Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 1892
Eingetragen
4.8.1987
Branche
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
Großhandel mit Düngemitteln, Pflanzenschutzmitteln und sonstigen landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, Betrieb von Gartenmärkten sowie Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen, insbesondere mit Getreide, überwiegend unter dem Unternehmenskennzeichen "Beiselen". Der Gegenstand umfaßt auch den Handel mit Folien, sowie den Vertrieb von Kunststofferzeugnissen und Zoobedarf

Historie

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Management

NameRolle
Markus Ludewig
seit 17.10.2022
Geschäftsführer
Hauke Thordsen
seit 7.6.2021
Geschäftsführer
Ludwig Striewe
seit 7.6.2021
Geschäftsführer
Jan Thordsen
seit 7.6.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Karl-Heinz Speidel
seit 22.2.2017
Prokura
Jochen Geiger
seit 14.1.2014
Prokura
Thomas R. Schneider
seit 21.7.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
20.54%
17.78%

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
BAT Holding GmbHEigenbeteiligung
20.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
BAT Holding GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Beiselen GmbH

Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

der Beiselen GmbH, Ulm

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.930.203,00 770.749,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 120.000,00 180.000,00
2.050.203,00 950.749,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.934.968,17 25.496.521,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.432.650,00 11.366.975,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.501.521,90 5.215.208,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 263.445,48 841.596,20
42.132.585,55 42.920.301,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.308.344,21 13.890.798,13
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.500.000,00 1.500.000,00
3. Beteiligungen 17.468.377,91 16.678.670,91
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 716.000,00 690.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 797.631,47 1.013.869,94
6. Genossenschaftsanteile 50.000,00 50.000,00
32.840.353,59 33.823.338,98
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 40.636,03 40.126,10
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 180.444.626,00 150.731.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 5.970.794,90 9.561.937,96
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.423.880,91 -1.000.262,18
185.032.176,02 159.332.801,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48.542.983,97 41.729.103,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.848.917,27 8.040.143,49
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 973.155,38 5.329.029,99
4. Sonstige Vermögensgegenstände 12.949.609,07 5.415.794,79
64.314.665,69 60.514.071,58
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 472.360,23 324.041,39
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 256.699,42 202.234,19
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 2.820.000,00 2.622.000,00
329.919.043,50 300.689.538,05
31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 73.000.000,00 73.000.000,00
IV. Gewinnvortrag 14.053.070,58 16.682.287,19
V. Jahresüberschuss 2.848.052,61 -2.629.216,61
96.901.123,19 94.053.070,58
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE UND ZULAGEN 25.113,34 76.736,34
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.131.198,00 4.351.384,00
2. Steuerrückstellungen 15.040,00 306.989,38
3. Sonstige Rückstellungen 13.374.585,48 12.984.172,12
17.520.823,48 17.642.545,50
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 164.167.055,34 136.561.964,15
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.526.824,69 31.274.636,75
3. Verbindlichkeiten gegenüber dem Unterstützungsverein der Gesellschaft 57.042,80 75.508,79
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.870.713,83 12.085.192,83
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.431.265,67 2.485.491,38
6. Sonstige Verbindlichkeiten 6.288.801,16 6.276.221,73
215.341.703,49 188.759.015,63
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 130.280,00 158.170,00
329.919.043,50 300.689.538,05

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 der Beiselen GmbH, Ulm

2019 2018
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.268.679.292,93 1.072.498.271,58
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.585.356,82 484.815,27
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 153.877,06 (EUR 46.000,00)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.214.741.489,71 1.024.863.221,51
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 22.065.271,23 20.569.102,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.584.224,51 4.076.363,92
26.649.495,74 24.645.466,81
5. Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.165.472,08 5.119.147,10
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 22.494.611,35 20.419.879,55
7. Erträge aus Beteiligungen 2.966.435,62 986.351,36
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.000.000,00 (EUR 500.000,00)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 158.828,71 82.251,22
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.523.955,81 1.622.384,20
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 152.487,90 (EUR 262.258,11)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.522.453,20 2.250.186,02
- davon an verbundene Unternehmen EUR 88.029,47 (EUR 84.803,99)
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 112.630,00 (EUR 138.493,29)
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 593.328,34 2.107.563,62
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -283.054,52 -1.348.372,16
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 198.000,00 (EUR 1.155.000,00)
13. Ergebnis nach Steuern 3.030.073,99 -2.383.018,82
14. Sonstige Steuern 182.021,38 246.197,79
15. Jahresüberschuss 2.848.052,61 -2.629.216,61

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 liegen die Rechnungslegungsvorschriften der §§ 264 ff HGB zugrunde. Die einschlägigen, den Abschluss tangierenden Vorschriften des GmbHG sind beachtet.

Angaben nach § 264 Abs. 1a HGB

Firmenname laut Registergericht: Beiselen GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ulm
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 1892

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze und sonstige Informationen

Gliederung

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Form der Darstellung von Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die erweiterten Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB werden in einem Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel gemacht.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Bewertung

Die angewandten Bewertungsgrundsätze entsprechen den §§ 252 ff HGB. Die Ausweis- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen, bewertet.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde geschätzt anhand der Dauer der voraussichtlichen Kundenbeziehungen und den Erfahrungen innerhalb der Branche.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die im Berichtsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben.

