Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 620223
Eingetragen
26.7.1972
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzVeredlung von HolzwarenHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Be- und Verarbeitung sowie der Vertrieb von Holz und sonstigen Baustoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Lörch
seit 13.5.2025
Prokura
Wolfgang Müll
seit 13.5.2025
Prokura
Bernhard Tritschler
seit 23.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Peter Amann
Weilheim
500.000 €
33.30%
Sara Ambühl
Waldshut-Tiengen
500.000 €
33.30%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Holzbau Amann GmbH

Weilheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Firma Holzbau Amann GmbH gehört dem Bauhauptgewerbe in der Sparte Holzbearbeitung und Holzver­arbeitung / Holzingenieurbau an.

2. Forschung und Entwicklung
Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist zum einen die Verarbeitung der Baubuche mit CNC-Maschinen. Zum anderen testen und entwickeln wir in Verbindung mit den verschiedenen Fräswerkzeugherstellern Schnitt­winkel, Drehzahlen, Spezialstähle etc..
Weiter sind wir beteiligt an der Entwicklung von experimentellen Holzgitterschalen mit der technischen Universität München und der Universität Hongkong. Die Forschungsgruppe hat eine geometrische Methode entwickelt, um sogenannte Asymptotische Gitterschalen zu entwerfen und zu konstruieren. Es lassen sich doppelt gekrümmte Gitterschalen aus geraden Lamellen herstellen. Die Lamellen werden elastisch gebogen und tordiert, behalten dabei aber ihr starke Profilachse als tragendes Bauteil. Ein weiterer Vorteil dieses Ansatzes ist, dass die Bretter flach zusammengesetzt und anschließend in eine räumliche Form gebogen werden. Dieser Ansatz könnte die Herstellung und Montage komplexer doppelt gekrümmter Gitterschalen auf äußerst effiziente Weise ermöglichen.

