Holzbau
Amann GmbH
Weilheim
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Firma Holzbau Amann GmbH gehört dem
Bauhauptgewerbe in der Sparte Holzbearbeitung und
Holzverarbeitung / Holzingenieurbau an.
2. Forschung und Entwicklung
Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist zum
einen die Verarbeitung der Baubuche mit CNC-Maschinen. Zum
anderen testen und entwickeln wir in Verbindung mit den
verschiedenen Fräswerkzeugherstellern
Schnittwinkel, Drehzahlen, Spezialstähle etc..
Weiter sind wir beteiligt an der Entwicklung von
experimentellen Holzgitterschalen mit der technischen
Universität München und der Universität
Hongkong. Die Forschungsgruppe hat eine geometrische
Methode entwickelt, um sogenannte Asymptotische
Gitterschalen zu entwerfen und zu konstruieren. Es lassen
sich doppelt gekrümmte Gitterschalen aus geraden
Lamellen herstellen. Die Lamellen werden elastisch gebogen
und tordiert, behalten dabei aber ihr starke Profilachse
als tragendes Bauteil. Ein weiterer Vorteil dieses Ansatzes
ist, dass die Bretter flach zusammengesetzt und
anschließend in eine räumliche Form gebogen
werden. Dieser Ansatz könnte die Herstellung und
Montage komplexer doppelt gekrümmter Gitterschalen auf
äußerst effiziente Weise ermöglichen.
Im digitalen Bereich wurden und werden derzeit die
Schnittstellen 3D CAD-Planung-Lignocam / BTL für die
Datenübergabe an die CNC-Maschinen weiterentwickelt,
sodass künftig CNC-Maschinen effizient programmiert
werden können.
Die Projektierung und die Projektplanung mit BIM wird
von den Architekten bzw. Ingenieuren noch nicht angenommen
bzw. weitergegeben. Eine Planung unserer Holzbauten ist auf
vorgenannte Art und Weise somit noch nicht realisiert
worden.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die Auftragslage in der Baubranche hat sich 2023
gegenüber 2022 im Bereich Wohnungsneubauten drastisch
verschlechtert. Es wurden zum Vorjahr ca. 85% weniger
Bauanträge im Wohnungsbereich geschrieben.
Im Jahr 2023 und künftig wurden bzw. werden
durch den Einbruch der Wohnungsneubauten vermehrt
Wohnhäuser und Gebäude saniert, sodass die
Zimmereien und Holzbaubetriebe allgemein in Deutschland
sich wieder zusätzlich mehr auf die öffentlichen
Aufträge konzentrieren, um eine stabile, gute
Auslastung zu haben.
Im Bereich der Sonderholzbauten, sowie Gewerbebauten
ist die Entwicklung positiv, da hier sich Bauherren durch
den Klimawandel vermehrt für den Holzbau entscheiden.
Die Mitbewerber in diesem Bereich werden sich künftig
erhöhen.
Von uns werden derzeit nur reine Holzbauten angeboten
bzw. auch ausgeführt. Die schlüsselfertigen bzw.
halbschlüsselfertigen Objekte mit langen Vorlaufzeiten
wurden im Jahr 2023 nur vereinzelt realisiert. Die hohen
Materialpreisschwankungen und die fehlende
Materialverfügbarkeit im Jahr 2022 haben sich im Jahr
2023 wieder überwiegend normalisiert.
Nur im Bereich der Hartschaum - Dämmungen, sowie
im Stahlbau bzw. bei den Schlosserarbeiten sind die Preise
erhöht, z. B. auch wegen Verfügbarkeit und der
zusätzlichen CO2 Steuer. Diesbezüglich muss mit
längeren Lieferzeiten kalkuliert werden.
Anlieferungen "Just in Time" sind sehr schwierig und
bei den Lieferanten unzuverlässig, da es im
Speditionssektor Personalmangel gibt und überwiegend
nicht deutschsprechende Berufskraftfahrer anliefern.
Die wirtschaftlichen Einbußen waren für
unsere Gesellschaft trotz alledem überschaubar.
Sorgen bereitet der Bauindustrie der Ukrainekonflikt.
Durch die anhaltenden Materiallieferschwierigkeiten im
Stahlbereich und die Energiepreisschwankungen können
die immensen, wirtschaftlichen Auswirkungen und
Schäden noch nicht abgeschätzt bzw. beziffert
werden. Sämtliche Baumaterialien aus Russland und der
Ukraine fehlen der Bauindustrie und können nur schwer
anderweitig oder gar nicht beschafft werden.
Umso wichtiger war es, eine noch bessere,
durchdachtere Arbeitsvorbereitung zu haben, damit das
benötigte Material / Ersatzmaterial früh- bzw.
rechtzeitig bestellt, die Auslastung optimal gesteuert und
der derzeit gute Auftragsbestand rational und
planmäßig abgearbeitet werden kann.
