Börde Agrarhandel Langeneicke GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Ludewig seit 17.10.2022 | Geschäftsführer |
Hauke Thordsen seit 7.6.2021 | Geschäftsführer |
Ludwig Striewe seit 7.6.2021 | Geschäftsführer |
Jan Thordsen seit 7.6.2021 | Geschäftsführer |
Magnus Johannes Schuler seit 31.7.2019 | Geschäftsführer |
Karl-Heinz Speidel seit 22.2.2017 | Prokura |
Jochen Geiger seit 14.1.2014 | Prokura |
Thomas R. Schneider seit 21.7.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.54% | |
| 17.78% |
| Name | Anteil |
|---|---|
BAT Holding GmbHEigenbeteiligung | 20.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Beiselen GmbHUlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019der Beiselen GmbH, Ulm
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 der Beiselen GmbH, Ulm
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 liegen die Rechnungslegungsvorschriften der §§ 264 ff HGB zugrunde. Die einschlägigen, den Abschluss tangierenden Vorschriften des GmbHG sind beachtet. Angaben nach § 264 Abs. 1a HGB
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze und sonstige Informationen Gliederung Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Form der Darstellung von Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die erweiterten Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB werden in einem Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel gemacht. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bewertung Die angewandten Bewertungsgrundsätze entsprechen den §§ 252 ff HGB. Die Ausweis- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen, bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde geschätzt anhand der Dauer der voraussichtlichen Kundenbeziehungen und den Erfahrungen innerhalb der Branche. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die im Berichtsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben. Bewegliches Anlagevermögen wird ab dem Jahr 2011 grundsätzlich nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. In den Vorjahren erfolgte die Abschreibung grundsätzlich degressiv. Die Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt jeweils in dem Jahr, in dem der lineare Abschreibungsbetrag den degressiven übersteigt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Beteiligungen und Genossenschaftsanteile sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Anteile an verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Verzinsliche Ausleihungen werden mit ihrem Nennwert oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu fortgeschriebenen Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Marktpreisen bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer sowie geminderter Verwendbarkeit ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen werden aktivisch abgesetzt. Die geleisteten Anzahlungen in fremder Währung sind zum Stichtagskurs umgerechnet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Beachtung der erkennbaren Risiken bewertet. Darüber hinaus wird das allgemeine Delkredererisiko durch die pauschale Abwertung gedeckt. Die Fremdwährungsforderungen bis zu einem Jahr sind zum Stichtagskurs umgerechnet. Längerfristige Fremdwährungsforderungen wurden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag bewertet. Bei Beträgen in fremder Währung erfolgte die Bewertung zum Stichtagskurs. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die aktiven latenten Steuern beinhalten die latenten Steuern, die sich aus den temporären Unterschiedsbeträgen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz unter Berücksichtigung der Steuerbelastung der Gesellschaft (29,615 %; GewSt und KSt) ergeben. Aktive latente Steuern (T-EUR 2.879) und passive latente Steuern (T-EUR 59) wurden verrechnet. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus niedrigeren Bilanzansätzen in der Handelsbilanz beim Anlagevermögen und den sonstigen Vermögensgegenständen, sowie aus höheren Bilanzansätzen bei den Pensionsrückstellungen, den sonstigen Rückstellungen und auf den steuerlichen Verlustvorträgen im Rahmen der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Aufgrund der erwarteten steuerlichen Gewinnsituation in den folgenden fünf Jahren wurde für den vollständigen steuerlichen Verlustvortrag eine aktive latente Steuer gebildet. Die passiven latenten Steuern resultieren aus höheren Bilanzansätzen beim Anlagevermögen, den Finanzanlagen und einem Sonderposten mit Rücklagenanteil in der Steuerbilanz. