Stammdaten

Register
Amtsgericht Weiden i. d. OPf (Weiden) HRB 3449
Vorher
puzzle & play GmbHpuzzle YOU GmbH
Eingetragen
9.2.2009
Branche
Verlegen von ComputerspielenHerstellung von SpielwarenEntwicklung und Programmierung von Computerspielen
Gegenstand
Die Entwicklung, Betrieb und Vermarktung von Internetplattformen über Puzzles und Gesellschaftsspiele sowie Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Puzzles und Gesellschaftsspielen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Panzer
seit 25.4.2024
Prokura
Franz Trescher
seit 9.2.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
NW Zehn Beteiligungs GmbH
Germany
17.850 €
67.34%
Franz Trescher
92711 Parkstein
6.630 €
25.01%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

puzzleYOU GmbH

Altenstadt a.d.Waldnaab

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die puzzleYOU GmbH wurde im Jahr 2009 gegründet und ist im Handelsregister unter HRB 3449 im Registergericht Weiden i.d.OPf. eingetragen.

Das Kerngeschäft des Unternehmens umfasst die Vermarktung von Puzzles und Gesellschaftsspielen über selbst betriebene Online-Shops und externe Marktplätze. Die Produkte werden von den Endkunden überwiegend personalisiert und in Auflagen ab 1 Stück beauftragt. Die Gesellschaft betreibt Web-Shops für 23 Länder in Europa und Nordamerika in 13 verschiedenen Sprachen. Die Herstellung der Produkte erfolgt über die beiden Tochtergesellschaften in den USA und der Tschechischen Republik.

2. Forschung und Entwicklung

Die puzzleYOU GmbH überwacht die Marktentwicklung bzw. die Änderung der Kundenanforderungen und reagiert mit entsprechenden Anpassungen des Produktportfolios.

Weiterhin werden die Onlineshops fortlaufend weiterentwickelt. Darüberhinausgehende Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die puzzleYOU GmbH den Großteil ihrer Umsätze in Deutschland, den Vereinigten Staaten von Amerika und Frankreich.

Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene zeigte sich in der Europäischen Union im Jahr 2023 eine Stagnation. In Deutschland etwa sank das reale Bruttoinlandsprodukt laut Statista gegenüber 2022 um 0,2%, in Frankreich wuchs es um 0,87%. Die Vereinigten Staaten hingegen verzeichneten ein Wirtschaftswachstum von 2,53%. Gleichzeitig bewegten sich die Inflationsraten sowohl in der EU als auch den USA weiterhin auf einem hohen Niveau. So beziffert Statista die durchschnittliche Inflationsrate für 2023 in Deutschland auf 5,9%, in Frankreich auf 5,66% und in den Vereinigten Staaten auf 4,13%. Diese Situation resultierte in zwei Effekten: Einerseits stand einer Konsumzurückhaltung der europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher ein relativ ungetrübter Konsum in den USA gegenüber. Andererseits wurden Unternehmen generell mit deutlichen Anstiegen ihrer Kosten konfrontiert.

Die Gesellschaft ist primär im Markt für Puzzles und Gesellschaftsspiele tätig. Dieser wuchs laut Spieleverlage e.V., einer Fachgruppe des Branchenverbandes DVSI, im Jahr 2023 moderat um 3% (Sammelkartenspiele ausgeklammert).

2. Geschäftsverlauf

Insgesamt bewertet die Geschäftsführung das Geschäftsjahr klar positiv: Die Gesellschaft konnte 2023 ein solides Wachstum verzeichnen. Sie war außerdem in der Lage, ihre Marktführerstellung im Bereich von personalisierten Puzzles und Spielen auf dem europäischen Markt zu behaupten und weiter auszubauen.

Im letztjährigen Prognosebericht ging die Geschäftsführung der Gesellschaft für 2023 von einem moderaten Umsatzwachstum sowie einem aufgrund von Investitionen und Kostensteigerungen geringeren Jahresergebnis aus. Beide Prognosen bewahrheiteten sich. Das Umsatzwachstum lag deutlich über dem oben genannten Branchenschnitt, das Jahresergebnis nur moderat unter dem des Vorjahres. Insbesondere die im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossene Transformation zu puzzleYOU als einheitlicher Marke für die Onlineshops der Gesellschaft und die dadurch gestärkte Markenpräsenz bei Kundinnen und Kunden haben an diesem positiven Geschäftsverlauf einen maßgeblichen Anteil.

3. Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Zur Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft werden Umsatzerlöse und Jahresüberschuss herangezogen.

Bei den Umsatzerlösen verzeichnete die Gesellschaft verglichen mit 2022 ein moderates Wachstum. Der Jahresüberschuss sank bedingt durch Kostensteigerungen leicht, wobei insbesondere die Werbekosten und Personalkosten von einem Anstieg betroffen waren. Gleichwohl verzeichnete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 insgesamt ein deutlich positives Jahresergebnis in Höhe von EUR 712.329,01.

Da die Gesellschaft im Geschäftsjahr über keine Kredite und Darlehen externer Kapitalgeber verfügte, fielen außerdem keine Aufwendungen für Zinsen an.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft stieg im Geschäftsjahr von ca. EUR 13,560 Mio. moderat auf ca. EUR 14,891 Mio. an.

Im Geschäftsjahr wurden weiterhin mehrere an eine Tochtergesellschaft vergebene Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 7,750 Mio. in die Kapitalrücklage der Tochtergesellschaft eingestellt. Die Finanzanlagen erhöhten sich und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verminderten sich dadurch entsprechend. Ansonsten erfolgten keine wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen.

Bedingt vor allem durch die vorgenannte Einstellung in die Kapitalrücklage der Tochtergesellschaft erhöhte sich somit das Anlagevermögen signifikant und das Umlaufvermögen sank deutlich.

Da umfangreiche Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen bestehen, wies die Gesellschaft zum Bilanzstichtag außerdem hohe Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber diesen auf. Die Gesamtsumme der Verbindlichkeiten der Gesellschaft stieg im Vergleich zum Vorjahr von ca. EUR 2,247 Mio. auf ca. EUR 2,838 Mio. an.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses der Gesellschaft moderat von ca. EUR 11,036 Mio. auf ca. EUR 11,749 Mio.

Im gesamten Geschäftsjahr 2023 war die Liquiditätssituation der Gesellschaft sehr gut. Verbindlichkeiten wurden stets fristgerecht erfüllt. Auch der Cashflow ist seiner Höhe nach als sehr positiv anzusehen.

c. Abschließende Lagebeurteilung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023

Das Geschäftsjahr 2023 verlief aus Sicht der Geschäftsführung für die puzzleYOU GmbH sehr positiv.

Die Gesellschaft konnte ihren Umsatz verglichen mit dem Vorjahr moderat steigern. Sie stellte dadurch unter Beweis, dass sie auch nach Abklingen der durch die Corona-Pandemie bedingten Sondereffekte in der Lage ist, organisch und profitabel zu wachsen. Ihre Stellung als Marktführerin für personalisierte Puzzles und Spiele in Europa konnte sie behaupten und stärken. Die noch intensivere Internationalisierung der Gesellschaft und der durch die nunmehr einheitliche Marke "puzzleYOU" für alle Onlineshops gestärkte Wiedererkennungs- und Identifikationswert haben hieran einen maßgeblichen Anteil.

Sowohl Jahresüberschuss als auch Cashflow der Gesellschaft sind außerdem deutlich positiv und erfüllen in ihrer Höhe die Erwartungen der Geschäftsführung.

Aus den vorgenannten Gesichtspunkten beurteilt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr als sehr gut.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

a. Neues Produkt "SMART SORTED"

Mit SMART SORTED hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 eine geschützte Produktinnovation eingeführt, die es ermöglicht, den Schwierigkeitsgrad beim Puzzeln frei zu wählen. Dazu wird ein 1.000-Teile-Puzzle in 40 kleine SMART-Boxen mit je 25 Teilen vorsortiert. Wer es ganz einfach mag, legt sein Puzzle Box für Box. Geübtere Puzzlerinnen und Puzzler mischen die Puzzleteile mehrerer SMART-Boxen für ein anspruchsvolles Puzzleerlebnis. Von SMART SORTED verspricht sich die Gesellschaft die Erschließung neuer Kundengruppen, die traditionell nicht als "Puzzler" gelten würden. Die erste Zwischenbilanz des Produktes fällt durchweg positiv aus: Sowohl von Kundinnen und Kunden als auch der Fachpresse erhält SMART SORTED großen Zuspruch. Erste Verkaufserfolge sind ebenfalls bereits erkennbar.

