Arnold Greiner e. K.
Selbe AdresseGraugießereien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elke Doris, geb. Wülfert Bachmann-Görl seit 5.11.2012 | Geschäftsführer |
Christian Zeltner seit 31.10.2011 | Geschäftsführer |
Susanne, geb. Kloke Thon seit 31.10.2011 | Geschäftsführer |
Christian Osamah Gharieb seit 31.10.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elisa Seniorenstift GmbHMünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20061. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDurch die derzeitig verstärkt wahrnehmbaren Aktivitäten insbesondere ausländischer institutioneller Investoren ergeben sich auch für Geschäftsbanken neue Spielräume, Seniorenimmobilien zu finanzieren, ohne im Rating herabgestuft zu werden. Dies und der Wegfall der städtischen und kommunalen Kontrolle (der Pflegebedarfsbestätigung) bietet jedem Betreiber die Möglichkeit, an nahezu jedem Ort in Deutschland ein Seniorenstift / Pflegeheim zu bauen. Dies führt nach wie vor zu einer Überkapazität und einem Überangebot. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass nur die Marktführer und die strukturierten und gut organisierten Häuser mit "Herz und Verstand" und einem gelebten Pflegekonzept am Markt bestehen bleiben und existieren können. Zum heutigen Zeitpunkt beträgt der Leerstand von neu gebauten Pflegehäusern durchschnittlich 50 %. Die Häuser, die sich bereits am Markt etabliert haben, kommen nur dann in den Genuss einer Vollvermietung, wenn sie bewohnerorientiert denken, handeln, die Strukturen vorhanden sind, die Pflege organisiert abläuft und die Mitarbeiter gut geschult sind. Nach wie vor erhalten wir durch den Abbau des Pflegepersonals in den Krankenhäusern bedingt durch die DRG´s beim Pflegepersonal eine gute Auswahl von fachlich sehr gut ausgebildeten Kräften. Auch in diesem Jahr fühlten sich wieder Personen des öffentlichen und nichtöffentlichen Lebens dazu berufen, die Arbeiten der Heimbetreiber und der Pflegekräfte durch einzelne, zum Teil schon vor Jahren begangene Missstände zu verunglimpfen. Solange die Presse und die Medien nichts Positives berichten, wird sich der Wandel in den Köpfen nicht vollziehen. Dennoch gibt es immer weniger Familien, die ihre Angehörigen selbst zu Hause pflegen möchten. Durch das negative Image wird auch bei den meist sehr gut arbeitenden Pflegepersonen etwas zerstört, was unwiederbringlich ist: Der Idealismus, mit dem man eine solche Arbeit vollbringen kann. Im Laufe des Jahres 2006 ist bei der Zielgruppe des Elisa Seniorenstiftes weitestgehend Ruhe eingetreten. Dies kam zum einen durch die bessere Aufklärung der älteren Bevölkerung zum Thema Rente und Pflege. Bedingt durch die auch tatsächlich begründeten Ängste der Senioren, im Alter über weniger Geld zu verfügen, entscheidet sich unsere Klientel später und langsamer über einen neuen Schritt / Umzug in den neuen Lebensabschnitt. Mit Wirkung zum 26.08.2006 wurde das Betreibergeschäft des Seniorenstifts in Aschaffenburg an die Elisa Seniorenstift Aschaffenburg GmbH veräußert. Die Elisa Seniorenstift GmbH ist an der Erwerbergesellschaft mit 49 % beteiligt. Zum Stichtag 31.12.2006 lebten auf den 428 Pflegeplätzen im vollstationären Bereich 368 Bewohner. Von den 817 Appartements im Wohnstiftsbereich konnten 618 vermietet werden, in den Appartements lebten zum Stichtag 31.12.2006 649 Bewohner. Dies ergibt insgesamt 986 vermietete Appartements und Pflegeplätze und 1017 Bewohner (inkl. Ehepartner). Gegenüber dem Vorjahr