1. Geschäftsverlauf
Gerade aufgrund der vorgenannten Bedingungen kann der
Geschäftsverlauf für das vergangene
Geschäftsjahr 2023 wieder als sehr gut bezeichnet
werden. Das Betriebsergebnis ist von 8,8% im Vorjahr auf
16,3% der Gesamtleistung gestiegen.
Der Auftragseingang und die Gesamtleistung
entsprachen den Vorstellungen der Gesellschafter, des
Beirats und der Geschäftsführung.
2. Vermögens- Finanz- und Ertragslage
Die Lage des Unternehmens ist geprägt vom
operativen Hauptgeschäft, welches im Jahr 2023 wieder
einen positiven Verlauf hatte.
a) Ertragslage
Die Gesamtleistung aus dem Kerngeschäft, ohne
Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen
Erträge, hat sich von T€ 19.038,9 im Vorjahr um
T€ 1.770,3 (= 9,3%) auf jetzt T€ 20.809,2
erhöht. Materialeinsatz einschließlich
Fremdleistungen betrugen im Vorjahr 52,9% der
Gesamtleistung. Im Geschäftsjahr verminderte sich der
Materialaufwand auf 33,4% der Gesamtleistung. Unser
Materialeinsatz im Sonderholzbau liegt auch im Jahr 2023 am
unteren Rand des allgemeinen Schwankungsbereichs. Die
Fremdleistungen sind jeweils projektabhängig und waren
im Berichtszeitraum mit 9,3% der bereinigten Gesamtleistung
erneut sehr gering.
Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem
Vorjahr absolut um T€ 603,5 (= 12,3%) auf T€
5.503,8 erhöht.
Die im Jahr 2023 und 2024 aufgewendete Zeit für
die Beratungsarbeit und Angebotsbearbeitung von nicht
öffentlichen Objekten hat sich hinsichtlich der
Auswirkung auf die Ertragslage als positiv herausgestellt
und soll in dieser Form beibehalten werden, damit auch
künftig positive, für alle Beteiligten
zufriedenstellende Betriebsergebnisse erzielt werden.
Die betrieblichen Aufwendungen einschließlich
Materialaufwand und der Abschreibungen auf das operativ
notwendige Anlagevermögen haben sich insgesamt in
Summe absolut um T€ 36,2 (= 0,2%) erhöht (T€
17.406,9, i. V. T€ 17.370,7).
Das ordentliche Betriebsergebnis (vor neutralen
Ergebnisbestandteilen) beträgt im Jahr 2023 nach
T€ 1.668,2 im Vorjahr nunmehr T€ 3.402,3 und
entspricht 16,3% der Gesamtleistung.
Der Jahresüberschuss zeigt sich nach T€
1.446,8 im Vorjahr mit T€ 2.796,1 deutlich verbessert
und entspricht nach 7,6% im Vorjahr nunmehr 13,4% der
Gesamtleistung.
b) Finanzlage
Unsere Finanzlage ist auf einen überschaubaren
Zeitraum hinaus als gesichert zu bezeichnen. Unser
Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten
stets innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen.
Unsere Kapitalstruktur setzt sich in ähnlichen
Verhältnissen zusammen wie im Vorjahr. Das
Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um
T€ 2.196,1 erhöht und liegt bei 34,4% (i.V.
30,3%) der Bilanzsumme.
Im Jahr 2023 wurden insgesamt Investitionen in
Höhe von T€ 891,2 getätigt. Davon entfielen
auf die Hof- und Wegebefestigung T€ 138,4, Fuhrpark
T€ 74,0, Spänesilo T€ 436,8 und den Sicker-
und Löschwasserteich T€ 77,6. Weitere
Investitionen flossen in Höhe von T€ 143,9 in die
Erweiterung bzw. Erhaltung des Bestands an Maschinen-,
Betriebs- und Geschäftsausstattungen.
Die Investitionen des Berichtsjahrs wurden aus
laufenden Mitteln bezahlt.
An Investitionstätigkeiten werden im Jahr 2024
im Bereich der Erneuerung des eigenen
Arbeitsvorbereitungsbüros ca. T€ 70,
Fuhrpark T€ 150,0, LKW Rinnen ca. T€ 25,0,
LKW-Austragung des Spänesilos ca. T€ 45,0, der
Sanierung der Elektrotechnik der Halle 1 ca. T€ 20,0,
der Schaffung des restlichen Sicker- und
Löschwasserteichs (Anteil Holzbau Amann GmbH 50%) ca.
T€ 25,0, und der Aufrechterhaltung der Maschinen-,
Betriebs- und Geschäftsausstattung ca. T€ 250,0
eingeplant.
Im Bereich der vermieteten Hallen an die Firma
Lignotrend sind im Jahr 2024 ebenso wie dies im Jahr 2023
der Fall war, keine Investitionen, sondern lediglich die
regelmäßig notwendigen
Instandsetzungsmaßnahmen geplant. Der
Kapitaldienst der geplanten Investitionen mit ca. T€
585,0 soll, soweit dies das operative Geschäft ohne
Einschränkungen zulässt, wieder aus den laufenden
Mitteln erfolgen.
