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Johannisthal Synchron GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013BILANZ
JohannisthalSynchron GmbH, Berlin Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2013 A. Allgemeine Angaben Die JohannisthalSynchron GmbH (künftig: Johannisthal oder Gesellschaft) ist eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Alleinige Gesellschafterin der Johannisthal ist die KirchMedia GmbH & Co. KGaA i.In. (künftig: KirchMedia oder Gesellschafterin), Unterföhring, über deren Vermögen am 14. Juni 2002 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Die Johannisthal ist zum 31. Dezember 2013 bilanziell überschuldet. Eine an die bilanzielle Überschuldung ggf. anknüpfende Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne ist durch den qualifizierten Rangrücktritt der KirchMedia vom 18. Dezember 2012 beseitigt. Zum 31. Dezember 2004 hat die Gesellschaft die operative Unternehmenstätigkeit, soweit diese die Synchronisation und das Betreiben des Atelierbetriebs zum Gegenstand hatte, eingestellt. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beschränkt sich seither auf die Verwaltung des in ihrem Eigentum stehenden Grundbesitzes. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit und somit unter Anwendung der allgemeinen handelsrechtlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, gekürzt um die planmäßigen, i. W. linearen Abschreibungen, ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen werden ausgehend von den Bemessungsgrundlagen über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Im Fall von dauerhaften Wertminderungen werden entsprechende außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr ihres Zugangs gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Fertige Erzeugnisse werden zum Bilanzstichtag mit dem beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Wertminderungen ist im erforderlichen Umfang durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert. Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vorsichtiger und vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Bilanzstichtag erforderlich ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung der Forderungen, Verbindlichkeiten, geleisteten und erhaltenen Anzahlungen bzw. der Aufwendungen und Erträge in fremder Währung erfolgt grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Entstehens des Geschäftsvorfalles. Zum Bilanzstichtag werden diese Posten im Rahmen des Vorsichtsprinzips zum Devisenkassakurs bewertet und eventuelle Kursverluste ergebniswirksam realisiert. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (1) Grundstücke und Bauten Die bilanzielle Bewertung ist durch ein Marktwertgutachten bestätigt. Die Gebäude werden unter Zugrundelegung der vom Gutachter festgelegten Restnutzungsdauern (zwischen 8 und 30 Jahren) linear abgeschrieben. Mit Vereinbarung vom 27. Oktober 2006 wurden die Kreditvereinbarungen und Haftungsverhältnisse neu strukturiert und eine Verwertung der belasteten Betriebsgrundstücke durch den Haftungsgläubiger abgewendet. Im Rahmen der vorgenannten Restrukturierungsvereinbarung wurde die bestehende Grundschuld gelöscht und u. a. eine Vereinbarung über die Teilhabe der dortigen Vertragsparteien an einem künftigen Erlös aus der Verwertung des Grundbesitzes der Johannisthal getroffen. Soweit hierdurch Ansprüche Dritter begründet werden, entstehen diese unter aufschiebenden Bedingungen, setzen diese eine Veräußerung des Grundbesitzes der Gesellschaft voraus. Da mit einem Eintritt dieser Bedingung nach vorsichtiger und vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in absehbarer Zeit zu rechnen ist, hat die Gesellschaft auf den Abschluss-Stichtag 31.12.2013 eine Rückstellungsbildung in Höhe der mit der Erlösbeteiligung Dritter verbundenen Eventualverbindlichkeit (TEUR 3.491) als nicht veranlasst erachtet. (2) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuerforderungen enthalten. (3) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betragen TEUR 738 (im Vorjahr TEUR 1.135). (4) Eigenkapital Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 4.834 auf der Aktivseite aus. Eine daran ggf. anknüpfende insolvenzrechtliche Überschuldung ist auf Grund des qualifizierten Rangrücktritts durch den Gesellschafter nicht gegeben. Das Stammkapital beträgt DM 100.000,00 (EUR 51.129,19). (5) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betreffen das Verrechnungskonto. 6) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Mieterträge in Höhe von TEUR 665 (im Vorjahr TEUR 596) sowie weitere Erträge in Höhe von TEUR 23. (7) Personalaufwand Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft zwei Arbeitnehmer. (8) Sonstiger betrieblicher Aufwand Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Raumkosten sowie Kosten für Reparaturen und Instandhaltung. (9) Zinsaufwand Die Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 56 TEUR gesunken. D. Sonstige Angaben (1) Haftungsverhältnisse Mit Vereinbarung vom 27. Oktober 2006 wurden die Kreditvereinbarungen und Haftungsverhältnisse neu strukturiert, u.a. Löschung der Grundschuld, und eine Verwertung des belasteten Betriebsgrundstücks durch den Haftungsgläubiger abgewendet. Es bestehen nunmehr Eventualverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.491. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 6 aus Wartungsverträgen für das Jahr 2014. (2) Geschäftsführung und Vertretung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Dr. Gerhard K. Englert, Künzelsau Diplom-Kaufmann Tobias Reinolsmann, Landsberied Kaufmann Herr Dr. Gerhard K. Englert vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer und ist nicht vom Selbstkontrahierungsverbot des § 181 BGB befreit. Herr Tobias Reinolsmann ist als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. (3) Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der KirchMedia GmbH & Co. KGaA i.In., Unterföhring, (Insolvenzeröffnung am 14. Juni 2002) einbezogen. Berlin, den 23.01.2015 ___________________ __________________ Dr. Gerhard K. Englert Tobias Reinolsmann Geschäftsführer Geschäftsführer
Berlin, den 23. Januar 2015 gez. Geschäftsführer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 23.01.2015 |
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