Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
ACC AutoCentrum Carl GmbH
Moorstraße 11, 08527 Plauen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rolf Schreiter seit 1.2.2023 | Prokura |
Dieter Krause seit 8.6.2020 | Prokura |
Sandra Nagel-Wetzig seit 8.6.2020 | Prokura |
Christopher Carl seit 8.6.2020 | Prokura |
Cornelius Carl seit 29.8.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
Christopher CarlCC Holding GmbH | 30.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACC AutoCentrum Carl GmbHPlauenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ACC AUTOCENTRUM CARL GMBH, PLAUEN1. Grundlagen der Gesellschaft Die ACC AutoCentrum Carl GmbH ist ein klassisches Autohaus mit Absatzgebiet vor allem in Sachsen. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Straßenfahrzeugen sowie mit Ersatzteilen und Zubehör für Straßenfahrzeuge, die Durchführung von Reparatur-, Karosserie-, Lackierungs- und Serviceleistungen für Straßenfahrzeuge sowie die Vermietung von Straßenfahrzeugen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Steigende Zinsen, hohe Inflation und eine schwache Weltkonjunktur haben im Jahr 2023 das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr sinken lassen. Seit dem Corona-Jahr 2020 ist dies erstmals ein Minus. Die Kaufkraft der privaten Haushalte wurde durch eine durchschnittliche Inflation von 5,9 Prozent geschwächt, die sich beim Konsum zurückhielten. Die Europäische Zentralbank steuerte mit dem höchsten Zinsniveau ihrer Geschichte der starken Teuerung entgegen. Entgegen jeglicher Prognosen kann die Kfz-Branche jedoch auf ein sehr umsatzstarkes Jahr 2023 zurückblicken. Dies entspricht 2,84 Millionen Neuwagenzulassungen (+7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und 6,03 Millionen Besitzumschreibungen (+6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Die durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg bedingte Fahrzeugknappheit normalisierte sich im Laufe des Jahres 2023 im Bereich der Neu- und in Folge der Gebrauchtwagen wieder. Sowohl gestiegene Absatzmengen wie auch Preiserhöhungen führten bei den Neu- und Gebrauchtwagenumsätzen zu Steigerungen bis zu durchschnittlich 19,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Service- und Ersatzteilbereich weißt gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus aus. Die Werkstattauslastungen lagen unverändert auf hohem Niveau. Angepasste Verrechnungssätze durch Kostensteigerungen und Teuerungen der Ersatzteile tragen zu diesem Ergebnis bei. Trotz der höheren Umsätze hat sich die Ertragslage gegenüber dem Vorjahr aufgrund fehlender Kostendegression verschlechtert. Zwar stellt sich der Deckungsbeitrag III im Bereich Service und Teile positiv gegenüber Vorjahr dar, so hat sich dieser im Bereich Neu- und Gebrauchtwagen verschlechtert bei höheren indirekten Kosten. Daraus resultiert im Jahr 2023 eine durchschnittliche Umsatzrendite der Branche von 2,2 Prozent. 2.2. Geschäftsverlauf, Umsatz- und Auftragsabwicklung Das Geschäftsjahr 2023 der ACC AutoCentrum Carl GmbH verlief in einem volatilen Marktumfeld positiv. Unsere Ziele für das Jahr haben wir erreicht, wenngleich im 4. Quartal 2023 marktbedingt die Wachstumsdynamik nachgelassen hat. Der Gesamterlös erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 22,4 Prozent bei fortwährender Ertragslage. Im Geschäftsjahr 2023 vermarkteten wir insgesamt 1.799 Fahrzeuge, ein Plus von 300 Fahrzeugen im Vergleich zum Jahr 2022. Der Neuwagenbereich konnte einen Zuwachs an Erlösen von 1,7 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 verzeichnen. Im Gebrauchtwagenbereich konnten die Nettoerlöse um ca. 40,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Normalisierung des Gebrauchtwagenmarktes im Laufe des Jahres 2023 führte zu rückläufigen Gebrauchtwagenpreisen bei hohem Einstandswerten. Dies hatte zur Folge, dass der Bruttogewinn aus dem Vorjahr nicht gehalten werden konnte und von 11,7 Prozent auf 9,7 Prozent gesunken ist. Im Werkstatt- wie auch im Ersatzteilbereich konnte im Jahr 2023 erneut ein Zuwachs in den Nettoerlösen gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Die Werkstattauslastung lag unverändert auf hohem Niveau und führte zu einer Steigerung des Nettoerlöses um 19,4 Prozent. Der hohe Stellenwert des wirksamen Rekrutierens und das Binden von Fachkräften, Auszubildenden und Talenten tragen maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. 2.3. Lage 2.3.1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 1.460 auf TEUR 22.821. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt TEUR 3.491 investiert. Die Investitionen betrafen den Kauf von Maschinen, Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung mit TEUR 843 und Vorführwagen im Umfang von TEUR 2.648. Gleichzeitig waren in der letztgenannten Position Abgänge mit Buchwerten von TEUR 2.632 zu verzeichnen. Die Investitionen wurden durch Eigenmittel aus thesaurierten Gewinnen, sowie den Hausbanken finanziert. Der Bereich Fahrzeugvermietung wurde teils über Leasing finanziert, teilweise als Anlagegut zur Abschreibung gebracht. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 1.880 auf TEUR 13.240 erhöht, davon entfällt der Wesentliche Teil auf die Vorräte von TEUR 9.475. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 790. Die flüssigen Mittel erhöhten sich um TEUR 9. Die Liquidität war im gesamten Geschäftsjahr 2023 gegeben mit erheblichen Dispositionsreserven. Kontokorrent- und Betriebsmittellinien wurden bei der hiesigen Sparkasse, der hiesigen Volksbank und bei der Volkswagen Bank jeweils im erforderlichen Umfang und jeweils kurzfristig zur teilweisen Finanzierung des Gesamtfahrzeugbestandes in Anspruch genommen. Die Rückstellungen verringerten sich um TEUR 12. Dies betrifft im Wesentlichen die Steuerrückstellungen. Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten insgesamt um TEUR 936. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um TEUR 584 gegenüber dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 655. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um TEUR 3. 2.3.2. Ertragslage Die im Geschäftsjahr erzielten Umsätze von TEUR 47.951 (Vorjahr TEUR 39.168) sowie die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 314 (Vorjahr TEUR 307) führten bei einem Wareneinsatz und Fremdleistungen von TEUR 38.242 (Vorjahr TEUR 30.648) und laufenden Geschäftsaufwendungen von TEUR 7.532 (Vorjahr TEUR 7.003) zu einem Betriebsergebnis von TEUR 2.478 (Vorjahr TEUR 1.809) und damit zu einer Umsatzrendite von 5,2 % (Vorjahr 4,7 %). Nach Kürzung um Zinsen, Gewerbesteueranteil und sonstiger Steuern ergibt sich für die Gesellschaft ein eigenes Ergebnis von TEUR 1.513 (Vorjahr TEUR 1.123) (Ergebnis ohne Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen). Durch den mit der Tochtergesellschaft abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird ein Jahresüberschuss von TEUR 1.625 (Vorjahr TEUR 1.374) erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 78. Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr 2023 um ca. 504.TEUR angestiegen. Der Anstieg resultiert aus Lohnanpassungen, einem neuen Provisionssystem und höheren Tantiemenzahlungen. Zusätzlich hat sich der Personalbestand im Verhältnis zum Vorjahr erhöht. Aufgrund diverser Investitionen kam es zu einem Anstieg der Abschreibungen von ca. TEUR 70. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Liquiditätlage hat sich zum Bilanzstichtag wie folgt dargestellt:
4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Risikobericht Wir verfügen über ein Informationssystem, das die Unternehmensleitung in die Lage versetzt, signifikante und bestandsgefährdende finanzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren, diese zu analysieren und zu reduzieren. Das System umfasst dabei alle Produkte und Geschäftsprozesse, die in der Firma erstellt werden. Wir nehmen in unserer Ausrichtung grundsätzlich eine risikoaverse Position ein, dass Geschäftsvorfälle mit ungünstigem Profil in der Regel eine Kompensation, eine Verminderung oder gar eine Vermeidung von Risiken erfahren. Weiterhin ist eine Funktionstrennung zwischen Risikoüberwachung und Risikosteuerung gewährleistet. Wesentliche Steuerungsentscheidungen werden von der Geschäftsleitung getroffen. Möglichen Ansprüchen aus Schadensersatz begegnen wir durch Wahrung eines hohen Qualitätsanspruchs und ein strenges Freigabeverfahren. Festgelegte Qualitätssicherungsmaßnahmen sorgen dafür, dass Herstellungsfehler rechtzeitig erkannt und abgestellt werden. Einzelnen Finanzrisiken versuchen wir wie folgt zu begegnen: Bei den Finanzrisiken handelt es sich um Zins-, Liquidations- und Finanzierungsrisiken. Langfristige Finanzierungen wurden zu festen Zinssätzen abgeschlossen. Finanzierungsrisiken wurden durch einen angemessenen und ausreichenden Mix an klassischer Bank- und Mietkauffinanzierung begrenzt. Liquiditätsrisiken werden durch die Sicherstellung ausreichender Kreditlinien bzw. dem Vorhalten einer entsprechenden Reserve an liquiden Mitteln begegnet. Eine Liquiditätsvorschau zeigt den voraussichtlichen Mittelbedarf auf. Forderungsrisiken bestehen in überschaubarem Umfang. Um das Risiko weiter einzugrenzen, werden Debitoren überprüft und entsprechende Konsequenzen getroffen. Die Haftungssummen bei den Versicherungen werden rollierend überprüft und angepasst. Damit ist eine ausreichende Deckung im Schadensfall sichergestellt. Durch den Einsatz moderner Hard- und Software, Backup-Systeme, Viren- und Zugangsschutzinstrumenten sowie über integrierte und einheitliche IT-Infrastrukturen, verbunden mit einem regelmäßigen Berichtswesen, werden die potentiellen Risiken im IT-Bereich minimiert. Für 2024 sehen wir ein konsequent zu