Der Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit zeigte sich im Verhältnis
zum Vorjahr (i. V. T€ 2.396,8) mit einem positiven
Saldo von T€ 3.311,4 deutlich verbessert.
Die Gesellschaft hat die großen Investitionen
im Jahr 2019 mit förderfähigen KfW - Darlehen
finanziert. Die Investitionen im Zeitraum der Jahre 2020
bis Ende 2023 in die Abbundhallen, die Erweiterung des
Arbeitsvorbereitungsbüros sowie die Investitionen in
die Maschinen-, Betriebs- und
Geschäftsausstattung konnten aus den laufenden
Mitteln getätigt werden. Durch die gute
Liquidität kann auch die Materialbeschaffung und
die Elementierung größerer Bauvorhaben gut
vorfinanziert werden.
Die Gesellschaft verfügt über solvente
Kunden. Forderungskürzungen bzw.
Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Im Jahr 2023
wurden wie bereits in den Vorjahren aufgrund des
Vorsichtsprinzips gebildete Wertberichtigungen,
soweit erforderlich beibehalten bzw. wertmäßig
angepasst.
Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb
der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Die
Liquiditätslage war im Jahr 2023 jederzeit sehr
gut und kann auch im Jahr 2024 auf einen
überschaubaren Zeitraum als gesichert angesehen
werden.
c) Vermögenslage
Bei der Vermögensstruktur unserer Gesellschaft
haben sich gegenüber dem Vorjahr positive
Veränderungen im Bereich des kurzfristigen als
auch des langfristigen Vermögens ergeben. Das
kurzfristige Vermögen beträgt im Jahr 2023
insgesamt T€ 17.703,4 und hat sich gegenüber dem
Vorjahr um T€ 3.348,3 (= 23,3%) erhöht. Das
langfristige Vermögen hat sich um T€ 250,5 (=
2,9%) auf T€ 8.839,9 erhöht.
Die Zusammensetzung der Kapitalstruktur hat sich im
Vergleich zum Vorjahr dahingehend verändert, dass sich
das langfristige Kapital um T€ 1.970,8 (T€
10.502,0, i. V. T€ 8.531,2) erhöht hat und sich
das kurzfristige Kapital um T€ 1.628,0 (T€
16.041,3, i. V. T€ 14.431,3) ebenfalls erhöht
hat.
Nach Einstellung in die Gewinnrücklagen ergibt
sich unter Berücksichtigung des verbleibenden
Gewinnvortrags ein Eigenkapital in Höhe von
T€ 9.137,2 (= 34,4% der Bilanzsumme, im Vorjahr
T€ 6.941,1 = 30,3% der Bilanzsumme).
3. Finanzielle und nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung als Kennzahl die Gesamtleistung pro
Mitarbeiter heran. Wobei die Mitarbeiterzahl gewichtet
wird mit dem vertraglichen Volumen jedes einzelnen
Beschäftigten. Bei den Mitarbeitern (im
Jahresdurchschnitt 61,5) ist der Geschäftsführer
mitgezählt. Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter
beträgt T€ 338,4. Weitere finanzielle
Leistungsindikatoren sind die monatlichen
betriebswirtschaftlichen Auswertungen,
Liquiditätsstatus, Cashflow und die Entwicklung des
Auftragsbestands.
4. Gesamtaussage
Risiken in der künftigen Entwicklung sehen wir
in der Zurückhaltung bei der Vergabe
größerer Sonder- und Großprojekte durch
den Ukrainekonflikt. Das tatsächliche Ausmaß der
wirtschaftlichen Einbußen für unsere
Gesellschaft ist aufgrund der nicht vorhersehbaren
Entwicklung zum aktuellen Zeitpunkt nur schwer bis
überhaupt nicht abzuschätzen. Die
Mehraufwendungen für entsprechende Ersatzbeschaffungen
können derzeit kostenmäßig nicht
annährend beziffert werden. Es wird künftig mehr
Lagerraum und mehr liquide Mittel für frühzeitige
Materialbeschaffung benötigt. Zusätzlich fallen
weitere Transportkosten vom Werk zur Baustelle an, da "Just
in Time" kaum noch angeliefert wird.
Als weiteres Risiko sehen wir die krankheitsbedingten
Fehlzeiten im Personalbestand, die weiterhin auf Corona
Infektionen zurückzuführen sind.
Weitere Risiken sehen wir bei vielen Bauherren die
geplante Finanzierung künftig nicht mehr darstellbar
bzw. stark risikobehaftet sein wird. Bei öffentlichen
Vergaben erwarten wir, dass dann nur noch das
Notwendigste an Bautätigkeiten ausgeschrieben wird.
Durch die europaweit gestiegene Vorliebe für den
Werkstoff Holz, auch in Verbindung mit der Einleitung von
Maßnahmen zur Verlangsamung des Klimawandels, wird
die Nachfrage nach Holzbauten weiterhin vorhanden sein
und in den kommenden Jahren auch für uns einen
befriedigenden Marktanteil mit sich bringen. Es gibt
derzeit für unsere Gesellschaft genügend Anfragen
und entsprechendes, ertragreiches Auftragsvolumen.