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen enthält Zuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Die Auflösung erfolgt entsprechend dem Abschreibungsverlauf der geförderten Sachanlagen. Die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechneten Pensionsverpflichtungen sind vollständig und zum Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 2,71 % p.a., einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 0,0 %, einem Rententrend von 0,0 % und einer Fluktuationsrate von 0,0 % angesetzt worden. Es wurde die Sterbetafel Heubeck 2018 G und ein modifiziertes Teilwertverfahren angewendet. Aus der Anwendung der 10-Jahres-Durchschnittsbildung für den Rechnungszins ergibt sich ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T-EUR 417 . Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und sind notwendig wie ausreichend. Kostensteigerungen wurden berücksichtigt und langfristige Rückstellungen abgezinst. Bei der Ermittlung der Drohverlustrückstellung wurden die Chancen und Risiken der bestehenden Ein- und Verkaufskontrakte und die Eintrittswahrscheinlichkeiten der noch verbleibenden Verlustgeschäfte berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten bis zu einem Jahr sind zum Stichtagskurs umgerechnet. Längerfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen nicht. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Haftungsverhältnisse entsprechen den am Bilanzstichtag eingegangenen Verpflichtungen. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019
Forderungsspiegel (Vorjahr in Klammern)
Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahr in Klammern)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Teil durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen besichert. Rückstellungsspiegel
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung oder Größenordnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T-EUR 118, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen mit T-EUR 201, Buchgewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von T-EUR 565 und ein Verschmelzungsgewinn in Höhe von T-EUR 385 enthalten. Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung oder Größenordnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungsverluste in Höhe von T-EUR 595 enthalten. Davon-Vermerke Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen aus Altersversorgung belaufen sich auf T-EUR 5 (Vj. T-EUR 5). Sonstige Angaben Anteilsbesitz
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse
Mithaftung über einen gemeinsamen Kreditrahmen der Deutschen Kreditbank Aktiengesellschaft über 10 Mio. EUR für Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Der Kreditrahmen ist zum Bilanzstichtag mit 10 Mio. EUR in Anspruch genommen. Mithaftung über einen gesamtschuldnerischen Rahmenkredit der Nord LB über 16 Mio. EUR für Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Der Kreditrahmen ist zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Harte Patronatserklärung gegenüber dem Landverwaltungsamt Sachsen-Anhalt in Höhe von 3,2 Mio. EUR im Rahmen einer Förderzusage zu einer Investition für Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung zusammen mit den anderen Gesellschafter. Bis zum 31. Dezember 2019 wurden Fördermittel in Höhe von T-EUR 312 abgerufen, in dieser Höhe ist die Patronaterklärung zum Bilanzstichtag beschränkt. Auf Basis der aktuellen Geschäftslage und der zu erwartenden Geschäftsentwicklung in der Zukunft wird derzeit mit keiner Inanspruchnahme aus den gegebenen Haftungsverhältnissen gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Eine Kaufoption in Höhe von 11,2 Mio EUR für den Erwerb einer Beteiligung wurde ausgeübt. Der Erwerb wurde in 2020 abgeschlossen. Finanzinstrumente Einkaufskontrakte für T-EUR 159.695 (Vj. T-EUR 120.480) davon mit Verkaufskontrakten an der Börse (Matif) gesichert: T-EUR 91.790 Verkaufskontrakte für T-EUR 260.372 (Vj. T-EUR 142.293) davon mit Einkaufskontrakten an der Börse (Matif) gesichert. T-EUR 13.146 Zur Verminderung der Risiken aus Getreide und Ölsaatenengagements erfolgt ein Makro-Hedging im Bereich Getreide und Ölsaaten. Die Verkaufskontrakte decken die Einkaufskontrakte und die Bestände zum Jahresende per Saldo ab. Zur Absicherung des Kursrisikos bei Einkaufsgeschäften in US-Dollar bestanden zum Jahresende Devisentermingeschäfte in Höhe von T-EUR 4.674. Die Bewertung zum Barwert ergibt einen Verlust in Höhe von T-EUR 69. Bewertungseinheiten nach § 254 HGB Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos ein gegenläufiges Zins-Swapgeschäft abgeschlossen.