b. "puzzleYOU" als einheitliche Marke der Gesellschaft

Im Rahmen ihrer Ein-Marken-Strategie hat die Gesellschaft 2023 die Umstellung ihrer Online-Shops auf die einheitliche Marke "puzzleYOU" abgeschlossen und ihre gesamte Marketingstrategie auf diese Marke ausgerichtet. Hierdurch konnten bereits erhebliche Synergien im Marketingbereich und ein gesteigerter Wiedererkennungswert der Marke erreicht werden. Die Gesellschaft wird diesen Weg auch in den folgenden Geschäftsjahren fortsetzen und erwartet sich dadurch deutliche Vorteile im internationalen Marketing.

c. Internationalisierungsstrategie

Die Gesellschaft verfolgt eine Internationalisierungsstrategie, die auf zwei Säulen basiert: Zum einen erschließt sie kontinuierlich neue Märkte für ihre Produkte. Dabei profitiert sie wesentlich von der langjährigen Erfahrung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der differenzierten Marktbearbeitung. Zum anderen fokussiert sich die Gesellschaft auf Märkte, die anhand ihrer Umsatzentwicklung gute Wachstumschancen versprechen. Hierbei setzt sie vor allem auf ein leistungsfähiges und anpassungsfähiges Marketing, das auf die lokalen Gegebenheiten eingeht.

2. Risiken

Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft legt seinen Fokus auf eine Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

a. Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die konjunkturelle Situation war im Geschäftsjahr 2023 weiterhin angespannt. So war in vielen Ländern der Europäischen Union eine Stagnation zu verzeichnen und die Inflationsrate in der EU lag im Jahresdurchschnitt laut Statista bei 6,4%. Insbesondere war die Inflationsrate damit deutlich höher als die mittelfristige Ziel-Inflationsrate der Europäischen Zentralbank von 2%. Hohe Inflationsraten haben für Unternehmen grundsätzlich zwei Folgen: Einerseits bringen sie eine allgemeine Konsumzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher und damit eine tendenziell geringere Nachfrage nach Produkten mit sich. Andererseits führen sie zu Kostensteigerungen für die Unternehmen.

b. Unternehmensbezogene Risiken

Personalrisiken

Gerade im IT-Bereich findet derzeit ein intensiver Wettbewerb um qualifiziertes Fach- und Führungspersonal statt. Viele Unternehmen haben somit Schwierigkeiten, ihren Personalbedarf angemessen zu decken. Ein potenzielles Risiko für die Gesellschaft liegt folglich darin, dies möglicherweise nicht zu können. Die Gesellschaft greift jedoch auf vielfältige Maßnahmen zurück, um diesem Risiko beizukommen und Personal anzuwerben und zu binden: Einerseits bietet sie Mitarbeitenden eine attraktive und leistungsorientierte Vergütung. Andererseits stehen ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Ausbildung und beruflichen Entwicklung innerhalb von puzzleYOU offen. Vor diesem Hintergrund beurteilt die Gesellschaft das Personalrisiko als moderat.

Informationstechnologie-Risiken

Da die Gesellschaft ihre Produkte primär über Online-Shops vertreibt, ist eine sichere und performante IT-Infrastruktur für sie unabdingbar. Mögliche Risiken liegen somit in Systemausfällen und Cyberangriffen. Um diese Risiken einzudämmen, verfolgt die Gesellschaft eine Strategie mit drei Säulen: Erstens wird die IT-Infrastruktur laufend auf dem aktuellen technischen Stand gehalten, um ihre Robustheit und Performance sicherzustellen. Zweitens wird durch regelmäßige Updates, Datensicherungen sowie soft- und hardwareseitige Sicherheitsmaßnahmen eine hohe Sicherheit der Infrastruktur gewährleistet. Drittens werden Mitarbeitende im sicheren Umgang mit den IT-Systemen und zu potenziellen Sicherheitsrisiken geschult. Für den Fall, dass sich IT-Risiken dennoch materialisieren sollten, verfügt die Gesellschaft zur finanziellen Absicherung gegen diese über eine Cyberversicherung. In Anbetracht dieser Maßnahmen schätzt die Gesellschaft die Informationstechnologie-Risiken als moderat ein.