Bewegliches Anlagevermögen wird ab dem Jahr 2011 grundsätzlich nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. In den Vorjahren erfolgte die Abschreibung grundsätzlich degressiv. Die Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt jeweils in dem Jahr, in dem der lineare Abschreibungsbetrag den degressiven übersteigt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Beteiligungen und Genossenschaftsanteile sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Verzinsliche Ausleihungen werden mit ihrem Nennwert oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu fortgeschriebenen Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Marktpreisen bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer sowie geminderter Verwendbarkeit ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen werden aktivisch abgesetzt. Die geleisteten Anzahlungen in fremder Währung sind zum Stichtagskurs umgerechnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Beachtung der erkennbaren Risiken bewertet. Darüber hinaus wird das allgemeine Delkredererisiko durch die pauschale Abwertung gedeckt. Die Fremdwährungsforderungen bis zu einem Jahr sind zum Stichtagskurs umgerechnet. Längerfristige Fremdwährungsforderungen wurden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag bewertet. Bei Beträgen in fremder Währung erfolgte die Bewertung zum Stichtagskurs.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die aktiven latenten Steuern beinhalten die latenten Steuern, die sich aus den temporären Unterschiedsbeträgen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz unter Berücksichtigung der Steuerbelastung der Gesellschaft (29,615 %; GewSt und KSt) ergeben. Aktive latente Steuern (T-EUR 2.879) und passive latente Steuern (T-EUR 59) wurden verrechnet.

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus niedrigeren Bilanzansätzen in der Handelsbilanz beim Anlagevermögen und den sonstigen Vermögensgegenständen, sowie aus höheren Bilanzansätzen bei den Pensionsrückstellungen, den sonstigen Rückstellungen und auf den steuerlichen Verlustvorträgen im Rahmen der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Aufgrund der erwarteten steuerlichen Gewinnsituation in den folgenden fünf Jahren wurde für den vollständigen steuerlichen Verlustvortrag eine aktive latente Steuer gebildet.

Die passiven latenten Steuern resultieren aus höheren Bilanzansätzen beim Anlagevermögen, den Finanzanlagen und einem Sonderposten mit Rücklagenanteil in der Steuerbilanz.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen enthält Zuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Die Auflösung erfolgt entsprechend dem Abschreibungsverlauf der geförderten Sachanlagen.

Die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechneten Pensionsverpflichtungen sind vollständig und zum Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 2,71 % p.a., einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 0,0 %, einem Rententrend von 0,0 % und einer Fluktuationsrate von 0,0 % angesetzt worden. Es wurde die Sterbetafel Heubeck 2018 G und ein modifiziertes Teilwertverfahren angewendet. Aus der Anwendung der 10-Jahres-Durchschnittsbildung für den Rechnungszins ergibt sich ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T-EUR 417 .

Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und sind notwendig wie ausreichend. Kostensteigerungen wurden berücksichtigt und langfristige Rückstellungen abgezinst. Bei der Ermittlung der Drohverlustrückstellung wurden die Chancen und Risiken der bestehenden Ein- und Verkaufskontrakte und die Eintrittswahrscheinlichkeiten der noch verbleibenden Verlustgeschäfte berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Fremdwährungsverbindlichkeiten bis zu einem Jahr sind zum Stichtagskurs umgerechnet. Längerfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen nicht.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Haftungsverhältnisse entsprechen den am Bilanzstichtag eingegangenen Verpflichtungen.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2019 Verschmelzung (V) Umbuchung (U) Zugänge Umbuchung (U) Abgänge 31.12.2019
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche sowie Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.622.606,56 903.730,84 32.250,00 5.008.407,85
514.320,45 (U)
2. Geschäfts- oder Firmenwert 500.000,00 0,00 0,00 500.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.122.606,56 903.730,84 32.250,00 5.508.407,85
514.320,45 (U)
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.400.987,31 51.505,43 2.548.921,18 47.195.016,12
2.259.787,23 (V)
31.657,33 (U)
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.525.372,66 1.574.786,01 892.095,76 29.577.410,47
1.320.338,30 (V)
49.009,26 (U)
3. Andere Anlagen, Betriebs- und 17.209.489,38 3.008.156,15 1.368.560,74 19.611.448,03
574.791,33 (V)
187.571,91 (U)
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 841.596,20 204.408,23 0,00 263.445,48
782.558,95 (U)
Summe Sachanlagen 92.977.445,55 4.838.855,82 4.809.577,68 96.647.320,10
4.154.916,86 (V)
268.238,50 (U) 782.558,95 (U)
kumulierte Abschreibungen
01.01.2019 Verschmelzung (V) Zugänge Abgänge 31.12.2019
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche sowie Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.851.857,56 258.597,29 32.250,00 3.078.204,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 320.000,00 60.000,00 0,00 380.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.171.857,56 318.597,29 32.250,00 3.458.204,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.904.465,48 1.378.068,88 826.895,16 23.260.047,95
804.408,75 (V)
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.158.397,66 1.592.384,40 706.132,76 18.144.760,47
1.100.111,17 (V)
3. Andere Anlagen, Betriebs- und 11.994.281,38 1.876.421,51 1.275.868,74 13.109.926,13
515.091,98 (V)
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 50.057.144,52 4.846.874,79 2.808.896,66 54.514.734,55
2.419.611,90 (V)
Buchwerte
31.12.2019 Vorjahr
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche sowie Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.930.203,00 770.749,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 120.000,00 180.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.050.203,00 950.749,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.934.968,17 25.496.521,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.432.650,00 11.366.975,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und 6.501.521,90 5.215.208,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 263.445,48 841.596,20
Summe Sachanlagen 42.132.585,55 42.920.301,03
Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2019 Verschmelzung (V) Umbuchung (U) Zugänge Verschmelzung (V) Umbuchung (U) Abgänge 31.12.2019
Euro Euro Euro Euro
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.890.798,13 854.715,50 2.437.169,42 (V) 12.308.344,21
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.500.000,00 0,00 0,00 1.500.000,00
3. Beteiligungen 16.678.670,91 789.707,00 0,00 17.468.377,91
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 690.000,00 26.000,00 0,00 716.000,00
6. Sonstige Ausleihungen 1.013.869,94 0,00 216.238,47 797.631,47
5. Genossenschaftsanteile 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
Summe Finanzanlagen 33.823.338,98 1.670.422,50 216.238,47 32.840.353,59
2.437.169,42 (V)
Summe Anlagevermögen 130.923.391,09 7.413.009,16 5.058.066,15 134.996.081,54
782.558,95 (U) 782.558,95 (U)
4.154.916,86 (V) 2.437.169,42 (V)
kumulierte Abschreibungen
01.01.2019 Verschmelzung (V) Zuschreibung (Z) Zugänge Abgänge 31.12.2019
Euro Euro Euro Euro
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 53.229.002,08 5.165.472,08 2.841.146,66 57.972.939,40
2.419.611,90 (V)
Buchwerte
31.12.2019 Vorjahr
Euro Euro
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.308.344,21 13.890.798,13
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.500.000,00 1.500.000,00
3. Beteiligungen 17.468.377,91 16.678.670,91
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 716.000,00 690.000,00
6. Sonstige Ausleihungen 797.631,47 1.013.869,94
5. Genossenschaftsanteile 50.000,00 50.000,00
Summe Finanzanlagen 32.840.353,59 33.823.338,98
Summe Anlagevermögen 77.023.142,14 77.694.389,01