Im digitalen Bereich wurden und werden derzeit die Schnittstellen 3D CAD-Planung-Lignocam / BTL für die Datenübergabe an die CNC-Maschinen weiterentwickelt, sodass künftig CNC-Maschinen effizient programmiert werden können.
Die Projektierung und die Projektplanung mit BIM wird von den Architekten bzw. Ingenieuren noch nicht angenommen bzw. weitergegeben. Eine Planung unserer Holzbauten ist auf vorgenannte Art und Weise somit noch nicht realisiert worden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die Auftragslage in der Baubranche hat sich 2023 gegenüber 2022 im Bereich Wohnungsneubauten drastisch verschlechtert. Es wurden zum Vorjahr ca. 85% weniger Bauanträge im Wohnungsbereich geschrieben.
Im Jahr 2023 und künftig wurden bzw. werden durch den Einbruch der Wohnungsneubauten vermehrt Wohnhäuser und Gebäude saniert, sodass die Zimmereien und Holzbaubetriebe allgemein in Deutschland sich wieder zusätzlich mehr auf die öffentlichen Aufträge konzentrieren, um eine stabile, gute Auslastung zu haben.
Im Bereich der Sonderholzbauten, sowie Gewerbebauten ist die Entwicklung positiv, da hier sich Bauherren durch den Klimawandel vermehrt für den Holzbau entscheiden. Die Mitbewerber in diesem Bereich werden sich künftig erhöhen.
Von uns werden derzeit nur reine Holzbauten angeboten bzw. auch ausgeführt. Die schlüsselfertigen bzw. halbschlüsselfertigen Objekte mit langen Vorlaufzeiten wurden im Jahr 2023 nur vereinzelt realisiert. Die hohen Materialpreisschwankungen und die fehlende Materialverfügbarkeit im Jahr 2022 haben sich im Jahr 2023 wieder überwiegend normalisiert.
Nur im Bereich der Hartschaum - Dämmungen, sowie im Stahlbau bzw. bei den Schlosserarbeiten sind die Preise erhöht, z. B. auch wegen Verfügbarkeit und der zusätzlichen CO2 Steuer. Diesbezüglich muss mit längeren Lieferzeiten kalkuliert werden.
Anlieferungen "Just in Time" sind sehr schwierig und bei den Lieferanten unzuverlässig, da es im Speditionssektor Personalmangel gibt und überwiegend nicht deutschsprechende Berufskraftfahrer anliefern.
Die wirtschaftlichen Einbußen waren für unsere Gesellschaft trotz alledem überschaubar.
Sorgen bereitet der Bauindustrie der Ukrainekonflikt. Durch die anhaltenden Materiallieferschwierigkeiten im Stahlbereich und die Energiepreisschwankungen können die immensen, wirtschaftlichen Auswirkungen und Schäden noch nicht abgeschätzt bzw. beziffert werden. Sämtliche Baumaterialien aus Russland und der Ukraine fehlen der Bauindustrie und können nur schwer anderweitig oder gar nicht beschafft werden.
Umso wichtiger war es, eine noch bessere, durchdachtere Arbeitsvorbereitung zu haben, damit das benötigte Material / Ersatzmaterial früh- bzw. rechtzeitig bestellt, die Auslastung optimal gesteuert und der derzeit gute Auftragsbestand rati­onal und planmäßig abgearbeitet werden kann.
1. Geschäftsverlauf
Gerade aufgrund der vorgenannten Bedingungen kann der Geschäftsverlauf für das vergangene Geschäftsjahr 2023 wieder als sehr gut bezeichnet werden. Das Betriebsergebnis ist von 8,8% im Vorjahr auf 16,3% der Gesamtleistung gestiegen.
Der Auftragseingang und die Gesamtleistung entsprachen den Vorstellungen der Gesellschafter, des Beirats und der Geschäftsführung.
2. Vermögens- Finanz- und Ertragslage
Die Lage des Unternehmens ist geprägt vom operativen Hauptgeschäft, welches im Jahr 2023 wieder einen positiven Verlauf hatte.
a) Ertragslage
Die Gesamtleistung aus dem Kerngeschäft, ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge, hat sich von T€ 19.038,9 im Vorjahr um T€ 1.770,3 (= 9,3%) auf jetzt T€ 20.809,2 erhöht. Materialeinsatz einschließlich Fremdleistungen betrugen im Vorjahr 52,9% der Gesamtleistung. Im Geschäftsjahr verminderte sich der Materialaufwand auf 33,4% der Gesamtleistung. Unser Materialeinsatz im Sonderholzbau liegt auch im Jahr 2023 am unteren Rand des allgemeinen Schwankungsbereichs. Die Fremdleistungen sind jeweils projektabhängig und waren im Berichtszeitraum mit 9,3% der bereinigten Gesamtleistung erneut sehr gering.
Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr absolut um T€ 603,5 (= 12,3%) auf T€ 5.503,8 erhöht.
Die im Jahr 2023 und 2024 aufgewendete Zeit für die Beratungsarbeit und Angebotsbearbeitung von nicht öffentlichen Objek­ten hat sich hinsichtlich der Auswirkung auf die Ertragslage als positiv herausgestellt und soll in dieser Form beibehalten werden, damit auch künftig positive, für alle Beteiligten zufriedenstellende Betriebsergebnisse erzielt werden.
Die betrieblichen Aufwendungen einschließlich Materialaufwand und der Abschreibungen auf das operativ not­wendige Anlagevermögen haben sich insgesamt in Summe absolut um T€ 36,2 (= 0,2%) erhöht (T€ 17.406,9, i. V. T€ 17.370,7).
Das ordentliche Betriebsergebnis (vor neutralen Ergebnisbestandteilen) beträgt im Jahr 2023 nach T€ 1.668,2 im Vorjahr nunmehr T€ 3.402,3 und entspricht 16,3% der Gesamtleistung.
Der Jahresüberschuss zeigt sich nach T€ 1.446,8 im Vorjahr mit T€ 2.796,1 deutlich verbessert und entspricht nach 7,6% im Vorjahr nunmehr 13,4% der Gesamtleistung.
b) Finanzlage
Unsere Finanzlage ist auf einen überschaubaren Zeitraum hinaus als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zah­lungsfrist mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Unsere Kapitalstruktur setzt sich in ähnlichen Verhältnissen zusammen wie im Vorjahr. Das Eigenkapital hat sich gegen­über dem Vorjahr um T€ 2.196,1 erhöht und liegt bei 34,4% (i.V. 30,3%) der Bilanzsumme.
Im Jahr 2023 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von T€ 891,2 getätigt. Davon entfielen auf die Hof- und Wegebefestigung T€ 138,4, Fuhrpark T€ 74,0, Spänesilo T€ 436,8 und den Sicker- und Löschwasserteich T€ 77,6. Weitere Investitionen flossen in Höhe von T€ 143,9 in die Erweiterung bzw. Erhaltung des Bestands an Maschinen-, Betriebs- und Geschäftsausstattungen.
Die Investitionen des Berichtsjahrs wurden aus laufenden Mitteln bezahlt.
