Cloos Electronic GmbHLiquidiert

Carl-Cloos-Straße 1, 35708 Haiger, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 3535
Vorher
Cloos Neue Technologien Gesellschaft mit beschränkter Haftung (CNT - GmbH)
Eingetragen
7.12.1999
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von hochintegrierten elektronischen Steuerungen, elektronischen Leistungsteilen und Softwareprodukten für die Simulation und Programmierunterstützung von Automatisierungsprojekten, vorwiegend für die Schweißtechnik sowie die Entwicklung von Fertigungs- und Prüftechniken für diese Produkte unter Einsatz neuester technischer Methoden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Tobias Raphael Wiese
seit 1.11.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Swiss Electronic Solutions AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Swiss Electronic Solutions AG
Switzerland
639.250 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cloos Electronic GmbH

Haiger

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht Geschäftsjahr 2021

A) Grundlagen des Unternehmens/ Geschäftsmodell

Die Cloos Electronic GmbH fertigt elektronische Baugruppen, spezielle Kabelkonfektionen und komplexe Industriesteuerungen für Roboter und automatisierte Anlagen. Die Fertigung erfolgt ausschließlich in einer Betriebsstätte in Le Locle, Schweiz. Die Gesellschaft ist im Konzernverbund als Zulieferer tätig, sodass ein wesentlicher Teil der Umsatzerlöse mit der Gesellschafterin erzielt wird.

Die übrigen Kunden stammen im Wesentlichen aus der Schweiz. Schwerpunktbranchen sind: Messtechnik, Automatisierungstechnik-Maschinenbau, Sicherheitssysteme, Kommunikationstechnik, Medizintechnik und Produkte des Internet of Things (IoT).

Die Forschung sowie die Entwicklung der Produkte finden bei der Gesellschafterin statt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Der zugrundeliegende Jahresabschluss bezieht sich auf das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021. Die Aussagen und Kommentierungen in diesem Lagebericht die Vergleichsperiode betreffend beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2020.

B) Wirtschaftsbericht

a) Markt- und Branchenentwicklung

Die konjunkturellen Rahmenbedingungen 2021 waren geprägt durch die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie und den seit Januar 2021 bestehenden Mangel an Rohstoffen und Elektronikkomponenten.

Die fehlende Verfügbarkeit von Komponenten hat die Auslieferung von bestehenden Bestellungen stark negativ beeinflusst und dadurch auch den Auftragseingang zu bestehenden Produkten gebremst.

Der steigende Wechselkurs des Schweizer Franken zum Euro hat die Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Wertschöpfung einmal mehr belastet.

Durch eine Erhöhung des Umsatzes mit der Cloos Gruppe im Bereich Schaltschränke, der durch langfristige Lieferverträge abgesichert war, konnte die Gesamtsituation des Unternehmens stabil und der Einfluss negativer konjunktureller Entwicklungen begrenzt werden.

Der Trend der vergangenen Jahre, zusammen mit innovativen Startups der Westschweiz weiteres Umsatzpotential zu erarbeiten, hat sich fortgesetzt.

b) Geschäftsverlauf

Die Geschäftsleitung hat sich zum Ziel gesetzt, Umsatzerlöse vor allen Dingen auf dem Schweizer Markt weiter auszubauen und die Umsatzerlöse auf dem hohen Niveau zu stabilisieren. Diese Zielstellung basiert auf stabilen Geschäftsbeziehungen zu wachstumsorientierten Kunden.

Der Auftragseingang mit Kunden in der Schweiz hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert, da bestehende Aufträge auf Grund der Rohstoffknappheit nur verlangsamt ausgeliefert werden konnten und sich Neubeauftragungen dadurch ebenfalls verlangsamt haben.

Ertragslage

Im Einzelnen ergibt sich folgende Zusammensetzung des Jahresergebnisses:

2021 2020 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Gesamtleistung 18.929 100,0 17.204 100,0 1.725
Rohertrag 7.645 40,4 7.412 43,1 233
Betriebsergebnis 1.375 7,3 380 2,2 995
Jahresergebnis 1.386 7,3 351 2,0 1.035

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2021 TEUR 18.268,6. Der relative Umsatzrückgang mit Schweizer Kunden wurde durch ein erhöhtes Volumen an Schaltschränken für die Cloos Unternehmensgruppe überkompensiert. Die im Vorjahr prognostizierte stabile Entwicklung der Umsatzerlöse wurde somit nicht nur erreicht, sondern die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 17.441,5) sogar um rund 5 % (TEUR 827,1) gesteigert werden.