Forderungsspiegel (Vorjahr in Klammern)

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
T-EUR T-EUR T-EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48.543 48.543 0
(41.729) (41.729) (0)
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 1.849 1.849 0
(8.040) (8.040) (0)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 973 973 0
(5.329) (5.329) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 12.950 12.950 0
(5.416) (5.416) (0)
64.315 64.315 0
(60.514) (60.514) (0)

Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahr in Klammern)

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit davon
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J. gesichert
T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 164.167 125.755 31.342 7.070 23.903
(136.562) (112.632) (20.793) (3.137) (17.161)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.527 27.527 0 0 0
(31.275) (31.275) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber dem Unterstützungsverein der Gesellschaft 57 20 37 0 0
(76) (21) (55) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.871 14.871 0 0 0
davon Gesellschafter: T-EUR 299 (Vj. T-EUR 1.110) (12.085) (12.085) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.431 2.431 0 0 0
(2.485) (2.485) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 6.289 6.214 75 0 0
davon aus Steuern: T-EUR 4.626 (Vj. T-EUR 5.119) (6.276) (6.276) (0) (0) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T-EUR 4 (Vj. T-EUR 23)
215.342 176.818 31.454 7.070 23.903
(188.759) (164.774) (20.848) (3.137) (17.161)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Teil durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen besichert.

Rückstellungsspiegel

2019 2018
T-EUR T-EUR
Sonstige Rückstellungen
Kundenrabatte und -boni 7.838 7.053
Personalrückstellungen 2.045 1.986
drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 1.910 1.810
Sonstige 1.582 2.135
13.375 12.984

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2019 2018
Mio. EUR Mio. EUR
Bundesrepublik Deutschland 960 862
Länder der Europäischen Union 255 211
übriges Ausland 71 16
1.286 1.089
Erlösschmälerungen -17 -17
1.269 1.072

Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung oder Größenordnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T-EUR 118, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen mit T-EUR 201, Buchgewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von T-EUR 565 und ein Verschmelzungsgewinn in Höhe von T-EUR 385 enthalten.

Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung oder Größenordnung

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungsverluste in Höhe von T-EUR 595 enthalten.

Davon-Vermerke Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen aus Altersversorgung belaufen sich auf T-EUR 5 (Vj. T-EUR 5).