Dies trifft ebenso auf frei vergebene wie auch auf
öffentliche Objekte zu.
Derzeit ist die zukünftige Grundauslastung
für ca. 5-6 Monate gesichert, wobei in
Teilbereichen, wie z.B. beim Stahl und Dämmungen die
Materialbeschaffung eine große Herausforderung
darstellt.
Vor dem Hintergrund unserer finanziellen
Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung
der künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken,
die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden
könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Unsere wirtschaftliche Lage kann als sehr gut
beurteilt werden.
III. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft
nicht unterhalten.
IV. Prognosebericht
Der derzeitige Auftragsbestand liegt bei ca. T€
12.042,2, wobei darin fast keine Fremdleistungen enthalten
sind. Dies ergibt eine Grundauslastung bis September 2024.
Durch eine vorausschauende Planung werden wir die Projekte
mit einer guten Gewinnmarge, wie kalkuliert, auch
abwickeln. Einige erfolgversprechende Objekte
sind derzeit noch im Angebotsstadium. Unsere Gesellschaft
erwartet für das Geschäftsjahr 2024, nach
dem jetzigen Kenntnisstand, wieder ein positives
Jahresergebnis.
V. Risikobericht
Nach wie vor bestehen bei einem abgeschlossenen
Großobjekt durch verschiedene Baumängel, derzeit
nicht feststellbare Risiken. Eine Kostenbeteiligung unserer
Holzbaufirma kann nicht ausgeschlossen werden.
Diese Risiken sind im Jahresabschluss durch
angemessene Rückstellungen berücksichtigt.
Eine endgültige Klärung der unsere
Gesellschaft betreffenden Sachverhalte konnte bis zum
heutigen Tage noch nicht herbeigeführt werden.
Branchenspezifische Risiken:
Die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung, werden seitens der Geschäftsleitung in
den reinen Holzbauobjekten (Sonderobjekte, derzeit
auch in den öffentlichen Objekten, sowie in
gewerblichen Objekten), gesehen. Die risikobehafteten,
schlüsselfertigen Objekte (lange Vorlaufzeiten, keine
Preissicherheit), werden derzeit nicht angeboten, da im
reinen Holzbau die Nachfrage groß ist und die
Auslastung dadurch gegeben ist.
Auf Grund der Materiallieferunsicherheit bieten
derzeit viele Mitbewerber im öffentlichen Bereich gar
nicht an, weil der Ausführungstermin in Verbindung mit
der Vertragsstrafe dadurch risikobehaftet ist bzw. die
Ausführungstermine nicht zugesichert werden
können.
Ertragsorientierte Risiken:
Die Wettbewerbsrisiken werden aufgrund der
allgemeinen wirtschaftlichen Lage und durch die nicht
vollumfänglich absehbaren Folgen des Ukrainekonflikts
bzw. durch deren ungewisse Auswirkungen bei vielen
Mitbewerbern wahrscheinlich zu größeren
Preisschwankungen führen.
Die neu erhaltenen Aufträge sind wieder mit
guten Gewinnmargen kalkuliert. Durch unsere
Flexibilität aufgrund der neuen Abbundhalle
verbunden mit der neuen CNC-Abbundmaschine sind wir
jederzeit in der Lage nicht nur flexibel anzubieten,
sondern auch flexible Montagezeiten auf Grund unserer
potenziell hohen Lagerkapazitäten versprechen zu
können.
Finanzwirtschaftliche Risiken:
Aufgrund der derzeit stabilen Liquiditäts- und
Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens und
entsprechenden Rückstellungen für Objekte, bei
denen der Gesellschaft evtl. Mängel angelastet werden
könnten sind derzeit Liquiditätsrisiken nicht
erkennbar.
Die Liquiditätslage zeigt sich im gesamten
Geschäftsjahr 2023, im bisherigen 2024 und auch auf
einen überschaubaren Zeitraum hinaus konstant sehr
gut.
VI. Chancenbericht
Da wir eine sehr gute Arbeitsvorbereitung haben,
dadurch frühzeitig bestellen und auf der
Beschaffungsseite auf eine breite Palette von verschiedenen
Holz- und Stahllieferanten
zurückgreifen können, ist die
Gesellschaft in der Lage, jeweils objektbezogen das
Material mit etwas verlängerten Lieferzeiten zu
beziehen und dem Bauherrn somit sinnvolle Varianten
und Alternativen anbieten zu können. Durch
größere Lager- und Abbund Kapazitäten sind
wir sehr flexibel und zusätzliche
Umlagerungskosten entfallen.
Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die
zunehmenden Mitbewerber in unserem Segment, werden wir
weiterhin durch Erfahrung, Innovationen,
Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an
Qualität begegnen.
Weilheim - Bannholz, den 25.
Juni 2024
Holzbau Amann GmbH
gez.