An Investitionstätigkeiten werden im Jahr 2024 im Bereich der Erneuerung des eigenen Arbeitsvorberei­tungsbüros ca. T€ 70, Fuhrpark T€ 150,0, LKW Rinnen ca. T€ 25,0, LKW-Austragung des Spänesilos ca. T€ 45,0, der Sanierung der Elektrotechnik der Halle 1 ca. T€ 20,0, der Schaffung des restlichen Sicker- und Löschwasserteichs (Anteil Holzbau Amann GmbH 50%) ca. T€ 25,0, und der Aufrechterhaltung der Maschinen-, Betriebs- und Geschäftsausstattung ca. T€ 250,0 eingeplant.
Im Bereich der vermieteten Hallen an die Firma Lignotrend sind im Jahr 2024 ebenso wie dies im Jahr 2023 der Fall war, keine Investitionen, sondern lediglich die regelmäßig notwendigen In­standsetzungsmaßnahmen geplant. Der Kapitaldienst der geplanten Investitionen mit ca. T€ 585,0 soll, soweit dies das operative Geschäft ohne Einschränkungen zulässt, wieder aus den laufenden Mitteln erfolgen.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zeigte sich im Verhältnis zum Vorjahr (i. V. T€ 2.396,8) mit einem positiven Saldo von T€ 3.311,4 deutlich verbessert.
Die Gesellschaft hat die großen Investitionen im Jahr 2019 mit förderfähigen KfW - Darlehen finanziert. Die Investitionen im Zeitraum der Jahre 2020 bis Ende 2023 in die Abbundhallen, die Erweiterung des Arbeitsvorbereitungsbüros sowie die Investitionen in die Maschinen-, Betriebs- und Geschäfts­ausstattung konnten aus den laufenden Mitteln getätigt werden. Durch die gute Li­quidität kann auch die Materialbeschaffung und die Elementierung größerer Bauvorha­ben gut vorfinanziert werden.
Die Gesellschaft verfügt über solvente Kunden. Forderungskürzungen bzw. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Im Jahr 2023 wurden wie bereits in den Vorjahren aufgrund des Vorsichts­prinzips gebildete Wertberich­tigungen, soweit erforderlich beibehalten bzw. wertmäßig ange­passt.
Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungs­fristen gezahlt.
Die Liquiditätslage war im Jahr 2023 jederzeit sehr gut und kann auch im Jahr 2024 auf einen überschau­baren Zeitraum als gesichert angesehen werden.
c) Vermögenslage
Bei der Vermögensstruktur unserer Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr positive Verände­rungen im Bereich des kurzfristigen als auch des langfristigen Vermögens ergeben. Das kurzfristige Vermögen beträgt im Jahr 2023 insgesamt T€ 17.703,4 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.348,3 (= 23,3%) erhöht. Das langfristige Vermögen hat sich um T€ 250,5 (= 2,9%) auf T€ 8.839,9 erhöht.
Die Zusammensetzung der Kapitalstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr dahingehend verändert, dass sich das langfristige Kapital um T€ 1.970,8 (T€ 10.502,0, i. V. T€ 8.531,2) erhöht hat und sich das kurzfristige Kapital um T€ 1.628,0 (T€ 16.041,3, i. V. T€ 14.431,3) ebenfalls erhöht hat.
Nach Einstellung in die Gewinnrücklagen ergibt sich unter Berücksichtigung des verbleibenden Gewinn­vortrags ein Eigenkapital in Höhe von T€ 9.137,2 (= 34,4% der Bilanzsumme, im Vorjahr T€ 6.941,1 = 30,3% der Bilanzsumme).
3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als Kennzahl die Gesamtleistung pro Mitar­beiter heran. Wobei die Mitarbeiterzahl gewichtet wird mit dem vertraglichen Volumen jedes einzelnen Beschäftigten. Bei den Mitarbeitern (im Jahresdurchschnitt 61,5) ist der Geschäftsführer mitgezählt. Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter beträgt T€ 338,4. Weitere finanzielle Leistungsindikatoren sind die monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, Liquiditätsstatus, Cashflow und die Entwicklung des Auftragsbestands.
4. Gesamtaussage
Risiken in der künftigen Entwicklung sehen wir in der Zurückhaltung bei der Vergabe größerer Sonder- und Großprojekte durch den Ukrainekonflikt. Das tatsächliche Ausmaß der wirtschaftlichen Einbu­ßen für unsere Gesellschaft ist aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklung zum aktuellen Zeit­punkt nur schwer bis überhaupt nicht abzuschätzen. Die Mehraufwendungen für entsprechende Ersatzbeschaffungen können derzeit kostenmäßig nicht annährend beziffert werden. Es wird künftig mehr Lagerraum und mehr liquide Mittel für frühzeitige Materialbeschaffung benötigt. Zusätzlich fallen weitere Transportkosten vom Werk zur Baustelle an, da "Just in Time" kaum noch angeliefert wird.
Als weiteres Risiko sehen wir die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Personalbestand, die weiterhin auf Corona Infektionen zurückzuführen sind.
Weitere Risiken sehen wir bei vielen Bauherren die geplante Finanzierung künftig nicht mehr darstellbar bzw. stark risikobehaftet sein wird. Bei öffentlichen Verga­ben erwarten wir, dass dann nur noch das Notwendigste an Bautätigkeiten ausgeschrieben wird.
Durch die europaweit gestiegene Vorliebe für den Werkstoff Holz, auch in Verbindung mit der Einleitung von Maßnahmen zur Verlangsamung des Klimawandels, wird die Nach­frage nach Holzbauten weiterhin vorhanden sein und in den kommenden Jahren auch für uns einen befriedigenden Marktanteil mit sich bringen. Es gibt derzeit für unsere Gesellschaft genügend Anfragen und entsprechendes, er­tragreiches Auftragsvolumen. Dies trifft ebenso auf frei vergebene wie auch auf öffentliche Objekte zu.
Derzeit ist die zukünftige Grundauslastung für ca. 5-6 Monate gesi­chert, wobei in Teilbereichen, wie z.B. beim Stahl und Dämmungen die Materialbeschaffung eine große Herausforderung darstellt.
Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind der­zeit nicht erkenn­bar.
Unsere wirtschaftliche Lage kann als sehr gut beurteilt werden.
III. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
IV. Prognosebericht
Der derzeitige Auftragsbestand liegt bei ca. T€ 12.042,2, wobei darin fast keine Fremdleistungen enthalten sind. Dies ergibt eine Grundauslastung bis September 2024. Durch eine vorausschauende Planung werden wir die Projekte mit einer guten Gewinnmarge, wie kalkuliert, auch abwickeln. Einige er­folgver­sprechende Objekte sind derzeit noch im Angebotsstadium. Unsere Gesellschaft erwartet für das Ge­schäftsjahr 2024, nach dem jetzigen Kenntnisstand, wieder ein positives Jahresergebnis.