Sonstige Angaben

Anteilsbesitz

Anteil in % Eigenkapital 2019 Ergebnis 2019
T-EUR T-EUR
Agrarhandel Erhardt GmbH, Ulm *) 100 2.004 0
Baden Agrarhandel Friesenheim GmbH, Ulm *) 100 2.000 0
Beiselen Ges. m. b. H., Ennsdorf 100 2.791 673
Börde Agrarhandel Langeneicke GmbH, Ulm *) 100 4.000 0
Beiselen Kft, Budapest 100 806 291
Regionale Waren Agrar GmbH Haßberge, Hofheim 100 -1.320 -145
Hafen- und Lagergesellschaft Greifswald GmbH, Greifswald 50 227 84
Kelheimer Umschlags- und Speditionsgesellschaft mbH & Co. KG, Kelheim 50 650 66
KUS Beteiligungs GmbH, Kelheim 50 58 1
ProAgrar Logistik GmbH & Co. KG, Gerolzhofen (2018/2019) 33 467 37
Weser-Land-Handel Grundstücksgesellschaft bürgerlichen Rechts, Heeslingen 33 458 8
Chemag Agrarchemikalien GmbH, Frankfurt (2018/2019) 33 2.494 705
rubinion AG, Ulm 18 2.028 232
PSG GmbH, Ratzeburg (2018/2019) 20 54 3
Altmarksaaten Stendal GmbH, Stendal 50 5.013 54
DHG-Dienstleistungs- und Handelsgesellschaft mbH, Casekow 31 12.534 290
GT Rostock GmbH, Ulm 50 7.412 -7
Allgaier Agrarhandel GmbH & Co. KG, Allmendingen (2018/2019) 20 3.624 1.351
Diehl Landhandel GmbH, Lich (2018) 24 2.039 34
Saatgut 2000 GmbH, Claußnitz 20 201 11
Hassel AGRAR GmbH, Lage 50 930 -70
HAGRA Handelsgesellschaft für Agrarbedarf AG, Marktbergel 21 4.029 153

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

2019 2018
T-EUR T-EUR
Wechselobligo 14.197 19.714
Bürgschaft 7.120 9.607
davon zugunsten verbundener Unternehmen 7.120 9.607
Patronatserklärung für verbundene Unternehmen 4.200 4.200

Mithaftung über einen gemeinsamen Kreditrahmen der Deutschen Kreditbank Aktiengesellschaft über 10 Mio. EUR für Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Der Kreditrahmen ist zum Bilanzstichtag mit 10 Mio. EUR in Anspruch genommen.

Mithaftung über einen gesamtschuldnerischen Rahmenkredit der Nord LB über 16 Mio. EUR für Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Der Kreditrahmen ist zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen.

Harte Patronatserklärung gegenüber dem Landverwaltungsamt Sachsen-Anhalt in Höhe von 3,2 Mio. EUR im Rahmen einer Förderzusage zu einer Investition für Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung zusammen mit den anderen Gesellschafter. Bis zum 31. Dezember 2019 wurden Fördermittel in Höhe von T-EUR 312 abgerufen, in dieser Höhe ist die Patronaterklärung zum Bilanzstichtag beschränkt.

Auf Basis der aktuellen Geschäftslage und der zu erwartenden Geschäftsentwicklung in der Zukunft wird derzeit mit keiner Inanspruchnahme aus den gegebenen Haftungsverhältnissen gerechnet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2019 2018
T-EUR T-EUR
Mietverpflichtungen 5.194 3.844
davon verbundene Unternehmen 3.780 2.250

Eine Kaufoption in Höhe von 11,2 Mio EUR für den Erwerb einer Beteiligung wurde ausgeübt. Der Erwerb wurde in 2020 abgeschlossen.

Finanzinstrumente

Einkaufskontrakte für T-EUR 159.695 (Vj. T-EUR 120.480) davon mit Verkaufskontrakten an der Börse (Matif) gesichert: T-EUR 91.790

Verkaufskontrakte für T-EUR 260.372 (Vj. T-EUR 142.293) davon mit Einkaufskontrakten an der Börse (Matif) gesichert. T-EUR 13.146

Zur Verminderung der Risiken aus Getreide und Ölsaatenengagements erfolgt ein Makro-Hedging im Bereich Getreide und Ölsaaten. Die Verkaufskontrakte decken die Einkaufskontrakte und die Bestände zum Jahresende per Saldo ab.

Zur Absicherung des Kursrisikos bei Einkaufsgeschäften in US-Dollar bestanden zum Jahresende Devisentermingeschäfte in Höhe von T-EUR 4.674. Die Bewertung zum Barwert ergibt einen Verlust in Höhe von T-EUR 69.

Bewertungseinheiten nach § 254 HGB

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos ein gegenläufiges Zins-Swapgeschäft abgeschlossen.

Darlehensbetrag/Basis für Zins-Swap: T-EUR 2.000
Zinsbezugbasis: 3-Monats-Euribor
Zins-Swapbelastung: 2,29 % fest
Zins-Swapertrag: 6-Monats-Euribor
Marktwert: T-EUR -61 (Mid-Market)

Vollständige Deckungsgleichheit liegt vor, die Zahlungsströme sind deckungsgleich. Zulässigerweise wurde eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB gebildet.

Zur Absicherung von Risiken im Bereich der Handelsaktivitäten mit den Landwirtschaftlichen Erzeugnissen werden gegenläufige Warentermingeschäfte abgeschlossen. Soweit sich aus diesen Sicherungsgeschäften wesentliche Ergebnisverschiebungen zwischen dem Berichtsjahr und dem Folgejahr ergeben und diese eindeutig zuordenbar sind, wird von der Möglichkeit eines Micro-/Macro Hedging Gebrauch gemacht. Im Berichtsjahr haben sich keine solchen Positionen ergeben.

Zahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt nach Kopfzahl)

2019 2018
Gewerbliche Arbeitnehmer 214 206
Angestellte 338 308
Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB 552 514

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Beiselen Holding GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister offenlegungspflichtig.