Vollständige Deckungsgleichheit liegt vor, die Zahlungsströme sind deckungsgleich. Zulässigerweise wurde eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB gebildet. Zur Absicherung von Risiken im Bereich der Handelsaktivitäten mit den Landwirtschaftlichen Erzeugnissen werden gegenläufige Warentermingeschäfte abgeschlossen. Soweit sich aus diesen Sicherungsgeschäften wesentliche Ergebnisverschiebungen zwischen dem Berichtsjahr und dem Folgejahr ergeben und diese eindeutig zuordenbar sind, wird von der Möglichkeit eines Micro-/Macro Hedging Gebrauch gemacht. Im Berichtsjahr haben sich keine solchen Positionen ergeben. Zahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt nach Kopfzahl)
Konzernabschluss Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Beiselen Holding GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister offenlegungspflichtig. Gesamtbezüge der Organmitglieder Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Leitungsorgane Zu Geschäftsführern sind bestellt: Herr Rainer Schuler (Dipl. Wirtschaftsingenieur), Ulm Herr Magnus Schuler (Master of Science), Ulm (ab 31. Juli 2019) Herr Martin Jäger (Dipl. Volkswirt), Krumbach (ab 31. Juli 2019) Herr Dr. Hans-Bernhard Overberg (Dipl. Agraringenieur), Ulm (bis 31. Januar 2019) Herr Bernhard Schwegler (Kaufmann), Berghülen Herr Rainer Schuler ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Als Prokuristen sind bestellt: Herr Jochen Geiger, Heroldstatt Herr Steffen Holsten, Scheeßel (seit 10. April 2019) Herr Hans-Peter Ruopp, Bad Waldsee Herr Thomas Schneider, Neu-Ulm Herr Karl-Heinz Speidel, Westerstetten Die Gesamtprokuristen sind jeweils vertretungsberechtigt zusammen mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Im Jahr 2020 wurden weitere Anteile an einem Tochterunternehmen für 11,2 Mio EUR erworben. Die Option für den Erwerb wurde im Jahr 2019 ausgeübt. In die Kapitalrücklage eines Tochterunternehmens wurden im Jahr 2020 T-EUR 500 eingezahlt. Das Bundeskartellamt hat am 13. Januar 2020 bekannt gegeben, dass gegen sieben Großhändler von Pflanzenschutzmitteln Bußgelder wegen Preisabsprachen festgesetzt wurden. Aufgrund der Bonusregelung für die Kooperation wurde uns das Bußgeld erlassen. Negative Auswirkungen durch die Conrona-Pandemie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Berichtsgesellschaft erwarten wir nach heutigem Kenntnisstand nicht. Für die Finanzierung des erhöhten Umsatzvolumens im ersten Quartal 2020 stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung. Um Doppeldarstellungen zu vermeiden verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf T-EUR 3.237 und resultiert aus dem Überhang der aktiven latenten Steuern und dem Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Geschäftsjahre und der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach § 253 Abs. 6 HGB bei den Pensionsrückstellungen. Gewinnverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.848.052,61 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB
Ulm, den 22. Juni 2020 Rainer Schuler Magnus Schuler Martin Jäger Bernhard Schwegler Sonstige Bestandteile: Der Jahresabschluss wurde am 22. September 2020 festgestellt und beschlossen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Lagebericht zum Geschäftsjahr 2019der Beiselen GmbH, UlmA. Gesamtwirtschaft und Agrarbranche Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im Jahr 2019 erneut abgeschwächt. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 nur noch um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Mit diesem Wachstum nimmt Deutschland weiterhin eine Spitzenposition innerhalb der EU ein. In der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft erwirtschaften 4,7 Millionen Menschen eine Bruttowertschöpfung von rund 194 Milliarden Euro, das sind rund 6,6 Prozent der Wertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche. Etwa jeder neunte Arbeitsplatz in Deutschland hängt direkt oder indirekt mit der Land- und Ernährungswirtschaft zusammen. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft setzt sich weiter fort, er hat sich aber verlangsamt. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe verringerte sich auf rund 275.400. Die jährliche Abnahmerate liegt bei rund 1,4 Prozent. Der deutsche Außenhandel mit Agrar- und Ernährungsgütern hat sich sowohl auf der Einfuhr- als auch auf der Ausfuhrseite weiter positiv entwickelt. Der Exportanteil der Landwirtschaft beträgt ein Drittel ihrer Gesamtproduktion. Insbesondere die Entwicklung der Getreide-, Milch- und Rinderpreise ist ein wesentlicher Faktor für die Verschlechterung der wirtschaftlichen Stimmungslage der deutschen Landwirte im Berichtsjahr 2019. Weitere negative Einflüsse gehen von der Düngeverordnung sowie dem politischen Willen zur Reduzierung des Pflanzenschutzeinsatzes um 30 - 40 Prozent aus. Das Ernteergebnis 2019 wird allerdings spürbar besser bewertet als entsprechend ein Jahr zuvor. B. Geschäftsverlauf Beiselen GmbH 2019 Das Berichtsjahr endet mit einem Umsatz von 1,269 Mrd. Euro (Vorjahr 1,072 Mrd. Euro). Die Umsätze wurden wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Saatgut, Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie dem Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen erzielt. Die Gesamtleistung im Kalenderjahr 2019 liegt um 18,4 Prozent oder 197 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahrs. In den einzelnen Segmenten stellt sich die Entwicklung wie folgt dar:
inkl. Umsätze aus Geschäftsbesorgung Österreich Saatgut Wiederum schließt das Saatgutgeschäft mit einer Umsatzsteigerung von nahezu 5 Prozent bzw. ca. 2,8 Mio. Euro ab. Sehr erfreulich und letztendlich auch maßgebend für den Umsatzanstieg im Saatgut war das Geschäft mit Gräsern und Zwischenfrüchten und deren Mischungen, im besonderen auch bei der Eigenmarke TopQuh. Auch konnte eine weit überdurchschnittliche Nachfrage bei Saatgetreide-Hybriden verzeichnet werden. Die Umsätze bei Saatmais waren nahezu identisch zum Vorjahr. Nach einem durch die stark verringerten Anbauflächen sehr schwachen Saatgutabsatz bei Saatraps im Vorjahr konnten die Umsätze im Berichtsjahr wieder leicht gesteigert werden. Düngemittel Der Geschäftsbereich Düngemittel beendet das Berichtsjahr mit einer Mengensteigerung von 43.000 Tonnen. Die korrespondierenden Umsatzerlöse steigen um 42 Mio. Euro auf 314 Mio. Euro. Pünktlich zu Beginn des Jahres 2019 gab es Niederschläge und damit auch das lange ersehnte Wasser auf den Schifffahrtswegen. Dadurch konnten die ausstehenden Düngerlieferungen aus 2018, in den ersten 3 Monaten des Jahres 2019 zügig abgearbeitet. Der Düngerabsatz im Frühjahr 2019 verlief zunächst normal, wurde aber in einigen Regionen Deutschlands wiederum, trockenheitsbedingt, eingeschränkt. Auch die Düngeverordnung brachte Unsicherheit in die Landwirtschaft, die dem Düngerabsatz nicht förderlich war. Dies führte zu Absatzrückgängen bei Handel und Industrie und mündete im Mai und Juni zu deutlichen Preisnachlässen bei stickstoffhaltigen Düngern, die dadurch an Preisattraktivität gewannen. Diese Preisnachlässe wurden zu einer vorgezogenen Einlagerung von Handel und Landwirtschaft genutzt. In den Monaten Juli und August verlief die Einlagerung noch zufriedenstellend. Aber deutlich steigende Preise ließen die Nachfrage schwinden, was im Spätsommer und Herbst zu einer Umsatzflaute führte. Erst gegen Ende des Jahres 2019, verbunden mit Preiszugeständnissen der Industrie, belebte sich das Einlagerungsgeschäft nochmals. Insgesamt betrachtet dürfte aber die Einlagerungsquote per Ende 2019 etwas niedriger als in den Vorjahren sein. So hoffen wir auf einen gewissen "Nachholbedarf" unserer Kunden im Frühjahr 2020. Die nachstehende Langzeitbetrachtung verdeutlicht nochmals die Entwicklung der letzten Jahre: N-Gesamt in 1.000 t Nährstoff Quelle: Statisches Bundesamt