Bernhard Tritschler, (Geschäftsführung)
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
8.839.664,48 |
8.589.194,71 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
62,00 |
|
| II.
Sachanlagen |
8.810.005,18 |
8.564.811,72 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
6.882.464,41 |
6.415.557,41 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
1.265.600,00 |
1.417.187,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
329.269,00 |
325.590,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
332.671,77 |
406.477,31 |
| III.
Finanzanlagen |
29.597,30 |
24.382,99 |
| 1.
Beteiligungen |
29.597,30 |
24.382,99 |
| B.
Umlaufvermögen |
17.664.780,22 |
14.344.636,11 |
| I.
Vorräte |
10.382.329,84 |
9.253.627,40 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
700.308,49 |
616.955,37 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
6.582.141,89 |
4.474.053,34 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
38.911,00 |
10.694,00 |
| Aktiva |
26.543.355,70 |
22.944.524,82 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
9.137.241,36 |
6.941.137,51 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
1.500.000,00 |
1.500.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
5.420.600,00 |
4.022.500,00 |
| III.
Bilanzgewinn |
2.216.641,36 |
1.418.637,51 |
| B.
Rückstellungen |
4.508.557,56 |
4.062.794,86 |
| C.
Verbindlichkeiten |
12.897.556,78 |
11.940.592,45 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
1.387.410,00 |
1.614.892,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
11.510.146,78 |
10.325.700,45 |
| Passiva |
26.543.355,70 |
22.944.524,82 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
11.763.924,52 |
9.380.239,43 |
| 2.
Personalaufwand |
5.503.814,18 |
4.900.242,36 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.369.186,63 |
3.768.378,50 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.134.627,55 |
1.131.863,86 |
| davon
für Altersversorgung |
90.017,45 |
56.125,97 |
| 3.
Abschreibungen |
635.341,20 |
584.372,44 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
635.341,20 |
584.372,44 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.761.045,31 |
1.956.581,69 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
61.401,91 |
86.002,83 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
58.205,40 |
52.186,13 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.049.426,85 |
504.177,96 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
2.817.493,49 |
1.468.681,68 |
| 9.
sonstige Steuern |
21.389,64 |
21.856,45 |
| 10.
Jahresüberschuss |
2.796.103,85 |
1.446.825,23 |
| 11.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
818.637,51 |
695.312,28 |
| 12.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
1.398.100,00 |
723.500,00 |
| a)
in andere Gewinnrücklagen |
1.398.100,00 |
723.500,00 |
| 13.
Bilanzgewinn |
2.216.641,36 |
1.418.637,51 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
A. Allgemeine Angaben
Die Holzbau Amann GmbH hat ihren Sitz in 79809
Weilheim-Bannholz und ist unter HRB 620223 im
Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg eingetragen. Sie
erfüllt die Größenmerkmale einer
mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267
HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung nach den Vorschriften der
§§ 242 bis 256a und der
§§ 264 bis 288 HGB, den Sondervorschriften
des GmbH - Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen
des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.
Der vorliegende Jahresabschluss ist
grundsätzlich unter Beibehaltung der für den
Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze
nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften
geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt
(§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).
B. Angaben zu den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
orientieren sich grundsätzlich an den
handelsrechtlichen Bestimmungen.
Über die angewandten Bewertungsmethoden
berichten wir wie folgt:
Die Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten, gegebenenfalls
vermindert um planmäßige und
außerplanmäßige Abschreibungen,
bewertet. Es kam ausschließlich die lineare
Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die
Nutzungsdauerschätzungen orientieren sich dabei
grundsätzlich an den in den steuerlichen AfA -
Tabellen aufgeführten Nutzungsdauern, da diese den
Nutzenverbrauch bzw. den Wertverzehr unserer Anlagen
im Allgemeinen zutreffend abbilden.
Die
Herstellungskosten sind zum handelsrechtlichen
Mindestansatz unter Einbeziehung aller
aktivierungspflichtigen Beträge
ermittelt worden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht
eingerechnet.
Umlaufvermögen
Bei den
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte die
Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich
auf der Basis gewogener Durchschnittspreise. Die Bewertung
erfolgte unter Beachtung des
Niederstwertprinzips.
Die
unfertigen Leistungen sind zu
Herstellungskosten aufgrund von detaillierten
Baustellenaufzeichnungen ermittelt worden.
Fremdkapitalzinsen wurden nicht
eingerechnet. Ein Abschlag für nicht
aktivierungspflichtige Gemeinkosten wurde
vorgenommen.
Die Bewertung der
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sowie der
flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert.
Pauschalwertberichtigungen wurden mit 1
% auf den nicht einzelwertberichtigten Netto -
Forderungsbestand gebildet.
Im Hinblick auf eine periodengerechte Abgrenzung der
Aufwendungen wurden gemäß § 250 HGB
entsprechende
Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.
Passivposten
Das im Handelsregister unverändert mit €
1.500.000,00 ausgewiesene
Stammkapital (= gezeichnetes Kapital) wird ebenso
zum Nominalbetrag bilanziert wie die
Gewinnrücklagen und der
Bilanzgewinn.