überwachendes Risiko im Hinblick auf den Gebrauchtwagenbestand. Steigende Volumina und Rückgang der Gebrauchtwagenpreise bei hohen Anschaffungspreisen werden die Ertragslage belasten. Dieses Risiko haben wir in der Planung für 2024 berücksichtigt. Änderungen in der Gesetzgebung, bei Steuern oder Zöllen oder von anderen Vorschriften in einzelnen Ländern können ebenfalls Risiken mit sich bringen. Wir beobachten und bewerten laufend das wirtschaftliche, politische, rechtliche und soziale Umfeld, um die daraus resultierenden Chancen und Risiken rechtzeitig in die Unternehmensentscheidungen einbeziehen zu können. Insgesamt sind in 2023 Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten oder geeignet wären, die Vermögens-, Ertrags- oder Finanzlage wesentlich und nachhaltig zu beeinträchtigen, nicht eingetreten und auch weiterhin nicht erkennbar. 4.2. Chancenbericht Die Identifikation von Chancen ist bei der ACC AutoCentrum Carl GmbH Teil der kontinuierlichen Strategie- und Planungsprozesse. Unsere gegenwärtigen und potenziellen Märkte im Hinblick auf Chancen für strategische Zusammenschlüsse, Akquisitionen, Beteiligungen und Partnerschaften, mit denen wir unser organisches Wachstum ergänzen können, beobachten wir kontinuierlich. Ob im Bereich Vertrieb, Aftersales oder Connected Services - der Wandel im Mobilhandel bietet Chancen aber auch Herausforderungen, die damit einhergehen. Geprägt von Dynamik und Ideenreichtum die auf den verschiedensten Kundenbedürfnissen basieren, schaffen wir markt- und kundennahe Angebote. Die Gesamtbetrachtung aller Chancen stufen wir für das Jahr 2024 als moderat ein. Unsere Erwartungen und Geschäftsplanung spiegeln dies unter den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wider. 4.3. Prognosebericht Die Prognosen vom Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und dem Branchenverband ZDK gehen im Bereich der PKW-Neuzulassungszahlen für das Jahr 2024 auseinander. So rechnet der VDIK mit rund 2,85 Millionen Zulassungen auf dem Niveau von 2023 wo hingegen der ZDK mit einem Rückgang von ca. 200.000 Neuwagen auf rund 2,65 Millionen Fahrzeuge rechnet. Die rückläufige Auftragslage wird sich sowohl bei privaten Käufern, wie auch im gewerblichen Bereich niederschlagen, getragen durch höhere Fahrzeugpreise und angespannten Kostensituationen. Negative Auswirkungen werden sich im bisherigen Wachstum des E-Mobilität Marktes zeigen. Das geplante Ende der Förderung in 2024, setzte bereits zum 17. Dezember 2023 ein. Unsere vorhandenen Auftragsbestände aus dem Jahr 2023 und die bis zum jetzigen Zeitpunkt hinzukommenden Auftragseingänge lassen uns verhalten optimistisch auf das Jahr 2024 blicken. Im Bereich der Gebrauchtwagen sehen wir für das Jahr 2024 ein rückläufiges Ergebnis. Trotz zielgerichteter Maßnahmen zur Prozessoptimierung können wir der steigenden Diskrepanz zwischen sinkenden Preisen und teuer eingekauften Gebrauchtwagen nicht vollends entgegenwirken. Als besonders stabile Ertragsquelle sehen wir im Jahr 2024 das Servicegeschäft getragen durch eine andauernde ausgezeichnete Auslastung im After Sales Bereich verbunden mit einer sehr stabilen und starken Mitarbeiterschaft. Ausgehend vom besten Ergebnis der ACC AutoCentrum Carl GmbH seit Gründung erwarten wir im neuen Geschäftsjahr 2024, trotz Rückgangs, weiterhin ein Ergebnis vor Steuern über dem Branchenschnitt, all dies vor dem Hintergrund eines wahrscheinlich weiterhin schwierigen Marktumfeldes. Wir sind der Auffassung alle notwendigen Maßnahmen getroffen zu haben, um auch im Jahr 2024 ein positives und stabiles Jahr zu erfahren trotz hoher zu erwartender Kosten in allen Bereichen. Unter anderem tragen getätigte Investitionen in nachhaltige Energiegewinnung ihren Teil dazu bei, gestiegene Energiekosten zu senken. Mit nachhaltiger Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterentwicklung entgegnen wir dem Fachkräftemangel und verfügen somit über eine leistungsfähige und beständige Mitarbeiterstruktur. Grundsätzlich blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und vertrauen fest auf unsere eigenen Stärken, finanzielle und personelle Stabilität. Alles in allem sehen wir uns in einem weiterhin herausfordernden Umfeld gut für die kommenden Aufgaben gerüstet und gehen davon aus mit unserer Strategie, unserem Kostenbewusstsein und unsere insgesamt wachsame Ausrichtung erfolgreich zu sein. Dieser Bericht enthält Aussagen zum zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Diesen Aussagen liegen Annahmen zur wirtschaftlichen Entwicklung, die wir auf Basis uns vorliegender und als realistisch empfundener Informationen getroffen haben. Aufgrund dieser risikobehafteten Einschätzungen kann die tatsächliche Entwicklung von den Planungen abweichen. Sollte es daher zu unerwarteten Veränderungen kommen, kann das unsere Geschäftsentwicklung entsprechend beeinflussen.