V. Risikobericht
Nach wie vor bestehen bei einem abgeschlossenen Großobjekt durch verschiedene Baumängel, derzeit nicht feststellbare Risiken. Eine Kostenbeteiligung unserer Holzbaufirma kann nicht ausge­schlossen werden.
Diese Risiken sind im Jahresabschluss durch angemessene Rückstellungen berücksichtigt.
Eine endgültige Klärung der unsere Gesellschaft betreffenden Sachverhalte konnte bis zum heuti­gen Tage noch nicht herbeigeführt werden.
Branchenspezifische Risiken:
Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung, werden seitens der Geschäftsleitung in den reinen Holzbauobjekten (Sonder­objekte, derzeit auch in den öffentlichen Objekten, sowie in ge­werblichen Objekten), gesehen. Die risikobehafteten, schlüsselfertigen Objekte (lange Vorlaufzeiten, keine Preissicherheit), werden derzeit nicht angeboten, da im reinen Holzbau die Nachfrage groß ist und die Auslastung dadurch gegeben ist.
Auf Grund der Materiallieferunsicherheit bieten derzeit viele Mitbewerber im öffentlichen Bereich gar nicht an, weil der Ausführungstermin in Verbindung mit der Vertragsstrafe dadurch risikobe­haftet ist bzw. die Ausführungstermine nicht zugesichert werden können.
Ertragsorientierte Risiken:
Die Wettbewerbsrisiken werden aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und durch die nicht vollumfänglich absehbaren Folgen des Ukrainekonflikts bzw. durch deren ungewisse Auswirkungen bei vielen Mitbewerbern wahrscheinlich zu größeren Preisschwankungen füh­ren.
Die neu erhaltenen Aufträge sind wieder mit guten Gewinnmargen kalkuliert. Durch unsere Flexibili­tät aufgrund der neuen Abbundhalle verbunden mit der neuen CNC-Abbundmaschine sind wir jederzeit in der Lage nicht nur flexibel anzubieten, sondern auch flexible Montagezeiten auf Grund unserer potenziell hohen Lagerkapazitäten versprechen zu können.
Finanzwirtschaftliche Risiken:
Aufgrund der derzeit stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens und entsprechenden Rückstellungen für Objekte, bei denen der Gesellschaft evtl. Mängel angelastet werden könnten sind derzeit Liquiditätsrisiken nicht erkennbar.
Die Liquiditätslage zeigt sich im gesamten Geschäftsjahr 2023, im bisherigen 2024 und auch auf einen überschaubaren Zeitraum hinaus konstant sehr gut.
VI. Chancenbericht
Da wir eine sehr gute Arbeitsvorbereitung haben, dadurch frühzeitig bestellen und auf der Beschaffungsseite auf eine breite Palette von verschiedenen Holz- und Stahlliefe­ranten zurück­grei­fen können, ist die Gesellschaft in der Lage, jeweils objektbezogen das Material mit etwas verlän­gerten Lieferzeiten zu beziehen und dem Bau­herrn somit sinnvolle Varianten und Alternativen anbieten zu können. Durch größere Lager- und Abbund Kapazitäten sind wir sehr flexibel und zusätzliche Umlage­rungskosten entfallen.
Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmenden Mitbewerber in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