Pflanzenschutz Die Umsatzerlöse aus dem Handel mit Pflanzenschutzmitteln liegen um 23 Mio. Euro bzw. knapp 6 Prozent unter dem Vorjahr. Nach einem guten Frühjahrsgeschäft mit Getreideherbiziden setzte im April 2019 eine andauernde Trockenheit ein. Dies führte aufgrund des geringen Krankheitsdrucks zu spürbaren Rückgängen der Anwendungen mit Fungiziden und Wachstumsreglern. Hinzu kam der aus dem absatzschwachen Vorjahr resultierende Bestandsabbau auf der nachgelagerten Handelsstufe und vor allem in den landwirtschaftlichen Betrieben. Ein unterdurchschnittliches Geschäft bei den Behandlungen im Winterraps und ein eher normales Herbstgeschäft im Wintergetreide beschlossen ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Der Marktanteil bei Pflanzenschutzmitteln konnte nahezu gehalten werden. Landwirtschaftliche Erzeugnisse Deutschlands Landwirtschaft erzeugte in 2019 eine mengenmäßig gut durchschnittliche Ernte von 44,7 Mio. t, allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Während im Norden in Teilen Rekorderträge zu verzeichnen waren, enttäuschten gerade in einigen ostdeutschen Gebieten die Mengen. Die Qualitäten sind als gut bis sehr gut zu bezeichnen. Im ersten Halbjahr führte ein reger Export sowie ein Abbau an aufgeschobenen Verladungen aus dem Trockenjahr 2018 im Inland zu deutlich höheren Umsätzen. Die oben beschriebene verbesserte Versorgungssituation und günstigere Transportmöglichkeiten ließen auch in der zweiten Jahreshälfte aus der neuen Ernte heraus rege Absätze zu. Der feste Dollar erlaubte schon frühzeitig Exporte in Drittländer und erwies sich als Motor und Magnet gerade für Ware aus exportorientierten Gebieten. Mit der Inbetriebnahme des Getreideterminals im Überseehafen Rostock sowie aktiven Vermarktungen im Binnenmarkt konnte eine erhebliche Mengensteigerung realisiert werden. Die Umsatzerlöse im Handel mit Getreide und Ölsaaten stiegen um 172 Mio. Euro und das Handelsvolumen um 784.000 Tonnen bzw. 59 Prozent. Beiselen Ges.m.b.H., Österreich Die Umsatzerlöse aus Geschäftsbesorgungsvertrag mit unserer Tochtergesellschaft in Österreich liegen 7,6 Mio. Euro über dem Vorjahreszeitraum. Für die Entwicklung unserer österreichischen Tochtergesellschaft gelten die vorstehenden Aussagen für Deutschland. Entwicklungen bei weiteren verbundenen Unternehmen Im Berichtsjahr wurde der operative Geschäftsbetrieb der Baden Agrarhandel GmbH Friesenheim (01.01.), der Agrarhandel Erhardt GmbH (01.06.) und der Börde Agrarhandel Langeneicke GmbH (15.06.) durch die Beiselen GmbH erworben. Die vorbezeichneten Gesellschaften bleiben als Besitzgesellschaften sowie namengebende GmbHs erhalten. Weiter wurde zum 01.10.2019 die Beiselen Lagerei- und Umschlags-GmbH auf die Beiselen GmbH verschmolzen. Mitarbeiter Der Anstieg des Personalaufwands um 2 Mio. Euro geht auf die Übernahme von 49 Mitarbeitern der Baden Agrarhandel GmbH Friesenheim, der Agrarhandel Erhardt GmbH, der Börde Agrarhandel Langeneicke GmbH, der Beiselen Lagerei- und Umschlags-GmbH sowie Gehaltsanpassungen zurück. Insgesamt beschäftigt die Gesellschaft zum Ende des Berichtsjahres 543 Mitarbeiter in Vollzeit und somit 38 Mitarbeiter mehr als im Vorjahreszeitraum. Investitionen Neben Ersatzinvestitionen innerhalb des beweglichen Anlagevermögens in Höhe von 3,1 Mio. Euro wurden Investitionen in Photovoltaik an den Standorten Espelkamp, Feldkirchen, Magdeburg und Münster in Höhe von 1,4 Mio. Euro, in Beteiligungen an der Beiselen Service GmbH, Hassel Agrar GmbH, HAGRA AG und der Regionale Waren Agrar GmbH Haßberge in Höhe von 1,5 Mio. Euro und in EDV-Software für einen Webshop in Höhe von 0,9 Mio. Euro vorgenommen. Die Abschreibung im laufenden Jahr beträgt 9,7 Prozent des Rohergebnisses und hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfällt nahezu ausschließlich auf die übernommenen betrieblichen Aufwendungen (rd. 2 Mio. Euro) aus der Integration der Baden Agrarhandel GmbH Friesenheim, Agrarhandel Erhard