Die Gesamtleistung betrug TEUR 18.928,7 und steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.724,3 (10,0 %). Neben der beschriebenen Umsatzsteigerung geht in die Gesamtbetriebsleistung ein Bestandsaufbau von TEUR 632,7 mit ein.

Die Materialaufwandsquote erhöhte sich zum Vorjahr von 60,1 %auf 67,9 %. Dies ist begründet durch Materialpreissteigerungen sowie erodierte Margen. Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie führten zu Störungen der globalen Lieferketten und hatten wegen der Verknappung von wichtigen Rohstoffen, insbesondere von Halbleitern, erhebliche Preissteigerungen auf den internationalen Beschaffungsmärkten zur Folge. Letztlich war es bei der Dynamik auf dem Beschaffungsmarkt in vielen Fällen nicht möglich, die Preissteigerung zeitgleich weiterzugeben.

Als Ergebnis der dargestellten Entwicklung, insbesondere der Erhöhung der Materialaufwandsquote, hat sich das Rohergebnisabsolut um TEUR 232,6 auf TEUR 7.644,9 erhöht, ist aber im Verhältnis zur Gesamtleistung von 43,1 %im Vorjahr auf 40,4 % gesunken, jedoch liegt das Rohergebnis über den Erwartungen des Vorjahres.

Der Personalaufwand betrug TEUR 4.605,1 nach TEUR 5.036,3 im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote hat sich auf 24,3 % (im Vorjahr 29,3 %) reduziert, im Wesentlichen aufgrund des Umsatzanstiegs bei gleichzeitig gesunkenem Personalaufwand. Für einen Teil der nicht benötigten Ressourcen im Rahmen des Covid-19 Managements wurde Kurzarbeit organisiert. Das Jahresergebnis liegt mit TEUR 1.386,1 im Rahmen der Budgeterwartungen und liegt deutlich über der Prognose aus dem Vorjahr.

Vermögenslage

Die Vermögenslage zum 31. Dezember 2021 hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 wie folgt entwickelt:

31.12.2021 31.12.2020 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
A. Anlagevermögen 1.536 11,0 1.833 10,6 -297
B. Umlaufvermögen 12.423 88,7 15.465 89,3 -3.042
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43 0,3 17 0,1 +26
14.002 100,0 17.315 100,0 -3.313
31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR % % TEUR
A. Eigenkapital 9.864 70,5 15.678 90,6 -5.814
B. Rückstellungen 1.193 8,5 1.216 7,0 -23
C. Verbindlichkeiten 2.945 21,0 420 2,4 +2.525
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 1 0,0 -1
14.002 100,0 17.315 100,0 -3.313

Die Verminderung der Bilanzsumme um TEUR 3.313,5 resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus einer Reduzierung der flüssigen Mittel um TEUR 4.069,3 aufgrund der Ausschüttung in Höhe von TEUR 7.200,0, gegenläufig wirkte sich die Erhöhung der Vorräte um TEUR 3.841,3,6. Dieser Anstieg ist insbesondere auf den Rückgang der erhaltenen Anzahlungen, um TEUR 2.324,7 zurückzuführen.

Auf der Passivseite nimmt das Eigenkapital entsprechend ausschüttungsbedingt ab. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres sinkt das Eigenkapital um TEUR 5.813,9 ab. Da die Ausschüttung in zwei Tranchen Ende Dezember 2021 bzw. im Januar des Folgejahres erfolgte, erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin um TEUR 530,1 und die Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 1.899,0) führten zu einer Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 1.793,6.

Finanzlage

Durch die Steigerung des Jahresergebnisses ist der operative Cash-Flow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) auf TEUR 1.857,05 gestiegen.

Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist als gut einzustufen. Es stehen ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.

Personal

Der Personalbestand reduzierte sich auf 63 Mitarbeiter zum Geschäftsjahresende. Die Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird durch das Unternehmen gefördert und unterstützt.

