SIEGMETALL GmbH
Kalteiche-Ring 24, 35708 Haiger, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Henrik Zepp seit 26.9.2025 | Geschäftsführer |
Timo Trapp seit 26.9.2025 | Geschäftsführer |
Gauthier Norbert Declercq seit 13.11.2024 | Geschäftsführer |
Dominic Frederic V Van den Bossche seit 25.10.2024 | Geschäftsführer |
Pieter Mortier seit 25.10.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kingspan Holdings (Overseas) Limited | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIEGMETALL GmbHHaigerJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023SIEGMETALL GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die SIEGMETALL GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen, dessen Kerngeschäft die Produktion und der Handel von Trapezblechen, Wellblechen, Dachpfannenblechen und Zubehör ist. Die Produkte finden vielfältige Anwendung bei Dach-, Decken- und Wandkonstruktionen. 2. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wurden im Geschäftsjahr 2023 von nur untergeordnetem Umfang betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation 2023 kam es sogar zu einer Rezession. Die SIEGMETALL GmbH ist im Absatzbereich von Trapezprofilen der Baubranche für Privatpersonen, Agrar- und Gewerbebetriebe sowie im Beschaffungsbereich den metallverarbeitenden Unternehmen zuzuordnen. Aus diesem Grund beeinflussen zwei nicht unbedingt gleich verlaufende Branchenentwicklungen den Geschäftsverlauf des Unternehmens. Daneben ist die Entwicklung des Unternehmens im Wesentlichen abhängig von der auf dem Stahlmarkt vorherrschenden Preisentwicklung. Die Bauwirtschaft wurde im Jahr 2023 weiterhin maßgeblich von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und den damit einhergehenden Herausforderungen beeinflusst. Die bereits angespannte wirtschaftliche Situation wurde durch steigende Baukosten und steigende Zinsen verstärkt. Die Zahl der Baugenehmigungen sank, Aufträge wurden vermehr storniert, was in Summe zu Umsatzrückgängen geführt hat. Das Jahr 2023 war durch eine weiterhin hohe Volatilität der Stahlpreise geprägt. Zunächst fielen die Preise zum ersten Quartal sehr stark, stiegen danach sprunghaft im zweiten Quartal an, bevor Sie im dritten und vierten Quartal auf das niedrigste Preisniveau seit Jahren fielen. Eine Planbarkeit der Bevorratung war somit in dem Jahr 2023 nahezu unmöglich. 2. Geschäftsverlauf a) Umsatz- und Auftragsentwicklung der Gesellschaft Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr verringert. Dies spiegelt unter anderem die Umsatz- und Auftragsentwicklung der Baubranche wider. Daneben wurde der Geschäftsverlauf durch die inflationsbedingte Kaufzurückhaltung im Privatkundenbereich beeinflusst. b) Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 484 getätigt, die hauptsächlich auf den Fuhrpark entfallen. c) Produktion Die Produktion erfolgt in den eigenen Gebäuden in Haiger. Die Fertigungskapazitäten am Standort werden fortwährend modernisiert. Die Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems hinsichtlich Produkt- und Prozessqualität obliegt der Geschäftsleitung. d) Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Zahl unserer Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. Zum Jahresende waren insgesamt 84 Mitarbeiter in unserem Unternehmen tätig. Wie in den Vorjahren konnten wir wieder etliche Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchführen. Im Vordergrund standen dabei Verkaufsstrategien und Einsatz von Zubehörprodukten. 3. Darstellung der Lage a) Vermögenslage Unsere Vermögensstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 44 % gekennzeichnet und liegt damit 1 Prozentpunkt unter dem Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind entgegen der Entwicklung der Geschäftstätigkeit angestiegen. Der höhere Forderungsbestand im Vergleich zum Vorjahr ist stichtags- und zahlungszielbedingt. Die geringfügige Verminderung des Vorratsvermögens von TEUR 9.865 auf TEUR 9.278 ist auf die gleichbleibende Verfügbarkeit auf dem Beschaffungsmarkt im Bereich der Rohstoffe (Coils) zurückzuführen, sodass ein Aufbau der Bestände zum Jahresende nicht notwendig wurde. Die Finanzierung des Vorratsbestandes erfolgte sowohl aus Eigenmitteln als auch aus Linien bei Kreditinstituten. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr, unter anderem bedingt durch die planmäßige Tilgung der Darlehen und einer damit einhergehenden geringeren Bilanzsumme, von 59,0 % auf 66,7 % gesteigert werden. b) Finanzlage Der Gesellschaft standen während des gesamten Geschäftsjahres 2023 ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden unter Ausnutzung der Skontofristen gezahlt. Die von den Kreditinstituten gewährten Kontokorrentlinien wurden in 2023 nur zeitweise beansprucht. Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses konnte in Verbindung mit den Abschreibungen des Anlagevermögens und der Reduzierung des Vorratsbestands in 2023 wieder ein positiver Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit von TEUR 2.072 erzielt werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden sowohl die bestehenden Bankdarlehen weiter planmäßig getilgt als auch ein neuer Kredit aufgenommen. Es ergibt sich ein Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR - 2.935, welcher vor allem durch die planmäßige Tilgung der Darlehen und eines kurzfristigen Kredits verursacht war. c) Ertragslage Der Rohertrag hat sich von TEUR 11.331 auf TEUR 12.042 geringfügig erhöht. Der Anteil der Materialaufwendungen an der Gesamtleistung hat sich durch Optimierungen im Materialeinkauf gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozentpunkte verringert. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr durch ein höheres Lohn- und Gehaltsniveau gestiegen. Der Jahresüberschuss liegt aufgrund eines höheren Personalaufwands mit TEUR 791 unter dem Jahresüberschuss des Vorjahres, jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Erwartungen der Geschäftsleitung aus der Vorjahresprognose wurden damit weitestgehend erfüllt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden diverse Kennzahlen herangezogen, unter anderem Umsatzrendite, Cash Flow, Materialintensität sowie verfügbare Liquidität. Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss betrachtet. Die Umsatzrentabilität ist um 1,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen, was im Wesentlichen mit einer um 6,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Materialintensität in Zusammenhang steht. Diese wiederum resultiert unter anderem aus den deutlich günstigeren Beschaffungskosten für Rohmaterial. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Vor dem Hintergrund der weiterhin starken Auftragsrückgänge in der Bauwirtschaft und der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage haben sich die geschäftlichen Aktivitäten dennoch zufriedenstellend entwickelt. Aufgrund des deutlich geringeren Preisniveaus sowohl auf Einkaufs- als auch Verkaufsseite bei geringer Preisvolatilität, plant die Geschäftsleitung für 2024 ein ähnlich hohes Ergebnis bei leicht rückläufigen Umsätzen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Unser Unternehmen ist den allgemeinen konjunkturellen, wirtschaftlichen sowie den branchentypischen Risiken der Metallindustrie ausgesetzt. Für das Erkennen wesentlicher Risiken sowie die Bewertung und Handhabung derselben werden interne Steuerungs- und Überwachungssysteme eingesetzt und auch fortlaufend weiterentwickelt. Die Risiken des Unternehmens lassen sich wie folgt kategorisieren und bewerten: a) Operative Risiken Zu den generellen operativen Risiken gehören Absatzpreise und Absatzmengen, die durch in allen Bereichen starken Wettbewerb immer unter Druck sind. b) Produktions- und Qualitätsrisiken Produktionsrisiken beugen wir durch hohe technische Standards sowie übliche Sicherheitsstandards vor. Die Verfügbarkeit unserer Fertigungsanlagen wird durch regelmäßige Instandhaltungen und Modernisierungen gewährleistet; daneben investieren wir zielgerichtet in Innovationen zur Nutzung des technischen Fortschritts für Produkt- und Prozessqualität. Gewährleistungsrisiken bestehen im branchenüblichen Rahmen. Schäden durch Betriebsunterbrechungen bzw. Produktionsausfälle sowie Haftungsrisiken sind im wirtschaftlich vertretbaren Rahmen durch Versicherungen abgedeckt, die die finanziellen Folgen von Risiken begrenzen. Der Versicherungsschutz wird regelmäßig überwacht und bei Bedarf angepasst. c) Finanzielle Risiken Finanzielle Risiken durch Forderungsausfälle sind durch das Bestehen einer Ausfallversicherung zwar im Wesentlichen abgedeckt, ein nicht versicherbares Restrisiko besteht jedoch latent. Die Forderungsverluste und