Die Berechnung der
Pensionsrückstellungen erfolgte nach § 253
Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages unter Verwendung der
Sterbetafel 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
Zum 31.12.2023 ist der durchschnittliche
Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 %
(i.V. 1,78 %) zur Anwendung gelangt. Bei dem Zinssatz
handelt es sich aus Vereinfachungsgründen um den
nach der Rückabzinsungsverordnung von der
Deutschen Bundesbank für eine Laufzeit von 15
Jahren zum 31.12.2023 angegebenen Zinssatz.
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit
dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen
zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von
€ 13.615,00 (i.V. € 62.394,00). Dieser
Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung
gesperrt.
Die Bewertung der Verpflichtungen wird mit dem
versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwert nach
dem modifizierten Teilwertverfahren vorgenommen. Eine
jährliche Rentenanpassung in Höhe von 1,5 %
ist berücksichtigt.
Als Aufwand aus der Abzinsung der
Pensionsrückstellungen wird ein Betrag von
€ 18.601,00 (i.V. € 19.055,00) in der
Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "sonstige
Zinsen und ähnliche Erträge" (i. V. ebenso)
saldiert ausgewiesen.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der
Höhe angemessen. Die Bewertung der sonstigen
Rückstellungen erfolgte zu den
Erfüllungsbeträgen. In den Bewertungsansatz
wurden nur die Aufwendungen und Erträge einbezogen,
die in künftigen Geschäftsjahren anfallen.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Der Jahresabschluss enthält
Valutaforderungen und -verbindlichkeiten. Diese sind
gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs
am Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und
Verlustrechnung enthaltenen Posten sind
grundsätzlich zum Wechselkurs per Entstehungstag
bewertet worden.
Abweichungen in den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr
liegen nicht vor.
C. Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten
Anlagespiegel.
Die Gesellschaft hält 20,0 % der Stammanteile an
der Creation Holz AG, CH - Herisau. Das
Eigenkapital dieser Gesellschaft
beträgt zum 31.12.2023 CHF 166.203,10, der
Jahresüberschuss 2023 CHF 1.519,76.
Von den
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen haben sonstige
Vermögensgegenstände in Höhe von €
200,00 (i.V. € 200,00) eine
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen
keine Forderungen gem. § 42 Abs. 3 GmbHG (i.V.
€ 12.164,76).
Für die Ermittlung
latenter Steuern aufgrund von temporären oder
quasi - permanenten Differenzen zwischen den
handelsrechtlichen Wertansätzen von
Vermögensgegenständen, Schulden und
Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen
Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher
Verlustvorträge werden die Beträge der sich
ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den
unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt
des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht
abgezinst. Die Aktivierung der latenten Steuer unterbleibt
in Ausübung des dafür bestehenden
Ansatzwahlrechts.
Das im Handelsregister ausgewiesene
gezeichnete Kapital beträgt unverändert
€ 1.500.000,00.
Der
Bilanzgewinn entwickelte sich entsprechend der
Ergebnisverwendung 2023 und dem
Ergebnisverwendungsvorschlag des
Geschäftsführers wie folgt:
Die
anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich
entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag des
Geschäftsführers im Geschäftsjahr wie
folgt:
|
€
|
Stand per 01.01.2023
|
4.022.500,00
|
Einstellung in die
anderen Gewinnrücklagen
|
1.398.100,00
|
Stand per 31.12.2023
|
5.420.600,00
|
Die
anderen
Gewinnrücklagen enthalten eine steuerfreie
Investitionszulage gemäß § 4a und § 4b
InvZulG in Höhe von € 9.438,24.
Zum Ende des Geschäftsjahrs bestehen
ausschüttungsgesperrte Beträge in
Höhe von € 13.615,00 (i.V.
€ 62.394,00). Diese Beträge entfallen in
voller Höhe auf den Differenzbetrag aus der
Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
zum 31.12.2023 und der Abzinsung mit dem durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum 31.12.2023.
Außerdem bestehen gem. § 268 Abs. 8 S. 3 HGB
ausschüttungsgesperrte Beträge aus dem
Unterschiedsbetrag des Aktivwerts der
Rückdeckungsversicherung, welche mit dem Passivprimat
bewertet wurde und der Anschaffungskosten dieser
Versicherung in Höhe von € 90.664,90 (i. V.
€ 98.685,08).
Die
Pensionsrückstellungen wurden für laufende
Leistungen an drei Versorgungsempfänger sowie für
einen Anwärter mit jeweils unverfallbarem Anspruch
gebildet.
Als Aufwand aus der Abzinsung der
Pensionsrückstellungen wird ein Betrag von
€ 18.601,00 (i.V. € 19.055,00) in der
Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "sonstige
Zinsen und ähnliche Erträge" (i. V. ebenso)
ausgewiesen.
Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind
teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert.