 

Weilheim - Bannholz, den 25. Juni 2024


Holzbau Amann GmbH

gez. Bernhard Tritschler, (Geschäftsführung)

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.839.664,48 8.589.194,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 62,00  
II. Sachanlagen 8.810.005,18 8.564.811,72
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.882.464,41 6.415.557,41
2. technische Anlagen und Maschinen 1.265.600,00 1.417.187,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.269,00 325.590,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 332.671,77 406.477,31
III. Finanzanlagen 29.597,30 24.382,99
1. Beteiligungen 29.597,30 24.382,99
B. Umlaufvermögen 17.664.780,22 14.344.636,11
I. Vorräte 10.382.329,84 9.253.627,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 700.308,49 616.955,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.582.141,89 4.474.053,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.911,00 10.694,00
Aktiva 26.543.355,70 22.944.524,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.137.241,36 6.941.137,51
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.420.600,00 4.022.500,00
III. Bilanzgewinn 2.216.641,36 1.418.637,51
B. Rückstellungen 4.508.557,56 4.062.794,86
C. Verbindlichkeiten 12.897.556,78 11.940.592,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.387.410,00 1.614.892,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 11.510.146,78 10.325.700,45
Passiva 26.543.355,70 22.944.524,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.763.924,52 9.380.239,43
2. Personalaufwand 5.503.814,18 4.900.242,36
a) Löhne und Gehälter 4.369.186,63 3.768.378,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.134.627,55 1.131.863,86
davon für Altersversorgung 90.017,45 56.125,97
3. Abschreibungen 635.341,20 584.372,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 635.341,20 584.372,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.761.045,31 1.956.581,69
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 61.401,91 86.002,83
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.205,40 52.186,13
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.049.426,85 504.177,96
8. Ergebnis nach Steuern 2.817.493,49 1.468.681,68
9. sonstige Steuern 21.389,64 21.856,45
10. Jahresüberschuss 2.796.103,85 1.446.825,23
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 818.637,51 695.312,28
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.398.100,00 723.500,00
a) in andere Gewinnrücklagen 1.398.100,00 723.500,00
13. Bilanzgewinn 2.216.641,36 1.418.637,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Holzbau Amann GmbH hat ihren Sitz in 79809 Weilheim-Bannholz und ist unter HRB 620223 im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg eingetragen. Sie erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Der Jah­resab­schluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschrif­ten der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB, den Sondervorschriften des GmbH - Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags auf­gestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handels­recht­li­chen Bestimmungen.

Über die angewandten Bewertungsmethoden berichten wir wie folgt:

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstel­lungskosten, gege­be­nenfalls vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibun­gen, bewertet. Es kam ausschließlich die li­neare Abschreibungsmethode zur Anwen­dung. Die Nutzungsdauerschätzungen orientieren sich dabei grundsätz­lich an den in den steuerlichen AfA - Tabellen aufgeführten Nutzungsdauern, da diese den Nutzenver­brauch bzw. den Wertverzehr unserer Anlagen im Allgemeinen zu­treffend abbilden.