vorzunehmenden Wertberichtigungen liegen jedoch im bisherigen Geschäftsverlauf im branchenüblichen Rahmen. d) Wechselkursrisiken Wechselkursrisiken bestehen derzeit nicht, da sowohl auf der Absatzseite als auch auf der Beschaffungsseite in Euro fakturiert wird. e) Zinsrisiken Zinsrisiken sind im Geschäftsjahr 2023 deutlich angestiegen. Der EZB-Leitzins stieg von 2,50 % auf 4,25 % zum Jahresende. Das Unternehmen hat den Großteil der langfristigen Kreditverträge vor dem Anstieg der Zinsen prolongiert. Bei den kurzfristigen Betriebsmittellinien steigt das Risiko derzeit aufgrund variabler Zinssätze und wird von dem Unternehmen sensibel verfolgt. f) Allgemeine Risiken Es besteht ein nach Art und Umfang für unsere Branche üblicher Versicherungsschutz. Für ungewisse Verbindlichkeiten haben wir im Wege der Rückstellungsbildung vorgesorgt. Zur Beurteilung von rechtlichen Risiken wird regelmäßig externer rechtlicher Rat eingeholt. IT-Risiken werden laufend überwacht. Die Berichterstattung erfolgt im erforderlichen Umfang an die Geschäftsleitung. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde auf der Risiko-Seite weiterhin durch den Ukraine-Krieg und dessen Auswirkungen beeinflusst. Die daraus resultierenden hohen Energiepreise, die angestiegene Inflationsrate sowie enorme Unsicherheit im Markt führten zur Zurückhaltung bei Investitionen sowohl bei Privathaushalten als auch bei Gewerbekunden. Auf der Einkaufseite ergaben diese Sachverhalte eine höhere Preisvolatilität, wodurch die Lagerhaltung der Vormaterialien deutlich erschwert wurde. Da sich kein kurzfristiges Ende des Ukraine-Krieges abzeichnet und die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland verschlechtert, werden diese Risiken sehr eng überwacht und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Neben den vorgenannten Risiken kann unser Unternehmen weiteren Risiken ausgesetzt sein, die bisher nicht erkannt oder als unwesentlich eingeschätzt wurden. Auch solche Sachverhalte können sich künftig als Risiken konkretisieren und sich nachhaltig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. 2. Chancenbericht Chancen sieht das Unternehmen in dem modernen Maschinenpark, den serviceorientierten Mitarbeitern sowie der eigenen Transportabteilung, die eine größtmögliche Lieferflexibilität ermöglicht. Des Weiteren sollen eine gleichbleibend hohe Produktqualität und eine ständige Vergrößerung des Produktportfolios aus eigener Herstellung die Wettbewerbsposition stabilisieren. Daneben geht die Gesellschaft davon aus, dass mit absehbaren Zinssenkungen die Bauinvestitionen wieder steigen werden. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit sehen wir Chancen unseren bereits guten Umsatz im Bereich Solarkunden künftig weiter steigern zu können. 3. Gesamtaussage Aufgrund der gesunden Eigenkapitalbasis, der kontinuierlich positiven Jahresergebnisse sowie der stets ausreichend zur Verfügung stehenden liquiden Mittel sehen wir keine Bestandsgefährdung des Unternehmens für den Planungshorizont 2024/2025. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023SIEGMETALL GMBH, HAIGERAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023SIEGMETALL GmbHI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die SIEGMETALL GmbH hat ihren Sitz in Haiger. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wetzlar unter der Register-Nummer HR B 6088 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB handelt und damit gemäß § 288 HGB nicht alle Angaben nach §§ 265 - 287 HGB in den Anhang aufgenommen worden sind. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Es handelt sich zum einen um Software, die mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, angesetzt wurde. Zum anderen handelt es sich um entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte, die entsprechend ihrer tatsächlichen Nutzung über 15 Jahre abgeschrieben werden. Die Nutzungsdauer ist zum einen damit begründet, dass die Marke "SIEGMETALL" nach wie vor in gestiegenem Maße im Markt präsent ist und zum anderen damit, dass mit der übernommenen Geschäftstätigkeit weiterhin Umsätze generiert werden. 2. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Neuzugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für die Investitionen am Standort Haiger wurden in der Vergangenheit öffentliche Zuschüsse gewährt. Diese wurden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. 