Investitionen

Es wurden insgesamt TEUR 182 investiert. Der Schwerpunkt der Investition lag dabei auf dem Ausbau der internen IT und auf Werkzeugen zur besseren Bestandsführung.

C) Nachtragsbericht

Im Februar 2022 hat die Eskalation des Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland für erhebliche Störungen auf dem Rohstoffmarkt und in den weltweiten Logistikketten geführt. Die Konkreten Auswirkungen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden.

D) Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Risikomanagementziele und -methoden

Die Gesellschaft versucht, insbesondere über geeignete Kennzahlen, Risiken zu erkennen und die Auswirkungen des Eintritts der Risiken zu reduzieren. Im Rahmen der Zertifizierung ISO 9001 sowie ISO 13485 gemäß dem letzten Stand wird das eingeführte Risikomanagement weiter ausgebaut.

Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Als wichtige Parameter der Betriebssteuerung wurden weiterhin Effizienz, Betriebsleistung und Einkaufsindex genutzt.

Der Servicegrad bzgl. Materialverfügbarkeit wird laufend überwacht und gesteuert. Die Wirksamkeit der Maßnahmen zeigt sich im Jahr 2021 durch eine deutliche Verbesserung des Servicegrad zum Vorjahr.

Schwankende Auslastungen werden durch flexible Arbeitszeiten, den Einsatz eines etablierten Stammes von Zeitarbeitnehmern und vorausschauende Ressourcenplanung kompensiert.

Die direkten Auswirkungen der Covid-19 Situation wurden zusätzlich durch Maßnahmen der Kurzarbeit kompensiert.

Ausstehende Forderungen werden regelmäßig im Rahmen eines aktiven Mahnwesens überprüft. Unter Berücksichtigung der Kundenbonität werden in Einzelfällen Vorkassen verlangt.

Zur Überwälzung von Risiken besteht bei den betrieblichen Versicherungen Versicherungsschutz durch die Einbeziehung der Gesellschaft in die Rahmenversicherung der Clos Gruppe.

Umsatzerlöse werden zu einem erheblichen Teil in Euro realisiert. Insofern stellt der Wechselkurs CHF/Euro weiterhin Kriterium mit Potential und Risiken dar. Die Beschaffung von Halbleitern erfolgt in wesentlichen Teilen im Dollar-Raum. Auch hier gehört der Wechselkurs zu den Risiken. Auf eine laufende Kursabsicherung wird aufgrund der hieraus resultierenden Risiken und Chancen verzichtet.

Chancen- und Risikobericht

Ein wesentliches Risiko der Gesellschaft besteht in der Abhängigkeit von der Gesellschafterin als wichtigste Kundin. Der fortgesetzte Ausbau der Vertriebsorganisation für konzernfremde Kunden ist deshalb permanent ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsentwicklung. Die Preisentwicklung und die sehr angespannte Verfügbarkeit von elektronischen Bauteilen und Komponenten stellen ebenso ein bedeutendes Risiko für die Erreichung der budgetierten Ziele dar. Es bleibt eine Herausforderung diese Kosten zeitnah an Kunden weiterzugeben.

Aus unserer Sicht bestehen jedoch gute Chancen für das Unternehmen, sich in der Schweiz positiv zu entwickeln. Die im Jahre 2016 erreichte Zertifizierung ISO 13485 ist bereits durchgängig Kundenwirksam gewesen.

Durch eine gezielte Betreuung von innovativen Startup Unternehmen hat sich zu einem Standard im Unternehmen entwickelt und wird auch weiterhin zur Steigerung des Auftragseingangs beitragen.

Bestandsgefährdende Risiken sind für die Geschäftsführung derzeit aufgrund der soliden finanziellen Stuation nicht ersichtlich.

E) Prognosebericht

Der erste Monat des neuen Geschäftsjahres hat sich bezüglich der geplanten Auftragseingänge der Muttergesellschaft entsprechend dem Plan entwickelt.

Nach einem guten Start in das Geschäftsjahr 2022 wird der hohe Auftragsbestand im Schaltschrankbau mit der Cloos Gruppe diesen zu einem umsatzbestimmenden Element in 2022 machen.