Die Herstellungskosten sind zum handelsrechtlichen Mindestansatz unter Einbeziehung aller ak­tivie­rungs­pflich­tigen Beträge ermittelt worden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einge­rech­net.

Umlaufvermögen
Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätz­lich auf der Basis gewogener Durchschnittspreise. Die Bewertung erfolgte unter Beachtung des Nie­derstwertprin­zips.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungs­kosten aufgrund von detaillierten Baustellenaufzeich­nun­gen er­mittelt worden. Fremdkapitalzinsen wur­den nicht einge­rech­net. Ein Abschlag für nicht akti­vierungspflichtige Ge­meinkosten wurde vorgenom­men.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der flüssigen Mittel er­folgte zum Nennwert. Pau­schal­wertbe­rich­tigungen wurden mit 1 % auf den nicht einzelwertberichtigten Netto - Forderungsbestand gebil­det.

Im Hinblick auf eine periodengerechte Abgrenzung der Aufwendungen wurden gemäß § 250 HGB ent­spre­chende Rechnungs­abgrenzungsposten gebildet.

Passivposten
Das im Handelsregister unverändert mit € 1.500.000,00 ausgewiesene Stammkapital (= gezeichnetes Kapital) wird ebenso zum Nominalbetrag bilanziert wie die Gewinnrücklagen und der Bilanzgewinn.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach ver­nünf­tiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Verwendung der Ster­beta­fel 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Zum 31.12.2023 ist der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (i.V. 1,78 %) zur Anwendung gelangt. Bei dem Zinssatz han­delt es sich aus Vereinfachungsgründen um den nach der Rück­abzin­sungsverordnung von der Deut­schen Bundesbank für eine Laufzeit von 15 Jahren zum 31.12.2023 ange­gebenen Zinssatz.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergan­genen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 13.615,00 (i.V. € 62.394,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Bewertung der Verpflichtungen wird mit dem versicherungsmathematischen Anwart­schaftsbarwert nach dem modifizierten Teilwertverfahren vorgenommen. Eine jährliche Ren­tenanpassung in Höhe von 1,5 % ist be­rück­sichtigt.

Als Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen wird ein Betrag von € 18.601,00 (i.V. € 19.055,00) in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" (i. V. ebenso) saldiert aus­gewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe an­ge­messen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte zu den Erfüllungsbeträgen. In den Bewertungsansatz wurden nur die Aufwendungen und Erträge einbezogen, die in künftigen Geschäftsjahren anfallen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält Valutaforderungen und -verbindlichkeiten. Diese sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlust­rech­nung enthal­te­nen Posten sind grundsätzlich zum Wechselkurs per Entstehungstag bewertet wor­den.

Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr liegen nicht vor.

C. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel.

Die Gesellschaft hält 20,0 % der Stammanteile an der Creation Holz AG, CH - Herisau. Das Ei­genka­pital die­ser Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 CHF 166.203,10, der Jahresüberschuss 2023 CHF 1.519,76.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 200,00 (i.V. € 200,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen keine Forderungen gem. § 42 Abs. 3 GmbHG (i.V. € 12.164,76).
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi - permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungspos­ten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich er­gebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Ab­baus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung der latenten Steuer unterbleibt in Aus­übung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Das im Handelsregister ausgewiesene gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 1.500.000,00.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich entsprechend der Ergebnisverwendung 2023 und dem Ergebnisverwen­dungs­vorschlag des Geschäftsführers wie folgt:

Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Ge­schäftsführers im Geschäftsjahr wie folgt:



Stand per 01.01.2023
4.022.500,00
Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen
1.398.100,00
Stand per 31.12.2023
5.420.600,00



Die anderen Gewinnrücklagen enthalten eine steuerfreie Investitionszulage gemäß § 4a und § 4b InvZulG in Höhe von € 9.438,24.

Zum Ende des Geschäftsjahrs bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von € 13.615,00 (i.V. € 62.394,00). Diese Beträge entfallen in voller Höhe auf den Differenzbetrag aus der Be­wertung der Pen­sionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zum 31.12.2023 und der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum 31.12.2023. Außerdem bestehen gem. § 268 Abs. 8 S. 3 HGB ausschüttungsgesperrte Beträge aus dem Unterschiedsbetrag des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung, welche mit dem Passivprimat bewertet wurde und der Anschaffungskosten dieser Versicherung in Höhe von € 90.664,90 (i. V. € 98.685,08).