Gesamtbezüge der Organmitglieder

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Leitungsorgane

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Rainer Schuler (Dipl. Wirtschaftsingenieur), Ulm

Herr Magnus Schuler (Master of Science), Ulm (ab 31. Juli 2019)

Herr Martin Jäger (Dipl. Volkswirt), Krumbach (ab 31. Juli 2019)

Herr Dr. Hans-Bernhard Overberg (Dipl. Agraringenieur), Ulm (bis 31. Januar 2019)

Herr Bernhard Schwegler (Kaufmann), Berghülen

Herr Rainer Schuler ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Als Prokuristen sind bestellt:

Herr Jochen Geiger, Heroldstatt

Herr Steffen Holsten, Scheeßel (seit 10. April 2019)

Herr Hans-Peter Ruopp, Bad Waldsee

Herr Thomas Schneider, Neu-Ulm

Herr Karl-Heinz Speidel, Westerstetten

Die Gesamtprokuristen sind jeweils vertretungsberechtigt zusammen mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Im Jahr 2020 wurden weitere Anteile an einem Tochterunternehmen für 11,2 Mio EUR erworben. Die Option für den Erwerb wurde im Jahr 2019 ausgeübt.

In die Kapitalrücklage eines Tochterunternehmens wurden im Jahr 2020 T-EUR 500 eingezahlt.

Das Bundeskartellamt hat am 13. Januar 2020 bekannt gegeben, dass gegen sieben Großhändler von Pflanzenschutzmitteln Bußgelder wegen Preisabsprachen festgesetzt wurden. Aufgrund der Bonusregelung für die Kooperation wurde uns das Bußgeld erlassen.

Negative Auswirkungen durch die Conrona-Pandemie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Berichtsgesellschaft erwarten wir nach heutigem Kenntnisstand nicht. Für die Finanzierung des erhöhten Umsatzvolumens im ersten Quartal 2020 stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung. Um Doppeldarstellungen zu vermeiden verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf T-EUR 3.237 und resultiert aus dem Überhang der aktiven latenten Steuern und dem Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Geschäftsjahre und der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach § 253 Abs. 6 HGB bei den Pensionsrückstellungen.

Gewinnverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.848.052,61 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Ulm, den 22. Juni 2020

Rainer Schuler

Magnus Schuler

Martin Jäger

Bernhard Schwegler

Sonstige Bestandteile:

Der Jahresabschluss wurde am 22. September 2020 festgestellt und beschlossen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2019

der Beiselen GmbH, Ulm

A. Gesamtwirtschaft und Agrarbranche

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im Jahr 2019 erneut abgeschwächt. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 nur noch um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Mit diesem Wachstum nimmt Deutschland weiterhin eine Spitzenposition innerhalb der EU ein.

In der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft erwirtschaften 4,7 Millionen Menschen eine Bruttowertschöpfung von rund 194 Milliarden Euro, das sind rund 6,6 Prozent der Wertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche. Etwa jeder neunte Arbeitsplatz in Deutschland hängt direkt oder indirekt mit der Land- und Ernährungswirtschaft zusammen.

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft setzt sich weiter fort, er hat sich aber verlangsamt. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe verringerte sich auf rund 275.400. Die jährliche Abnahmerate liegt bei rund 1,4 Prozent.

Der deutsche Außenhandel mit Agrar- und Ernährungsgütern hat sich sowohl auf der Einfuhr- als auch auf der Ausfuhrseite weiter positiv entwickelt. Der Exportanteil der Landwirtschaft beträgt ein Drittel ihrer Gesamtproduktion.

Insbesondere die Entwicklung der Getreide-, Milch- und Rinderpreise ist ein wesentlicher Faktor für die Verschlechterung der wirtschaftlichen Stimmungslage der deutschen Landwirte im Berichtsjahr 2019. Weitere negative Einflüsse gehen von der Düngeverordnung sowie dem politischen Willen zur Reduzierung des Pflanzenschutzeinsatzes um 30 - 40 Prozent aus. Das Ernteergebnis 2019 wird allerdings spürbar besser bewertet als entsprechend ein Jahr zuvor.

B. Geschäftsverlauf Beiselen GmbH 2019

Das Berichtsjahr endet mit einem Umsatz von 1,269 Mrd. Euro (Vorjahr 1,072 Mrd. Euro). Die Umsätze wurden wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Saatgut, Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie dem Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen erzielt. Die Gesamtleistung im Kalenderjahr 2019 liegt um 18,4 Prozent oder 197 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahrs.

In den einzelnen Segmenten stellt sich die Entwicklung wie folgt dar:

Jahr 2015 2016 2017 2018 2019
Geschäftsbereich
Saatgut 53 55 58 62 64
Düngemittel 385 319 306 272 314
Pflanzenschutzmittel, Produkte für den Haus und Gartenbedarf, sonstiges Sortiment 468 442 413 387 364
Landwirtschaftliche Erzeugnisse 435 434 378 350 522
Übriges 2 3 2 5
Gesamt in Mio. Euro 1.341 1.252 1.158 1.073 1.269

inkl. Umsätze aus Geschäftsbesorgung Österreich

Saatgut

Wiederum schließt das Saatgutgeschäft mit einer Umsatzsteigerung von nahezu 5 Prozent bzw. ca. 2,8 Mio. Euro ab. Sehr erfreulich und letztendlich auch maßgebend für den Umsatzanstieg im Saatgut war das Geschäft mit Gräsern und Zwischenfrüchten und deren Mischungen, im besonderen auch bei der Eigenmarke TopQuh. Auch konnte eine weit überdurchschnittliche Nachfrage bei Saatgetreide-Hybriden verzeichnet werden. Die Umsätze bei Saatmais waren nahezu identisch zum Vorjahr. Nach einem durch die stark verringerten Anbauflächen sehr schwachen Saatgutabsatz bei Saatraps im Vorjahr konnten die Umsätze im Berichtsjahr wieder leicht gesteigert werden.

