel SAS

Herr Wolfgang Marian ist hauptberuflich als Geschäftsführer bei der eka Edelstahlkamine GmbH angestellt. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 174 Mitarbeiter beschäftigt, davon 58 Angestellte, 114 Arbeiter und 2 Aushilfen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Konzernverhältnisse

Die eka Edelstahlkamine GmbH wird in den Konzernabschluss der Participation Gestion Developpement Industriel SAS mit Sitz in Noyal-Chatillon-sur-Seiche, Frankreich, einbezogen (größter und kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss kann in den Geschäftsräumen der Participation Gestion Developpement Industriel SAS in Noyal-Chatillon-sur-Seiche eingesehen werden.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 977 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und keine Ausschüttung aus dem verbleibenden Gewinnvortrag vorzunehmen.

 

Untersteinach, den 4. Juli 2024

Eka Edelstahlkamine GmbH

Geschäftsführer

Wolfgang Marian

Jacques-Olivier Joncoux

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.04.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.03.2024
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.366.007,30 60.668,32 0,00 1.426.675,62
1.366.007,30 60.668,32 0,00 1.426.675,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.690.686,62 312.153,92 0,00 8.002.840,54
2. technische Anlagen und Maschinen 5.587.631,99 24.945,76 6.248,00 5.606.329,75
3. andere Anlage, Betriebs und Geschäftsausstattung 2.319.130,66 80.787,32 19.424,58 2.380.493,40
15.597.449,27 417.887,00 25.672,58 15.989.663,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.418.528,65 0,00 0,00 2.418.528,65
2.418.528,65 0,00 0,00 2.418.528,65
19.381.985,22 478.555,32 25.672,58 19.834.867,96
Abschreibungen
01.04.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.03.2024
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.157.973,78 78.271,40 0,00 1.236.245,18
1.157.973,78 78.271,40 0,00 1.236.245,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.088.217,06 111.983,98 0,00 6.200.201,04
2. technische Anlagen und Maschinen 4.074.711,16 249.684,98 6.247,49 4.318.148,65
3. andere Anlage, Betriebs und Geschäftsausstattung 1.787.279,77 201.283,50 19.424,58 1.969.138,69
11.950.207,99 562.952,46 25.672,07 12.487.488,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
13.108.181,77 641.223,86 25.672,07 13.723.733,56
Buchwerte
31.03.2024
Euro
31.03.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 190.430,44 208.033,52
190.430,44 208.033,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.802.639,50 1.602.469,56
2. technische Anlagen und Maschinen 1.288.181,10 1.512.920,83
3. andere Anlage, Betriebs und Geschäftsausstattung 411.354,71 531.850,89
3.502.175,31 3.647.241,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.418.528,65 2.418.528,65
2.418.528,65 2.418.528,65
6.111.134,40 6.273.803,45

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

"Bei dem veröffentlichten Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung.

Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:"

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die eka Edelstahlkamine GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der eka Edelstahlkamine GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eka Edelstahlkamine GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Limburg a. d. Lahn, 4. Juli 2024

MNT Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Marina Levchuk, Wirtschaftsprüfer

Christian Wendt, Wirtschaftsprüfer

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