Saisonales Risiko

Wie bei fast allen im Geschenkbereich tätigen Unternehmen werden die Produkte der Gesellschaft saisonal und besonders im vierten Quartal des Jahres nachgefragt. Ein mögliches Risiko ist mithin ein potenziell sinkender Absatz während dieser Hauptsaison. Gründe hierfür sind allerdings nicht ersichtlich: Die Weihnachtszeit ist traditionell geschenkeintensiv und wird dies auch in Zukunft bleiben. Daher betrachtet die Gesellschaft dieses Risiko als gering.

Forderungsrisiko

Wie bei allen Unternehmen, die Produkte auf dem Markt anbieten, liegt ein Risiko für die Gesellschaft darin, dass Kundinnen und Kunden ihre Verbindlichkeiten gegenüber der puzzleYOU GmbH nicht bedienen können. Zur Senkung dieses Risikos bietet die Gesellschaft den Rechnungskauf über den Dienstleister Klarna an, was zu einer deutlichen Reduktion des Ausfallrisikos führt. Klumpenrisiken bestehen außerdem nur in sehr geringem Umfang. Die Gesellschaft beurteilt das Forderungsrisiko mithin als gering.

Finanz- und Währungsrisiken

Die Gesellschaft nutzt einen konservativen Ansatz zum Management von Finanz- und Währungsrisiken und verwendet hierfür primär Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten. Durch Liquiditätsreserven in Fremdwährungen können Währungen zu vorteilhaften Wechselkursen getauscht werden. Derivate werden nicht verwendet. Folglich betrachtet die Gesellschaft Finanz- und Währungsrisiken insgesamt als gering.

3. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikosituation

Einerseits sind die dargestellten Risiken für die Gesellschaft nicht bestandsgefährdend. Sie werden vielmehr durch ein proaktives internes Risikomanagement der Gesellschaft begrenzt.

Andererseits bieten die vorgenannten Chancen der Gesellschaft Raum für weiteres profitables und organisches Wachstum.

Insgesamt überwiegen die Chancen die Risiken folglich deutlich.

IV. Prognosebericht

Die Geschäftsführung der puzzleYOU GmbH rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einer weiterhin positiven Entwicklung der Gesellschaft und prognostiziert erneut ein moderates Umsatzwachstum. Weitere Investitionen sowie Kostensteigerungen werden nach Ansicht der Geschäftsführung zu einem Jahresergebnis unter dem des Geschäftsjahres 2023 führen, das sich gleichwohl im deutlich positiven Bereich bewegen wird. Die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation wird aus Sicht der Geschäftsführung auch im Geschäftsjahr 2024 sehr gut sein.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.050.452,00 308.868,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.395,52 28.397,52
II. Sachanlagen 9.331,50 17.746,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.331,50 17.746,00
III. Finanzanlagen 8.012.724,98 262.724,98
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.012.724,98 262.724,98
B. Umlaufvermögen 6.827.182,52 13.246.650,77
I. Vorräte 32.863,07 41.943,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.205.212,60 10.229.476,65
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.374.480,85 9.399.791,68
2. sonstige Vermögensgegenstände 830.731,75 829.684,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.589.106,85 2.975.230,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.127,40 4.494,16
Aktiva 14.890.761,92 13.560.013,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.748.619,88 11.036.290,87
I. Gezeichnetes Kapital 26.509,00 26.509,00
II. Kapitalrücklage 1.939,04 1.939,04
III. Gewinnvortrag 11.007.842,83
IV. Jahresüberschuss 712.329,01
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 11.007.842,83
davon Gewinn-/Verlustvortrag 10.163.297,64
B. Rückstellungen 303.949,71 277.221,00
C. Verbindlichkeiten 2.838.192,33 2.246.501,56
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6,91 7,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6,91 7,75
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.838.185,42 2.246.493,81
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.838.185,42 2.246.493,81
Passiva 14.890.761,92 13.560.013,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.248.507,88 13.106.296,52
2. Personalaufwand 2.528.303,63 2.343.496,33
a) Löhne und Gehälter 2.126.957,43 1.971.213,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 401.346,20 372.282,84
davon für Altersversorgung 6.035,32 3.684,40
3. Abschreibungen 24.594,14 27.071,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 24.594,14 27.071,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.812.887,67 9.721.714,32
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 122.927,45 110.258,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.016,21 133.206,64
davon aus verbundenen Unternehmen 47.529,79 133.206,64
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.335,48
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.335,48
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 250,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 254.516,16 301.751,93
9. Ergebnis nach Steuern 712.887,01 845.219,19
10. sonstige Steuern 558,00 674,00
11. Jahresüberschuss 712.329,01 844.545,19
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.163.297,64
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 11.007.842,83