GmbH, Börde Agrarhandel Langeneicke GmbH und Verschmelzung der Beiselen Lagerei- und Umschlags-GmbH. Risikomanagement Im Rahmen des Risikomanagementsystems werden sämtliche im Risikomanagementhandbuch festgehaltenen Risiken auf ihre Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten hin geprüft. Nachstehend genannte Einzelrisiken werden durch regelmäßige Prüfungen überwacht: Die Engagementrisiken im Getreide- und Ölsaatenhandel werden mittels wöchentlicher Long-Short-Berichte ermittelt und bewertet. Für Raps und Weizen erfolgt eine Risikominimierung durch Absicherung der Warenpositionen an der Warenterminbörse MATIF in Paris. Die Einkäufe auf Basis US-Dollar werden über Devisentermingeschäfte geschlossen, so dass ein Währungsrisiko ausgeschlossen ist. Mit Hilfe eines etablierten Sicherheitsmanagementsystems gemäß Störfallverordnung erfolgt eine kontinuierliche Überwachung unserer Gefahrgutlager. Den Bonitäts- und Ausfallrisiken wird durch eine ständige Überwachung und Beobachtung der Kundenengagements unter Verwendung von Liefer- und Gesamtlimiten begegnet. Für Forderungsrisiken wurde wieder angemessene Vorsorge getroffen und für Risiken aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit besteht ein ausreichender Versicherungsschutz. Aufgrund solider wirtschaftlicher Verhältnisse und einer laufenden und systematischen Überwachung latenter Risiken hält die Geschäftsführung den Fortbestand des Unternehmens für gesichert. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen können. C. Darstellung der Lage Vermögens- und Finanzlage Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2019 ein Eigenkapital in Höhe von 96,9 Mio. Euro, gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 3,0 Prozent. Die Bilanzsumme steigt um 29,2 Mio. Euro an wodurch die Eigenkapitalquote auf 29,4 Prozent (Vorjahr 31,3 Prozent) zurückgeht. Der Anlagendeckungsgrad beträgt 125 Prozent. Für das gesamte Berichtsjahr standen Kreditlinien der Banken in ausreichender Höhe zur Verfügung. Ertragslage Der Rohertrag des Kalenderjahres 2019 konnte gegenüber dem Vorjahr von 47,6 Mio. Euro auf 53,9 Mio. Euro also um 6,3 Mio. Euro oder 13,2 Prozent gesteigert werden. Trotz gestiegener Zahlen im Bereich des Umsatzes und des Rohgewinnes, konnten die Kosten, bereinigt um die Aufwendungen durch die Übernahme der EAV-Tochtergesellschaften, stabil gehalten werden. Es wird ein Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) von 2,6 Mio. Euro ausgewiesen. Unter Berücksichtigung der Ertragssteuern konnte im Geschäftsjahr 2019 ein Jahresüberschuss von 2,9 Mio. Euro erzielt werden. Das EBITDA liegt bei 6,2 Mio. Euro (Vorjahr 2,8 Mio. Euro). Die Umsatzrendite (Basis EBT) liegt bei 0,2 Prozent. Cashflow Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt bei -25,6 Mio. Euro (Vorjahr -38,2 Mio. Euro). Die Veränderung stammt ursächlich aus der Zunahme der Vorräte und Forderungen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit hat sich von -3,0 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Euro verbessert. D. Chancen, Risiken, Ausblick 2020 Die Preise für Rohstoffe und Agrarerzeugnisse befinden sich noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Langfristig sind die Aussichten für die Agrarbranche weiter positiv. Eine stetig wachsende Weltbevölkerung und sich verändernde Ernährungsgewohnheiten in Schwellenländern werden zu einem Anstieg des weltweiten Nahrungsmittelverbrauchs führen. Das bedingt, dass die Effizienz bei der Bewirtschaftung der vorhandenen Flächen weiter erhöht werden muss. Hiervon profitiert das Geschäft mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln. In diesem Umfeld ist von einer zumindest stabilen Preisentwicklung für Agrarerzeugnisse in normalen Erntejahren auszugehen. Jedoch führen außergewöhnlich gute oder schlechte Ernten in einzelnen Regionen und Jahren aufgrund der Globalisierung und zunehmenden Vernetzung der Märkte für