Düngemittel

Der Geschäftsbereich Düngemittel beendet das Berichtsjahr mit einer Mengensteigerung von 43.000 Tonnen. Die korrespondierenden Umsatzerlöse steigen um 42 Mio. Euro auf 314 Mio. Euro.

Pünktlich zu Beginn des Jahres 2019 gab es Niederschläge und damit auch das lange ersehnte Wasser auf den Schifffahrtswegen. Dadurch konnten die ausstehenden Düngerlieferungen aus 2018, in den ersten 3 Monaten des Jahres 2019 zügig abgearbeitet.

Der Düngerabsatz im Frühjahr 2019 verlief zunächst normal, wurde aber in einigen Regionen Deutschlands wiederum, trockenheitsbedingt, eingeschränkt. Auch die Düngeverordnung brachte Unsicherheit in die Landwirtschaft, die dem Düngerabsatz nicht förderlich war. Dies führte zu Absatzrückgängen bei Handel und Industrie und mündete im Mai und Juni zu deutlichen Preisnachlässen bei stickstoffhaltigen Düngern, die dadurch an Preisattraktivität gewannen. Diese Preisnachlässe wurden zu einer vorgezogenen Einlagerung von Handel und Landwirtschaft genutzt. In den Monaten Juli und August verlief die Einlagerung noch zufriedenstellend. Aber deutlich steigende Preise ließen die Nachfrage schwinden, was im Spätsommer und Herbst zu einer Umsatzflaute führte. Erst gegen Ende des Jahres 2019, verbunden mit Preiszugeständnissen der Industrie, belebte sich das Einlagerungsgeschäft nochmals. Insgesamt betrachtet dürfte aber die Einlagerungsquote per Ende 2019 etwas niedriger als in den Vorjahren sein. So hoffen wir auf einen gewissen "Nachholbedarf" unserer Kunden im Frühjahr 2020.

Die nachstehende Langzeitbetrachtung verdeutlicht nochmals die Entwicklung der letzten Jahre:

N-Gesamt in 1.000 t Nährstoff

Quelle: Statisches Bundesamt

Kalenderjahr 2015 2016 2017 2018 2019
1.Quartal 575 552 506 345 341
2.Quartal 418 437 341 391 405
3.Quartal 382 381 384 316 296
4.Quartal 343 427 377 280 284
Gesamt 1.718 1.797 1.608 1.332 1.326

Pflanzenschutz

Die Umsatzerlöse aus dem Handel mit Pflanzenschutzmitteln liegen um 23 Mio. Euro bzw. knapp 6 Prozent unter dem Vorjahr. Nach einem guten Frühjahrsgeschäft mit Getreideherbiziden setzte im April 2019 eine andauernde Trockenheit ein. Dies führte aufgrund des geringen Krankheitsdrucks zu spürbaren Rückgängen der Anwendungen mit Fungiziden und Wachstumsreglern. Hinzu kam der aus dem absatzschwachen Vorjahr resultierende Bestandsabbau auf der nachgelagerten Handelsstufe und vor allem in den landwirtschaftlichen Betrieben. Ein unterdurchschnittliches Geschäft bei den Behandlungen im Winterraps und ein eher normales Herbstgeschäft im Wintergetreide beschlossen ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Der Marktanteil bei Pflanzenschutzmitteln konnte nahezu gehalten werden.

Landwirtschaftliche Erzeugnisse

Deutschlands Landwirtschaft erzeugte in 2019 eine mengenmäßig gut durchschnittliche Ernte von 44,7 Mio. t, allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Während im Norden in Teilen Rekorderträge zu verzeichnen waren, enttäuschten gerade in einigen ostdeutschen Gebieten die Mengen. Die Qualitäten sind als gut bis sehr gut zu bezeichnen.

Im ersten Halbjahr führte ein reger Export sowie ein Abbau an aufgeschobenen Verladungen aus dem Trockenjahr 2018 im Inland zu deutlich höheren Umsätzen. Die oben beschriebene verbesserte Versorgungssituation und günstigere Transportmöglichkeiten ließen auch in der zweiten Jahreshälfte aus der neuen Ernte heraus rege Absätze zu. Der feste Dollar erlaubte schon frühzeitig Exporte in Drittländer und erwies sich als Motor und Magnet gerade für Ware aus exportorientierten Gebieten.

Mit der Inbetriebnahme des Getreideterminals im Überseehafen Rostock sowie aktiven Vermarktungen im Binnenmarkt konnte eine erhebliche Mengensteigerung realisiert werden.

Die Umsatzerlöse im Handel mit Getreide und Ölsaaten stiegen um 172 Mio. Euro und das Handelsvolumen um 784.000 Tonnen bzw. 59 Prozent.