Die Pensionsrückstellungen wurden für laufende Leistungen an drei Versorgungsempfänger sowie für einen Anwärter mit jeweils unverfallbarem Anspruch gebildet.

Als Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen wird ein Betrag von € 18.601,00 (i.V. € 19.055,00) in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" (i. V. ebenso) ausgewiesen.

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Es handelt sich um sechs Fondsanlagen und zwei Rückdeckungsversicherungen. Die angelegten Vermö­gensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger ent­zo­gen (verpfändet). Sie wurden mit insgesamt € 904.580,20 (i.V. € 893.010,01) nach den Be­stimmungen ge­mäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrun­deliegenden Ver­pflichtungen ver­rechnet. Der Wert der Fonds­anlagen wurde aus den Kurswerten am Ab­schlussstichtag abgeleitet. Eine Rückdeckungsversicherung wurde mit dem Zeit­wert gemäß Mittei­lung der Lebensversicherungsgesell­schaften bilanziert. Die zweite wurde mit dem Passivprimat im Sinne IDW RH FAB 1.021 bewertet. Die Kurswerte der Fondsanlagen sowie die Zeit­werte der Rückdeckungsansprüche entsprechen, außer jener Rückdeckungsversicherung, welche nach IDW RH FAB 1.021 bewertet wurde, den Anschaf­fungskosten. Der Saldo aus verrechneten Erträgen (€ 25.127,75, i.V. € 115.815,12) und Aufwendungen (€ 18.871,01, i.V. € 30.143,46) beträgt € 6.256,74 (i.V. € 85.671,66).

Der bilanzierte Betrag der Pensionsrückstellungen stellt sich wie folgt dar:



Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen
1.047.500,00
beizulegender Zeitwert / Anschaffungskosten der verpfändeten Vermögensgegenstände

-904.580,20
Bilanzwert der Pensionsrückstellungen
142.919,80


Sämtliche Rückstellungen haben Laufzeiten von unter einem Jahr.

Die Befreiung nach § 285 Nr. 17 i. V. m § 288 Abs. 2 S. 2 HGB wird in Anspruch genommen.

Die gem. § 285 HGB geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Über­sicht (Verbindlichkeitenspiegel) entnehmen:



Restlaufzeit


Gesamt-
bis zu
mehr als
davon mehr als
Besicherung

betrag
1 Jahr
1 Jahr
5 Jahre






 
C.1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
1.387.410,00
197.080,00
1.190.330,00
463.154,00
Grundschulden / Sicherungsübereignung
Vorjahr
1.614.892,00
227.482,00
1.387.410,00
599.090,00
Grundschulden
C.2 sonstige Verbindlichkeiten





Steuerverbindlichkeiten
212.025,79
212.025,79
0,00
0,00
keine
Vorjahr
934.700,53
934.700,53
0,00
0,00
keine
Sozialverbindlickeiten
6.348,39
6.348,39
0,00
0,00
keine
Vorjahr
30.753,23
30.753,23
0,00
0,00
keine
andere Verbindlichkeiten
11.291.772,60
11.291.772,60
0,00
0,00
keine
Vorjahr
9.360.246,69
9.360.246,69
0,00
0,00
keine

11.510.146,78
11.510.146,78
0,00
0,00

Vorjahr
10.325.700,45
10.325.700,45
0,00
0,00


12.897.556,78
11.707.226,78
1.190.330,00
463.154,00

Vorjahr
11.940.592,45
10.553.182,45
1.387.410,00
599.090,00



Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen in Summe € 1.190.330,00 (i.V. € 1.387.410,00).

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG gegen­über Gesellschaftern in Höhe von € 211.328,33 (i.V. € 312.577,32) ausgewiesen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind wie folgt auszuweisen:
Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einem durchschnittlichen Monatsbetrag von € 4.037,80 (i.V. € 4.037,80). Die Restlaufzeiten der Verträge sind unverändert unbestimmt.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Perio­denfremde Erträge bestehen im Geschäftsjahr 87.906,67 (i. V. € keine). Peri­odenfremde Auf­wendungen bestehen keine (i.V. € 470.700,00).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene Aufwendungen aus Währungsumrechnung bestehen keine (i. V. € 33,24).

Weitergehende Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht zu machen.

E. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag keine.