Es wird davon ausgegangen, dass die Auswirkungen der weltweiten COVID-19 Infektionen und die in 2021 entwickelte Rohstoffknappheit im laufenden Jahr sich nur schleppend in Richtung der Normalisierung bewegen.

Im Investitionsplan für das neue Geschäftsjahr soll insbesondere das Thema der Effizienz in der Supply Chain adressiert werden. Deshalb wird das im Jahr 2020 eingeführte neue ERP-System mit weiteren Funktionen ausgestattet. Es werden weiterhin Anlagen zur Verbesserung der Produktion beschafft. Dafür ist ein Budget von TEUR 300 vorgesehen.

Wegen der bereits erwähnten weltweiten Materialknappheit, sind die weiteren Prognosen für das Geschäftsjahr 2022 nur schwer zu treffen. Sowohl die Dauer als auch die verbleibenden wirtschaftlichen Schäden können aktuell noch nicht zuverlässig abgeschätzt werden.

Das Unternehmen hat die Auswirkungen der COVID-19 Wellen bisher abfangen können. Auch die Auswirkungen der Materialknappheit wurden aktiv gemanagt. Es zeichnen sich jedoch Materialallokationssituationen ab deren Auswirkungen noch nicht voll abgeschätzt werden können.

Aufgrund der beschriebenen Effekte, insbesondere der plötzlich und unerwartet aufgetretenen Materialknappheit, des "Material-Schocks", rechnen wir für das Geschäftsjahr 2022 mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber 2021.

Hinsichtlich des Rohertrags wird - relativ gesehen - eine leichte Verbesserung angenommen. Im Vergleich zu 2021 rechnen wir für das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresergebnis auf gleichem Niveau.

 

Haiger, 18. März 2022

Cloos Electronic GmbH

Geschäftsführung

Sieghard Thomas

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 309.594,00 352.375,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 653.028,19 723.152,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 265.751,01 366.684,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 290.278,01 366.481,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.148,38 24.527,97
1.226.205,59 1.480.845,17
1.535.799,59 1.833.220,17
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs - und Betriebsstoffe 3.138.987,63 2.355.530,56
2. Unfertige Erzeugnisse 2.244.034,05 1.729.409,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 586.579,26 468.488,52
4. Geleistete Anzahlungen 111.666,32 11.271,41
5. Erhaltene Anzahlungen -29.467,29 -2.354.202,08
6.051.799,97 2.210.497,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.660.416,94 5.703.672,86
2. Forderungen gegen Gesellschafterin 1.243.102,51 518.879,17
3. Sonstige Vermögensgegenstände 569.725,25 65.073,71
3.473.244,70 6.287.625,74
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.897.762,77 6.967.096,82
12.422.807,44 15.465.219,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.320,88 17.040,19
14.001.927,91 17.315.480,33

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 639.250,00 639.250,00
II. Gewinnrücklage
Satzungsmäßige Rücklage 1.817.736,08 1.817.736,08
III. Gewinnvortrag 6.020.815,51 12.869.431,34
IV. Jahresüberschuss 1.386.088,12 351.384,17
9.863.889,71 15.677.801,59
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 109.831,33 23.169,23
2. Sonstige Rückstellungen 1.082.671,81 1.193.171,08
1.192.503,14 1.216.340,31
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 367.806,22 166.799,75
2. Verbindlichkeiten gegenüber Geselschafterin 530.100,00 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.046.958,24 253.390,61
- davon aus Steuern EUR 1.899.000,00 (i. Vj. EUR 68.616,53)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 147.958.24 (i.Vj. EUR 184.741.56) -
2.944.864,46 420.190,36
D. Rechnungsabgrenzungsposten
670,60 1.148,07
14.001.927,91 17.315.480,33

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18.268.612,29 17.441.450,61
2. Veränderung des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen 632.715,80 -255.433,72
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 27.348,61 18.424,58
4. Gesamtleistung 18.928.676,70 17.204.441,47
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.569.163,88 551.286,97
20.497.840,58 17.755.728,44
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.334.072,65 9.765.575,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 518.840,84 577.896,86
12.852.913,49 10.343.472,34
7. Rohergebnis 7.644.927,09 7.412.256,10
8. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.895.235,65 4.264.990,83
b) Soziale Abgaben 709.870,66 771.302,00
4.605.106,31 5.036.292,83
9. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen 470.967,23 525.624,66
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.194.119,82 1.470.182,39
6.270.193,36 7.032.099,88
11. Betriebsergebnis 1.374.733,73 380.156,22
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133.618,18 87.616,46
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.937,45 1.668,20
14. Finanzergebnis 129.680,73 85.948,26
1.504.414,46 466.104,48
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 107.429,17 42.834,90
16. Ergebnis nach Steuern 1.396.985,29 423.269,58
17. Sonstige Steuern 10.897,17 71.885,41
18. Jahresüberschuss 1.386.088,12 351.384,17