mit 1187 (inkl. Aschaffenburg und Ehepartnern) Bewohnern und unter Berücksichtigung des Verkaufs des Teilbetriebes in Aschaffenburg (163 Bewohner) zum 26.08.2006 ergibt sich eine Minderung um 7 Bewohner. Der Rückgang in der Belegung resultiert aus dem Rückbau von bisher der Verhinderungspflege dienenden Räumen in Appartements in den Seniorenstiften Herne und Ulm. Ferner war ein Anstieg der Sterberate im Sommer 2006 in dem Seniorenstift Ulm zu verzeichnen. Die angestrebte Erhöhung der Belegungsquote für das Seniorenstift Ingolstadt konnte in 2006 nicht wie geplant umgesetzt werden. Die Belegung der 428 Pflegeplätze war mit Ausnahme der Seniorenstifte Ulm und Hilden im Jahr 2006 stabil. Wir hatten im Pflegebereich unterjährig 207 Einzüge und 192 Auszüge. Im Wohnstiftsbereich wurden 101 Wohnstiftsverträge neu abgeschlossen, 108 Wohnstiftsverträge wurden in 2006 beendet. Zum Stichtag 31.12.2006 waren bei der Elisa Seniorenstift GmbH 655 Mitarbeiter beschäftigt. Darin enthalten sind 137 Voll- und 518 Teilzeitmitarbeiter, geringfügig Beschäftigte und studentische Aushilfen. Hinzu kommen 31 Auszubildende und Praktikanten. All diesen Mitarbeitern sprechen wir an dieser Stelle unseren Dank aus, dass Sie Ihre Arbeitskraft täglich für das Wohl unserer Bewohner erbringen und dass Sie in dem Bereich der Dienstleistung auf sehr hohem Niveau jederzeit hervorragende Leistungen erbringen. Die im Jahr 2006 neu zu besetzenden Stellen wurden auch in diesem Jahr ausschließlich durch Teilzeitstellen besetzt. Die zeitliche Flexibilität ist im Bereich unseres Pflegekonzeptes und unseres Pflegemanagements in der anspruchsvollen Seniorenbetreuung sehr wichtig. Im Geschäftsjahr 2006 wurde der Ausbau der geschäftlichen Aktivitäten gezielt weiterverfolgt. Die 2005 erstellten Qualitätshandbücher in den Bereichen ambulanter und stationärer Pflege wurden weiter bearbeitet, die Entbürokratisierung der Pflege wurde gezielt weiterverfolgt, so dass immer mehr Zeit für die Bewohner und weniger Zeit für überflüssige Dokumentation eingesetzt wird. Diese Umstrukturierung wurde von allen Mitarbeitern mitgetragen und trägt zum hervorragenden Ergebnis in der Pflege und bei Prüfungen durch Heimaufsicht und MdK bei. Ebenfalls bewirkt es, dass wir uns aufgrund eines standardisierten Pflegemanagements und einer strukturierten und von internen Mitarbeitern sowie von externen Pflegemanagern kontrollierten Pflege von den meisten anderen Betreibern abheben. Diese Entwicklung trägt auch zur kontinuierlichen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bei. Unser Fokus richtet sich immer stärker auf gut geschultes Personal, gute Arbeitsbedingungen und ein gutes Betriebsklima. Die Mitarbeiter sind das Kapital einer Dienstleistungsorganisation wie der Elisa Seniorenstift GmbH. Dies wissen unsere Bewohner und Vorgesetzte zu schätzen. Die Umsatzerlöse der Seniorenstifte Ulm, Herne, Hilden, Köln, Frechen und Ingolstadt sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 32.262 auf TEUR 31.851 zurückgegangen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einer niedrigeren Belegungsquote und damit einer Verringerung der Leistungen der Seniorenstifte in Ingolstadt (TEUR 552), Ulm (TEUR 100), Herne (TEUR 53) und Hilden (TEUR 65). Gegenläufig ausgewirkt hat sich im Wesentlichen eine höhere Belegungsquote des Seniorenstifts in Köln (TEUR 264) und ein Anstieg der Leistungen des Seniorenstifts in Frechen (TEUR 96). Außerdem ist der Wegfall von Umsätzen des Seniorenstifts in Aschaffenburg, bedingt durch den Verkauf des Teilbetriebs in Aschaffenburg zum 26.08.2006 zu verzeichnen. 