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Firma puzzleYou GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Weiden unter der Nummer HRB 3449 eingetragen. Sie hat Ihren Sitz in Altenstadt/WN.

Der Jahresabschluss der puzzleYOU GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den gesetzlichen Gliederungsschemata in § 266 II und III HGB und § 275 II HGB gegliedert.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden innerhalb der steuerrechtlich zugelassenen Zeiträume linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Anschaffungskosten einbezogen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder bei voraussichtlicher Wertminderung mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Anteilsverhältnisse gem. § 285 Nr. 11 HGB stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

Anteil
in %
Eigenkapital
in EURO
Ergebnis letztes Geschäftsjahr
in EURO
puzzleYou s.r.o. 100 9.613.415,00 -96.742,00
puzzleYou Inc. 100 646.150,53 153.041,48

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

Die Vorräte sind in einer Stichtagsinventur erfasst. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert. Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem jeweiligen Zahlungsbetrag abzüglich der Umsatzsteuer angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls erfasst und zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nach § 256a HGB bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr auf mit nachfolgender Ausnahme:

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: € 0,- (Vorjahr € 7.755.000,-).

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.374.480,85.

Im Vorjahr enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.644.791,68.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgt zum Devisenkassamittelkurs nach § 256a HGB.

Rechnungsabgrenzungsposten sind, soweit sie Aufwand für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag darstellen, abgegrenzt worden.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 312.962,09 (Vj. € -66.249,31) enthalten.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen für RHB / bezogene Waren betrugen € 3.578.829,54 (Vj. € -958,30).

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen € 3.534.918,33 (Vj. € 6.409.357,46).

Nach erneuter Beurteilung erfolgte eine Umgliederung von Aufwendungen für bezogene Leistungen zu bezogene Waren, da es sich um Lieferungen von bestellten Waren handelt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 55.445,86 (Vj. € 68.230,02) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 122.927,45 (Vj. € 110.258,53) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 47.529,79 (Vj. € 133.206,64) enthalten.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens entfallen in voller Höhe auf außerplanmäßige Abschreibungen.

Sonstige Angaben

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miete in Höhe von 43.064,28 € (Laufzeit des Mietvertrages 1 Jahr).

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr durchschnittlich 45 Mitarbeiter (männlich 21, weiblich 24).

Geschäftsführungsorgane

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von Herrn Franz Trescher, Bürokaufmann geführt. Außer dem Geschäftsführer waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt.

Der Geschäftsführer war von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane nach § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB in Anspruch.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Altenstadt, 12.08.2024

Der Geschäftsführer

Franz Trescher

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die puzzleYOU GmbH, Altenstadt a. d. WN

Prüfungsurteile:

Wir haben den Jahresabschluss der puzzleYOU GmbH, Altenstadt a. d. WN - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn -und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der puzzleYOU GmbH, Altenstadt a. d. WN für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeiten des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Weiden, 08. August 2024

Weig Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Silvia Klier, Wirtschaftsprüferin

Pius Stahl, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Offenlegungsvermerke

1. Hinweise nach § 328 Abs. 1 S. 1 letzter Hs. HGB

Der offengelegte Jahresabschluss weicht wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen von dem mit dem Bestätigungsvermerk versehenen vollständigen Jahresabschluss ab.

2. Feststellung des Jahresabschlusses

Der geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der Fassung des Prüfungsberichts vom 08. August 2024 wurde am 12.08.2024 festgestellt.

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