Plauen, den 31. Mai 2024 ACC AutoCentrum Carl GmbH Cornelius Carl, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ACC AUTOCENTRUM CARL GMBH, PLAUENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ACC AUTOCENTRUM CARL GMBH, PLAUENI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff und 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Neuangeschaffte Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Geschäftsjahr grundsätzlich in voller Höhe abgeschrieben. Die in den Vorjahren gebildeten GWG-Sammelposten wurden mit einer fünfjährigen Nutzungsdauer bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Das Niederstwertprinzip fand Beachtung. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlichen Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abwertungen waren für Gebrauchtwagen und Ersatzteile vorzunehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% vorgenommen. Auf eingereichte, aber noch nicht abgerechnete Gewährleistung wurden 10% Wertberichtigung berücksichtigt. Die anderen Posten der Aktiva wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nominalwert angesetzt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Rückstellungen Die Rückstellungen werden in dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Umfang gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt. Vorräte Die fertigen Erzeugnisse und die Waren sind zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen, in Inventurlisten nachgewiesen und entweder mit Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1,15. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 2.332 (Vorjahr: TEUR 1.725). Davon entfällt ein Betrag in Höhe von TERU 112 (Vorjahr: TEUR 250) auf die Forderungen aus Gewinnabführung gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fristigkeiten sind aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich: Verbindlichkeitenspiegel
Sicherungsrechte Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 8.852 durch Abtretung von Forderungen, Raumsicherungsübertragung Kraftfahrzeuge, Raumsicherungsübertragung Waren sowie Sicherungsübertragung von Betriebs- und Geschäftsausstattung und selbstschuldnerischen Bürgschaften gesichert. Sicherungsübereignung und Verpfändungen liegen für insgesamt TEUR 8.852 vor. IV. SONSTIGE ANGABEN Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug ohne Geschäftsführer und Auszubildende gemäß § 267 Abs. 5 HGB 95 , davon 88 gewerbliche. Zusätzlich waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 18 Auszubildende beschäftigt. Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Cornelius Carl, Bankkaufmann. Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft besitzt folgende Anteile:
Ausgewiesen ist das Jahresergebnis der Autohaus Thomas Schneider GmbH vor Ergebnisabführung gemäß Gewinnabführungsvertrag. Nachtragsbericht Der weiterhin bestehende politische Konflikt in der Ukraine kann auch in Zukunft noch zu Auswirkungen bei der Materialbeschaffung und den Lieferketten führen. Aus heutiger Sicht sind diese Auswirkungen auf das Unternehmen aber nicht existenzgefährdend. Hinsichtlich der Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweist die Geschäftsleitung bezüglich der möglichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft durch die Folgen des Ukrainekrieges und den extremen Energiepreiserhöhungen auf die Berichterstellung in Anlage IV (Geschäftsentwicklung, Chancen und Risiken) des Lageberichts. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung empfiehlt, den Jahresüberschuss von EUR 1.625.048,60 in voller Höhe und einen Teil vom Gewinnvortrag aus dem Vorjahr auszuschütten. Unterschrift der Geschäftsführung
Plauen, den 31. Mai 2024 Cornelius Carl, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ACC AutoCentrum Carl GmbH, Plauen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ACC AutoCentrum Carl GmbH, Plauen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACC AutoCentrum Carl GmbH, Plauen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hof, 31. Mai 2024 SGH
Treuhand GmbH
André Lorenz, Wirtschaftsprüfer |
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