Es handelt sich um sechs Fondsanlagen und zwei
Rückdeckungsversicherungen. Die angelegten
Vermögensgegenstände dienen
ausschließlich der Erfüllung der
Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger
Gläubiger entzogen (verpfändet). Sie
wurden mit insgesamt € 904.580,20 (i.V.
€ 893.010,01) nach den Bestimmungen
gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit
den zugrundeliegenden Verpflichtungen
verrechnet. Der Wert der Fondsanlagen wurde aus
den Kurswerten am Abschlussstichtag abgeleitet. Eine
Rückdeckungsversicherung wurde mit dem Zeitwert
gemäß Mitteilung der
Lebensversicherungsgesellschaften bilanziert. Die
zweite wurde mit dem Passivprimat im Sinne IDW RH FAB 1.021
bewertet. Die Kurswerte der Fondsanlagen sowie die
Zeitwerte der Rückdeckungsansprüche
entsprechen, außer jener
Rückdeckungsversicherung, welche nach IDW RH FAB 1.021
bewertet wurde, den Anschaffungskosten. Der Saldo aus
verrechneten Erträgen (€ 25.127,75, i.V.
€ 115.815,12) und Aufwendungen
(€ 18.871,01, i.V. € 30.143,46)
beträgt € 6.256,74 (i.V.
€ 85.671,66).
Der bilanzierte Betrag der
Pensionsrückstellungen stellt sich wie folgt
dar:
|
€
|
Erfüllungsbetrag
der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen
|
1.047.500,00
|
beizulegender Zeitwert /
Anschaffungskosten der verpfändeten
Vermögensgegenstände
|
-904.580,20
|
Bilanzwert der
Pensionsrückstellungen
|
142.919,80
|
Sämtliche Rückstellungen haben Laufzeiten
von unter einem Jahr.
Die Befreiung nach § 285 Nr. 17 i. V. m §
288 Abs. 2 S. 2 HGB wird in Anspruch genommen.
Die gem. § 285 HGB geforderten Angaben zu den
Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden
Übersicht (Verbindlichkeitenspiegel) entnehmen:
|
|
Restlaufzeit
|
|
|
Gesamt-
|
bis zu
|
mehr als
|
davon mehr als
|
Besicherung
|
|
betrag
|
1 Jahr
|
1 Jahr
|
5 Jahre
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
|
C.1 Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
|
1.387.410,00
|
197.080,00
|
1.190.330,00
|
463.154,00
|
Grundschulden /
Sicherungsübereignung
|
Vorjahr
|
1.614.892,00
|
227.482,00
|
1.387.410,00
|
599.090,00
|
Grundschulden
|
C.2 sonstige Verbindlichkeiten
|
|
|
|
|
|
Steuerverbindlichkeiten
|
212.025,79
|
212.025,79
|
0,00
|
0,00
|
keine
|
Vorjahr
|
934.700,53
|
934.700,53
|
0,00
|
0,00
|
keine
|
Sozialverbindlickeiten
|
6.348,39
|
6.348,39
|
0,00
|
0,00
|
keine
|
Vorjahr
|
30.753,23
|
30.753,23
|
0,00
|
0,00
|
keine
|
andere Verbindlichkeiten
|
11.291.772,60
|
11.291.772,60
|
0,00
|
0,00
|
keine
|
Vorjahr
|
9.360.246,69
|
9.360.246,69
|
0,00
|
0,00
|
keine
|
|
11.510.146,78
|
11.510.146,78
|
0,00
|
0,00
|
|
Vorjahr
|
10.325.700,45
|
10.325.700,45
|
0,00
|
0,00
|
|
|
12.897.556,78
|
11.707.226,78
|
1.190.330,00
|
463.154,00
|
|
Vorjahr
|
11.940.592,45
|
10.553.182,45
|
1.387.410,00
|
599.090,00
|
|
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
über einem Jahr betragen in Summe € 1.190.330,00
(i.V. € 1.387.410,00).
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden
Verbindlichkeiten im Sinne des § 42 Abs. 3
GmbHG
gegenüber Gesellschaftern in Höhe von
€ 211.328,33 (i.V. € 312.577,32)
ausgewiesen.
Die
sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind wie
folgt auszuweisen:
Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen
mit einem durchschnittlichen Monatsbetrag von
€ 4.037,80 (i.V. € 4.037,80). Die
Restlaufzeiten der Verträge sind unverändert
unbestimmt.
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Periodenfremde Erträge bestehen im
Geschäftsjahr 87.906,67 (i. V. € keine).
Periodenfremde Aufwendungen bestehen keine
(i.V. € 470.700,00).
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
enthaltene
Aufwendungen aus Währungsumrechnung bestehen
keine (i. V. € 33,24).
Weitergehende Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
sind nicht zu machen.
E. Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse bestanden zum
Abschlussstichtag keine.
Außerbilanzielle Geschäfte gem. § 285
Nr. 3 HGB bestanden zum Abschlussstichtag keine.