Anhang Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Cloos Electronic GmbH mit Sitz in Haiger, eingetragen beim Amtsgericht Wetzlar unter HRB 3535, wurde gemäß den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S d. § 267 Abs. 2 HGB sowie unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes und der Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB in Euro (EUR) aufgestellt. Die Verbuchung der laufenden Geschäftsvorfälle erfolgte in Schweizer Franken (CHF), da sich die einzige Niederlassung der Gesellschaft in Le Locle/Schweiz befindet.

Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es fanden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses Anwendung:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Der Werteverzehr wurde durch planmäßige Abschreibungen berücksichtigt, die nach der linearen Methode ermittelt worden sind. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht des § 67 Abs. 4 EGHGB zur Fortführung der niedrigeren Wertansätze für vor dem 1. November 2010 angeschaffte bzw. hergestellte Anlagegüter Gebrauch gemacht. Für aktivierte Eigenleistungen wurden die Herstellkosten umfassend die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile zugehöriger Gemeinkosten angesetzt.

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Immaterielle Vermögensgegenstände 2 bis 8 Jahren
Bauten und bauliche Betriebsvorrichtungen 4 bis 35 Jahren
Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 8 Jahren
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 2 bis 8 Jahren

Die im Geschäftsjahr 2021 erworbenen abnutzbaren beweglichen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis netto EUR 800,00 sind voll abgeschrieben worden.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Rechnungspreisen zuzüglich Fracht- und Beschaffungskosten abzüglich Skonti angesetzt.

Die für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse angesetzten Herstellungskosten enthalten außer den Lohn- und Materialeinzelkosten angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten. Verwaltungsgemeinkosten werden nicht aktiviert. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurden unverändert unter Zugrundelegung von Vollkosten ermittelt.

Vorratsabwertungen für Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und der geminderten Verwertbarkeit wurden, wie in den Vorjahren, in angemessenem Umfang vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen wurden mit ihren Nominalwerten (ohne Umsatzsteuer) angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet und der Gesamtbetrag der erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet.

Die Bankguthaben und Kassenbestände wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Rückstellungen haben ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr; sie wurden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Folgende Fremdwährungs-Umrechnungskurse kamen zur Anwendung:

Anlagevermögen:

historische Kurse zum jeweiligen Anschaffungszeitpunkt,

alle Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen:

Mittelkurs am Bilanzstichtag (unter Beachtung des§ 256a HGB),

Gezeichnetes Kapital:

Nennbetrag in EUR,

Vortrag der Gewinnrücklage sowie Gewinnvortrag:

fortgeführte historische Umrechnungskurse,

Aufwendungen und Erträge:

Jahresdurchschnittskurs mit Ausnahme der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (historische Kurse zum jeweiligen Anschaffungszeitpunkt).

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr sind aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagegitter ersichtlich.

2. Forderungen

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin stellen, wie im Vorjahr, der Art nach solche aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar und betreffen mit TEUR 1.243,0 (i. Vj. TEUR 518,9) die Gesellschafterin.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind kurzfristig fällig.

3. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen:

TEUR
Personalkosten 613,7
Garantieleistungen 382,1
Jahresabschluss- und Beratungskosten 43,4
Übrige 43,5
1.082,7

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

Restlaufzeit
Stand am 31.12.2021 bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten
1. ... aus Lieferungen und Leistungen 367,8 367,8 0,0 0,0
(Vorjahr) (166,8) (166,8) (0,0) (0,0)
2. ... gegenüber Gesellschafterin 530,1 530,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.047,0 2.047,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (253,4)) (253,4) (0,0) (0,0)
Summe 2.944,9 2.944,9 0,0 0,0
(Vorjahr) (420,2) (420,2) (0,0) (0,0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten sind bis auf branchenüblichem Eigentumsvorbehalte aus Lieferungen unbesichert.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß dem § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne von TEUR 881,7 (i. Vj. TEUR 301,8) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste von TEUR 545,3 (i. Vj. TEUR 242,1).