Außerbilanzielle Geschäfte gem. § 285 Nr. 3 HGB bestanden zum Abschlussstichtag keine.

Über Geschäfte mit nahestehenden Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB, welche nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommen sind, gibt es nichts zu berichten.

Zum alleinigen Geschäftsführer war im Berichtsjahr 2023 bestellt:

Herr Bernhard Tritschler, Geschäftsführer, Titisee - Neustadt
Auf die Angaben nach §§ 285 Nr. 9 a HGB wird unter Verweis auf §§ 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 4 HGB ver­zichtet.

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden durch­schnitt­lich beschäf­tigt:


2022
2023
Gewerbliche Arbeitnehmer
37,50
39,75
Angestellte
11,00
11,00
Teilzeitbeschäftigte
10,25
15,50

58,75
66,25
Auszubildende
10,75
9,50
Geschäftsführer
1,00
1,00

70,50
76,75



Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung:
Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 2.796.103,85 sowie den Gewinn­vor­trag per 01.01.2023 mit € 818.637,51 wie folgt zu verwen­den:



Bilanzgewinn per 31.12.2022
1.418.637,51
Gewinnausschüttung 2023
-600.000,00

818.637,51
Jahresüberschuss 2023
2.796.103,85
Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen
-1.398.100,00
Bilanzgewinn per 31.12.2023
2.216.641,36



Der Bilanzgewinn per 31.12.2023 soll auf Rechnung des neuen Geschäftsjahres vorgetragen wer­den.

Die Befreiung nach § 285 Nr. 17 i. V. m § 288 Abs. 2 S. 2 HGB wird in Anspruch genommen.

 

Weilheim - Bannholz, den 25. Juni 2024


Holzbau Amann GmbH

gez. Bernhard Tritschler, (Geschäftsführer)



Anlage zum Anhang

Anlagenspiegel zum 31.12.2023


Anschaffungs-/Herstellungskosten




kumuliert
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumuliert

01.01.2023
2023
2023
2023
31.12.2023






I. Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
2.415,00
0,00
0,00
2.415,00
II. Sachanlagen





1. Grundstücke und Bauten
8.807.735,73
345.259,52
0,00
393.147,53
9.546.142,78
2. technische Anlagen und Maschinen
3.331.102,01
50.958,88
45.543,74
0,00
3.336.517,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.837.187,29
167.985,54
138.867,15
0,00
1.866.305,68
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
406.477,31
319.341,99
0,00
-393.147,53
332.671,77

14.382.502,34
883.545,93
184.410,89
0,00
15.081.637,38
II. Finanzanlagen





1. Beteiligungen
24.382,99
5.214,31
0,00
0,00
29.597,30

14.406.885,33
891.175,24
184.410,89
0,00
15.113.649,68

Abschreibungen





kumuliert
Korrektur BP
Zugang
Abgang
kumuliert

01.01.2023
2023
2023
2023
31.12.2023






I. Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
1.621,00
732,00
0,00
2.353,00
II. Sachanlagen





1. Grundstücke und Bauten
2.392.178,32
3.106,97
268.393,08
0,00
2.663.678,37
2. technische Anlagen und Maschinen
1.913.915,01
584,00
201.961,88
45.543,74
2.070.917,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.511.597,29
52,30
164.254,24
138.867,15
1.537.036,68
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

5.817.690,62
3.743,27
634.609,20
184.410,89
6.271.632,20
II. Finanzanlagen





1. Beteiligungen
0,00

0,00
0,00
0,00

5.817.690,62
5.364,27
635.341,20
184.410,89
6.273.985,20

Buchwert
Buchwert

31.12.2023
31.12.2022



I. Immaterielle Vermögensgegenstände
62,00
0,00
II. Sachanlagen


1. Grundstücke und Bauten
6.882.464,41
6.415.557,41
2. technische Anlagen und Maschinen
1.265.600,00
1.417.187,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
329.269,00
325.590,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
332.671,77
406.477,31

8.810.005,18
8.564.811,72
II. Finanzanlagen


1. Beteiligungen
29.597,30
24.382,99

8.839.664,48
8.589.194,71

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Hinweis nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB:
In dem vorstehenden Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Holzbau Amann GmbH, Weilheim
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Holzbau Amann GmbH, Weilheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holzbau Amann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und · · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
· Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lauchringen, den 25. Juni 2024


Treuhand Hochrhein Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stefan Schmidle, Wirtschaftsprüfer

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