Agrarerzeugnisse zu einer höheren Schwankungsbreite der Preise. Das Bundeskartellamt hat am 13. Januar 2020 bekannt gegeben, dass gegen sieben Großhändler von Pflanzenschutzmitteln Bußgelder wegen Preisabsprachen festgesetzt wurden. Aufgrund der Bonusregelung für die Kooperation wurde uns das Bußgeld erlassen. Im Januar 2020 wurde der Geschäftsbereich Agrarprodukte der DHG - Dienstleistungs- und Handelsgesellschaft mbH, Casekow durch die Beiselen GmbH erworben. Im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres 2020 ist geplant die DHG - Dienstleistungs- und Handelsgesellschaft mbH, Casekow rückwirkend zum 01.01. auf die Beiselen GmbH zu verschmelzen. Ähnlich dem Vorjahr war das Jahr 2019 für die Landwirtschaft und aller im Agrarsektor tätigen Unternehmen erneut ein schwieriges Jahr. Witterungsbedingt fielen durch die Trockenheit Düngemittelgaben und Pflanzenschutzmaßnahmen aus und kam es zu erheblichen Ernteausfällen, so dass das angestrebte Planergebnis nicht erreicht werden konnte. Da die Planung auf normalen Witterungsverhältnissen basiert, kann es durch extreme Witterungsschwankungen auch künftig zu Planabweichungen kommen. Wie stark sich die gesellschaftlichen Forderungen und politischen Rahmenbedingungen auf den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmittel kurzfristig auswirken werden, kann Stand heute noch nicht abschließend beurteilt werden, jedoch muss tendenziell von einem rückläufigen Betriebsmitteleinsatz ausgegangen werden. Dieser Entwicklung tragen wir in unseren strategischen Überlegungen und Planung Rechnung. Für das Jahr 2020 gehen wir in unserer Planung von einem Ergebnis vor Steuern von 4,1 Mio. Euro aus. Der hierzu korrespondierende Umsatz ist abhängig von der Entwicklung der Marktpreise für Düngemittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse und wird nach unseren Erwartungen bei rund 1,2 Mrd. Euro liegen. E. Nachtragsbericht Der von China ausgehende Ausbruch und die Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, hat inzwischen weltweite Auswirkungen. Dazu zählen wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen bzw. Konzerne, bspw. aufgrund von Einschränkungen in Produktion und Handel oder aufgrund von Reisebeschränkungen. Die Agrarbranche und somit auch die Berichtsgesellschaft wurden als systemrelevant eingestuft. Die elementare Bedeutung der Land- und Ernährungswirtschaft für die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln wird dadurch unterstrichen. Die Agrarbranche, insbesondere der Ackerbau, blieb bis dato von bedeutenden Einschränkungen durch das Coronavirus weitgehend verschont. Auch die erwarteten negativen Folgen für die Sonderkulturbetriebe aufgrund des Einreiseverbots für ausländische Saisonarbeiter relativierte sich durch die Lockerung des Einreiseverbots. Die Befürchtungen, dass Logistikketten infolge des Coronavirus zusammenbrechen und Wirkstoffe knapp werden könnten, führten zu einem Umsatzzuwachs per 31.03.2020. Relativierend ist an dieser Stelle jedoch zu erwähnen, dass dieser Zuwachs auch vorgezogene Umsätze beinhaltet. Negative Auswirkungen durch die Conrona-Pandemie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Berichtsgesellschaft erwarten wir nach heutigem Kenntnisstand nicht. Für die Finanzierung des erhöhten Umsatzvolumens im ersten Quartal 2020 stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung.
Ulm, den 22. Juni 2020 Rainer Schuler Magnus Schuler Martin Jäger Bernhard Schwegler BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Beiselen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Beiselen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Beiselen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz l HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Goppingen, den 22. Juni 2020 Müller-Mack,
Hermann & Partner
R. Freiheit, Wirtschaftsprüferin D. Hermann, Wirtschaftsprüfer |
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