Beiselen Ges.m.b.H., Österreich

Die Umsatzerlöse aus Geschäftsbesorgungsvertrag mit unserer Tochtergesellschaft in Österreich liegen 7,6 Mio. Euro über dem Vorjahreszeitraum. Für die Entwicklung unserer österreichischen Tochtergesellschaft gelten die vorstehenden Aussagen für Deutschland.

Entwicklungen bei weiteren verbundenen Unternehmen

Im Berichtsjahr wurde der operative Geschäftsbetrieb der Baden Agrarhandel GmbH Friesenheim (01.01.), der Agrarhandel Erhardt GmbH (01.06.) und der Börde Agrarhandel Langeneicke GmbH (15.06.) durch die Beiselen GmbH erworben. Die vorbezeichneten Gesellschaften bleiben als Besitzgesellschaften sowie namengebende GmbHs erhalten. Weiter wurde zum 01.10.2019 die Beiselen Lagerei- und Umschlags-GmbH auf die Beiselen GmbH verschmolzen.

Mitarbeiter

Der Anstieg des Personalaufwands um 2 Mio. Euro geht auf die Übernahme von 49 Mitarbeitern der Baden Agrarhandel GmbH Friesenheim, der Agrarhandel Erhardt GmbH, der Börde Agrarhandel Langeneicke GmbH, der Beiselen Lagerei- und Umschlags-GmbH sowie Gehaltsanpassungen zurück. Insgesamt beschäftigt die Gesellschaft zum Ende des Berichtsjahres 543 Mitarbeiter in Vollzeit und somit 38 Mitarbeiter mehr als im Vorjahreszeitraum.

Investitionen

Neben Ersatzinvestitionen innerhalb des beweglichen Anlagevermögens in Höhe von 3,1 Mio. Euro wurden Investitionen in Photovoltaik an den Standorten Espelkamp, Feldkirchen, Magdeburg und Münster in Höhe von 1,4 Mio. Euro, in Beteiligungen an der Beiselen Service GmbH, Hassel Agrar GmbH, HAGRA AG und der Regionale Waren Agrar GmbH Haßberge in Höhe von 1,5 Mio. Euro und in EDV-Software für einen Webshop in Höhe von 0,9 Mio. Euro vorgenommen. Die Abschreibung im laufenden Jahr beträgt 9,7 Prozent des Rohergebnisses und hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfällt nahezu ausschließlich auf die übernommenen betrieblichen Aufwendungen (rd. 2 Mio. Euro) aus der Integration der Baden Agrarhandel GmbH Friesenheim, Agrarhandel Erhard GmbH, Börde Agrarhandel Langeneicke GmbH und Verschmelzung der Beiselen Lagerei- und Umschlags-GmbH.

Risikomanagement

Im Rahmen des Risikomanagementsystems werden sämtliche im Risikomanagementhandbuch festgehaltenen Risiken auf ihre Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten hin geprüft.

Nachstehend genannte Einzelrisiken werden durch regelmäßige Prüfungen überwacht:

Die Engagementrisiken im Getreide- und Ölsaatenhandel werden mittels wöchentlicher Long-Short-Berichte ermittelt und bewertet. Für Raps und Weizen erfolgt eine Risikominimierung durch Absicherung der Warenpositionen an der Warenterminbörse MATIF in Paris.

Die Einkäufe auf Basis US-Dollar werden über Devisentermingeschäfte geschlossen, so dass ein Währungsrisiko ausgeschlossen ist.

Mit Hilfe eines etablierten Sicherheitsmanagementsystems gemäß Störfallverordnung erfolgt eine kontinuierliche Überwachung unserer Gefahrgutlager.

Den Bonitäts- und Ausfallrisiken wird durch eine ständige Überwachung und Beobachtung der Kundenengagements unter Verwendung von Liefer- und Gesamtlimiten begegnet. Für Forderungsrisiken wurde wieder angemessene Vorsorge getroffen und für Risiken aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit besteht ein ausreichender Versicherungsschutz.

Aufgrund solider wirtschaftlicher Verhältnisse und einer laufenden und systematischen Überwachung latenter Risiken hält die Geschäftsführung den Fortbestand des Unternehmens für gesichert. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen können.

C. Darstellung der Lage

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2019 ein Eigenkapital in Höhe von 96,9 Mio. Euro, gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 3,0 Prozent. Die Bilanzsumme steigt um 29,2 Mio. Euro an wodurch die Eigenkapitalquote auf 29,4 Prozent (Vorjahr 31,3 Prozent) zurückgeht.

Der Anlagendeckungsgrad beträgt 125 Prozent.

Für das gesamte Berichtsjahr standen Kreditlinien der Banken in ausreichender Höhe zur Verfügung.

Ertragslage

Der Rohertrag des Kalenderjahres 2019 konnte gegenüber dem Vorjahr von 47,6 Mio. Euro auf 53,9 Mio. Euro also um 6,3 Mio. Euro oder 13,2 Prozent gesteigert werden. Trotz gestiegener Zahlen im Bereich des Umsatzes und des Rohgewinnes, konnten die Kosten, bereinigt um die Aufwendungen durch die Übernahme der EAV-Tochtergesellschaften, stabil gehalten werden.

Es wird ein Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) von 2,6 Mio. Euro ausgewiesen. Unter Berücksichtigung der Ertragssteuern konnte im Geschäftsjahr 2019 ein Jahresüberschuss von 2,9 Mio. Euro erzielt werden.