3. Vorräte Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Fremdkapitalzinsen wurden keine aktiviert. 4. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag bewertet worden. Das Ausfallrisiko, die Mahnkosten und der Zinsverlust wurden im Rahmen einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt und aktivisch abgesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden berücksichtigt. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von EUR 0,00 (im Vorjahr: EUR 6.989,00). 5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel sind mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Die Position "Disagio" in Höhe von EUR 35.405,67 (im Vorjahr: EUR 7.776,49) steht im Zusammenhang mit den von den Kreditinstituten gewährten Darlehen. Die Auflösung erfolgt in jährlich gleichbleibenden Teilbeträgen entsprechend der Zinsbindung der Darlehen. 7. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde zum Nominalwert angesetzt. 8. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet für Personalaufwendungen, Gewährleistungsverpflichtungen sowie für Prüfungs- und Steuerberatungskosten. 9. Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 5.990.264,40 (Vorjahr: EUR 8.634.252,02). Hiervon haben EUR 2.785.905,56 (Vorjahr: EUR 4.788.431,87) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, EUR 3.204.358,84 (Vorjahr: EUR 3.845.820,15) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und EUR 1.392.025,04 (Vorjahr: EUR 1.626.024,48) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Insgesamt haben Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.807.128,82 (Vorjahr: EUR 6.021.170,40) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, EUR 3.204.358,84 (im Vorjahr: EUR 3.845.820,15) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und EUR 1.392.025,04 (im Vorjahr: EUR 1.626.024,48) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert worden. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind rd. TEUR 5.990 durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignung des Warenlagers sowie einzelner Maschinen und Fahrzeuge gesichert. 10. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Geschäftsführung Geschäftsführer waren zum Bilanzstichtag: Frau Claudia Bruch, Burbach, technische Geschäftsführung, Herr Oliver Bruch, Burbach, kaufmännische Geschäftsführung. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug während des Geschäftsjahres in den einzelnen Bereichen:
Des Weiteren waren durchschnittlich 3 Aushilfen beschäftigt. 3. Bezüge der Organmitglieder sowie an Organmitglieder gewährte Darlehen Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach Maßgabe des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt TEUR 1.809, von denen TEUR 493 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag haben sich nicht ereignet. 6. Vorschlag zur Verwendung des JahresergebnissesDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Haiger, den 04. Juli 2024 Oliver Bruch Claudia Bruch Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023: 10. Juli 2024 Bei dem vorstehenden Jahresabschluss [Bilanz und Anhang] handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SIEGMETALL GmbH, Haiger Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SIEGMETALL GmbH, Haiger, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIEGMETALL GmbH, Haiger, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, 04. Juli 2024 8P
Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. O. Jürgens, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. S. Schäfer, Wirtschaftsprüfer GESELLSCHAFTERBESCHLUSS (Auszug)Firma SIEGMETALL GmbH, 35708 HaigerAls Gesellschafter der SIEGMETALL GmbH, 35708 Haiger, halten wir unter Verzicht auf alle Form- und Fristerfordernisse eine Gesellschafterversammlung ab und beschließen folgendes: 1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird in der vorliegenden Form anerkannt und förmlich festgestellt. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf EUR 791.052,39; die Bilanzsumme beträgt EUR 23.677.575,30. 2. Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 791.052,39 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Haiger, den 10.07.2024 Oliver Bruch Claudia Bruch Karin Bruch |
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