HS - Hamburger Software GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HS-Hamburger Software GmbH & Co. KGHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft ist die Entwicklung, der Verkauf und die Vermietung von kaufmännischer Standardsoftware für Finanzbuchhaltung, Personalwirtschaft und Warenwirtschaft, teilweise kombiniert mit einem Dokumentenmanagementsystem, sowie die damit verbundenen Schulungs- und Beratungsleistungen. Der überwiegende Teil des Umsatzes (83 %) wird durch Service- und Mietverträge erzielt. Durch den eigenen Vertrieb, den Vertrieb über Vertriebspartner und die langjährige Zusammenarbeit mit Partnern für ergänzende Softwaremodule sind wir in der Lage, hochwertige kaufmännische Software im deutschsprachigen Raum zu vermarkten. Wir sind davon überzeugt, dass leistungsfähige Softwarelösungen zu angemessenen Preisen auch langfristig vom Markt unverändert nachgefragt werden. 2. Entwicklungen Das Unternehmen entwickelt in branchenüblichem Umfang vorhandene Produkte technisch weiter, nimmt an ihnen Anpassungen aufgrund gesetzlicher Anderungen vor und schafft neue Zusatzfunktionen, wie z.B. digitale Archivierungen. Technische Neuentwicklungen, wie eine browserbasierte Rechnungseingangsverarbeitung werden funktional ergänzt, für die On-Premise Anwendungen werden cloudbasierte Anwendungsergänzungen sowie native Cloudprodukte zur Marktreife entwickelt und getestet. II. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Niederlassungen. III. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation ist seit Jahren von einem Verdrängungswettbewerb geprägt, dem wir durch kontinuierliche Aktualisierungen und Ausbau unserer Software, Erweiterungen unserer Anwendungen und durch Zusatzangebote entgegenwirken. Hauptkonkurrenten sind Anbieter von ERP-Lösungen für kleine und mittlere Betriebe wie Sage oder Lexware. 2. Geschäftsverlauf Der Jahresüberschuss (2.565 T€) ist gegenüber dem Vorjahr um 111 T€ gesunken. Dies ist auf höhere Personalaufwände, ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und leicht gestiegene Materialaufwände zurückzuführen, die nicht durch entsprechende Umsatzsteigerungen kompensiert werden konnten. Das neutrale Ergebnis ist positiv. Dies ist auf die Bewilligung einer Forschungszulage für die Entwicklung eines neuartigem Hybrid-Cloudumfeld zurückzuführen. Die Umsätze sind um 248 T€ gestiegen. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um 787 T€, hauptsächlich aufgrund höherer Personal- und Beratungskosten sowie allgemeiner Preissteigerungen. Die Bilanzsumme ist um 13 % zurückgegangen. Das kurzfristig gebundene Vermögen liegt leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Rückstellungen sind leicht erhöht. Der Hauptanteil der Rückstellungen ist für Prämien und ausstehende Rechnungen vorgesehen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 1.964 T€. Die Finanzlage ist stabil. IV. Lage 1. Ertragslage Unsere Ertragslage ist nach wie vor durch die Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns nicht angeboten. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch die Erbringung von Dienstleistungen für Gesellschaften innerhalb der Gruppe gestiegen. Die anderen Umsätze haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht geändert. Die prozentualen Anteile am Umsatzerlös haben sich nur marginal leicht verschoben. Der Anteil des Softwareverkaufs am Umsatz liegt bei 9 % (Vorjahr 9%). Der Anteil der Service- und Mietvertragsumsätze liegt bei 84 % (Vorjahr 85%). Wir beschäftigen qualifizierte und engagierte Mitarbeitende. Ein konstanter Personalbestand und Lohnanpassungen führten zu einem Anstieg des Personalaufwands um 4 %. Der sonstige Betriebsaufwand ist um 441 T€ gestiegen. Maßgeblich sind hier die Beauftragung von Beratern zur Transformationsunterstützung und Analyse von Einsparungspotentialen sowie allgemeine Preissteigerungen. Die leichte Umsatzsteigerung konnte die gestiegenen Personal- und Betriebskosten nicht kompensieren und führte insgesamt zu einem Rückgang des Betriebsergebnisses um 16 %. Im Steueraufwand ist die Gewerbesteuer für das laufende Geschäftsjahr enthalten. Das rückläufige Ergebnis führt zu sinkenden Ertragssteuern. Insgesamt lag das Ergebnis 4 % unter dem des Vorjahres. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 278 T€ = 13 % verringert. Leicht gestiegene Abschreibungen in Verbindung mit zurückhaltenden Investitionen führen zu einem Rückgang des langfristig gebundenen Vermögens. Ein starkes Jahresendgeschäft sorgte für einen Anstieg der Kundenforderungen sowie der Provisionsverbindlichkeiten.Eine Gewerbesteuerüberzahlung erhöhte die sonstigen Forderungen. Im Bereich des kurzfristigen Kapitals reduzierten sich die Verbindlichkeiten des Konzerns, was insbesondere auf die Umschichtung von liquiden Mitteln zurückzuführen ist. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 1.964 T€. Die Finanzlage ist unverändert positiv und stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist durch ein vergleichsweise geringes Kommanditkapital von T€ 77 gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote liegt bei 4 %. Fremdkapital von Dritten wurde nicht aufgenommen. Kredite von Banken wurden nicht in Anspruch genommen. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin als ausgeglichen und positiv zu bezeichnen. V. Prognosebericht Feste Jahrespauschalen aus Service-, Miet- und Wartungsverträgen werden weiterhin die wesentlichen Umsatzanteile generieren. Eine Preisanpassung für das Geschäftsjahr 2024 wird bei ähnlichen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Kerngeschäft zum Vorjahr steigende Umsätze zur Folge haben. Das Ergebnis wird dadurch trotz steigender Personal-, Schulungs- und Beraterkosten leicht über dem Niveau des Vorjahresergebnisses erwartet. Die Umsatzschätzung basiert auf einer Hochrechnung der Umsätze aus bestehenden Verträgen. Wesentliche Wachstumschancen liegen in den Bereichen Rechnungseingangsverarbeitung, Fertigung, Lagerwirtschaft, Dokumentenmanagement sowie im weiteren Ausbau des Geschäfts im Bereich der Dienstleistungen. Besonderes Augenmerk wird im Jahr 2024 auf folgende Punkte gelegt werden, sofern das Marktumfeld dies ermöglichen sollte:
Die Prognosen im Lagebericht 2022 haben sich im Bereich des Produktabsatzes aufgrund der Investitionszurückhaltung der Interessenten als zu hoch erwiesen. Ausschlaggebend hierfür war die weiterhin auf hohem Niveau befindliche Inflation aufgrund des Ukraine- Konflikts und andere Marktunsicherheiten. Im Bereich der Dienstleistungen wurde die Prognose übertroffen. Die übrigen Prognosen haben sich für den Vertrieb von HS-Produkten weitgehend als zutreffend erwiesen. Das geplante Marketingbudget wurde nicht ausgeschöpft und die Personalkosten haben sich aufgrund von Anpassungen wie erwartet erhöht. Das Ergebnis liegt im Rahmen der Erwartungen. VI. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Chancen werden in folgenden Bereichen gesehen:
Die Vermögens- und Finanzlage wird aufgrund der langfristigen Service- und Mietverträge bei leicht gestiegenen Aufwendungen im Jahr 2024 stabil bleiben. Das Jahresergebnis wird wegen der Preiserhöhungen 2024 voraussichtlich leicht über dem Niveau der Berichtsperiode liegen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 2. Risikobericht Die Gesellschaft trägt keine Währungsrisiken. Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz, muss weiterhin durch Innovationen und Qualität vorgesorgt werden. Die von uns entwickelte und vertriebene Software kann - wie jede andere Software - trotz intensiver Tests verborgene Fehler enthalten. Auch wenn dies bisher zu keinen Beanstandungen von Bedeutung geführt hat, kann dies für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Aus heutiger Sicht gibt es neben dem Fachkräftemangel. und den allgemeinen (wirtschafts-)politischen Unsicherheiten keine weiteren wesentlichen Risiken, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu erwarten sind. Aber erfahrungsgemäß können Unsicherheiten hinsichtlich der Marktentwicklung (z.B. Konjunktur, Konkurrenz und neue Technologien) die prognostizierten Ziele stark beeinflussen. Als Softwarehaus sind wir maßgeblich von der Qualifikation unserer Mitarbeitenden abhängig. Dem tragen wir nicht nur durch eine entsprechende Personalauswahl, sondern auch durch kontinuierliche Qualifizierungsmaßnahmen sowie eine starke betriebliche Ausbildung mit anschließender Übernahme der qualitativ überzeugenden Auszubildenden Rechnung. Zusätzlich treffen wir Vorsorge, dass einzelne Produkt- und Funktionsbereiche nicht von einzelnen Mitarbeitenden abhängig sind. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, welches in der Hand einer gut strukturierten Debitorenbuchhaltung liegt. Soweit dennoch bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar werden, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements von HS ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.
Hamburg, den 16.04.2024 Markus Fröhlich Geschäftsführung Ulrich Brehmer Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die HS-Hamburger Software GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister von Hamburg unter HRA 91218 eingetragen. Sie erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kommanditgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB i.V.m. § 264 a HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kommanditgesellschaften gemäß § 264a HGB aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren, bewertet. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschreiben und als Abgang behandelt. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Es wird unterstellt, dass zuerst angeschaffte Vermögensgegenstände zuerst verbraucht werden. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Es wurden erkennbare Einzelrisiken durch erhöhte Wertberichtigungen berücksichtigt. Hierbei wurde der Status des Kunden (Mahnstufe, Insolvenz, Ratenvereinbarung etc.) herangezogen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Bei den Gewährleistungsrückstellungen wurden die Erfahrungen der Vergangenheit zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (Blatt 7). Kommanditkapital Das Kommanditkapital beträgt € 76.693,78 (= DM 150.000,00). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich (T€ 395), Gewährleistungsrückstellungen (T€ 50) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 272). Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
IV. Sonstige Angaben Geschäftsführung und Vertretung Zur Vertretung der Gesellschaft sowie zur Führung ihrer Geschäfte ist die persönlich haftende Gesellschafterin, die HS-Hamburger Software Beteiligungs-GmbH, Hamburg, berechtigt und verpflichtet. Deren alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind die Herren
Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Geschäftsführer mit Gesamtvertretungsmacht sind
Sie vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Geschäftsführerbezüge Die Gesellschaft wurde 2023 insgesamt mit TEUR 941 für die Geschäftsführung belastet. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 160 Arbeitnehmer einschließlich 22 Auszubildende beschäftigt. Wesentliche Verträge und finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen T€ 2.571. Persönlich haftende Gesellschafterin Die HS-Hamburger Software Beteiligungs-GmbH, Hamburg, ist alleinige Komplementärin. Ihr Stammkapital beträgt € 25.564,59.
Hamburg, 30. April 2024 gez. Dr. Thomas M. Schünemann gez. Walter Ullmer gez. Markus Fröhlich gez. Ulrich Brehmer Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
F. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilten wir folgenden Bestätigungsvermerk an die HS-Hamburger Software GmbH & Co. KG, Hamburg: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HS-Hamburger Software GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HS-Hamburger Software GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HS-Hamburger Software GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, 15. Mai 2024 VDG
Treuhand GmbH
Eva-Maria Kopperschmidt, Wirtschaftsprüferin |
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