Das EBITDA liegt bei 6,2 Mio. Euro (Vorjahr 2,8 Mio. Euro).

Die Umsatzrendite (Basis EBT) liegt bei 0,2 Prozent.

Cashflow

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt bei -25,6 Mio. Euro (Vorjahr -38,2 Mio. Euro). Die Veränderung stammt ursächlich aus der Zunahme der Vorräte und Forderungen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit hat sich von -3,0 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Euro verbessert.

D. Chancen, Risiken, Ausblick 2020

Die Preise für Rohstoffe und Agrarerzeugnisse befinden sich noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau.

Langfristig sind die Aussichten für die Agrarbranche weiter positiv. Eine stetig wachsende Weltbevölkerung und sich verändernde Ernährungsgewohnheiten in Schwellenländern werden zu einem Anstieg des weltweiten Nahrungsmittelverbrauchs führen. Das bedingt, dass die Effizienz bei der Bewirtschaftung der vorhandenen Flächen weiter erhöht werden muss. Hiervon profitiert das Geschäft mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln. In diesem Umfeld ist von einer zumindest stabilen Preisentwicklung für Agrarerzeugnisse in normalen Erntejahren auszugehen. Jedoch führen außergewöhnlich gute oder schlechte Ernten in einzelnen Regionen und Jahren aufgrund der Globalisierung und zunehmenden Vernetzung der Märkte für Agrarerzeugnisse zu einer höheren Schwankungsbreite der Preise.

Das Bundeskartellamt hat am 13. Januar 2020 bekannt gegeben, dass gegen sieben Großhändler von Pflanzenschutzmitteln Bußgelder wegen Preisabsprachen festgesetzt wurden. Aufgrund der Bonusregelung für die Kooperation wurde uns das Bußgeld erlassen.

Im Januar 2020 wurde der Geschäftsbereich Agrarprodukte der DHG - Dienstleistungs- und Handelsgesellschaft mbH, Casekow durch die Beiselen GmbH erworben. Im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres 2020 ist geplant die DHG - Dienstleistungs- und Handelsgesellschaft mbH, Casekow rückwirkend zum 01.01. auf die Beiselen GmbH zu verschmelzen.

Ähnlich dem Vorjahr war das Jahr 2019 für die Landwirtschaft und aller im Agrarsektor tätigen Unternehmen erneut ein schwieriges Jahr. Witterungsbedingt fielen durch die Trockenheit Düngemittelgaben und Pflanzenschutzmaßnahmen aus und kam es zu erheblichen Ernteausfällen, so dass das angestrebte Planergebnis nicht erreicht werden konnte. Da die Planung auf normalen Witterungsverhältnissen basiert, kann es durch extreme Witterungsschwankungen auch künftig zu Planabweichungen kommen. Wie stark sich die gesellschaftlichen Forderungen und politischen Rahmenbedingungen auf den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmittel kurzfristig auswirken werden, kann Stand heute noch nicht abschließend beurteilt werden, jedoch muss tendenziell von einem rückläufigen Betriebsmitteleinsatz ausgegangen werden. Dieser Entwicklung tragen wir in unseren strategischen Überlegungen und Planung Rechnung.

Für das Jahr 2020 gehen wir in unserer Planung von einem Ergebnis vor Steuern von 4,1 Mio. Euro aus. Der hierzu korrespondierende Umsatz ist abhängig von der Entwicklung der Marktpreise für Düngemittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse und wird nach unseren Erwartungen bei rund 1,2 Mrd. Euro liegen.

E. Nachtragsbericht

Der von China ausgehende Ausbruch und die Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, hat inzwischen weltweite Auswirkungen. Dazu zählen wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen bzw. Konzerne, bspw. aufgrund von Einschränkungen in Produktion und Handel oder aufgrund von Reisebeschränkungen.

Die Agrarbranche und somit auch die Berichtsgesellschaft wurden als systemrelevant eingestuft. Die elementare Bedeutung der Land- und Ernährungswirtschaft für die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln wird dadurch unterstrichen.

Die Agrarbranche, insbesondere der Ackerbau, blieb bis dato von bedeutenden Einschränkungen durch das Coronavirus weitgehend verschont. Auch die erwarteten negativen Folgen für die Sonderkulturbetriebe aufgrund des Einreiseverbots für ausländische Saisonarbeiter relativierte sich durch die Lockerung des Einreiseverbots.

Die Befürchtungen, dass Logistikketten infolge des Coronavirus zusammenbrechen und Wirkstoffe knapp werden könnten, führten zu einem Umsatzzuwachs per 31.03.2020. Relativierend ist an dieser Stelle jedoch zu erwähnen, dass dieser Zuwachs auch vorgezogene Umsätze beinhaltet.

Negative Auswirkungen durch die Conrona-Pandemie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Berichtsgesellschaft erwarten wir nach heutigem Kenntnisstand nicht. Für die Finanzierung des erhöhten Umsatzvolumens im ersten Quartal 2020 stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung.

 

Ulm, den 22. Juni 2020

Rainer Schuler

Magnus Schuler

Martin Jäger

Bernhard Schwegler

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Beiselen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Beiselen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Beiselen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz l HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Goppingen, den 22. Juni 2020

Müller-Mack, Hermann & Partner
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

R. Freiheit, Wirtschaftsprüferin

D. Hermann, Wirtschaftsprüfer

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