2. Lage der Gesellschaft2.1 Ertragslage Die Ertragslage entspricht dem erwarteten Ergebnis und ist zufriedenstellend. Im Jahr 2006 wird ein Jahresüberschuss von TEUR 473 (VJ.: TEUR 282) ausgewiesen. Der Jahresüberschuss verteilt sich auf das Betriebsergebnis mit TEUR 274 (VJ: TEUR 232) und das Finanz- und Beteiligungsergebnis mit TEUR ./. 38 (VJ: TEUR 65). Zudem wirkt sich die Auflösung einer Steuerrückstellung TEUR 238 (VJ.:./. 15) aus. Den Umsatzerlösen stehen Aufwendungen für bezogene Leistungen mit TEUR 17.011 (Vorjahr TEUR 16.845) und Personalaufwand mit TEUR 13.961 (Vorjahr TEUR 13.987) gegenüber. Der Anstieg der bezogenen Leistungen ist im Wesentlichen verursacht durch gestiegene Aufwendungen für Energie, Wirtschaftsbedarf und Verbrauchsgüter mit TEUR 358. Demgegenüber steht ein Rückgang des Pachtaufwandes der Seniorenstifte Ingolstadt und Herne mit TEUR 143, sowie der Aufwendungen für Hausgeld für das Seniorenstift in Ulm mit TEUR 70. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.830 sind, bereinigt um die Erträge aus dem laufenden Geschäftsbetrieb mit TEUR 102 sowie um den Ertrag aus dem Verkauf des Teilbetriebs des Seniorenstifts in Aschaffenburg in 2006 mit TEUR 330, um TEUR 285 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 885 auf TEUR 12.605 reduziert. Das Anlagevermögen hat sich abschreibungsbedingt um TEUR 309 auf TEUR 7.576 vermindert, dies entspricht einem Anteil von 60,10 % an der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen ist mit 32,09 % (VJ: 24,82 %) durch Eigenkapital und mit 67,91 % (VJ: 75,18 %) durch langfristige Fremdmittel finanziert. Zum 31.12.2006 beträgt die Eigenkapitalquote 19,28 % (VJ.: 14,51 %) der Bilanzsumme. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. 2.3 Finanzlage Die Verbindlichkeiten bestehen mit TEUR 5.062 (VJ.: TEUR 5.247) aus langfristigen Bankverbindlichkeiten, das sind 40,16 % (VJ.: 38,89 %) der Bilanzsumme und mit TEUR 2.718 (VJ.: 3.384) aus Bewohnerdarlehen, das sind 21,56 % (VJ.: 25,08 %) der Bilanzsumme. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2006 jederzeit sichergestellt. Die zur Finanzierung des laufenden Geschäfts erforderlichen Mittel standen jederzeit zur Verfügung. Zur Finanzierung des Umlaufvermögens bedienten wir uns wie üblich der kurzfristigen Fremdmittel. Die Finanzlage des Unternehmens wird den Anforderungen jederzeit gerecht. Die Bankdarlehen und die Bewohnerdarlehen sind teilweise zur Finanzierung von Sachanlagen und Ausleihungen eingesetzt. Zum 31.12.2006 beträgt die Gesamtkapitalrentabilität 3,29 % (VJ.: 3,39 %). 3. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. 4. Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungBestandsgefährdende Risiken waren zu keiner Zeit erkennbar. Für unsere Häuser, die stets auf die gleiche Klientel abzielen, hat sich die Lage auf dem Seniorenmarkt weiter verbessert. Dies äußert sich in einer stets guten Nachfrage und somit weiterhin einer hohen Belegungsquote unserer Häuser. Die Chancen für eine weiterhin positive Entwicklung liegen in der Sicherung der hohen Servicequalität und der Marktpositionierung der Seniorenstift, die eine weiterhin hohe Belegungsquote im Wettbewerb sichern. 5. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2007 erwarten wir eine Steigerung der Belegungsquote und damit eine Verbesserung des Ergebnisses gegenüber dem Geschäftsjahr 2006.