V. Sonstige Angaben

1. Personal

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren bei der Gesellschaft 65 Mitarbeiter (davon 15,5 Angestellte und 49,5 gewerbliche Arbeitnehmer) (im Vorjahr: 70 Mitarbeiter, davon 16 Angestellte und 54 gewerbliche Mitarbeiter) beschäftigt.

2. Geschäftsführung

Herr Seghard Thomas, Breitscheid.

Herr Sieghard Thomas ist hauptberuflich Geschäftsführer der Carl Cloos Schweißtechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Haiger.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 6,5. Gegenstand dieser Verträge ist die Anmietung von Parkraum und sonstigen Anlagegegenständen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für Leasing- und Mietaufwendungen enden in 2022.

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen für Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen in Form von Schuldmitübernahmen der Gesellschaft für Verpflichtungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 66.200,0 (i. Vj. TEUR 76.200,0). Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da die betroffenen verbundenen Unternehmen ihren Verpflichtungen bisher regelmäßig nachgekommen sind und keine Anzeichen dafür vorliegen, dass diese in Zukunft hierzu nicht in der Lage sind.

4. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Carl Cloos Schweißtechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Haiger, als Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen.

Der Konzernabschluss der Carl Cloos Schweißtechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Haiger, wird gemäß § 325 HGB offengelegt. Die Einreichung dieser Unterlagen erfolgt beim Bundesanzeiger.

Der Konzernabschluss der Estun Automation Co. Ltd., Nanjing (China), als Mutterunternehmen, ist der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist auf dem Börsenplatz unter www.szse.cn abrufbar.

5. Nachtragsbericht

Die Auswirkungen des im Februar 2022 ausgebrochenen Ukraine Krieges können derzeit nicht abgeschätzt werden. Die Cloos Electronic hat keine direkten Lieferbeziehungen in die Ukraine oder nach Russland.

6. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Haiger, 18. März 2022

Cloos Electronic GmbH

Geschäftsführung

Sieghard Thomas

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Ursprüngliche Anschaffungskosten/Herstellungskosten 01.01.2021 Zugänge des Geschäftsjahres Abgänge des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 841.783,71 11.012,40 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 841.783,71 11.012,40 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.225.253,17 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.428.001,33 96.304,70 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.323.709,95 73.609,14 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.527,97 1.347,66 8.727,25
Summe Sachanlagen 6.001.492,42 171.261,50 8.727,25
Gesamt 6.843.276,13 182.273,90 8.727,25
Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
Ursprüngliche Anschaffungskosten Herstellungskosten 31.12.2021 Gesamtabschreibungen bis 01.01.2021 Abschreibungen des Geschäftsjahres Gesamtabschreibungen bis 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 852.796,11 489.408,71 53.793,40 543.202,11
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 852.796,11 489.408,71 53.793,40 543.202,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.225.253,17 1.502.100,98 70.124,00 1.572.224,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.524.306,03 2.061.317,33 197.237,69 2.258.555,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.397.319,09 957.228,94 149.812,14 1.107.041,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.148,38 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.164.026,67 4.520.647,25 417.173,83 4.937.821,08
Gesamt 7.016.822,78 5.010.055,96 470.967,23 5.481.023,19
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 309.594,00 352.375,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 309.594,00 352.375,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 653.028,19 723.152,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 265.751,01 366.684,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 290.278,01 366.481,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.148,38 24.527,97
Summe Sachanlagen 1.226.205,59 1.480.845,17
Gesamt 1.535.799,59 1.833.220,17

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Cloos Electronic GmbH, Haiger

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Cloos Electronic GmbH, Haiger -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cloos Electronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht auf gedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 11. April 2022

BDOAG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fritz, Wirtschaftsprüfer

Linnenbäumer, Wirtschaftsprüferin

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 23. Mai 2022, ebenfalls wurde am 23. Mai 2022 beschlossen, den Jahresüberschuss der Gesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen.

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