Über Geschäfte mit nahestehenden Personen
gem. § 285 Nr. 21 HGB, welche nicht zu
marktüblichen Konditionen zustande gekommen sind, gibt
es nichts zu berichten.
Zum alleinigen
Geschäftsführer war im Berichtsjahr 2023
bestellt:
Herr Bernhard Tritschler, Geschäftsführer,
Titisee - Neustadt
Auf die Angaben nach §§ 285 Nr. 9 a HGB
wird unter Verweis auf §§ 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2
und Abs. 4 HGB verzichtet.
Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach
§ 267 Abs. 5 HGB wurden durchschnittlich
beschäftigt:
|
2022
|
2023
|
Gewerbliche Arbeitnehmer
|
37,50
|
39,75
|
Angestellte
|
11,00
|
11,00
|
Teilzeitbeschäftigte
|
10,25
|
15,50
|
|
58,75
|
66,25
|
Auszubildende
|
10,75
|
9,50
|
Geschäftsführer
|
1,00
|
1,00
|
|
70,50
|
76,75
|
Ergebnisverwendungsvorschlag der
Geschäftsführung:
Der Geschäftsführer schlägt vor, den
Jahresüberschuss 2023 in Höhe von
€ 2.796.103,85 sowie den Gewinnvortrag
per 01.01.2023 mit € 818.637,51 wie folgt zu
verwenden:
|
€
|
Bilanzgewinn per
31.12.2022
|
1.418.637,51
|
Gewinnausschüttung
2023
|
-600.000,00
|
|
818.637,51
|
Jahresüberschuss
2023
|
2.796.103,85
|
Einstellung in die
anderen Gewinnrücklagen
|
-1.398.100,00
|
Bilanzgewinn per
31.12.2023
|
2.216.641,36
|
Der Bilanzgewinn per 31.12.2023 soll auf Rechnung des
neuen Geschäftsjahres vorgetragen werden.
Die Befreiung nach § 285 Nr. 17 i. V. m §
288 Abs. 2 S. 2 HGB wird in Anspruch genommen.
Weilheim - Bannholz, den 25.
Juni 2024
Holzbau Amann GmbH
gez.
Bernhard Tritschler, (Geschäftsführer)
Anlage zum Anhang
Anlagenspiegel zum 31.12.2023
|
Anschaffungs-/Herstellungskosten
|
|
|
|
|
kumuliert
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumuliert
|
|
01.01.2023
|
2023
|
2023
|
2023
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
2.415,00
|
0,00
|
0,00
|
2.415,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke und
Bauten
|
8.807.735,73
|
345.259,52
|
0,00
|
393.147,53
|
9.546.142,78
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
3.331.102,01
|
50.958,88
|
45.543,74
|
0,00
|
3.336.517,15
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.837.187,29
|
167.985,54
|
138.867,15
|
0,00
|
1.866.305,68
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
406.477,31
|
319.341,99
|
0,00
|
-393.147,53
|
332.671,77
|
|
14.382.502,34
|
883.545,93
|
184.410,89
|
0,00
|
15.081.637,38
|
II. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
24.382,99
|
5.214,31
|
0,00
|
0,00
|
29.597,30
|
|
14.406.885,33
|
891.175,24
|
184.410,89
|
0,00
|
15.113.649,68
|
|
Abschreibungen
|
|
|
|
|
|
kumuliert
|
Korrektur BP
|
Zugang
|
Abgang
|
kumuliert
|
|
01.01.2023
|
2023
|
2023
|
2023
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
1.621,00
|
732,00
|
0,00
|
2.353,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke und
Bauten
|
2.392.178,32
|
3.106,97
|
268.393,08
|
0,00
|
2.663.678,37
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.913.915,01
|
584,00
|
201.961,88
|
45.543,74
|
2.070.917,15
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.511.597,29
|
52,30
|
164.254,24
|
138.867,15
|
1.537.036,68
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
5.817.690,62
|
3.743,27
|
634.609,20
|
184.410,89
|
6.271.632,20
|
II. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
0,00
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
5.817.690,62
|
5.364,27
|
635.341,20
|
184.410,89
|
6.273.985,20
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
€
|
€
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
62,00
|
0,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke und
Bauten
|
6.882.464,41
|
6.415.557,41
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.265.600,00
|
1.417.187,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
329.269,00
|
325.590,00
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
332.671,77
|
406.477,31
|
|
8.810.005,18
|
8.564.811,72
|
II. Finanzanlagen
|
|
|
1. Beteiligungen
|
29.597,30
|
24.382,99
|
|
8.839.664,48
|
8.589.194,71
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Hinweis nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB:
In dem vorstehenden Jahresabschluss wurden die
größenabhängigen Erleichterungen nach
§ 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht
wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die Holzbau Amann GmbH, Weilheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Holzbau Amann GmbH,
Weilheim - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie
dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holzbau
Amann GmbH für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 und
· · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
· Gemäß § 322
Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere
Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Lauchringen, den 25. Juni
2024
Treuhand Hochrhein Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Stefan Schmidle, Wirtschaftsprüfer
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