München, den 17. März 2007 Elisa Seniorenstift GmbH Alfons Doblinger, Geschäftsführer Sabine Doblinger, Geschäftsführerin BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2006Aktiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2006A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Elisa Seniorenstift GmbH, München, wird nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für große Kapitalgesellschaften erstellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde nach den allgemeinen Gliederungsvorschriften des § 266 HGB (Bilanz) und § 275 HGB (Gewinn- und Verlustrechnung) aufgestellt. Um den Besonderheiten des Geschäftsfeldes der Gesellschaft Rechnung zu tragen, erfolgt aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit eine teilweise von § 266 bzw. § 275 Abs. 2 HGB abweichende Bezeichnung der Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Mit Wirkung zum 26.08.2006 wurde der Teilbetrieb des Seniorenstifts in Aschaffenburg veräußert. Insofern ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten nur eingeschränkt gegeben. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes werden über einen Zeitraum von vier Jahren abgeschrieben. Das abnutzbare Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, oder mit dem niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert, bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear über 2 bis 5 Jahre, andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear mit Sätzen von 10 % bis 33 % abgeschrieben. Mietereinbauten werden über 25 Jahre abgeschrieben. Gebäude werden über die Restnutzungsdauer (42 Jahre) abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Vorräte sind zu Einstandspreisen bewertet; als Verbrauchsfolgeverfahren wurde die Fifo-Methode unterstellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und andere Gegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nominalbetrag oder mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei zweifelhaften oder mit erkennbaren Risiken behafteten Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Bewertungswahlrechte werden unverändert zum Vorjahr ausgeübt. C. BilanzerläuterungenC.1. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs Die Aufwendungen setzen sich aus Personal- und Werbekosten zusammen. Im Geschäftsjahr 2006 erfolgte keine Aktivierung. C.2. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind in dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die Abgänge des Geschäftsjahres betreffen im Wesentlichen den Verkauf des Teilbetriebes in Aschaffenburg. C.3. Umlaufvermögen C.3.1 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf einen Betrag in Höhe von TEUR 2.900 Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Bei dem Betrag in Höhe von TEUR 2.900 handelt es sich um eine Darlehensforderung ohne feste Laufzeit gegen den Gesellschafter Doblinger Beteiligung GmbH, die jederzeit rückzahlbar ist. C.3.2. Anteile an Kapitalgesellschaften im Umlaufvermögen Unter der Position sonstige Vermögensgegenstände wird in Höhe von TEUR 196 die Beteiligung an der Elisa Seniorenstift Aschaffenburg GmbH mit Sitz in Aschaffenburg ausgewiesen. Ein langfristiges Halten der Beteiligung ist derzeit nicht beabsichtigt. Das Stammkapital der Elisa Seniorenstift Aschaffenburg GmbH beträgt TEUR 400, die Elisa Seniorenstift GmbH hält 49 % der Anteile. Für das Rumpfgeschäftsjahr vom 25.08. bis 31.12.2006 weist die Elisa Seniorenstift Aschaffenburg GmbH einen Jahresüberschuss von EURO 14.425,58 aus. Das Eigenkapital zum 31.12.2006 beträgt EURO 414.425,58. C.4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 512. C.5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 318 (Vorjahr 300) enthalten im Wesentlichen Beträge für nicht genommenen Urlaub in Höhe von TEUR 134 (Vorjahr TEUR 110), Hausgeldzahlungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 105), Rechtsstreitigkeiten TEUR 91; (Vorjahr TEUR 20), Beiträge zur Berufgenossenschaft TEUR 25 (Vorjahr TEUR 17) sowie Schwerbehindertenabgabe TEUR 34 (Vorjahr TEUR 35). C.6. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestehen folgende kurz-, mittel- und langfristige Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.062 (Vorjahr TEUR 5.247) sind durch Grundpfandrechte besichert. Zum Bilanzstichtag sind Bankguthaben in Höhe von TEUR 292 (Vorjahr TEUR 375) zur Sicherung eines Avals gegenüber einem Kreditinstitut verpfändet. C.6.1 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 719 (Vorjahr TEUR 796) haben den Charakter von Darlehenshingaben in veränderlicher Höhe. Die Verbindlichkeiten werden verzinst. C.6.2 Sonstige Verbindlichkeiten Die wesentlichen Beträge in dieser Position betreffen Verbindlichkeiten aus Bewohnerdarlehen TEUR 2.717 (Vorjahr TEUR 3.384), Verbindlichkeiten aus laufendem Verrechnungsverkehr TEUR 273 (Vorjahr TEUR 40) sowie aus Steuern mit TEUR 139 (Vorjahr TEUR 158). C.7. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden - ebenso wie zum 31.12.2005 - keine Haftungsverhältnisse gem. § 268 Abs. 7 iVm § 251 HGB. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. D.1. D.1, Umsatzerlöse D.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 35.068 (Vorjahr TEUR 37.028) wurden aus Pflegeleistungen in Höhe von TEUR 16.590 (Vorjahr TEUR 18.036) und aus der Unterkunft und Verpflegung in Höhe von TEUR 18.478 (Vorjahr TEUR 18.993) erzielt. Die gesamten Umsatzerlöse wurden in der Bundesrepublik Deutschland erzielt. D.2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.830 (Vorjahr TEUR 1.202) setzen sich zusammen aus der Untervermietung gewerblicher Flächen in Höhe von TEUR 365 (Vorjahr TEUR 382), Erstattungen in Höhe von TEUR 873 (Vorjahr TEUR 589) sowie dem Ertrag aus dem Verkauf des Teilbetriebs des Seniorenstifts in Aschaffenburg mit TEUR 330. D.3. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen In den Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen Pachtaufwendungen in Höhe von TEUR 12.291 (Vorjahr TEUR 12.858) enthalten. D.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Verwaltungsaufwendungen, Werbekosten und Versicherungen. E. Sonstige AngabenE. 1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 36.893. Zugunsten der Gesellschaft wurden zwei Forderungsverzichte erklärt. Diese leben wieder auf, soweit die ELISA einen Jahresüberschuss von mehr als TEUR 600 erzielt. Folgende Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen:
E.2 Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2006 bestellt:
Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 a und b HGB wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. E.3. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2006 waren im Durchschnitt 688 Arbeitnehmer (Vorjahr 781), davon 149 in Vollzeit (Vorjahr 226) und 509 in Teilzeit (Vorjahr 555) und 30 Auszubildende und Praktikanten (Vorjahr 33) beschäftigt. E.4. Konzernabschluss Die Doblinger Beteiligung GmbH, München, als Muttergesellschaft des größten Kreises von Unternehmen, stellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht für das am 31. Dezember 2006 endende Wirtschaftsjahr auf. E.5. Treuhänderisch verwaltetes Vermögen Zum Stichtag 31.12.2006 verwaltet die Gesellschaft Kautionen in Höhe von TEUR 1.112 (Vorjahr: TEUR 1.004) im Rahmen von Sparguthaben treuhänderisch für Bewohner. E.6. Veröffentlichung Der Jahresabschluss der ELISA Seniorenstift GmbH wird in den Konzernabschluss der Doblinger Beteiligung GmbH einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekanntgemacht.
München, den 17. März 2007 Elisa Seniorenstift GmbH Alfons Doblinger, Geschäftsführer Sabine Doblinger, Geschäftsführerin ANLAGESPIEGEL FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2006
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ELISA Seniorenstift GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. 1. bis 31.12.2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 19. Juli 2007 Bavaria
Maier, Wirtschaftsprüfer Sparn, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses 2006 und ErgebnisverwendungDie Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006 erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 16. Oktober 2007. In gleicher Gesellschafterversammlung wurde entsprechend dem Vorschlag über die Gewinnverwendung beschlossen, dass der Jahresüberschuss 2006 in Höhe von EUR 473.542,21 auf neue Rechnung vorgetragen wird. |
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